{"id":120059,"date":"2012-01-01T12:00:00","date_gmt":"2012-01-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2012\/01\/hess-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:29:23","modified_gmt":"2023-08-23T21:29:23","slug":"hess-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2012\/01\/hess-3\/","title":{"rendered":"Die Auswirkungen der Schuldenkrise in der Eurozone auf den Schweizer Bankensektor"},"content":{"rendered":"<p>Die vielf\u00e4ltigen Auswirkungen der Schuldenkrise in der Eurozone stellen Finanzinstitute vor grosse Herausforderungen. Der solide Schweizer Bankensektor und die finanzpolitische Stabilit\u00e4t der Schweiz verm\u00f6gen die dortigen Solvenzrisiken aufzufangen. Dies hat sich positiv auf das Vertrauen von Investoren ausgewirkt. Rezessionstendenzen und Frankenst\u00e4rke stellen jedoch eine erhebliche Belastung dar.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nWir sind gegenw\u00e4rtig Zeugen eines ausserordentlichen Zusammentreffens der Schuldenkrise in Europa mit einem Bankensektor, der aufgrund der Bew\u00e4ltigung der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise und der einschneidenden regulatorischen Ver\u00e4nderungen noch mitten in einem Transformationsprozess steht. Die volkswirtschaftlichen und politischen Kosten der Schuldenkrise in einigen Staaten der Eurozone sind \u2013 unabh\u00e4ngig von ihrem Ausgang \u2013 bereits heute enorm. Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) sch\u00e4tzte im September 2011, dass die Schuldenkrise f\u00fcr die Banken in der EU Verluste in der H\u00f6he von 300 Mrd. Euro zur Folge habe. Mittlerweile d\u00fcrfte sich dieser Betrag massiv vergr\u00f6ssert haben. Entsprechend hoch ist der zus\u00e4tzliche Kapitalbedarf, der anfangs Dezember 2011 von der Europ\u00e4ischen Bankenaufsicht auf umgerechnet rund 140 Mrd. Franken gesch\u00e4tzt wurde.&#13;<\/p>\n<h2>Schweizer Bankensektor \u00e4usserst robust<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Schweizer Bankensektor erscheint im internationalen Vergleich dagegen \u00e4usserst robust. Dies wird gem\u00e4ss einer Studie der Schweizerischen Bankiervereinigung und der Boston Consulting Group vom September 2011 auch in Zukunft so bleiben.&#13;<br \/>\nVgl. SBVg\/BCG (2011): Banking im Wandel \u2013 Zukunftsperspektiven f\u00fcr Banken in der Schweiz. Zwar d\u00fcrften die h\u00f6here Wettbewerbsintensit\u00e4t und zus\u00e4tzliche regulatorische Anforderungen zu einem R\u00fcckgang der Gewinnmargen f\u00fchren. Aufgrund der weltweit wachsenden Verm\u00f6gensbasis und eines h\u00f6heren Kreditvolumens wird f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre dennoch mit einem Ertragswachstum in der Gr\u00f6ssenordnung des BIP-Wachstums gerechnet. Obwohl die Schweiz nicht Mitglied der EU ist, bleibt die Schuldenkrise in Europa f\u00fcr den hiesigen Finanzplatz nicht ohne Folgen. Die Hauptgr\u00fcnde liegen in der offenen Volkswirtschaft, die direkt von der Wirtschaftsentwicklung in der EU abh\u00e4ngig ist, sowie in der globalen Natur des Bankengesch\u00e4fts. Ende 2010 stammten 44% der Auslandverm\u00f6gen bei Schweizer Banken aus der EU. Die Schweiz sp\u00fcrt als vermeintlich sicherer Hafen auch die hohe Nachfrage nach Schweizer Franken. Dies setzt die W\u00e4hrung seit l\u00e4ngerem unter Aufwertungsdruck und beeinflusst die Ertragssituation der Banken in der Schweiz. Weitere Unw\u00e4gbarkeiten entstehen durch das schiere Ausmass der Schuldenkrise.&#13;<\/p>\n<h2>Kreditausfallrisiken unter Kontrolle<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Banken sind heute jedoch gut gewappnet. Aufgrund ihrer relativ geringen Exposure in \u00fcberschuldeten GIIPS-L\u00e4ndern sind die Kreditausfallrisiken moderat. Ende Juni 2011 machten die von Schweizer Banken in diesen L\u00e4ndern gehaltenen Forderungen 35,2 Mrd. US-Dollar aus. Das sind lediglich 2,3% aller Forderungen gegen\u00fcber ausl\u00e4ndischen Schuldnern und 1,2% der Bilanzsumme der Banken in der Schweiz. Den gr\u00f6ssten Anteil stellten mit 27,5 Mrd. US-Dollar Forderungen gegen\u00fcber Spanien und Italien. Der Bestand an griechischen Staatspapieren belief sich auf 571 Mio. US-Dollar. Somit sind Schweizer Banken absolut wie relativ nur marginal von direkten Auswirkungen des am EU-Gipfel vom 27. Oktober 2011 vorgesehenen Schuldenschnitts im Gesamtumfang von ca. 100 Mrd. Euro betroffen.Nebst der geringen Risikoexposure in \u00fcberschuldeten L\u00e4ndern der Eurozone sind Schweizer Banken auch deshalb stabil, weil sie international zu den bestkapitalisierten Instituten geh\u00f6ren und Verluste entsprechend abzufedern verm\u00f6gen. Die in der EU festgelegte und bis Juni 2012 zu erreichende Untergrenze der Kernkapitalquote von 9% \u00fcbertreffen die Schweizer Institute schon heute. Die sukzessive Erh\u00f6hung des Kapitalpolsters seit der Finanzkrise ist Ausdruck davon, dass Banken und Beh\u00f6rden in der Schweiz die notwendigen Lehren fr\u00fch gezogen haben. So bauten Schweizer Banken zwischen 2007 und 2010 gemessen am BIP mehr Auslandverm\u00f6gen ab als Finanzinstitute in jedem anderen europ\u00e4ischen Land. Dass dieses <i>Deleveraging<\/i> von EU-Banken w\u00e4hrend der gegenw\u00e4rtigen Schuldenkrise nachgeholt wird, stellt ein hohes Risiko f\u00fcr die makro\u00f6konomische Stabilit\u00e4t in Europa dar.&#13;<br \/>\nDeloitte sch\u00e4tzt die Aktiven, die nicht zum Kerngesch\u00e4ft geh\u00f6ren oder verlusttr\u00e4chtig sind, und die somit potenziell desinvestiert werden k\u00f6nnten, auf 1,7 Bio. Euro. Dies entspricht der Gr\u00f6sse der britischen Volkswirtschaft.Das Vertrauen in die Schweizer Banken \u00e4ussert sich auch in einer grossz\u00fcgigen Liquidit\u00e4tssausstattung und beruht auf einer komfortablen Finanzierung. Ein Grund daf\u00fcr sind Anleger, die aufgrund der hohen Risikoaversion in turbulenten Zeiten vermehrt liquide Mittel anstatt Wertschriften in Form von Sichteinlagen bei den Banken halten. Zudem waren Schweizer Banken dank ihrer Solidit\u00e4t bisher nicht direkt vom ausgetrockneten Interbankenmarkt betroffen, zumal auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) dem Markt sehr viel Liquidit\u00e4t zuf\u00fchrt. Zur St\u00e4rkung des Vertrauens hat namentlich die finanzpolitische Stabilit\u00e4t der Schweiz beigetragen. Im Gegensatz dazu gehen von den Problemen auf dem Interbankenmarkt existenzielle Gefahren f\u00fcr zahlreiche Banken in der Eurozone aus, welche konzertierte und massive Massnahmen von verschiedenen Zentralbanken erforderten.&#13;<br \/>\nEZB, Federal Reserve, Bank of England, Bank of Japan und SNB haben am 15. September 2011 zus\u00e4tzliche liquidit\u00e4tszuf\u00fchrende USD-Gesch\u00e4fte bekannt gegeben. Die EZB hat am 6. Oktober 2011 die Einf\u00fchrung von langfristigen Refinanzierungsgesch\u00e4ften bekannt gegeben. Am 30. November 2011 wurde das Liquidit\u00e4tsangebot von den Zentralbanken erneut ausgeweitet.Die bei der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) hinterlegten Sichtguthaben \u2013 heute ein Indikator der Liquidit\u00e4tsrisiken \u2013 \u00fcberstiegen Mitte Januar 2012 500 Mrd. Euro. Dies entspricht beinahe dem Doppelten des Volumens w\u00e4hrend dem H\u00f6hepunkt der Finanzkrise 2008.&#13;<\/p>\n<h2>Schuldenkrise und Frankenst\u00e4rke belasten dennoch<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nTrotz der generell soliden Situation stellen die indirekten Auswirkungen der Schuldenkrise in der Eurozone die Schweizer Banken vor grosse Herausforderungen. Das aus heutiger Sicht gr\u00f6sste Ertragsrisiko ist konjunktureller Art. Die sich anbahnende Rezession in Europa, die eine volkswirtschaftliche Abk\u00fchlung in der Schweiz nach sich ziehen d\u00fcrfte, wirkt sich d\u00e4mpfend auf die Kreditnachfrage aus und k\u00f6nnte sich auch in h\u00f6heren Kreditausf\u00e4llen niederschlagen. Aufgrund der Stabilit\u00e4t der Banken gibt es hierzulande jedoch keinerlei Anzeichen f\u00fcr eine Kreditklemme.&#13;<br \/>\nBereits w\u00e4hrend der Finanzkrise 2008\u20132009 haben Banken stets gen\u00fcgend Kredite angeboten. Der damalige Beanspruchungsgrad der Kreditlimiten von rund 73% ist bis heute relativ konstant geblieben. Somit besteht \u2013 im Gegensatz zur EU \u2013 in der Schweiz auch nicht die Gefahr einer Abw\u00e4rtsspirale, in welcher sich Staatsverschuldung und Refinanzierungsprobleme der Banken gegenseitig verst\u00e4rken (vgl. <i>Grafik 1<\/i>). Die solide Finanzlage der Schweiz sorgt daf\u00fcr, dass der Anleihenmarkt nicht unter Druck ger\u00e4t und die Kreditausfallrisiken tief bleiben. Die komfortable Finanzierungssituation der Schweizer Banken l\u00e4sst auch zuk\u00fcnftig eine Kreditklemme unwahrscheinlich erscheinen und erlaubt den Instituten, ihre Funktionen zugunsten der Volkswirtschaft uneingeschr\u00e4nkt wahrzunehmen. Auch die anhaltende St\u00e4rke des Frankens gegen\u00fcber den meisten W\u00e4hrungen belastet. W\u00e4hrend der Bankenplatz Schweiz traditionellerweise von einer starken W\u00e4hrung profitiert hat, ist die diesbez\u00fcgliche Ausgangslage diesmal anders. Sie beeinflusst die Geb\u00fchreneinnahmen in den Bereichen Verm\u00f6gensverwaltung, Asset Management und Investmentbanking aufgrund des hohen Fremdw\u00e4hrungsanteils und entsprechender Wertminderungen in Kundenportfolios. Ebenfalls auf die Geb\u00fchren dr\u00fcckt die Risikoaversion von Anlegern, da sie vermehrt von Wertschriften auf liquide Mittel oder Edelmetalle umsteigen sowie die Anzahl Transaktionen reduzieren.International ausgerichtete Banken erleiden zudem W\u00e4hrungsverluste auf den ausl\u00e4ndischen Aktiven in ihren Bilanzen. Mehr ins Gewicht f\u00e4llt, dass \u2013 analog zu einem exportorientierten Industriebetrieb \u2013 bei den international ausgerichteten Banken die in Franken anfallenden erfolgswirksamen Komponenten auf Kostenseite h\u00f6her sind als auf der Ertragsseite. Dies betrifft insbesondere das f\u00fcr die Schweizer Wertsch\u00f6pfung bedeutende Verm\u00f6gensverwaltungsgesch\u00e4ft. Einen Zweitrundeneffekt \u00fcber eine erh\u00f6hte Zahl von Kreditausf\u00e4llen von Schweizer Exportfirmen, die unter der Frankenst\u00e4rke leiden, stellt f\u00fcr den Gesch\u00e4ftsverlauf der Banken eine weitere Risikokomponente dar.&#13;<\/p>\n<h2>Herausforderungen sind erkannt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Herausforderungen f\u00fcr Banken sind erkannt. Entsprechend ergreifen sie Massnahmen, um in der langen Frist wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Die Beh\u00f6rden haben ebenfalls gezeigt, dass sie bereit sind, gegebenenfalls unkonventionelle Entscheide zu treffen. Das Bewusstsein ist vorhanden, wie wertvoll die Tugenden eines stabilen Bankenplatzes sowie gute Rahmenbedingungen f\u00fcr Investoren und Wirtschaft in turbulenten Zeiten sind. Die Anstrengungen von Banken und Beh\u00f6rden m\u00fcssen weiterhin darauf abzielen, dass die Schweiz f\u00fcr den internationalen Standortwettbewerb in der Zeit nach der Krise gut ger\u00fcstet ist. Die bisherigen Zeichen stimmen zuversichtlich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abDie Angst von dem Teufelskreis\u00bb<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vielf\u00e4ltigen Auswirkungen der Schuldenkrise in der Eurozone stellen Finanzinstitute vor grosse Herausforderungen. Der solide Schweizer Bankensektor und die finanzpolitische Stabilit\u00e4t der Schweiz verm\u00f6gen die dortigen Solvenzrisiken aufzufangen. Dies hat sich positiv auf das Vertrauen von Investoren ausgewirkt. Rezessionstendenzen und Frankenst\u00e4rke stellen jedoch eine erhebliche Belastung dar.&#13; &#13; Wir sind gegenw\u00e4rtig Zeugen eines ausserordentlichen Zusammentreffens [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3235,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[67],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[213,154],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":3235,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Dr. rer. pol., Leiter Wirtschaftspolitik, Schweizerische Bankiervereinigung, Basel","seco_author_post_occupation_fr":"Directeur de la politique \u00e9conomique, Association suisse des banquiers, B\u00e2le","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"","post_lead":"","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":120062,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"7751","post_abstract":"","magazine_issue":"20120101","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/54db5216e7c8a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120059"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3235"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=120059"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120059\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127473,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120059\/revisions\/127473"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3235"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=120059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=120059"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=120059"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=120059"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=120059"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=120059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}