{"id":119264,"date":"2012-12-01T12:00:00","date_gmt":"2012-12-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2012\/12\/schaltegger-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:25:48","modified_gmt":"2023-08-23T21:25:48","slug":"schaltegger-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2012\/12\/schaltegger-3\/","title":{"rendered":"Spitzeneinkommen im internationalen Vergleich"},"content":{"rendered":"<p>Die gegenw\u00e4rtige Wirtschafts- und Finanzkrise hat Fragen zur gerechten Einkommensverteilung und Einkommenskonzentration in &shy;einer Volkswirtschaft ins Zentrum des Interesses von Politik und Wissenschaft ger\u00fcckt. So wird die H\u00f6he der Einkommen und deren Besteuerung h\u00e4ufig diskutiert. In den USA waren h\u00f6here Steuern f\u00fcr Reiche ein Hauptthema des Pr\u00e4sidentschaftswahlkampfs. Amtsinhaber Barack Obama fordert, dass Einkommensmillion\u00e4re in Zukunft mindestens 30% Steuern im Jahr zahlen sollen. \u00c4hnliche Bestrebungen sind auch in Frankreich im Gange, wo die Regierung unter Fran\u00e7ois Hollande eine Reichensteuer von 75% f\u00fcr Einkommen \u00fcber 1 Mio. Euro im Jahr plant. In der Schweiz will die Volksinitiative \u00ab1:12 \u2013 F\u00fcr &shy;gerechte L\u00f6hne\u00bb die Spitzengeh\u00e4lter beschr\u00e4nken. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201212_20_Schaltegger_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"253\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVor der Behandlung eines Problems stellt sich die Frage der Diagnose. Wie l\u00e4sst sich objektiv bestimmen, welchen Verlauf die hohen und h\u00f6chsten Einkommen in einem Land genommen haben? Einen entscheidenden Beitrag zur Beantwortung dieser Frage wurde von <i>Piketty (2001)<\/i> geliefert. Er nutzte \u2013 wie zuvor <i>Kuznets (1953)<\/i> \u2013 Daten der &shy;offiziellen Einkommensteuerstatistik und kombinierte diese mit gesch\u00e4tzten Bev\u00f6lkerungszahlen sowie dem gesch\u00e4tzten Gesamteinkommen aller Privathaushalte, um die obersten Einkommensanteile zu ermitteln. H\u00e4ufig liegen jedoch Einkommensteuerstatistiken nicht als Individualdaten vor, sondern nur die Zahl der Steuerpflichtigen und deren kumuliertes Einkommen f\u00fcr die einzelnen Einkommensklassen \u2013 meistens in unregelm\u00e4ssigen Intervallen.&#13;<br \/>\nEin Vorteil von Einkommensteuerstatistiken gegen\u00fcber Umfragedaten liegt in der langen Verf\u00fcgbarkeit der &shy;Daten. So reichen zum Beispiel offizielle Einkommensteuerstatistiken in Norwegen bis ins Jahr 1875 und in Japan bis ins Jahr 1886 zur\u00fcck. Somit kann nicht direkt auf die gesuchten Einkommensanteile geschlossen werden. Eine h\u00e4ufig in der Literatur verwendete Methode zur Sch\u00e4tzung der h\u00f6chsten Einkommen geht auf den Lausanner \u00d6konomen <i>Vilfredo Pareto (1886, 1896\u20131897)<\/i> zur\u00fcck. Dabei werden die entsprechenden Einkommensanteile durch Unterstellung einer Pareto-Verteilung der Einkommen und durch Interpolation zwischen den Einkommensklassen gesch\u00e4tzt. Gegenw\u00e4rtig gibt es 26 L\u00e4nderanalysen, welche &shy;dieses Vorgehen nutzen, um die Entwicklung\u00a0der Einkommenskonzentration \u00fcber das 20. Jahrhundert abzubilden.&#13;<br \/>\nVgl. Atkinson, Piketty und Saez (2011) sowie Alvaredo, Atkinson, Piketty und Saez (2012).&#13;<\/p>\n<h2>Internationale Entwicklung der Einkommenskonzentration im 20. Jahrhundert<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn <i>Grafik 1<\/i> wird die Einkommenskonzentration der obersten 1% der Einkommensbez\u00fcger f\u00fcr die USA, Grossbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Schweden, Japan und die Niederlande \u00fcber das 20. Jahrhundert dargestellt. Die angels\u00e4chsischen L\u00e4nder kannten eine hohe Einkommenskonzentration zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Bis Ende der 1970er-Jahre nahm diese stark ab, w\u00e4hrend ab den 1980er-Jahren und insbesondere ab den 1990er-Jahren die Einkommenszuw\u00e4chse der hohen und h\u00f6chsten Einkommen weit st\u00e4rker ausfielen. F\u00fcr diese L\u00e4nder l\u00e4sst sich demnach ein U-f\u00f6rmiger Verlauf feststellen. Interessant ist, dass dies auch f\u00fcr Schweden beobachtet werden kann, das traditionell eher als egalit\u00e4re Gesellschaft gilt. Werden die L\u00e4nder Deutschland, Frankreich, Japan und die Niederlande betrachtet, wird ein L-f\u00f6rmiger Verlauf \u00fcber das 20. Jahrhundert deutlich. Im Unterschied zu den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern erholten sich die Spitzeneinkommen in den letzten Jahren weit weniger, so dass von einer relativ stabilen Entwicklung der Einkommenskonzentration seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts gesprochen werden kann. Grunds\u00e4tzlich l\u00e4sst sich f\u00fcr die hier betrachteten L\u00e4nder jedoch feststellen, dass die Einkommensanteile der obersten 1% der Einkommensbez\u00fcger zu Beginn des 20. Jahrhunderts h\u00f6her waren als heute. F\u00fcr andere Einkommensanteile wird ein sehr \u00e4hnlicher Verlauf deutlich. So bezogen die obersten 10% der Einkommensbez\u00fcger in Schweden in den letzten Jahren durchschnittlich 28% des Gesamteinkommens, w\u00e4hrend es in den USA 46% waren.&#13;<\/p>\n<h2>Gr\u00fcnde f\u00fcr die unterschiedliche Entwicklung der Einkommensanteile<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie relative Verarmung der obersten Einkommensbez\u00fcger in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts l\u00e4sst sich mit den zwei Weltkriegen und der damit einhergehenden direkten Zerst\u00f6rung von physischem Kapital begr\u00fcnden. <i>Piketty (2003)<\/i> stellt f\u00fcr Frankreich fest, dass w\u00e4hrend dem Ersten Weltkrieg ein Drittel und w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs \u00fcber zwei Drittel an physischem Kapital zerst\u00f6rt wurden. Auch die Vernichtung von Finanzkapital durch die hohe Inflation in den Zwischenkriegsjahren trug zur Reduktion der Einkommen bei. Ein naheliegender weiterer Einfluss auf die Einkommenskonzentration wird in der Steuerpolitik \u2013 speziell in der progressiven Einkommensbesteuerung \u2013 gesehen. War die Besteuerung von Spitzeneinkommen vor dem Ersten Weltkrieg noch vergleichsweise gering, \u00e4nderte sich dies nach dem Zweiten Weltkrieg. Anfang der 1980er-Jahre lag die Grenzsteuerbelastung in L\u00e4ndern wie Frankreich, Grossbritannien und den USA zwischen 60% und 70%. Evidenz f\u00fcr den Einfluss von Steuern \u2028auf die Einkommenskonzentration wurde f\u00fcr Schweden von <i>Roine und Waldenstr\u00f6m (2008)<\/i> untersucht. Sie kommen zum Schluss, dass die progressive Besteuerung einer der wichtigsten Faktoren bei der Entwicklung der h\u00f6chsten Einkommen in Schweden nach dem Zweiten Weltkrieg ist. <i>Atkinson und Leigh (2010)<\/i> k\u00f6nnen mittels \u00f6konometrischer Panel-Analyse f\u00fcr f\u00fcnf angels\u00e4chsische L\u00e4nder (Australien, Kanada, Neuseeland, Grossbritannien und die USA) zeigen, dass eine Reduzierung der Steuers\u00e4tze bis zur H\u00e4lfte des Anstiegs der Einkommenskonzentration bei den obersten 1% der Einkommensbez\u00fcger erkl\u00e4rt. Der Grund f\u00fcr das erhebliche Ansteigen der Einkommenskonzentration im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts \u2013 besonders in den USA \u2013 l\u00e4sst sich nach <i>Piketty und Saez (2006)<\/i> nicht allein mit einem Wiedererstarken von Kapitaleinkommen erkl\u00e4ren. Vielmehr hat eine erhebliche Zunahme der Lohneinkommen und der Kapitalgewinne dazu gef\u00fchrt, dass die Spitzeneinkommen wieder gestiegen sind. Zus\u00e4tzlich sind im angels\u00e4chsischen Raum die Internationalisierung des Arbeitsmarktes und die Verringerung der Gewerkschaftsmacht verantwortlich f\u00fcr den Anstieg der Einkommenskonzentration. F\u00fcr Japan, die Niederlande, Kanada und Frankreich zeigt sich ein \u00e4hnlicher Verlauf der Kapitaleinkommen \u00fcber das 20. Jahrhundert. Schweden bietet ein differenzierteres Bild. Waren die Kapitaleinkommen in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts weniger wichtig f\u00fcr die h\u00f6chsten Einkommen, \u00e4nderte sich dies ab den 1970er-Jahren.&#13;<br \/>\nVgl. Roine und Waldenstr\u00f6m (2008). Allerdings gilt ganz allgemein, dass Kapitaleinkommen, Kapitalgewinne und Gewinne aus unternehmerischer T\u00e4tigkeit mit zunehmenden Einkommen an Bedeutung gewinnen. Stellt im obersten Dezil noch das Lohneinkommen die wichtigste Einkommensquelle dar, sinkt dieser Anteil in den h\u00f6heren Einkommensklassen. Neuere empirische Untersuchungen zeigen, dass auch die generelle Staatsaktivit\u00e4t, das Wirtschaftswachstum sowie die Entwicklung des Finanzmarktes wichtige Determinanten bei der Entwicklung der Einkommenskonzentration sind. Konkret d\u00e4mpft eine Ausdehnung der Staatsausgaben die Einkommensanteile der oberen Mittelschicht (unterste 9% der obersten 10% der Einkommensbez\u00fcger), w\u00e4hrend die Anteile f\u00fcr die obersten 1% der Einkommensbez\u00fcger un&shy;beeinflusst bleiben.&#13;<br \/>\nVgl. Roine, Vlachos und Waldenstr\u00f6m (2009). Interessant ist weiter, dass die obersten Einkommen \u00fcberproportional partizipieren. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die Entwicklung des Finanzmarkts, der eine signi&shy;fikante Hebelwirkung f\u00fcr die oberen Einkommen entfaltet. Einen entgegengesetzten Einfluss \u00fcben Finanzkrisen aus.&#13;<\/p>\n<h2>Stabile oberste Einkommen in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n<i>Grafik 2<\/i> macht deutlich, dass die Einkommenskonzentration in der Schweiz von 1933 bis 2008 im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern erstaunlich konstant verlief. Weder wird ein deutlicher Einbruch der Einkommenskonzentration w\u00e4hrend und nach den Kriegsjahren ersichtlich, noch ist ein starkes Anschwellen der Einkommenskonzentration im 20. Jahrhundert zu beobachten. Dies gilt sowohl f\u00fcr die obersten 10% der Einkommensbe&shy;z\u00fcger als auch f\u00fcr die obersten 5%, 1%, 0,5%, 0,1% oder 0,01%. Betrachtet man \u2028den Verlauf der Einkommenskonzentration der obersten Mittelklasse (unterste 4% der obersten 5%), ist die Stabilit\u00e4t besonders stark ausgepr\u00e4gt. Daraus resultiert, dass sich die Schweiz relativ stark von den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern unterscheidet, aber auch zu Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden. Die Einkommenszuw\u00e4chse verteilen sich in der Schweiz relativ gleichm\u00e4ssig und kommen auch in den letzten Jahren nicht nur den obersten Einkommen zu Gute.Was ist eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr diesen stabilen Verlauf? Ein nicht unwesentlicher Punkt ist darin zu finden, dass die Schweiz in den letzten 90 Jahren von keinem Krieg direkt betroffen war und es zu keiner direkten Zerst\u00f6rung von physischem Kapital kam. Die Schweiz konnte somit auf ihre Produktionsst\u00e4tten zur\u00fcckgreifen, was dazu f\u00fchrte, dass die Wirtschaftsgeschichte eine auff\u00e4llige Konstanz ausweist. Aber auch die exportorientierten Branchen, die Industrieproduktion und die Finanzdienstleistungen haben sich \u00fcber das 20. Jahrhundert als sehr anpassungsf\u00e4hig erwiesen. Entscheidend f\u00fcr die konstante Entwicklung der Einkommenskonzentration d\u00fcrfte nicht zuletzt die politische und wirtschaftliche Stabilit\u00e4t in der Schweiz sein.&#13;<\/p>\n<h2>Unterschiedliche Entwicklung in den Kantonen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer f\u00f6deralistische Staatsaufbau der Schweiz l\u00e4sst zu, dass die Einkommenskonzentration auf Ebene der 26 Kantone stark variiert. Zwischen den Kantonen bestehen grosse Unterschiede sowohl im Niveau als auch in der Entwicklung der obersten Einkommen (siehe <i>Grafik 3<\/i>). Ein direkter Vergleich der Einkommensjahre 1975\/76 und 2008 zeigt, dass die Einkommensanteile der obersten 1% der Einkommensbez\u00fcger, ausgehend von einem unterschiedlichen Niveau, in der Mehrzahl der Kantone eher gefallen als gestiegen ist. Das Schlusslicht im Jahr 2008 bildet dabei der Kanton Uri. Ausgehend von einem Einkommensanteil von knapp 8% hat das oberste 1% der Einkommensbez\u00fcger knapp 3 Prozentpunkte verloren. Eine eher konstante Entwicklung vollzog sich im bev\u00f6lkerungsreichen Kanton Z\u00fcrich mit einer stabilen Einkommenskonzentration von etwa 10% f\u00fcr die obersten 1% der Einkommensbez\u00fcger. Zu den gr\u00f6ssten Gewinnern z\u00e4hlen die Einkommensbez\u00fcger in den Kantonen Schwyz, Zug und Nidwalden, wo die durchschnittlichen Spitzeneinkommen in diesem Zeitraum am st\u00e4rksten zugenommen haben. So ist der Einkommensanteil der obersten Einkommensbez\u00fcger im Kanton Schwyz zwischen 1975\/76 und 2008 um \u00fcber 10 Prozentpunkte gestiegen.&#13;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz zeichnet sich durch eine bemerkenswert stabile Entwicklung der h\u00f6chsten Einkommen \u2013 und damit auch der Einkommenskonzentration \u2013 \u00fcber das 20. Jahrhundert aus. Im Gegensatz zu anderen L\u00e4ndern blieb die Schweiz von der Zerst\u00f6rung von physischem Kapital w\u00e4hrend den Weltkriegen verschont. Zudem verf\u00fcgt sie \u00fcber eine \u2013 damals wie heute \u2013 robuste und anpassungsf\u00e4hige Wirtschaft. Die langfristige moderate Entwicklung der Spitzeneinkommen best\u00e4tigt damit den Einfluss der hohen wirtschaftlichen und politischen Stabilit\u00e4t in der Schweiz. Im Unterschied insbesondere zu den angels\u00e4chsischen L\u00e4ndern kommen die Einkommenszuw\u00e4chse in der Schweiz nicht zunehmend den obersten Einkommen zu Gute. Ein wesentlicher Grund daf\u00fcr d\u00fcrfte das fein austarierte f\u00f6derale System sein, das eine hohe fiskalpolitische Autonomie bei den Kantonen mit einigen zentralstaatlichen Elementen der Umverteilung vereinigt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abEntwicklung der Einkommensanteile der obersten 1% der Einkommensbez\u00fcger, 1900\u20132010\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abEntwicklung der Einkommensanteile der Top-Einkommensbez\u00fcger in der Schweiz, 1933\u20132008\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3: \u00abKantonaler Vergleich der Einkommenskonzentration der obersten 1% Einkommensbez\u00fcger, 1975\/76 und 2008\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Literatur&#13;<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 Atkinson, A. B. (2007): The Distribution of \u2028Top Incomes in the United Kingdom 1908\u20132000. In Atkinson, A. B. und Piketty, T. Top \u2028Incomes over the Twentieth Century. A Contrast Between Continental European and &shy;English-Speaking Countries, Oxford Uni&shy;versity\u00a0Press, Kapitel 4.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Alvaredo, F., Atkinson, A. B., Piketty, Th. und Saez, E. (2012): The World Top Incomes Database, <i>http:\/\/g-<a href=\"http:\/\/mond.parisschoolofeconomics.eu\/topincomes\">http:\/\/mond.parisschoolofeconomics.eu\/topincomes<\/a><\/i>.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Atkinson, A. B., und Leigh, A. (2010): \u2028The Distribution of Top Incomes in Five Anglo-Saxon Countries over the Twentieth Century, IZA &shy;Discussion Paper Nr. 4937, Mai 2010.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Atkinson, A. B., Piketty, T. und Saez, E. (2011): Top Incomes in the Long Run of History, Journal of Economic Literature, 49(1), S. 3\u201371.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Cowell, F. (2009): Measuring Inequality. &shy;London: Oxford University Press.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Dell, F. (2007): Top Incomes in Germany Throughout the Twentieth Century 1891\u20131998. In Atkinson, A. B. und Piketty, T. Top Incomes over the Twentieth Century. A Contrast &shy;Between Continental European and English-&shy;Speaking Countries, Oxford University Press, &shy;Kapitel 9.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Kuznets, S. (1953): Shares of Upper Income Groups in Income and Savings. New York: &shy;National Bureau of Economic Research.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Moriguchi, C., und Saez, E. (2008): The Evo&shy;lution of Income Concentration in Japan, 1885\u20132005: Evidence from Income Tax Statistics, &shy;Review of Economics and Statistics 90 (4), S. 713\u2013734.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Pareto, V. (1896): La courbe de la repartition de la richesse, \u00c9crits sur la courbe de la repartition de la richesse, Hrsg. G. Busino, Librairie Droz, 1965, S. 1\u201315.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Pareto, V. (1896\u20131897): Cours d\u2019Economie &shy;Politique (2 B\u00e4nde), Hrsg. G. Busino, Librairie Droz, 1964.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Piketty, T. (2001): Les Hauts Revenus en France au 20\u00e8me Si\u00e8cle. Paris: Grasset.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Piketty, T. (2003): Income Inequality in France, 1901\u20131998, Journal of Political &shy;Economy 111 (5), S. 1004\u201342.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Piketty, T. und Saez, E. (2003): Income &shy;Inequality in the United States, 1913\u20131998, Quarterly Journal of Economics 118 (1), \u2028S. 1\u201339.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Piketty, T. und Saez, E. (2006): The Evolution of Top Incomes: A Historical and International Perspective, American Economic Review, &shy;Papers and Proceedings, 96(2), S. 200\u2013205.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Piketty, T. (2007): Income, Wage and Wealth Inequality in France 1901\u20131998. In Atkinson, A. B. und Piketty, T. Top Incomes over the Twentieth Century. A Contrast Between &shy;Continental European and English-Speaking Countries, Oxford University Press, Kapitel 3; Aktualisiert in Landais, C. 2007. Les Hauts &shy;Revenus en France 1998\u20132006. Une Explosion des In\u00e9galit\u00e9s? Paris School of Economics &shy;Working Paper.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Piketty, T. und Saez, E. (2007): Income and Wage Inequality in the United States 1913\u20132002. In Atkinson, A. B. und Piketty, T. Top \u2028Incomes over the Twentieth Century. A Contrast Between Continental European and &shy;English-Speaking Countries, Oxford University Press, Kapitel 5.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Roine, J., Vlachos J. und Waldentr\u00f6m, D. (2009): The Long-Run Determinants of Inequality: What Can We Learn from Top Income Data? Journal of Public Economics, 93, S. 974\u2013988.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Roine, J., und Waldenstr\u00f6m, D. (2008). The Evolution of Top Incomes in an Egalitarian &shy;Society: Sweden, 1903\u20132004, Journal of Public Economics 92(1\u20132), S. 366\u201387.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Roine, J. und Waldenstr\u00f6m, D. (2010): Top &shy;Incomes in Sweden over the Twentieth &shy;Century. In Atkinson, A. B. and Piketty, T. \u2028Top Incomes: A Global Perspective, Oxford &shy;University Press, Kapitel 7.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Saez, E. und Veall, M. (2007): The Evolution of High Incomes in Canada 1920\u20132000. In Atkinson, A. B. und Piketty, T. Top Incomes over \u2028the Twentieth Century. A Contrast Between Continental European and English-Speaking Countries, Oxford University Press, Kapitel 6.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Salverda, W. und Atkinson, A. B. (2007): Top Incomes in the Netherlands over the Twentieth Century. In Atkinson, A. B. und Piketty, T. Top Incomes over the Twentieth Century. A Contrast Between Continental European and English-Speaking Countries, Oxford University Press, Kapitel 10.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Schaltegger, C. A. und Gorgas, Ch. (2011): \u2028The Evolution of Top Incomes in Switzerland over the 20th Century, Swiss Journal of Economics and Statistics 147 (4), S. 479\u2013519.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gegenw\u00e4rtige Wirtschafts- und Finanzkrise hat Fragen zur gerechten Einkommensverteilung und Einkommenskonzentration in &shy;einer Volkswirtschaft ins Zentrum des Interesses von Politik und Wissenschaft ger\u00fcckt. So wird die H\u00f6he der Einkommen und deren Besteuerung h\u00e4ufig diskutiert. In den USA waren h\u00f6here Steuern f\u00fcr Reiche ein Hauptthema des Pr\u00e4sidentschaftswahlkampfs. 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