{"id":118874,"date":"2013-06-01T12:00:00","date_gmt":"2013-06-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2013\/06\/devaud-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:24:37","modified_gmt":"2023-08-23T21:24:37","slug":"devaud","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2013\/06\/devaud\/","title":{"rendered":"Fachkr\u00e4fteinitiative: Wichtigste Massnahmen im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p>Ohne eine ausreichende &shy;Versorgung mit Fachkr\u00e4ften drohen der Schweizer Wirtschaft &shy;Einbussen an Wertsch\u00f6pfung und Produktivit\u00e4t. Ausgehend von &shy;diesem Befund hat das Eidg. Departement f\u00fcr Wirtschaft, &shy;Bildung und Forschung (WBF) die unter den Kantonen und den So&shy;zialpartnern breit &shy;abgest\u00fctzte Fachkr\u00e4fteinitiative lanciert. Ziel ist es, die Fach&shy;kr\u00e4ftenachfrage bis 2020 vermehrt durch Personen aus der Schweiz abzudecken, unter anderem \u00fcber die Aktivierung freier Potenziale in der Schweizer &shy;Erwerbsbev\u00f6lkerung und der kontinuierlichen Nach- und H\u00f6herqualifizierung von Arbeitnehmenden. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201306_08_Devaud_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schweiz geh\u00f6rt international zur Spitzengruppe der L\u00e4nder mit dem gr\u00f6ssten Exportvolumen und der h\u00f6chsten Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Qualifiziertes Personal \u2013 und damit verbunden Bildung und Innovation \u2013 spielt in diesem Zusammenhang eine Schl\u00fcsselrolle. F\u00fcr viele Unternehmen ist es nach wie vor eine betr\u00e4chtliche Herausforderung, an qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte heranzukommen, auch wenn sich die Situation mit dem Inkrafttreten des freien Personenverkehrs mit der Europ\u00e4ischen Union (EU) verbessert hat. Der Wettbewerb um die besten Arbeitskr\u00e4fte intensiviert sich zusehends, nicht zuletzt auch aufgrund der demografischen Alterung. Den Bedarf an qualifiziertem Personal nur mittels Einwanderung abzudecken, beinhaltet erhebliche Risiken. Auch die wichtigsten Handelspartner in der EU sehen sich mit \u00e4hnlichen Problemen konfrontiert und haben Massnahmen ergriffen, um qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte halten zu k\u00f6nnen. Zudem ist das Abkommen zum freien Personenverkehr zurzeit Gegenstand kontroverser politischer Diskussionen.&#13;<\/p>\n<h2>Handlungsfelder und Schwerpunkte<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf der Basis dieser Feststellungen hat das WBF im Jahr 2011 eine Initiative zur Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels lanciert. Im Herbst desselben Jahres haben Vertreterinnen und Vertreter der Kantone, der Sozialpartner, der Wissenschaft, der Arbeits&shy;organisationen und der Unternehmen entsprechende Gespr\u00e4che aufgenommen. Der Bericht <i>Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Schweiz<\/i>&#13;<br \/>\nDer Bericht ist verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.wbf.admin.ch\">http:\/\/www.wbf.admin.ch<\/a>, Themen, Bildung, Forschung und Innovation, Fachkr\u00e4fteinitiative., der aus diesen Gespr\u00e4chen hervorging, pr\u00e4sentiert Massnahmen, um die bereits \u00fcberdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung zu \u2028erh\u00f6hen und die Weiter- und H\u00f6herqualifizierung der Schweizer Fachkr\u00e4fte sicherzustellen. Dazu wurden sieben priorit\u00e4re Handlungsfelder definiert:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>Nicht-erwerbst\u00e4tige Erwachsene ohne Abschluss auf Sekundarstufe II (&gt;\u200925 Jahre) sollen ins Erwerbsleben integriert und wenn m\u00f6glich in der Berufst\u00e4tigkeit nachqualifiziert werden.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Nicht- und Teilzeiterwerbst\u00e4tige mit Abschluss mindestens auf Sekundarstufe II (&gt;\u200925 Jahre) sollen f\u00fcrs Erwerbsleben aktiviert und h\u00f6her qualifiziert werden.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>\u00c4lteren Arbeitnehmenden soll eine m\u00f6glichst lange Teilnahme am Erwerbsleben erm\u00f6glicht werden.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Die bereits aktive Erwerbsbev\u00f6lkerung soll kontinuierlich und ausgerichtet auf die Bed\u00fcrfnisse der Wirtschaft h\u00f6her qualifiziert werden.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Zur Flexibilisierung des Schweizer Arbeitsmarkts soll die Zuwanderung von ausl\u00e4ndischen Fachkr\u00e4ften langfristig sichergestellt werden.<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Ein Fachkr\u00e4fte-Monitoring soll bedarfsgerecht f\u00fcr die zentralen Nutzergruppen den Arbeits- und Bildungsmarkt flexibler und transparenter machen.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<br \/>\nGest\u00fctzt auf diese Handlungsfelder haben das WBF und die Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) mit Unterst\u00fctzung der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) vier Schwerpunkte festgelegt, auf deren Basis eine Strategie f\u00fcr Fachkr\u00e4fte in der Schweiz entwickelt werden soll:&#13;<\/p>\n<ul>&#13;<\/p>\n<li>H\u00f6herqualifizierung entsprechend dem Bedarf der Wirtschaft;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>Schaffung guter Bedingungen f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende zur F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit bis ins Pensionsalter und dar\u00fcber hinaus;<\/li>\n<p>&#13;<\/p>\n<li>F\u00f6rderung von Innovationen zur Entsch\u00e4rfung der Fachkr\u00e4fteknappheit aufgrund h\u00f6herer Produktivit\u00e4t.<\/li>\n<p>&#13;\n<\/ul>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Massnahmenkatalog des Seco und der\u00a0Volkswirtschaftsdirektoren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit der Erarbeitung der Strategie wurde das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) und das Sekretariat der VDK beauftragt. Die Resultate dieser Arbeiten sind in den Grundlagenbericht <i>Fachkr\u00e4fteinitiative \u2013 Situationsanalyse und Massnahmenbericht<\/i> ein&shy;geflossen. Einige der vorgeschlagenen Massnahmen werden im Folgenden pr\u00e4sentiert.&#13;<\/p>\n<h2>H\u00f6herqualifizierung entsprechend dem Bedarf der Wirtschaft<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGemeinsam st\u00e4rken Bund und Kantone die kontinuierliche Weiterbildung in der Schweiz. Das geplante Weiterbildungsgesetz soll g\u00fcnstige Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Verbesserung von Qualit\u00e4t und Transparenz auf dem Weiterbildungsmarkt schaffen. Gleichzeitig sind die Arbeitgeber dazu angehalten, die Arbeitszeiten ihrer Angestellten so zu gestalten, dass sie an Weiterbildungen teilnehmen k\u00f6nnen. Bund und Kantone unterst\u00fctzen die Bestrebungen von Schulen, Hochschulen, Berufsverb\u00e4nden und Wirtschaftsakteuren, um mehr Junge \u2013 insbesondere Frauen \u2013 im Mint-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) auszubilden. Die Unterst\u00fctzung erfolgt in erster \u2028Linie in Form von Aus- und Weiterbildungsangeboten, um die Attraktivit\u00e4t dieser Berufe zu steigern. Heute gibt es bereits \u00fcber 200 \u00f6ffentliche oder private Initiativen im Zusammenhang mit der F\u00f6rderung der Mint-Berufe.&#13;<\/p>\n<h2>Schaffung guter Bedingungen f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende zur F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit bis ins Pensionsalter und dar\u00fcber hinaus<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Rahmen der Reformen zur finanziellen Sicherung der Altersvorsorge pr\u00fcft der Bund, die Anreize f\u00fcr eine h\u00f6here Erwerbsbeteiligung der \u00e4lteren Arbeitnehmenden zu verst\u00e4rken. Der Bund will mit gutem Beispiel vorangehen. Er f\u00f6rdert altersgerechte Arbeits&shy;bedingungen und will die grunds\u00e4tzliche Weiterarbeit \u00fcber das Pensionsalter hinaus erm\u00f6glichen. Im Rahmen der vom Bundesrat 2010 verabschiedeten Personalstrategie 2011\u2013\u20092015 erarbeitet die Bundesverwaltung zurzeit ein Konzept Generationenmanagement. Die Ziele bestehen darin, Massnahmen und Strategien zu definieren, um dem als Folge des demografischen Wandels entstehenden Mangel an Arbeitskr\u00e4ften entgegenzutreten. Dabei sollen bis Ende 2013 unter anderem rechtliche, organisatorische sowie finanzielle M\u00f6glichkeiten und Rahmenbedingungen einer Weiterbesch\u00e4ftigung von Mitarbeitenden \u00fcber das ordentliche Pensionsalter hinaus gepr\u00fcft werden.&#13;<\/p>\n<h2>F\u00f6rderung von Innovationen zur Entsch\u00e4rfung der Fachkr\u00e4fteknappheit aufgrund h\u00f6herer Produktivit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Kantone beg\u00fcnstigen den Informationsaustausch im Rahmen innovativer Projekte, um die Spezialisten im Gesundheitsbereich zu entlasten. Sie untersuchen, bis zu welchem Grad erfolgreiche kantonale Massnahmen in anderen Kantonen eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnten. Um den Ideen&shy; und Erfahrungsaustausch zu beg\u00fcnstigen, ist eine nationale Konferenz angedacht.&#13;<\/p>\n<h2>Verst\u00e4rkung der zahlreichen bestehenden Massnahmen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie befragten Experten des Bundes und der Kantone sch\u00e4tzen die vier ausgew\u00e4hlten Priorit\u00e4ten als zentral ein, um den Fachkr\u00e4ftemangel bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen. Tats\u00e4chlich gibt es bereits eine <i>Vielzahl von Massnahmen,<\/i> welche zum Teil in der Legislaturplanung 2011\u20132015 des Bundes figurieren. Verschiedene Kantone und Gemeinden haben ihrerseits bereits Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels ergriffen.Die Initiative wirkt aber nicht nur direkt \u00fcber die definierten Massnahmen, sondern auch indirekt \u00fcber die Gesetzgebung, indem ihre Ziele in bestehende oder geplante Reformvorhaben einfliessen, so z.B. in den Bereichen Steuerwesen, Altersvorsorge oder Bildung. Im Rahmen der <i>Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA)<\/i> kann ein spezielles &shy;Augenmerk auf die Konsequenzen umfangreicher Reformen f\u00fcr die Fachkr\u00e4ftesituation gelegt werden. Die Massnahmen im Rahmen der Initiative liegen im Kompetenzbereich verschiedener Departemente und \u00c4mter auf Bundes- und Kantonsebene. Die Initiative braucht deshalb einen koordinierten Ansatz, dessen Umsetzung von einem <i>Monitoring<\/i> begleitet ist.Eine aktive <i>Kommunikation<\/i> wird den wichtigsten Massnahmen der Fachkr\u00e4fte&shy;initiative zus\u00e4tzliches Gewicht verleihen. Nationale oder kantonale Konferenzen eignen sich dazu, die Aufmerksamkeit auf die zentralen Aspekte zu lenken, den Handlungsbedarf aufzuzeigen und gute Praktiken zu vermitteln.&#13;<\/p>\n<h2>Ein breit abgest\u00fctzter Konsens<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Bundesrat hat den Grundlagenbericht zur Fachkr\u00e4fteinitiative im M\u00e4rz 2013 verabschiedet; auch die VDK hat den Bericht begr\u00fcsst. Die vorgeschlagenen Massnahmen wurden anschliessend an einem runden Tisch \u2013 bestehend aus VDK, EDK und Sozialpartnern (Arbeitgeberverband, Gewerbeverband, Gewerkschaftsbund und Travail&shy;suisse) \u2013 diskutiert. Die Zusammenarbeit der Sozialpartner ist entscheidend f\u00fcr das Gelingen der Initiative. Ohne deren Zutun k\u00f6nnen wichtige Massnahmen aus den Bereichen \u00abSchaffung guter Bedingungen f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmende zur F\u00f6rderung der Erwerbst\u00e4tigkeit bis ins Pensionsalter und dar\u00fcber hinaus\u00bb sowie \u00abVerbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie\u00bb nicht umgesetzt werden. Anl\u00e4sslich des runden Tisches kam man \u00fcberein, dass alle Akteure (Bund, Kantone und Sozialpartner) rasch die Realisierung der in ihrem Kompetenzbereich liegenden Massnahmen an die Hand nehmen werden.&#13;<\/p>\n<h2>Resultate des runden Tisches vom 21. Mai 2013<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer <i>Bund<\/i> best\u00e4tigt die im Jahr 2011 formulierten Grunds\u00e4tze, begr\u00fcsst die Schlussfolgerungen des Grundlagenberichts und beschliesst, die Massnahmen umzusetzen. Er wird die Entscheidungsgrundlagen und die Rahmenbedingungen im Hinblick auf das Problem des Fachkr\u00e4ftemangels verbessern. Um die Akteure besser zu informieren, stellt der Bund ein Indikatorensystem zur Verf\u00fcgung, welches die Fachkr\u00e4fteknappheit in den einzelnen Berufsgruppen identifiziert. Mit einem Monitoring wird der Bund die Fortschritte bei den bisherigen und neuen Massnahmen messen.Die <i>Kantone<\/i> engagieren sich weiterhin im Arbeitsmarkt und im Bildungsbereich f\u00fcr das Thema. Im Arbeitsmarkt wird eine Steigerung der Arbeitsmarktf\u00e4higkeit der Arbeitnehmenden angestrebt. Die Kantone setzen sich daf\u00fcr ein, dass diese Verbundaufgabe optimiert und qualitativ verbessert wird. Im Rahmen ihrer Unternehmenskontakte soll das duale Bildungssystem als wichtiger Standortfaktor gef\u00f6rdert werden. Gerade auch global t\u00e4tige Unternehmen sollen motiviert werden, mit Lehrstellen ihren Beitrag zu einem nachhaltigen Arbeitsmarkt zu leisten. Im Bildungsbereich haben sich der Bund und die EDK bereits 2011 auf Ziele geeinigt wie die F\u00f6rderung der Mint-Berufe, die h\u00f6here Berufsbildung und die Validierung von Bildungsleistungen. Die in die Fachkr\u00e4fteinitiative aufgenommenen Massnahmen bilden die Fortsetzung dieser Arbeiten. Als Arbeitgeber wollen die Kantone ebenfalls mit \u2028gutem Beispiel vorangehen, indem sie familienfreundliche und altersgerechte Rahmenbedingungen schaffen Die <i>Spitzenverb\u00e4nde<\/i> unterst\u00fctzen und animieren ihre Mitglieder, konkrete Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels zu ergreifen und im Rahmen so&shy;zialpartnerschaftlicher Verhandlungen zu beschliessen. Die Sozialpartner bef\u00fcrworten eine weitere St\u00e4rkung der h\u00f6heren Berufsbildung. Sie setzen sich daf\u00fcr ein, dass die \u2028h\u00f6here Berufsbildung im Bereich der quali&shy;fizierten Dienstleistungen und bei ausl\u00e4n&shy;dischen Unternehmen sowie F\u00fchrungsverantwortlichen besser verankert und die Finanzierungsl\u00fccke \u2013 insbesondere im Bereich der Vorbereitungskurse \u2013 geschlossen wird. Im Verbund von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sollen Weiterbildungsanstrengungen (Nachholbildung, Zweitausbildung, Umschulung) intensiviert werden.&#13;<\/p>\n<h2>N\u00e4chste Schritte des Bundes<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVor ihrer Umsetzung wird der Bundesrat noch \u00fcber eine Reihe der am runden Tisch beschlossenen Massnahmen befinden m\u00fcssen, welche in der Kompetenz des Bundes liegen. An verschiedenen Massnahmen sind denn auch mehrere Departemente beteiligt, und f\u00fcr einige ist die Bereitstellung zus\u00e4tzlicher Ressourcen notwendig. Der Bundesrat hat das WBF mit der Erarbeitung eines entsprechenden Vorschlags beauftragt. Bei einer positiven Aufnahme durch den Bundesrat werden die Arbeiten unverz\u00fcglich aufgenommen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne eine ausreichende &shy;Versorgung mit Fachkr\u00e4ften drohen der Schweizer Wirtschaft &shy;Einbussen an Wertsch\u00f6pfung und Produktivit\u00e4t. Ausgehend von &shy;diesem Befund hat das Eidg. Departement f\u00fcr Wirtschaft, &shy;Bildung und Forschung (WBF) die unter den Kantonen und den So&shy;zialpartnern breit &shy;abgest\u00fctzte Fachkr\u00e4fteinitiative lanciert. 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