{"id":119334,"date":"2012-11-01T12:00:00","date_gmt":"2012-11-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2012\/11\/bertschi-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:26:05","modified_gmt":"2023-08-23T21:26:05","slug":"bertschi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2012\/11\/bertschi\/","title":{"rendered":"Schweizer KMU aus dem Bereich erneuerbare Energien in China \u2013 Handlungsempfehlungen zur St\u00e4rkung der Exportf\u00f6rderung"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Artikel skizziert, wie sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Schweiz aus dem Cleantech-Teilsegment \u00aberneuerbare Energien\u00bb f\u00fcr einen Markteintritt in China entscheiden. Hierf\u00fcr werden Faktoren aufgezeigt, die den Markteintritt von KMU unterst\u00fctzen (Treiber) oder erschweren (Barrieren). Basierend darauf werden am Beispiel der Exportf\u00f6rderorganisation Cleantech Switzerland Dienstleistungen abgeleitet, mit denen die \u00f6ffentliche Hand \u2013 und dabei insbesondere Exportf\u00f6rderungsorganisationen \u2013 Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien bei der Internationalisierung nach China und anderen internationalen M\u00e4rkten unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201211_19_Bertschi_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"246\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie globale Wirtschaft sieht sich mit zwei zentralen energiebezogenen Herausforderungen konfrontiert. Einerseits sind die globalen Energieressourcen nur eingeschr\u00e4nkt verf\u00fcgbar, w\u00e4hrend die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen stetig ansteigt. Andererseits stellen die \u00f6kologischen Konsequenzen eines zu hohen Energieverbrauchs eine zunehmende Herausforderung dar. Zwei zentrale Hebel werden als wichtige L\u00f6sungsans\u00e4tze diskutiert: Die De-Karbonisierung des Energiemixes durch forcierte Nutzung erneuerbarer Ressourcen sowie die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch durch Effizienzsteigerungen. Im Lichte dieser L\u00f6sungsans\u00e4tze ist Cleantech (siehe <i>Kasten 1<\/i>&#13;<\/p>\n<h3>Cleantech<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nCleantech umfasst Produkte und Dienstleistungen, welche zum nachhaltigeren Umgang mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen und zur Reduktion der Umweltbelastung beitragen. In der Schweiz sind gem\u00e4ss einer Erhebung des Bundesamtes f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) ca. 160\u2009000 Personen (= 4,5% der Erwerbst\u00e4tigen) im Cleantech-Bereich t\u00e4tig. Die Bruttowertsch\u00f6pfung von Cleantech in der Schweiz betrug im Jahre 2008 18\u201320 Mrd. Franken. Dies entspricht etwa 3,5% des BIP. Rund ein Drittel des Umsatzes erzielen Schweizer Cleantech-Unternehmen im Ausland. Der weltweit wachsende Bedarf an Cleantech-Anwendungen l\u00e4sst den Schluss zu, dass dieser Anteil in den n\u00e4chsten Jahren deutlich gr\u00f6sser wird. Sch\u00e4tzungen des \u2028WWF gehen davon aus, dass der Umsatz der Schweizer Umweltwirtschaft bis ins Jahr 2020 auf 57 Mrd. Franken steigen wird und 53\u2009000 neue Stellen geschaffen werden. Das welt&shy;weite Marktvolumen f\u00fcr Cleantech-Anwendungen im Jahr 2020 wird im Masterplan Cleantech Schweiz auf \u00fcber 3300 Mrd. Franken prognostiziert. Das entspricht einem \u2028Anteil von 5,5% bis 6% am Volumen aller wirtschaftlichen T\u00e4tigkeiten weltweit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n) in den vergangenen Jahren zu einem lukrativen Bet\u00e4tigungsfeld f\u00fcr viele KMU geworden. Auch f\u00fcr die kommenden Jahre wird im Bereich erneuerbare Energien eine grosse Marktdynamik prognostiziert.Insbesondere China als schnell wachsende Volkswirtschaft mit sehr grossem Bedarf an sauberen Technologien und umfassenden F\u00f6rderprogrammen in diesem Bereich wird sich in Zukunft zu einem Kernmarkt f\u00fcr Cleantech entwickeln. Gerade in Zeiten der Eurokrise in Europa und der damit zusammenh\u00e4ngenden gegenw\u00e4rtigen Frankenst\u00e4rke sind kaufkr\u00e4ftige chinesische Kunden f\u00fcr Schweizer Anbieter attraktiv. Ein Markteintritt in China stellt aber aufgrund der geografischen Distanz und der kulturellen Unterschiede f\u00fcr Schweizer Unternehmen eine grosse Herausforderung dar.&#13;<\/p>\n<h2>Vorgehen der Untersuchung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Zentrum dieses Artikels steht die Analyse der gegenw\u00e4rtigen Situation von Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien und die Frage, wie sie bei einer weiteren Internationalisierung nach China unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Zur Beantwortung der Frage wurden im Zeitraum von Januar bis Mai 2011 zehn Schweizer Cleantech-Firmen zu ihren Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten in China befragt. Mittels teilstrukturierter und halboffener Interviews wurden die Treiber und Barrieren f\u00fcr einen Markteintritt erhoben. Von den zehn befragten Firmen wiesen acht bereits China-Erfahrung auf. Die Resultate aus den Interviews und die ersten Schl\u00fcsse daraus wurden acht Experten aus den Bereichen erneuerbare Energien, Cleantech, chinesische Wirtschaft, KMU, Exportf\u00f6rderung und Wirtschaftsverb\u00e4nde zur Kommentierung vorgelegt. Die Expertenkommentare flossen anschliessend als Folgerungen in die Arbeit ein.&#13;<\/p>\n<h2>Treiber und Barrieren des Markteintritts in China<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGrundlage der nachfolgenden Evaluation sind externe Faktoren, welche durch die einzelnen Firmen nicht beeinflusst werden k\u00f6nnen. Diese spielen eine entscheidende Rolle beim Eintritt in einen ausl\u00e4ndischen Markt. Je nachdem, welche externen Faktoren einen Einstieg beg\u00fcnstigen (Treiber) oder behindern (Barrieren), wird eine andere Strategie f\u00fcr den Markteintritt gew\u00e4hlt oder sogar \u2028v\u00f6llig auf einen Markteintritt verzichtet. <i>Grafik 1<\/i> zeigt die von den interviewten Firmen genannten Treiber und Barrieren inkl. einer Bewertung derer Wirkungsst\u00e4rke.&#13;<br \/>\nLikert-Skala: 1 = starke Barriere; 3 = schwache Barriere; 4 = schwacher Treiber; 6 = starker Treiber.Die vier gr\u00f6ssten Treiber und die drei gr\u00f6ssten Barrieren werden nachfolgend \u2028detailliert beschrieben. Als gr\u00f6sste Treiber werden von den Unternehmungen das Marktwachstum, die Ziele und Massnahmen des chinesischen F\u00fcnfjahresplanes und die chinesischen F\u00f6rderprogramme bewertet. Im Zusammenhang mit der Rolle von Exportf\u00f6rderorganisationen ist zus\u00e4tzlich das \u2028Abschneiden des viertgr\u00f6ssten Treibers \u00abUnterst\u00fctzung durch Verb\u00e4nde und Organisationen\u00bb von Interesse. Diesen Treibern stehen der schnelle Wandel auf dem chinesischen Markt, existierende Z\u00f6lle und Quoten sowie der mangelhafte Schutz des geistigen Eigentums als zentrale Barrieren f\u00fcr einen Markteintritt in China gegen\u00fcber.&#13;<\/p>\n<h2>Treiber 1: Marktwachstum<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Marktwachstum in China ist gem\u00e4ss s\u00e4mtlichen befragten Unternehmen der gr\u00f6sste Treiber f\u00fcr einen Markteintritt von Schweizer KMU. Gem\u00e4ss Aussage eines Firmenvertreters seien die Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten in China momentan vergleichbar mit denen in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg: \u00abMit einer guten Gesch\u00e4ftsidee und einer guten Umsetzung k\u00f6nnen Millionen verdient werden.\u00bb Einige Interviewpartner vermuten jedoch, dass der Schweizer Verkaufsanteil im Bereich der erneuerbaren Energien nicht proportional zum Marktwachstum in China mitw\u00e4chst: Sehr viel Umsatz l\u00e4sst sich auf dem chinesischen Markt mit Standardprodukten und entsprechend grossen Volumina erzielen. Schweizer Anbieter treten jedoch vorwiegend als Spezialisten in einzelnen Nischen auf. Dieser Bereich w\u00e4chst zwar auch, jedoch unterdurchschnittlich im Vergleich zum Gesamtmarkt.&#13;<\/p>\n<h2>Treiber 2: Ziele und Massnahmen \u2028des chinesischen F\u00fcnfjahresplanes<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie im F\u00fcnfjahresplan formulierten Wachstumsziele haben einen grossen Einfluss auf das Marktvolumen und vermitteln bis zu einem gewissen Grad Planungssicherheit f\u00fcr Unternehmen. Im 12. F\u00fcnfjahresplan (2011-2015) ist zum Beispiel zu lesen, dass der Anteil erneuerbarer Energien von gegenw\u00e4rtig 1% auf 11% im Jahre 2015 steigen soll. Solche im F\u00fcnfjahresplan formulierten Ziele helfen den befragten KMU bei der Absatzprognose. Produktions- bzw. Absatzplanungen f\u00fcr den chinesischen Markt sind dank des F\u00fcnfjahreplanes einfacher und zielsicherer zu erstellen als f\u00fcr L\u00e4nder mit freierer Marktwirtschaft, wo Absatzsch\u00e4tzungen nur auf Kundenpr\u00e4ferenzen und entsprechenden (auch kurzfristigen) Marktentwicklungen basieren k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2>Treiber 3: Chinesische F\u00f6rderprogramme<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00f6rderprogramme im Bereich der erneuerbaren Energien \u2013 z.B. der Golden Sun Fonds f\u00fcr Solarenergie \u2013 erh\u00f6hen die Attraktivit\u00e4t des chinesischen Marktes. So sind f\u00fcr den Zeitraum von 2011 bis 2015 insgesamt F\u00f6rdergelder von 150 Mrd. Franken f\u00fcr die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien vorgesehen. Nicht alle KMU bewerten die chinesischen F\u00f6rderprogramme als starke Treiber. Zwei KMU sind der Ansicht, dass die F\u00f6rdergelder in China bevorzugt f\u00fcr Projekte von einheimischen Produzenten verwendet werden. Sie sind jedoch der Ansicht, dass aufgrund der riesigen Summe auch ein gen\u00fcgend grosser Teil auf Schweizer Unternehmen entf\u00e4llt und Schweizer KMU zudem von anderen Subventionen und Starthilfen des chinesischen Staates \u2013 z.B. Unterst\u00fctzung bei der Standortsuche und Steuererleichterungen \u2013 profitieren k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2>Treiber 4: Unterst\u00fctzung durch Verb\u00e4nde \u2028und Organisationen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Befragung hat gezeigt, dass insbesondere Exportf\u00f6rderungsorganisationen und Handelskammern KMU bei ihren interna&shy;tionalen T\u00e4tigkeiten beraten und ihnen beim Eintritt in einen neuen Markt mit Informa&shy;tionen und Supportdienstleistungen behilflich sein k\u00f6nnen. Diese Unterst\u00fctzung kann aber nur eine Erg\u00e4nzung im Entscheidungsfindungsprozess sein. Wichtige Grundvoraussetzung ist die Motivation, in China oder einem anderen ausl\u00e4ndischen Markt t\u00e4tig werden zu wollen. Ebenso muss der Aufbau der daf\u00fcr notwendigen Ressourcen von den Unternehmungen selbst vorgenommen werden. Auf die spezifische Rolle von Unterst\u00fctzungsmassnahmen durch Verb\u00e4nde und Organisationen wird im n\u00e4chsten Kapitel noch vertieft eingegangen.&#13;<\/p>\n<h2>Barriere 1: Schneller Wandel auf dem \u2028chinesischen Markt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSchnelle und h\u00e4ufige \u00c4nderungen bei der Abwicklung von Importen, Bewilligungsverfahren und Produktspezifikationen erschweren aus Sicht der befragten Unternehmen die wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten in China am meisten. Der stetige Wandel in Bezug auf die Produkt- bzw. administrativen Anforderungen machen es schwierig, standardisierte \u2028Logistikprozesse einzuf\u00fchren. Zudem f\u00e4llt \u2028erheblicher Mehraufwand bei der \u00dcberwachung und st\u00e4ndigen Anpassung an die neuen Verfahren und Regeln an. Aus Sicht der Schweizer KMU w\u00e4re es hilfreich, wenn \u00c4nderungen von staatlichen Bestimmungen einerseits in ihrer Frequenz reduziert und andererseits rechtzeitig angek\u00fcndigt w\u00fcrden, damit die Unternehmen eine gr\u00f6ssere Vorlaufzeit und somit mehr Planungssicherheit erhalten.&#13;<\/p>\n<h2>Barriere 2: Z\u00f6lle und Quoten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEinige KMU gehen aufgrund der je Produktgruppe sehr unterschiedlichen Zolltarife davon aus, dass China die Zollstruktur laufend auf die eigenen Produktionsm\u00f6glichkeiten abstimmt. Die H\u00e4lfte der befragten KMU erwartet zudem eine weitere Zunahme von Handelshemmnissen bei G\u00fctern, die China selbst produzieren kann, dies trotz der Zugeh\u00f6rigkeit von China zur WTO und des Freihandelsabkommens, welches gegenw\u00e4rtig zwischen China und der Schweiz ausgehandelt wird.&#13;<\/p>\n<h2>Barriere 3: Mangelhafter Schutz des geistigen Eigentums<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin effizienter Schutz der Patente auf rechtlicher oder technischer Basis ist in China sehr schwierig. Die KMU m\u00fcssten sich bewusst sein, dass ein Produkt, sobald es auf dem Markt ist, von der Konkurrenz gekauft, analysiert und kopiert wird. Auch ehemalige Mitarbeiter nehmen Know-how zur Konkurrenz mit oder bauen selber eine Konkurrenzunternehmung auf. Allerdings gehen die meisten KMU davon aus, dass sich diese Barriere in Zukunft abschw\u00e4chen wird: Die chinesische Regierung sanktioniert verst\u00e4rkt Verletzungen des Patentrechts. Zudem entwickelt sich die chinesische Wirtschaft hin zu einer innovativen Volkswirtschaft mit eigenst\u00e4ndiger Forschung und Entwicklung.&#13;<\/p>\n<h2>Handlungsempfehlungen f\u00fcr die \u2028Exportf\u00f6rderung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAusgehend von den ermittelten Treibern und Barrieren f\u00fcr den Markteintritt in China werden in diesem Kapitel m\u00f6gliche Massnahmen und Initiativen von Seiten der \u00f6ffentlicher Hand zur Unterst\u00fctzung von \u2028internationalisierungswilligen Unternehmen diskutiert. Die aus den Treibern und Barrieren abgeleiteten Handlungsempfehlungen wurden erg\u00e4nzt durch die direkt von den Unternehmen in den Interviews genannten Unterst\u00fctzungsdienstleistungen sowie den zus\u00e4tzlichen Expertenkommentaren. F\u00fcr das Handlungsfeld von Exportf\u00f6rderungsor&shy;ganisationen konnten so unterschiedliche Massnahmen auf verschiedenen Wirkungsebenen ermittelt werden. In <i>Grafik 2<\/i> werden die Massnahmen mit Hinblick auf volkswirtschaftliche, branchenspezifische und firmenspezifische Dienstleistungen unterteilt.Auf der <i>volkswirtschaftlichen Ebene<\/i> k\u00f6nnen unter den Oberbegriffen \u00abEinflussnahme auf staatliche Regelungen\u00bb und \u00ab\u00d6ffentlichkeitsarbeit\u00bb folgende Massnahmen subsummiert werden, die als relevant erachtet werden:\u2212 Aushandlung des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und China;\u2212 Aufnahme der f\u00fcr KMU relevanten Faktoren ins Freihandelsabkommen;\u2212 Intervention zur Beseitigung von versteckten Handelsbarrieren;\u2212 Unterst\u00fctzung Chinas bzw. Aufforderung zur \u00dcbernahme von globalen Umweltstandards;\u2212 Unterst\u00fctzung Chinas bzw. Aufforderung zur \u00dcbernahme und Umsetzung von Schutzbestimmungen zum geistigen Eigentum;\u2212 Aufnahme von KMU in Umsetzungsprojekte von Memorandums of Understanding (MoU);\u2212 Public Relations (Anl\u00e4sse, Publikationen etc.) f\u00fcr Schweizer Cleantech in China bzw. Massnahmen zur Positionierung der Schweiz als Cleantech-Nation.Auf der <i>Branchenebene<\/i> werden vor allem folgende Massnahmen als wirkungsvoll und w\u00fcnschenswert angesehen:\u2212 \u00d6ffentlichkeitsarbeit (branchenspezifische Informationst\u00e4tigkeiten);\u2212 Herausgabe von Publikationen (Markt\u00fcbersichten, Nachschlagewerke \u00fcber F\u00f6rderprogramme und regulative Anforderungen etc.);\u2212 Organisation von Anl\u00e4ssen (Messeauftritte, Delegationsreisen nach China);\u2212 Ausbildung (Ausbildung und Erfahrungsaufbau f\u00fcr zuk\u00fcnftige Manager des China-Projekts, Ausbildung von chinesischen Mitarbeitenden);\u2212 Wissens- und Erfahrungsaustausch (Vermitteln von Kontakten zwischen Firmen mit \u00e4hnlich gelagerten Herausforderungen).Auf der <i>firmenspezifischen Ebene<\/i> stehen vor allem massgeschneiderte Dienstleistungen f\u00fcr die Unternehmen im Vordergrund. Dazu geh\u00f6ren:\u2212 Einzelberatung (Strategieberatung f\u00fcr den Markteinstieg in China);\u2212 Projektakquisition (direkte Vermittlung von Auftr\u00e4gen in China);\u2212 Vermittlung von Business-Kontakten (Unterst\u00fctzung bei der Wahl bzw. der Suche von Partnerunternehmen, z.B. Vertriebspartner);\u2212 Support-Dienstleistungen (Unterst\u00fctzung bei der Wahl von Produktionsstandorten und der Abwicklung von Zu&shy;lassungs- und Bewilligungsprozessen, \u00dcbersetzungsdienstleistungen, Rechtsberatung, Einholen von Referenzen, Vermittlung von Experten);\u2212 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (Unterst\u00fctzung beim Antragsprozess f\u00fcr F\u00f6rdergelder, Vergabe von Risikogarantien).Diese potenziellen Unterst\u00fctzungsmassnahmen von Seiten der \u00f6ffentlichen Hand k\u00f6nnen die Treiber f\u00fcr einen Markteintritt in ein spezifisches Land verst\u00e4rken bzw. die Barrieren abbauen und so zur Internationalisierung von Schweizer Unternehmen beitragen. Es ist anzunehmen, dass die Wirkungsweise von Unterst\u00fctzungsmassnahmen umso h\u00f6her ist, wenn diese parallel auf allen drei Ebenen \u2013 also auf volkswirtschaftlicher, branchenspezifischer und firmenspezifischer Ebene \u2013 vorhanden sind. Dies gilt umso mehr, je st\u00e4rker sich Synergien zwischen den einzelnen Wirkungsebenen ergeben und Unternehmen je nach Phase des Internationalisierungsprojekts bzw. gew\u00e4hlter Internationalisierungsstrategie Unterst\u00fctzungsbedarf auf unterschiedlichen Ebenen haben.Im Sinne von Handlungsempfehlungen f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand k\u00f6nnen aus obigen \u00dcberlegungen folgende Grunds\u00e4tze abgeleitet werden:\u2212 F\u00f6rderinitiativen f\u00fcr eine verst\u00e4rkte, internationale Pr\u00e4senz von Schweizer Unternehmen im Bereich erneuerbare Energie sollten auf allen drei Wirkungsebenen (Volkswirtschaft, Branche und Einzelbetrieb) angesiedelt sein. Nur so k\u00f6nnen die Synergien aus den verschiedenen Bereichen optimal genutzt bzw. die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse der Unternehmen befriedigt werden.\u2212 Unterst\u00fctzung bei der Internationalisierung von Schweizer KMU im Bereich erneuerbarer Energien im Speziellen bzw. Cleantech im Allgemeinen verlangt fundierte Branchenkenntnisse, da die Absatzchancen im Ausland sehr oft durch legislative Bestimmungen wie zum Bespiel der Einspeiseverg\u00fctung f\u00fcr Solarstrom oder spezifischen F\u00f6rderprogrammen getrieben werden.\u2212 Als Basis f\u00fcr eine wirksame Exportf\u00f6rderung von Schweizer Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien sollte zun\u00e4chst eine B\u00fcndelung des Wissens, der Interessen und der Bed\u00fcrfnisse in der Schweiz vorausgehen. Die von KMU gepr\u00e4gte Struktur der Schweizer Wirtschaft verlangt insbesondere f\u00fcr den Einstieg in China nach einer B\u00fcndelung der Schweizer Kompetenzen und des Know-hows. Ein Zusammenschluss von Unternehmen unter einer gemeinsamen Schweizer Cleantech-Dachmarke kann einen gemeinsamen Markteintritt erleichtern.Mit der Gr\u00fcndung der Exportplattform Cleantech Switzerland im Rahmen der Stabilisierungsmassnahmen hat der Bundesrat \u2028eine Organisation geschaffen, welche explizit die Bed\u00fcrfnisse der im Bereich Cleantech \u2013 und somit auch im Bereich erneuerbare Energien \u2013 t\u00e4tigen Unternehmen b\u00fcndelt und diese gem\u00e4ss den oben genannten Grunds\u00e4tzen bei ihren Exportaktivit\u00e4ten unterst\u00fctzen kann. Erfolgsfaktoren f\u00fcr den langfristigen Erfolg der Exportplattform Cleantech Switzerland \u2013 und auch weiterer Exportf\u00f6rderer \u2013 sind das Erbringen qualitativ hochwertiger Dienstleistungen f\u00fcr die Schweizer Cleantech-Unternehmen, ein langfristiger Businessplan, der sowohl die Bed\u00fcrfnisse der Schweizer Cleantech-Unternehmen als auch die Finanzierungsm\u00f6glichkeiten dieser Dienstleistungen analysiert, und eine abgestimmte Zusammenarbeit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abExterne Faktoren: Treiber und Barrieren\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abUnterst\u00fctzungsbedarf f\u00fcr KMU: Massnahmengruppen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Cleantech&#13;<\/p>\n<h3>Cleantech<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nCleantech umfasst Produkte und Dienstleistungen, welche zum nachhaltigeren Umgang mit den nat\u00fcrlichen Ressourcen und zur Reduktion der Umweltbelastung beitragen. In der Schweiz sind gem\u00e4ss einer Erhebung des Bundesamtes f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) ca. 160\u2009000 Personen (= 4,5% der Erwerbst\u00e4tigen) im Cleantech-Bereich t\u00e4tig. Die Bruttowertsch\u00f6pfung von Cleantech in der Schweiz betrug im Jahre 2008 18\u201320 Mrd. Franken. Dies entspricht etwa 3,5% des BIP. Rund ein Drittel des Umsatzes erzielen Schweizer Cleantech-Unternehmen im Ausland. Der weltweit wachsende Bedarf an Cleantech-Anwendungen l\u00e4sst den Schluss zu, dass dieser Anteil in den n\u00e4chsten Jahren deutlich gr\u00f6sser wird. Sch\u00e4tzungen des \u2028WWF gehen davon aus, dass der Umsatz der Schweizer Umweltwirtschaft bis ins Jahr 2020 auf 57 Mrd. Franken steigen wird und 53\u2009000 neue Stellen geschaffen werden. Das welt&shy;weite Marktvolumen f\u00fcr Cleantech-Anwendungen im Jahr 2020 wird im Masterplan Cleantech Schweiz auf \u00fcber 3300 Mrd. Franken prognostiziert. Das entspricht einem \u2028Anteil von 5,5% bis 6% am Volumen aller wirtschaftlichen T\u00e4tigkeiten weltweit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Erneuerbare Energien in China&#13;<\/p>\n<h3>Erneuerbare Energien in China<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nChina ist einer der am schnellsten wachsenden M\u00e4rkte f\u00fcr erneuerbare Energien. \u2028Als bev\u00f6lkerungsreichster Staat der Erde \u2028(1,3 Mrd. Einwohner) mit j\u00e4hrlichen Wirtschaftswachstumsraten zwischen 7% und 15% steigt der Bedarf Chinas an zus\u00e4tzlichen Energiequellen massiv. Bereits heute ist China zusammen mit den USA und Deutschland der gr\u00f6sste Markt f\u00fcr erneuerbare Energien. Im Jahr 2010 betrug der Stromverbrauch in der Volksrepublik China 4190 Mrd. kWh. Die alleine im selben Jahr installierte neue Leistung belief sich auf 962 GW. Der Grossteil der Energie stammt weiterhin aus fossilen Brennstoffen. Jedoch nimmt der Anteil erneuerbarer Energien dank gesetzlichen Vorgaben und staatlicher F\u00f6rderung stetig zu: Gem\u00e4ss Pew Charitable Trusts gab China im Jahr 2009 \u2028ca. 35 Mrd. Franken f\u00fcr die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien aus. Im Jahr 2010 waren es sogar 50 Mrd. Franken. Zum Vergleich: Deutschland investierte im gleichen Zeitraum 40 Mrd. Franken und die USA 34 Mrd. Franken. Das im 12. F\u00fcnfjahresplan 2011-2015 der Volkrepublik China angepeilte Wirtschaftswachstum von durchschnittlich 7% pro Jahr und die F\u00f6rderung der l\u00e4ndlichen Regionen mittels Ausbau der Infrastruktur wird auch grosse Projekte im Bereich Energieversorgung zur Folge haben. Der F\u00fcnfjahresplan zielt \u2028zudem auf ein gr\u00fcnes Wachstum: Die Themen Klimawandel, Umwelt und Energie haben \u2028einen hohen Stellenwert. Weiter sollen die \u2028relativen CO&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n2&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n-Emissionen um 17% reduziert werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 3: Cleantech Switzerland&#13;<\/p>\n<h3>Cleantech Switzerland<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nCleantech Switzerland ist die offizielle Exportplattform f\u00fcr den Schweizer Cleantech-Sektor und wurde von der Osec im Auftrag des Bundes entwickelt. Als offizielles Organ des Schweizer Cleantech-Sektors wird Unternehmen dabei \u2028geholfen, den Exportumsatz zu steigern und die Visibilit\u00e4t des Unternehmens in den M\u00e4rkten \u2028zu erh\u00f6hen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Exportplattform unterst\u00fctzt Schweizer Cleantech-Firmen bei der Projektakquisition \u2028und betreibt gezieltes Branchenmarketing f\u00fcr Schweizer Cleantech-Unternehmen im Ausland. Cleantech Switzerland fungiert mit der zentralen Unternehmensdatenbank <i>Cleantech Cube<\/i> mit Profilen von \u00fcber 360 Cleantech-Firmen als Drehscheibe zwischen den Schweizer Unternehmen und den ausl\u00e4ndischen Gesch\u00e4ftspartnern\/Projektentwicklern und stellt so den Zugang zu Schweizer Technologien sicher. Die Registration bei Cleantech Cube ist f\u00fcr Schweizer Firmen kostenlos. Cleantech Switzerland vereint die Mitglieder von 16 Schweizer Verb\u00e4nden unter einer Dachmarke und bietet \u00fcber das offizielle Schweizer Aussennetz ein weltweites Netzwerk zur Promotion von Schweizer Cleantech-Produkten und Dienstleistungen. Zum Schweizer Aussennetz z\u00e4hlen 100 Botschaften, 50 Generalkonsulate und 18 Swiss Business Hubs.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn den ersten gut zwei Jahren operativer T\u00e4tigkeit wurden Exportgesch\u00e4fte von rund 2 Mio. Franken initiiert und weitere 2 Mio. Franken Wertsch\u00f6pfung durch Vermittlung neuer Sourcing-Quellen ausgel\u00f6st. Mit den dar\u00fcber hinausgehenden rund 120 Projekt- und 40 Partneridentifikationen wichtige Voraussetzungen f\u00fcr weitere Exporterfolge geschaffen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 4: Kontakt&#13;<\/p>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nPatrick Bertschi&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLEP Consultants AG&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTechnoparkstrasse 1&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n8005 Z\u00fcrich&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTel.: 044&nbsp;445 45 00<i><a href=\"mailto:bertschi@lepcag.ch\">bertschi@lepcag.ch<\/a><\/i><i><a href=\"http:\/\/www.lepcag.ch\">http:\/\/www.lepcag.ch<\/a><\/i>Carina Steiner&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nCleantech Switzerland&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nHerrenacker 15&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n8200 Schaffhausen&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTel.: 052&nbsp;560 06 22<i><a href=\"mailto:carina.steiner@cleantech-switzerland.com\">carina.steiner@cleantech-switzerland.com<\/a><\/i><i><a href=\"http:\/\/www.cleantech-switzerland.com\">http:\/\/www.cleantech-switzerland.com<\/a><\/i>Dr. Timo Busch&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nETH Z\u00fcrich&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSusTec \/ D-MTEC&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWeinbergstr. 56\/58&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n8092 Z\u00fcrich&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTel.: 044&nbsp;632 05 53<i><a href=\"mailto:tobusch@ethz.ch\">tobusch@ethz.ch<\/a><\/i><i><a href=\"http:\/\/www.sustec.ethz.ch\">http:\/\/www.sustec.ethz.ch<\/a><\/i>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 5: Quellen und Literaturhinweise&#13;<\/p>\n<h3>Quellen und Literaturhinweise<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 BBT (2010): Masterplan Cleantech Schweiz. Schweizerische Eidgenossenschaft, Bern: Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 Pew (2011): Who\u2019s Winning the Clean Energy Race? 2010 Edition: G-20 Investment \u2028Powering Forward. Philadelphia: The Pew Charitable Trusts.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2212 WWF (2011): Umweltm\u00e4rkte in der Schweiz: Perspektiven f\u00fcr Wirtschaft und Besch\u00e4ftigung. Bern: Bildungszentrum WWF Schweiz.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel skizziert, wie sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Schweiz aus dem Cleantech-Teilsegment \u00aberneuerbare Energien\u00bb f\u00fcr einen Markteintritt in China entscheiden. Hierf\u00fcr werden Faktoren aufgezeigt, die den Markteintritt von KMU unterst\u00fctzen (Treiber) oder erschweren (Barrieren). Basierend darauf werden am Beispiel der Exportf\u00f6rderorganisation Cleantech Switzerland Dienstleistungen abgeleitet, mit denen die \u00f6ffentliche Hand \u2013 und [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3816,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[97,154],"post_content_subject":[230],"acf":{"seco_author":3816,"seco_co_author":[3817,3818,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Projektleiter bei\nLEP Consultants AG","seco_author_post_occupation_fr":"Directrice de Cleantech Switzerland","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":3817,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Cleantech Switzerland","seco_co_author_post_occupation_fr":"Chef de projet aupr\u00e8s de LEP Consultants SA"},{"seco_co_author":3818,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Management and Sustainability, Universit\u00e4t Hamburg; Senior Fellow am Center for Sustainable Finance and Private Wealth, Universit\u00e4t Z\u00fcrich","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeur de gestion et de durabilit\u00e9 \u00e0 l\u2019Universit\u00e9 de Hambourg, chercheur principal au Centre de la finance durable et du patrimoine priv\u00e9 (CSP) de l\u2019Universit\u00e9 de Zurich"}],"short_title":"","post_lead":"","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":119337,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"7395","post_abstract":"","magazine_issue":"20121101","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/54ec344f282b2"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/119334"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3816"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=119334"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/119334\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127333,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/119334\/revisions\/127333"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3818"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3817"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3816"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=119334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=119334"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=119334"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=119334"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=119334"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=119334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}