{"id":121156,"date":"2010-10-01T12:00:00","date_gmt":"2010-10-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2010\/10\/getaz-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:33:27","modified_gmt":"2023-08-23T21:33:27","slug":"getaz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2010\/10\/getaz\/","title":{"rendered":"Nachbarschaftliche Solidarit\u00e4t mit den Staaten Osteuropas und der EU"},"content":{"rendered":"<p>In einem bedeutenden Entscheid hat das Schweizer Stimmvolk im November 2006 das neue Bundesgesetz \u00fcber die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas gutgeheissen und damit den Grundstein f\u00fcr den Schweizer Erweiterungsbeitrag gelegt.Mit ihrem Beitrag unterst\u00fctzt die Schweiz die EU-Osterweiterung. Die Projekte und Programme, die mit dem Erweiterungsbeitrag in den zw\u00f6lf neuen EU-Mitgliedstaaten finanziert werden, sollen diesen L\u00e4ndern helfen, wirtschaftlich und gesellschaftlich zum Rest der EU aufzuschliessen. Die Schweiz st\u00e4rkt als solidarischer Partner mit ihrem Beitrag die Koh\u00e4sion in Europa, was Stabilit\u00e4t und Wohlstand auf unserem Kontinent f\u00f6rdert. Der Erweiterungsbeitrag ist zudem die logische Fortsetzung der Transitionsunterst\u00fctzung, welche die Schweiz bereits seit Anfang der 1990er-Jahre gew\u00e4hrt hat.Unsere Solidarit\u00e4t n\u00fctzt aber auch uns selbst, weil sie die Beziehungen zu den europ\u00e4ischen Partnerstaaten und zur EU als Ganzes st\u00e4rkt. Einem verantwortungsvollen Partner gegen\u00fcber zeigt man mehr guten Willen und Respekt. Hinzu kommt, dass wohlhabendere und stabilere Handelspartner auch dem Schweizer Export f\u00f6rderlich sind. Die EU ist immerhin die wichtigste politische Partnerin der Schweiz, und ihre Mitgliedstaaten sind unsere wichtigsten Handelspartner. Das wirtschaftliche Potenzial der neuen EU-Staaten scheint dabei noch l\u00e4ngst nicht ausgesch\u00f6pft.Dass es der Schweiz gelingt, die \u00e4rmeren Staaten in der EU sinnvoll zu f\u00f6rdern, das zeigt eine erste Zwischenbilanz des Beitrags von einer Milliarde Franken an die zehn Staaten, welche der EU 2004 beigetreten waren. Unterst\u00fctzung wird dort geleistet, wo es n\u00f6tig ist und wo die Schweiz einen echten Mehrwert schaffen kann. Die Verpflichtung der Mittel f\u00fcr Projekte zugunsten dieser zehn Staaten l\u00e4uft bis im Juni 2012; f\u00fcr die Umsetzung und den Abschluss aller Projekte verbleiben dann noch f\u00fcnf weitere Jahre. Wie der Beitrag von 257 Mio. Franken zugunsten von Bulgarien und Rum\u00e4nien, den j\u00fcngsten und gleichzeitig \u00e4rmsten EU-Mitgliedern, eingesetzt wird, zeigt ein weiterer Artikel in diesem Heft.Die laufende Umsetzung des Erweiterungsbeitrags in den zw\u00f6lf Staaten stellt f\u00fcr die Schweiz eine wichtige Aufgabe dar, welche von Deza und Seco mit viel Engagement und Sachkenntnis vollzogen wird. Dies f\u00f6rdert nicht nur unsere Partnerl\u00e4nder in der EU, sondern kommt letztlich auch der Schweiz zugute.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem bedeutenden Entscheid hat das Schweizer Stimmvolk im November 2006 das neue Bundesgesetz \u00fcber die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas gutgeheissen und damit den Grundstein f\u00fcr den Schweizer Erweiterungsbeitrag gelegt.Mit ihrem Beitrag unterst\u00fctzt die Schweiz die EU-Osterweiterung. 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