{"id":120715,"date":"2011-04-01T12:00:00","date_gmt":"2011-04-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2011\/04\/abt-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:31:39","modified_gmt":"2023-08-23T21:31:39","slug":"abt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2011\/04\/abt\/","title":{"rendered":"Dienstleistungshandel: Nicht ausgesch\u00f6pfte M\u00f6glichkeiten"},"content":{"rendered":"<p>In welchen Dienstleistungssektoren liegen die gr\u00f6ssten Exportpotenziale? Inwieweit erm\u00f6glichen internationale Wirtschaftsabkommen ein Wachstum der Dienstleistungsexporte der Schweiz und eine Zunahme der Direktinvestitionen? Welche Hemmnisse stehen einer intensiveren Nutzung des Vertragswerks im Dienstleistungshandel mit der EU entgegen? Welche Vorteile ergeben sich f\u00fcr die Volkswirtschaft, wenn sich Firmen in Absatz, Fertigung und Forschung sowie in Entwicklung durch Tochterfirmen im Ausland internationalisieren? Zu diesen Fragen hat das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) im Rahmen eines Schwerpunktthemas seiner Ressortforschung vier wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201104_04_Abt_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"259\" \/><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>In fortgeschrittenen Volkswirtschaften tr\u00e4gt der Dienstleistungssektor zu etwa 70% der gesamtwirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung bei \u2013 und das mit steigender Tendenz. Dies trifft auch auf die Schweiz zu: 68% der Wertsch\u00f6pfung in der Schweiz wird im Dienstleistungssektor erzeugt, und sieben von zehn Erwerbst\u00e4tigen sind im terti\u00e4ren Sektor t\u00e4tig. Vergleicht man indes den Anteil des Dienstleistungshandels am Welthandel, wird deutlich, dass der internationale Dienstleistungsverkehr noch keineswegs der Bedeutung des terti\u00e4ren Sektors entspricht. Der geringe internationale Austausch von Dienstleistungen h\u00e4ngt damit zusammen, dass typischerweise die Erbringung und Inanspruchnahme einer Dienstleistung zur gleichen Zeit und am selben Ort stattfinden. Die Handelbarkeit von Dienstleistungen ist also beschr\u00e4nkt. Nichtsdestotrotz ist die Internationalisierung der Wirtschaft schon lange nicht mehr ein Thema, das nur f\u00fcr Industrieunternehmen relevant ist.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Exportpotenziale ausgew\u00e4hlter Dienstleistungsbranchen der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Der internationale Handel mit Dienstleistungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Betrug die j\u00e4hrliche durchschnittliche Wachstumsrate des weltweiten Dienstleistungshandels in den 1990er Jahren rund 7%, hat sie sich im Zeitraum 2000 bis 2008 auf 10,5% erh\u00f6ht. Wird das Krisenjahr 2009 miteinbezogen, welches den international ausgetauschten Finanzdienstleistungen stark zusetzte, weist der internationale Dienstleistungsverkehr im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts im Durchschnitt noch eine Wachstumsrate von 8% pro Jahr auf.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Potenzial im Versicherungsbereich<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Diese Dynamisierung des internationalen Handels mit Dienstleistungen ist unter anderem auf den technischen Fortschritt \u2013 insbesondere im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien \u2013 zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dank dem technischen Wandel k\u00f6nnen vermehrt Leistungen, die bisher nur durch den Transfer von Arbeitskr\u00e4ften und Produktionsmitteln ins Bestimmungsland bereitgestellt werden konnten, ganz oder teilweise ohne diese Wanderbewegung erbracht werden. Zudem gewinnen aufstrebende Volkswirtschaften wie China und Indien als Dienstleistungsexporteure \u2013 aber auch als Importeure \u2013 zunehmend an Gewicht. Daneben beg\u00fcnstigte die Deregulierung und (Teil-)Privatisierung diverser Dienstleistungsbranchen den grenz\u00fcberschreitenden Dienstleistungsverkehr. Dienstleistungsm\u00e4rkte unterliegen h\u00e4ufig einer starken staatlichen Kontrolle und Regulierung. Aus diesem Grund ist zun\u00e4chst oft das \u00d6ffnen der relevanten M\u00e4rkte im Inland notwendig, bevor ausl\u00e4ndische Anbieter \u00fcberhaupt in den Markt eintreten k\u00f6nnen. Das wachstumspolitische Anliegen besteht darin, dass die Schweiz angemessen an der weltweiten Dynamik des Dienstleistungshandels teilhat. Die Untersuchung von <i>Peter Moser et al. der Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft HTW Chur<\/i> identifiziert Schweizer Dienstleistungsbranchen mit grossen Exportpotenzialen und erforscht, ob die Nichterschliessung der Exportpotenziale auf staatliche Marktzutrittsbarrieren zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Solche werden insbesondere im Bereich der Lebensversicherungen, des konzerneigenen Leasinggesch\u00e4fts und der grenznahen Spit\u00e4ler gesehen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Exportwirkungen verschiedener Abkommensarten<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum Warenhandel bestehen Handelsbarrieren im Dienstleistungssektor nicht aus Z\u00f6llen oder quantitativen Einfuhrbeschr\u00e4nkungen, sondern beruhen vorwiegend auf nationalen Regulierungen, die zum Teil beabsichtigt und zum Teil allein auf Grund ihrer Heterogenit\u00e4t den freien Dienstleistungsverkehr behindern.Seit den 1990er Jahren sind umfassende Entwicklungen in Bezug auf den Abbau von Handelshemmnissen im Bereich des Dienstleistungshandels festzustellen. Das Inkrafttreten des Allgemeinen Abkommens \u00fcber den Dienstleistungshandel (Gats) im Rahmen der WTO im Jahr 1995 stellt auf multilateraler Ebene einen bedeutenden Schritt in Richtung Liberalisierung der Aussenwirtschaftsbeziehungen im Bereich der Dienstleistungen dar. Zudem gibt es eine Vielzahl bilateraler und regionaler Abkommen, in denen Regeln \u00fcber den Handel mit Dienstleistungen niedergelegt sind. Gem\u00e4ss der WTO waren im Februar 2011 weltweit 105 Pr\u00e4ferenzabkommen in Kraft, welche \u00fcber einfache Handelsabkommen hinausgehen und Regeln f\u00fcr den Handel mit spezifischen Dienstleistungen enthalten. Neben den Dienstleistungsabkommen verbessern auch Doppelbesteuerungs- oder Investitionsschutzabkommen \u2013 wenn auch indirekt \u2013 die Rahmenbedingungen von heimischen Dienstleistungsunternehmen im Ausland. <i>Peter Egger und Georg Wamser von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich<\/i> ermitteln in ihrem Artikel, welche Auswirkungen bestimmte Abkommensarten auf Dienstleistungsexporte sowie Direktinvestitionen haben. Ein Kernergebnis der Untersuchung ist, dass sich der Abschluss jeder Art von internationalen Wirtschaftsabkommen positiv auf den Dienstleistungshandel sowie die Direktinvestitionen auswirkt. Zus\u00e4tzliche Integrationsschritte verst\u00e4rken diese Effekte. Folglich sollte die Schweiz mit denjenigen L\u00e4ndern, mit denen Sie noch kein Investitionsschutz, Doppelbesteuerungs- und Freihandelabkommen abgeschlossen hat, ein erstes solches Abkommen anstreben und mit den Partnerl\u00e4ndern, mit denen sie bereits Integrationsschritte unternommen hat, die Vertragswerke vervollst\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Hemmnisse bei der Nutzung bestehender dienstleistungsrelevanter Abkommen zwischen der Schweiz und der EU<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Der Abschluss von Dienstleistungsabkommen oder die Bildung von Handelsbl\u00f6cken muss nicht bedeuten, dass damit in der Praxis die Handelsbarrieren beseitigt sind. Administrative Umtriebe und relevantes, im Abkommen nicht explizit aufgegriffenes innerstaatliches Recht k\u00f6nnen den freien Dienstleistungsverkehr weiterhin betr\u00e4chtlich hindern.Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU werden durch ein dichtes Vertragswerk von bilateralen Abkommen geregelt. Im Dienstleistungsbereich gibt es zwischen der Schweiz und der EU jedoch keine umfassende bilaterale Vertragsgrundlage, die \u00fcber die Gats-Bestimmungen hinausgeht und die den Marktzugang und die Niederlassung f\u00fcr alle Dienstleistungsarten regelt. Es besteht hingegen eine Vielzahl spezifischer vertraglicher Regelwerke (vgl. <i>Kasten 2<\/i><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3>Bestehende Abkommen mit der Europ\u00e4ischen Union betreffend Dienstleistungen<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>\u2013 Versicherungsabkommen (in Kraft seit 1993);\u2013 90-Tage-Regel und Diplomanerkennung im Personenfreiz\u00fcgigkeitsabkommen (in Kraft seit 2002);\u2013 Landverkehrsabkommen (in Kraft seit 2002);\u2013 Luftverkehrsabkommen (in Kraft seit 2002);\u2013 Weitere (u.a. Zinsbesteuerung, Beschaffung, Forschung, Media).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>), die das Verh\u00e4ltnis zwischen der Schweiz und der EU im Dienstleistungsbereich gestalten. Ein zentrales Abkommen ist das der Personenfreiz\u00fcgigkeit. Dank diesem d\u00fcrfen seit dem 1. Juni 2004 nat\u00fcrliche Personen aus der Schweiz bis zu 90 Kalendertage j\u00e4hrlich ohne Bewilligung grenz\u00fcberschreitend Dienstleistungen in der EU anbieten (und umgekehrt). Entsprechend wichtig ist die praktische Umsetzung der 90-Tage-Regel. Im Zentrum des Artikels von <i>Panagiotis Delimatsis (Tilburg University) und Pierre Sauv\u00e9 (World Trade Institute, Bern)<\/i> geht es darum aufzuzeigen, ob in der EU f\u00fcr Schweizer Dienstleistungsanbieter Hemmnisse im Bereich dieser Regelung bestehen und welcher Natur solche Hemmnisse sind. Die Untersuchung ergibt, dass exportorientierte Schweizer Dienstleistungsanbieter in der Regel pragmatische L\u00f6sungen suchen und finden, um allf\u00e4llige Schwierigkeiten beim Marktzutritt in die EU zu umgehen. Die Autoren werfen indes die Frage auf, ob diese Strategie auch in Zukunft erfolgversprechend sein kann, denn die EU verfolgt unter der Lissabon-Agenda eine zunehmende Integration des EU-Binnenmarktes im Dienstleistungsbereich. Die Schaffung einer Plattform, die Informationen \u00fcber Marktzutrittshindernisse sammelt und an die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden weiterleitet, k\u00f6nnte im derzeitigen integrationspolitischen Umfeld ein L\u00f6sungsansatz sein, um der sich abzeichnenden mit der Vertiefung des EU-Binnenmarktes verst\u00e4rkten Diskriminierung f\u00fcr Schweizer Dienstleistungsanbieter zu begegnen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Vorteile einer Internationalisierung des Dienstleistungssektors<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Aufgrund der bereits erw\u00e4hnten besonderen Eigenschaften von Dienstleistungen werden viele Dienstleistungen zu einem grossen Teil nicht grenz\u00fcberschreitend, sondern \u00fcber eine gesch\u00e4ftliche Niederlassung im Ausland erbracht. Aber auch in denjenigen Dienstleistungsbranchen, in denen technische Neuerungen in den letzten Jahren den grenz\u00fcberschreitenden Handel vereinfacht haben, spielt die lokale Pr\u00e4senz in Form von Tochterunternehmen oder Kooperationen oftmals eine bedeutende Rolle.Die Untersuchung von <i>Spyros Arvanitis et al. der Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich<\/i> geht den Fragen nach, welche Faktoren die Entscheidung der Dienstleistungsunternehmung im Ausland zu investieren beeinflussen, und welche Form und welchen Umfang ihr Auslandsengagement annehmen soll. Die Autoren folgern, dass insbesondere innovationsstarke, humankapitalintensive Unternehmen aus einer weitergehenden Liberalisierung Nutzen ziehen; denn es sind die firmenspezifischen St\u00e4rken, die f\u00fcr eine internationale Ausrichtung eines Unternehmens bestimmend sind. Unternehmen in L\u00e4ndern mit kleinem Heimmarkt wie der Schweiz k\u00f6nnen Gr\u00f6ssenvorteile oft nur in international angelegten Unternehmensstrukturen voll realisieren, wobei sie die relativen Vorteile jedes Standortes miteinander kombinieren. Das Motiv, durch Standortverlagerung Kosten einzusparen, ist gem\u00e4ss den befragten Unternehmen selten dominant.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Der technische Fortschritt, die gr\u00f6ssere Mobilit\u00e4t der Dienstleistungsanbieter und -nachfrager, die zunehmende Terti\u00e4risierung der fortgeschrittenen Volkswirtschaften und der Schwellenl\u00e4nder sowie die \u00d6ffnung von bedeutenden Dienstleistungssektoren f\u00fcr die Konkurrenz werden das grenz\u00fcberschreitende Angebot und die Nachfrage nach Dienstleistungen steigern. Die hier vorgestellten Studien zeigen, dass die Schweiz \u00fcber gute Voraussetzungen verf\u00fcgt, um im Dienstleistungsbereich vom Internationalisierungsprozess zu profitieren. Es gilt nun die ausstehenden Herausforderungen anzugehen, da sich der Dienstleistungshandel seit Jahren als sehr dynamisch erweist und auch in Zukunft weiter stark wachsen d\u00fcrfte. Die Verbesserung und vertragliche Absicherung des Marktzugangs im Dienstleistungsbereich sollte deshalb im Fokus der Aussenwirtschaftspolitik stehen. F\u00fcr den Abbau von Handelshemmnissen und die Offenhaltung bereits ge\u00f6ffneter Dienstleistungsm\u00e4rkte bietet die WTO die bevorzugte Plattform. Erg\u00e4nzend zu den stockenden Verhandlungen in der WTO spielen f\u00fcr die Schweiz auch bilaterale Freihandelsabkommen f\u00fcr die weitere \u00d6ffnung von Dienstleistungsm\u00e4rkten eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Kasten 1: Publikation der Studien<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3>Publikation der Studien<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Im Rahmen der Publikationsreihe \u00abStrukturberichterstattung\u00bb des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) wird ein Band mit allen in diesem Artikel erw\u00e4hnten Studien erscheinen. 47\/1 Arvanitis, S., Hollenstein, H., Ley, M., Stucki, T., 2011: Die Internationalisierung des Dienstleistungssektors und der Industrie der Schweizer Wirtschaft (Band 1).47\/2 Moser, P., Lehmann, R., Forster, M., Werner, M., 2011: Exportpotenziale im Dienstleistungssektor (Band 2).47\/3 Delimatsis, P., 2011: Cross-border Supply of Business Services by Swiss Service Suppliers within the EU (Band 3).47\/4 Egger, P., Wamser, G., 2011: Selektion in und Effekte von endogenen \u00f6konomischen Integrationsabkommen (Band 4).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>Kasten 2: Bestehende Abkommen mit der Europ\u00e4ischen Union betreffend Dienstleistungen<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3>Bestehende Abkommen mit der Europ\u00e4ischen Union betreffend Dienstleistungen<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p>\u2013 Versicherungsabkommen (in Kraft seit 1993);\u2013 90-Tage-Regel und Diplomanerkennung im Personenfreiz\u00fcgigkeitsabkommen (in Kraft seit 2002);\u2013 Landverkehrsabkommen (in Kraft seit 2002);\u2013 Luftverkehrsabkommen (in Kraft seit 2002);\u2013 Weitere (u.a. Zinsbesteuerung, Beschaffung, Forschung, Media).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In welchen Dienstleistungssektoren liegen die gr\u00f6ssten Exportpotenziale? Inwieweit erm\u00f6glichen internationale Wirtschaftsabkommen ein Wachstum der Dienstleistungsexporte der Schweiz und eine Zunahme der Direktinvestitionen? Welche Hemmnisse stehen einer intensiveren Nutzung des Vertragswerks im Dienstleistungshandel mit der EU entgegen? 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