{"id":120089,"date":"2012-01-01T12:00:00","date_gmt":"2012-01-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2012\/01\/monn-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:29:23","modified_gmt":"2023-08-23T21:29:23","slug":"monn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2012\/01\/monn\/","title":{"rendered":"Arbeitsleistung und Raumluftqualit\u00e4t \u2013 \u00fcber den Nutzen guter Raumluft"},"content":{"rendered":"<p>Eine gute Raumluftqualit\u00e4t zeichnet sich aus durch die generelle Zufriedenheit einer grossen Mehrheit der Raumnutzenden (&gt;85%) mit der Luft und dem Klima. Eine ungen\u00fcgende Raumluftqualit\u00e4t f\u00fchrt oft zu Klagen \u00fcber Reizungen der Schleimh\u00e4ute (Nase, Hals, Mund), der Haut, der Atemwege und des Nervensystems (Konzentrationsst\u00f6rungen, Kopfschmerzen etc.). Die H\u00e4ufung von solchen Symptomen ist auch eine Ursache f\u00fcr h\u00e4ufigere krankheitsbedingte Absenzen. Eine Vielzahl von Studien zeigt, dass bei h\u00f6herer Zufriedenheit mit der Raumluftqualit\u00e4t weniger Symptome auftreten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Raumluftqualit\u00e4t kann objektiv durch Messungen beurteilt werden, aber auch subjektiv durch Bewertung der Raumnutzenden mit Hilfe von validierten Frageb\u00f6gen zur wahrgenommenen Luftqualit\u00e4t. In vielen Studien korreliert die wahrgenommene Luftqualit\u00e4t gut mit dem CO<i>2<\/i>-Gehalt in der Raumluft (siehe <i>Kasten 1<\/i>&#13;<\/p>\n<h3>CO2 als wichtiger Leitparameter der Raumluftqualit\u00e4t<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<i>Das CO2 im Raum stammt prim\u00e4r aus der Ausatmungsluft des Menschen. Der Anteil der Aussenluft betr\u00e4gt ca. 430 ppm. Bei ungen\u00fcgender L\u00fcftung steigt der CO2-Pegel im Raum rasch auf \u00fcber 1000 ppm an. Steuerungen von L\u00fcftungsanlagen verwenden daher h\u00e4ufig CO2-Sensoren. Der Mensch emittiert neben CO2 auch Ketone, Alkohole und Butters\u00e4ure; diese Gesamtbelastung ist letztlich f\u00fcr die Verschlechterung der Luftqualit\u00e4t verantwortlich. In jedem Raum muss eine ad\u00e4quate L\u00fcftungsm\u00f6glichkeit vorhanden sein, und zwar in Form einer nat\u00fcrlichen Fenster- und\/oder einer mechanischen L\u00fcftung.<\/i>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n).&#13;<\/p>\n<h2>Arbeitsleistung, Symptome und L\u00fcftung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den letzten zehn Jahren wurde \u2013 neben den gesundheitlichen Aspekten \u2013 der Zusammenhang zwischen der Arbeitsleistung und der Luftqualit\u00e4t erforscht. Solche Untersuchungen werden unter kontrollierten Bedingungen&#13;<br \/>\nIn Klimakammern mit kontrollierbarem Luftwechsel, CO<i>2<\/i>, Temperatur, Strahlung, Luftfeuchtigkeit etc. oder in Feldstudien an Arbeitspl\u00e4tzen durchgef\u00fchrt. Dabei gilt es, weitere Einflussfaktoren \u2013 wie z.B. Temperatur, Feuchte oder Schall \u2013 m\u00f6glichst konstant zu halten. Die ersten Feldstudien wurden in Call-Centern durchgef\u00fchrt. Die Aufgaben in Call-Centern sind anspruchsvoll, da in einer unruhigen Umgebung Kundengespr\u00e4che gef\u00fchrt und unter Zeitdruck rasch L\u00f6sungen f\u00fcr Probleme vorgeschlagen werden m\u00fcssen. Als Messgr\u00f6sse f\u00fcr die Leistung diente jeweils die Zeit, die f\u00fcr die Gespr\u00e4che und f\u00fcr das <i>Wrap-up,<\/i> d.h. das schriftliche Festhalten und Ablegen eines Falls, notwendig war. <i>Sepp\u00e4nen (2006)<\/i>&#13;<br \/>\nVgl. Sepp\u00e4nen O. et al. (2006). Ventilation and Performance in Office Work, Indoor Air, 16, 28\u201336. wies nach, dass bei einer erh\u00f6hten Frischluftzufuhr eine signifikante Verbesserung der Leistung erzielt werden konnte (siehe <i>Grafik 1<\/i>). <i>Fanger (2006)<\/i>&#13;<br \/>\nVgl. Fanger O., P. (2006). What is IAQ?, Indoor Air, 16, 328\u2013334. fasste eine Vielzahl weiterer Studien zusammen; diese best\u00e4tigten den signifikanten Zusammenhang zwischen verbesserter Arbeitsleitung und erh\u00f6hter Luftzufuhr.In einer anderen Serie von Studien wurde das L\u00f6sen von Lernaufgaben bei Studierenden und Sch\u00fclern untersucht. Die Lernleistung steigerte sich bei einer Erh\u00f6hung der L\u00fcftungsrate von 0,9 auf 17 l\/sec und Person signifikant. Weitere Studien fanden \u00e4hnliche Zusammenh\u00e4nge und best\u00e4tigten eine Verbesserung der Lernleistung bei gr\u00f6sserer Luftzufuhr. Da an vielen Schulen nur mangelhafte L\u00fcftungsverh\u00e4ltnisse herrschen, ist ein Handlungsbedarf gegeben. F\u00fcr die Schweiz muss mit \u00e4hnlichen Befunden gerechnet werden, da die meisten Schulr\u00e4ume nur \u00fcber eine Fensterl\u00fcftung verf\u00fcgen und die R\u00e4ume oft \u00fcbernutzt sind.In neusten Studien an Arbeitspl\u00e4tzen wurden auch Management-T\u00e4tigkeiten \u2013 wie z.B. Informationen rasch verarbeiten und Entscheide f\u00e4llen \u2013 unter verschiedenen L\u00fcftungsbedingungen untersucht.&#13;<br \/>\nVgl. Wang, 2011, Satish et al. (2011). In der Pilotstudie von <i>Wang (2011)<\/i>&#13;<br \/>\nWang J. et al. (2011). A Pilot Study on the Effects of Ventilation Rate on Creativity Performance. Indoor Air Indoor Air Conference , Austin TX., Paper 161. konnte zwar eine Verminderung der Symptomh\u00e4ufigkeit, nicht jedoch ein positiver Einfluss auf die Kreativit\u00e4t und Arbeitsleistung bei Managementaufgaben nachgewiesen werden (L\u00fcftungsrate von 5 l\/sec und Person, respektive bei 20 l\/sec und Person). In der Studie von <i>Satish et al. (2011)<\/i>&#13;<br \/>\nSatish U. et al., (2011). Impact of CO<i>2<\/i> on Human Decision Making and Productivity. 2011 Indoor Air Indoor Air Conference, Austin TX., Paper 161. wurden strategische Simulations-Managementaufgaben unter verschiedenen Luftqualit\u00e4tsszenarien untersucht.&#13;<br \/>\nGute Luftqualit\u00e4t (600 ppm CO<i>2<\/i>), mittlere Luftqualit\u00e4t (1000 ppm) und ungen\u00fcgende\/schlechte Luftqualit\u00e4t (2500 ppm). Keine Unterschiede gefunden wurden bei der Aktivit\u00e4t Informationssuche. Signifikante Differenzen ergaben sich jedoch zwischen den Szenarien 600 ppm und 2500 ppm CO<i>2<\/i> bei den Aufgaben Basisaufgaben erledigen, fokussiertes Arbeiten, Initiative ergreifen, Breite des Ansatzes <i>(Breadth of Approach),<\/i> Strategie, Fokussierung und Zielorientierung. Eine gute Luftqualit\u00e4t f\u00fchrte also auch bei Management-Aufgaben zu einer besseren Arbeitsleistung. Neben der direkten Beeinflussung der individuellen Arbeitsleistung f\u00fchrt eine schlechte Raumluftqualit\u00e4t auch zu weiteren Produktivit\u00e4tseinbussen, indem gesundheitliche Symptome h\u00e4ufiger auftreten und Absenzen zunehmen. <i>Fisk et al. (2009)<\/i>&#13;<br \/>\nVgl. Fisk WJ. et al., (2009). Quantitative Relationship of Sick Building Syndrome Symptoms with Ventilation Rates, Indoor Air, 19, 159-165. fasste eine Vielzahl von Studien zusammen, die den Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Symptomen (<i>Sick Building Syndrom,<\/i> SBS) und der Ventilationsrate aufzeigten. Bei einer Verminderung der L\u00fcftungsrate von 10 l\/sec und Person auf 5 l\/sec und Person erh\u00f6hte sich die Symptomrate um 23%. Eine Erh\u00f6hung der Luftzufuhr auf 25 l\/sec und Person dagegen verminderte die Symptomrate um 29%. Die zitierten Feld- und die kontrollierten Studien zeigen den positiven Einfluss einer erh\u00f6hten L\u00fcftungsrate und somit einer guten Raumluftqualit\u00e4t auf die Arbeitsleistung und Gesundheit auf. In einer Gesamtbetrachtung sind weitere Einflussgr\u00f6ssen \u2013 wie ergonomische und arbeitsorganisatorische Faktoren, das Raumklima (u.a. Temperatur) und die Raumakustik \u2013 zu beachten.&#13;<\/p>\n<h2>Sicherstellung einer guten Raumluftqualit\u00e4t in der Praxis<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDass ein zu hoher CO<i>2<\/i>-Gehalt \u2013 und damit eine ungen\u00fcgende Raumluftqualit\u00e4t \u2013 zu mehr gesundheitlichen Symptomen und zu einer Verschlechterung der Arbeitsleistung f\u00fchrt, wurde durch eine Vielzahl von Studien best\u00e4tigt. Je gr\u00f6sser die Zufuhr frischer Aussenluft ist, desto besser wird die Situation beurteilt. Allerdings ergeben sich bei zu hohen Aussenluft-Volumenstr\u00f6men in der Realit\u00e4t finanzielle und technische Grenzen. In den Normen der Schweiz und anderer L\u00e4nder&#13;<br \/>\nSIA, 2007, ASHRAE, 2010, Wegleitung zur Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz. liegen die Vorgaben f\u00fcr Aussenluft-Volumenstr\u00f6me in mechanisch bel\u00fcfteten B\u00fcror\u00e4umen bei 10 l\/sec und Person (respektive 36 m3\/h und Person). Bei diesen Volumenstr\u00f6men kann der CO<i>2<\/i>-Gehalt in der Raumluft unterhalb von ca. 1000 ppm und damit in einem guten Bereich gehalten werden. Der \u00dcbersichtsartikel von <i>Olesen (2004)<\/i>&#13;<br \/>\nVgl. Olesen BW. (2004). International Standards for the indoor environment. 14 (Suppl 7) 18\u201326. zeigt den Zusammenhang auf zwischen Luftraten und der Zufriedenheit der Nutzenden mit der Luftqualit\u00e4t (siehe <i>Grafik 2<\/i>). Eine Mehrheit der Nutzenden (&gt;85%) ist bei einer Luftzufuhr von 10 l\/min und Person zufrieden. Die Vorgaben f\u00fcr die Aussenluftraten bei mechanischer L\u00fcftung und der Einbezug von CO<i>2<\/i> als Leitparameter beziehen sich prim\u00e4r auf die Erneuerung einer ausschliesslich durch den Menschen verunreinigten Luft (CO<i>2<\/i>, Ger\u00fcche usw.). Emissionen aus Baumaterialien und Einrichtungen \u2013 z.B. fl\u00fcchtige organische Verbindungen VOC \u2013 m\u00fcssen m\u00f6glichst gering gehalten werden, da diese Stoffe weitere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen k\u00f6nnen. Weiter sollte die zugef\u00fchrte Luft m\u00f6glichst wenig belastet sein. In urbanen Regionen mit hoher Luftbelastung \u2013 z.B. Partikel (PM<i>10<\/i>, PM<i>2.5<\/i>, ultrafeine Partikel), NO<i>2<\/i>, Ozon \u2013 erfordert dies die Einhaltung von technischen Vorgaben f\u00fcr die Filterung und allf\u00e4llige Aufbereitung der Luft. Im Gegensatz zu mechanisch bel\u00fcfteten R\u00e4umen ist es in nat\u00fcrlich bel\u00fcfteten R\u00e4umen schwieriger, gute Verh\u00e4ltnisse zu erzielen, da die M\u00f6glichkeit der L\u00fcftung stark von den Aussenbedingungen (Schall, Temperatur etc.) abh\u00e4ngt. In der kalten Jahreszeit oder an Standorten mit starker L\u00e4rmbelastung kann daher h\u00e4ufig nur ungen\u00fcgend gel\u00fcftet werden.&#13;<\/p>\n<h2>Was bringt die Zukunft?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn Zukunft sind wir darauf angewiesen, sparsamer mit Energie umzugehen (Strom, fossile Brennstoffe usw.). Der Energiebedarf eines Geb\u00e4udes sowie der Energiekonsum innerhalb des Geb\u00e4udes muss daher minimiert werden. Eine bessere Isolation der Geb\u00e4udeh\u00fclle f\u00fchrt zu einem geringeren Energieverlust, die bessere Abdichtung von Bauteilanschl\u00fcssen, Fenstern und T\u00fcren vermindert aber auch den Luftaustausch, so dass sich Belastungen im Raum akkumulieren k\u00f6nnen. Moderne Geb\u00e4ude sind daher in den meisten F\u00e4llen mit einer mechanischen L\u00fcftung ausgestattet. Allerdings k\u00f6nnen dadurch Akzeptanzprobleme bei den Nutzenden entstehen, da wir in unseren Breitengraden an die traditionelle Fensterl\u00fcftung gew\u00f6hnt sind. Die Unm\u00f6glichkeit, gewisse Bedingungen selber steuern zu k\u00f6nnen (z.B. L\u00fcftung, Jalousien), erh\u00f6ht die Unzufriedenheit bei den Nutzenden. Insofern ist bei gemischter Fenster- und mechanischer L\u00fcftung oder bei individuell einstellbaren Rauml\u00fcftungen eine bessere Akzeptanz zu erwarten.Dieser Artikel verzichtet darauf, exakte monet\u00e4re Kosten\/Nutzenrechnungen durchzuf\u00fchren. Ein Beispiel f\u00fcr eine solche Berechnung wird von <i>Fisk et al. (2011)<\/i>&#13;<br \/>\nFisk WJ. et al. (2011). Benefit and Costs of Improved IEQ in U.S. Offices. Indoor Air, 21 357\u2013367. aufgezeigt: Bei der Renovation des gesamten B\u00fcro-Geb\u00e4udeparks in den USA (Anpassung der Luftraten auf 10 l\/sec und Person, Raumtemperatur nicht \u00fcber 23 \u00b0C im Winter und weitere technische Massnahmen) entsteht ein gesch\u00e4tzter j\u00e4hrlicher Nutzen von ca. 17\u201326 Mrd. US-Dollar. Der Nutzen schliesst auch eine bessere Arbeitsleistung, weniger Symptome und weniger Absenzen ein. Die verschiedenen Faktoren, die bei einer Verbesserung der L\u00fcftungssituation \u2013 z.B. beim Einbau einer mechanischen L\u00fcftung \u2013 entstehen, m\u00fcssen in Einklang gebracht werden. <i>Grafik 3<\/i> listet einige dieser Faktoren auf. Neben den technischen Faktoren sollen auch die Faktoren Arbeitsleistung, Gesundheit und Absenzen einbezogen werden. Aktuelle Beispiele solcher Berechnungen stammen aus Japan. Im Rahmen der <i>Coolbiz-Strategie<\/i> werden Berechnungen unter Einbezug der \u00d6koeffizienz, der Kosten f\u00fcr K\u00fchlsysteme und der Arbeitsleistung durchgef\u00fchrt, um optimale Bedingungen und Systeme ausw\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abZusammenhang von L\u00fcftung und Arbeitsleistung bei B\u00fcroarbeit\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abAnteil Unzufriedener in Abh\u00e4ngigkeit der L\u00fcftungsrate\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3: \u00abFaktoren f\u00fcr eine Kosten\/Nutzen-Rechnung einer verbesserten L\u00fcftung von R\u00e4umen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: CO2 als wichtiger Leitparameter der Raumluftqualit\u00e4t&#13;<\/p>\n<h3>CO2 als wichtiger Leitparameter der Raumluftqualit\u00e4t<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas CO<i>2<\/i> im Raum stammt prim\u00e4r aus der Ausatmungsluft des Menschen. Der Anteil der Aussenluft betr\u00e4gt ca. 430 ppm. Bei ungen\u00fcgender L\u00fcftung steigt der CO<i>2<\/i>-Pegel im Raum rasch auf \u00fcber 1000 ppm an. Steuerungen von L\u00fcftungsanlagen verwenden daher h\u00e4ufig CO<i>2<\/i>-Sensoren. Der Mensch emittiert neben CO<i>2<\/i> auch Ketone, Alkohole und Butters\u00e4ure; diese Gesamtbelastung ist letztlich f\u00fcr die Verschlechterung der Luftqualit\u00e4t verantwortlich. In jedem Raum muss eine ad\u00e4quate L\u00fcftungsm\u00f6glichkeit vorhanden sein, und zwar in Form einer nat\u00fcrlichen Fenster- und\/oder einer mechanischen L\u00fcftung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Projekt zur Qualit\u00e4t von nachhaltigen Geb\u00e4uden&#13;<\/p>\n<h3>Projekt zur Qualit\u00e4t von nachhaltigen Geb\u00e4uden<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIn einem Projekt der ETH Z\u00fcrich und der Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften (ZHAW) wird die Qualit\u00e4t von nachhaltigen Geb\u00e4uden untersucht (Prof. H. Wallbaum). Dabei werden neben energetischen Aspekten auch das Verhalten der Nutzenden sowie die H\u00e4ufigkeit von gesundheitlichen Symptomen und die Leistungsf\u00e4higkeit in verschiedenen Geb\u00e4uden untersucht.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine gute Raumluftqualit\u00e4t zeichnet sich aus durch die generelle Zufriedenheit einer grossen Mehrheit der Raumnutzenden (&gt;85%) mit der Luft und dem Klima. Eine ungen\u00fcgende Raumluftqualit\u00e4t f\u00fchrt oft zu Klagen \u00fcber Reizungen der Schleimh\u00e4ute (Nase, Hals, Mund), der Haut, der Atemwege und des Nervensystems (Konzentrationsst\u00f6rungen, Kopfschmerzen etc.). 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