{"id":121901,"date":"2009-11-01T12:00:00","date_gmt":"2009-11-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2009\/11\/gantenbein-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:35:51","modified_gmt":"2023-08-23T21:35:51","slug":"gantenbein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2009\/11\/gantenbein\/","title":{"rendered":"Venture Capital in der Schweiz: Wie gef\u00e4hrdet sind Innovationen in der Schweiz durch die Finanzkrise?"},"content":{"rendered":"<p>Der Standort Schweiz verf\u00fcgt grunds\u00e4tzlich \u00fcber sehr vorteilhafte Rahmenbedingungen f\u00fcr die Gr\u00fcndung junger und innovativer Unternehmen, die in ihrer Wirkung einen wesentlichen Beitrag zur systematischen und strukturellen Erneuerung der Volkswirtschaft leisten. Die unternehmerische Kultur, das gesellschaftliche Verst\u00e4ndnis wie auch die politische Unterst\u00fctzung sind indes drei Faktoren, die innovationshemmend wirken. Beim f\u00fcr die Verwirklichung marktf\u00e4higer Ideen verf\u00fcgbaren (Risiko-)Kapital nimmt die Schweiz im internationalen Vergleich ebenfalls eine Position im Mittelfeld ein. Deshalb stellt sich die Frage, ob sich die Situation durch die Finanzkrise noch verst\u00e4rkt und in welchem Bereich m\u00f6gliche Chancen und Handlungsfelder identifiziert werden k\u00f6nnen.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200911_18_Gantenbein_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Vergleich zu anderen L\u00e4ndern wird der Schweiz im Allgemeinen eine sehr hohe Standortattraktivit\u00e4t attestiert. Diese Auszeichnung speist sich nicht zuletzt aus einem weltweit anerkannt hohen Niveau in der Berufswie auch der universit\u00e4ren Ausbildung sowie aus attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen. Ein hoher Lebensstandard und die Pr\u00e4senz wichtiger internationaler Konzerne als potenzielle Kunden lassen die Schweiz zus\u00e4tzlich als interessanten Standort f\u00fcr Unternehmensgr\u00fcndungen erscheinen.&#13;<\/p>\n<h2>Verf\u00fcgbarkeit von Venture Capital: Die Schweiz im Hintertreffen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAllerdings gibt es eine Reihe von Defiziten. Zun\u00e4chst ist die Verf\u00fcgbarkeit von Risikokapital (Venture Capital, VC) zur Finanzierung junger und innovativer Unternehmen im internationalen Vergleich eher durchschnittlich. Im Vergleich zur Weltspitze &#8211; insbesondere Singapur, Hongkong, Finnland, Schweden oder USA &#8211; rangiert die Schweiz geradezu abgeschlagen, wie der j\u00fcngste Global Competitiveness Report des World Economic Forum nahelegt.\u00a0Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig: Zum einen existiert in der Schweiz eine sehr hohe Sparquote. Im Gegensatz zu vergleichbar grossen, finanzstarken Staaten &#8211; wie Singapur &#8211; werden diese \u00abgesparten\u00bb Gelder aber nur in geringerem Mass f\u00fcr die systematische Erneuerung der Volkswirtschaft investiert. In einzelnen Regionen wie Kalifornien betr\u00e4gt der Anteil an j\u00e4hrlich investiertem Venture Capital gemessen an der volkswirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung (BIP) rund 0,7%. In der Schweiz sind es sch\u00e4tzungsweise lediglich 0,08% bis 0,12%. \u00a0Hinzu kommt eine strukturelle Risikoaversion, insbesondere bei institutionellen Anlegern. Schweizer Pensionskassen und andere Investoren sind aufgrund ihres traditionellen Asset Managements &#8211; ebenso wie sehr verm\u00f6gende Privatpersonen &#8211; kaum in Private Equity und noch weniger in Venture Capital engagiert. Das liegt wohl auch daran, dass sie mit diesem agilen und dynamischen, stets um Innovationen ringenden Marktsegment kulturell und historisch weniger vertraut sind als ihre angels\u00e4chsischen Kollegen.&#13;<\/p>\n<h2>Systematische Innovationsf\u00f6rderung in aufstrebenden L\u00e4ndern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDramatisch wird es, wenn man rasch aufstrebende Volkswirtschaften wie Indien und China betrachtet. Sie stossen mit einer systematischen Innovationsf\u00f6rderung in immer mehr wertsch\u00f6pfungsintensive Wettbewerbsfelder vor und locken mit ihren strategisch ausgerichteten, den universit\u00e4ren Einrichtungen angeschlossenen Innovations- und Industrieparks auch in erheblichem Umfang Schweizer Kapital an. Allein im chinesischen Zhongguancun Science Park stehen beispielsweise f\u00fcr Ventures nach vorsichtigen Sch\u00e4tzungen mehr als zehnmal so viele Mittel zur Verf\u00fcgung wie f\u00fcr die ganze Schweiz! Dabei geht es aber nicht nur um finanzielle Ressourcen, sondern um Rahmenbedingungen, die in vielf\u00e4ltiger Weise wirken: Die besondere Venture-Atmosph\u00e4re ergibt sich aus einem dynamischen System variierender Akteure, verbunden mit zahlreichen inventions- und innovationsf\u00f6rdernden Interaktionen und R\u00fcckkoppelungen.&#13;<\/p>\n<h2>Auswirkungen der Finanzkrise: Direkte Faktoren&#8230;<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWas sind nun die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Verf\u00fcgbarkeit von Wagniskapital und damit auf die Innovationskraft der Schweizer Volkswirtschaft? Grunds\u00e4tzlich treten direkte wie auch indirekte Faktoren zu Tage. Der wichtigste direkte Faktor ist der unmittelbare Zwang bestehender Investoren, ihre &#8211; durch die Finanzkrise ohnehin tendenziell verminderten &#8211; Mittel zuerst in die bereits im Portfolio befindlichen Unternehmen zu investieren, um deren durch die Krise verlangsamtes Momentum aufrechtzuerhalten und deren Bestand zu sichern. Dies reduziert die M\u00f6glichkeit der Investoren, in neue, vielversprechende Innovatoren zu investieren. Hinzu kommt, dass Grossunternehmen, die nicht selten \u00fcber firmeneigene Corporate-VC-Abteilungen verf\u00fcgen und erhebliche Teile der Forschung und Entwicklung \u00fcber VC-Engagements ausgelagert haben, in finanziell schwierigeren Zeiten ihre Forschungsbudgets substanziell k\u00fcrzen und weniger in Ventures investieren.&#13;<\/p>\n<h2>&#8230;und indirekte Faktoren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAber auch indirekte Faktoren spielen eine wichtige Rolle. So ist beispielsweise der Zugang zu Fremdkapital f\u00fcr Private-Equity seit 2007 schwieriger geworden. Im Segment Venture Capital ist es derzeit fast unm\u00f6glich, Fremdkapital zu erhalten.\u00a0Im Venture-Bereich wird daher mit Eigenkapital und Eigenkapital-\u00e4hnlichen Instrumenten gewirtschaftet; Hebelwirkungen durch den Einsatz von Fremdkapital sind selten. Die Krise trifft aber gerade auch das VC-Gesch\u00e4ft &#8211; insbesondere das Neugesch\u00e4ft &#8211; stark, weil schon von der ersten Finanzie-rungsrunde an \u00fcberlegt werden muss, wie das gesamte Wachstumspotenzial finanziert werden soll, und weil mit den vorhandenen Mitteln in erster Linie versucht wird, bestehende Portfoliounternehmen durch die Krise zu finanzieren. \u00a0Ein weiterer indirekter Faktor bezieht sich auf die potenziellen Kunden der Jungunternehmen, also die Endverbraucher und die Unternehmen. Diese sind nicht selten selbst von Einkommensbzw. Nachfrager\u00fcckg\u00e4ngen betroffen, was eine entsprechende Kontraktion des Marktes nach sich zieht. Ausgestattet mit weniger Startkapital &#8211; aktuell h\u00e4ufig aus dem vertrauten Umfeld (Family, Friends &amp; Fools sowie Foundations) -, sind die ersten Schritte junger Unternehmen somit erheblich schwieriger geworden. Darunter leidet die Innovationskraft und mithin die unternehmerische Motivation, eine Idee oder eine Erfindung (Invention) in marktf\u00e4hige Produkte oder Dienstleistungen umzusetzen, die einen neuen oder zumindest deutlich erh\u00f6hten Kundennutzen generieren.\u00a0Zusammengefasst bedeutet dies, dass sich die ohnehin schon bestehende Knappheit von Wagniskapital durch die Finanzkrise weiter versch\u00e4rft hat. Sieht die Zukunft nun d\u00fcster aus?&#13;<\/p>\n<h2>Krise als Chance f\u00fcr lernf\u00e4hige Jungunternehmer<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Gute an der Krise mag sein, dass die Jungunternehmer gezwungen sind, noch kreativer und innovativer, anpassungsf\u00e4higer und agiler zu werden. Das gilt auch f\u00fcr universit\u00e4re Institutionen, die nicht selten an einer zentralen Schnittstelle zwischen Invention und Innovation stehen. An der Schnittstelle zur Wirtschaft helfen m\u00f6glichst vielf\u00e4ltige alternative Finanzierungsm\u00f6glichkeiten, um die beste L\u00f6sung f\u00fcr Forschende wie auch f\u00fcr unternehmerisch T\u00e4tige zu finden. Breiter, fr\u00fcher und kreativer noch als bisher muss die Suche nach neuen Lizenz- und Kooperationspartnern angegangen werden. Wer vermarktungsf\u00e4hige Innovationen vorantreibt, wird sich noch genauer \u00fcberlegen m\u00fcssen, wo die Marktl\u00fccken sind, wie die Vorg\u00e4nge beschleunigt werden k\u00f6nnen und welche ungew\u00f6hnlichen Wege begangen werden m\u00fcssten. Dies kann eine langfristig \u00e4usserst wertvolle Erfahrung sein. Ohne rasche Anpassungs- und Lernf\u00e4higkeit werden heute aber gerade auch an der Schnittstelle zur Wirtschaft zahlreiche Opportunit\u00e4ten leichtfertig verpasst.\u00a0Zudem ist die Verf\u00fcgbarkeit von Wagniskapital nur ein &#8211; wenn auch ein gewichtiger &#8211; Faktor f\u00fcr den Erfolg einer Unternehmung. Ebenso wichtig wie die rein technische Kapitalzufuhr sind f\u00fcr Jungunternehmen mit marktrelevanten Innovationen die richtigen Netzwerker, z.B. Leute im Verwaltungsrat, die in der Lage sind, tragf\u00e4hige Strategien zu erkennen und festzulegen. Wichtig sind auch die richtigen Leute auf der operativen F\u00fchrungsebene, welche Forschung und Entwicklungsbudgets zusammenstellen, die unternehmensweite Kultur innovationsfreudig zu entwickeln haben sowie strategische Allianzen einf\u00e4deln und Kontakte zu (potenziellen) Schl\u00fcsselkunden einbringen. \u00a0Das Humankapital d\u00fcrfte indes der entscheidende Faktor sein f\u00fcr die langfristige Lebensf\u00e4higkeit von Start-ups. Menschen reagieren sehr sensibel auf unternehmensspezifische Signale in ihrem Makroinnovationsumfeld: Je innovationsfreudiger die Kultur ist, desto erfolgreicher sind jeweils die Mikroinnovationen. Dementsprechend ist auch der Suche nach Reflexionskompetenz, Listening Skills, analytischen F\u00e4higkeiten, Vernetzungspotenzial, Marketing-, Verkaufs- und Kommunikationsflair &#8211; gerade im Venture-Gesch\u00e4ft &#8211; vermehrt Beachtung zu schenken. Trotz Finanzkrise und noch h\u00e4rterem Kampf um Startkapital darf dieser entscheidende Sachverhalt nicht vergessen werden.&#13;<\/p>\n<h2>Das Beispiel European Investment Fund<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm das in jungen Unternehmen vorhandene Potenzial besser zu heben und gest\u00e4rkt aus der Krise hervorzugehen, besteht konkreter Handlungsbedarf. Anstatt vieles dem Zufall zu \u00fcberlassen, sollte eine nachhaltige, mit universit\u00e4ren Forschungsschwerpunkten verbundene Innovationspolitik mit nationalen Clustern erkennbar gemacht werden. Der private Sektor &#8211; \u00fcber Business Angels bis zu Investorenvereinigungen und einzelnen gewichtigen Funds &#8211; leistet dabei bereits jetzt einen entscheidenden Beitrag durch gezielte Investitionen in ausgew\u00e4hlten Branchen (Medtech, Biotech, Pharma, ICT). Erfolgreich geht die Europ\u00e4ische Kommission mit dem Vehikel European Investment Fund (EIF) Vgl. <a href=\"http:\/\/www.eif.europa.eu\/venture\/activity\/index.htm\">www.eif.europa.eu\/venture\/activity\/index.htm<\/a> . voran: In einem kleinen Team werden im Auftrag der European Investment Bank jene rund 300 VC-Fund Manager im EU-Raum ausgew\u00e4hlt, die mit Kapital (insgesamt stehen derzeit rund 7 Mrd. Franken zur Verf\u00fcgung) unterst\u00fctzt werden, um die Kommerzialisierung EU-interner Technologien in sch\u00e4tzungsweise mehr als 1500 Unternehmen zu f\u00f6rdern. Der Mitteleinsatz des EIF ist aber vielfach auf erhebliche privatwirtschaftliche Ressourcen &#8211; in der Regel in doppeltem Umfang der EIF-Investments &#8211; angewiesen. Dies stellt sicher, dass die Investment-Opportunit\u00e4ten nach privatwirtschaftlichen VC-Kriterien selektiert werden. Diese wirtschaftliche Public-Private-Partnership-L\u00f6sung pr\u00e4gt eine kompetitive, wirkungsvolle Venture-Kultur im EU-Raum. Gleichzeitig wird mit dem Bestreben des EIF, jeweils nicht mehr als 10% bis 35% einer Jungunternehmung zu erwerben, jeder eingesetzte Euro stets mit zwei bis zehn Euro von priva-ter Seite &#8211; bei gleichen Abw\u00e4rtsrisiken und demselben Aufw\u00e4rtspotenzial &#8211; gehebelt. So betrachtet ist das mit dem EIF verbundene Kapital Ausl\u00f6ser f\u00fcr sch\u00e4tzungsweise 20 Mrd. Franken Co-Investments von privater Seite.&#13;<\/p>\n<h2>Schweiz: Mut zum Risiko f\u00f6rdern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Schweiz muss auch daran gearbeitet werden, dass vielversprechende Finanzierungen nicht durch ausgepr\u00e4gte Risikoscheu ausbleiben. Eigene Firmengr\u00fcndungen stellen nicht nur tr\u00e4ge Gewohnheiten in Frage; sie werden nicht selten auch mit Argwohn und Neid verfolgt und begleitet. Bereits jetzt zeigt sich, dass am Standort Schweiz viele Ideen mit hohem Potenzial an Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigungswirkung sowie innovationsbasierte Umsetzungspl\u00e4ne &#8211; sowohl unternehmensintern wie auch -extern als ausgelagerte Neugr\u00fcndung &#8211; nicht weiterverfolgt werden. Zur Erringung der Marktf\u00e4higkeit einer Innovation fehlt es in einem risikoaversen Umfeld oft am Risikokapital oder an der n\u00f6tigen Risikobereitschaft. Auch mangelt es innerhalb von grundlagenforschungsorientierten Institutionen h\u00e4ufig am strategischen Flair und am kulturellen Willen, das Forschungsportfolio hinsichtlich marktf\u00e4higer Produkte und Dienstleistungen zu fokussieren. \u00a0Nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa findet man vielversprechende Technologien; auch das Geld ist in manchen Angel Groups vorhanden. Die Mentalit\u00e4t, dieses hier einzusetzen und unternehmerisch durchzuziehen, ist hingegen noch stark entwicklungsf\u00e4hig. Aus fast allen Branchen gibt es erschreckende Beispiele, wie sich die Schweiz &#8211; so effizient sie im Erzielen von Inventionen ist &#8211; mit Forschungspreisen zufrieden gibt und bei der volkswirtschaftlich viel relevanteren Umsetzung von Ideen in Kundennutzen teils kl\u00e4glich versagt.&#13;<\/p>\n<h2>Professionalisierung der Business Angels<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuch die Kultur unter Business Angels gilt es zu professionalisieren. Die meisten Business Angels sind zu 150% in ihrem Unternehmen besch\u00e4ftigt und betrachten Seed-Finanzierungen eher als passive finanzielle Unterst\u00fctzung. In den USA sind dagegen rund 50% der Business Angels fr\u00fchpensionierte Unternehmer und Manager, die hauptberuflich ihren Angelfinanzierungen nachgehen und nach der klassischen Vorstellung von \u00abSmart Money\u00bb Kapital und Wissen einbringen &#8211; stets in der unternehmerischen Hoffnung, dass man in einer extrem kompetitiven Wettbewerbslandschaft den Siebel, Google, Genentech, Amazon, Starbucks oder Yahoo der Zukunft hervorbringt. Vgl. Lukas Andr\u00e9, Bewertung und Selektion von Hightech-Start-ups durch Venture-Capital-Gesellschaften und Business Angels, Seca Booklet 2\/2009.\u00a0In diesen Monaten ist f\u00fcr diese Szene auch das von der Swiss Private Equity &amp; Corporate Finance Association (Seca) als Vertragswerk aufgebaute Muster f\u00fcr Finanzierungsrunden publiziert worden. Weitere folgen bis Ende 2010 mit dem Ziel, m\u00f6glichst viele Standards in der Fr\u00fchphasenfinanzierung zu setzen und mittels geringerer Transaktionskosten sowie besserem Marktverst\u00e4ndnis mehr Deals zu generieren. Dieser Effort darf in seiner Wirkung nicht untersch\u00e4tzt werden. Denn gerade heute ist es ein G\u00fctezeichen f\u00fcr eine Volkswirtschaft, sogenannte Virgin Angels (also \u00abErstinvestoren\u00bb) in erfahrene und erfolgreiche Business Angels zu wandeln.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abVerf\u00fcgbarkeit von Risikokapital zur Finanzierung von jungen Unternehmen\u00bb<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Standort Schweiz verf\u00fcgt grunds\u00e4tzlich \u00fcber sehr vorteilhafte Rahmenbedingungen f\u00fcr die Gr\u00fcndung junger und innovativer Unternehmen, die in ihrer Wirkung einen wesentlichen Beitrag zur systematischen und strukturellen Erneuerung der Volkswirtschaft leisten. Die unternehmerische Kultur, das gesellschaftliche Verst\u00e4ndnis wie auch die politische Unterst\u00fctzung sind indes drei Faktoren, die innovationshemmend wirken. Beim f\u00fcr die Verwirklichung marktf\u00e4higer Ideen [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3356,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[],"post_content_subject":[125],"acf":{"seco_author":3356,"seco_co_author":[3357,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Finanzmanagement, Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum der Universit\u00e4t Basel (WWZ)","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur de gestion financi\u00e8re au Centre des sciences \u00e9conomiques de l'universit\u00e9 de B\u00e2le (WWZ)","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":3357,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Banking und Finance an der Hochschule Luzern, Institut f\u00fcr Finanzdienstleistungen IFZ, Rotkreuz und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Partner Zugerberg Finanz, Zug","seco_co_author_post_occupation_fr":"Professeur d\u2019\u00e9conomie bancaire et de finance \u00e0 la Haute \u00e9cole de Lucerne \u2013 Institut pour les services financiers de Zoug (IFZ) \u00e0 Rotkreuz (ZG), associ\u00e9 g\u00e9rant de Zugerberg Finanz \u00e0 Zoug"}],"short_title":"","post_lead":"","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":121904,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"8143","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55a5f8a53302d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121901"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3356"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=121901"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121901\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127842,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121901\/revisions\/127842"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3357"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3356"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=121901"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=121901"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=121901"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=121901"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=121901"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=121901"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}