{"id":121758,"date":"2010-01-01T12:00:00","date_gmt":"2010-01-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2010\/01\/spescha-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:35:38","modified_gmt":"2023-08-23T21:35:38","slug":"spescha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2010\/01\/spescha\/","title":{"rendered":"90 Jahre Die Volkswirtschaft: Ein Dank den Autoren und Lesern"},"content":{"rendered":"<p>Zwei witzige Publizisten haben vor Jahren Die Volkswirtschaft als \u00abPrawda\u00bb betitelt. Als \u00abPrawda der Wirtschaft\u00bb und als \u00abPrawda des SECO\u00bb. Zu Recht? Sicher, Die Volkswirtschaft ist ein Staatsmedium. Aber Prawda? Prawda bedeutet im Russischen Wahrheit. Zu Zeiten des Staatssozialismus trug das Organ der Kommunistischen Partei der Sowjetunion den Titel. Und sie glaubte im Ernst, der Verk\u00fcnder der Wahrheit zu sein. Wir hingegen verstehen uns nicht als Verk\u00fcnder absoluter Wahrheiten und schon gar nicht als einseitiges Sprachrohr irgendeiner Institution, auch nicht einer staatlichen. Im Gegenteil: Entscheidungstr\u00e4ger und Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft berichten darin aus erster Hand \u00fcber komplexe aktuelle Themen, die f\u00fcr den Wohlstand unseres Landes von Bedeutung sind. Um der Einseitigkeit zu entgehen, werden die Monatsthemen durch kontroverse wirtschaftspolitische Stellungnahmen abgerundet. Bei aller Sachlichkeit, die wir pflegen, ist der Einbezug von unterschiedlichen politischen Positionen geradezu ein Identit\u00e4tsmerkmal der Zeitschrift Die Volkswirtschaft. Mit der breiten Bearbeitung des Themas werden Leserinnen und Leser aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, aber auch aus dem Bildungs- und Medienbereich angesprochen.Wie leicht ist es f\u00fcr die Redaktion, geeignete Autoren zu finden? Angesichts der prominenten und besch\u00e4ftigten Autoren, die f\u00fcr unsere Zeitschrift Beitr\u00e4ge verfassen, grenzt es nahezu an ein Wunder, dass ich in den zehn Jahren, die ich als Chefredaktor arbeite, keine zwanzig Absagen erhalten habe. Dass das Verfassen eines Artikels den Autoren sogar Freude bereiten kann, belegen die Zeilen, die ich erst k\u00fcrzlich erhalten habe: \u00abDas Verfassen des Artikels hat grossen Spass gemacht. Ich freue mich auf die Publikation! Gerne werde ich auch in Zukunft f\u00fcr Die Volkswirtschaft schreiben. Das ist eine sch\u00f6ne Plattform, um komplizierte Dinge einfach und kompakt zu vermitteln (welch grosse Kunst!).\u00bbAn dieser Stelle m\u00f6chte ich allen, die zur Schaffung und zum Erhalt der Institution Die Volkswirtschaft beitragen, danken: dem Herausgeber, aber ganz besonders den Leserinnen und Lesern sowie den Autoren und dem kleinen Team von Redaktoren. Uns freut es, wenn es uns gelingt, Die Volkswirtschaft auch in Zukunft zu einer unverzichtbaren Publikation werden zu lassen, ganz wie einst ein Leser es ausdr\u00fcckte: \u00abJe l\u00e4nger ich Die Volkswirtschaft lese, desto besser finde ich sie.\u00bb F\u00fcr uns ein Ansporn, noch besser zu werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei witzige Publizisten haben vor Jahren Die Volkswirtschaft als \u00abPrawda\u00bb betitelt. Als \u00abPrawda der Wirtschaft\u00bb und als \u00abPrawda des SECO\u00bb. Zu Recht? Sicher, Die Volkswirtschaft ist ein Staatsmedium. Aber Prawda? Prawda bedeutet im Russischen Wahrheit. Zu Zeiten des Staatssozialismus trug das Organ der Kommunistischen Partei der Sowjetunion den Titel. 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