{"id":122661,"date":"2009-01-01T10:50:41","date_gmt":"2009-01-01T10:50:41","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2009\/01\/preiserhebungen-mit-scannerdaten-fuer-den-landesindex-der-konsumentenpreise-erste-teileinsaetze\/"},"modified":"2023-08-23T23:39:03","modified_gmt":"2023-08-23T21:39:03","slug":"preiserhebungen-mit-scannerdaten-fuer-den-landesindex-der-konsumentenpreise-erste-teileinsaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2009\/01\/preiserhebungen-mit-scannerdaten-fuer-den-landesindex-der-konsumentenpreise-erste-teileinsaetze\/","title":{"rendered":"Preiserhebungen mit Scannerdaten f\u00fcr den Landesindex der Konsumentenpreise: Erste Teileins\u00e4tze"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;&#13;<\/p>\n<div class=\"titleSection\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<div class=\"LD\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">F\u00fcr den LIK sowie f\u00fcr den davon abgeleiteten HVPI erhebt das BFS seit Juli 2008 einen Teil der Preise mit Scannerdaten. Als Scannerdaten werden Datensammlungen bezeichnet, die beim Einlesen von Preisen an den Registrierkassen mit Barcodeleseger\u00e4-ten erzeugt werden. Dieses Verfahren entlastet einerseits das Kassierpersonal vom Eintippen von Preisen. Die zentral gesammelten Daten dienen den Detailh\u00e4ndlern aber auch zur Beobachtung von Verkaufsbewegungen mit vielf\u00e4ltigen Anwendungen, vom Ausl\u00f6sen von Nachbestellungen bis hin zum Marketing.F\u00fcr das BFS ist die minimale Belastung der Datenlieferanten ein wichtiges strategisches Ziel. Eine M\u00f6glichkeit dazu bietet die Erhebung und Auswertung bestehender elektronischer Datensammlungen. Der in den Scannerdaten enthaltene Umfang an Informationen stellt dar\u00fcber hinaus f\u00fcr die Messung der Preisentwicklung eine bisher unerreicht hochwertige Quelle dar. Deshalb hat das BFS 2006 ein Projekt zur Kl\u00e4rung und Erschliessung dieses Potenzials gestartet.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Vorteile von Scannerdaten<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Grossverteiler in der Schweiz waren durchaus offen f\u00fcr Preiserhebungen mit Scannerdaten. Aufgrund der ersten Kontakte und Analysen wurden folgende Vorteile erkennbar:<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Quasi-Vollerhebung: Die erfassten Preisdaten ergeben bei einem Grossverteiler f\u00fcr den definierten Zeitraum pro Artikel praktisch eine Vollerhebung; jede einzelne Transaktion wird mit Verkaufsmenge und Preis erfasst.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Optimierte Auswahl der ber\u00fccksichtigten Artikel: Die miterfassten Mengen erlauben die Bestimmung des Umsatzes \u00fcber eine Periode und daraus die pr\u00e4zise Auswahl der repr\u00e4sentativsten Produkte f\u00fcr die Preiserhebung (gezielte Stichprobe der gr\u00f6ssten Ums\u00e4tze).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Administrative Entlastung der Grossverteiler: Die Preismeldung beschr\u00e4nkt sich auf automatisierbare monatliche Auswertungen. Die Unterst\u00fctzung der Preiserhebenden durch das Personal in den Verkaufsstellen und die manuelle Zusammenstellung von Preisen entfallen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Mittelfristige Senkung der Preiserhebungskosten: Scannerdaten k\u00f6nnen helfen, den Aufwand bei gleichzeitig steigender Qualit\u00e4t der Preisindizes zu senken.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Bestimmung der Methoden<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Scannerdaten enthalten mehr Daten und Informationen, als mit den aktuellen Indexmethoden ausgewertet werden. Insbesondere sind aktuelle Mengen heute im Allgemeinen nicht gleichzeitig mit den aktuellen Preisen verf\u00fcgbar. Dies f\u00fchrt zu verschiedenen Indexverzerrungen1 und zu den folgenden methodischen Einschr\u00e4nkungen:<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Der international vorherrschende Laspeyres-Index wird heute auch deshalb verwendet, weil aktuelle Mengen fehlen.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Die Gewichtung des Warenkorbes erfolgt in der Schweiz mit der zwei Jahre zur\u00fcckliegenden Haushaltbudgeterhebung.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Die Aktualisierung von Subgewichtungen innerhalb einzelner Indexpositionen ist nur in wenigen F\u00e4llen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Das geometrische Mittel in der Basisaggregation von einzelnen Preisen zu Indexpositionen kann Substitutionsbeziehungen zwischen \u00e4hnlichen Produkten nur approximieren.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Diese Einschr\u00e4nkungen k\u00f6nnen auch mit den in den Scannerdaten vorhandenen Mengendaten nicht sofort und generell \u00fcberwunden werden. Die neu verf\u00fcgbaren Mengendaten erm\u00f6glichen aber zuk\u00fcnftige Verbesserungen. Diese Aufgabe ist jedoch in ihrem theoretischen Aspekt sehr anspruchsvoll und ben\u00f6tigt umfangreiche \u2013 also zeitintensive \u2013 Untersuchungen. Es k\u00f6nnten sich sichtbare Auswirkungen auf die Preisindizes ergeben. Ein grundlegender Methodenwechsel ohne internationalen Konsens und Standards ist bei der heutigen wirtschaftlichen Verflechtung nicht angebracht.In den wenigen L\u00e4ndern, die bereits punktuell Scannerdaten zur Indexberechnung einsetzen, sind in einzelnen F\u00e4llen Probleme aufgetaucht, und die eingesetzte Methodik ist uneinheitlich. Aufgrund dieser internationalen Erfahrung und der offenen Fragen in der wissenschaftlichen Literatur zur Auswertung von Scannerdaten wurde sehr bald beschlossen, die Nutzung der Scannerdaten f\u00fcr den LIK mit den bew\u00e4hrten Methoden2 zu beginnen. Diese beschr\u00e4nkte Nutzung erm\u00f6glicht bereits die teilweise Realisierung aller vier oben genannten Vorteile, ohne dass unn\u00f6tige Risiken eingegangen oder lange Vorstudien abgewartet werden m\u00fcssen.Eine Einschr\u00e4nkung war in Bezug auf die inhaltliche Abdeckung n\u00f6tig: Die Erhebung der Artikel aus dem Non-Food-Bereich ist aufgrund der dabei notwendigen komplexen Qualit\u00e4tsanpassungen bei Sortimentswechseln ohne eingehende Befassung mit dem Produkt und seinen Eigenschaften nicht m\u00f6glich. Dazu gen\u00fcgen die Angaben in den vertriebsorientierten Scannerdaten alleine nicht. In den ersten Etappen des Projektes Scannerdaten werden deshalb nur die Bereiche Food und Near-Food (im Wesentlichen Wasch- und Reinigungsmittel sowie K\u00f6rperpflegeprodukte ) abgedeckt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Entwicklung einer spezifischen Softwarel\u00f6sung<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">In einem ersten Schritt wurde mit Hilfe eines Grossverteilers eine von Grund auf neue, internetbasierte Software entwickelt, welche s\u00e4mtliche Aspekte des Preiserhebungsprozesses abdeckt. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel Werkzeuge f\u00fcr die Zuordnung der Artikel des Grossverteilers zum Warenkorb des LIK und die monatliche \u00dcberpr\u00fcfung und Aktualisierung der f\u00fcr die Erhebung ausgew\u00e4hlten Artikel. Erg\u00e4nzende Abfrage- und Auswertungsfunktionen unterst\u00fctzen zudem die von Fachpersonen bei einem Artikelersatz durchzuf\u00fchrenden Qualit\u00e4tsanpassungen. Diese k\u00f6nnen in den Bereichen \u00abFood\u00bb und \u00abNear-Food\u00bb aufgrund der Produktbezeichnungen vorgenommen werden.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Alle Grossverteiler verwenden eigene, spezifische Sortimentsstrukturen. Diese sind von den f\u00fcr Konsumentenpreisindizes international standardisierten Ausgabenstrukturen (\u00abWarenkorb\u00bb) verschieden. F\u00fcr die Preiserhebung mit Scannerdaten m\u00fcssen deshalb die Artikel bzw. Warengruppen der Grossverteiler zuerst der korrekten Erhebungsposition im LIK\/HVPI zugeordnet werden. Dieser aufwendige Vorgang f\u00fchrt zur Zuordnung jeder Artikelnummer eines Grossverteilers zur passenden Erhebungsposition des Landesindexes der Konsumentenpreise. Da die Sortimentsstrukturen der Grossverteiler Ver\u00e4nderungen unterliegen, welche zudem oft erst kurzfristig bekannt werden, ist deren korrekter Nachvollzug anspruchsvoll und zeitkritisch. Diese Zuordnungsarbeit wird von Marktforschungsinstituten f\u00fcr ihre eigenen Zwecke ebenfalls durchgef\u00fchrt. F\u00fcr die weitere Fortsetzung des Projektes wird diese Synergie mit dem Einkauf der Zuordnungen genutzt.Besondere L\u00f6sungen erfordert auch die Ber\u00fccksichtigung von tempor\u00e4ren Mehrfachpackungen. Diese erhalten in der Regel eine andere Artikelnummer als der identische Einzelartikel. Die Scannerdatensoftware erm\u00f6glicht die Verkn\u00fcpfung beider Artikelnummern und damit eine direkte Erhebung des durchschnittlichen Preises der gesamten Verk\u00e4ufe eines Produktes.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Testerhebungen vor jeder Einf\u00fchrung<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Vor den produktiven Einf\u00fchrungen von Scannerdaten im LIK und HVPI f\u00fchrt das BFS umfassende Testpreiserhebungen durch. In deren Rahmen werden archivierte Scannerdaten der Grossverteiler ausgewertet. Der Vergleich mit der traditionellen Preiserhebung derselben Periode f\u00fchrt f\u00fcr den ersten eingef\u00fchrten Grossverteiler und die Jahre 2006\u20132007 zu den folgenden Analyseergebnissen:<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Der Scannerdatenindex weist eine h\u00f6here Qualit\u00e4t auf. Gleichzeitig best\u00e4tigt sich der mittelfristige Trend des traditionellen Indexes.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Es zeigen sich bei den einzelnen Positionen und Warengruppen unterschiedliche Indexverl\u00e4ufe. Diese erkl\u00e4ren sich durch die erweiterte zeitliche und r\u00e4umliche Abdeckung der Preisdaten und vor allem durch die optimierte Artikelstichprobe (siehe Grafik 1).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 F\u00fcr die Validit\u00e4t beider Erhebungstypen spricht, dass sich die Unterschiede zwischen den Teilindizes bei der Aggregation auf immer h\u00f6here Warengruppen sowie im Zeitverlauf weitgehend ausgleichen.Aufgrund dieser Best\u00e4tigung der erwarteten Vorteile der Scannerdaten konnten die ersten Scannerdaten-Preiserhebungen f\u00fcr die Bereiche Food und Near-Food f\u00fcr den ersten Grossverteiler im Juli 2008 produktiv gesetzt und die bisherigen Preiserhebungen in den Verkaufstellen ersetzt werden.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Fazit und Ausblick<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Testerhebungen haben gezeigt, dass die hohe Qualit\u00e4t und Aktualit\u00e4t des LIK und des HVPI durch die Verwendung von Scannerdaten weiter gesteigert wird.Die Verbindung des neuen Erhebungsverfahrens mit bestehenden, bew\u00e4hrten Selektions- und Berechnungsmethoden ist weltweit einmalig und erlaubt eine rasche Ausdehnung der Erhebung von Scannerdaten f\u00fcr die Warenbereiche Food und Near-Food auf die meisten grossen Detailh\u00e4ndler der Schweiz. Im Jahr 2009 entwickelt das BFS ein eigenes Scannerdaten-Softwaremodul, auf dessen Basis ab Herbst 2009 weitere Testerhebungen stattfinden und ab Januar 2010 halbj\u00e4hrlich neue Grossverteiler integriert werden k\u00f6nnen (siehe Grafik 2). Daraus resultieren bereits in den kommenden Jahren erste Einsparungen.Ab 2011 sollen Verfahren zur Scannerdatenerhebung im Non-Food-Bereich entwickelt und die notwendigen Software-Erweiterungen vorgenommen werden, sodass ab 2013 auch f\u00fcr diese Erhebungen eine Umgebung eingesetzt werden kann.Langfristig sollen zudem alternative Erhebungs- und Berechnungsmethoden gepr\u00fcft werden, die das beschriebene Verbesserungs- und Rationalisierungspotenzial von Scannerdaten weiter aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Dazu wird das BFS auch den Kontakt zu Forschung und Universit\u00e4ten sowie einen internationalen Konsens \u00fcber die geeigneten Methoden suchen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\">Rolf Boesch<\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Leiter des Bereiches Entwicklung der Sektion Preise, Bundesamt f\u00fcr Statistik BFS, Neuenburg<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\">Reto M\u00fcller<\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Projektleiter Scannerdaten, Sektion Preise, Bundesamt f\u00fcr Statistik BFS, Neuenburg<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\">Marcel Paolino<\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Sektionschef, Sektion Preise, Bundesamt f\u00fcr Statistik BFS, Neuenburg<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<div class=\"NT\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">1 Siehe z.B. Boskin Report (1996).<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"NT\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">2 Siehe Grundlagenbericht LIK (2006).<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"KA\">&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Kontakt<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Reto M\u00fcller Tel.: 032&nbsp;713 68 40 E-Mail: reto.mueller@bfs.admin.ch Rolf Boesch Tel.: 032&nbsp;713 64 39 E-Mail: rolf.boesch@bfs.admin.ch Marcel Paolino Tel.: 032&nbsp;713 66 95 E-Mail: marcel.paolino@bfs.admin.ch<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Informationen im Internet und Literatur<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Internet: www.lik.bfs.admin.ch; www.hvpi.bfs.admin.ch.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Boskin, M.J.; Dulberger, E.R.; Griliches, Z.; Gordon, R.J.; Jorgensen, D.: Toward a More Accurate Measure of the Cost of Living. Final Report to the Senate Finance Committee from the Advisory Commission to Study the Consumer Price Index, 1996.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Brachinger, H.W.; Schips, B.; Stier, W.: Expertise zur Relevanz des \u00abBoskin-Reports\u00bb f\u00fcr den schweizerischen Landesindex der Konsumentenpreise, BFS, Neuenburg 1999.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Bundesamt f\u00fcr Statistik: Landesindex der Konsumentenpreise: Methodische Grundlagen, BFS, Neuenburg, 2007<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 ILO\/IMF\/OECD\/UNECE\/Eurostat\/The World Bank: Consumer Price Index Manual: Theory and Practice, Genf, International Labour Office, 2004 (www.ilo.org\/public\/english\/bureau\/stat\/guides\/cpi\/).<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Eurostat: Sammlung von HVPI-Referenzdokumenten (2\/2001\/B\/5), 2001.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Feenstra, Robert C., und Shapiro, Matthew D. (Hrsg.): Scanner Data and Price Indexes., NBER, 2002<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 National Research Council, Schultze C. L.; Mackie C. (Hrsg.): At What Price? Conceptualizing and Measuring Cost-of-Living and Price Indexes, National Academic Press, Washington DC 2002.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;\n<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&#13; &#13; &#13; &#13; &#13; &#13; &#13; F\u00fcr den LIK sowie f\u00fcr den davon abgeleiteten HVPI erhebt das BFS seit Juli 2008 einen Teil der Preise mit Scannerdaten. Als Scannerdaten werden Datensammlungen bezeichnet, die beim Einlesen von Preisen an den Registrierkassen mit Barcodeleseger\u00e4-ten erzeugt werden. Dieses Verfahren entlastet einerseits das Kassierpersonal vom Eintippen von Preisen. 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Damit nimmt das BFS international eine Pionierstellung bei der Modernisierung der Preiserhebung ein. Der folgende Artikel beleuchtet die Vorteile von Scannerdaten, ihr langfristiges Potenzial, die Schritte bis zur ersten Einf\u00fchrung und die zuk\u00fcnftige Weiterarbeit.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":122664,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"31419","post_abstract":"","magazine_issue":"20090102","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55af5961b41af"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122661"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4272"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122661"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122661\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127993,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122661\/revisions\/127993"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3093"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4273"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4272"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122661"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=122661"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=122661"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=122661"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=122661"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=122661"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}