{"id":122551,"date":"2009-03-01T09:24:44","date_gmt":"2009-03-01T09:24:44","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2009\/03\/von-den-besten-tourismusdestinationen-lernen\/"},"modified":"2023-08-23T23:38:40","modified_gmt":"2023-08-23T21:38:40","slug":"von-den-besten-tourismusdestinationen-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2009\/03\/von-den-besten-tourismusdestinationen-lernen\/","title":{"rendered":"Von den besten Tourismusdestinationen lernen"},"content":{"rendered":"<div><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"titleSection\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<div class=\"LD\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">BAK Basel Economics f\u00fchrt im Rahmen des Projektes \u00abInternationales Benchmarking-Programm f\u00fcr den Schweizer Tourismus\u00bb seit 1998 ein fortlaufendes internationales Benchmarking f\u00fcr den Schweizer Tourismus durch. Grundlegendes Ziel des Projektes besteht in der Verbesserung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Tourismuswirtschaft. Die Projekttr\u00e4gerschaft besteht aus dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) und kantonalen Vertretern aus den Schweizer Tourismusregionen Bern, Wallis, Graub\u00fcnden und Waadt. Neben Erfolgsindikatoren (Performance) umfasst das Programm zahlreiche international vergleichbare Indikatoren zur Wettbewerbsf\u00e4higkeit, die durch mehr als 100 Kennzahlen abgebildet werden. Das Benchmarking vergleicht rund 200 alpine Destinationen aus dem europ\u00e4ischen Alpenraum. Zus\u00e4tzlich zu den alpinen Destinationen werden \u2013 ebenfalls in einem internationalen Rahmen \u2013 alpine Regionen, St\u00e4dte-Destinationen sowie Ausflugs-Destinationen abgedeckt. Somit sind alle f\u00fcr die Schweiz bedeutenden Tourismusformen ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Benchmarking als Methode<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Um das Ziel des Programms \u2013 die Steigerung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit von Schweizer Destinationen \u2013 zu erreichen, wurde Benchmarking als Methode gew\u00e4hlt. Benchmarking ist ein systematischer und fortlaufender Messprozess mit dem Ziel, durch Vergleiche die Grundlagen zur Verbesserung der eigenen Strukturen zu schaffen. Benchmarking-Verfahren zielen darauf ab, von den Besten zu lernen. Es gilt, die besten bzw. erfolgreichsten Destinationen zu identifizieren und zu analysieren, um daraus Erkenntnisse zur Steigerung der eigenen Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu gewinnen (Learning from the Best).Von Beginn an sollte das Benchmarking nicht als Einmal-Projekt, sondern als kontinuierliche Einrichtung konzipiert werden. Erst der laufende Vergleich mit den Besten bringt nachhaltig verwertbare Erkenntnisse. Benchmarking f\u00f6rdert so den Austausch von Wissen und Know-how \u2013 eine der wichtigsten Triebfedern von Innovation \u2013 sowie eine gesunde Kultur des Wettbewerbs, die das Wachstum nachhaltig beeinflusst. Die Methode zeigt ausserdem auf, wo die Zusammenarbeit gesucht werden muss, um die eigene Produktivit\u00e4t \u2013 wie auch jene der Partner \u2013 zu verbessern (siehe Kasten 1).<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Destinationen als Wettbewerbseinheiten<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die internationale Konkurrenzanalyse geht davon aus, dass im alpinen Tourismus der Wettbewerb in erster Linie auf Ebene der Destinationen stattfindet. Die touristische Leistung setzt sich aus vielen Teilleistungen zusammen und ist entsprechend als Leistungsb\u00fcndel zu bezeichnen. Teilleistungen sind dabei Erholungsanlagen, Museen, Landschaften, Anl\u00e4sse, Infrastrukturen, Verpflegung, Beherbergung, Transport, G\u00e4stebetreuung und einige mehr.1 Ein Tourist konsumiert also ein Leistungsb\u00fcndel, das in einem bestimmten Raum angeboten wird. Wenn er ein Reiseziel ausw\u00e4hlt, so vergleicht er die R\u00e4ume mit ihren Leistungsb\u00fcndeln untereinander und w\u00e4hlt denjenigen aus, der seine Bed\u00fcrfnisse am besten erf\u00fcllt. Entsprechend sind touristische Destinationen, die ein relativ \u00e4hnliches Leistungsb\u00fcndel anbieten, die eigentlichen Wettbewerbseinheiten der alpinen Tourismuswirtschaft. Deshalb ist es f\u00fcr Benchmarking-Analysen im Tourismus unverzichtbar, die Destination als Untersuchungseinheit zu verwenden.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Fundierte empirische Analysen dank detailliertem Zahlenmaterial<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die grundlegende Voraussetzung f\u00fcr ein fundiertes internationales Benchmarking der Tourismuswirtschaft besteht in einem breiten statistischen Zahlenmaterial. Mit der Destination als Untersuchungseinheit ergeben sich f\u00fcr die Tourismusstatistik verschiedene Herausforderungen. Da die Destinationen weit mehr als nur \u00dcbernachtungen anbieten und daher aus vielen heterogenen Akteuren bestehen, sind \u2013 neben Beherbergungsstatistiken \u2013 auch eine Vielzahl an weiteren Kennzahlen erforderlich: beispielsweise Betriebs- und Volksz\u00e4hlungen, Bergbahn-Kennzahlen, Befragungsergebnisse, Kennzahlen zu den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen oder Angaben zu anderen tourismusrelevanten Angeboten. Zudem handelt es sich bei Destinationen um relativ kleinr\u00e4umige Gebilde, die nicht selten politisch-administrative Grenzen \u00fcberschreiten. Die notwendige geografische Sch\u00e4rfe der Destinationsebene sowie das breite Spektrum der Querschnittsbranche Tourismus erfordert die Integration von Statistiken unterschiedlichster Art, um fundierte Erkenntnisse \u00fcber den Erfolg und die Wettbewerbsfaktoren von Destinationen zu gewinnen. Im Folgenden werden einige Beispiele herausgegriffen und n\u00e4her ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Der Erfolg von Destinationen<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Welche Destinationen sind die Besten? Um diese Frage beantworten zu k\u00f6nnen, muss der Erfolg (Performance) von Destinationen untersucht werden. Die Performance von Destinationen wird grunds\u00e4tzlich durch monet\u00e4re Daten der Produktion, Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung gemessen. Durch seine Heterogenit\u00e4t im Leistungsb\u00fcndel hat der Tourismus Auswirkungen auf eine Vielzahl von Branchen. Da der Tourismus in der Nomenklatur der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung nicht enthalten ist, extrahiert das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) die ben\u00f6tigten Informationen aus den tourismusbezogenen Komponenten verschiedenster Branchen und fasst diese in einem separaten Konto \u2013 dem sogenannten \u00abSatellitenkonto Tourismus\u00bb \u2013 zusammen.2 Das Problem mit diesen vom BFS zur Verf\u00fcgung gestellten monet\u00e4ren Daten ist allerdings, dass sie nur auf nationaler Ebene existieren und deshalb f\u00fcr eine Erfolgsmessung auf Destinationsebene nicht verwendet werden k\u00f6nnen. Auch auf internationaler Ebene ist Zahlenmaterial nur stark eingeschr\u00e4nkt vorhanden. Als Behelfsgr\u00f6sse zur Messung des Erfolges von Destinationen hat BAK Basel Economics den sogenannten BAK TOPindex entwickelt. Diese Kennzahl setzt sich zusammen aus der Entwicklung der Marktanteile (Logiern\u00e4chte), der Auslastung der Hotelbetten und der Ertragskraft einer Destination (durch die relativen Preise). Mit Hilfe des BAK TOPindex kann die Performance von Destinationen international verglichen und bewertet werden. Der Index wird nicht nur f\u00fcr das gesamte Tourismusjahr berechnet, sondern auch jeweils f\u00fcr die Winter- und Sommersaison.Die Verteilung der f\u00fcnfzehn erfolgreichsten Destinationen \u00fcber verschiedene Regionen und nationale Teilgebiete des europ\u00e4ischen Alpenraums zeigt auf, dass sich der Erfolg im alpinen Tourismus bei unterschiedlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen einstellen kann (siehe Grafik 1). Die Aufteilung in Saisons zeigt zudem, ob eine Destination in beiden Saisons \u00fcberdurchschnittlich erfolgreich ist oder ob sie sich eher auf den Winter oder Sommer spezialisiert hat. In der Grafik erkennt man, dass in der Wintersaison alle Destinationen \u00fcber dem Durchschnitt des Alpenraums von 3,5 liegen. Am erfolgreichsten im Winterhalbjahr zeigen sich Serfaus-Fiss-Ladis und Tux-Finkenberg, deren Performance im Sommerhalbjahr jedoch unterdurchschnittlich ist. Bezogen auf das gesamte Tourismusjahr weist die K\u00e4rntner Destination Rennweg am Katschberg die beste Performance auf.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Wettbewerbsfaktoren \u2013 was f\u00fchrt zum Erfolg?<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Der zweite Schritt der Benchmarking-Analyse besteht darin, die Ursachen von unterschiedlichen Entwicklungen der einzelnen Destinationen zu ergr\u00fcnden. Entscheidend f\u00fcr den Erfolg oder Misserfolg einer Destination ist deren Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Die einzelnen Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsf\u00e4higkeit sind im Tourismus-Benchmarking-Programm von BAK Basel Economics in folgende Kategorien unterteilt: Beherbergungsangebot, Beherbergungsnachfrage, touristische Attraktivit\u00e4t sowie verschiedene volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen, die f\u00fcr den Tourismus relevant sind.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Beherbergungssektor \u2013 mehr als Hotels<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Das Beherbergungsangebot beschr\u00e4nkt sich nicht nur auf Hotelbetriebe. Auch die Parahotellerie (Pensionen, Appartements, Ferienwohnungen, Campingpl\u00e4tze, Jugendherbergen etc.) und Zweitwohnungen (nicht vermietet) sind in der Schweiz von grosser Bedeutung (siehe Grafik 2). Die Datenbeschaffung zur Hotellerie ist in der Schweiz dank der Beherbergungsstatistik des BFS (Hesta) einfach und detailliert m\u00f6glich. Problematischer gestaltet sich die Datenbeschaffung bei den anderen Beherbergungsformen. Eine Ferienwohnungsstatistik, die in der Schweiz bis 2003 vorhanden war, existiert nicht mehr. Der Bestand an Zweitwohnungen muss \u2013 teilweise mit Hilfe von Volksz\u00e4hlungsdaten \u2013 gesch\u00e4tzt werden. Seit kurzem gibt es zus\u00e4tzlich Bem\u00fchungen, solche Beherbergungsdaten zentral zu erfassen. Im Wallis beispielsweise werden unter anderem Parahotellerie- und Zweitwohnungsdaten im \u00abInventar des Tourismus im Wallis\u00bb zusammengetragen. Ein hoher Bettenanteil in Zweitwohnungen kann die Wettbewerbsf\u00e4higkeit negativ beeinflussen. Zu viele \u00abkalte Betten\u00bb haben zur Folge, dass viele H\u00e4user einen Grossteil des Jahres leer stehen. Das wirkt sich nicht nur negativ auf das Ortsbild aus; es f\u00fchrt auch zu hohen Infrastrukturkosten, da die Basisinfrastruktur auf die Hochsaison ausgerichtet werden muss. W\u00e4hrend der Hochsaison kann es ausserdem zu Verdichtungsproblemen kommen. Vergleicht man Schweizer Regionen mit \u00f6sterreichischen, so f\u00e4llt auf, dass der Anteil Zweitwohnungen am gesamten Beherbergungsangebot in der Schweiz relativ hoch ausf\u00e4llt. Im Wallis beispielsweise ist lediglich jedes zehnte G\u00e4stebett in einem Hotel zu finden.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">M\u00f6gliche Wettbewerbsvorteile durch Rahmenbedingungen<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Rahmenbedingungen auf regionaler und nationaler Ebene haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit von touristischen Destinationen und Regionen, da sie den Bewegungsspielraum abstecken, in dem sich das Angebot bewegen kann. Im Tourismus-Benchmarking-Programm werden neben den wichtigsten Kostenfaktoren auch das Ausbildungsniveau, die Unternehmensbesteuerung, der Grad an Regulierung auf dem Arbeitsmarkt sowie die Erreichbarkeit ber\u00fccksichtigt. Die Daten zu den verschiedenen Rahmenbedingungen werden der International Benchmarking Database (IBD) von BAK Basel Economics entnommen.Grafik 3 zeigt, dass der Schweizer Alpenraum hinsichtlich der Kostenfaktoren deutliche Wettbewerbsnachteile aufweist. Die Arbeits- und Vorleistungskosten liegen im \u00f6sterreichischen Alpenraum und im Durchschnitt des gesamten Alpenraums deutlich tiefer. Lediglich bei der Steuerbelastung \u2013 f\u00fcr die touristischen Leistungserbringer ebenfalls ein Kostenfaktor \u2013 hat der schweizerische gegen\u00fcber dem \u00f6sterreichischen Alpenraum Wettbewerbsvorteile. Das Ausbildungsniveau im Gastgewerbe ist in den verglichenen Alpenr\u00e4umen hingegen relativ \u00e4hnlich. Bei der Erreichbarkeit und der Arbeitsmarktregulierung ist wiederum der Schweizer Alpenraum im Vorteil.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Attraktivit\u00e4t gleich Erfolg?<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Auch die touristische Attraktivit\u00e4t des Angebots ausserhalb der Beherbergungsindustrie wird von BAK Basel Economics als Wettbewerbsfaktor ber\u00fccksichtigt. Da es keine Statistik gibt, die auf diesem Gebiet international vergleichbare Daten zur Verf\u00fcgung stellt, hat BAK Basel Economics einige Indikatoren entwickelt und notwendige Daten selbst erhoben. Der Indikator BAK Sommerattraktivit\u00e4t beispielsweise misst die Attraktivit\u00e4t des touristischen Angebotes einer alpinen Feriendestination im Sommer. Er basiert auf rund 100 Einzelindikatoren zum touristischen Sommerangebot und gliedert sich in die Bereiche \u00abSport&amp;Adventure\u00bb, \u00abWandern&amp;Bergtouren\u00bb, \u00abFamilie&amp;Erlebnis\u00bb, \u00abKultur&amp;Events\u00bb und \u00abWellness&amp;Genuss\u00bb.Grafik 4 zeigt jene Destinationen, die im Sommer die beste Performance aufweisen (BAK TOPindex). Alle diese Destinationen \u2013 ausser Rennweg am Katschberg und dem Mieminger Plateau \u2013 weisen in der Sommersaison ebenfalls eine deutlich \u00fcberdurchschnittliche touristische Attraktivit\u00e4t auf. Ihr Erfolg kann somit zumindest teilweise durch den Wettbewerbsfaktor touristische Attraktivit\u00e4t erkl\u00e4rt werden. Rennweg am Katschberg und das Mieminger Plateau sind zwar \u2013 gemessen an der BAK Sommerattraktivit\u00e4t \u2013 unterdurchschnittlich attraktiv, \u00fcberzeugen allerdings durch andere Wettbewerbsfaktoren wie etwa einer hochwertigen Hotellerie und g\u00fcnstigen Voraussetzungen bei den Kostenfaktoren. Diese beiden Destinationen zeigen, dass der Erfolg nicht durch einzelne Faktoren bestimmt wird, sondern durch ein Zusammenspiel vieler Aspekte.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Fazit<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Fundierte Benchmarking-Aktivit\u00e4ten m\u00fcssen auf einem breiten Spektrum an tourismusspezifischen, aber auch themen\u00fcbergreifender Statistiken abgest\u00fctzt sein. Die Beherbergungsstatistik ist dabei ein sehr n\u00fctzliches Hilfsmittel. Aber erst die Verbindung mit anderen Kennzahlen wird der interdisziplin\u00e4ren Querschnittsbranche Tourismus gerecht.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\"> Natalia Held <\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Economist, BAK Basel Economics<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\"> Christian Hunziker <\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Economist, BAK Basel Economics<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<div class=\"NT\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">1 Bieger, T. (2002): Management von Destinationen. 5. Auflage, M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">2 Vgl. Art. Baumann, Schiess auf S. 66ff dieser Ausgabe.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"KA\">&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Der Benchmarking-Prozess im Tourismus<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">In der Konzeptionsphase gilt es, die Ziele der Untersuchung zu definieren sowie die Benchmarking-Partner und Kenngr\u00f6ssen zu identifizieren. Anschliessend werden die f\u00fcr die Analyse notwendigen Daten erhoben, um diese in der Analysephase zu vergleichen und auszuwerten. In dieser Phase werden die erfolgreichen Destinationen identifiziert und analysiert. Ziel der Analyse ist es, Performance-Unterschiede aufzuzeigen und die Gr\u00fcnde f\u00fcr unterschiedliche Entwicklungen zu erfassen.In der Phase der Kommunikation und Diskussion werden die Resultate der Untersuchungen den Leistungstr\u00e4gern der Tourismuswirtschaft kommuniziert und mit ihnen diskutiert. Basierend auf den gewonnenen Benchmarking-Erkenntnissen werden dann geeignete Massnahmen zur St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit implementiert. Der letzte Arbeitsschritt besteht in einem Controlling der eingeleiteten Massnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Die Ver\u00e4nderungen, welche auf die umgesetzten Massnahmen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, sollen sichtbar gemacht und ausgewertet werden.Das Kernelement der Benchmarking-Analyse stellt der \u00abBAK Destinations-Monitor\u00bb dar. Dabei handelt es sich um ein excelbasiertes Management-Informationstool, mit welchem umfangreiche, grafisch ansprechende internationale Benchmarking-Analysen erm\u00f6glicht werden. Das Tool beinhaltet eine Vielzahl an Analysenm\u00f6glichkeiten und eine F\u00fclle von tourismusrelevanten Kenngr\u00f6ssen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;\n<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; &#13; &#13; BAK Basel Economics f\u00fchrt im Rahmen des Projektes \u00abInternationales Benchmarking-Programm f\u00fcr den Schweizer Tourismus\u00bb seit 1998 ein fortlaufendes internationales Benchmarking f\u00fcr den Schweizer Tourismus durch. 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