{"id":120129,"date":"2011-12-01T12:00:00","date_gmt":"2011-12-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2011\/12\/buchmann-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:29:19","modified_gmt":"2023-08-23T21:29:19","slug":"buchmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2011\/12\/buchmann\/","title":{"rendered":"Aargau: Vom Industriekanton zum international kompetitiven Hightechstandort"},"content":{"rendered":"<p>Der Kanton Aargau als grosser Industrie- und Technologiekanton verf\u00fcgt \u00fcber vielf\u00e4ltige St\u00e4rken f\u00fcr Unternehmen und Wohnbev\u00f6lkerung. Er weist eine Reihe von wettbewerbsf\u00e4higen Standortfaktoren \u2013 wie Bildungs-, Forschungs- und Innovationssysteme \u2013 sowie eine hohe Lebensqualit\u00e4t auf. Die gute Ausgangsbasis gen\u00fcgt jedoch f\u00fcr eine erfolgreiche Entwicklung des Standorts nicht. Eine aktive Wirtschaftspolitik soll die Gefahren des quantitativen Wachstums vermeiden und die nachhaltige Wertsch\u00f6pfung innerhalb des Kantons erh\u00f6hen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201112_18_Buchmann_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"246\" height=\"273\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nZahlreiche bekannte Unternehmen \u2013 wie ABB, Alstom, Syngenta oder Roche \u2013 tragen mit ihren Aktivit\u00e4ten wesentlich zur Wertsch\u00f6pfung im Kanton Aargau bei. Sowohl die internationalen Konzerne als auch eine Vielzahl von KMU sch\u00e4tzen die Vorteile des Kantons. Als attraktive Wirtschaftsregion bietet der Aargau 280&nbsp;000 Menschen in 30&nbsp;500 Unternehmen Arbeit.Die internationale Rating-Agentur Standard&amp;Poor\u2019s hat die Bonit\u00e4t des Kantons in ihrem neusten Bericht zum vierten Mal in Folge mit dem bestm\u00f6glichen Rating AAA bewertet. Diese Bewertung widerspiegelt die stabile Finanzlage, die starke Wirtschaft, die tiefe Arbeitslosenrate, die geografisch g\u00fcnstige Lage und den hohen Lebensstandard des Aargaus. Im Rating der Credit Suisse f\u00fcr die Standortattraktivit\u00e4t belegt der Kanton Aargau zum zweiten Mal hintereinander den dritten Platz im Kantonsvergleich.Der Aargau liegt mitten in der st\u00e4rksten Wirtschaftsregion der Schweiz. Er befindet sich im Schnittpunkt der Hauptverkehrsachsen von Bahn und Strasse zwischen den Wirtschaftszentren Basel, Bern und Z\u00fcrich. Eine gemeinsame Grenze verbindet ihn mit Deutschland. Auch als Wohnkanton hat der Aargau einiges zu bieten: Dank der guten Verkehrsanbindung, der landschaftlichen Sch\u00f6nheit und des grossen kulturellen Angebots ist die Lebensqualit\u00e4t sehr hoch.Diese St\u00e4rken und die im Vergleich zu den umliegenden Zentren \u2013 wie Z\u00fcrich, Basel oder Zug \u2013 hohe Verf\u00fcgbarkeit von Wohn- oder Betriebsfl\u00e4chen zu tieferen Kosten f\u00fchren zum Teil zu unerw\u00fcnschten Wirkungen auf die Struktur der Wohnbev\u00f6lkerung und der Betriebe. Ziel der aargauischen Wirtschaftspolitik ist es, die Standortvorteile und das Entwicklungspotenzial des Kantons Aargau als Wirtschafts- und Wohnstandort gezielt auszusch\u00f6pfen.Der globalisierte Markt setzt die Kantone einem wachsenden Wettbewerb um zunehmend mobile Unternehmen und Arbeitskr\u00e4fte \u2013 d.h. um gutes Steuersubstrat \u2013 aus. Hinzu kommt ein grundlegender Strukturwandel, der dem Dienstleistungssektor zu Aufschwung verholfen hat, f\u00fcr die produzierende Industrie jedoch eine grosse Herausforderung darstellt. Dieser Strukturwandel geht teilweise auf Kosten von bisherigen Arbeitspl\u00e4tzen, bietet jedoch auch Chancen f\u00fcr Wachstum und Erneuerung. Wie muss die kantonale Wirtschaftspolitik ausgestaltet sein, damit die Chancen des Strukturwandels genutzt werden k\u00f6nnen und sich die Rahmenbedingungen f\u00fcr Unternehmen und Wohnbev\u00f6lkerung verbessern? Wie kann das qualitative Wachstum und dadurch das Volkseinkommen pro Kopf gesteigert werden?&#13;<\/p>\n<h2>Wachstumsinitiative und Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Juni 2005 lancierte der Regierungsrat ein Paket mit 25 Massnahmen, um die Rahmenbedingungen f\u00fcr das qualitative Wachstum der aargauischen Wirtschaft zu verbessern und das Volkseinkommen zu erh\u00f6hen. Die nationale und internationale Konkurrenzf\u00e4higkeit des Standorts Aargau sollte damit weiter gest\u00e4rkt werden. Die regierungsr\u00e4tliche Politik richtete sich konsequent auf die Erhaltung und Verbesserung der wichtigsten Standortfaktoren aus. Die Massnahmen der Wachstumsinitiative waren departements\u00fcbergreifend angelegt und verteilten sich auf die sechs Handlungsfelder Forschungspolitik, Bildungspolitik, Binnenmarktliberalisierung, Raumentwicklungs- und Verkehrspolitik, Steuerpolitik sowie wirtschaftspolitische Begleitmassnahmen.Das Projekt konnte 2009 erfolgreich abgeschlossen werden. Die steuerliche und administrative Entlastungen von Unternehmen, die F\u00f6rderung des Tourismus zur Verbesserung der Lebens- und Freizeitqualit\u00e4t, die Ansiedlung einer internationalen Schule und die Einf\u00fchrung eines Standortf\u00f6rderungsgesetzes sind Beispiele aus dem Wachstumspaket. Die Wachstumsinitiative signalisierte aber auch eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik im Kanton Aargau: Seither wird departements\u00fcbergreifend eine verst\u00e4rkt auf qualitatives Wachstum ausgerichtete Wirtschaftspolitik verfolgt.&#13;<\/p>\n<h2>Weiterf\u00fchrung der Wachstumspolitik<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Regierungsrat hat in seinem Entwicklungsleitbild 2009\u20132018 festgehalten, dass er die Ausrichtung der Wirtschaft auf wertsch\u00f6pfungsstarke Branchen zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzen will, damit der Kanton Aargau seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit erhalten und verbessern kann. Im Entwicklungsleitbild sind dazu folgende Elemente explizit festgehalten:\u2013 St\u00e4rkung der Standortfaktoren f\u00fcr die wertsch\u00f6pfungsintensiven Branchen Biotechnologie, Energie, Pharma, Chemie und Medizinaltechnologie;\u2013 Umsetzung einer Hightechstrategie zur B\u00fcndelung der Kr\u00e4fte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung.\u2013 Bildungsm\u00f6glichkeiten mit international anerkannten, mehrsprachigen Abschl\u00fcssen f\u00fcr Angeh\u00f6rige international ausgerichteter Unternehmen.&#13;<\/p>\n<h2>Hightechstrategie f\u00fcr eine innovative Zukunft \u2026<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMit der Hightechstrategie, wie sie vom Regierungsrat im Juli 2011 in die kantonale Anh\u00f6rung geschickt wurde, soll der 2005 begonnene Weg zur Unterst\u00fctzung einer nachhaltigen Wachstumsstrategie fortgef\u00fchrt werden. Basierend auf den Leitplanken, wie sie im Entwicklungsleitbild festgehalten sind, und in Fortf\u00fchrung und Weiterentwicklung der Massnahmen der Wachstumsinitiative hat ein interdepartementales Team die wesentlichen Eckpunkte einer Hightechstrategie entwickelt. Eine zentrale Zielsetzung dieser Strategie ist es, die industrielle Positionierung des Kantons zu st\u00e4rken und den im Kanton ans\u00e4ssigen industriellen und gewerblichen Unternehmen ein attraktives Umfeld f\u00fcr den Zugang zu neuen Technologien zu bieten. \u00dcber m\u00f6glichst ideale Rahmenbedingungen \u2013 insbesondere im Bereich des Wissens- und Technologietransfers (WTT) \u2013 soll die heutige und zuk\u00fcnftige Konkurrenzf\u00e4higkeit der einheimischen Produzenten auf dem Weltmarkt gest\u00e4rkt werden. Der Fokus der Strategie liegt auf WTT. Weitere Stossrichtungen liegen im Bereich der Forschungsprojektfinanzierung und der Forschungsf\u00f6rderung am PSI. Ein zunehmendes Problem in der Schweiz ist die Verf\u00fcgbarkeit von Land oder Immobilien f\u00fcr industrielle Zwecke. Eine weitere Stossrichtung der Initiative ist deshalb die Absicht, \u00fcber entsprechende Massnahmen (z.B. Entwicklung von Arealen und Industriebrachen) Produktionsfl\u00e4chen verf\u00fcgbar zu machen.&#13;<\/p>\n<h2>\u2026 im Rahmen des Masterplan Cleantech des Bundes<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Bundesrat hat Mitte Oktober 2010 beschlossen, klima- und ressourcenschonende Technologien st\u00e4rker zu f\u00f6rdern. Der Masterplan Cleantech, welcher im November 2010 an einer nationalen Innovationskonferenz vorgestellt und vom Bundesrat im September 2011 definitiv verabschiedet wurde, umfasst konkrete Vorschl\u00e4ge zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Werkplatzes Schweiz durch Cleantech-Innovationen. Er zeigt auf, wie die Schweiz zum f\u00fchrenden Cleantech-Standort werden kann. Der Begriff Cleantech versammelt Technologien, Herstellverfahren und Dienstleistungen, die zum Schutz und zur Erhaltung der nat\u00fcrlichen Ressourcen und Systeme beitragen. Der Kanton Aargau nimmt diese zukunftsweisende Strategie zum Anlass, um im eigenen Kantonsgebiet entsprechende Anstrengungen zu unterst\u00fctzen und Produktinnovationen verst\u00e4rkt zu f\u00f6rdern. Im Zentrum stehen dabei der WTT zwischen Forschung\/Bildung und produzierenden Unternehmen sowie innovationsf\u00f6rdernde Rahmenbedingungen. Mit Hightech Aargau werden bedeutende Elemente des Masterplans Cleantech des Bundes aufgenommen. Gleichzeitig wird der Energiestandort Aargau gest\u00e4rkt und im Hinblick auf ressourcenschonende Verfahren und Produkte weiterentwickelt.&#13;<\/p>\n<h2>Energiekanton Aargau<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Energiebranche hat f\u00fcr den Aargau eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung. Sie bietet einige tausend Arbeitspl\u00e4tze, und der Kanton profitiert in vielf\u00e4ltiger Weise davon. Der Massnahmenplan Hightech Aargau leistet einen wichtigen Beitrag zur Bew\u00e4ltigung der sich \u2013 im Zusammenhang mit den Diskussionen \u00fcber die Kernenergie \u2013 abzeichnenden Ver\u00e4nderungen in der Energiewirtschaft. Der Regierungsrat will mit Hightech Aargau die neue Energiepolitik mitgestalten und fordert vom Bund und von den Energieunternehmen entsprechende Unterst\u00fctzung ein. Der Massnahmenplan ist ein wichtiges Instrument, um die strukturellen Ver\u00e4nderungen in der Energiewirtschaft zu begleiten und zu steuern. Der Regierungsrat will die Kompetenzen und das Know-how der im Aargau vorhandenen Industrie- und Energieunternehmen, Forschungsinstitutionen, Bildungsanstalten und Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr neue, innovative Energieprojekte nutzen. Hightech Aargau erm\u00f6glicht es dem Regierungsrat, regionale und technologiespezifische Akzente \u2013 zum Beispiel mit der Hightech-Region und dem Hightech-Zentrum \u2013 zu setzen, damit der Aargau auch k\u00fcnftig der f\u00fchrende Energiekanton unter neuen, innovativen Vorzeichen bleibt.&#13;<\/p>\n<h2>Entwicklung von Wachstumsinitiative und Hightechstrategie<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei der Entwicklung solcher Grossprojekte in der Verwaltung spielt der Einbezug der verschiedenen Departemente eine entscheidende Rolle \u2013 nicht zuletzt, um am Schluss in der Regierung sowie im Parlament Mehrheiten daf\u00fcr zu finden. Die Entwicklung beider Projekte \u2013 also der Wachstumsinitiative 2005 und Hightechstrategie 2010 \u2013 erfolgte unter Einbezug aller betroffenen Departemente. Mit der Projektf\u00fchrung durch eine neutrale Institution (Staatskanzlei) k\u00f6nnen in der kritischen Anfangsphase des Projekts viele H\u00fcrden vermieden werden. Eine departements\u00fcbergreifende Projektorganisation erlaubt zus\u00e4tzlich die Verk\u00fcrzung von langwierigen Mitberichtsverfahren. Der fr\u00fchzeitige Einbezug der Regierung verhindert unn\u00f6tige Aufwendungen und f\u00fchrt zu einer hohen Akzeptanz des Projekts durch die einzelnen Departementsvorsteher in einer fr\u00fchen Phase. Projekte dieser Art generieren h\u00e4ufig eine hohe Dynamik, welche auch unkonventionelle L\u00f6sungen zul\u00e4sst.&#13;<\/p>\n<h2>Stand des Projektes Mitte Oktober 2011<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Initiative Hightech Aargau war bis Oktober 2011 in der kantonalen Anh\u00f6rung. Im Grundsatz wurde die Initiative von den angeh\u00f6rten Parteien, Verb\u00e4nden und Institutionen begr\u00fcsst. Bei der Umsetzung und Ausgestaltung der einzelnen Massnahmen m\u00fcssen die Resultate der Anh\u00f6rung eingebaut werden; eine gewisse Verschiebung der Gewichtungen ist aufgrund der Anh\u00f6rungsergebnisse zu erwarten. Der Grosse Rat wird im Sommer 2012 die Hightechstrategie beraten. Die definitive Umsetzung ist von den politischen Entscheiden abh\u00e4ngig.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abStruktur der Hightech-Massnahmen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: \u00ab\u00dcbersicht \u00fcber die wichtigsten Massnahmen der Wachstumsinitiative, 2005-2009\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Innovation durch Forschungsf\u00f6rderung: Der Forschungsfonds&#13;<\/p>\n<h3>Innovation durch Forschungsf\u00f6rderung: Der Forschungsfonds<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Forschungsfonds <i>(<a href=\"http:\/\/www.forschungsfonds-aargau.ch\">http:\/\/www.forschungsfonds-aargau.ch<\/a>)<\/i> soll die Innovation in der aargauischen Wirtschaft f\u00f6rdern und zugleich den Standort Aargau f\u00fcr neue Firmen attraktiver machen. Mit dem Forschungsfonds unterst\u00fctzt der Kanton gemeinsame angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Hochschulen \u2013 wie ETH, PSI, Universit\u00e4ten und Fachhochschulen aller Kantone \u2013 in Zusammenarbeit mit Aargauer Unternehmen. Der Kantonsbeitrag kommt dabei den Hochschulen zugute; von den beteiligten Firmen wird ein Eigenbeitrag verlangt. Die Projektauswahl und -begleitung erfolgt durch die F\u00f6rderstiftung Technopark Aargau mit Sitz in Windisch.Gegr\u00fcndet wurde der Forschungsfonds 2008 im Rahmen der Wachstumsstrategie des Kantons. Einerseits werden dadurch bereits etablierte Unternehmungen im Aargau unterst\u00fctzt; anderseits werden auch Anreize geschaffen, dass innovative Firmen den Kanton Aargau ganz bewusst als Standort w\u00e4hlen. Beitr\u00e4ge aus dem Forschungsfonds werden in einem Selektionsverfahren vergeben. Die Beurteilung der Projekte erfolgt durch eine Fachjury. Darin sind nebst dem Kanton die F\u00f6rderstiftung Technopark Aargau, die Wirtschaft und der Forschungsbereich vertreten. Die Beurteilung der Projektantr\u00e4ge erfolgt nach folgenden Kriterien:\u2212 fachliche Qualit\u00e4t;\u2212 Innovationsgehalt;\u2212 Marktwirkung und Bedeutung f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Aargau;\u2212 wirksamer Wissens- und Technologietransfer.Projektpartner ist stets eine Firma aus dem Aargau (oder eine Firma, welche ihr Domizil in den Aargau verlegen wird) und ein Partner aus dem Feld der Schweizer Hochschulen. Die F\u00f6rderbeitr\u00e4ge aus dem Forschungsfonds gehen an den Hochschulpartner. Der Wirtschaftspartner selbst muss mindestens 50% der Projektkosten als Eigenleistung erbringen.Die Kantonsmittel bewegen sich pro Projekt in einer Gr\u00f6ssenordnung von 50&nbsp;000 bis 100&nbsp;000 Franken. Gef\u00f6rdert werden Projekte mit hohem Innovationsgehalt. Projekteingaben interessierter Unternehmer f\u00fcr den Forschungsfonds des Kantons Aargau sind jeweils bis am 31. M\u00e4rz bzw. 31. August einzureichen. F\u00fcr 2011 stehen insgesamt 600&nbsp;000 Franken an F\u00f6rdermitteln bereit; f\u00fcr 2012 sind 800&nbsp;000 Franken bewilligt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kanton Aargau als grosser Industrie- und Technologiekanton verf\u00fcgt \u00fcber vielf\u00e4ltige St\u00e4rken f\u00fcr Unternehmen und Wohnbev\u00f6lkerung. Er weist eine Reihe von wettbewerbsf\u00e4higen Standortfaktoren \u2013 wie Bildungs-, Forschungs- und Innovationssysteme \u2013 sowie eine hohe Lebensqualit\u00e4t auf. Die gute Ausgangsbasis gen\u00fcgt jedoch f\u00fcr eine erfolgreiche Entwicklung des Standorts nicht. 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