{"id":122566,"date":"2009-03-01T09:12:46","date_gmt":"2009-03-01T09:12:46","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2009\/03\/innovation-und-marktdynamik-als-determinanten-des-strukturwandels\/"},"modified":"2023-08-23T23:38:38","modified_gmt":"2023-08-23T21:38:38","slug":"innovation-und-marktdynamik-als-determinanten-des-strukturwandels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2009\/03\/innovation-und-marktdynamik-als-determinanten-des-strukturwandels\/","title":{"rendered":"Innovation und Marktdynamik als Determinanten des Strukturwandels"},"content":{"rendered":"<div><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"titleSection\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<div class=\"LD\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Studie1 beschreibt zun\u00e4chst den Strukturwandel auf der Ebene der einzelnen Wirtschaftssektoren und der einzelnen Branchen. Strukturwandel bedeutet in diesem Zusammenhang eine Ver\u00e4nderung des Wertsch\u00f6pfungsanteils eines Wirtschaftssektors oder Wirtschaftszweiges an der gesamtwirtschaftlichen Leistungserbringung, dem Bruttoinlandprodukt (BIP). Anschliessend folgt eine vertiefende \u00f6konometrische Analyse, die ein besseres Verst\u00e4ndnis der Bestimmungsfaktoren der Branchenentwicklung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Steigende Bedeutung des Aussensektors<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Im Rahmen eines internationalen Vergleiches des Strukturwandels auf Sektorebene wurden insgesamt 12 Sektoren (siehe Tabelle 1) und mehrere f\u00fchrende Industriel\u00e4nder untersucht. Es zeigt sich, dass in der Schweiz, ebenso wie in der Mehrheit der Referenzl\u00e4nder, eine Erh\u00f6hung des Wertsch\u00f6pfungsanteils des Aussensektors zu beobachten ist (siehe Tabelle 2). Diese Entwicklung ist auf die Anpassung der international ausgerichteten Sektoren an den versch\u00e4rften internationalen Wettbewerb zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Schweiz verzeichnet mit +2,9 Prozentpunkten (PP) nach Finnland den h\u00f6chsten Anstieg des Wertsch\u00f6pfungsanteils des Aussensektors. Die binnenorientierten Teile der Schweizer Wirtschaft weisen hingegen die gr\u00f6sste Anteilsabnahme auf.Im L\u00e4ndervergleich f\u00e4llt auch die erhebliche Zunahme des Anteils des schweizerischen \u00f6ffentlichen Sektors (inkl. Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich) seit 1991 auf. W\u00e4hrend die Mehrzahl der Referenzl\u00e4nder eine Abnahme des Anteils des im obigen Sinn definierten Staatssektors verzeichnen, ist neben Deutschland nur f\u00fcr die Schweiz eine Zunahme dieses Anteils festzustellen (+1,7 PP).<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Sektorale Verschiebung zum wissensintensiven Sektor hin<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Werden Hightech-Industrie und moderne wissensbasierte Dienstleistungen neu in eine Hauptkategorie \u00abwissensintensiver Sektor\u00bb (WI-Sektor) zusammengefasst, zeigt sich deutlich, dass sich die Wertsch\u00f6pfung hin zum WI-Sektor verschoben hat. Der Anteil des schweizerischen WI-Sektors stieg von 46,4% im Jahr 1991 auf 50,9% im Jahr 2005 (siehe Tabelle 3). Dies war der h\u00f6chste Anteil unter den Referenzl\u00e4ndern. Innerhalb dieses Sektors dominieren die wissensbasierten Dienstleistungen, insbesondere die Finanzdienstleistungen. Dieser Teilsektor verzeichnet einen Zuwachs von +3,7 PP \u2013 verglichen mit den +0,8 PP der Hightech-Industrie.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Die einzelnen Branchen wachsen unterschiedlich<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Ein weiterer deskriptiver Teil bezieht sich ausschliesslich auf die Schweiz und beschreibt den Strukturwandel auf Branchenebene. Aus insgesamt 72 in der Studie erfassten Branchen der Schweizer Wirtschaft wurden jeweils die zehn Wirtschaftszweige mit der g\u00fcnstigsten und ung\u00fcnstigsten Entwicklung \u2013 basierend auf den Kriterien \u00abWachstumsrate der Wertsch\u00f6pfung\u00bb und \u00abWachstumsrate der Besch\u00e4ftigung\u00bb \u2013 ermittelt. Anhand dieser Kriterien geh\u00f6ren wie erwartet u.a. die Bereiche Nachrichten\u00fcbermittlung, Medizinaltechnik, pharmazeutische Produkte, Dienstleistungen f\u00fcr Unternehmen und Informatikdienste zu den Top-10-Branchen. Wird die durchschnittliche Arbeitsproduktivit\u00e4t als Reihungskriterium herangezogen, geh\u00f6ren die pharmazeutische Industrie und die Medizinaltechnik ebenfalls zu den zehn besten Branchen, nicht aber die Nachrichten\u00fcbermittlung und die Informatikdienste, deren Entwicklung prim\u00e4r von extensivem Wachstum bestimmt war.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Wachstumstreiber auf Branchenstufe<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Der \u00f6konometrische Teil der Analyse liefert aufschlussreiche empirische Evidenz dar\u00fcber, welche Bestimmungsfaktoren f\u00fcr die Branchenentwicklung entscheidend sind. In einer ersten Regression (statistische multivariate Analyse) wurde der Einfluss folgender Determinanten auf die Wachstumsrate der realen Wertsch\u00f6pfung einer Branche untersucht:\u2212 Ausstattung mit den klassischen Produktionsfaktoren Arbeitskr\u00e4fte und Kapitalg\u00fcter;\u2212 Wettbewerbsintensit\u00e4t (gemessen durch die Marktkonzentration oder die Markteintrittsrate, d.h. den Anteil der neu eintretenden Unternehmen);\u2212 internationale \u00d6ffnung (gemessen durch den Anteil der Exporte am Umsatz und den Anteil ausl\u00e4ndischer Firmen);\u2212 Humankapital (gemessen durch den Anteil der Besch\u00e4ftigten mit einer Ausbildung auf terti\u00e4rer Stufe);\u2212 Innovation (gemessen durch verschiedene Angaben aus dem Innovationstest der KOF). Die Resultate zeigen, dass der Kapitaleinsatz, die Exportintensit\u00e4t und die Wettbewerbsbedingungen (hohe Markteintrittsrate; niedrige Marktkonzentration) die Haupttreiber des Wachstums auf Branchenstufe gewesen sind (siehe Tabelle 4). Dieses Ergebnis unterstreicht, wie wichtig es f\u00fcr die Schweiz ist, dass Wirtschaftspolitiken entwickelt und angewendet werden, die den Zugang zu internationalen M\u00e4rkten und den Wettbewerb f\u00f6rdern. Keinen Einfluss auf das Wertsch\u00f6pfungswachstum \u00fcbte die Innovationsleistung der Branchen aus. Auch die Ausstattung mit hoch qualifiziertem Personal zeigte keine bedeutenden Auswirkungen. Mittels weiterer Regressionen wurden die Bestimmungsfaktoren des Niveaus der durchschnittlichen Arbeitsproduktivit\u00e4t analysiert. Dabei haben sich folgende Hauptbestimmungsfaktoren auf Branchenstufe herauskristallisiert: Kapitalintensit\u00e4t, Humankapitalintensit\u00e4t (sowohl bez\u00fcglich der Hoch- als auch bez\u00fcglich der Mittelqualifizierten, d.h. der Besch\u00e4ftigten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung), Innovationsleistung, internationale Verflechtung (nicht nur hohe Exportquote, sondern auch starke Pr\u00e4senz von ausl\u00e4ndischen Firmen in den einheimischen Branchen), hohe Intensit\u00e4t der nichtpreislichen Konkurrenz und hohe Marktkonzentration bzw. niedrige Marktmobilit\u00e4t (niedrige Markteintrittsrate). Das Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t wurde vom Wachstum der Kapitalintensit\u00e4t, der Exportquote und der Marktkonzentration \u2013 nicht aber von der Nettomarkteintrittsrate \u2013 positiv beeinflusst.Wie erkl\u00e4ren sich die unterschiedlichen Effekte von Marktkonzentration auf Wertsch\u00f6pfungswachstum (negativ) und Produktivit\u00e4tswachstum bzw. Produktivit\u00e4tsniveau (positiv)? Eine niedrige Marktkonzentration deutet auf niedrige Eintrittsbarrieren hin und beg\u00fcnstigt somit den Eintritt neuer Firmen. Das f\u00fchrt zur Erh\u00f6hung der Branchenkapazit\u00e4t und somit zur Aussch\u00f6pfung des Marktpotenzials. Daraus folgt, dass eine niedrige Marktkonzentration das Wertsch\u00f6pfungswachstum beg\u00fcnstigt. Eine hohe Marktkonzentration impliziert in der Regel geringeren Wettbewerb; geringerer Wettbewerb bedeutet wiederum hohe Bruttogewinne. Unternehmen mit h\u00f6herem \u00abMarkup\u00bb k\u00f6nnen mehr in die Produkt- und Prozessinnovation investieren. Somit hat die Marktkonzentration einen positiven Einfluss auf die Arbeitsproduktivit\u00e4t.Ein weiteres wichtiges Resultat ist, dass die nichtpreisliche Konkurrenz eng mit der Innovationsleistung zusammenh\u00e4ngt, da die Einf\u00fchrung von neuen Produkten, die Produktdifferenzierung und der technische Vorsprung bei den Produkten \u2013 wichtige Dimensionen des nichtpreislichen Wettbewerbs \u2013 stark vom Innovationsverhalten des Unternehmens abh\u00e4ngen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Bestimmungsfaktors \u00abInnovationsleistung\u00bb f\u00fcr die Arbeitspl\u00e4tze, bei denen die Wertsch\u00f6pfung pro Arbeitskraft \u00fcber dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt liegt.Die Analyse der Bestimmungsfaktoren der Arbeitsproduktivit\u00e4t zeigt folglich, dass die St\u00e4rkung der Humankapitalbasis der Schweizer Wirtschaft und die F\u00f6rderung der Innovationst\u00e4tigkeit der Firmen zentrale Elemente einer wachstumsorientierten Wirtschaftspolitik sein sollten.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Bestimmungsfaktoren der Wettbewerbsbedingungen und der Innovationsleistung<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Da die Wettbewerbsbedingungen und die Innovationsleistung zu den wichtigsten Bestimmungsfaktoren des Wirtschaftswachstums geh\u00f6ren, werden diese im letzten Teil der Studie eingehender untersucht. Wettbewerb wird hierbei im Zusammenhang mit der Marktmobilit\u00e4t der Unternehmen betrachtet. Dabei zeigt sich, dass der Markteintritt von Unternehmen von einem h\u00f6heren Marktwachstum, einer hohen Exportintensit\u00e4t, einer hohen Intensit\u00e4t der Preiskonkurrenz und einem hohen Eigenfinanzierungsgrad gef\u00f6rdert wird. Hohe Wettbewerbsintensit\u00e4t und geringes Marktwachstum sind hingegen die Hauptursachen f\u00fcr den Marktaustritt von Unternehmen.Hinsichtlich der Innovationsleistung zeigen die Berechnungen, dass die Neigung zu Produkt- und\/oder Prozessinnovationen mit der Nutzung des externen Wissens (z.B. Kunden- und Lieferantenwissen, Wissen aus Patentschriften), der F&amp;E-Intensit\u00e4t (F&amp;E-Aufwendungen dividiert durch den Umsatz), der Exportintensit\u00e4t, der Marktkonzentration und der Intensit\u00e4t der nichtpreislichen Konkurrenz positiv korreliert.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Die Rolle der offenen M\u00e4rkte<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Wie bereits ausgef\u00fchrt, ist der Aussensektor der in der Periode 1991\u20132005 am st\u00e4rksten gewachsene Wirtschaftsbereich. Haupttr\u00e4ger dieses Wachstums waren die beiden Teilsektoren des WI-Sektors, die Hightech-Industrie und die wissensbasierten Dienstleistungen. Sowohl die statistisch-deskriptive als auch die \u00f6konometrische Analyse zeigen, dass dieses Wachstum wesentlich durch den \u00d6ffnungsgrad der involvierten M\u00e4rkte (Inland: Markteintrittsrate; Ausland: Exportintensit\u00e4t) beg\u00fcnstigt worden ist. Somit ist es f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft von grosser Bedeutung, dass Zugangshindernisse auf den internationalen M\u00e4rkten beseitigt werden. Dazu tragen sowohl die auf bilateraler Basis bereits bestehenden Abkommen mit der EU als auch die geplanten bzw. beabsichtigten Abkommen mit Wirtschaftspartnern ausserhalb des europ\u00e4ischen Wirtschaftsraumes bei.Wir gehen davon aus, dass eine weitere \u00d6ffnung der M\u00e4rkte auch im Binnensektor Wachstumsimpulse hervorrufen w\u00fcrde. Die Wirtschaftspolitik in der Schweiz hat in den Neunzigerjahren wesentlich zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in diesem Bereich beigetragen. In dieser Perspektive sind eine Vielzahl von Politikbereichen angesprochen: Realisierung des schweizerischen Binnenmarkts (gesch\u00fctzte Berufe, Gewerbe, \u00f6ffentliches Beschaffungswesen usw.), Liberalisierung von Branchen mit Netz-Externalit\u00e4ten und \u00d6ffnung der M\u00e4rkte f\u00fcr ausl\u00e4ndische Konkurrenz (WTO-Doha-Runde, Parallelimporte usw.).<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h3 class=\"ZT\">Die Rolle des Humankapitals<\/h3>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Unsere Analyse hat ebenfalls gezeigt, wie wichtig der Einsatz des Humankapitals (sowohl Hoch- als auch Mittelqualifizierte) f\u00fcr die Entwicklung der durchschnittlichen Arbeitsproduktivit\u00e4t gewesen ist. Die in der Schweiz immer wieder auftretende mangelnde Verf\u00fcgbarkeit von Fachpersonal wurde durch das Abkommen mit der EU zum freien Personenverkehr weitgehend entsch\u00e4rft. Beim Mangel an Fachpersonal zeichnen sich auf mittlere Frist zwar keine gr\u00f6sseren Probleme ab. Dennoch w\u00e4re es im Hinblick auf die k\u00fcnftige demografische Entwicklung und den gr\u00f6sseren \u00abEigenbedarf\u00bb qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte im Ausland \u2013 insbesondere in den \u00fcberdurchschnittlich stark wachsenden osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern \u2013 unklug, sich zu sehr auf die Immigration zu verlassen. Deshalb bleibt die St\u00e4rkung der Humankapitalbasis der Schweizer Wirtschaft ein zentrales Element einer wachstumsorientierten Wirtschaftspolitik. Teilweise wurden Massnahmen in diesen Bereichen bereits realisiert (z.B. Einf\u00fchrung der Berufsmaturit\u00e4t und Aufwertung der Fachhochschulen). Die geplanten Verbesserungen (kr\u00e4ftige reale Steigerung der Ausgaben des Bundes f\u00fcr Bildung, Forschung und Technologie in der Periode 2008\u20132011) sollten indes auch unter ung\u00fcnstigen Konjunkturbedingungen umgesetzt werden.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\"> Dr. Spyros Arvanitis <\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Leiter des Forschungsbereichs Strukturwandel, KOF Konjunkturforschungsstelle, ETH Z\u00fcrich<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\"> Marius Ley <\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Wissenschaftlicher Mitarbeiter, KOF Konjunkturforschungsstelle, ETH Z\u00fcrich<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\"> Tobias Stucki <\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Wissenschaftlicher Mitarbeiter, KOF Konjunkturforschungsstelle, ETH Z\u00fcrich<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\"> Dr. Martin W\u00f6rter <\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">H\u00f6herer wissenschaftlicher Mitarbeiter,KOF Konjunkturforschungsstelle, ETH Z\u00fcrich<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<div class=\"NT\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">1 Arvanitis, S., Ley, M., Stucki, T. und M. W\u00f6rter (2008): Innovation und Marktdynamik als Determinanten des Strukturwandels, Strukturberichterstattung Nr. 43, herausgegeben vom Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO, Bern.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"KA\">&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Definition der Variablen<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u0394lnQ: Ver\u00e4nderung des Logarithmus der realen Bruttowertsch\u00f6pfung<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">(\u0394)ln(Q\/L): (Ver\u00e4nderung des) Logarithmus der realen Bruttowertsch\u00f6pfung pro Besch\u00e4ftigten<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u0394lnC: Ver\u00e4nderung des Logarithmus des realen Sachkapitals<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">(\u0394)ln(C\/L): (Ver\u00e4nderung des) Logarithmus des realen Sachkapitals pro Besch\u00e4ftigten<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">ln(INNOV): Logarithmus der Innovationsmessgr\u00f6sse (verschiedene Innovationsindikatoren: F&amp;E-Aufwendungen; Anteil der Unternehmen, welche im Produktbereich innovieren etc.)<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">ln(EXP\/S): Logarithmus des Verh\u00e4ltnisses Exporte\/Umsatz<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">ln(HQUAL): Logarithmus des Anteils der Besch\u00e4ftigten mit terti\u00e4rer Ausbildung<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">ln(FOREIGN): Logarithmus des Anteils ausl\u00e4ndischer Unternehmen<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">ln(FIN): Logarithmus des Eigenkapitalanteils<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">N_ENTRY_N: Anteil der neu eintretenden Unternehmen (Nettobetrachtung)<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u0394ln(CONC5): Ver\u00e4nderung des Logarithmus der Marktkonzentration (C5)<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">IPC: Anteil der Unternehmen, die eine hohe Intensit\u00e4t der preislichen Konkurrenz melden<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">INPC: Anteil der Unternehmen, die eine hohe Intensit\u00e4t der nichtpreislichen Konkurrenz melden<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;\n<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; &#13; &#13; Die Studie1 beschreibt zun\u00e4chst den Strukturwandel auf der Ebene der einzelnen Wirtschaftssektoren und der einzelnen Branchen. 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