{"id":121764,"date":"2010-01-01T12:00:00","date_gmt":"2010-01-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2010\/01\/zeier-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:35:25","modified_gmt":"2023-08-23T21:35:25","slug":"zeier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2010\/01\/zeier\/","title":{"rendered":"Konjunkturindikatoren: Dienstleistungshandel der Schweiz mit dem Ausland"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Schweiz als kleine und offene Volkswirtschaft ist der Dienstleistungshandel mit dem Ausland wichtig. Er ist Teil des Aussenbeitrags (Exporte abz\u00fcglich Importe) und fliesst in die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ein. Als Konjunkturindikator findet er vor allem als gleich- oder nachlaufender Indikator Verwendung. Die Statistik des Dienstleistungshandels der Schweiz mit dem Ausland ist eine Komponente der Zahlungsbilanz der Schweiz und wird von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) viertelj\u00e4hrlich erstellt und ver\u00f6ffentlicht. Gegenw\u00e4rtig baut die SNB die Erhebung der Statistik aus. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/201001_11_Zeier_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Bedeutung des Dienstleistungshandels mit dem Ausland<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie wirtschaftliche Verflechtung der Schweiz mit dem Ausland ist traditionell hoch und hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Als Indikator f\u00fcr die volkswirtschaftliche Bedeutung des Aussenhandels wird h\u00e4ufig die Aussenhandelsquote (Summe der Exporte und Importe in Prozenten des BIP) herangezogen. Diese stieg \u2013 bezogen auf den schweizerischen Aussenhandel mit Diensten \u2013 zwischen 1990 und 2008 von 12% auf 22%&#13;<br \/>\nDie Ausf\u00fchrungen im vorliegenden Beitrag beziehen sich auf nominelle, nicht saisonbereinigte Daten. (vgl. <i>Grafik 1<\/i>). Vergleicht man die Schweiz mit anderen kleinen, offenen Volkswirtschaften \u2013 wie z.B. \u00d6sterreich oder Schweden (je 26%) \u2013 liegt die schweizerische Quote etwas tiefer.Die Nettoexporte des Dienstleistungshandels fliessen als Teil des Aussenbeitrags in die Berechnung des BIP ein. In Branchen wie dem Kreditgewerbe und dem Tourismus d\u00fcrften die Dienstleistungsexporte die H\u00e4lfte der Wertsch\u00f6pfung generieren; sie sind damit auch f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung bedeutsam. Nachfrageschwankungen nach Dienstleistungsexporten wirken sich also stark auf die schweizerische Konjunktur aus. Die Dienstleistungsimporte sind Teil des inl\u00e4ndischen Privatkonsums (z.B. Tourismus, Finanzdienste f\u00fcr Haushalte) oder fliessen als Vorleistungen in die Produktion der Unternehmen (z.B. Finanzdienste f\u00fcr Unternehmen, Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung von Lizenzen und Patenten).&#13;<\/p>\n<h2>Gliederung und Bestimmungsfaktoren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss internationalen Vorgaben (vgl. <i>Kasten 1\u2212 Zahlungsbilanz der Schweiz: Jahresbericht\u2212 Zahlungsbilanz der Schweiz: Quartalssch\u00e4tzung \u2212 Statistisches Monatsheft: Tabelle Q1 Ertragsbilanz \u2013 Hauptgruppen; Internet, Tabelle Q1a Ertragsbilanz \u2013 KomponentenDie Publikationen der SNB werden in Deutsch, Franz\u00f6sisch und Englisch ver\u00f6ffentlicht und sind im Internet verf\u00fcgbar <i>(<a href=\"http:\/\/www.snb.ch\">http:\/\/www.snb.ch<\/a>, Publikationen).<\/i>) wird der Aussenhandel mit Diensten in zehn Hauptkategorien und diverse Unterkategorien gegliedert. Im Folgenden werden nur die f\u00fcr die Schweiz wichtigsten kommentiert; dazu z\u00e4hlen die Finanzdienste der Banken, der Tourismus, der Transithandel (auch Merchanting genannt) sowie die Lizenz- und Patentertr\u00e4ge.Die <i>Finanzdienste der Banken<\/i> umfassen das Kommissionsgesch\u00e4ft sowie die sogenannten <i>Financial Intermediation Services Indirectly Measured (Fisim),<\/i> d.h. Finanzdienste, welche indirekt \u00fcber die Zinsen verg\u00fctet werden. Bestimmend f\u00fcr die Entwicklung der Finanzdienste sind die Ertr\u00e4ge aus dem Kommissionsgesch\u00e4ft. Dabei handelt es sich vor allem um Entgelte f\u00fcr die Verm\u00f6gensverwaltung und f\u00fcr Emissionsgesch\u00e4fte sowie um Courtagen im Wertschriftenhandel. Die Entwicklung der Finanzdienstexporte ist stark mit dem Verlauf der Aktienm\u00e4rkte korreliert. Der Tourismus umfasst den Reiseverkehr in Form von Gesch\u00e4fts-, Ferien- und Tagesreisen. Die Ausgaben ausl\u00e4ndischer G\u00e4ste in der Schweiz werden als Dienstleistungsexporte, die Ausgaben inl\u00e4ndischer G\u00e4ste im Ausland als Dienstleistungsimporte verbucht. Der Tourismus ist abh\u00e4ngig von der Wechselkursentwicklung sowie der Einkommenslage im Ausland (Exporte) bzw. in der Schweiz (Importe). Unter <i>Transithandel<\/i> werden Handelsgesch\u00e4fte ausgewiesen, bei welchen Waren im Ausland gekauft und anschliessend im Ausland weiterverkauft werden, ohne dass die Waren in der Schweiz verzollt werden. Gem\u00e4ss internationalen Vorgaben werden die Nettoeinnahmen aus dem Transithandel als Dienstleistungsexporte verbucht. Mehr als die H\u00e4lfte der gehandelten G\u00fcter sind Energietr\u00e4ger; entsprechend korrelieren die Transithandelsexporte stark mit den Rohstoffpreisen. Unter <i>Lizenz- und Patentertr\u00e4gen<\/i> werden Geb\u00fchren f\u00fcr die Nutzung von Lizenzen und Patenten ausgewiesen. F\u00fcr deren Entwicklung sind verschiedene Faktoren verantwortlich. So spielt der Austausch von Know-how innerhalb von multinationalen Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle. Eindeutige Bestimmungsfaktoren sind aber zurzeit keine bekannt.<\/i>&#13;<\/p>\n<h2>Herkunft der Daten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Statistik des Dienstleistungshandels der Schweiz mit dem Ausland wird von der SNB erstellt. Methodische Grundlagen sind dabei das <i>Balance of Payments Manual (BPM5)<\/i> des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) bzw. das <i>Manual on Statistics of International Trade in Services (MSITS2002)<\/i> der UNO (vgl. <i>Kasten 1\u2212 Zahlungsbilanz der Schweiz: Jahresbericht\u2212 Zahlungsbilanz der Schweiz: Quartalssch\u00e4tzung \u2212 Statistisches Monatsheft: Tabelle Q1 Ertragsbilanz \u2013 Hauptgruppen; Internet, Tabelle Q1a Ertragsbilanz \u2013 KomponentenDie Publikationen der SNB werden in Deutsch, Franz\u00f6sisch und Englisch ver\u00f6ffentlicht und sind im Internet verf\u00fcgbar <i>(<a href=\"http:\/\/www.snb.ch\">http:\/\/www.snb.ch<\/a>, Publikationen).<\/i>). Damit gew\u00e4hrleistet die SNB die internationale Vergleichbarkeit der Daten.Den gr\u00f6ssten Teil der Daten erhebt die SNB quartalsweise direkt bei den Unternehmen, so auch die Finanzdienste, den Transithandel und die Lizenz- und Patentertr\u00e4ge. Ein Teil der Daten wird nur j\u00e4hrlich erhoben; die entsprechenden Quartalsdaten werden gesch\u00e4tzt. Daneben gibt es Dienste, die nicht direkt erhoben werden k\u00f6nnen, so z.B. die Fisim und die Versicherungsdienste. Diese Daten werden gem\u00e4ss den Anforderungen des IWF gesch\u00e4tzt. Die Sch\u00e4tzungen basieren auf quartalsweise erhobenen Daten wie beispielsweise den Pr\u00e4mieneinnahmen f\u00fcr die Versicherungsdienste oder den Zinsertr\u00e4gen der Banken f\u00fcr die Fisim. Die Daten zum Tourismus werden j\u00e4hrlich vom Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) erhoben bzw. quartalsweise vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) gesch\u00e4tzt.<\/i>&#13;<\/p>\n<h2>Entwicklung seit 1990<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGemessen am BIP nahmen die gesamten Dienstleistungsexporte zwischen 1990 und 2008 von 8% auf 16% zu. In absoluten Zahlen beliefen sie sich 2008 auf 84 Mrd. Franken (vgl. Grafik 1). Dabei hatten 2008 die Finanzdienste der Banken mit 21 Mrd. Franken das gr\u00f6sste Gewicht (vgl. <i>Grafik 2<\/i>), gefolgt vom Tourismus (16 Mrd. Fr.), dem Transithandel (14 Mrd. Fr.) sowie den Lizenz- und Patentertr\u00e4gen (13 Mrd. Fr.).Bis 1997 war der <i>Tourismus<\/i> mit einem Anteil von mindestens einem Drittel an den gesamten Dienstleistungsexporten die gr\u00f6sste Exportkategorie. Bis 2008 nahm die relative Bedeutung des Tourismus auf 18% ab zugunsten der bis dahin zweitgr\u00f6ssten Kategorie, den <i>Finanzdiensten der Banken.<\/i> Diese machten 2008 mit 30% den gr\u00f6ssten Teil der Dienstleistungsexporte aus. Eine \u00fcberdurchschnittliche Zunahme l\u00e4sst sich beim <i>Transithandel<\/i> beobachten. Mit einem Anteil von durchschnittlich 3% am Total der Dienstleistungsexporte waren die Transithandelsdienste bis 2002 unbedeutend; ab 2003 schossen sie in die H\u00f6he und erreichten 2008 einen Anteil von 14%. Der steile Anstieg ist zu einem grossen Teil auf die Preissteigerungen von Energietr\u00e4gern und anderen Rohstoffen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Allerdings erkl\u00e4rt sich ein Teil der starken Zunahme auch durch den steten Zuzug von Transith\u00e4ndlern in die Schweiz, insbesondere nach Genf und Zug. Der Anteil der <i>Lizenz- und Patentertr\u00e4ge<\/i> am Total der Dienstleistungsexporte bewegte sich bis 2000 um 10%; seither erh\u00f6hte sich deren Anteil auf 14%. Die gesamten Dienstleistungsimporte wuchsen zwischen 1990 und 2008 etwas schw\u00e4cher als die Exporte. In&nbsp;% des BIP stiegen sie von 4% auf 6%; 2008 betrugen sie 35 Mrd. Franken. Die Lizenz- und Patentertr\u00e4ge (13 Mrd. Fr.) waren wertm\u00e4ssig die bedeutendste Kategorie, gefolgt vom Tourismus (12 Mrd. Fr.). Bis 2007 dominierte der <i>Tourismus<\/i> die Dienstleistungsimporte. Sein Anteil an den gesamten Dienstleistungsimporten ging jedoch zwischen 1990 und 2007 von 58% auf 36% deutlich zur\u00fcck. An Bedeutung gewannen haupts\u00e4chlich die <i>Lizenz- und Patentertr\u00e4ge.<\/i> Diese machten bis 1998 durchschnittlich etwa 10% aus, stiegen ab 1999 stark an und erreichten 2008 einen Anteil von 36%. Seit Bestehen der Statistik (1947) verzeichnete die Schweiz im Aussenhandel mit Diensten stets einen <i>Export\u00fcberschuss.<\/i> Dabei wurden durchwegs mehr als doppelt so viele Dienste exportiert als importiert. Der Export\u00fcberschuss erh\u00f6hte sich zwischen 1990 und 2008 von 16 auf 50 Mrd. Franken. Sowohl das Niveau als auch die Entwicklung des \u00dcberschusses wurden zwischen 1990 und 2003 durch den Saldo der Finanzdienste bestimmt. Ab 2004 nahm dessen Bedeutung zugunsten des markant steigenden Saldos des Transithandels ab. Ab diesem Zeitpunkt pr\u00e4gte der Transithandel nicht nur die Entwicklung, sondern vermehrt auch das Niveau des \u00dcberschusses.&#13;<\/p>\n<h2>Ausblick<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Aussenhandel mit Diensten spielt eine zunehmend wichtige Rolle f\u00fcr die schweizerische Volkswirtschaft. L\u00fccken in der Statistik f\u00fchren jedoch dazu, dass gegenw\u00e4rtig die Bedeutung des Dienstleistungshandels der Schweiz mit dem Ausland untersch\u00e4tzt wird. Gewisse Dienstleistungskategorien werden nur teilweise erhoben oder fehlen ganz. Betroffen sind beispielsweise Consulting- und IT-Dienste sowie Dienste im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung. Auch fehlt eine Gliederung der Dienste nach L\u00e4ndern, wie sie heute f\u00fcr Industriel\u00e4nder \u00fcblich ist. Um die Abbildung des Dienstleistungshandels der Schweiz mit dem Ausland zu verbessern, baut die SNB die bestehende Erhebung im Rahmen des Projekts <i>serviceBOP<\/i> bis 2012 aus (vgl. <i>Kasten 2Die SNB ist dabei, die Erhebung des Dienstleistungshandels der Schweiz mit dem Ausland zu \u00fcberarbeiten. L\u00fccken werden geschlossen und die Dienste neu mit einer geografischen Gliederung erhoben. Mit dem Ausbau des Erhebungskreises von aktuell rund 500 auf k\u00fcnftig ca. 2500 Unternehmen wird die Repr\u00e4sentativit\u00e4t der Statistik verbessert. Im ersten Halbjahr 2010 wird die SNB bei maximal 10000 Unternehmen in der Schweiz eine Vorerhebung durchf\u00fchren. Anhand dieser Resultate wird eine repr\u00e4sentative Auswahl f\u00fcr den k\u00fcnftigen Erhebungskreis vorgenommen. Die definitive Einf\u00fchrung der ausgebauten Erhebung des Dienstleistungshandels der Schweiz mit dem Ausland ist f\u00fcr 2012 geplant.).Neuerungen werden sich auch aufgrund der Revision des BPM5 ergeben. Die Umsetzung des neuen Standards f\u00fcr die gesamte Zahlungsbilanz ist in der Schweiz f\u00fcr 2014 geplant. Im Rahmen von <i>serviceBOP<\/i> wird sich die SNB jedoch bereits auf das revidierte Regelwerk BPM6 des IWF st\u00fctzen. Eine wichtige \u00c4nderung betrifft die Verbuchung des Transithandels: Dieser wird mit dem \u00dcbergang zum revidierten Standard (2014) nicht mehr im Dienstleistungshandel, sondern neu im Warenhandel verbucht werden.<\/i>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abDienstleistungsexporte und -importe sowie Aussenhandelsquote Dienste, 1990\u20132008\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abEntwicklung der wichtigsten Kategorien des schweizerischen Dienstleistungshandels mit dem Ausland, 1990\u20132008\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Publikationen der Schweizerischen Nationalbank \u2212 Zahlungsbilanz der Schweiz: Jahresbericht\u2212 Zahlungsbilanz der Schweiz: Quartalssch\u00e4tzung \u2212 Statistisches Monatsheft: Tabelle Q1 Ertragsbilanz \u2013 Hauptgruppen; Internet, Tabelle Q1a Ertragsbilanz \u2013 KomponentenDie Publikationen der SNB werden in Deutsch, Franz\u00f6sisch und Englisch ver\u00f6ffentlicht und sind im Internet verf\u00fcgbar <i>(<a href=\"http:\/\/www.snb.ch\">http:\/\/www.snb.ch<\/a>, Publikationen).<\/i>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Ausbau der Erhebung des Dienstleistungshandels mit dem Ausland \u2013 Projekt serviceBOPDie SNB ist dabei, die Erhebung des Dienstleistungshandels der Schweiz mit dem Ausland zu \u00fcberarbeiten. L\u00fccken werden geschlossen und die Dienste neu mit einer geografischen Gliederung erhoben. Mit dem Ausbau des Erhebungskreises von aktuell rund 500 auf k\u00fcnftig ca. 2500 Unternehmen wird die Repr\u00e4sentativit\u00e4t der Statistik verbessert. Im ersten Halbjahr 2010 wird die SNB bei maximal 10000 Unternehmen in der Schweiz eine Vorerhebung durchf\u00fchren. Anhand dieser Resultate wird eine repr\u00e4sentative Auswahl f\u00fcr den k\u00fcnftigen Erhebungskreis vorgenommen. Die definitive Einf\u00fchrung der ausgebauten Erhebung des Dienstleistungshandels der Schweiz mit dem Ausland ist f\u00fcr 2012 geplant.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Schweiz als kleine und offene Volkswirtschaft ist der Dienstleistungshandel mit dem Ausland wichtig. Er ist Teil des Aussenbeitrags (Exporte abz\u00fcglich Importe) und fliesst in die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ein. 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