{"id":118849,"date":"2013-06-01T12:00:00","date_gmt":"2013-06-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2013\/06\/stucki-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:24:12","modified_gmt":"2023-08-23T21:24:12","slug":"stucki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2013\/06\/stucki\/","title":{"rendered":"Die Wirtschaftlichkeit von Innovationen im Umweltbereich"},"content":{"rendered":"<p>Die Auswertung von umfangreichen Patent- und \u00f6konomischen Daten zum Umweltbereich zeigt, dass Investitionen in die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien derzeit meist nicht ren&shy;tabel sind. Marktanreize reichen also bislang nicht aus, um einen technologischen Wandel zu be&shy;wirken. Abzuwarten bis sich umwelttechnologische Standards durchsetzen und erst sp\u00e4ter in den Markt f\u00fcr Umwelttechnolo&shy;gien einzusteigen, stellt jedoch &shy;keine erfolgversprechende Option dar. Eine Verbesserung der &shy;Rahmenbedingungen f\u00fcr die Ent&shy;wicklung umweltfreundlicher Technologien erscheint somit empfehlenswert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie aktuelle Diskussion um den Ausstieg aus der Kernenergienutzung und dessen Finanzierung zeigt auf, wie steinig der Weg zur Ausrichtung der Volkswirtschaft hin zu umweltfreundlicheren Energien, Produkten und Produktionsprozessen ist. W\u00e4hrend das eigentliche Ziel einer \u00f6kologisch nachhaltigen Gesellschaft kaum infrage gestellt wird, bestehen \u00fcber den richtigen Weg teilweise diametral entgegengesetzte Sichtweisen. Die Meinungen, wie eine moderne Volkswirtschaft umweltfreundlich ausgestaltet werden soll, sind stark durch politische und \u00f6konomische Grundhaltungen gepr\u00e4gt. Je nach Standpunkt wird eine aktive Rolle des Staates gefordert oder die ungest\u00f6rte Entfaltung der Marktkr\u00e4fte propagiert.Die Debatte \u00fcber den richtigen Weg zur Erreichung des Zieles verlangt nach \u00fcberpr\u00fcfbaren Daten, die als Grundlage f\u00fcr eine nachhaltige Diskussion dienen k\u00f6nnen. Die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich hat in Zusammenarbeit mit dem Eidgen\u00f6ssischen Institut f\u00fcr Geistiges Eigentum (IGE) Datenmaterial zur Wirtschaftlichkeit von Innovationen im Umweltbereich erarbeitet, das im Folgenden vorgestellt wird.&#13;<\/p>\n<h2>Innovative Cleantech-Schweiz?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZun\u00e4chst widmet sich die Untersuchung der Entwicklung von innovativen Umwelttechnologien in den wirtschaftlich wichtigsten OECD-L\u00e4ndern und China als bedeutendstem Schwellenland. Indikator f\u00fcr die Inputseite des Innovationsprozesses sind Patentdaten. Diese dienen zur Bestimmung der Neigung eines Landes, umweltfreundliche Technologien zu entwickeln und kommerziell zu nutzen. Die Identifizierung von Patenten zu Umwelttechnologien erfolgt anhand der ENV-Tech-Definition der OECD f\u00fcr umweltrelevante Technologien.&#13;<br \/>\nSiehe <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/env\/consumption-innovation\/indicator.htm\">http:\/\/www.oecd.org\/env\/consumption-innovation\/indicator.htm<\/a> Der Vergleich zwischen den einzelnen L\u00e4ndern beruht auf dem so genannten relativen Spezialisierungsgrad, der aus dem Verh\u00e4ltnis zwischen dem Anteil an den Erfindungen im Umweltbereich und dem Anteil an den Erfindungen in allen Technologiegebieten eines Landes resultiert.Vergleicht man den relativen Spezialisierungsgrad der ausgewerteten L\u00e4nder, ergibt sich kein besonders gutes Bild f\u00fcr die Schweiz, wurden doch in jeder Dekade seit 1980 hierzulande unterdurchschnittlich h\u00e4ufig umweltfreundliche Technologien patentiert (siehe <i>Grafik 1<\/i>). Nur Irland, Italien und Grossbritannien zeigen \u00e4hnliche Ergebnisse. Der geringe relative Spezialisierungsgrad der Schweiz bedeutet in diesem Zusammenhang allerdings nicht, dass in der Schweiz absolut gesehen viel weniger Erfindungen auf den Bereich Umwelttechnologien fallen als anderswo. Im Gegenteil: Die Anzahl der Erfindungen aus der Schweiz in diesem Bereich ist verh\u00e4ltnism\u00e4ssig hoch. Jedoch spielen die Umwelttechnologien im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Technologiegebieten in der Schweiz eine relativ geringe Rolle.Im Zeitraum 2000\u20132008 ist in den meisten L\u00e4ndern ein deutlicher Einbruch zu erkennen; nur Deutschland und D\u00e4nemark, welche die Umwelttechnologien in den letzten Jahren massiv gef\u00f6rdert haben, sowie &shy;Japan und \u00d6sterreich konnten in diesem Zeitraum ihre \u00fcberdurchschnittlichen Pa&shy;tentanmelderaten aufrechthalten. Auff\u00e4llig ist ferner, dass sich der relative Spezialisierungsgrad der Schweiz im Vergleich mit anderen L\u00e4ndern \u00fcber die Zeit sogar noch verringert hat.&#13;<\/p>\n<h2>Erkl\u00e4rungen f\u00fcr das unterdurchschnittliche &shy;Abschneiden der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas unterdurchschnittliche Abschneiden der Schweiz hinsichtlich der Spezialisierung auf Umwelttechnologien ist auf mehrere Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die beschr\u00e4nkten Ressourcen unseres relativ kleinen Landes und die gute Positionierung in den traditionellen Technologiegebieten \u2013 wie z.B. Pharma oder Maschinenbau \u2013 spielen dabei ebenso eine Rolle wie die mit dem technologischen Wandel verbundenen relativ hohen (Opportunit\u00e4ts-)Kosten.Geht man davon aus, dass umweltfreundlichere Produkte nicht nur eine \u00f6kologische Notwendigkeit sind, sondern auch eine \u00f6konomische Wachstumsperspektive bieten, stellen sich angesichts des unterdurchschnittlichen Abschneidens der Schweiz bei den Umwelttechnologien zwei wichtige Fragen:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Gelingt es den Unternehmen im derzeitigen Marktumfeld, umweltfreundlichere Technologien erfolgreich zu vermarkten? Oder anders gefragt: Sind diese Technologien wirtschaftlich rentabel?<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>W\u00fcrde es sich lohnen, die fortschreitende technologische Entwicklung abzuwarten, um von den Erkenntnissen anderer L\u00e4nder bzw. Industriebranchen zu profitieren und so risikoreiche Investitionen und langwierige Lernprozesse zu vermeiden?<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Performance umweltfreundlicher &shy;Innovationen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm die erste Frage zu beantworten, untersuchten wir den Zusammenhang zwischen umweltfreundlichen Innovationen und der Performance.&#13;<br \/>\nSoltmann, C., Stucki, T., Woerter, M. 2013. The Performance Effect of Environmental Innovations, KOF &shy;Working Paper Nr. 330, Z\u00fcrich. Unter Performance ist dabei die Wertsch\u00f6pfung \u2013 d.h. der Umsatz abz\u00fcglich Vorleistungen \u2013 zu verstehen. Es ist einsichtig, dass Investitionen in die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien fortgesetzt bzw. intensiviert w\u00fcrden, wenn diese bereits heute positive Beitr\u00e4ge zur Performance lieferten. In diesem Fall w\u00fcrde der aktuelle regulatorische Rahmen im jeweiligen Land ausreichen, um \u00e4ltere Technologien kontinuierlich durch umweltfreundlichere zu ersetzen. W\u00e4ren diese Investitionen jedoch noch nicht rentabel, m\u00fcssten weitere Massnahmen angedacht werden, um zus\u00e4tzliche Investitionsanreize zu schaffen. Die Performance-Situation ist deshalb entscheidend f\u00fcr die Ausrichtung der Wirtschaftspolitik auf diesem Markt.Zur Untersuchung der Performance von umweltfreundlichen Innovationen wurde ein umfangreiches Datenset erstellt und mit Hilfe \u00f6konometrischer Modellsch\u00e4tzungen und einer Reihe von Robustheitskontrollen ausgewertet. Das Datenset umfasste Patent- und \u00f6konomische Daten f\u00fcr jeweils 22 Indu&shy;striebranchen in 12 OECD-L\u00e4ndern \u00fcber einen Zeitraum von 30 Jahren.Die Auswertung ergibt im Durchschnitt aller Industriebranchen einen U-f\u00f6rmigen Zusammenhang zwischen der Anzahl umweltfreundlicher Innovationen und der Performance (siehe <i>Grafik 2<\/i>). Eine geringe Anzahl von umweltfreundlichen Innovationen wirkt sich positiv auf die Performance aus. Zus\u00e4tzliche umweltfreundliche Innovationen wirken in diesem Bereich jedoch negativ, wodurch der positive Gesamtbeitrag zur Performance abnimmt. Steigt die Anzahl umweltfreundlicher Innovationen \u00fcber den Punkt A hinaus an, so wird der Gesamtbeitrag der umweltfreundlichen Innovationen zur Performance negativ. Zus\u00e4tzliche umweltfreundliche Innovationen verringern bis zum Punkt B den Gesamtbeitrag dieser Innovationen zur Performance weiter und lassen ihn immer negativer werden.Im Punkt B liegt der Umkehrpunkt der U-Kurve, ab welchem der Effekt von zus\u00e4tzlichen umweltfreundlichen Innovationen auf die Performance wieder positiv wird. Entsprechend verringert sich der negative &shy;Gesamtbeitrag von umweltfreundlichen Innovationen. Ab dem Punkt C ist der Gesamtbeitrag von umweltfreundlichen Innovationen zur Performance wieder positiv.Der Umkehrpunkt B liegt gem\u00e4ss \u00f6konomischer Modellsch\u00e4tzung jedoch bei einer derart grossen Anzahl umweltfreundlicher Innovationen, dass er nur in sehr wenigen Industriebranchen erreicht wird. Damit wird klar, dass Industriezweige, die \u00fcber eine besonders hohe Wissensbasis und Innovationst\u00e4tigkeit bez\u00fcglich umweltfreundlicher Technologien verf\u00fcgen, eher in der Lage sind, positive Performance-Beitr\u00e4ge zu erzielen. Dies trifft namentlich auf sehr spezialisierte Branchen \u2013 wie Elektrotechnik oder Elektronik \u2013 zu, die massiv in Umweltinnovationen investiert und bereits ein entsprechendes Know-how aufgebaut haben. Positive Gesamtbeitr\u00e4ge von umweltfreundlichen Innovationen zur Performance sind jedoch auch dann festzustellen, wenn relativ wenig in umweltspezifisches Wissen investiert wurde und die Technologiebasis der Unternehmen somit noch sehr nahe an der traditionellen technologischen Basis liegt (bis hin zum Punkt A). F\u00fcr den Grossteil der beobachteten Industriebranchen zeigt sich, dass sich die Investitionen in die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien derzeit noch nicht rentiert haben (vgl. den Bereich zwischen den Punkten A und C). Erkl\u00e4rungen f\u00fcr dieses Ergebnis gibt es mehrere. Zum \u2028einen fallen die Entwicklungskosten f\u00fcr Innovationen in neuen technologischen Bereichen meist h\u00f6her aus als in traditionellen Bereichen. Zentral f\u00fcr die geringe Performance scheint aber vor allem das sogenannte Externalit\u00e4tenproblem, mit dem sich Unternehmen im Umweltbereich konfrontiert \u2028sehen. Das Externalit\u00e4tenproblem besteht darin, dass der Zusatznutzen einer neuen umweltfreundlicheren Technologie gegen\u00fcber einer bestehenden Technologie auch der \u00d6ffentlichkeit zugutekommt. Daher sind potenzielle Kunden dieser neuen Technologie tendenziell nicht bereit, f\u00fcr diesen Zusatznutzen deutlich mehr als f\u00fcr die bestehende Technologie zu bezahlen. Die h\u00f6heren Entwicklungskosten f\u00fcr die umweltfreundlichere Technologie k\u00f6nnen deswegen nur \u2028beschr\u00e4nkt auf die Kunden \u00fcberw\u00e4lzt werden. Die Ergebnisse der Auswertung deuten insgesamt darauf hin, dass viele Unternehmen bei den derzeitigen Marktbedingungen wom\u00f6glich gar nicht gewillt sind, bedeutende und mithin risikoreiche Investitionen in umweltfreundliche Technologien zu t\u00e4tigen, da sich diese negativ auf ihre Performance auswirken. Angesichts der starken Position der Schweiz in traditionellen Technologien und der allgemein unzureichenden Performance von innovativen Umwelttechnologien ist es nachvollziehbar, dass Schweizer Unternehmen eher zur\u00fcckhaltend sind, wenn es darum geht, in bedeutendem Ausmass in umweltfreundliche Technologien zu investieren. Der eingangs erw\u00e4hnte niedrige relative Spezialisierungsgrad der Schweiz hinsichtlich Umwelttechnologien ist aus Unternehmenssicht im derzeitigen Marktumfeld erkl\u00e4rbar.&#13;<\/p>\n<h2>Ist abwarten sinnvoll?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSoll man nun angesichts des Performance-Problems f\u00fcr Umwelttechnologien die technologische Entwicklung zun\u00e4chst abwarten? Tiefe Innovationsraten im Umweltbereich stellen f\u00fcr ein Land nicht grunds\u00e4tzlich ein wirtschaftliches Problem dar. Wenn das Wissen, welches diesen Innovationen zugrunde liegt, beispielsweise aus dem Ausland importiert werden kann, ist es durchaus m\u00f6glich, zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt \u2013 etwa nach einer Konsolidierungsphase \u2013 noch erfolgreich in den Markt einzusteigen. Diese Sicht ist gerade auch in der Schweiz verbreitet, denn die starke Innovationst\u00e4tigkeit in traditionellen Technologiebereichen sollte nach dieser Lesart eine ausgezeichnete Grundlage f\u00fcr den schnellen Einstieg in den Markt f\u00fcr umweltfreundliche Technologien bieten.Basierend auf den gleichen Daten wie f\u00fcr die zuvor beschriebene Studie, welche 22 Industriebranchen in 12 OECD-L\u00e4ndern \u00fcber einen Zeitraum von 30 Jahren umfassen, &shy;untersuchte eine weitere KOF-Studie&#13;<br \/>\nStucki, T., Woerter M. 2012. Determinants of Green &shy;Innovation: The Impact of Internal and External &shy;Knowledge. KOF Working Paper Nr. 314, Z\u00fcrich. den Zusammenhang zwischen verschiedenen Quellen von bestehendem technologischen Wissen und aktueller Innovationst\u00e4tigkeit. Wie in <i>Grafik 3<\/i> dargestellt, wird dabei zwischen umweltspezifischem und traditionellem technologischem Wissen unterschieden. Zudem erfolgt eine Unterscheidung zwischen brancheninternem und externem Wissen aus dem Inland und solchem aus dem Ausland. Diese verschiedenen Wissensquellen beeinflussen die Wahrscheinlichkeit, umweltfreundliche Innovationen hervorzubringen.Die Ber\u00fccksichtigung der Wissensquellen in einem \u00f6konometrischen Modell erlaubt es, den Einfluss der jeweiligen Quelle zu ermitteln. Im Ergebnis zeigt sich, dass die aktuelle Innovationst\u00e4tigkeit im Umweltbereich haupts\u00e4chlich auf branchenintern gewonnenem Wissen im Umweltbereich aufbaut. Zwar hat auch das allgemein im Inland oder Ausland verf\u00fcgbare umweltspezifische Wissen einen positiven Effekt auf die Innovationst\u00e4tigkeit im Umweltbereich, jedoch in viel geringerem Ausmass als das branchen&shy;interne Wissen und Know-how. Gleiches gilt f\u00fcr das branchenintern gewonnene Wissen in traditionellen Technologien.Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen prim\u00e4r eigene Erfahrungen im Umweltbereich sammeln m\u00fcssen, um im Markt f\u00fcr Umwelttechnologien erfolgreich zu sein. Wenig erfolgversprechend sind Trittbrettstrategien auf Kosten anderer, umweltinnovativer Betriebe oder das ausschliessliche Vertrauen auf das (eigene) Wissen in traditionellen Technologien.&#13;<\/p>\n<h2>M\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Notwendigkeit von umweltfreundlicheren Technologien ist heute weitgehend unbestritten. Die Bem\u00fchungen um eine umweltfreundlichere Produktion von G\u00fctern und Dienstleistungen erfahren national und international eine breite Unterst\u00fctzung. Daraus l\u00e4sst sich ein steigendes Marktpotenzial f\u00fcr umweltfreundliche Technologien ableiten. Aus gesellschaftlicher sowie volkswirtschaftlicher Sicht ist die Zur\u00fcckhaltung der schweizerischen Unternehmen bei Innovationen im Umweltbereich daher kritisch zu beurteilen. Will man vom entstehenden Markt f\u00fcr Umwelttechnologien profitieren und den Anschluss an die Spitze nicht verpassen, so scheint auf Basis der erw\u00e4hnten KOF-Studie zur Bedeutung interner und externer Wissensquellen im Umweltbereich eine Strategie des langen Abwartens nicht empfehlenswert. Vielmehr geht es darum, so rasch als m\u00f6glich auf ein Marktumfeld hinzuarbeiten, in dem es sich f\u00fcr Unternehmen vermehrt lohnt, Investitionen in die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien zu t\u00e4tigen und so ein Fundament f\u00fcr die eigene Wettbewerbsf\u00e4higkeit in einem zukunftstr\u00e4chtigen Markt zu schaffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abUmwelttechnologien: Relativer Spezialisierungsgrad im internationalen Vergleich\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abEntwicklung des Gesamtbeitrags umweltfreundlicher Innovationen zur Performance in &shy;Abh\u00e4ngigkeit\u00a0von\u00a0ihrer Anzahl (schematische Darstellung)\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3: \u00abUnterscheidung der Wissensquellen mit Einfluss auf die laufende Innovationst\u00e4tigkeit in &shy;einem\u00a0&shy;Technologiegebiet\u00bb<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Auswertung von umfangreichen Patent- und \u00f6konomischen Daten zum Umweltbereich zeigt, dass Investitionen in die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien derzeit meist nicht ren&shy;tabel sind. 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