{"id":120610,"date":"2011-06-01T12:00:00","date_gmt":"2011-06-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2011\/06\/probst-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:31:09","modified_gmt":"2023-08-23T21:31:09","slug":"probst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2011\/06\/probst\/","title":{"rendered":"Finanzielle Allgemeinbildung an Schweizer Schulen: Braucht es eine nationale Strategie?"},"content":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss der Pisa-Studie 2011 belegen die Schweizer Jugendlichen im Lesen den 11. Rang unter 34 untersuchten OECD-Staaten. Welchen Rang w\u00fcrden sie in einer \u00abFinancial Literacy\u00bb-Rangliste belegen? Welche Gr\u00fcnde sprechen daf\u00fcr, Finanzkompetenz auch in der Schweiz zu f\u00f6rdern? Welche Zielgruppen k\u00f6nnen mit welchen Massnahmen erreicht werden? Welche Institutionen engagieren sich bereits in der F\u00f6rderung von Financial Literacy in der Schweiz, und welches sind die Erfolgsfaktoren etablierter Projekte und Massnahmen? Braucht es eine nationale Strategie? Und wenn ja, welche Ziele sollten damit verfolgt werden?&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nW\u00e4hrend die bei Schweizer Jugendlichen aufgedeckten Defizite in Lesekompetenz mit konkreten Massnahmen auf regionaler und nationaler Ebene erfolgreich angegangen worden sind, fehlen bei Finanzkompetenz die Grundlagen f\u00fcr eine Beurteilung. \u00abFinancial Literacy\u00bb wurde in der Schweiz bisher weder systematisch untersucht noch gef\u00f6rdert. Es gibt weder Forschungsprogramme zum Wissensstand noch systematische Evaluationen der vorhandenen Angebote oder eine nationale Strategie. Initiativen und Projekte, die sich einzelnen Aspekten von Financial Literacy annehmen, gibt es dagegen viele und von sehr unterschiedlichen Anbietern.Trotzdem: Im Vergleich zu den anderen OECD-L\u00e4ndern, wo bereits vor einigen Jahren nationale Strategien entwickelt, verantwortliche Beh\u00f6rden gegr\u00fcndet und umfassende Projekte umgesetzt wurden, ist das Thema in der Schweiz vergleichsweise unbeachtet geblieben. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig und haben in Bezug auf Bildungsmassnahmen auch mit dem dezentralen Bildungssystem zu tun&#13;<br \/>\nSiehe Artikel von Michael Manz auf Seite 57f. dieser Ausgabe..Dabei ist zu sagen, dass die F\u00f6rderung von Financial Literacy in der Gesellschaft nicht nur der Bildung aufgetragen werden kann. Auch der zivilgesellschaftliche und der private Sektor stehen in der Verantwortung \u2013 allen voran die Finanzindustrie \u2013, um \u00fcber \u00abeinfache Produkte\u00bb und \u00abtransparente Beratung\u00bb die Konsumentinnen und Konsumenten zu unterst\u00fctzen und vor Risiken zu sch\u00fctzen (etwa bei Abonnementsvertr\u00e4gen und Leasingangeboten). Nicht zuletzt tr\u00e4gt auch das Elternhaus eine bedeutende Verantwortung. Denn die meisten Kinder und Jugendlichen machen ihre ersten praktischen Finanz- und Budgeterfahrungen mit dem Taschengeld, welches ihnen die Eltern anvertrauen.Im Folgenden wird der Fokus auf Initiativen und Projekte gerichtet, welche sich an Jugendliche richten und \u00fcber das Bildungssystem \u2013 d. h. den Unterricht an den obligatorischen und nach-obligatorischen Schulen \u2013 an diese gelangen. Zwei Fragestellungen stehen dabei im Vordergrund:1. Welche Projekte zur F\u00f6rderung von Financial Literacy gibt es im Bildungswesen, und welche Erfahrungen wurden damit gemacht?2. Besteht aus Sicht des Bildungswesens (Lehrpersonen, Lernende) der Bedarf nach einer nationalen Strategie, und falls ja, welche Leistungen m\u00fcsste eine entsprechende \u00abKoordinationsstelle\u00bb erbringen?&#13;<\/p>\n<h2>Die Schuldenfalle bei Jugendlichen und Angebote f\u00fcr Schulen zu Financial Literacy<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine umfassende Evaluation der Finanzkompetenz von Schweizer Jugendlichen liegt nicht vor, jedoch gibt es Untersuchungen zu Fragen, die gewisse Schl\u00fcsse bez\u00fcglich Finanzkompetenz zulassen. Laut der Studie <i>Eigenes Geld \u2013 Fremdes Geld. Jugendverschuldung in Basel-Stadt<\/i>&#13;<br \/>\nDie gesamte Studie ist in Buchform ver\u00f6ffentlicht: Streuli, E., Steiner, O., Mattes, Ch., Shenton, F. (2008): Eigenes Geld und fremdes Geld \u2013 Jugendliche zwischen finanzieller Abh\u00e4ngigkeit und M\u00fcndigkeit, Verlag Gesowip; Siehe auch Eva Schaetti, Schuldenberatungsstelle plus-minus, Basel-Stadt. haben 20\u201330% der Jugendlichen Schulden; 50% mit 100 Franken und mehr. Expertinnen und Experten sehen folgende Gr\u00fcnde f\u00fcr die Verschuldung:\u2013 Fehleinsch\u00e4tzung der Finanzen (etwa Kredite, Kreditkarten, Zahlungsvertr\u00e4ge sowie nachfolgende Ursachen);\u2013 Einkommenseinbussen\/Erwerbslosigkeit;\u2013 Krankheit\/Unfall;\u2013 Sucht (beispielsweise legale\/illegale Drogen, Spielsucht);\u2013 Working Poor.Die Sanierung von Schulden erweist sich als ausserordentlich schwierig und langwierig. Zu den oft massiven materiellen Einschr\u00e4nkungen kommen auf die Betroffenen auch psychische Belastungen zu. Und nicht selten m\u00fcssen Gl\u00e4ubiger oder der Staat Verluste akzeptieren, damit eine Sanierung \u00fcberhaupt sinnvoll durchgef\u00fchrt werden kann. Wenn sich die Betroffenen fr\u00fch genug von Beratungsstellen helfen lassen, k\u00f6nnten ernsthafte Schwierigkeiten zwar oft abgewendet werden. Ziel muss aber sein, die Jugendlichen gar nicht erst in die Schuldenfalle schlittern zu lassen: <i>Pr\u00e4ventionsprojekte<\/i> erhalten aus diesem Grund zurzeit breite Zustimmung.Die verbreitete Verschuldungsproblematik deutet darauf hin, dass es Jugendlichen offensichtlich an Finanzwissen fehlt. Diese fehlenden Kompetenzen werden nach dem Schulaustritt kaum noch systematisch erworben, was zu negativen Konsequenzen in mehreren wichtigen Bereichen f\u00fchrt: Die mangelhafte Finanzkompetenz erschwert das Einsch\u00e4tzen von Risiken oder nachhaltiger Vorsorge. Aus volkswirtschaftlicher Sicht f\u00e4llt auch das Fehlen einer soliden Basis f\u00fcr erfolgreiches unternehmerisches Handeln ins Gewicht. Aus staatspolitischer Sicht muss davon ausgegangen werden, dass n\u00f6tige Kompetenzen f\u00fcr die Entscheidfindung (beispielsweise bei Abstimmungen) ungen\u00fcgend vorhanden sind. Finanzielle Bildung bereits im Jugendalter lohnt sich daher.Kinder sind fr\u00fch mit Geld konfrontiert und wissen, wie der Tausch funktioniert, auch wenn sie den Wert des Geldes noch nicht absch\u00e4tzen k\u00f6nnen. Auf der Sekundarstufe I (7. bis 9 Schuljahr) ist Geld ein wichtiges Thema, weil zum Beispiel Modeartikel verglichen werden. Auf der Sekundarstufe II (Berufsfachschule, Maturit\u00e4tsschulen) wird das erste eigene Geld verdient und die Konsumm\u00f6glichkeiten steigen. Es folgt unter anderem die eigene Wohnung, die Auseinandersetzung mit Abstimmungsvorlagen und der Steuererkl\u00e4rung. Kinder und Jugendliche sind mit dem Thema \u00abGeld\u00bb in vielerlei Beziehungen konfrontiert. Trotzdem thematisieren nicht alle Lehrpl\u00e4ne diesen Lebensbereich explizit.Welche Kenntnisse auf welcher Stufe erworben werden sollen, wurde bisher nicht in den Bildungspl\u00e4nen definiert. Die \u00dcbersicht (siehe <i>Kasten 1<\/i>&#13;<\/p>\n<h3>Akteure zu Financial Literacy<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nStiftungen&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schmidheiny-Stiftung f\u00f6rdert unternehmerisches Denken und f\u00fchrt mit Schulklassen Projektwochen durch. Der Verein Jugend und Wirtschaft engagiert sich f\u00fcr den Dialog zwischen den Jugendlichen und der Wirtschaftswelt. Pro Juventute bietet bereits Kindern Materialien, die dem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Geld, Sparen und Budgetieren gewidmet sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVerb\u00e4nde&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNeben Nonprofit-Organisationen engagieren sich auch <i>Verb\u00e4nde<\/i>: Die <i>Bankiersvereinigung<\/i> organisiert f\u00fcr Lernende Veranstaltungen, an welchen das Bankensystem und der Bankenplatz vorgestellt werden. Der <i>Versicherungsverband<\/i> konzentriert sich in den angebotenen Lernmedien auf das Verst\u00e4ndnis von Versicherungskonzepten und -systemen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnternehmen und Nationalbank&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine dritte Gruppe von Unterrichtsmedien zu finanzieller Bildung wird von <i>Unternehmen<\/i> finanziert und angeboten. <i>Finanzinstitute<\/i> sind grunds\u00e4tzlich darauf angewiesen, dass ihre (potenzielle) Kundschaft \u00fcber Finanzkompetenz verf\u00fcgen. Die Unterrichtsmaterialien der Schweizerischen Nationalbank und von PostFinance werden im Beitrag genauer vorgestellt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLernmedienverlage&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Lehrmitteln von kantonalen und privaten Verlagen wird je nach Schulstufe und -typ dem Thema Finanzbildung entsprechend Platz einger\u00e4umt. Diese Lehrmittel orientieren sich konsequenterweise am Lehrplan des jeweiligen Schultyps. Aus Gr\u00fcnden der langen Entwicklungszeit enthalten die Lehrpl\u00e4ne i. d. R. wenig \u00abaktuell relevante\u00bb Inhalte. Daher sind Lehrpersonen an aktuellen komplement\u00e4ren Lernmedien von NGOs, Verb\u00e4nden und Unternehmen interessiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n) \u00fcber Aktivit\u00e4ten und Motivation verschiedener Akteure zeigt, welche Schwerpunkte gesetzt werden und welche Ziele bei den Projekten im Vordergrund stehen.Die meisten Projekte und Lernangebote, die im weitesten Sinn mit finanzieller Bildung zu tun haben und sich an Schulen richten, fokussieren auf ausgew\u00e4hlte Aspekte. Das h\u00e4ngt in der Regel damit zusammen, dass die Anbieter bestimmten Zielen verpflichtet sind \u2013 wie Stiftungszweck, Kommunikationsziel.Offensichtlich ist, dass die Angebote der in <i>Kasten 1<\/i>&#13;<\/p>\n<h3>Akteure zu Financial Literacy<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nStiftungen&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Schmidheiny-Stiftung f\u00f6rdert unternehmerisches Denken und f\u00fchrt mit Schulklassen Projektwochen durch. Der Verein Jugend und Wirtschaft engagiert sich f\u00fcr den Dialog zwischen den Jugendlichen und der Wirtschaftswelt. Pro Juventute bietet bereits Kindern Materialien, die dem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Geld, Sparen und Budgetieren gewidmet sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVerb\u00e4nde&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNeben Nonprofit-Organisationen engagieren sich auch <i>Verb\u00e4nde<\/i>: Die <i>Bankiersvereinigung<\/i> organisiert f\u00fcr Lernende Veranstaltungen, an welchen das Bankensystem und der Bankenplatz vorgestellt werden. Der <i>Versicherungsverband<\/i> konzentriert sich in den angebotenen Lernmedien auf das Verst\u00e4ndnis von Versicherungskonzepten und -systemen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnternehmen und Nationalbank&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine dritte Gruppe von Unterrichtsmedien zu finanzieller Bildung wird von <i>Unternehmen<\/i> finanziert und angeboten. <i>Finanzinstitute<\/i> sind grunds\u00e4tzlich darauf angewiesen, dass ihre (potenzielle) Kundschaft \u00fcber Finanzkompetenz verf\u00fcgen. Die Unterrichtsmaterialien der Schweizerischen Nationalbank und von PostFinance werden im Beitrag genauer vorgestellt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLernmedienverlage&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Lehrmitteln von kantonalen und privaten Verlagen wird je nach Schulstufe und -typ dem Thema Finanzbildung entsprechend Platz einger\u00e4umt. Diese Lehrmittel orientieren sich konsequenterweise am Lehrplan des jeweiligen Schultyps. Aus Gr\u00fcnden der langen Entwicklungszeit enthalten die Lehrpl\u00e4ne i. d. R. wenig \u00abaktuell relevante\u00bb Inhalte. Daher sind Lehrpersonen an aktuellen komplement\u00e4ren Lernmedien von NGOs, Verb\u00e4nden und Unternehmen interessiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\ngenannten Akteure zu Financial Literacy nicht aufeinander abgestimmt sind oder koordiniert entwickelt werden. Da keine nationale Strategie vorliegt, fehlt auch auf der inhaltlich politischen Ebene eine Absprachem\u00f6glichkeit. Das Fehlen einer nationalen Strategie und einer entsprechenden Fachstelle hat aber vor allem zur Konsequenz, dass das Thema Financial Literacy \u00fcber keine Lobby bei der Lehrplanentwicklung verf\u00fcgt. Auffallend ist, dass immerhin eine Vielfalt von Unterlagen im weiteren Sinn zu Financial Literacy entwickelt wurde, ohne dass die Lehrpl\u00e4ne oder eine nationale Fachstelle dies gefordert h\u00e4tten. Die Flexibilit\u00e4t oben genannter Organisationen erm\u00f6glicht offenbar eine schnellere Reaktion auf gesellschaftlich relevante Themen und auf die Bed\u00fcrfnisse der Zielgruppe. Anhand von Portr\u00e4ts der zwei prominentesten und am besten eingef\u00fchrten Angebote sollen im Folgenden Erfolgsfaktoren identifiziert werden, die f\u00fcr die Weiterentwicklung von Massnahmen zur Verbesserung der Financial Literacy in der Schweiz von Bedeutung sind. Beide Angebote sind l\u00e4ngerfristig ausgerichtet und f\u00fcr Lehrpersonen insofern verl\u00e4sslich. Zudem werden bei den beiden substanziellen Angeboten keine Produkte vermarktet. W\u00e4hrend das eine (<i>iconomix<\/i>) st\u00e4rker \u00f6konomisches Grundwissen f\u00f6rdert, zielt das andere (<i>EventManager<\/i>) auf konkrete Anwendungen von Finanzbildung (z.B. Budgetierung).&#13;<\/p>\n<h2>EventManager \u2013 ein Lernspiel zum Umgang mit Geld<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Engagement der Schweizerischen Post und PostFinance an Schulen hat eine lange Tradition. Um als privater Anbieter erfolgreich mit Schulen und Lehrkr\u00e4ften zusammenzuarbeiten, sind mehrere Voraussetzungen n\u00f6tig:\u2212 hohe Qualit\u00e4t der Lehrmittel;\u2212 Lehrmittel, die auf den Schulalltag eingehen;\u2212 grosse Sensibilit\u00e4t des Anbieters in Bezug auf ausgeglichene Wissensvermittlung;\u2212 eine Kontinuit\u00e4t des Angebots, Langfristigkeit;\u2212 gen\u00fcgend finanzielle Ressourcen.PostFinance und Die Schweizerische Post engagieren sich seit 1997 stark in Schweizer Schulen. Mit gedruckten Lehrmitteln des konzerneigenen Verlags PostDoc, Angeboten auf dem Internet und F\u00fchrungen besteht die M\u00f6glichkeit, den vielf\u00e4ltigen Kompetenzen der Post zu begegnen und die entsprechenden eigenen Kompetenzen zu erwerben.Eine dieser Kompetenzen ist der Umgang mit Geld. Im modernen Online-Angebot von PostFinance konnten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Jahr 2003 erstmals den Umgang mit Geld spielerisch erlernen. Die Autorinnen und Autoren dieses Angebots waren Lehrkr\u00e4fte, die mit den Bed\u00fcrfnissen der Schulen vertraut waren. Dabei m\u00fcssten verst\u00e4ndlicherweise die Bed\u00fcrfnisse von PostFinance zum Teil in den Hintergrund treten. Diese Zur\u00fcckhaltung war f\u00fcr den Erfolg des Angebots von zentraler Bedeutung. Es entstand ein ausgewogenes Lehrmittel, welches von Lehrkr\u00e4ften zum Einsatz im Unterricht ebenso gesch\u00e4tzt wurde wie von Schuldenberatungsstellen als Pr\u00e4ventionswerkzeug.Das <i>Lernspiel EventManager<\/i> (vgl. <i>Grafik 1<\/i>) l\u00f6ste 2009 das BudgetGame ab. Als EventManager m\u00fcssen die Jugendlichen ein Indoor- oder Outdoor-Event organisieren. In interaktiven Lernclips (inklusive Videosequenzen) lernen sie den Umgang mit Geld. Dabei sind Lerninhalte in die Bereiche Budgetieren, Finanzieren und Investieren aufgeteilt. Im spielerischen Teil wird das Erlernte in die Praxis umgesetzt. Ein Event ben\u00f6tigt ein Budget, eine solide Finanzierung und die n\u00f6tigen Investitionen f\u00fcr die Zukunft. Alle Entscheide m\u00fcssen unter Ber\u00fccksichtigung der Bed\u00fcrfnisse von Besuchenden und auftretenden K\u00fcnstlern getroffen werden. Dieser grossen und spannenden Herausforderung haben sich in zwei Jahren gegen 20&nbsp;000 junge Event Manager gestellt.PostFinance richtet ihr Angebot aber auch an Lehrkr\u00e4fte: Didaktische Zusatzmaterialien wie Lehrerkommentare, Hintergrundinformationen und ganze Unterrichtseinheiten erleichtern den Lehrpersonen die Umsetzung der zum Teil komplexen Inhalte im Unterricht. Zudem erhalten die Jugendlichen die kostenlosen Lehrmittel \u00abBudgetiert-kapiert\u00bb aus dem PostDoc-Verlag, welche das Online-Angebot ideal erg\u00e4nzen.Die zwanzig besten Gruppen, die virtuell den erfolgreichsten Event erstellt haben, werden halbj\u00e4hrlich von PostFinance zu einem realen Event eingeladen.&#13;<\/p>\n<h2>Projekt \u00abiconomix\u00bb der Schweizerischen Nationalbank<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00dcber die Website <i><a href=\"http:\/\/www.iconomix.ch\">http:\/\/www.iconomix.ch<\/a><\/i> bietet die Schweizerische Nationalbank (SNB) ein umfassendes Medienangebot an, das von Lehrpersonen auf der Sekundarstufe II eingesetzt wird (siehe <i>Grafik 2<\/i>). Zusammen mit erg\u00e4nzenden Dienstleistungen (wie etwa Fortbildungskurse f\u00fcr Lehrpersonen) bietet iconomix das umfassendste Angebot an Lernmedien f\u00fcr den Wirtschaftsunterricht in der Schweiz. Lehrpersonen haben an der Entwicklung von <i><a href=\"http:\/\/www.iconomix.ch\">http:\/\/www.iconomix.ch<\/a><\/i> einerseits direkt mitgewirkt, andererseits werden deren R\u00fcckmeldungen und Praxiserfahrungen bei der Weiterentwicklung laufend einbezogen. Neben den Praktikern stehen hinter den Medien von iconomix auch Fachpersonen, die \u00fcber aktuelles theoretisches Know-how verf\u00fcgen, sowie erfahrene (Lern-)Medien-Entwickler. Auf diese Weise ist in den letzten Jahren ein breites und vielseitiges Angebot an Lernmedien entstanden, das von den Lehrpersonen im Unterricht gezielt eingesetzt werden kann und zu einem modernen \u00d6konomieunterricht verhilft.Finanzielle Grundbildung geh\u00f6rt \u2013 neben \u00f6konomischen Grundprinzipien und aktualit\u00e4tsbezogenen Lehrmitteln \u2013 zu den drei inhaltlichen Schwerpunkten von iconomix. Interessant ist dabei, dass die SNB finanzielle Grundbildung sehr breit definiert, wie <i>Grafik 4<\/i> zeigt. Das Themenspektrum reicht weit \u00fcber den Umgang mit Geld hinaus und umfasst richtigerweise unter anderem die Bereiche \u00abFinanzanlagen, Risiko, Rendite\u00bb, \u00abEinkommen, Beruf\u00bb und \u00abVersicherung, Altersvorsorge\u00bb.Zu praktisch allen diesen Themen bietet iconomix bereits heute Lehrmittel an, und das Angebot wird laufend erweitert. So soll gem\u00e4ss Angebotskatalog f\u00fcr das Schuljahr 2011\/2012 bis Ende Jahr etwa ein Online-Quiz hinzukommen, das den Lernenden die M\u00f6glichkeit bietet, ihre finanziellen Grundkompetenzen (in einem umfassenden, stufengerechten Sinn verstanden) spielerisch zu testen.Die SNB steht mit ihrem Engagement unter den Notenbanken nicht allein da. Weltweit sind die meisten Zentralbanken in der einen oder anderen Form in der \u00f6konomischen Grundbildung t\u00e4tig. Sie verstehen ihr Engagement \u2013 genauso wie die SNB \u2013 im Dienste der Volkswirtschaft, da die breite F\u00f6rderung von \u00f6konomischer und finanzieller Kompetenz in der Bev\u00f6lkerung ein besseres Funktionieren der Finanzm\u00e4rkte und der Geldpolitik erm\u00f6glicht.Als Anbieterin von iconomix nutzt die SNB ihre besondere Stellung optimal, um den Schulen Lernmedien anzubieten. Sie verf\u00fcgt \u00fcber die n\u00f6tige Expertise, ist neutral und unabh\u00e4ngig (weil frei von kommerziellen Interessen) und zudem dem Gesamtinteresse des Landes verpflichtet. F\u00fcr Lehrpersonen ist das Vertrauen in die Anbieterin von Lernunterlagen gerade beim Thema Financial Literacy besonders wichtig (siehe <i>Kasten 3<\/i>&#13;<\/p>\n<h3>Portr\u00e4t von iconomix<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 <a href=\"http:\/\/www.iconomix.ch\">http:\/\/www.iconomix.ch<\/a>\u2212 <i>Anbieter:<\/i> Schweizerische Nationalbank\u2212 <i>Erschienen:<\/i> Seit Ende 2007 online, laufende Weiterentwicklung und Aktualisierung\u2212 <i>Zielgruppe:<\/i> Lehrpersonen der Sekundarstufe II\u2212 <i>Angebot:<\/i> Erg\u00e4nzend zu den bestehenden Lehrmitteln der Verlage bietet iconomix \u00abModule\u00bb, die \u00fcber mehrere Unterrichtsstunden f\u00fchren und \u00abA-la-carte-Bausteine\u00bb, die als Unterrichtssequenzen eingesetzt werden k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus werden verschiedene Dienstleistungen angeboten, die Lehrpersonen beim Unterrichten mit iconomix unterst\u00fctzen.\u2212 <i>Inhalt:<\/i> Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von \u00f6konomischem Grundwissen und finanzieller Grundbildung. \u2212 <i>Didaktisches Konzept:<\/i> Die iconomix-Module verfolgen einen gem\u00e4ssigten konstruktivistischen Ansatz und erm\u00f6glicht den Lernenden das Erleben \u00f6konomischer Grundprinzipien.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n).&#13;<\/p>\n<h2>Erfolgsfaktoren von zwei Initiativen zu Financial Literacy<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSowohl EventManager wie iconomix wurden von Lehrpersonen und Schulen \u00e4usserst gut aufgenommen und geniessen eine hohe Akzeptanz. Die folgenden Erfolgsfaktoren haben dazu beigetragen: \u2013 Bei der Entwicklung wurden die Zielgruppen stark mit einbezogen. So ist gew\u00e4hrleistet, dass Bed\u00fcrfnisse aus der Praxis einfliessen und Unterrichtstauglichkeit gegeben ist.\u2013 Die angebotenen Lernmedien werden regelm\u00e4ssig getestet, Feedbacks fliessen in die Weiterentwicklung ein.\u2013 Die Inhalte wurden soweit m\u00f6glich auf die Lehrpl\u00e4ne abgestimmt, damit die Angebote bei der Realisierung von Lehrplanzielen sinnvoll eingesetzt werden k\u00f6nnen.\u2013 Verf\u00fcgbarkeit im richtigen Zeitpunkt (keine Verz\u00f6gerung bei Lehrplan\u00e4nderungen).\u2013 Die Lernmedien-Angebote sind komplement\u00e4r zu bestehenden Lehrmitteln und verweisen an geeigneter Stelle auf diese.\u2013 Eine langfristige Verankerung ist gew\u00e4hrleistet, so dass die Lehrpersonen auch l\u00e4ngerfristig ihren Unterricht auf die angebotenen Medien aufbauen k\u00f6nnen.\u2013 Es wurde darauf geachtet, dass qualitative hochstehende Angebote entwickelt werden, die didaktische Vielfalt in den Unterricht bringen und f\u00fcr die Lernenden attraktiv sind.\u2013 Bildungsangebote von hoher Qualit\u00e4t, Attraktivit\u00e4t und Praxistauglichkeit mit dem n\u00f6tigen professionellen Support f\u00fcr Lehrpersonen haben ihren Preis. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist deshalb auch ein ausreichender Mitteleinsatz.Die Entstehungswege der beiden Projekte waren aber keineswegs frei von H\u00fcrden. Denn der F\u00f6deralismus des Schweizer Bildungssystems macht es zum Beispiel schwer, allen potenziellen Nutzenden gerecht zu werden. Die je nach Stufe mehr oder weniger fehlende Verankerung des Themas in den Lehrpl\u00e4nen erschwert das Einbringen von Financial Literacy in den Schulalltag.&#13;<\/p>\n<h2>Braucht es eine nationale Strategie und Fachstelle?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus Sicht der Bildung h\u00e4tte eine Fachstelle (unabh\u00e4ngig von der Form der Finanzierung) das Potenzial folgende Ziele zu erreichen. \u2013 <i>Strategie:<\/i> Entwicklung einer umfassenden nationalen Strategie zu Financial Literacy, in dessen Kern ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis davon stehen sollte, was in der Schweiz unter Financial Literacy zu verstehen ist (im Sinne eines allgemein anerkannten nationalen Standards).\u2013 <i>Evidenz:<\/i> Eine solche Strategie sollte evidenzbasiert sein, damit in Kenntnis der bestehenden Kompetenzdefizite und -l\u00fccken die richtigen Ansatzpunkte gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen. Voraussetzung dazu bildet die systematische Erfassung des Wissensstands in der Bev\u00f6lkerung und insbesondere bei den Jugendlichen, wof\u00fcr ein anerkanntes Messinstrument (im Sinne eines nationalen Standards) n\u00f6tig ist.\u2013 <i>Curriculumsentwicklung:<\/i> Ansprechpartner f\u00fcr die Verantwortlichen in der Lehrplanentwicklung und damit Sicherung der langfristigen und nachhaltigen Verankerung in den Lehrpl\u00e4nen der verschiedenen Schultypen und -stufen.\u2013 <i>Fortbildung Lehrpersonen:<\/i> Koordination und Unterst\u00fctzung bestehender Angebote, zum Beispiel \u00fcber die Fortbildung von Lehrpersonen oder die Bekanntmachung der Angebote.\u2013 <i>Evaluation:<\/i> Evaluation der durchgef\u00fchrten Massnahmen in Bezug auf deren Wirkung.Damit k\u00f6nnten die Angebote der verschiedenen Akteure l\u00e4ngerfristig gest\u00fctzt und deren Rolle innerhalb der Bildungslandschaft sinnvoll gest\u00e4rkt werden, ohne die bestehende Dynamik zu bremsen. Denn f\u00fcr die Qualit\u00e4t und Wirkung von bereits laufenden Kampagnen und Projekten sind andere Faktoren wichtig, die nicht von einer nationalen Fachstelle gesteuert werden k\u00f6nnen oder m\u00fcssen.&#13;<\/p>\n<h2>Fazit und Ausblick<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nFinanzielle Allgemeinbildung ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Teilnahme am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. Das Thema wird in den n\u00e4chsten Jahren kaum an Aktualit\u00e4t einb\u00fcssen. Es muss deshalb in Zukunft weiter aktiv daf\u00fcr gesorgt werden, dass Financial Literacy an den Schulen gezielt vermittelt wird.In der Schweiz sind dank dem entschlossenen Engagement einzelner Institutionen in den letzten Jahren Bildungsangebote und Unterrichtsmedien entstanden, die den Lehrpersonen und Lernenden geeignete und qualitativ gute Unterrichtsmedien, Beratungs- und Weiterbildungsangebote bieten. Trotz fehlender institutioneller Basis bestehen damit bereits vielf\u00e4ltige Initiativen.Eine nationale Strategie und eine Fachstelle m\u00fcssten zum Ziel haben, die l\u00e4ngerfristige Grundlage f\u00fcr eine gezielte F\u00f6rderung von Financial Literacy an den Schweizer Schulen zu schaffen, sich bei der Curriculumsentwicklung einzubringen, sich bei der Fortbildung von Lehrpersonen zu engagieren und regelm\u00e4ssig das finanzielle Wissen der Bev\u00f6lkerung zu erheben.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abEventManager \u2013 Lernspiel f\u00fcr 14\u201320 J\u00e4hrige\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abiconomix\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3: \u00abDienstleistungsportfolio\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4: \u00abFinanzielle Grundbildung SNB\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Akteure zu Financial Literacy&#13;<\/p>\n<h3>Akteure zu Financial Literacy<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nStiftungen&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie <i>Schmidheiny-Stiftung<\/i> f\u00f6rdert unternehmerisches Denken und f\u00fchrt mit Schulklassen Projektwochen durch. Der <i>Verein Jugend und Wirtschaft<\/i> engagiert sich f\u00fcr den Dialog zwischen den Jugendlichen und der Wirtschaftswelt. <i>Pro Juventute<\/i> bietet bereits Kindern Materialien, die dem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Geld, Sparen und Budgetieren gewidmet sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nVerb\u00e4nde&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nNeben Nonprofit-Organisationen engagieren sich auch <i>Verb\u00e4nde<\/i>: Die <i>Bankiersvereinigung<\/i> organisiert f\u00fcr Lernende Veranstaltungen, an welchen das Bankensystem und der Bankenplatz vorgestellt werden. Der <i>Versicherungsverband<\/i> konzentriert sich in den angebotenen Lernmedien auf das Verst\u00e4ndnis von Versicherungskonzepten und -systemen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnternehmen und Nationalbank&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nEine dritte Gruppe von Unterrichtsmedien zu finanzieller Bildung wird von <i>Unternehmen<\/i> finanziert und angeboten. <i>Finanzinstitute<\/i> sind grunds\u00e4tzlich darauf angewiesen, dass ihre (potenzielle) Kundschaft \u00fcber Finanzkompetenz verf\u00fcgen. Die Unterrichtsmaterialien der Schweizerischen Nationalbank und von PostFinance werden im Beitrag genauer vorgestellt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nLernmedienverlage&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIn Lehrmitteln von kantonalen und privaten Verlagen wird je nach Schulstufe und -typ dem Thema Finanzbildung entsprechend Platz einger\u00e4umt. Diese Lehrmittel orientieren sich konsequenterweise am Lehrplan des jeweiligen Schultyps. Aus Gr\u00fcnden der langen Entwicklungszeit enthalten die Lehrpl\u00e4ne i. d. R. wenig \u00abaktuell relevante\u00bb Inhalte. Daher sind Lehrpersonen an aktuellen komplement\u00e4ren Lernmedien von NGOs, Verb\u00e4nden und Unternehmen interessiert.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Portr\u00e4t von EventManager&#13;<\/p>\n<h3>Portr\u00e4t von EventManager<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 <i><a href=\"http:\/\/www.postfinance.ch\">http:\/\/www.postfinance.ch<\/a><\/i>\/eventmanager \u2212 <i>Anbieter:<\/i> Die Schweizerische Post, PostFinance\u2212 <i>Erschienen:<\/i> Seit 2009 online, laufender Ausbau des Angebotes\u2212 <i>Zielgruppe:<\/i> Jugendliche der Sekundarstufen I + II\u2212 <i>Angebot:<\/i> Online Lernangebot zum Umgang mit Geld und zur Steigerung der Finanzkompetenz von Jugendlichen von 14-20 Jahren. Bei Anmeldung erhalten alle kostenlos gedruckte Lehrmittel, welche das Online-Angebot ideal erg\u00e4nzen. Die Inhalte k\u00f6nnen modular zusammengestellt werden. Dauer des Grundangebots: 3 Lektionen.\u2212 <i>Inhalt:<\/i> Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von finanziellem Basiswissen und in der Vermittlung von Grundkompetenzen (z. B. Erstellen eines Budgets). \u2212 <i>Didaktisches Konzept:<\/i> EventManager verfolgt einen gem\u00e4ssigten konstruktivistischen Ansatz im Lernteil und einen behavioristischen Ansatz im Spielteil und erm\u00f6glicht den Lernenden Grundprinzipien im Umgang mit Geld erlebbar zu machen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 3: Portr\u00e4t von iconomix&#13;<\/p>\n<h3>Portr\u00e4t von iconomix<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 <i><a href=\"http:\/\/www.iconomix.ch\">http:\/\/www.iconomix.ch<\/a><\/i>\u2212 <i>Anbieter:<\/i> Schweizerische Nationalbank\u2212 <i>Erschienen:<\/i> Seit Ende 2007 online, laufende Weiterentwicklung und Aktualisierung\u2212 <i>Zielgruppe:<\/i> Lehrpersonen der Sekundarstufe II\u2212 <i>Angebot:<\/i> Erg\u00e4nzend zu den bestehenden Lehrmitteln der Verlage bietet iconomix \u00abModule\u00bb, die \u00fcber mehrere Unterrichtsstunden f\u00fchren und \u00abA-la-carte-Bausteine\u00bb, die als Unterrichtssequenzen eingesetzt werden k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus werden verschiedene Dienstleistungen angeboten, die Lehrpersonen beim Unterrichten mit iconomix unterst\u00fctzen.\u2212 <i>Inhalt:<\/i> Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von \u00f6konomischem Grundwissen und finanzieller Grundbildung. \u2212 <i>Didaktisches Konzept:<\/i> Die iconomix-Module verfolgen einen gem\u00e4ssigten konstruktivistischen Ansatz und erm\u00f6glicht den Lernenden das Erleben \u00f6konomischer Grundprinzipien.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gem\u00e4ss der Pisa-Studie 2011 belegen die Schweizer Jugendlichen im Lesen den 11. Rang unter 34 untersuchten OECD-Staaten. Welchen Rang w\u00fcrden sie in einer \u00abFinancial Literacy\u00bb-Rangliste belegen? Welche Gr\u00fcnde sprechen daf\u00fcr, Finanzkompetenz auch in der Schweiz zu f\u00f6rdern? Welche Zielgruppen k\u00f6nnen mit welchen Massnahmen erreicht werden? 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