{"id":120444,"date":"2011-09-01T12:00:00","date_gmt":"2011-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2011\/09\/kaegi-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:30:24","modified_gmt":"2023-08-23T21:30:24","slug":"kaegi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2011\/09\/kaegi\/","title":{"rendered":"Indikatoren der administrativen Belastung: Die Position der Schweiz im internationalen Vergleich"},"content":{"rendered":"<p>Ob die Bonit\u00e4t von Staaten, die Qualit\u00e4t von Universit\u00e4ten oder die P\u00fcnktlichkeit der Eisenbahn \u2013 Rankings aller Art sind en vogue. Auch die administrative Belastung aufgrund staatlicher Regulierung und die Standortattraktivit\u00e4t verschiedener L\u00e4nder werden in Rankings abgebildet. H\u00e4ufig kann sich die Schweiz \u00fcber gute Platzierungen freuen. Doch es gibt auch schlechtere Bewertungen, die auf den ersten Blick erstaunen m\u00f6gen. Was aber bedeuten diese Rankings? Was steckt hinter den Zahlen? Und vor allem: Bedeutet ein schlechter Rang, dass zwingend die Standortpolitik \u00fcberdacht, Regulierungen ge\u00e4ndert und Institutionen reformiert werden m\u00fcssen?&#13;<br \/>\nDieser Artikel fusst auf einer vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) finanzierten Studie, die die Autoren verfasst haben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201109_05_Kaegi_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"275\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Rankings zur Standortattraktivit\u00e4t kommt dem Thema administrative Belastungen, denen Unternehmen ausgesetzt sind, regelm\u00e4ssig zentrale Bedeutung zu. Ein schlechtes Ranking der Schweiz ist demnach zun\u00e4chst ein Warnzeichen, dem nachgegangen werden muss. Es zeigt m\u00f6glicherweise an, dass Firmen in der Schweiz mit hohen H\u00fcrden konfrontiert sind, w\u00e4hrend andere L\u00e4nder den Unternehmen \u2013 \u00fcberspitzt formuliert \u2013 den roten Teppich ausrollen.&#13;<\/p>\n<h2>Indikatorensysteme<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWir stellen im Folgenden drei bekannte Rankings vor und zeigen die Position der Schweiz auf.&#13;<\/p>\n<h2>Growth Competitiveness Index<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Global Competitiveness Report (GCR) des World Economic Forum (WEF) betrachtet die Wettbewerbs- und Leistungsf\u00e4higkeit einer Volkswirtschaft insgesamt. In der aktuellen Fassung des Berichts werden 139 L\u00e4nder bewertet. Kernst\u00fcck des GCR ist der Growth Competitiveness Index (GCI), der die Wettbewerbsf\u00e4higkeit auf Basis unterschiedlicher Faktoren wie Infrastruktur, Arbeitsmarkt und Innovationskraft beurteilt. Die Schweiz nimmt bereits seit zwei Jahren den ersten Platz ein. Dahinter folgen Schweden, Singapur, USA, Deutschland und Japan (siehe <i>Tabelle 2<\/i>). Die Schweizer Wirtschaft wird insbesondere im Bereich Innovation sehr gut bewertet. Hervorgehoben werden unter anderem Forschung und Entwicklung sowie das Renommee der Schweizer Forschungseinrichtungen. Die \u00f6ffentlichen Einrichtungen der Schweiz werden zu den effektivsten und transparentesten gez\u00e4hlt (Rang 5). Bez\u00fcglich administrativer Belastung figuriert die Schweiz auf Rang 14.&#13;<\/p>\n<h2>World Competitiveness Yearbook<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas vom IMD World Competitiveness Center j\u00e4hrlich herausgegebene World Competitiveness Yearbook (WCY) vergleicht die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Wirtschaft von 59 Staaten. In der j\u00fcngsten Ausgabe des WCY 2011 liegen Hongkong, die USA, Singapur und Schweden auf den ersten Pl\u00e4tzen. Die Schweiz belegt Rang 5 (2010: Rang 4), gest\u00fctzt auf gute \u00f6konomische Basisdaten und eine kompetitive Infrastruktur. Der Indikator umfasst vier Wettbewerbsfaktoren: Wirtschaftsleistung, staatliche Verwaltungseffizienz, Wirtschaftseffizienz und Infrastruktur. Diese werden in je 5 Subindikatoren und wiederum in insgesamt 331 Kriterien unterteilt werden. Zur Berechnung des Indikators werden sowohl quantitative Daten als auch qualitative Umfragedaten mit einbezogen. Auch der WCY enth\u00e4lt Einzelindikatoren, welche die administrative Belastung bewerten; diese sind in <i>Tabelle 3<\/i> aufgef\u00fchrt. Die Schweiz ist in diesen Indikatoren grunds\u00e4tzlich gut positioniert.&#13;<\/p>\n<h2>Ease of Doing Business<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMitunter das bekannteste Indikatorensystem ist der Ease of Doing Business Index der Weltbank, der 183 L\u00e4nder in Bezug auf das regulative Umfeld f\u00fcr Unternehmen und Wirtschaft untersucht. Der Index analysiert den Lebenszyklus eines Unternehmens \u2013 von seiner Gr\u00fcndung bis zu seiner Aufl\u00f6sung \u2013 anhand von neun Teil- resp. 30 Einzelindikatoren. Bildungsstand der Bev\u00f6lkerung, Qualit\u00e4t der Infrastruktur, makro\u00f6konomische Stabilit\u00e4t oder Korruptionswerte im jeweiligen Land werden nicht ber\u00fccksichtigt. Er unterscheidet sich daher wesentlich von den oben beschriebenen Indikatorensystemen. Die Schweiz nimmt im Jahr 2011 den 27. Gesamtrang ein und hat sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um drei Pl\u00e4tze verschlechtert.&#13;<\/p>\n<h2>Bereiche mit Verbesserungspotenzial<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss dem Ease of Doing Business Index besteht Verbesserungspotenzial insbesondere bei den Teilindikatoren Firmengr\u00fcndung, Baubewilligung und internationaler Warenverkehr, die nachstehend kurz beleuchtet werden.&#13;<\/p>\n<h2>Firmengr\u00fcndung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Teilindikator <i>Starting a Business<\/i> ber\u00fccksichtigt die b\u00fcrokratischen und rechtlichen H\u00fcrden, die bei der Gr\u00fcndung und Registrierung einer GmbH zu meistern sind. Die Schweiz nimmt hier Rang 80 ein und liegt dabei beispielsweise vor Deutschland (Rang 88) und \u00d6sterreich (Rang 125), aber deutlich hinter D\u00e4nemark (Rang 27) und Frankreich (Rang 21). Innerhalb der OECD liegt die Schweiz bei diesem Teilindikator auf Rang 23. Verantwortlich hierf\u00fcr sind die Dauer des Verfahrens (20 Tage) sowie das notwendige Mindestkapital (20 000 Franken voll liberiertes Stammkapital). Bei der Anzahl der Prozeduren (6) bewegt sich die Schweiz nahe am OECD-Durchschnitt (5,6). Hingegen sind die Gr\u00fcndungskosten mit 2,1&nbsp;% des Pro-Kopf-Einkommens deutlich g\u00fcnstiger im Vergleich zum OECD-Durchschnitt (5,3&nbsp;%).&#13;<\/p>\n<h2>Baubewilligung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDauer, Kosten und Formalit\u00e4ten zum Erhalt einer Baubewilligung werden beim Teilindikator <i>Dealing with Construction Permits<\/i> gemessen. Im Vergleich zum Vorjahr rutscht die Schweiz von Platz 32 auf Platz 37 ab. Damit ist sie zwar weiterhin vor den Nachbarl\u00e4ndern \u00d6sterreich (Rang 57) und Italien (Rang 92) platziert, aber hinter Deutschland (Rang 19) und Frankreich (Rang 18). Als belastend erweisen sich die Anzahl der Formalit\u00e4ten und die Dauer des Verfahrens mit 154 Tagen (Deutschland 100 Tage). Auffallend ist wiederum, dass die Verfahrenskosten in der Schweiz relativ niedrig sind, liegen sie doch unter dem OECD-Durchschnitt.&#13;<\/p>\n<h2>Internationaler Warenverkehr<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm internationalen Warenverkehr stellen Transaktionskosten, Zollprozeduren und damit verbundene Wartezeiten einen nicht zu vernachl\u00e4ssigenden Kostenfaktor dar. Hier setzt der Ease of Doing Business Index im entsprechenden Indikator <i>Trading Across<\/i><i>Borders<\/i> an. Die Schweiz figuriert gegenw\u00e4rtig auf Rang 43. Insbesondere belastend wirken die Schweizer Import- und Exportkosten pro Container in der H\u00f6he von 1540 bzw. 1537 US-Dollar, die in beiden F\u00e4llen um 45&nbsp;% \u00fcber dem OECD-Durchschnitt liegen. In den anderen Komponenten zeigen sich keine wesentlichen Unterschiede zu den OECD-L\u00e4ndern.&#13;<\/p>\n<h2>Analyse der Wertungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine Analyse der Indikatorensysteme l\u00e4sst drei zentrale Aspekte zutage treten:\u2212 Manche der Regulierungen in der Schweiz sind zwar tats\u00e4chlich etwas restriktiver und verschlechtern das Ranking der Schweiz in einem bestimmten Indikator. Sie haben aber teilweise ihre guten Gr\u00fcnde. Ein Beispiel: Alleine mit der Reduzierung des f\u00fcr eine GmbH ben\u00f6tigten Stammkapitals von 20&nbsp;000 auf 1 Franken \u2013 \u00e4hnlich der Staaten auf den vordersten R\u00e4ngen \u2013 liessen sich 53 R\u00e4nge gutmachen. Doch die Regulierung wurde bewusst im Sinne des Gl\u00e4ubigerschutzes so gew\u00e4hlt; sie tr\u00e4gt ihren Teil zur gesamthaften Stabilit\u00e4t des Schweizer Wirtschaftssystems bei. Ein schlechter Rang in einem Indikator muss daher nicht gleichbedeutend mit schlechter Regulierung, sondern kann auch Ausdruck einer ganz bestimmten G\u00fcterabw\u00e4gung sein. \u2212 Bei einigen Indikatoren ist es die Art der Messung, die zum schlechten Ergebnis der Schweiz f\u00fchrt. Im Doing-Business-Ranking wird zum Beispiel immer nur die Situation der bev\u00f6lkerungsreichsten Stadt gemessen, was nicht zwingend repr\u00e4sentativ f\u00fcr das jeweilige Land ist. So werden etwa 20 Tage f\u00fcr eine Firmengr\u00fcndung in Z\u00fcrich aufgef\u00fchrt, w\u00e4hrend in anderen St\u00e4dten resp. Kantonen hierf\u00fcr deutlich weniger Tage ben\u00f6tigt werden. Zwar wurden f\u00fcr einzelne L\u00e4nder so genannte sub-nationale Indikatoren entwickelt; dies ist f\u00fcr die Schweiz jedoch (noch) nicht der Fall. Weiter wird der zeitliche Aufwand jeder Formalit\u00e4t mit mindestens einem Tag bewertet, selbst wenn der tats\u00e4chliche Aufwand nur einige Stunden betr\u00e4gt. Ebenso werden parallel durchgef\u00fchrte Formalit\u00e4ten separat gewertet. Dementsprechend widerspiegeln die Indikatoren nicht zwingend die Praxis.\u2212 Die Schweiz nimmt insbesondere bei jenen Rankings die vordersten R\u00e4nge ein, die sich nicht ausschliesslich auf die administrative Belastung beziehen, sondern Faktoren wie politische und wirtschaftliche Stabilit\u00e4t, Bildung, Gesundheit, \u00f6ffentliche Infrastruktur oder Forschung und Entwicklung in die Bewertung der Standortattraktivit\u00e4t bzw. die Leistung einer Volkswirtschaft mit ber\u00fccksichtigen.&#13;<\/p>\n<h2>Handlungsoptionen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIndikatorensysteme erlauben, komplexe Systeme \u00fcber Grenzen hinweg vergleichbar zu machen. Sie dienen als Benchmark im internationalen Vergleich und bieten die M\u00f6glichkeit, Relevanz und Potenziale von Reformen zu erkennen sowie vom Beispiel anderer zu lernen. Schliesslich kommt ihnen \u2013 nicht zuletzt aufgrund der Aufmerksamkeit, die ihnen in den Medien zuteil wird \u2013 eine Bedeutung beim Anstoss von Reformprozessen zu. Dabei ist selbstverst\u00e4ndlich eine detaillierte Analyse der Reformvorhaben geboten, bevor \u00fcberst\u00fcrzt Aktivit\u00e4ten zur (vermeintlichen) Verbesserung initiiert werden. Der jeweilige Rang, den die Schweiz einnimmt, h\u00e4ngt stark von der entsprechenden Methodik sowie den inhaltlichen Schwerpunkten der Rankings ab. Ausgehend von der Annahme, dass den Rankings eine bedeutende Rolle bei der Standortwahl zukommt, dr\u00e4ngt sich die Frage auf, ob nicht bestimmte Regulierungen oder administrative Abl\u00e4ufe im Hinblick auf eine gezielte Verbesserung des Rankings ver\u00e4ndert werden sollten. Tats\u00e4chlich konnte in der Vergangenheit etwa bei Indikatoren zu E-Government durch einfache Massnahmen \u2013 wie das Setzen von Links auf entsprechenden Websites \u2013 eine deutliche Verbesserung im Ranking erreicht werden. Manche L\u00e4nder scheinen auch gezielt ihre Position verbessert zu haben. Es ist jedoch fraglich, inwieweit solche \u00abkosmetischen\u00bb Massnahmen sinnvoll sind, da unklar ist, ob bzw. welche relevanten Entscheidungstr\u00e4ger die Rankings tats\u00e4chlich beachten oder gar ihre Standortentscheide davon abh\u00e4ngig machen. Wichtig hingegen sind Massnahmen, die real zur administrativen Entlastung beitragen und gleichsam dem Standort Schweiz insgesamt dienlich sind. In manchen F\u00e4llen kann daher eine schlechte Platzierung unumg\u00e4nglich sein: Eine m\u00f6glichst schnelle und unkomplizierte Firmengr\u00fcndung ginge m\u00f6glicherweise auf Kosten der Kreditw\u00fcrdigkeit der Firmen. Im internationalen Wettbewerb ist es daher wichtig, auf diesen Umstand hinzuweisen. Unsere Analyse zeigt, dass die Schweiz bei den umfassenden Rankings besonders gut positioniert ist, was der Wirtschaftspolitik der Schweiz gesamthaft gesehen ein gutes Zeugnis ausstellt. Mit Blick auf die von Bund und Kantonen in den vergangenen Jahren getroffenen und den in Planung befindlichen Massnahmen zur administrativen Entlastung von Unternehmen&#13;<br \/>\nVgl. den Artikel von Nicolas Wallart auf S. 13 der vorliegenden Ausgabe. sind Verbesserungen auch in den Rankings durchaus zu erwarten.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: \u00abVerschiedene Indikatorensysteme \u2013 Rang der Schweiz\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 2: \u00abGlobal Competitiveness Index: L\u00e4nder- und Rangvergleich zum Vorjahr\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 3: \u00abRelevante Einzelindikatoren des WCY, 2011\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 4: \u00abEase of Doing Business Index: L\u00e4nder- und Rangvergleich zum Vorjahr\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Administrative Entlastung als Instrument der KMU-Politik&#13;<\/p>\n<h3>Administrative Entlastung als Instrument der KMU-Politik<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAdministrative Aufgaben treffen nicht alle Unternehmen in gleicher Weise. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben beschr\u00e4nkte Ressourcen und leiden daher mehr unter legislativen und administrativen Belastungen. Anders als Grossunternehmen haben sie oftmals keinen Zugang zu den neusten Technologien, um ihre Verwaltungsaufgaben zu vereinfachen. Ebenso wenig verf\u00fcgen sie \u00fcber eigenes, mit Regulierungsfragen vertrautes Fachpersonal. Der dadurch entstehende zeitliche Aufwand sowie die durch administrative Aufgaben resultierenden Kosten senken letztendlich die Rentabilit\u00e4t der Unternehmen. Die administrative Entlastung wird vor diesem Hintergrund zu einem wichtigen Instrument der KMU-Politik.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Methodik des Ease of Doing Business Rankings&#13;<\/p>\n<h3>Methodik des Ease of Doing Business Rankings<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Methodik des Rankings wurde in den vergangenen Jahren mehrfach ge\u00e4ndert. So wurde zum Beispiel der Teilindikator <i>Employing Workers<\/i> aus der Berechnung des aktuellen Rankings herausgenommen. Es ist daher nur bedingt mit jenen der Vorjahre vergleichbar. Die zur Berechnung erforderlichen Daten werden gr\u00f6sstenteils mittels Umfragen bei lokalen Expertinnen und Experten sowie aus Gesetzen und Geb\u00fchrenordnungen erhoben. Der Erhebung wird dabei ein einfaches, standardisiertes Szenario zugrunde gelegt, um die Vergleichbarkeit der Daten zu gew\u00e4hrleisten. Der Rang ist \u2013 verk\u00fcrzt ausgedr\u00fcckt \u2013 das Ergebnis der B\u00fcndelung der Mittelwerte der neun Teil- resp. Einzelindikatoren. Dabei hat nicht jeder dieser Indikatoren die gleiche Gewichtung. Das bedeutet, dass sich Verbesserungen in den einzelnen Teilindikatoren in ungleichem Masse auf das Gesamtranking auswirken.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 3: Weblinks&#13;<\/p>\n<h3>Weblinks<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.doingbusiness.org\">http:\/\/www.doingbusiness.org<\/a><a href=\"http:\/\/www.imd.org\/research\/publications\/wcy\/\">http:\/\/www.imd.org\/research\/publications\/wcy\/<\/a> index.cfm<a href=\"http:\/\/www.weforum.org\/issues\/global-competitiveness\">http:\/\/www.weforum.org\/issues\/global-competitiveness<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob die Bonit\u00e4t von Staaten, die Qualit\u00e4t von Universit\u00e4ten oder die P\u00fcnktlichkeit der Eisenbahn \u2013 Rankings aller Art sind en vogue. Auch die administrative Belastung aufgrund staatlicher Regulierung und die Standortattraktivit\u00e4t verschiedener L\u00e4nder werden in Rankings abgebildet. H\u00e4ufig kann sich die Schweiz \u00fcber gute Platzierungen freuen. 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