{"id":121036,"date":"2010-11-01T12:00:00","date_gmt":"2010-11-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2010\/11\/bleischwitz-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:32:36","modified_gmt":"2023-08-23T21:32:36","slug":"bleischwitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2010\/11\/bleischwitz\/","title":{"rendered":"\u00d6konomische Dimensionen einer Ressourcenpolitik: Rohstoffsicherheit, Umweltfolgen, Stoffstrominnovationen"},"content":{"rendered":"<p>Die Notwendigkeit einer Ressourcenpolitik begr\u00fcndet sich mit Defiziten im Bereich der Umweltvorsorge und Ressourcenschonung sowie mit der Erm\u00f6glichung von Innovationschancen. Ziel dieser Politik muss die Erh\u00f6hung der Ressourcenproduktivit\u00e4t und die Absenkung des globalen Materialaufwands sein. Um Anreize f\u00fcr einen effizienten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu schaffen, bietet sich ein Policy Mix an, der schrittweise Hemmnisse beseitigt und Innovationschancen erm\u00f6glicht. Zu den entsprechenden Instrumenten geh\u00f6ren die Besteuerung von Baustoffen sowie ein internationaler Metallcovenant. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201011_11_Bleischwitz_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"246\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie internationalen M\u00e4rkte f\u00fcr Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren haben von 2000 bis Mitte 2008 erhebliche Preissteigerungen verzeichnet. Seit den ersten Schritten zur \u00dcberwindung der Finanzkrise haben die Rohstoffpreise international wieder kr\u00e4ftig angezogen. Angesichts der Kostenrisiken sollte es eigentlich selbstverst\u00e4ndlich sein, auf Innovationen zu setzen und die Ressourcenproduktivit\u00e4t zu erh\u00f6hen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts in Deutschland liegt der Anteil der Materialkosten am Bruttoproduktionswert im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland bei etwa 40%\u201345%. Gegen die Annahme, dass die Materialkosten als Produktivit\u00e4tspeitsche fungieren, spricht allerdings, dass die Rohstoffpreise erhebliche Schwankungen zeigen, dass die kurzfristige Anpassungsf\u00e4higkeit von Marktwirtschaften oft \u00fcbersch\u00e4tzt wird und dass Potenzialerschliessungen einschl\u00e4gigen Hemmnissen unterliegen. Wenn derartige Unsicherheiten und Hemmnisse \u2013 in Teilen sogar Marktversagen \u2013 vorliegen, ist die Frage nach der Rolle der Politik und geeigneten Anreizinstrumenten legitim. Der folgende Beitrag greift die Erwartungen an eine ganzheitlichen Strategie auf und er\u00f6rtert eine Ressourcenpolitik, deren Zielsetzung im Dreieck zwischen Versorgungssicherheit, Umweltvertr\u00e4glichkeit und angemessenen Kosten angesiedelt ist. Der Beitrag entwickelt m\u00f6gliche Perspektiven und Instrumente.&#13;<\/p>\n<h2>Grundlagen der Ressourcenpolitik<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGegenstand einer Ressourcenpolitik ist der Umgang mit nat\u00fcrlichen Ressourcen in Wirtschaft und Gesellschaft. Ressourcen lassen sich in die Kategorien agrarische Rohstoffe und andere Biomasseprodukte, mineralische Baustoffe, Metalle und NE-Metalle sowie Industriemineralien aufteilen. Fossile und andere Energietr\u00e4ger werden in dieser Systematik aus Gr\u00fcnden der Vollst\u00e4ndigkeit miterfasst. Die <i>OECD (2008)<\/i> hat dazu ein mehrb\u00e4ndiges Handbuch ver\u00f6ffentlicht. Diese definitorischen Grundlagen gehen \u00fcber das Angebot und den Zugang zu Rohstoffen hinaus; eine blosse \u00abRohstoffpolitik\u00bb w\u00e4re also zu eng gefasst. Die weitere Sichtweise ist plausibel, weil es schliesslich nicht um Rohstoffe als solche geht, sondern um ihre Funktionen f\u00fcr menschliche Bed\u00fcrfnisbefriedigung und Wohlstand. Erforderlich ist also eine Wirtschaftspolitik, die jenseits von Angebotsfragen \u2013 welche Rohstoffmengen werden ben\u00f6tigt, wie k\u00f6nnen sie beschafft werden und wie w\u00e4re ein optimaler Abbaupfad \u2013 eine Systemperspektive der lebenszyklusweiten Nutzung und des Recyclings unter Beachtung von Umweltbelangen einnimmt.&#13;<br \/>\nVgl. Bleischwitz u. a. (2009, 2010); Bringezu, Bleischwitz (2009).Dabei ist zu betonen, dass es sich um ein Wissensproblem handelt: Marktliche Akteure m\u00fcssten den Lebensweg von Rohstoffen in ihre Rationalit\u00e4tskalk\u00fcle einbeziehen und Wissen \u00fcber Ressourcenmanagement sowie dessen Folgen erwerben. Insofern geht es also nicht allein um die Bereitstellung von geologischen bzw. umweltwissenschaftlich fundierten Daten, sondern um Ziele, Zielkonflikte, Hemmnisse und Anreize.&#13;<\/p>\n<h2>Ziele, Zielformulierungen und Visionen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nHinsichtlich der Rohstoffsicherheit und Umweltentlastung werden Ziele oft in unverbundener Weise formuliert. Allerdings interagiert nicht allein die Sekund\u00e4rrohstoffnutzung mit M\u00e4rkten f\u00fcr Prim\u00e4rmaterialien: Quellen und Senken sind durch die Ressourcennutzung miteinander verbunden und sollten integriert betrachtet werden. Insofern m\u00fcssten Zielformulierungen das Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen Versorgungssicherheit, Umweltbelangen und Kostensenkungen ber\u00fccksichtigen.Aktuell hat die EU die Ressourceneffizienz zu einem von sieben Leitprojekten bei der Realisierung der sogenannten 2020-Strategie (Nachfolge der Lissabon-Strategie) benannt. Deutschland, Japan, China und andere L\u00e4nder haben Pl\u00e4ne zur Erh\u00f6hung der Ressourcenproduktivit\u00e4t formuliert; Deutschland strebt eine entsprechende Verdoppelung zwischen 1994 und 2020 an. Dieses Ziel wird nach aktueller Einsch\u00e4tzung jedoch mit bisherigen Ans\u00e4tzen nicht erreicht.Langfristiges Leitbild sollte eine in nat\u00fcrliche Stoffkreisl\u00e4ufe eingebettete Wirtschaft mit minimalem Ressourcenverbrauch sein, die sich nicht zu Lasten anderer Regionen entwickelt. Diese Zielperspektive ist bislang unzureichend operationalisiert. Das World Resources Forum Davos hat als erste Ann\u00e4herung an Ziele im September 2009 eine Stabilisierung der Ressourceninanspruchnahme gemessen am heutigen weltweit durchschnittlichen Pro-Kopf-Niveau empfohlen; f\u00fcr Industriel\u00e4nder w\u00fcrde dies eine Verringerung des Ressourcenverbrauchs bedeuten. Beim gegenw\u00e4rtigen Stand der Forschung ist der globale Materialaufwand (Total Material Requirements, TMR) der geeignete Indikator als Grundlage f\u00fcr die Formulierung von Handlungszielen. Seine Erarbeitung wird im <i>OECD-Handbuch (2008)<\/i> als w\u00fcnschenswert bezeichnet, weil er die internationalen Vorleistungen und Bergbauabf\u00e4lle als <i>Hidden Flows<\/i> und \u00ab\u00f6kologische Rucks\u00e4cke\u00bb mit erfasst. Ein aus dem Vorsorgeprinzip ableitbares Ziel k\u00f6nnte also lauten, den globalen Materialaufwand in absoluten Einheiten abzusenken. Politisch hat die EU 2008 in ihrer Rohstoffinitiative&#13;<br \/>\nCOM (2008) 699. erstmalig das Ziel einer sinkenden Nutzung von Prim\u00e4rmaterialien benannt \u2013 unter Hinweis auf Versorgungsrisiken. <i>Bringezu (2009: 168)<\/i> hat als langfristiges Ziel eine Absenkung um 80% vorgeschlagen.Wegen solcher Unsicherheiten k\u00f6nnte man zugleich Visionen zu einem nachhaltigen Ressourcenmanagement entwickeln; dies ist auch im Einklang mit der sozialwissenschaftlichen Transformationsforschung.&#13;<br \/>\nGrin, Rotmans, Schot (2010).<i>Bringezu (2009)<\/i> formuliert folgende Visionen zu einem nachhaltigen Ressourcenmanagement:\u2212 <i>Ressourceneffizienz und Recycling f\u00fcr die Industrie:<\/i> Potenziale der Material- und Ressourceneffizienz werden durch Prozess- und Produktinnovationen erschlossen.\u2212 <i>Stoffliches Gleichgewicht f\u00fcr die Siedlungswirtschaft:<\/i> Der Bereich der Geb\u00e4udesanierung und Stadtentwicklung wird in ein Ressourcenmanagement einbezogen; St\u00e4dte werden als \u00abMine der Zukunft\u00bb betrieben.\u2212 <i>Solare Infrastrukturen:<\/i> Eine mineralisch basierte Solarenergie wird in Geb\u00e4udeh\u00fcllen integriert; dezentrale intelligente Netze f\u00fcr Strom, W\u00e4rme, Wasserstoff und Mobilit\u00e4t werden aufgebaut.\u2212 <i>Eine nachhaltige Biomassenutzung f\u00fcr die Gesamtwirtschaft unter Einbezug von<\/i> industrieller Photosynthese: Biomassenutzung wird priorit\u00e4r f\u00fcr Ern\u00e4hrung und unter stofflichen Gesichtspunkten erschlossen; neue Materialien werden auf dieser Basis entwickelt.&#13;<\/p>\n<h2>Legitimation: Marktversagen, Hemmnisse und Innovationschancen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie nachhaltige Nutzung von Ressourcen \u2013 Materialeffizienz und Ressourcenschonung \u2013 sieht sich einer Reihe von Hemmnissen ausgesetzt. Dazu z\u00e4hlen: \u2212 <i>Externe Effekte in Form von Umweltsch\u00e4den<\/i>, beispielsweise durch Raubbau, fragw\u00fcrdige Recyclingpraktiken oder Billigdeponierung. Die internationalen M\u00e4rkte sind dissoziiert. \u2212 <i>Informationsdefizite \u00fcber Einsparpotenziale<\/i> sowie <i>Unsicherheiten \u00fcber k\u00fcnftige Marktentwicklungen und Rohstoffpreise.<\/i> Zudem blendet eine kurzfristige Perspektive mittelfristig absehbare Knappheiten und radikale Innovationen aus. Weiterhin existieren Informationsdefizite \u00fcber die materielle Zusammensetzung von Vorprodukten, die Herkunft und Abbaubedingungen von verwendeten Rohstoffen und den Verbleib von Altger\u00e4ten. Analysen von <i>Rennings und Rammer (2009)<\/i> zeigen die Zur\u00fcckhaltung von Unternehmen, in Energie- und Ressourceneffizienz zu investieren.\u2212 <i>Ungenutzte Innovationspotenziale<\/i>.&#13;<br \/>\nVgl. Aghion et al. (2009); Roland Berger (2009). Die Ursachen daf\u00fcr liegen in der Anreizstruktur von Innovationen (unabsehbare Risiken, fehlendes Kapital, Spill-over-Effekte, fehlende Infrastrukturen etc.) und in den negativen Externalit\u00e4ten. Letztlich m\u00fcsste es um Stoffstrominnovationen gehen. Darunter sind neben neuen umweltvertr\u00e4glichen Einsatzstoffen insbesondere die horizontalen Chancen der verbesserten Kreislauff\u00fchrung zu verstehen. Kupferrecycling ist beispielsweise dadurch gehemmt, dass Gebrauchtfahrzeuge zwar jeweils ca. 20\u201330 kg Kupfer enthalten, Ziell\u00e4nder der Exporte in Afrika und Asien jedoch bislang keine geeigneten Verfahren zur R\u00fcckf\u00fchrung des wertvollen Metalls praktizieren.&#13;<\/p>\n<h2>\u00dcberlegungen zu Instrumenten in einem Policy Mix<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEine Ressourcenpolitik sollte die Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Handelns in einer Weise gestalten, dass Anreize f\u00fcr einen effizienten und nachhaltig umweltvertr\u00e4glichen Umgang mit Ressourcen gegeben und Suchprozesse nach ressourcensparenden Technologien in Gang gesetzt werden. Dabei bietet sich ein Policy Mix an, der schrittweise Hemmnisse beseitigt und Innovationschancen erm\u00f6glicht.&#13;<br \/>\nVgl. Bleischwitz et al. (2009); Bleischwitz, Jacob et al. (2009). Die folgenden Optionen sind dabei denkbar:&#13;<\/p>\n<h2>Informationen und Wissen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Einklang mit Wissensdefiziten und notwendigen Lernprozessen k\u00f6nnte eine Reihe von Initiativen auf den Weg gebracht werden:\u2212 <i>Internationale Datenbank f\u00fcr Ressourcen und Stoffstrominnovationen,<\/i> vor allem zur Materialintensit\u00e4t von Vorleistungen und \u00ab\u00f6kologischen Rucks\u00e4cken\u00bb auf der internationalen Ebene. Zudem w\u00e4re ein Kataster sinnvoll, das den Bestand an Roh- und Werkstoffen in Infrastrukturen erfasst, damit diese sp\u00e4ter zur\u00fcckgewonnen werden k\u00f6nnen. Aufzubauen w\u00e4re ferner ein Materialdatenpool f\u00fcr g\u00e4ngige Werkstoffe, der charakteristische Eigenschaften sowie Kennziffern zur Material- und Umweltintensit\u00e4t umfasst.\u2212 <i>Gr\u00fcndungen von regionalen Ressourceneffizienzagenturen,<\/i> die mit professionellen Beratern zusammenarbeiten und neben Kurz-Checks auch Qualifizierungs- und Trainingsmassnahmen leisten; mittelfristig sollte sich ein europ\u00e4isches Netzwerk derartiger Einrichtungen herausbilden.\u2212 <i>Berichtspflichten \u00fcber Inhaltsstoffe und die Materialintensit\u00e4t von Produkten und Wertsch\u00f6pfungsketten,<\/i> zumindest f\u00fcr die materialintensiven Bereiche.\u2212 <i>Zertifizierung von Handelsketten mineralischer Rohstoffe,<\/i> insbesondere f\u00fcr Rohstoffe in Problemregionen (z.B. nach dem <i>Failed States Index<\/i>).&#13;<\/p>\n<h2>Ordnungspolitik durch \u00f6konomische Anreize: Baustoffbesteuerung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBaustoffe werden in verschiedenen EU-L\u00e4ndern besteuert (EEA 2008). Sie sind der materialintensivste Bereich der Wirtschaft und unterliegen weniger dem internationalen Wettbewerb als beispielsweise Metalle. Ihre Besteuerung ist somit rational und machbar. Zur Erh\u00f6hung der Ressourcenproduktivit\u00e4t sollte eine Steigerung der Steuers\u00e4tze in absehbaren Schritten verankert sein. Denkbar ist z.B. eine Besteuerung in der H\u00f6he von 2 Euro pro Tonne auf Sand, Kies, Schotter und Kalkstein (Vorl\u00e4uferprodukte von Baustoffen) in Verbindung mit einer 3%- bis 5%-igen Progression. Das Aufkommen kann gegebenenfalls in ein Programm einfliessen.&#13;<\/p>\n<h2>Internationale Wirtschaftspolitik<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAngesichts der Defizite im internationalen Recycling, weltwirtschaftlichen Verflechtungen und Folgekosten ist zudem eine internationale Wirtschaftspolitik erforderlich. Interessant und machbar erscheint ein internationaler Vertrag (Covenant) im Metallbereich: Vertragspartner w\u00e4ren Automobilhersteller und -zulieferer, Metallverarbeitung, Recyclingindustrie sowie zust\u00e4ndige \u00f6ffentlichen Stellen in den Export- und Ziell\u00e4ndern. Dieser Covenant sollte langfristige Ziele zur Steigerung der Ressourceneffizienz durch ein hochwertiges Recycling festlegen. Die Vertragsparteien verpflichten sich auf ambitionierte Ressourcenschutzziele; die Staaten garantieren f\u00fcr die Vertragslaufzeit stabile und f\u00f6rdernde Rahmenbedingungen. Zudem sollten die Verpflichtungen einklagbar sein und wirksame Verfahren zur Streitbeilegung und Sanktionsm\u00f6glichkeiten geschaffen werden. Mittelfristig w\u00e4re ein internationales Abkommen zum nachhaltigen Ressourcenmanagement \u00fcberlegenswert.&#13;<br \/>\nVgl. Bleischwitz et al. (2009).&#13;<\/p>\n<h2>Ausblick<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nRessourcenmanagement erweist sich in der Industrie und auf den internationalen M\u00e4rkten als ein spannendes Thema und eine grosse Herausforderung. Die m\u00f6glichen Risiken einer Unter- oder \u00dcberregulierung sind zwar nicht von der Hand zu weisen. Es zeichnet sich jedoch ab, dass ein Mix aus informatorischen sowie Wissen generierenden Instrumenten, \u00f6konomischen Anreizen und einer aussenwirtschaftspolitischen Ordnungspolitik legitim ist, Innovationen ausl\u00f6sen kann und in einem schrittweisen Vorgehen im Einklang mit der EU eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnte. Zudem sind Synergien mit der Energie- und Klimapolitik absehbar.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abRessourcenpolitik im Zieldreieck zwischen Kostensenkung, Umweltentlastung und Rohstoffsicherheit\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abRessourcenpolitik: Instrumente im Policy Mix\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: \u00abMaterialeinsatz und Einsparpotenziale der n\u00e4chsten 10 Jahre in vier ausgew\u00e4hlten Branchen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Literatur&#13;<\/p>\n<h3>Literatur<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\n\u2212 Aghion, P., Hemous, D., Veugelaers, R. (2009): No Green Growth Without Innovation, Bruegel Policy Brief Nr. 7, Br\u00fcssel.\u2212 Bleischwitz, R. \/ Jacob, K. et al. (2009): Ressourcenpolitik zur Gestaltung der Rahmenbedingungen, MaRess Paper AS 3.1, Wuppertal.\u2212 Bleischwitz, R. et al. (2009): Outline of a Resource Policy and its Economic Dimension, in: Bringezu, S., Bleischwitz, R. (Hrsg.): Sustainable Resource Management. 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Trends, Visions and Policies for Europe and the World, Greenleaf Publisher, S. 155\u2013215.\u2212 Bringezu, S., Bleischwitz, R. (Hg.): Sustainable Resource Management. Trends, Visions and Policies for Europe and the World, Greenleaf Publisher.\u2212 Giljum, S., Hinterberger, F., Biermann, B., Wallbaum, H., Bleischwitz, R., Bringezu, S., Liedtke, C., Ritthoff, M., Sch\u00fctz, H. (2008): Errichtung einer internationalen Datenbank zur Ressourcenintensit\u00e4t von Rohstoffen, Halbwaren und Produkten, Aachener Stiftung Kathy Beys.\u2212 Grin, J., Rotmans, J., Schot, J. (2010): Transitions to Sustainable Development: New Directions in the Study of Long Term Transformative Change, Routledge.\u2212 Little, Arthur D. (2005): Studie zur Konzeption eines Programms f\u00fcr die Steigerung der Materialeffizienz in mittelst\u00e4ndischen Unternehmen, Abschlussbericht f\u00fcr das BMWA.\u2212 OECD (2008): Measuring Material Flows and Resource Productivity, Paris: OECD.\u2212 Rennings, K., Rammer, C. (2009): Increasing Energy and Resource Efficiency Through Innovation \u2013 An Explorative Analysis Using Innovation Survey Data. ZEW Discussion Paper Nr. 09-056.\u2212 Roland Berger Consulting, et al. (2009): Wirtschaftsfaktor Umweltschutz: Vertiefende Analyse zu Umweltschutz und Innovation. Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes. Berlin.\u2212 Walz, R. (2010): Competences for Green Development and Leapfrogging in Newly Industrializing Countries: Beitrag zum Internationalen Wuppertal Kolloquium 2009, in: Bleischwitz, R., P. Welfens, ZX Zhang (Hg.): International Economics and Economic Policy, Special Issue on \u00abThe International Economics of Resources and Resource Policy\u00bb, Bd. 7, Nr. 2-3, S. 245\u2013265.\u2212 World Resources Forum Davos. Declaration of the World Resources Forum, 16. Sept. 2009: Resource Governance \u2013 Managing Growing Demands for Material on a Finite Planet, <i><a href=\"http:\/\/www.worldresourcesforum.org\">http:\/\/www.worldresourcesforum.org<\/a>.<\/i><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Notwendigkeit einer Ressourcenpolitik begr\u00fcndet sich mit Defiziten im Bereich der Umweltvorsorge und Ressourcenschonung sowie mit der Erm\u00f6glichung von Innovationschancen. Ziel dieser Politik muss die Erh\u00f6hung der Ressourcenproduktivit\u00e4t und die Absenkung des globalen Materialaufwands sein. 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