{"id":119784,"date":"2012-05-01T12:00:00","date_gmt":"2012-05-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2012\/05\/hotz-hart-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:28:12","modified_gmt":"2023-08-23T21:28:12","slug":"hotz-hart-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2012\/05\/hotz-hart-3\/","title":{"rendered":"Energieforschung der Privatwirtschaft in der Schweiz"},"content":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen, und das Parlament ist ihm im Grundsatz gefolgt. Die bestehenden Kernkraftwerke sollen nach Ende ihrer sicherheitsbedingten Laufzeit ersatzlos vom Netz genommen werden. F\u00fcr die Umsetzung dieses Ziels hat der Bundesrat seine Energiestrategie 2050 vorgelegt. Damit die Neustrukturierung des Energiesystems gem\u00e4ss dieser Strategie gelingen kann, braucht es sehr grosse Anstrengungen von Wirtschaft, Privathaushalten, Forschung und Entwicklung sowie Politik und Verwaltung. Der Umbau des Energiesystems muss unter Wahrung der Konkurrenz- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweiz als stark verflochtener Teil der globalen Wirtschaft realisiert werden, um den Wohlstand im Land weiterhin zu sichern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nStrukturwandel ist immer auch mit Chancen verbunden. Inwiefern sehen Unternehmen am Standort Schweiz in den nun weiter zu entwickelnden und zu nutzenden alternativen Energietechnologien ein Marktpotenzial? Inwiefern betreiben sie selbst Forschung und Entwicklung (F&amp;E), um dieses Potenzial zu erschliessen und damit Markterfolge zu erzielen?Die \u00f6ffentliche Hand hat 2011 aufgrund einer Selbstdeklaration der direktinvolvierten Hochschulen und Forschungsanstalten rund 240 Mio. Franken f\u00fcr Energieforschung ausgegeben, davon alleine der ETH-Bereich rund 190 Mio. Franken (ohne Overhead-Kosten). Die Unternehmen der Privatwirtschaft gaben 2008\/09 gem\u00e4ss den Erhebungen des Bundesamtes f\u00fcr Energie 815 Mio. Franken f\u00fcr Forschung und Entwicklung im Energiebereich aus. Thematische Schwerpunkte waren dabei Photovoltaik (175 Mio. Franken), Verfahrenstechnik (77 Mio. Franken) und Speichertechnologien (30 Mio. Franken). Dazu kamen 2009 680 Mio. Franken f\u00fcr Pilot- und Demonstrationsanlagen (P&amp;D). Diese sollen die Funktionst\u00fcchtigkeit neuer L\u00f6sungen in relevantem Massstab erproben und demonstrieren. Damit erleichtern sie den Entscheid von potenziellen Investoren f\u00fcr eine Markteinf\u00fchrung. Der gr\u00f6sste Teil dieser Aufwendungen f\u00e4llt auf die <i>drei multinationalen Konzerne,<\/i> die im Bereich Energie am Standort Schweiz besonders aktiv sind: ABB, Alstom und Siemens. Dabei profitiert die Schweiz sowohl von deren Kompetenzen und F&amp;E-Aktivit\u00e4ten vor Ort wie auch von den durch diese Konzerne weltweit erarbeiteten Technologien.Die <i>grossen Stromverbundunternehmen<\/i> der Schweiz (Axpo AG, Alpiq, BKW, CKW, EGL) unterhalten selbst keine eigenen gr\u00f6sseren Forschungsabteilungen. Sie f\u00fchren jedoch Energieforschungsprojekte gemeinsam mit Forschungsinstituten \u00fcber die Organisation <i>Swisselectric Research<\/i> durch und stellen daf\u00fcr Mittel von j\u00e4hrlich rund 10 Mio. Franken zur Verf\u00fcgung. Damit leisten sie einen bedeutenden Beitrag zur Finanzierung der F&amp;E-Aktivit\u00e4ten und bringen die praktische Erfahrung ihrer Mitarbeitenden in die Projekte ein.&#13;<br \/>\n\u00c4hnliches tut der Forschungsfonds der Erd\u00f6l-Vereinigung (FEV), der 1996 von der Schweizerischen Erd\u00f6lwirtschaft ins Leben gerufen wurde. Er unterst\u00fctzt und f\u00f6rdert Projekte mit 400&nbsp;000 Franken pro Jahr, die sich umsetzungsorientiert der Erh\u00f6hung der Qualit\u00e4t, Effizienz oder Umweltvertr\u00e4glichkeit in den Bereichen fl\u00fcssige Brenn- und Treibstoffe sowie deren Anwendungstechnik widmen. Der Forschungsfonds Foga des Verbandes der Schweizerischen Gasindustrie unterst\u00fctzt ebenfalls Projekte im Umfang von 350&nbsp;000 Franken pro Jahr. F\u00fcr die Entwicklung und Verbreitung neuer Energietechnologien spielen die Elektrizit\u00e4tsunternehmen als Investoren \u2013 und damit Nachfrager im Sinne des <i>Demand Pull<\/i> \u2013 gem\u00e4ss ihrer Unternehmensstrategie eine besonders wichtige Rolle. Analoges kann zu den Investitionen in Ausbau und Betrieb des Hochspannungsnetzes von Swissgrid resp. der acht Schweizer Elektrizit\u00e4tsunternehmen, die \u00fcber 100% ihres Aktienkapitals verf\u00fcgen, gesagt werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Rahmen einer Umfrage im September 2011 bei den Mitgliedern des <i>Verbandes des Schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (Swissmem)<\/i> und <i>Energie-cluster.ch<\/i> sind Antworten von 161 Unternehmen eingegangen, darunter auch diejenigen der drei grossen Konzerne.&#13;<br \/>\nBei 1430 angeschriebenen Unternehmen ergibt dies einen R\u00fccklauf von 11%. Die grosse Mehrheit davon sind Anbieter von Energietechnologien. Nach Unternehmensgr\u00f6sse \u2013 gemessen an der Anzahl Mitarbeitenden \u2013 haben kleinste und kleine Unternehmen (1-49 MA) sowie kleine und mittlere Unternehmen (10-249 MA) geantwortet, was neben den drei Konzernen auch etwa der Struktur der Schweizer Technologieanbieter im Energiebereich entsprechen d\u00fcrfte. Gem\u00e4ss ihren Antworten sind sie schwerpunktm\u00e4ssig in den Technologiefeldern Energieeffizienz, Photovoltaik, solare K\u00fchlung\/W\u00e4rme und etwa in gleichem Masse in Verfahrenstechnik und Biomasse\/Biogas t\u00e4tig. Je nach Technologiefeld sind sie selbst unterschiedlich stark mit eigenen F&amp;E-Aktivit\u00e4ten engagiert; im Durchschnitt aller Technologiefelder liegt der Anteil F&amp;E-aktiver Unternehmen je Technologiefeld zwischen 40% bis 70%. Den h\u00f6chsten Anteil von Unternehmen mit F&amp;E-Aktivit\u00e4ten weisen die Technologiefelder Verfahrenstechnik, Energieeffizienz, Speichertechnologien und Biomasse\/Biogas auf.&#13;<\/p>\n<h2>Marktpotenzial in Verbindung mit Exportpotenzial<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie antwortenden Unternehmen sehen in allen elf angegebenen Technologiefeldern ein Markt- und Exportpotenzial, wenn auch in klar unterschiedlichem Ausmass (siehe <i>Tabelle 1<\/i>). Die je f\u00fcr ihr Unternehmen als besonders attraktiv bewerteten Felder sind (in der Reihenfolge ihrer Gewichtung) Speichertechnologien, Energieeffizienz, Verfahrenstechnik, Photovoltaik, Solare K\u00fchlung\/W\u00e4rme und Biomasse\/Biogas. Die neue Energiepolitik des Bundes wird von den Unternehmen \u00fcberwiegend als positiv f\u00fcr ihre Marktchancen gesehen, dies insbesondere deshalb, weil dadurch das Interesse der Nachfrage nach diesen Technologien gesteigert werde.&#13;<\/p>\n<h2>Forschung und Entwicklung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n83% der antwortenden Unternehmen melden ein aktives Engagement in F&amp;E, wobei es dabei vor allem um Entwicklungsarbeiten geht. Je gr\u00f6sser der Umsatz einer Unternehmung, desto h\u00f6her ihr F&amp;E-Aufwand. Relativ zum Durchschnitt aller F&amp;E-Aktivit\u00e4ten ist das Engagement im Feld der Energieeffizienz (51 Nennungen) mit Abstand das gr\u00f6sste, gefolgt von Verfahrenstechnik (28), Photovoltaik (24), Biomasse\/Biogas (21) und solare K\u00fchlung\/W\u00e4rme (20). Unternehmen kooperieren bei Entwicklungsarbeiten sowohl mit Hochschulen wie auch mit anderen Unternehmen. Ihre Zusammenarbeit untereinander ist aber st\u00e4rker als die Zusammenarbeit der Unternehmen mit Hochschulen. Die Unternehmen sind untereinander gut bis sehr gut vernetzt. Sie erwarten eigene Erfolge aufgrund ihrer F&amp;E-Anstrengungen in den Technologiefeldern Energieeffizienz, Verfahrenstechnik und Photovoltaik. \u00dcberdurchschnittliche Chancen am Markt generell durch F&amp;E-Anstrengungen sehen sie zus\u00e4tzlich im Bereich Speicherung.Politische Massnahmen f\u00fcr eine Unterst\u00fctzung und Beschleunigung von F&amp;E im Energiebereich werden von allen ausser sieben der antwortenden Unternehmen begr\u00fcsst. Die wichtigsten von ihnen erw\u00e4hnten Technologiegebiete f\u00fcr eine staatliche F&amp;E-F\u00f6rderung sind Energieeffizienz, Photovoltaik und Speichertechnologien.Das vorhandene Interesse und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei P&amp;D-Anlagen sind gross bis sehr gross. Bei der Frage nach priorit\u00e4ren Massnahmen der Politik steht die F\u00f6rderung von P&amp;D-Anlagen mit Abstand an erster Stelle, gefolgt von der Verbesserung von Information und Transparenz \u00fcber Neuerungen und der Vereinfachung von Bewilligungsverfahren.&#13;<\/p>\n<h2>Ben\u00f6tigte Fachkr\u00e4fte<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n65% von denjenigen Unternehmen, die diese Frage beantwortet haben, beklagen bei der Verfolgung ihrer gesch\u00e4ftlichen Ziele einen Fachkr\u00e4ftemangel in den f\u00fcr sie relevanten Technologiegebieten. Gesucht werden in erster Linie Absolventen von Fachhochschulen. Die anderen Qualifikationen (vom F\u00e4higkeitszeugnis durch Lehrabschluss bis zum Abschluss ETH-Ingenieur) werden etwa in gleichem Masse gesucht, wobei Unterschiede in der Nachfrage vom jeweiligen Technologiefeld abh\u00e4ngig sind. So werden z.B. bei solarer K\u00fchlung\/W\u00e4rme oder Energieeffizienz nach den FH-Absolventen an zweiter Stelle Personen mit einem Abschluss einer h\u00f6heren Fachschule gesucht; bei Biomasse\/Biogas, Gas- und Dampfkraftwerke, Windenergie, Wasserkraft und Verfahrenstechnik sind Absolventen der ETH\/universit\u00e4ren Hochschulen an zweiter Stelle. Absolventen werden vor allem gesucht aus den Fachrichtungen Geb\u00e4ude- und Haustechnik (<i>Energie-cluster.ch<\/i>) bzw. Elektrotechnik und Maschinenbau (Unternehmen von Swissmem).<i>Tabelle 1<\/i> gibt eine Zusammenfassung der Beurteilung der Bereiche der Energietechnologien und der damit verbundenen F&amp;E-Anstrengungen durch die antwortenden Unternehmen. Die Angaben zu den F&amp;E-Anstrengungen (1) beziehen sich relativ zum Durchschnitt der antwortenden Unternehmen in allen Technologiegebieten. Mit \u00abkleiner\u00bb wird unterdurchschnittlich im Vergleich zu allen Technologiegebieten bezeichnet und mit \u00abgr\u00f6sser\u00bb \u00fcberdurchschnittlich. Die gr\u00f6ssten Marktpotenziale werden denjenigen Technologien (2) zugerechnet, wo die Unternehmen entweder ein gr\u00f6sseres inl\u00e4ndisches und\/oder ein gr\u00f6sseres ausl\u00e4ndisches Marktpotenzial sehen. Diese weisen zusammen mit den elektrischen Netzen ein besonders grosses Potenzial f\u00fcr den Ersatz aufgrund des Verzichts auf Kernenergie auf. Werden die Antworten der drei grossen Konzerne st\u00e4rker gewichtet, so wird zus\u00e4tzlich den elektrischen Netzen und der Wasserkraft ein grosses Marktpotenzial zugesprochen (3), der Wasserkraft speziell im Export. Die Grossunternehmen melden u.a. besondere Forschungsanstrengungen und St\u00e4rken in den Bereichen der Leistungselektronik, Speicher und Systeme und Automation.&#13;<\/p>\n<h2>Die neue Energiestrategie als Chance<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Industrie am Standort Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber eine gute Ausgangslage f\u00fcr die weitere Entwicklung, Anwendung und Verbreitung neuer Energietechnologien, wie sie aufgrund der neuen Energiestrategie ben\u00f6tigt werden. Anhand der bisher bearbeiteten Technologiefelder zeigt sich ein klares St\u00e4rken-Schw\u00e4chen-Profil: Besondere St\u00e4rken und Chancen aus Sicht der Industrie bestehen in den Bereichen Energieeffizienz, Verfahrenstechnik und Photovoltaik. Das Markt- und Exportpotenzial wird in einer Mehrzahl der Technologiegebiete positiv beurteilt und als Chance gesehen. Allerdings muss in der Photovoltaik die prek\u00e4re Verfassung des internationalen Marktes aufgrund der Industriepolitik Chinas beachtet werden.Ein Energiesystem kann nur im integralen Verbund erfolgreich sein; kein Technologiebereich kann alleine die Energiewende schaffen. Es gibt aber einige notwendige, wenn auch nicht hinreichende Beitr\u00e4ge. Dies gilt ganz besonders f\u00fcr die Netze und Energiespeicherung. Speicherung wird mit mittlerer Intensit\u00e4t und Energiesysteme, Netze und Elektrizit\u00e4ts\u00fcbertragung mit geringer Intensit\u00e4t bearbeitet. Steigt die Bedeutung von Netzen und Speicherung f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsmodell, das von Seiten der Elektrizit\u00e4tsunternehmen und der Politik in der Schweiz verfolgt wird, so besteht hier aus strategischen Gr\u00fcnden Nachholbedarf. Eine St\u00e4rkung und Beschleunigung von F&amp;E wird von allen antwortenden Unternehmen begr\u00fcsst. Dabei sollte vermehrt davon profitiert werden, dass grosse Konzerne wie ABB gerade in diesen Gebieten in der Schweiz sehr erfolgreich forschen.Das Interesse und die Bereitschaft, bei P&amp;D-Projekten mitzuwirken, sind besonders gross. Allerdings ist fraglich, ob die antwortenden Unternehmen selbst namhafte finanzielle Beitr\u00e4ge f\u00fcr eine Teilnahme an P&amp;D-Projekten leisten k\u00f6nnten. Der Bund m\u00fcsste als Moderator wirken, damit zusammen mit Kantonen und der Privatwirtschaft \u00fcber Public-Private-Partnerships lokale Pilot- und Demonstrationsprojekte realisiert werden. Dazu muss er selbst finanzielle Mittel einsetzen k\u00f6nnen. Damit die allf\u00e4llig positiven Resultate der Energieforschung erfolgreich umgesetzt werden k\u00f6nnen, sind zum Abbau des festgestellten Fachkr\u00e4ftemangels im Bereich der Energietechnologien auch Massnahmen zur Aus- und Weiterbildung auf allen Stufen notwendig.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: \u00abPotenziale in Technologiegebieten aus Sicht der Industrie mit Schwergewicht bei den Anbietern\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Grosse Forschungskompetenz am Standort Schweiz&#13;<\/p>\n<h3>Grosse Forschungskompetenz am Standort Schweiz<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 <i>ABB:<\/i> F&amp;E weltweit 2009 1,3 Mrd. US-Dollar oder 5% des Umsatzes. Standort Schweiz: In Baden-D\u00e4ttwil befindet sich eines der sieben Konzern-Forschungszentren. Es besch\u00e4ftigt rund 200 Mitarbeitende aus 25 L\u00e4ndern. Davon sind zwei Drittel Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Zu den wichtigsten Forschungsthemen geh\u00f6ren Leistungselektronik\/Halbleiter, Systeme und Automation, Materialien\/Isolation und Speicher.\u2212 <i>Alstom:<\/i> F&amp;E weltweit 2011 824 Mio. Euro inklusive Amortisation und Kapitalisierung von F&amp;E-Kosten und Akquisitionen; wichtigste Themen: Power, Kraftwerke, Entwicklung von CO2 Capture Technologies, Transport mit Automated Guided Vehicle (AGV), neueste Generation von Highspeed-Z\u00fcgen. Alstom (Schweiz) AG bietet im Kraftwerksbereich ein komplettes Angebot an Systemen, Komponenten und Serviceleistungen, von Design und Fertigung bis hin zu Inbetriebnahme und langfristiger Wartung. Am Standort Schweiz sind rund 600 Mitarbeitende in F&amp;E (inklusive Produktentwicklung) t\u00e4tig, darunter einen wesentlichen Teil in der Gasturbinen-Entwicklung. \u2212 <i>Siemens:<\/i> 2011 weltweit 3,9 Mrd. Euro F&amp;E-Aufwand oder rund 5% des Umsatzes. In der Regionalgesellschaft Siemens Schweiz ist die Building Technologies Division in Zug der gr\u00f6sste Technologietreiber mit 466 F&amp;E-Mitarbeitenden. Weltweit gibt Building Technologies rund 220 Mio. Euro f\u00fcr F&amp;E aus. Dabei spielt die Schweiz eine wichtige Rolle. Weitere Aktivit\u00e4ten betreiben die Divisionen Mobility and Logistics und Rail Systems am Standort Wallisellen..&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Literatur&#13;<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 BFE (2011): \u00d6ffentliche Energieforschung in der Schweiz, Bern.\u2212 BFS, Economiesuisse (2010): Forschung und Entwicklung in der schweizerischen Privatwirtschaft 2008, Neuenburg, Z\u00fcrich.\u2212 Trost, Melanie (2012): Innovationen und wirtschaftlicher Strukturwandel aufgrund der neuen Energiepolitik in der Schweiz, BA-Arbeit, Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundesrat hat einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen, und das Parlament ist ihm im Grundsatz gefolgt. Die bestehenden Kernkraftwerke sollen nach Ende ihrer sicherheitsbedingten Laufzeit ersatzlos vom Netz genommen werden. F\u00fcr die Umsetzung dieses Ziels hat der Bundesrat seine Energiestrategie 2050 vorgelegt. 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