{"id":120680,"date":"2011-05-01T12:00:00","date_gmt":"2011-05-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2011\/05\/eichenberger-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:31:22","modified_gmt":"2023-08-23T21:31:22","slug":"eichenberger-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2011\/05\/eichenberger-3\/","title":{"rendered":"Standortf\u00f6rderung \u2013 eine Kritik aus \u00f6konomischer Perspektive"},"content":{"rendered":"<p>Der Erfolg von Standortf\u00f6rderung h\u00e4ngt nicht nur von ihrer Qualit\u00e4t, sondern auch von verschiedenen Erfolgsbedingungen ab. Im internationalen Vergleich ist die Qualit\u00e4t der Schweizer Standortf\u00f6rderung wohl eher hoch, die Erfolgsbedingungen sind eher weniger erf\u00fcllt. Deshalb ist es ausserordentlich schwierig, Bundesausgaben f\u00fcr die Standortf\u00f6rderung zu begr\u00fcnden.&#13;<\/p>\n<h2>Erfolgsbedingungen erf\u00fcllt?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie bundesr\u00e4tliche Botschaft betont zu Recht, dass unser Wohlstand auf Offenheit, Innovationskraft und Effizienz und damit vor allem auf guter Wirtschafts- und Finanzpolitik beruht, und dass die Standortf\u00f6rderung allenfalls eine Erg\u00e4nzung dazu sein kann. Standortf\u00f6rderung n\u00fctzt jedoch vor allem dort, wo ein offensichtlicher Mangel an Effizienz, Offenheit, Innovationskraft und Besch\u00e4ftigung besteht. In sehr innovativen Volkswirtschaften mit Vollbesch\u00e4ftigung und Offenheit gegen\u00fcber Zuwanderung wirken hingegen Standortf\u00f6rderungsmassnahmen kaum positiv. Zwar k\u00f6nnen solche expliziten oder impliziten Subventionen zus\u00e4tzliche Exporte, Direktinvestitionen und Touristen bringen; die hochrentablen und hochproduktiven Projekte, Exporte und Besuche finden aber typischerweise auch ohne staatliche F\u00f6rderung statt. Die zus\u00e4tzlich ausgel\u00f6sten Projekte sind eher die minderwertigen, eben die, welche sich ohne staatliche F\u00f6rderung nicht gelohnt h\u00e4tten. Infolgedessen haben export- und standortbezogene F\u00f6rdermassnahmen bestenfalls einen positiven Effekt auf die Mengen, aber nicht auf die Qualit\u00e4t der Exporte, Direktinvestitionen und Touristen. Die Produktionsmengen k\u00f6nnen aber in einer Vollbesch\u00e4ftigungswirtschaft wie der Schweiz nur gesteigert werden, indem zus\u00e4tzliche Arbeitskr\u00e4fte zuwandern, da das inl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4ftepotenzial praktisch vollst\u00e4ndig ausgelastet ist. Damit f\u00fchren die meisten Standortf\u00f6rdermassnahmen bestenfalls zu einem h\u00f6heren Gesamteinkommen bei entsprechend erh\u00f6hter Einwohnerzahl \u2013 also zu keiner Erh\u00f6hung des Prokopfeinkommens, daf\u00fcr aber zu einer h\u00f6heren Belastung der knappen Ressourcen Umwelt, Boden und Infrastruktur. F\u00fcr eine Erh\u00f6hung des Prokopfeinkommens br\u00e4uchte es eine Standortf\u00f6rderung, die sich ausschliesslich auf besonders hochwertige Exporte, Direktinvestitionen und Touristen konzentriert. Eine solche Strategie wurde bisher aber kaum diskutiert, und leider weiss wohl auch niemand, wie sie aussehen m\u00fcsste.&#13;<\/p>\n<h2>Gesundes theoretisches Fundament?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus theoretischer Sicht ist staatliche Standortf\u00f6rderung dann sinnvoll, wenn sie die betreffenden Leistungen besser als der freie Markt erbringt. So fordert die Botschaft f\u00fcr die Exportf\u00f6rderung v\u00f6llig zu Recht: \u00abDie Exportf\u00f6rderung beschr\u00e4nkt sich in Anlehnung an das Subsidiarit\u00e4tsprinzip auf gemeinwirtschaftliche Dienstleistungen, die im Markt sonst nicht angeboten w\u00fcrden, da sie kommerziell nicht interessant sind\u00bb.&#13;<br \/>\nLedermann, Daniel, Marcelo Olarreaga und Lucy Payton (2007). Export Promotion Agencies: What Works and What Doesn\u2019t. World Bank Policy Research Working Paper 4044, S. 67. Schwieriger ist allerdings zu begr\u00fcnden, weshalb die betreffenden Beratungs- und Informationsdienstleistungen \u00abkommerziell nicht interessant\u00bb sein sollen. Sie bringen ja den gef\u00f6rderten Unternehmen grossen Nutzen. Weshalb also k\u00f6nnen sie nicht so wie eine riesige Zahl anderer Beratungen und Informationen durch den heutigen \u00e4usserst leistungsf\u00e4higen internationalen Markt f\u00fcr Beratung und Information erbracht werden? Selbst wenn Marktversagen hinsichtlich gewisser Leistungen besteht, bedeutet das nicht automatisch, dass der Bund die Leistungen bereitstellen und finanzieren soll. So argumentiert die Botschaft v\u00f6llig zurecht, dass die F\u00f6rderung der Bekanntheit der Schweiz als Tourismusdestination f\u00fcr die schweizerischen Anbieter von Tourismusdienstleistungen ein \u00f6ffentliches Gut darstellt, das im freien Markt und bei unkoordiniertem Verhalten der einzelnen Kantone wohl nicht in hinreichender Menge erbracht w\u00fcrde. Es bleibt aber unklar, weshalb der Bund die Massnahmen aus allgemeinen Mitteln finanzieren soll. Sinnvoller w\u00e4re es wohl, wenn die beg\u00fcnstigte Branche die Ausgaben selbst finanzieren w\u00fcrde \u2013 etwa \u00fcber eine kleine Abgabe auf \u00dcbernachtungen von ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten. Das w\u00fcrde den Beg\u00fcnstigten auch erlauben, die Kosten- und Nutzen der Tourismusf\u00f6rderung selbst abzuw\u00e4gen und \u2013 falls diese wirklich so wirksam wie behauptet ist \u2013 noch viel mehr Mittel daf\u00fcr aufzuwenden. Das nahe liegende Gegenargument, die Branche k\u00f6nne sich eine solche Abgabe nicht leisten und sie f\u00fchre zu einem starken R\u00fcckgang des Tourismus, wenn sie auf die Touristen \u00fcberw\u00e4lzt wird, spricht gerade gegen die bundesfinanzierte Tourismusf\u00f6rderung. Denn falls der Profit der Beg\u00fcnstigten kleiner als die Kosten f\u00fcr die Allgemeinheit ist, sollte unbedingt auf die Leistung verzichtet werden.&#13;<\/p>\n<h2>Gute Argumente?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n<i>Richtige Erfolgsmasse?<\/i> Der Erfolg von Wirtschaftsf\u00f6rdermassnahmen wird zumeist mit Zahlen f\u00fcr Firmenneuansiedlungen, ausgel\u00f6ste Exportauftr\u00e4ge sowie \u00abbeeinflusste\u00bb Logiern\u00e4chte und Tourismusums\u00e4tze zu belegen versucht. Dagegen spricht zweierlei: <i>Erstens<\/i> werden die Kosten f\u00fcr die Allgemeinheit den Ums\u00e4tzen der Beg\u00fcnstigten gegen\u00fcbergestellt. Richtig w\u00e4re jedoch, die Kosten mit den volkswirtschaftlichen Nutzen zu vergleichen. So besteht etwa der durch die Wirtschaftsf\u00f6rderung ausgel\u00f6ste zus\u00e4tzliche Gewinn der Hotellerie aus ihren Ums\u00e4tzen minus den ihr durch die zus\u00e4tzlichen \u00dcbernachtungen entstehenden Kosten. Bekanntlich sind die Gewinne der Hotellerie nur ein kleiner Bruchteil der erzielten Ums\u00e4tze. Auch deshalb lohnen sich die meisten F\u00f6rdermassnahmen nicht. Das Gegenargument, die Kosten der Hotellerie br\u00e4chten auch Nutzen, weil wiederum jemand daran verdient, ist falsch. Kosten sind und bleiben Kosten, weil sie den Verbrauch knapper Ressourcen widerspiegeln. <i>Zweitens<\/i> wird eine kausale Wirkung der Standortf\u00f6rderung auf die Ums\u00e4tze impliziert. Tats\u00e4chlich aber werden in den meisten heute vorliegenden Studien zur Wirkung von Standortf\u00f6rderung nur Korrelationen, aber keine kausalen Beziehungen erfasst. H\u00e4ufig ist eine umgekehrte Kausalit\u00e4t mindestens ebenso plausibel. So werden zumeist alle Auftr\u00e4ge oder Niederlassungsentscheidungen von Firmen, die mit der Standortf\u00f6rderagentur Kontakt hatten, als von dieser \u00abbeeinflusst\u00bb oder gar \u00abausgel\u00f6st\u00bb klassiert. Tats\u00e4chlich aber h\u00e4tten sich die Firmen sonst in anderer Weise um ihre Gesch\u00e4fte gek\u00fcmmert und w\u00e4ren zumeist auch ohne Unterst\u00fctzung durch die F\u00f6rderagentur zu \u00e4hnlichen Ergebnissen gekommen. <i>Schl\u00fcssige Evidenz?<\/i> Standortf\u00f6rderung wird oft mit L\u00e4ndervergleichen begr\u00fcndet. Beispielsweise wird regelm\u00e4ssig argumentiert, andere L\u00e4nder g\u00e4ben mehr f\u00fcr die Exportf\u00f6rderung aus als die Schweiz. Dabei ist die Schweiz im Export weit erfolgreicher als alle angef\u00fchrten L\u00e4nder. Wenn schon legt der Vergleich eher Subventionsk\u00fcrzungen nahe. Zugunsten der Tourismusf\u00f6rderung wird regelm\u00e4ssig darauf verwiesen, dass Italien etwas mehr und Frankreich deutlich mehr ausgeben als die Schweiz. Diese L\u00e4nder sind aber rund 8- bis 10-mal so gross wie die Schweiz. Deshalb m\u00fcssten nat\u00fcrlich die Ausgaben pro Einwohner verglichen werden, die in diesen L\u00e4ndern offensichtlich weit tiefer sind als in der Schweiz. Oft wird Standortf\u00f6rderung auch damit gerechtfertigt, dass sich die gef\u00f6rderten Firmen positiv \u00fcber die Schweizer Standortf\u00f6rderung \u00e4ussern. Tats\u00e4chlich aber hat sich kaum jemals jemand f\u00fcr die Abschaffung von an ihn verabreichten Subventionen oder subventionierten Dienstleistungen ausgesprochen. Solche Befragungen m\u00fcssten deshalb viel vorsichtiger interpretiert werden. <i>Schwierige Interpretation wissenschaftlicher Studien?<\/i> Die Wirksamkeit staatlicher Standortf\u00f6rderung ist wissenschaftlich schwer zu belegen. Umso erfreulicher ist, dass die Botschaft eine besonders wichtige und aufw\u00e4ndige Studie der Weltbank&#13;<br \/>\nDer Autor ist auch Forschungsdirektor von CREMA (Centre for Research in Economics, Management and the Arts). sehr prominent zitiert. Diese kommt aufgrund der Datenanalysen aus 104 L\u00e4ndern zum Schluss, dass ein Dollar f\u00fcr die Exportpromotion im Durchschnitt zu einer statistisch signifikanten Erh\u00f6hung der Exporte um 40 Dollar f\u00fchrt. Tats\u00e4chlich weist die Studie aber auch darauf hin, dass der Effekt nur in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsl\u00e4nder statistisch signifikant ist. F\u00fcr die OECD-L\u00e4nder hingegen findet sie nur eine statistisch nicht signifikante Erh\u00f6hung der Exportums\u00e4tze \u2013 nicht der Gewinne aus Exporten! \u2013 um 5 Dollar pro Dollar F\u00f6rdermitteln. Zudem stellen sie fest, dass im L\u00e4nderdurchschnitt die marginale Wirkung bei Ausgaben von \u00fcber einem Dollar pro Einwohner und Jahr sogar negativ werden d\u00fcrfte. Die Schweizer Exportf\u00f6rderung betr\u00e4gt hingegen \u00fcber 2,30 Franken pro Einwohner und Jahr.&#13;<\/p>\n<h2>Folgerungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nStaatliche Massnahmen zur Standortf\u00f6rderung sind schwer zu begr\u00fcnden. Das gilt ganz besonders f\u00fcr die Schweiz. Denn der wirtschaftliche Erfolg eines Landes beruht auf der Qualit\u00e4t seiner Wirtschafts- und Finanzpolitik, und diese auf der Qualit\u00e4t seiner politischen Institutionen. Da die Schweiz wirtschaftlich besonders erfolgreich ist, bleibt kaum Spielraum f\u00fcr Wirtschaftsf\u00f6rderung.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Literatur&#13;<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nLedermann, Daniel, Marcelo Olarreaga und Lucy Payton (2007). Export Promotion Agencies: What Works and What Doesn\u2019t. World Bank Policy Research Working Paper 4044.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Erfolg von Standortf\u00f6rderung h\u00e4ngt nicht nur von ihrer Qualit\u00e4t, sondern auch von verschiedenen Erfolgsbedingungen ab. Im internationalen Vergleich ist die Qualit\u00e4t der Schweizer Standortf\u00f6rderung wohl eher hoch, die Erfolgsbedingungen sind eher weniger erf\u00fcllt. Deshalb ist es ausserordentlich schwierig, Bundesausgaben f\u00fcr die Standortf\u00f6rderung zu begr\u00fcnden.&#13; Erfolgsbedingungen erf\u00fcllt? &#13; Die bundesr\u00e4tliche Botschaft betont zu Recht, dass [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":2804,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[67],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[230],"acf":{"seco_author":2804,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Theorie der Wirtschafts- und Finanzpolitik an der Universit\u00e4t Freiburg sowie Forschungsdirektor des Center of Research in Economics, Management and the Arts (Crema).","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur de th\u00e9orie de la politique \u00e9conomique et financi\u00e8re \u00e0 l'universit\u00e9 de Fribourg et directeur de recherche au Center of Research in Economics, Management and the Arts (Crema).","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"","post_lead":"","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":120683,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"7513","post_abstract":"","magazine_issue":"20110501","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/54f5ccce945cb"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120680"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2804"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=120680"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120680\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127597,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/120680\/revisions\/127597"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2804"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=120680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=120680"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=120680"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=120680"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=120680"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=120680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}