{"id":122221,"date":"2009-07-01T12:00:00","date_gmt":"2009-07-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2009\/07\/hug-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:37:13","modified_gmt":"2023-08-23T21:37:13","slug":"hug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2009\/07\/hug\/","title":{"rendered":"Ver\u00e4nderungen im internationalen Preiswettbewerb f\u00fcr die Schweizer (Ferien-)Hotellerie"},"content":{"rendered":"<p>Die vorliegende Studie hat die Entwicklung der preislichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Hotellerie nach 2003 zum zweiten Mal analysiert. Die damals festgestellten Kostennachteile f\u00fcr Schweizer Hotels von ca. 30% konnten seither nur geringf\u00fcgig verringert werden. Trotzdem haben die Schweizer Hotels ihre relative Investitionsf\u00e4higkeit verbessert &#8211; und zwar aufgrund leicht st\u00e4rker steigender Kosten im Ausland und eigener Finanzierungsdisziplin. Die strukturstarken Hotels k\u00f6nnen heute trotz Kostennachteilen im internationalen Preiswettbewerb mithalten. Die traditionellen Hotelbetriebe hingegen, bei welchen die Kostennachteile voll auf die Preise durchschlagen, m\u00fcssen weiterhin einen Aufschlag von ca. 30% auf die internationalen Marktpreise verlangen.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200907_22_Hug_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie \u00abHochpreisinsel\u00bb Schweiz wirkt auf die Ferienhotellerie wachstumshemmend, da f\u00fcr die Einnahmen internationale Marktpreise gelten, w\u00e4hrend die Produktionskosten haupts\u00e4chlich nationalen Rahmenbedingungen folgen. Das Preisniveau der Ferienhotellerie lag denn auch im Jahr 2003 im \u00f6sterreichischen und im italienischen Alpenraum rund 30% unter demjenigen von vergleichbaren Schweizer Hotels. Der wichtigste Grund f\u00fcr die tieferen Preise im benachbarten Ausland waren die im Vergleich zur Schweiz deutlich tieferen Personal-, Waren- und Anlagekosten der \u00f6sterreichischen und der italienischen Hotels.\u00a0Im Auftrag von Hotelleriesuisse haben BHP &#8211; Hanser und Partner AG im Jahr 2008 erneut analysiert, wie sich die Situation in den letzten f\u00fcnf Jahren ver\u00e4ndert hat. Folgende Fragen standen dabei im Zentrum: Wie haben sich die wesentlichen Kostenpositionen der Hotels in der Schweiz, in \u00d6sterreich und im S\u00fcdtirol seit 2000 ver\u00e4ndert? Bestehen heute Unterschiede in den verschiedenen Hotelkategorien &#8211; z.B. Wellnesshotels, Luxushotels, Low-Cost Hotels &#8211; bez\u00fcglich der internationalen preislichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit?&#13;<\/p>\n<h2>Kostenvergleich Vier-Sterne-Hotels<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie anf\u00e4ngliche Hypothese f\u00fcr den Kostenvergleich war, dass der steigende Wohlstand in \u00d6sterreich und Italien ein tendenzielles Ansteigen des Lohnniveaus und damit der Personalkosten in der Hotellerie in diesen L\u00e4ndern erwarten l\u00e4sst. Die Analyse zeigt denn auch insgesamt, dass der Kostennachteil der Schweizer Hotels gegen\u00fcber \u00d6sterreich in den letzten f\u00fcnf Jahren leicht reduziert werden konnte. Die Ver\u00e4nderungen in den Kostenstrukturen sind jedoch graduell und haben keine wesentliche Ver\u00e4nderung der Wettbewerbssituation herbeigef\u00fchrt.\u00a0Bei den Vier-Sterne-Hotels (vgl. Grafik 1) kann festgestellt werden, dass sich die Warenkosten in \u00d6sterreich im Vergleich zur Schweiz erh\u00f6ht haben. Wir f\u00fchren dies prim\u00e4r auf Ver\u00e4nderungen im verwendeten Warenkorb zur\u00fcck, da sich die Preisniveaus der Lebensmittel nicht wesentlich ver\u00e4ndert haben. Die matchentscheidenden Personalkosten haben in allen L\u00e4ndern ungef\u00e4hr im gleichen Ausmass zugenommen. Die Schweizer Hotels konnten ihre relative Wettbewerbsposition in dieser Hinsicht nicht verbessern. Die \u00fcbrigen Kosten (inkl. Unterhaltsaufwendungen) liegen in allen L\u00e4ndern mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau, da es sich hier haupts\u00e4chlich um Produkte handelt, die auf freien internationalen M\u00e4rkten beschafft werden k\u00f6nnen.\u00a0Am st\u00e4rksten auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit auswirken d\u00fcrfte sich die deutlich reduzierte Zinslast bei den Schweizer Hotels. Diese Verbesserung hat zwei Gesichter: Auf der einen Seite kann davon ausgegangen werden, dass die Finanzierungstruktur in der Schweiz in den letzten Jahren stark verbessert wurde. Auf der anderen Seite f\u00fchren wir die reduzierte Zinslast auch auf geringere (fremdfinanzierte) Investitionen in der Schweiz zur\u00fcck, was auf eine Konsolidierung hinweist und mittelfristig zu einer reduzierten Attraktivit\u00e4t des Produkts f\u00fchren k\u00f6nnte. Allerdings haben die Schweizer Hotels unter dem Strich einen leicht h\u00f6heren Cashflow erwirtschaftet. In der Annahme, dass sich die Unterhalts- und Anlagekosten in den verschiedenen L\u00e4ndern tendenziell angleichen, bedeutet dies, dass die Schweizer Hotels k\u00fcnftig \u00fcber eine gleich starke Investitions- und Innovationsf\u00e4higkeit verf\u00fcgen wie ihre ausl\u00e4ndischen Wettbewerber.\u00a0Insgesamt kann gefolgert werden, dass die Vier-Sterne-Hotels in allen L\u00e4ndern in der Lage waren, den Umsatz zu halten oder zu erh\u00f6hen und den Cashflow knapp auf einem betriebsnotwendigen Niveau zu halten. W\u00e4hrend die Schweizer Hotels die Investitionen in der Tendenz konsolidierten, haben die Hotels in \u00d6sterreich und S\u00fcdtirol weiter investiert. Die Vier-Sterne-Hotels im S\u00fcdtirol konnten sich in der Vergleichsperiode am g\u00fcnstigsten entwickeln.&#13;<\/p>\n<h2>Kostenvergleich Drei-Sterne-Hotels<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Drei-Sterne-Hotels (vgl. Grafik 2) in der Schweiz haben die Warenkosten deutlich reduziert, was &#8211; wie bei den Vier-Sterne-Hotels &#8211; wahrscheinlich auf Ver\u00e4nderungen im Warenkorb zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die Personalkosten fallen hingegen in der Schweiz nach wie vor deutlich h\u00f6her aus als in \u00d6sterreich und im S\u00fcdtirol.\u00a0Auch die Drei-Sterne-Hotellerie konnte den deutlichsten Fortschritt bei der Reduktion der Zinslast erzielen. Im Unterschied zur Vier-Sterne-Hotellerie haben jedoch auch die ausl\u00e4ndischen Hotels ihre Zinslast reduziert. Wir interpretieren diese Entwicklung prim\u00e4r als einen Verzicht auf wesentliche Investitionen in allen L\u00e4ndern, womit die generell in dieser Periode gesunkenen Basiszinsen voll auf den Zinsaufwand durchschlagen konnten. Erfreulicherweise konnte das Schweizer Hotel den generierten Cashflow knapp halten, w\u00e4hrend die Hotels im Ausland einen erheblichen Cashflow-R\u00fcckgang hinnehmen mussten und auf dem aktuellen Niveau deutlich weniger Investitionskraft aufweisen als das Schweizer Hotel.\u00a0Insgesamt pr\u00e4sentiert sich die Lage der Drei-Sterne-Hotellerie in allen L\u00e4ndern in etwa gleich schwierig. Das Gesamtbild zeigt bei r\u00fcckl\u00e4ufigen Ums\u00e4tzen kaum Investitionen. Gleichzeitig sind Ver\u00e4nderungen in der Umsatzstruktur hin zu reiner Beherbergung und Nebenbetrieb zu vermuten. Der pr\u00e4sentierte Kostenvergleich basiert auf den jeweils aktuellen Wechselkursen. H\u00e4tte man den Wechselkurs konstant gehalten, w\u00e4ren die Kostenunterschiede im 2006 etwas st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt. Die Schlussfolgerungen w\u00fcrden sich jedoch nicht \u00e4ndern.&#13;<\/p>\n<h2>Preisvergleich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Analyse der Marktpreise und Preisstrukturen zeigt, dass die Schweizer Hotels in gewissen Kategorien gut im Preiswettbewerb mithalten k\u00f6nnen, w\u00e4hrend die Kostennachteile bei anderen Hotelformen deutlich st\u00e4rker auf die preisliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit durchschlagen (vgl. Grafik 3). Die Preise der untersuchten konventionellen Drei-Sterne-Hotels beispielsweise sind in \u00d6sterreich und S\u00fcdtirol rund ein Drittel tiefer als in der Schweiz. Die Vier-Sterne-Familienhotels oder Wellnesshotels hingegen sind in \u00d6sterreich nur ca. 10% g\u00fcnstiger als in der Schweiz. \u00a0Die Preismediane der Schweizer F\u00fcnf-Sterne-Hotels liegen besonders im Winter deutlich \u00fcber jenen der entsprechenden Hoteltypen in \u00d6sterreich. Dabei bietet &#8211; wie bei den Vier-Sterne-Hotels &#8211; eine bedeutende Zahl der untersuchten Schweizer Hotels Zimmer zu \u00e4hnlichen Preisen wie in \u00d6sterreich an. Daneben besteht aber in der Schweiz sowohl bei den Luxushotels wie bei den F\u00fcnf-Sterne-Wellnesshotels eine Gruppe von Betrieben, die als Ganzes oder mit einem Set von Zimmern in einem Hochpreissegment positioniert sind, das in \u00d6sterreich und in S\u00fcdtirol in derselben Art nicht angeboten wird oder werden kann.\u00a0Deutlich anders pr\u00e4sentiert sich das Bild bei den Drei-Sterne-Hotels. Die S\u00fcdtiroler und die \u00d6sterreicher Hotels sind im Mittel 30% bis 40% g\u00fcnstiger als diejenigen in der Schweiz. Es bieten h\u00f6chstens einzelne Schweizer Hotels Zimmer an, die in derselben Preisklasse liegen wie die grosse Menge der Hotels in \u00d6sterreich und S\u00fcdtirol. Dieses Bild zeigt sich sowohl bei den konventionellen Drei-Sterne-Hotels als auch bei den spezialisierten Familien- und Sporthotels.\u00a0Obwohl nur wenige Betriebe f\u00fcr den Vergleich zur Verf\u00fcgung standen, deuten die Ergebnisse der Analyse darauf hin, dass die Schweizer Low-Cost- und Appartement-Hotels ein \u00e4hnliches oder sogar g\u00fcnstigeres Preisniveau aufweisen als vergleichbare Hotels in den Wettbewerbsregionen.&#13;<\/p>\n<h2>Beispiel: Vier-Sterne-Wellnesshotels<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Vier-Sterne-Wellnesshotels, welche das R\u00fcckgrat der Schweizer Alpenhotellerie bilden, schneiden im Preisvergleich gut ab. Die Detailergebnisse dieser Kategorie sind deshalb besonders erw\u00e4hnenswert. Detailergebnisse anderer Hoteltypen k\u00f6nnen in der ausf\u00fchrlichen Studie nachgelesen werden.\u00a0In der Hochsaison liegen die Preismediane der \u00d6sterreicher und der S\u00fcdtiroler Vier-Sterne-Wellnesshotels lediglich 10% tiefer als diejenigen der Schweizer Hotels, w\u00e4hrend der Preisunterschied in der schw\u00e4cheren Sommersaison mit einem intensiveren Preiswettbewerb etwas gr\u00f6sser ist. Insgesamt \u00fcberschneiden sich die Preise und Preisspannen der Schweizer Vier-Sterne-Wellnesshotels stark mit denjenigen in \u00d6sterreich und S\u00fcdtirol. Deutschland ist etwas g\u00fcnstiger, w\u00e4hrend die franz\u00f6sischen Hotels deutlich h\u00f6here Preise aufweisen (vgl. Grafik 4). Die Preisspannen in diesen von der Qualit\u00e4t her grunds\u00e4tzlich vergleichbaren Hotels beruhen meist auf der Art und Gr\u00f6sse der gew\u00e4hlten Zimmer. Die Preisunterschiede im gleichen Hotel f\u00fcr ein unterschiedliches Zimmer (z.B. Gr\u00f6sse, Aussicht, Balkon) sind oft bedeutend gr\u00f6sser als die Preisunterschiede zwischen verschiedenen Hotels f\u00fcr das genau gleiche Zimmer.\u00a0Grafik 5 zeigt zudem, dass in der Schweiz Vier-Sterne-Hotels in allen Preiskategorien gefunden werden k\u00f6nnen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit in der Schweiz h\u00f6her, ein Hotel im mittleren Preissegment zu finden, w\u00e4hrend in \u00d6sterreich ein relativ breites Angebot an Hotels im unteren Preissegment vorhanden ist.&#13;<\/p>\n<h2>Schlussfolgerungen f\u00fcr Schweizer Hotels im Preiswettbewerb<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin Kosten- und Preisvergleich ist nur eines von mehreren Elementen, die f\u00fcr Investitionsentscheide in die Schweizer Hotellerie herangezogen werden k\u00f6nnen. Deshalb k\u00f6nnen keine abschliessenden Handlungsempfehlungen daraus abgeleitet werden. Trotzdem lassen sich allgemeine Schlussfolgerungen f\u00fcr k\u00fcnftige Investitionen in die Schweizer Ferienhotellerie ziehen:\u00a0&#8211; Die Analysen haben gezeigt, dass die Preis- und Kostenunterschiede zwischen der Schweiz und dem Ausland tendenziell abnehmen. Dieser Prozess schreitet jedoch nur langsam voran. Zudem ist diese Entwicklung prim\u00e4r das Resultat von betrieblichen Anpassungen statt von Ver\u00e4nderungen der (politischen) Rahmenbedingungen.\u00a0&#8211; Strukturstarke Hotels (z.B. Vier-Sterne-Wellnesshotels, Luxushotels) konnten sich am st\u00e4rksten verbessern. Hotels, die \u00fcber betriebswirtschaftlich ung\u00fcnstige Strukturen verf\u00fcgen (z.B. traditionelle kleinstrukturierte Drei-Sterne-Hotels), konnten deutlich weniger bis gar keine Fortschritte erzielen. Wir gehen davon aus, dass sich die internationalen Wettbewerbsbedingungen f\u00fcr Schweizer Hotels mit betriebswirtschaftlich optimalen Strukturen tendenziell weiter verbessern werden, weil die ausl\u00e4ndischen Hotels eine \u00e4hnliche oder sogar schw\u00e4chere Investitionskraft aufzeigen.\u00a0&#8211; Der Vergleich der Drei-Sterne-Ferienhotellerie l\u00e4sst vermuten, dass der regionale\/nationale Wettbewerb weiterhin mehr Druck auf die Preise aus\u00fcbt als der internationale Wettbewerb. Wir gehen aufgrund der erkennbaren Tendenzen davon aus, dass manche kleinere H\u00e4user mangels Expansions- und Diversifikationsm\u00f6glichkeiten im Laufe der Zeit in Nebenerwerbsbetriebe umgewandelt werden. Diese Entwicklung (in \u00d6sterreich und der Schweiz) f\u00fchrt dazu, dass sich das Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis in diesem Segment eher verschlechtern d\u00fcrfte und die internationale Wettbewerbsposition der Schweiz damit weiterhin schwierig bleibt. Diese Aussage bezieht sich prim\u00e4r auf konventionelle eher kleine Drei-Sterne-Hotels, die vollkommen auf die Destinationsprodukte angewiesen sind und mit ihrem Angebot nicht aus eigener Kraft f\u00fcr Auslastung in der Nebensaison sorgen k\u00f6nnen.\u00a0&#8211; Aufgrund der analysierten Daten gehen wir davon aus, dass die Schweiz bereits heute eine verh\u00e4ltnism\u00e4ssig gute Wettbewerbsf\u00e4higkeit bei neueren Hotelformen aufweist, die bez\u00fcglich Arbeits- und Warenkosten extensiv bewirtschaftet werden. Dabei handelt es sich namentlich um Aparthotel- und Low-Service\/Cost-Konzepte.\u00a0\u00a0Schliesslich hat die Analyse gezeigt, dass der Kostennachteil in der Schweiz zwar nicht zwingend eine tiefere Auslastung nach sich zieht, wohl aber die Steigerung der Anzahl Hotels verhindert. Neben der Schaffung gleich langer Spiesse im internationalen Wettbewerb &#8211; z.B. bei Waren- und Personalkosten &#8211; beh\u00e4lt aufgrund der hohen Saisonalit\u00e4t der Ferienhotellerie und des intensiven regionalen\/nationalen Wettbewerbs die weitere Ausdehnung der Saisons eine zentrale Bedeutung, um die Profitabilit\u00e4t und Lohnqualit\u00e4t in der Hotellerie zu erh\u00f6hen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abKostenvergleich Vier-Sterne-Modellhotels\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abKostenvergleich Drei-Sterne-Modellhotels\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abPreisvergleich verschiedener Hoteltypen (ermittelte Preismediane, mittlere Zimmerkategorie)\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4 \u00abPreisspannen der Vier-Sterne-Wellnesshotels\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 5 \u00abPreise der Vier-Sterne-Wellnesshotels\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Untersuchungsmethodik<\/b>&#13;<br \/>\nKostenvergleich&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nBasierend auf den Jahresrechnungen mehrerer hundert Hotelbetriebe in den Datenbanken der \u00d6sterreichischen Hotel- und Tourismusbank, der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Hotelkredit und des Wirtschaftsforschungsinstituts der Handelskammer Bozen wurde je ein typisches Drei-Sterne- und Vier-Sterne- Modellhotel definiert, das in der Schweiz, in \u00d6sterreich und in S\u00fcdtirol unter den jeweiligen Rahmenbedingungen betrieben wird. Die Kosten wurden zu den jeweils geltenden Wechselkursen und zu Wechselkursen von 2000 verglichen. Die dargestellten aggregierten Daten weisen aufgrund der getroffenen statistischen Vorkehrungen und aufgrund der \u00fcberpr\u00fcften Plausibilit\u00e4t eine hohe Repr\u00e4sentativit\u00e4t auf. Sie sind geeignet, wesentliche Trends und charakteristische Strukturen in den drei L\u00e4ndern darzustellen und zu interpretieren. Einzelbetriebe in allen L\u00e4ndern k\u00f6nnen jedoch wesentlich von den dargestellten Modellhotels abweichen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nPreisvergleich&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Preisvergleich wurden verschiedene Hoteltypen zu verschiedenen Saisonzeiten analysiert und miteinander verglichen. Es wurden Ferienhotels aus den Alpenregionen der Schweiz, \u00d6sterreichs und des S\u00fcdtirols analysiert sowie Hotels aus Deutschland (Bayern) und Frankreich (Rh\u00f4ne-Alpes) punktuell in die Analyse mit einbezogen. Insgesamt wurden die Preise von 725 einzelnen Hotels verglichen. Bei der Auswahl der Hotels wurde darauf geachtet, dass es sich um m\u00f6glichst typische Betriebe f\u00fcr die betreffende Produktkategorie handelt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 2: Literatur<\/b>&#13;<br \/>\n&#8211; BHP &#8211; Hanser und Partner AG (2009): Hotels im Preiswettbewerb, Analyse der Kosten und Preise der Schweizer Hotellerie im internationalen Vergleich, Hrsg: Hotelleriesuisse, Bern\/Z\u00fcrich.- BHP &#8211; Hanser und Partner AG (2008): Gemeinsam \u00dcbernachtungsg\u00e4ste gewinnen &#8211; Best Practise im B\u00fcndner Tourismusmarketing. Hrsg.: Hotelierverein Graub\u00fcnden, Amt f\u00fcr Wirtschaft und Tourismus Graub\u00fcnden, Bergbahnen Graub\u00fcnden und Gastro Graub\u00fcnden, Chur.- BHP &#8211; Hanser und Partner AG (2003): Tourismusdestination Schweiz: Preis- und Kostenunterschiede zwischen der Schweiz und der EU, Hrsg: Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO, Bern.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vorliegende Studie hat die Entwicklung der preislichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Hotellerie nach 2003 zum zweiten Mal analysiert. Die damals festgestellten Kostennachteile f\u00fcr Schweizer Hotels von ca. 30% konnten seither nur geringf\u00fcgig verringert werden. 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