{"id":120119,"date":"2011-12-01T12:00:00","date_gmt":"2011-12-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2011\/12\/bernhard-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:29:19","modified_gmt":"2023-08-23T21:29:19","slug":"bernhard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2011\/12\/bernhard\/","title":{"rendered":"Verwaltungsaufwand in der 2. S\u00e4ule bei Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Der administrative Verwaltungsaufwand in der 2. S\u00e4ule \u2013 Verm\u00f6gensverwaltung, Marketing und Werbung nicht eingerechnet \u2013 bel\u00e4uft sich auf rund 1,8 Mrd. Franken pro Jahr. Davon fallen gem\u00e4ss einer k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Studie&#13;<br \/>\nHornung Wirtschafts- und Sozialstudien \/ IC Infraconsult AG \/ B\u00fcro f\u00fcr arbeits- und sozialpolitische Studien BASS: Verwaltungskosten der 2. S\u00e4ule in Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen, Beitr\u00e4ge zu sozialen Sicherheit, Forschungsbericht Nr. 4\/11, Bern 2011. bei den Vorsorgeeinrichtungen 792 Mio. Franken, bei den Unternehmen 280 Mio. Franken und bei den Lebensversicherern rund 735 Mio. Franken an. Einen grossen Teil des Aufwandes verursachen Lohn\u00e4nderungen, Ein- und Austritte sowie die Informationst\u00e4tigkeit zugunsten der Versicherten. Im Einzelfall aufw\u00e4ndige Ereignisse \u2013 wie Invalidit\u00e4tsf\u00e4lle oder Vorbez\u00fcge zur Finanzierung von Wohneigentum \u2013 machen hingegen wegen der geringen Jahresfallzahlen nur einen kleinen Anteil am Gesamtaufwand aus.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201112_20_Bernhard_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"250\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Erhebung des Aufwandes in Anlehnung an Regulierungskostenmodell<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie demografischen Perspektiven, die Turbulenzen an den Finanzm\u00e4rkten und die Diskussionen um den Umwandlungssatz bringen die Verwaltungskosten in der 2. S\u00e4ule regelm\u00e4ssig auf die politische Agenda. Viele erhoffen sich von der Senkung des Verwaltungsaufwandes einen Beitrag zur finanziellen Gesundung der Pensionskassen. Vor diesem Hintergrund haben das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) und das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) eine Studie in Auftrag gegeben, um den administrativen Verwaltungsaufwand und dessen Struktur zu ermitteln und aufzuzeigen, welche gesetzlichen Handlungspflichten hinter den einzelnen Verwaltungsvorg\u00e4ngen stehen.Die Erhebung der Struktur des Verwaltungsaufwandes lehnt sich an die Methode des Regulierungskostenmodells (RKM) an. Mit diesem werden die Kosten von gesetzlichen Handlungspflichten gesch\u00e4tzt. Im Rahmen der Studie erfolgte die Messung des Aufwandes, indem die gesamte Verwaltungst\u00e4tigkeit von Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen im Rahmen der 2. S\u00e4ule in <i>Ereignisse<\/i> und in <i>Aufgaben<\/i> gegliedert wurde (siehe <i>Kasten 1<\/i>&#13;<\/p>\n<h3>Begriffe<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 Ereignisse sind Geschehen im Leben der Versicherten, wie z.B. Eintritt in eine oder Austritt aus einer Vorsorgeeinrichtung, Eheschliessung und Pensionierung. Die Verarbeitung von Ereignissen verlangt die Ausf\u00fchrung von Verwaltungst\u00e4tigkeiten durch die Vorsorgeeinrichtungen und\/oder Unternehmen. Im Rahmen der Studie wurden 14 Ereignisse definiert (vgl. Grafik 1).\u2212 <i>Aufgaben<\/i> umfassen einmalige oder wiederkehrende T\u00e4tigkeiten, die von Vorsorgeeinrichtungen bzw. Unternehmen ausgef\u00fchrt werden m\u00fcssen, wie z.B. Daten- und individuelle Kontenf\u00fchrung und Jahresabschlussarbeiten. Die gesamte Verwaltungst\u00e4tigkeit der Vorsorgeeinrichtungen wurde in 14 Aufgaben aufgeteilt. Bei den Unternehmen wurde zwischen f\u00fcnf Aufgaben unterschieden (vgl. <i>Tabelle 2<\/i>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n). Durch Befragung einer Auswahl von Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen haben die Autoren der Studie den Zeitaufwand f\u00fcr die Erledigung der aus den Ereignissen und Aufgaben entstehenden Verwaltungst\u00e4tigkeiten erhoben. Die daraus resultierenden Ergebnisse haben zugezogene Expertinnen und Experten in zwei Workshops validiert und erg\u00e4nzt. Schliesslich wurden die konsolidierten Angaben auf die Gesamtheit der Ereignisse bzw. der Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen hochgerechnet.&#13;<\/p>\n<h2>Lohn\u00e4nderungen und Personalfluktuationen verursachen den gr\u00f6ssten ereignisbedingten Aufwand<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nJe nach Ereignis wird unterschiedlich viel Zeit f\u00fcr dessen Verarbeitung durch Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen ben\u00f6tigt. Besonders zeitintensiv ist die Verarbeitung von Invalidit\u00e4ts- und Todesf\u00e4llen sowie h\u00e4ufig auch von Vorbez\u00fcgen zur Finanzierung von Wohneigentum (WEF). Eintritte und Austritte in bzw. aus Vorsorgeeinrichtungen\/Unternehmen sowie \u00c4nderungen von Lohn und\/oder Besch\u00e4ftigungsgrad beanspruchen dagegen wenig Zeit pro Fall. Generell ist die zeitliche Belastung f\u00fcr die Verarbeitung von Ereignissen bei Unternehmen deutlich geringer als bei Vorsorgeeinrichtungen.Der Gesamtaufwand f\u00fcr die Verarbeitung der Ereignisse ergibt sich aus dem Aufwand je Ereignis multipliziert mit der Zahl der Ereignisse pro Jahr. Die weitaus h\u00e4ufigsten Ereignisse sind \u00c4nderungen von Lohn und\/oder Besch\u00e4ftigungsgrad. Sehr h\u00e4ufig treten auch Ein- und Austritte in bzw. aus Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen auf. Invalidit\u00e4tsf\u00e4lle und WEF-Vorbez\u00fcge sind dagegen vergleichsweise selten ( siehe <i>Grafik 1<\/i>).Die Verarbeitung aller Ereignisse durch registrierte Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen verursacht Kosten von rund 219 bis 239 Mio. Franken pro Jahr (dieser Betrag umfasst den direkt in Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen entstehenden Aufwand sowie die Kosten von beauftragten Dritten wie Treuhandfirmen, Pensionskassenexperten usw.). Von den genannten Kosten haben die Vorsorgeeinrichtungen 70% bis 75% und die Unternehmen 25% bis 30% zu tragen. \u00c4nderungen von Lohn und\/oder Besch\u00e4ftigungsgrad verursachen einen Aufwand von 106 bis 132 Mio. Franken pro Jahr und machen damit den gr\u00f6ssten Anteil am Total der ereignisbedingten Kosten aus (siehe <i>Tabelle 1<\/i>). Invalidit\u00e4tsf\u00e4lle, die pro Fall teilweise einen hohen Verwaltungsaufwand verursachen, bleiben wegen der vergleichsweise geringen H\u00e4ufigkeiten im Gesamtkontext aller Ereignisse von untergeordneter Bedeutung, ebenso die WEF-Vorbez\u00fcge. Bedeutend mehr Aufwand als die Invalidit\u00e4tsf\u00e4lle verursacht die Verarbeitung von Teilliquidationen, n\u00e4mlich 17 bis 28 Mio. Franken pro Jahr. Die Angaben f\u00fcr den Zeitaufwand pro Teilliquidation differieren allerdings je nach Quelle recht stark. \u00dcber dieses Ereignis bestehen im \u00dcbrigen nur wenige statistische Informationen.&#13;<\/p>\n<h2>Daten- und Kontenf\u00fchrung sowie Informationen an Versicherte aufw\u00e4ndigste Aufgaben<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNicht alle Verwaltungsaufgaben, die im Rahmen der 2. S\u00e4ule geleistet werden m\u00fcssen, sind an Ereignisse bei Versicherten gebunden. Laufende Buchhaltungsarbeiten, Jahresabschlussarbeiten, Erlasse von Reglementen, Anpassungen von Vorsorgepl\u00e4nen usw. fallen regelm\u00e4ssig oder sporadisch an, ohne dass damit ein Ereignis bei Versicherten gekoppelt ist. Der Aufwand f\u00fcr die Bearbeitung s\u00e4mtlicher Aufgaben in Zusammenhang mit der 2. S\u00e4ule ist damit wesentlich h\u00f6her als der Aufwand f\u00fcr die Verarbeitung der Ereignisse. Vorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und Lebensversicherer m\u00fcssen zusammen 1,8 Mrd. Franken pro Jahr tragen. Davon fallen bei den Vorsorgeeinrichtungen 792 Mio. Franken, bei den Unternehmen 280 Mio. Franken und bei den Lebensversicherern rund 735 Mio. Franken an.&#13;<br \/>\nDiese Zahlen st\u00fctzen sich (in der Reihenfolge der Nennungen) auf folgende Grundlagen: Pensionskassenstatistik des Bundesamtes f\u00fcr Statistik, Erhebungen im Rahmen der Studie von Hornung \/ Infraconsult \/ BASS, Statistik der Finanzmarktaufsicht.Wie sich der Aufwand auf die einzelnen Aufgaben verteilt, ist im Rahmen der Studie f\u00fcr die Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen n\u00e4her untersucht worden (nicht aber f\u00fcr die Lebensversicherer). Bei den Vorsorgeeinrichtungen verursachen zwei Aufgaben einen besonders hohen Aufwand: die <i>Daten- und individuelle Kontenf\u00fchrung<\/i> mit rund 235 bis 255 Mio. Franken pro Jahr und <i>Informationen und Ausk\u00fcnfte an aktive Versicherte und Rentnerinnen und Rentner<\/i> mit rund 155 bis 180 Mio. Franken pro Jahr (siehe <i>Tabelle 2<\/i>). Diese beiden Aufgaben machen fast die H\u00e4lfte des gesamten Aufwandes der Vorsorgeeinrichtungen f\u00fcr die Bearbeitung aller Aufgaben aus. Laufende Buchhaltungsarbeiten, Zahlungsverkehr, Kontakte zu Dritten und Jahresabschlussarbeiten belaufen sich auf je zwischen 55 und 85 Mio. Franken (rund 30% des Gesamtaufwandes).Bei den Unternehmen ist die Aufgabe <i>Meldung von Ereignissen bei Versicherten an die Vorsorgeeinrichtung<\/i> mit dem gr\u00f6ssten Aufwand verbunden. Die entsprechenden Kosten belaufen sich auf 74 bis 81 Mio. Franken. Nicht viel weniger kostet die <i>\u00dcberpr\u00fcfung der BVG-L\u00f6sung und der Vorsorgepl\u00e4ne<\/i> (72 bis 77 Mio. Franken). Hier gilt zu beachten, dass \u2013 im Gegensatz zu allen anderen Aufgaben von Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen \u2013 keine unmittelbare gesetzliche Pflicht eine regelm\u00e4ssige \u00dcberpr\u00fcfung verlangt. Art. 11 BVG sieht lediglich die Errichtung einer Vorsorgeeinrichtung oder den Anschluss an eine solche als Aufgabe vor. Eine mehr oder weniger regelm\u00e4ssige \u00dcberpr\u00fcfung von BVG-L\u00f6sung und Vorsorgepl\u00e4nen muss daher als freiwillige Aufgabe von Unternehmen (auch im Interesse ihrer Mitarbeitenden) gesehen werden.&#13;<\/p>\n<h2>Gr\u00f6sse f\u00fchrt nicht automatisch zu Skaleneffekten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Erhebungen der Studie zeigen im \u00dcbrigen, dass der administrative Verwaltungsaufwand pro versicherte Person je nach Typ der Vorsorgeeinrichtung unterschiedlich hoch ausf\u00e4llt und dass allein die Gr\u00f6sse einer Vorsorgeeinrichtung nicht automatisch zu Skaleneffekten f\u00fchrt. Eine gewisse Arbeitgeber- bzw. Versichertenn\u00e4he wirkt sich unter Umst\u00e4nden d\u00e4mpfend auf den Verwaltungsaufwand aus. So zeigte sich, dass der Verwaltungsaufwand pro versicherte Person und Rentenbez\u00fcger in Gemeinschafts- und in Sammeleinrichtungen h\u00f6her ist als in Pensionskassen der \u00f6ffentlichen Hand oder in solchen von einem Arbeitgeber oder eines Konzerns. Der Grund daf\u00fcr d\u00fcrfte in der Vielzahl von Vorsorgepl\u00e4nen und in den l\u00e4ngeren Informationswegen bei Gemeinschafts- und Sammeleinrichtungen liegen.&#13;<\/p>\n<h2>Komplexe Beziehungen zwischen Rechtsnormen und Verwaltungsaufwand<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Analyse von 19 Rechtserlassen rund um die 2. S\u00e4ule hat gezeigt, dass insgesamt rund 1800 Rechtsnormen mit mehr als 640 Handlungspflichten f\u00fcr Vorsorgeeinrichtungen, Unternehmen und andere Akteure im Bereich der beruflichen Vorsorge bestehen. Werden diese mit den Ereignissen und Aufgaben verkn\u00fcpft, resultiert eine ausserordentlich hohe Zahl von Beziehungen zwischen Rechtsnormen bzw. Handlungspflichten einerseits und den einzelnen Ereignissen und Aufgaben andererseits. Jedes einzelne Ereignis und jede einzelne Aufgabe wird durch ein ganzes B\u00fcndel von Rechtsnormen bestimmt. Umgekehrt hat praktisch jede Rechtsnorm Auswirkungen auf eine Vielzahl von Ereignissen und\/oder Aufgaben. Damit ist es nicht m\u00f6glich, die Kosten zu ermitteln, die ein einzelner Gesetzesartikel verursacht.&#13;<\/p>\n<h2>Merkliche Reduktion des Verwaltungsaufwandes nur durch einschneidende Systemver\u00e4nderungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie einen hohen Verwaltungsaufwand verursachenden Aufgaben und Ereignisse h\u00e4ngen teilweise mit den Grundpfeilern der 2. S\u00e4ule \u2013 wie dem Kapitaldeckungsverfahren, der Selbstst\u00e4ndigkeit der Vorsorgeeinrichtung bzw. der Vielzahl und Vielfalt von Vorsorgeeinrichtungen und Vorsorgel\u00f6sungen \u2013 zusammen. Eine markante Reduktion des Verwaltungsaufwandes w\u00e4re deshalb nur mit einschneidenden Vereinfachungen im System der beruflichen Vorsorge zu bewerkstelligen, etwa mit starken Reglementsharmonisierungen und -standardisierungen oder einer starken Reduktion der Anzahl Vorsorgeeinrichtungen. Voraussetzung f\u00fcr eine allf\u00e4llige Reduktion des Verwaltungsaufwandes bei den Lebensversicherungsgesellschaften f\u00fcr die 2. S\u00e4ule w\u00e4re eine punkto Verwaltungsaufwand transparentere Rechnungslegung und Statistik und damit auch eine gr\u00f6ssere Transparenz f\u00fcr die Akteure auf dem Beschaffungsmarkt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abH\u00e4ufigkeiten der Ereignisse pro Jahr, die bei aktiven Versicherten auftreten, 2009\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: \u00abAufwand f\u00fcr die Verarbeitung der Ereignisse durch registrierte Vorsorgeeinrichtungen und Unternehmen, 2009\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 2: \u00abAufwand f\u00fcr die Bearbeitung der Aufgaben, 2009\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Begriffe&#13;<\/p>\n<h3>Begriffe<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 <i>Ereignisse<\/i> sind Geschehen im Leben der Versicherten, wie z.B. Eintritt in eine oder Austritt aus einer Vorsorgeeinrichtung, Eheschliessung und Pensionierung. Die Verarbeitung von Ereignissen verlangt die Ausf\u00fchrung von Verwaltungst\u00e4tigkeiten durch die Vorsorgeeinrichtungen und\/oder Unternehmen. Im Rahmen der Studie wurden 14 Ereignisse definiert (vgl. <i>Grafik 1<\/i>).\u2212 <i>Aufgaben<\/i> umfassen einmalige oder wiederkehrende T\u00e4tigkeiten, die von Vorsorgeeinrichtungen bzw. Unternehmen ausgef\u00fchrt werden m\u00fcssen, wie z.B. Daten- und individuelle Kontenf\u00fchrung und Jahresabschlussarbeiten. Die gesamte Verwaltungst\u00e4tigkeit der Vorsorgeeinrichtungen wurde in 14 Aufgaben aufgeteilt. Bei den Unternehmen wurde zwischen f\u00fcnf Aufgaben unterschieden (vgl. <i>Tabelle 2<\/i>).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Lebensversicherer&#13;<\/p>\n<h3>Lebensversicherer<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Leistungen der Lebensversicherer in der beruflichen Vorsorge sind sehr vielf\u00e4ltig und reichen von der Risikor\u00fcckdeckung \u00fcber Verwaltung und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungsmandate bis zu Vollversicherungsl\u00f6sungen. Rund die H\u00e4lfte der in der beruflichen Vorsorge aktiven Versicherten steht \u00fcber die jeweilige Vorsorgeeinrichtung in Verbindung mit einer Lebensversicherungsgesellschaft und finanziert mit den Beitr\u00e4gen die dort entstehenden Verwaltungskosten. Zur deren Struktur bestehen keine Angaben.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der administrative Verwaltungsaufwand in der 2. S\u00e4ule \u2013 Verm\u00f6gensverwaltung, Marketing und Werbung nicht eingerechnet \u2013 bel\u00e4uft sich auf rund 1,8 Mrd. Franken pro Jahr. 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