{"id":119269,"date":"2012-12-01T12:00:00","date_gmt":"2012-12-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2012\/12\/schick-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:25:41","modified_gmt":"2023-08-23T21:25:41","slug":"schickorig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2012\/12\/schickorig\/","title":{"rendered":"Nachhaltige Beschaffungsketten von nachwachsenden \u00adRohstoffen durch \u00f6ffentlich-private Partnerschaften"},"content":{"rendered":"<p>Das enorme und fast ungebremste Wachstum die Nachfrage in allen Bereichen. Die Folge davon sind unter anderem Energieprobleme, Wasserknappheit, Zerst\u00f6rung von Regenw\u00e4ldern und Biodiversit\u00e4ts-Hotspots sowie Klimaver\u00e4nderung. Auch der Ressourcendruck auf landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen nimmt stetig zu. Dies macht sich in hohen Preisen f\u00fcr agrarische Rohstoffe bemerkbar. Zur L\u00f6sung beitragen k\u00f6nnen \u00f6ffentlich-private Partnerschaften, die zum Ziel haben, mit vereinten Kr\u00e4ften die Nachhaltigkeit der Lieferkette zu verbessern. Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) arbeitet im Rahmen seiner Aktivit\u00e4ten der Wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung seit einiger Zeit mit solchen Partnerschaften, da sie wirkungsvolle Instrumente sind, um die Armut in den Entwicklungsl\u00e4ndern zu reduzieren.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201212_06_Schick_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"278\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss UNO-Prognose werden im Jahr 2050 9,3 Mrd. Menschen auf der Welt leben, davon je nach Region zwischen 60% und 90% in St\u00e4dten. Das sind \u00fcber 2 Mrd. Menschen mehr als heute. Dieses enorme und fast ungebremste Bev\u00f6lkerungswachstum steigert die Nachfrage in allen Bereichen. Vor diesem Hintergrund wird v.a. der Ressourcendruck auf agrarische Rohstoffe zum dringenden Anliegen von Staaten, Nicht&shy;regierungsorganisationen (NGO) und Unternehmen: \u2212 <i>Staaten<\/i> streben nach einer optimalen Nutzung der Ressourcen, um so ein wirtschaftlich, \u00f6kologisch und sozial nachhaltiges Wachstum zu f\u00f6rdern, das die Produktivit\u00e4t beg\u00fcnstigt und letztlich dazu beitr\u00e4gt, Armut und Ungleichheit zu &shy;mindern. \u2212 F\u00fcr <i>NGO<\/i> stehen die Bek\u00e4mpfung der &shy;Armut, die Bef\u00e4higung der (Klein-) Pro&shy;duzenten und der Erhalt der Umwelt im Mittelpunkt. \u2212 F\u00fcr <i>Unternehmen<\/i> sind \u2013 neben der &shy;Sicherung von Produktionsrohstoffen \u2013 Konzessionen oder generell die Anerkennung ihrer Existenz eine immer gr\u00f6ssere Herausforderung. Viele Unternehmen sp\u00fcren zudem die wachsende Nachfrage nach nachhaltig hergestellten Produkten und zunehmend auch den Anspruch ihrer Kunden, Angestellten und Investoren nach transparenten Nachhaltigkeitsinformationen \u00fcber die gesamte Lieferkette ihrer Produkte. Der WWF hat aufgezeigt, dass 200 multi&shy;nationale Unternehmen f\u00fcr 50% der weltweiten Produktion und des gesamten &shy;Handels von 15 agrarischen Rohstoffen verantwortlich sind und somit einen entsprechend grossen Einfluss haben. Die Hebelwirkung der multinationalen Unternehmen in Kombination mit den verschiedenen Bed\u00fcrfnissen stellt einen idealen <i>Business Case<\/i> f\u00fcr \u00f6ffentlich-private Partnerschaften <i>(Public Private Partnerships, PPP)<\/i> dar, die zum Ziel haben, die Lieferketten von nachwachsenden Rohstoffen umzugestalten. Verst\u00e4rkt wird diese Ausgangslage durch die Tatsache, dass zur Ver&shy;besserung der Nachhaltigkeit in Lieferketten die vereinten Kr\u00e4fte aller Stakeholder notwendig sind.&#13;<\/p>\n<h2>Vorreiterrolle des Seco<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) nutzt das Potenzial solcher PPP schon seit einiger Zeit, um im Rahmen der Wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung zur Verminderung der Armut in Entwicklungs&shy;l\u00e4ndern beizutragen. Durch gezielte Mass&shy;nahmen im Bereich der Handelsf\u00f6rderung unterst\u00fctzt das Seco einen sozialen, umweltvertr\u00e4glichen, inklusiven und damit nachhaltigen Handel. Dies st\u00e4rkt die Export- und Wettbewerbs&shy;f\u00e4higkeit von Produzenten und KMU in den Entwicklungsl\u00e4ndern und erleichtert den Zutritt zu den internationalen M\u00e4rkten. Das Seco ist der Ansicht, dass so wesentlich zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Partnerl\u00e4ndern beigetragen werden kann.Konkret f\u00f6rdert das Seco private freiwillige Nachhaltigkeitsstandards, um die Wett&shy;bewerbsf\u00e4higkeit in den Entwicklungsl\u00e4ndern zu st\u00e4rken und dadurch die nachhaltige &shy;Entwicklung zu beg\u00fcnstigen. Dieses Enga&shy;gement st\u00fctzt sich auf den <i>Bericht des Bundesrates zur Umsetzung der Strategie zur nachhaltigen Entwicklung<\/i> aus dem Jahr 2000. Dort wird festgehalten, dass Labels marktwirtschaftliche Instrumente sind, die das Kaufverhalten der Konsumenten und somit letztlich die Produktionsmuster in eine bestimmte Richtung beeinflussen k\u00f6nnen. Zudem passte sich das Engagement des Seco in den letzten Jahren der stetig zunehmenden Nachfrage nach Produkten an, die nach bestimmten Qualit\u00e4ts-, Sozial- und Umweltkriterien produziert wurden.Im Fokus der Seco-Aktivit\u00e4ten stehen vor\u00a0allem Nachhaltigkeitssysteme, die einen &shy;Multi-Stakeholder-Ansatz verfolgen und so gleichzeitig die Anliegen von Produzenten, Unternehmen und Vertretern der Zivilgesellschaft einbeziehen. Das Seco ist der \u00dcberzeugung, dass nur Nachhaltigkeitskriterien, die von allen Stakeholdern im Konsens erarbeitet wurden, zur tats\u00e4chlichen Verbesserung der \u00f6konomischen, sozialen und \u00f6kologischen Verh\u00e4ltnisse in der Lieferkette beitragen k\u00f6nnen. Dieser Ansatz hat sich nicht nur bew\u00e4hrt, weil er zur Wettbewerbsf\u00e4higkeit beitr\u00e4gt, sondern auch weil damit die Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren der Lieferkette gef\u00f6rdert wird. Dabei kommen verschiedene Themen zur Sprache, so zum Beispiel Kinderarbeit, Sicherheit am Arbeitsplatz, Umgang mit D\u00fcnger oder die Organisation von Kleinbauern in Kooperativen. Letztlich steht aber die Steigerung der Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t von Rohstoffen im Vordergrund. Die Vielfalt der Themen, die bei der Anwendung von privaten freiwilligen Nachhaltigkeitsstandards und Zertifizierungssystemen bearbeitet werden, machen diese Standards zu praktischen und effizienten Instrumenten der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit. Das Seco gilt als \u00abFront Runner\u00bb bei der F\u00f6rderung von Fair&shy;trade und Bio-Anbau in Entwicklungsl\u00e4ndern. Gleichzeitig wurde auch der Aufbau von anderen Multistakeholder-Nachhaltigkeitsinitiativen unterst\u00fctzt. Die positive Wirkung der Anwendung dieser Initiativen und Zertifizierungssysteme wurde in verschiedenen Studien best\u00e4tigt, die teilweise vom Seco finanziert wurden.In letzter Zeit geht das Seco bei der Strukturierung dieser Projekte noch strategischer vor und nutzt vor allem das Interesse von Unternehmen an einer nachhaltigen Lieferkette konsequenter aus. Dabei wird auch darauf geachtet, dass die lokalen Regierungen mit einbezogen werden, da diese letztlich daf\u00fcr verantwortlich sind, geeignete Rahmenbedingungen f\u00fcr nachhaltig produzierte Rohstoffe vor Ort zu schaffen. Nur durch dieses effektive Zusammenspiel in Form einer \u00f6ffentlichen-privaten Partnerschaft besteht eine reelle Chance, den Rohstoffmarkt dauerhaft umzugestalten und so einen Beitrag an die Nachhaltigkeit und folglich die Minderung der Armut zu leisten.&#13;<\/p>\n<h2>Erfolgsfaktoren f\u00fcr \u00f6ffentlich-private Partnerschaften<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Erfahrung des Seco zeigt, dass bei der Gestaltung solcher Projekte auf verschiedene Dinge zu achten ist. Zun\u00e4chst ist wichtig, dass es sich um <i>echte Partnerschaften<\/i> handelt, in denen jeder Partner Pflichten \u00fcbernimmt, aber auch einen entsprechenden &shy;legitimen Nutzen davontr\u00e4gt. Mancher Aussenstehende tut sich schwer mit der Vorstellung, dass Unternehmen von ihrem \u00abfreiwilligen\u00bb Engagement in einem Entwicklungsland, in dem sie t\u00e4tig sind, profitieren sollen. Andere haben M\u00fche mit der Vorstellung, dass Unternehmen von einer Partnerschaft beg\u00fcnstigt werden, die zu einem Teil durch \u00f6ffentliche Entwicklungsgelder finanziert wird. Tatsache ist jedoch, dass die Unternehmen sowohl durch ihr Knowhow als auch durch ihre Marktmacht einen wichtigen Teil zum Erreichen der Projektziele beitragen. Die notwendigen Ver\u00e4nderungen hin zur Nachhaltigkeit der Rohstoffm\u00e4rkte kann schlicht nicht ohne sie erreicht werden. Dabei sind die Verhandlungen zwischen den Partnern \u00fcber den Projektrahmen zentral, und ein Gelingen h\u00e4ngt stark davon ab, ob ein f\u00fcr alle zufriedenstellendes Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Interessen und M\u00f6glichkeiten hergestellt werden kann.Nebst dem Einbezug unterschiedlicher Stakeholder in die PPP ist auch die <i>Beteiligung verschiedener Unternehmen<\/i> des gleichen Sektors entscheidend, denn nur so kann eine echte Transformation des Marktes herbeigef\u00fchrt werden. F\u00fcr die erfolgreiche Projektdurchf\u00fchrung gilt es, ein sogenanntes <i>pr\u00e4kompetitives Umfeld<\/i> zu erwirken. Konkret heisst dies, dass prim\u00e4r eine Plattform geschaffen wird, von der alle Kleinbauern profitieren und durch die ihre Kompetenzen aufgebaut oder gest\u00e4rkt werden k\u00f6nnen. Alle Partner beteiligen sich je nach ihren F\u00e4higkeiten daran. Dies kann zum Beispiel die Schulung in guter Agrarpraxis, Unterst\u00fctzung beim Marktzugang, Finanzierung, Unterst\u00fctzung bei der Zertifizierung oder auch Politikdialog be&shy;inhalten. F\u00fcr viele Unternehmen ist diese Art der Zusammenarbeit neu, sind sie doch eher gewohnt, die Bauern durch gezielte Unterst\u00fctzung an sich binden zu k\u00f6nnen. Das Seco ist jedoch der Ansicht, dass die Bauern trotz Unterst\u00fctzung weiterhin &shy;eine gewisse Freiheit bei der Wahl ihrer &shy;Business Partner haben sollen. Einige &shy;Unter&shy;nehmen haben eine Vorreiterfunktion eingenommen, indem sie sich ganz auf das pr\u00e4kompetitive Umfeld ein&shy;gelassen und mit entsprechend guten Resultaten Beispiele statuiert haben.Bei den PPP treffen sehr unterschiedliche Parteien mit verschiedenen Erwartungen, M\u00f6glichkeiten und Bed\u00fcrfnissen aufeinander. Dies ist keine einfache Ausgangssitua&shy;tion. Um aus den Parteien Partner zu machen, braucht es eine <i>Pers\u00f6nlichkeit, die alle Sprachen spricht und zwischen den Beteiligten vermitteln kann.<\/i> Zudem muss sie Expertin f\u00fcr nachhaltige Lieferketten sein, um das Projektdesign sowie die Durchf\u00fchrung eng begleiten zu k\u00f6nnen. F\u00fcr das Gelingen einer PPP ist es nach Ansicht des Seco zentral, eine solche Pers\u00f6nlichkeit an Bord zu haben.Der eingangs beschriebene <i>Business Case<\/i> beinhaltet auch die <i>wachsende Nachfrage der Konsumenten nach nachhaltig hergestellten Produkten.<\/i> Das bedeutet, dass der Markt die Produktion nach hohen Qualit\u00e4ts-, Sozial- und Umweltkriterien als immer selbstverst\u00e4ndlicher erachtet und die Nachhaltigkeit somit kein Nischenprodukt mehr ist, sondern mehr und mehr ein Massenmarkt&shy;ph\u00e4nomen wird. Aus diesem Grund hat das Seco seinen Fokus \u2013 komplement\u00e4r zu den Projekten im Bereich Faitrade und Bio-Zertifizierungssysteme \u2013 auf weitere Standards wie FSC, Rainforest Alliance oder UTZ ausgeweitet. Nach der Ansicht des Seco ist diese \u00d6ffnung notwendig, um den Markt f\u00fcr agrarische Rohstoffe tats\u00e4chlich einen Schritt weiter Richtung Nachhaltigkeit zu bringen.Schliesslich ist f\u00fcr jedes Entwicklungsprojekt die sogenannte <i>Exitstrategie<\/i> elementar: Wie wird sichergestellt, dass die Anstrengungen des Projektes und die erreichten &shy;Ziele nicht einfach versanden, sobald die Unterst\u00fctzung beendet wird? Im Prinzip ist die Exitstrategie f\u00fcr das Seco bereits im Projektdesign von PPP enthalten, da jeder Partner eine Rolle im Projekt \u00fcbernimmt, die seinen Interessen, aber auch seinen F\u00e4higkeiten entspricht. Da die Rollen nicht konstruiert sind, sondern dem normalen gesch\u00e4ftlichen Umfeld der Partner entsprechen, wird hier keine Entwicklungsprojektwelt geschaffen, sondern gew\u00e4hrleistet, dass die Projekte realit\u00e4tsnah sind und dadurch nach einer Anfangsphase ihren eigenen Lauf nehmen.&#13;<\/p>\n<h2>Entwicklungsgelder f\u00fcr Projekte in der Agrarlieferkette<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei PPP geht es darum, Synergien und Potenziale zu erkennen, zu nutzen und auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, das &shy;keiner alleine erreichen kann. F\u00fcr die Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Seco steht die Armutsminderung in den Entwicklungsl\u00e4ndern im Zentrum. Im Bereich der agrarischen Rohstoffe beginnt die L\u00f6sung bei der Bef\u00e4higung der Kleinbauern und geht weiter mit der Privatsektor&shy;entwicklung vor Ort; sobald die Produkte den Zugang zu den internationalen M\u00e4rkten erlangen, ist das Ziel erreicht. Die Aufgabe des Seco ist es, die Voraussetzungen daf\u00fcr zu schaffen, dass dieser Ablauf stattfinden kann. Dazu geh\u00f6rt ein Umfeld, in dem sich die verschiedenen (Projekt)-Partner finden und zusammenarbeiten k\u00f6nnen. Es braucht aber auch eine Anschubfinanzierung im allerersten Teil der Lieferkette, damit eine solide &shy;Basis f\u00fcr eine nachhaltige Lieferkette geschaffen werden kann. Im vorliegenden Fall kommt die Finanzierung haupts\u00e4chlich den Kleinbauern in Entwicklungsl\u00e4ndern zu Gute, zum Beispiel mit der Schaffung einer Plattform zur Schulung aller interessierter Bauern. Wenn \u2028\u00f6ffentliche und private Gelder gleichzeitig eingesetzt werden, kann eine breitere Ausgangslange geschaffen werden, die das Potenzial hat, die Agrarm\u00e4rkte zu ver\u00e4ndern. Wohlgemerkt handelt es sich bei den prim\u00e4r Beg\u00fcnstigten um Bauern, die \u00fcber keinerlei Mittel verf\u00fcgen, um sich z.B. das f\u00fcr eine UTZ-Zertifizierung notwendige Wissen selbst aneignen oder die Zertifizierung bezahlen zu k\u00f6nnen. Diese Bauern k\u00f6nnen ihre Lage erst verbessern, wenn sie die M\u00f6glichkeit erhalten, mit dem erworbenen Wissen die Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t ihrer Anbauprodukte zu steigern. Das dadurch erzielte &shy;h\u00f6here Einkommen kann dann wiederum in &shy;produktivit\u00e4tssteigernde Massnahmen investiert werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Das Beispiel des Sustainable Cocoa Production Programme&#13;<\/p>\n<h3>Das Beispiel des Sustainable Cocoa Production Programme<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Sustainable Cocoa Production Programme (SCPP) in Indonesien ist als \u00f6ffentlich-private Partnerschaft strukturiert und wird durch das Seco mitfinanziert. Innerhalb von vier Jahren werden 60\u00a0000 Kleinbauern in \u00f6konomischen, \u00f6kologischen und sozialen Nachhaltigkeitskriterien geschult, um die Qualit\u00e4t sowie die Quantit\u00e4t ihrer Ernte zu verbessern. Dies f\u00fchrt zu einer Einkommenssteigerung von 75% bei den Bauern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas Projekt erstreckt sich \u00fcber die Provinzen Aceh, West Sumatra sowie Sulawesi und wird durch Swisscontact implementiert und koordiniert. Andere Partner sind ADM Cocoa, Armajaro, Cargill, IDH, Mars und Nestl\u00e9 sowie die Regierung von Indonesien auf nationaler, Provinz- und Distrikt-Ebene.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Quellen&#13;<\/p>\n<h3>Quellen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<i><a href=\"http:\/\/www.un.org\/esa\/population\/unpop.htm\">http:\/\/www.un.org\/esa\/population\/unpop.htm<\/a><\/i><i><a href=\"http:\/\/www.blw.admin.ch\">http:\/\/www.blw.admin.ch<\/a><\/i><i><a href=\"http:\/\/www.idhsustainabletrade.com\">http:\/\/www.idhsustainabletrade.com<\/a><\/i><i><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hpqKzr8I3Ic\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=hpqKzr8I3Ic<\/a><\/i><i><a href=\"http:\/\/www.sustainablecommodities.org\">http:\/\/www.sustainablecommodities.org<\/a><\/i><i>Bericht zur Umsetzung der Strategie des Bundesrates zur Nachhaltigen Entwicklung,<\/i> Massnahme Nr. 6 \u00abAnerkennung und F\u00f6rderung von Labels\u00bb, 2000.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das enorme und fast ungebremste Wachstum die Nachfrage in allen Bereichen. 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