{"id":121683,"date":"2010-03-01T12:00:00","date_gmt":"2010-03-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2010\/03\/hauser-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:35:08","modified_gmt":"2023-08-23T21:35:08","slug":"hauser-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2010\/03\/hauser-3\/","title":{"rendered":"Wie wichtig sind b\u00f6rsenkotierte Schweizer Aktiengesellschaften f\u00fcr die Schweiz?"},"content":{"rendered":"<p>Die Forschungsstelle f\u00fcr Wirtschaftspolitik der Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft HTW Chur untersuchte im Auftrag von Economiesuisse die volkswirtschaftliche Bedeutung b\u00f6rsenkotierter Unternehmen in der Schweiz. Dabei zeigt sich, dass b\u00f6rsenkotierte Aktiengesellschaften eine wichtige St\u00fctze der Schweizer Volkswirtschaft sind. Jeder sechste Franken wird von den weniger als 300 Unternehmen direkt erwirtschaftet. Die b\u00f6rsenkotierten Aktiengesellschaften bezahlen \u00fcber 40% aller Unternehmenssteuern und besch\u00e4ftigen direkt und indirekt rund 600&nbsp;000 Arbeitskr\u00e4fte in der Schweiz.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie eidgen\u00f6ssische Politik diskutiert zurzeit \u00fcber die Abzocker-Initiative. Diese will die Form der Corporate Governance von b\u00f6rsenkotierten Schweizer Aktiengesellschaften detailliert festschreiben. Betroffen von der Initiative w\u00e4ren einerseits 274 Schweizer Aktiengesellschaften, die in der Schweiz b\u00f6rsenkotiert sind, und andererseits auch einige schweizerische Gesellschaften, deren Aktien ausschliesslich an ausl\u00e4ndischen B\u00f6rsen gehandelt werden. Angesichts der etwa 340&nbsp;000 in der Schweiz aktiven Unternehmen sind dies wenige. Ein solcher Zahlenvergleich kann aber die volkswirtschaftliche Bedeutung der b\u00f6rsenkotierten Unternehmen nicht wiedergeben.&#13;<\/p>\n<h2>Mit der Studie wird eine Datenl\u00fccke geschlossen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie offizielle Statistik weist keine Daten \u00fcber die Gruppe der b\u00f6rsenkotierten Unternehmen aus. Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) wertet ausgew\u00e4hlte Daten nach der Unternehmensgr\u00f6sse aus. Diese definiert sich nach der Anzahl Besch\u00e4ftigter und nicht nach der Gesellschaftsform oder der Kotierung an der B\u00f6rse. Um diese Datenl\u00fccke zu schliessen, wurde f\u00fcr die vorliegende Studie die Bedeutung dieser Unternehmensgruppe aus verf\u00fcgbaren Finanzdaten sowie aufgrund einer eigenen Erhebung abgesch\u00e4tzt (siehe <i>Kasten 2Die Studie untersucht 249 der uns bekannten 274 b\u00f6rsenkotierten Schweizer Aktiengesellschaften. B\u00f6rsenkotierte Investmentgesellschaften wurden nicht einbezogen. Zwei Datenquellen wurden verwendet: zum einen Bloomberg, die Informationen aus den Gesch\u00e4ftsberichten von 232 der zu untersuchenden Firmen bereitstellen. Diese Daten betreffen die gesamten weltweiten Aktivit\u00e4ten der Unternehmen. Um die Aktivit\u00e4ten am Standort Schweiz zu erfassen, wurde im Sommer 2009 eine Befragung unter allen 249 Unternehmen durchgef\u00fchrt. Dank intensivem Nachfassen sind insgesamt 84 Frageb\u00f6gen retourniert worden, was einem R\u00fccklauf von 34% entspricht. Die antwortenden Unternehmen decken 74% der B\u00f6rsenkapitalisierung ab. Mit Hilfe der Umfrageergebnisse wurden Hochrechnungen f\u00fcr die 155 Unternehmen vorgenommen, f\u00fcr die lediglich Daten von Bloomberg vorlagen. Das hierf\u00fcr angewandte Verfahren basiert auf der Annahme, dass Unternehmen derselben Branche und Gr\u00f6sse sich \u00e4hnlich verhalten. Auf diese Weise konnten die schweizerischen Aktivit\u00e4ten aller b\u00f6rsenkotierten Unternehmen abgesch\u00e4tzt werden. Die Studie macht somit Aussagen \u00fcber die Gesamtheit aller b\u00f6rsenkotierten Schweizer Aktiengesellschaften, wobei sich die Resultate \u2013 soweit nicht anders angegeben \u2013 auf die hochgerechneten Werte beziehen.). <\/i>&#13;<\/p>\n<h2>Quantitative Ergebnisse der Studie<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2>Besch\u00e4ftigung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie b\u00f6rsenkotierten Aktiengesellschaften (BAG) besch\u00e4ftigten im Jahr 2008 \u00fcber 350&nbsp;000 Mitarbeitende (in Vollzeit\u00e4quivalenten) in der Schweiz und damit insgesamt etwa 11% aller Besch\u00e4ftigten (siehe <i>Tabelle 1<\/i>). Besonders hohe Besch\u00e4ftigungsanteile weist diese Gesellschaftsform bei den Finanzdienstleistungen (46%) sowie in der Chemie- und Pharmabranche (42%) auf. Betrachtet man ausschliesslich die Aktiengesellschaften, waren bei b\u00f6rsenkotierten Firmen ein F\u00fcnftel aller Besch\u00e4ftigten dieser Gesellschaftsform t\u00e4tig. BAG sind wichtige Rekrutierer von Hochschulabsolvierenden. Eine Hochrechnung auf die Gesamtmenge war bei dieser Frage nicht m\u00f6glich. Die antwortenden 75 Unternehmen haben in der Schweiz im Jahr 2007 3507 Hochschulabsolvierende eingestellt. Damit tritt jeder f\u00fcnfte Hochschulabsolvierende bei diesen Firmen die erste Stelle an.&#13;<\/p>\n<h2>Bruttowertsch\u00f6pfung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie BAG produzieren am Standort Schweiz einen Umsatz von zirka 146 Mrd. Franken. Die eigene firmeninterne Bruttowertsch\u00f6pfung betr\u00e4gt 2008 83 Mrd. Franken, was 16% des schweizerischen Bruttoinlandprodukts (BIP) entspricht. Im Jahr 2007 lag der Anteil am schweizerischen BIP sogar bei 18%. Besonders ausgepr\u00e4gt ist der Wertsch\u00f6pfungsanteil bei den Finanzdienstleistungen (59%) und in der Chemie- und Pharmabranche (57%). Insgesamt ist der Anteil in der Industrie (28%) gr\u00f6sser als im Dienstleistungssektor (12%). Der relativ kleine Anteil bei den Dienstleistungen entsteht dadurch, dass entweder kleinere Unternehmen oder andere Gesellschaftsformen \u2013 beispielsweise Genossenschaften im Detailhandel \u2013 vorherrschen. Ausnahmen von diesem Trend im Dienstleistungssektor sind die Finanzbranche sowie die Logistik und Kommunikation.&#13;<\/p>\n<h2>Exporte und Direktinvestitionen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVon ihren Standorten in der Schweiz exportieren die BAG G\u00fcter im Wert von 63 Mrd. Franken. Sie sind damit f\u00fcr 31% der schweizerischen Warenexporte verantwortlich. Die BAG besch\u00e4ftigen \u00fcber 1,2 Mio. Personen im Ausland, was die Anzahl Mitarbeitender in der Schweiz um mehr als das Dreifache \u00fcbertrifft. Insgesamt arbeiten mehr als die H\u00e4lfte aller durch schweizerische Firmen im Ausland besch\u00e4ftigten Mitarbeitenden bei b\u00f6rsenkotierten Aktiengesellschaften.&#13;<\/p>\n<h2>Forschung und Entwicklung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie b\u00f6rsenkotierten Aktiengesellschaften sind die Haupttr\u00e4ger der in der schweizerischen Privatwirtschaft get\u00e4tigten Forschung und Entwicklung (F&amp;E). Sie investieren j\u00e4hrlich etwa 6,7 Mrd. Franken in F&amp;E und erbringen damit 51% der F&amp;E-Aufwendungen der Privatwirtschaft in der Schweiz. Mit 5,4 Mrd. Franken tragen die Chemie- und Pharmaunternehmen den Hauptteil dieser Aufwendungen.&#13;<\/p>\n<h2>Unternehmenssteuern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuch f\u00fcr den Fiskus sind die BAG bedeutend. Die zu dieser Frage antwortenden 80 Unternehmen deklarierten, dass sie im Jahre 2007 in der Schweiz Unternehmenssteuern von 3,3 Mrd. Franken entrichtet haben. Hochgerechnet auf die Gesamtzahl aller BAG entspricht dies einem Wert von 7,5 Mrd. Franken. Damit kommt diese Unternehmensgruppe f\u00fcr 42% aller Ertrags- und Kapitalsteuern an Bund, Kantone und Gemeinden auf.&#13;<\/p>\n<h2>Kennzeichen b\u00f6rsenkotierter Gesellschaften<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nViele der BAG sind kapitalintensive Grossunternehmen in einer fortgeschrittenen Phase der Internationalisierung. So haben 83,5% aller BAG weltweit mehr als 250 Mitarbeitende, w\u00e4hrend bei allen Aktiengesellschaften in der Schweiz nur 1% sich in dieser Gr\u00f6ssenklasse befindet. Die Schweiz ist f\u00fcr b\u00f6rsenkotierte Firmen der Standort ihres Headquarters, einer von mehreren Schwerpunkten ihrer F&amp;E und ein f\u00fcr die Schweiz bedeutender Produktionsort. Jedoch findet der gr\u00f6ssere Teil der Aktivit\u00e4ten dieser Unternehmensgruppe im Ausland statt. Diese Dominanz von Grossunternehmen an der B\u00f6rse ist nicht \u00fcberraschend, da in der Regel gr\u00f6ssere Unternehmen am Kapitalmarkt Eigenkapital aufnehmen, w\u00e4hrend kleinere Firmen sich meist durch wenige Investoren ausserhalb institutionalisierter M\u00e4rkte finanzieren k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2>Hohe Produktivit\u00e4t<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBAG produzieren kapitalintensiv und bieten hochproduktive Arbeitspl\u00e4tze. Ein Vergleich der Bruttowertsch\u00f6pfung pro Vollzeitbesch\u00e4ftigten zeigt, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin einer BAG im Durchschnitt eine Wertsch\u00f6pfung von 324&nbsp;988 Franken produziert (siehe <i>Tabelle 2<\/i>). Das ist zweieinhalb Mal mehr als im Schweizer Durchschnitt. Besonders ausgepr\u00e4gt ist dieser Produktivit\u00e4tsvorsprung im Dienstleistungsbereich, da vor allem hochproduktive Dienstleistungen wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Logistik von b\u00f6rsenkotierten Unternehmen erbracht werden. Die hohe Arbeitsproduktivit\u00e4t der b\u00f6rsenkotierten Unternehmen kann auf zwei Ursachen beruhen: Sie kann dank einer gr\u00f6sseren Kapitalausstattung oder aufgrund besser qualifizierter Mitarbeitender entstehen. Zur Kapitalausstattung wurden keine Daten erhoben; deshalb wurden die Bruttol\u00f6hne verglichen. Im Durchschnitt verdienen die Mitarbeitenden von BAG 20% mehr als die Mitarbeitenden in der Privatwirtschaft insgesamt und 13% mehr als Mitarbeitende von Unternehmen mit 50 und mehr Besch\u00e4ftigten. Wenn unterstellt wird, dass alle Besch\u00e4ftigten zum Grenzprodukt ihrer Arbeit entsch\u00e4digt werden, l\u00e4sst sich daraus schliessen, dass die Mitarbeitenden b\u00f6rsenkotierter Firmen aufgrund ihrer Qualifikationen etwa 20% produktiver sind als der schweizerische Durchschnitt. Somit stellt der Kapitaleffekt den wesentlichen Grund f\u00fcr die hohe Arbeitsplatzproduktivit\u00e4t dar.&#13;<\/p>\n<h2>Internationale Ausrichtung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin Vergleich des Internationalisierungsverhaltens von BAG mit dem Durchschnitt der Schweiz zeigt ein interessantes Bild. Die b\u00f6rsenkotierten Industrieunternehmen exportieren etwa denselben Anteil ihres Umsatzes (49%) wie die Schweizer Industrieunternehmen als Ganzes. Demgegen\u00fcber sind BAG multinational ausgerichtet, das heisst, sie produzieren weltweit an verschiedenen Standorten und bedienen entsprechend die Auslandm\u00e4rkte vermehrt von ihren ausl\u00e4ndischen Produktionsst\u00e4tten. Das zeigt sich im verh\u00e4ltnism\u00e4ssig hohen Personalbestand im Ausland: Bei BAG kommen auf jeden Mitarbeitenden in der Schweiz 4,7 Mitarbeitende im Ausland, w\u00e4hrend f\u00fcr die Schweiz als Ganzes auf einen Besch\u00e4ftigten im Inland 0,7 Personen im Ausland bei Schweizer Firmen arbeiten. Besonders ausgepr\u00e4gt ist die multinationale Orientierung der Produktion und Besch\u00e4ftigung bei b\u00f6rsenkotierten Industrieunternehmen. Diese produzieren etwa 70% ihres weltweiten Umsatzes im Ausland. Dabei beeinflussen die drei gr\u00f6ssten Gesellschaften \u2013 Nestl\u00e9, Novartis und Roche \u2013 dieses Resultat stark.&#13;<\/p>\n<h2>Zulieferketten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBAG sind auf vielf\u00e4ltige Weise mit der schweizerischen Volkswirtschaft verbunden und beeinflussen diese \u00fcber verschiedene Kan\u00e4le. Diese indirekten Wirkungen sind naturgem\u00e4ss schwierig zu quantifizieren. Basierend auf unseren Umfrageergebnissen lassen sich ein Wertsch\u00f6pfungsmultiplikator von 1,4 und ein Besch\u00e4ftigungsmultiplikator von 1,8 ableiten. Das bedeutet, dass allein \u00fcber die Zulieferketten im Jahr 2007 6% der Wertsch\u00f6pfung und 8% der Besch\u00e4ftigung in der Schweiz indirekt von BAG ausgel\u00f6st werden.&#13;<\/p>\n<h2>Netzwerkeffekte<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nViele BAG sind wichtige Akteure innerhalb bedeutender Cluster der Schweiz. Aufgrund ihrer ausgepr\u00e4gten Forschungsorientierung und ihres Engagements in der Weiterbildung der Mitarbeitenden leisten sie einen Beitrag zur St\u00e4rkung des Forschungs- und Arbeitsplatzes Schweiz. Selbstverst\u00e4ndlich sind diese Netzwerkvorteile nicht einseitig, sondern auch vorteilhaft f\u00fcr b\u00f6rsenkotierte Gesellschaften. Lokale Unternehmen, die qualitativ hochstehende Vorleistungen produzieren, und gut ausgebildete Arbeitskr\u00e4fte tragen dazu bei, dass BAG am Standort Schweiz erfolgreich sein k\u00f6nnen. Diese produktive Symbiose zwischen Gross- und Kleinunternehmen, zwischen multinationalen und lokalen Firmen, zwischen privaten und \u00f6ffentlichen Institutionen sind als Clustervorteile bekannt. Diese Effekte d\u00fcrften f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Schweiz von beachtlicher Bedeutung sein, lassen sich jedoch nur schwer quantifizieren.&#13;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nSchweizerische Aktiengesellschaften, deren Aktien an den B\u00f6rsen gehandelt werden, bilden einen wichtigen Pfeiler der international ausgerichteten Schweizer Wirtschaft. Obwohl lediglich jeder neunte Besch\u00e4ftigte bei dieser Unternehmensgruppe arbeitet, wird jeder sechste Franken durch sie erwirtschaftet; bei den Finanzdienstleistungen und der Chemie- und Pharmabranche ist es sogar jeder zweite Franken. Die starke internationale Ausrichtung wird auch dadurch sichtbar, dass jeder dritte Exportfranken von den b\u00f6rsenkotierten Gesellschaften verdient wird und jeder zweite ausl\u00e4ndische Mitarbeitende von schweizerischen Direktinvestoren bei diesen Unternehmen arbeitet. Sie sind somit vielfach Grossunternehmen in einer fortgeschrittenen Phase der Internationalisierung. Schliesslich sind b\u00f6rsenkotierte Unternehmen f\u00fcr jeden zweiten Franken an F&amp;E-Aufwendungen und beinahe f\u00fcr jeden zweiten Franken an Unternehmenssteuern verantwortlich. Die Schweiz ist Standort ihres Headquarters sowie ein wichtiger Forschungsplatz. Die Produktion im Inland bleibt f\u00fcr die Schweiz bedeutsam, auch wenn ein grosser Teil der Produktion im Ausland stattfindet.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1: \u00abAnteil b\u00f6rsenkotierter Aktiengesellschaften an der schweizerischen Volkswirtschaft, 2008\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2: \u00abAnteil der b\u00f6rsenkotierten Aktiengesellschaften (BAG) an der Bruttowertsch\u00f6pfung, direkte und indirekte Effekte, 2007\/08\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: \u00abBesch\u00e4ftigungsanteile (in Vollzeit\u00e4quivalenten), 2008\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 2: \u00abVergleich der Bruttowertsch\u00f6pfung pro Besch\u00e4ftigten, 2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Vollst\u00e4ndige StudieMoser Peter, Hauser Christian, Hauser Heinz, (2009): Die volkswirtschaftliche Bedeutung b\u00f6rsenkotierter Schweizer Aktiengesellschaften. Studie zuhanden von economiesuisse, Verband der Schweizer Unternehmen. Die Studie ist unter <i><a href=\"http:\/\/www.economiesuisse.ch\">http:\/\/www.economiesuisse.ch<\/a><\/i>, Publikationen, und <i><a href=\"http:\/\/www.htwchur.ch\/fow\">http:\/\/www.htwchur.ch\/fow<\/a><\/i> erh\u00e4ltlich.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: MethodikDie Studie untersucht 249 der uns bekannten 274 b\u00f6rsenkotierten Schweizer Aktiengesellschaften. B\u00f6rsenkotierte Investmentgesellschaften wurden nicht einbezogen. Zwei Datenquellen wurden verwendet: zum einen Bloomberg, die Informationen aus den Gesch\u00e4ftsberichten von 232 der zu untersuchenden Firmen bereitstellen. Diese Daten betreffen die gesamten weltweiten Aktivit\u00e4ten der Unternehmen. Um die Aktivit\u00e4ten am Standort Schweiz zu erfassen, wurde im Sommer 2009 eine Befragung unter allen 249 Unternehmen durchgef\u00fchrt. Dank intensivem Nachfassen sind insgesamt 84 Frageb\u00f6gen retourniert worden, was einem R\u00fccklauf von 34% entspricht. Die antwortenden Unternehmen decken 74% der B\u00f6rsenkapitalisierung ab. Mit Hilfe der Umfrageergebnisse wurden Hochrechnungen f\u00fcr die 155 Unternehmen vorgenommen, f\u00fcr die lediglich Daten von Bloomberg vorlagen. Das hierf\u00fcr angewandte Verfahren basiert auf der Annahme, dass Unternehmen derselben Branche und Gr\u00f6sse sich \u00e4hnlich verhalten. Auf diese Weise konnten die schweizerischen Aktivit\u00e4ten aller b\u00f6rsenkotierten Unternehmen abgesch\u00e4tzt werden. Die Studie macht somit Aussagen \u00fcber die Gesamtheit aller b\u00f6rsenkotierten Schweizer Aktiengesellschaften, wobei sich die Resultate \u2013 soweit nicht anders angegeben \u2013 auf die hochgerechneten Werte beziehen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Forschungsstelle f\u00fcr Wirtschaftspolitik der Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft HTW Chur untersuchte im Auftrag von Economiesuisse die volkswirtschaftliche Bedeutung b\u00f6rsenkotierter Unternehmen in der Schweiz. 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