{"id":122666,"date":"2009-01-01T10:44:24","date_gmt":"2009-01-01T10:44:24","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2009\/01\/index-der-konsumentenstimmung-die-messung-des-nicht-beobachtbaren\/"},"modified":"2023-08-23T23:39:12","modified_gmt":"2023-08-23T21:39:12","slug":"index-der-konsumentenstimmung-die-messung-des-nicht-beobachtbaren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2009\/01\/index-der-konsumentenstimmung-die-messung-des-nicht-beobachtbaren\/","title":{"rendered":"Index der Konsumentenstimmung \u2013 die Messung des Nicht-Beobachtbaren"},"content":{"rendered":"<div><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"titleSection\"><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"body\">&#13;<\/p>\n<div class=\"LD\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Der private Konsum als zentraler BIP-Bestandteil<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Im Jahr 2007 gaben die privaten Haushalte in der Schweiz fast 300 Mrd. Franken f\u00fcr den Konsum von G\u00fctern und Dienstleistungen aus. Der private Konsum ist demnach mit einem Anteil von 58% die mit Abstand wichtigste Verwendungskomponente des BIP. Damit liegt die Schweiz etwa auf dem Niveau der EU, wo der Anteil des privaten Konsums 2007 bei 57% lag. Mit 70% deutlich h\u00f6her ist dieser Anteil in den USA. Angesichts dieser Verh\u00e4ltnisse erstaunt es nicht, dass Konjunkturexperten auf der ganzen Welt der Entwicklung des privaten Konsums grosse Aufmerksamkeit widmen und sie im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise mit zunehmender Besorgnis beobachten.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Von Bankkonten und Dorfl\u00e4den<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Will man Konsumentscheidungen verstehen und somit auch prognostizieren, muss man sich mit ihren Bestimmungsfaktoren besch\u00e4ftigen. Oftmals werden darunter vor allem die Entwicklungen am Arbeitsmarkt (z.B. Einkommen, Besch\u00e4ftigung und Arbeitslosigkeit) und an den Finanzm\u00e4rkten (z.B. Verm\u00f6gen und Kreditbedingungen) verstanden. Doch zunehmend r\u00fccken auch weiche Faktoren \u2013 wie Urteile und Einstellungen \u2013 ins Zentrum der Betrachtungen. Gem\u00e4ss der Theorie der psychologischen \u00d6konomie1 werden Konsumentscheidungen nicht nur von objektiven Faktoren bestimmt, die sich unter der \u00abAbility to Buy\u00bb (F\u00e4higkeit zum Kauf) zusammenfassen lassen, sondern zu einem grossen Teil auch von subjektiven Faktoren, der \u00abWillingness to Buy\u00bb (Kaufbereitschaft). Unter der F\u00e4higkeit zum Kauf werden haupts\u00e4chlich die Einkommens- und Verm\u00f6gensentwicklung zusammengefasst, die sich relativ langsam ge\u00e4nderten \u00f6konomischen Bedingungen anpassen. Die Kaufbereitschaft h\u00e4ngt hingegen von zahlreichen subjektiven Faktoren ab, wie z.B. der pers\u00f6nlichen Einsch\u00e4tzung bez\u00fcglich der aktuellen Arbeitsmarktlage. Ist ein Konsument der Meinung, dass sein Arbeitsplatz unsicherer geworden ist, wird er weniger bereit sein, gr\u00f6ssere Ausgaben zu t\u00e4tigen, auch wenn sich sein Einkommen nicht ge\u00e4ndert hat. Plakativ gesagt, lassen sich die Haushalte bei ihrem Konsumverhalten demzufolge ebenso sehr von ihrem Bankkonto beeinflussen wie von Gespr\u00e4chen im Dorfladen. Die Umfrage zur Konsumentenstimmung ist hierbei der Versuch, diesen subjektiven Teil \u2013 also die Summe der Einstellungen und Erwartungen \u2013 zu messen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Anf\u00e4nge der Konsumentenumfragen in den USA&#8230;<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die erste Konsumentenumfrage wurde in den sp\u00e4ten 1940er-Jahren in den USA an der University of Michigan durchgef\u00fchrt. Damals wurden vor allem Fragen nach den konkreten Kaufabsichten der Haushalte gestellt. Die Erfahrung zeigte aber, dass mit dieser Art der Befragung das tats\u00e4chliche Kaufverhalten untersch\u00e4tzt wird. Deswegen ging man im Laufe der Jahre zur sogenannten rezeptiv-kritischen Befragungsweise \u00fcber, bei der Urteile und Erwartungen \u2013 und nicht mehr konkrete Absichten \u2013 erfragt werden.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">&#8230;und die heutige Umfrage in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die Befragungsart des Schweizer Fragebogens entspricht der rezeptiv-kritischen Methode. Als Beispiel sei hier die Frage nach dem Zeitpunkt f\u00fcr gr\u00f6ssere Anschaffungen erw\u00e4hnt. Hier wird nach dem allgemeinen Urteil gefragt, ob der jetzige Zeitpunkt f\u00fcr eine gr\u00f6ssere Anschaffung gut sei \u2013 und nicht nach der konkreten Absicht, eine solche zu t\u00e4tigen. Der aktuelle Fragebogen umfasst neun Fragen zu den Themen allgemeine Wirtschaftsentwicklung, Preisentwicklung, Arbeitsmarkt und pers\u00f6nliche finanzielle Situation; er gleicht damit den Konsumentenumfragen in anderen L\u00e4ndern. Die Umfrage wird viertelj\u00e4hrlich \u2013 jeweils im ersten Monat eines Quartals \u2013 durchgef\u00fchrt, wobei jedes Mal eine Zufallsstichprobe von rund 1100 Haushalten aus der deutschen und franz\u00f6sischen Schweiz gezogen wird. Die zu befragende Person wird zus\u00e4tzlich mit einem Zufallsschl\u00fcssel ermittelt. Aus den Antworten zu jeder der neun Fragen wird ein Teilindex konstruiert. Dabei wird die Anzahl Antworten mit einem Faktor zwischen \u20132 und +2 gewichtet und summiert (siehe Beispiel in Kasten 2). Daraus wird der Mittelwert berechnet und mit 100 multipliziert. Somit ergibt sich f\u00fcr jede Frage ein Wert zwischen \u2013200 und +200. Der Index der Konsumentenstimmung entspricht dann dem Mittelwert der Teilindizes zu den Fragen nach der vergangenen Wirtschaftsentwicklung sowie der vergangenen und der erwarteten eigenen finanziellen Lage.Die erste Befragung fand im 4. Quartal 1972 statt und wurde in den ersten sechs Jahren von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich durchgef\u00fchrt. Danach wurde sie vom damaligen Bundesamt f\u00fcr Konjunkturfragen \u00fcbernommen, das die Durchf\u00fchrung an das Institut f\u00fcr Konsumenten und Sozialanalysen Konso AG delegierte. Seither werden die telefonischen Interviews von der Konso durchgef\u00fchrt, die auch die Stichprobe zieht und \u00fcberwacht. Diese langj\u00e4hrige Zusammenarbeit mit dem gleichen Partner ist f\u00fcr die Zuverl\u00e4ssigkeit der Befragungsresultate sehr wichtig. Die Erhebung von qualitativen Daten und die Sicherstellung, dass stets das Gleiche gemessen wird, stellt n\u00e4mlich ganz andere Anforderungen an das durchf\u00fchrende Institut, als dies bei einer quantitativen Statistik der Fall ist. F\u00fcr die Auswertung, Publikation und Kommunikation ist heute das Seco verantwortlich.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Aussagekraft von Konsumentenumfragen<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Aus der Perspektive des Konjunkturanalytikers interessiert besonders, was sich aus der Stimmungsumfrage f\u00fcr den effektiven Konsum ableiten l\u00e4sst. Die Frage nach der Aussagekraft der Konsumentenstimmung wurde in der Literatur auch eingehend diskutiert. Vor allem der Forschungsstrang, der sich mit den Daten aus den USA besch\u00e4ftigt, kommt zu keinem eindeutigen Resultat. Untersucht wird dabei oft die Frage, ob die Konsumentenumfragen \u00fcber Aussagekraft f\u00fcr den privaten Konsum verf\u00fcgen, die in anderen makro\u00f6konomischen Variablen, welche die allgemeine Wirtschaftslage, Arbeitsmarkt- und Einkommensentwicklung beschreiben, nicht enthalten ist. In diversen Studien wird eine solche Aussagekraft, die \u00fcber den Informationsgehalt der Kontrollvariablen hinausgeht, bejaht. Andere Arbeiten kommen hingegen zu nuancierteren Ergebnissen, indem sie entweder eine geringe Aussagekraft feststellen oder nur in Ausnahmesituationen \u2013 wie dem Golfkrieg oder dem 11.September 2001 \u2013 Informationen f\u00fcr den privaten Konsum finden, die in anderen Messgr\u00f6ssen nicht enthalten sind. Auch die europ\u00e4ische Literatur widmet sich grunds\u00e4tzlich der Frage nach der Aussage- und Prognosekraft der Konsumentenstimmungsindizes f\u00fcr den Konsum und andere wichtige makro\u00f6konomische Gr\u00f6ssen. Die Antwort ist hier klarer: Konsumentenbefragungen enthalten demnach wichtige Informationen \u00fcber die Entwicklung bedeutender \u00f6konomischer Gr\u00f6ssen \u2013 wie des privaten Konsums, aber auch des BIP \u2013, die in anderen Variablen nicht enthalten sind, und verbessern die Prognosemodelle. Insofern werden sie sogar als leistungsf\u00e4hige Syntheseindikatoren bezeichnet, welche die Effekte einer Vielzahl nicht \u00f6konomischer Prozesse erfassen k\u00f6nnen.Eine interessante Aussage macht die europ\u00e4ische Literatur bez\u00fcglich der Frage nach dem Verhalten von Stimmungsumfragen in \u00abSchockperioden\u00bb. Nahuis (2001) stellt f\u00fcr die Niederlande fest, dass nach Katastrophenereignissen vor allem die Teilfrage zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung negativ reagiert, w\u00e4hrend sich die Einsch\u00e4tzungen zur eigenen finanziellen Situation kaum ver\u00e4ndern. Konsistent hierzu l\u00e4sst sich in diesen Ausnahmesituationen auch keine Auswirkung auf das tats\u00e4chliche Verhalten erkennen; die Konsumausgaben reagieren kaum. Diese Feststellung wurde auch vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise durch die Schweizer Daten best\u00e4tigt. So fielen die Beurteilungen der Schweizer Haushalte zur allgemeinen Wirtschaftsentwicklung infolge der \u00abschwarzen\u00bb B\u00f6rsenwoche Anfang Oktober 2008 deutlich pessimistischer aus, w\u00e4hrend sich die Einsch\u00e4tzungen der eigenen finanziellen Lage kaum ver\u00e4nderten.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Beschr\u00e4nkte Prognosekraft des Schweizer Indexes<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Bez\u00fcglich der Prognoseeigenschaften f\u00fcr den privaten Konsum oder f\u00fcr andere makro\u00f6konomische Gr\u00f6ssen kann dem Schweizer Konsumentenstimmungsindex (noch) kein gutes Zeugnis ausgestellt werden. Untersuchungen zeigen, dass der Gesamtindex der Schweizer Umfrage sehr wohl Informationen \u00fcber die laufende Entwicklung der privaten Konsumausgaben liefert \u2013 und somit eine wertvolle, weil fr\u00fchzeitig verf\u00fcgbare Informationsquelle f\u00fcr die Beschreibung und Interpretation der Gegenwart ist. Allerdings ist er in der heutigen Form f\u00fcr die Prognose wenig geeignet. Ein Vergleich des Schweizer Fragebogens mit den innerhalb der EU durchgef\u00fchrten Umfragen liefert Anhaltspunkte f\u00fcr die Verbesserung. So setzt sich der EU-Index aus den Teilindizes von vier zukunftsgerichteten Fragen zu den Themen allgemeine Wirtschaftsentwicklung, eigene finanzielle Lage, Arbeitsmarkt und Sparm\u00f6glichkeiten zusammen. Der Schweizer Index umfasst hingegen drei Teilfragen, wovon nur eine auf die Zukunft gerichtet ist (eigene finanzielle Lage). Das Seco und Konso arbeiten seit Anfang 2007 daran, die EU-Kompatibilit\u00e4t der Umfrage zu verbessern. In einem speziellen, vom Seco und Konso ausgearbeiteten Verfahren wurden die Fragen getestet und validiert. Eine erste Publikation des neuen, mit der EU-Umfrage vergleichbaren Indexes ist im Verlauf von 2009 geplant.Im Gegensatz zum Gesamtindex werden einigen Teilfragen gute Prognoseeigenschaften attestiert. Zum Beispiel scheint die Frage nach den Erwartungen zur eigenen finanziellen Lage Informationen \u00fcber den zuk\u00fcnftigen Verlauf des privaten Konsums zu enthalten. Auch die Einsch\u00e4tzungen der zuk\u00fcnftigen Preisentwicklung lassen auf die Zukunft schliessen und helfen bei der Prognose der Inflation.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<h2 class=\"ZT\">Entwicklung der Konsumentenstimmungsindizes im In- und Ausland<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Die grossen Konjunkturzyklen der letzten 25 Jahre zeigen sich auch im Verlauf der Konsumentenstimmungsindizes der Schweiz, der EU und der USA (siehe Grafik 1). Bei allen drei Umfragen wurden die h\u00f6chsten Niveaus im New-Economy-Boom um die Jahrtausendwende erreicht. Gut sichtbar ist ebenso der rapide Einbruch im Anschluss. Trotzdem waren pessimistische Einstellungen nach 2000 weniger weit verbreitet als in der Rezession Anfang der 1990er-Jahre, als die Niveaus bei allen drei Indizes deutlich tiefer lagen.Am aktuellen Rand ist der US-Index allerdings deutlich unter dem Tiefpunkt aus dem Jahre 1992 angelangt. Und was noch zu mehr Sorge Anlass geben k\u00f6nnte als das alleinige Niveau: Der Index ist in seiner \u00fcber 40-j\u00e4hrigen Geschichte noch nie in einer so kurzen Zeitspanne so deutlich zur\u00fcckgegangen. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr den Index in der EU, der sich allerdings noch \u00fcber seinem Tiefststand von 1993 befindet. Demgegen\u00fcber pr\u00e4sentiert sich der Index in der Schweiz in deutlich besserer Verfassung. Trotz seinem Einbruch befindet er sich \u2013 im Vergleich zum US- und EU-Index \u2013 auf hohem Niveau.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n<span class=\"AU\">Silvia Doytchinov<\/span>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Ressort Konjunktur, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO, Bern<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<div class=\"NT\">&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">1 Vgl. Katona (1975).<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;<\/p>\n<div class=\"KA\">&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Kurzprofil des Indikators<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Erhebungsart: Umfrage, 9 Fragen, Stichprobe rund 1100 Personen, Frequenz: viertelj\u00e4hrlich, durchgef\u00fchrt jeweils im ersten Monat eines Quartals, publiziert Anfang\/Mitte des zweiten Monats<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Daten:seit 1972q4<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Quelle: Umfrage und Stichprobenziehung durchgef\u00fchrt von Konso AG, Auswertung, Interpretation, Kommunikation durch Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco)<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Fiktives Beispiel einer Indexberechnung<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Frage 1.1 Vergangene Wirtschaftsentwicklung: Wie hat sich Ihrer Ansicht nach die allgemeine Wirtschaftslage in unserem Land in den letzten 12 Monaten entwickelt? Hat sie sich&#8230;<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Antwortm\u00f6glichkeiten Anzahl Personen<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">wesentlich verbessert 52<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">etwas verbessert 402<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">in etwa gleich geblieben 412<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">etwas verschlechtert 159<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">wesentlich verschlechtert 13<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">weiss nicht 61<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">keine Antwort 1<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Total Personen 1100<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">Teilindex = 100*((2*52+1*402+0*412+(\u20131)*159+(-2)*13)\/(1100\u201361\u20131)) =30.9<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">N\u00fctzliche Links<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2212 www.seco.admin.ch, \u00abThemen\u00bb, \u00abWirtschaftslage\u00bb, \u00abKonsumentenstimmung\u00bb.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2212 ec.europa.eu, \u00abEU policies\u00bb, \u00abEconomic policies\u00bb, \u00abEconomic Databases and Indicators\u00bb, \u00abBusiness and Consumer -Surveys\u00bb.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2212 www.oecd.org, \u00abStatistics\u00bb, \u00abPublications and Documents\u00bb, \u00abBusiness Tendencies and Consumer Surveys\u00bb.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2212 www.conference-board.org, \u00abPrograms\u00bb, \u00abEconomics\u00bb, \u00abConsumer Research\u00bb.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"ZT\">Literaturangaben<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Bram, J., Ludvigson, S. C. (1998): Does consumer confidence forecast household expenditure? A sentiment index horse race. Federal Reserve Bank of New York, Economic Policy Review, Juni 1998, S. 59\u201378.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Carnazza, P., Parigi, G. (2001): The Evolution of Confidence for European Consumers and Businesses in France, Germany and Italy. Bank of Italy, Working Paper, Nr. 406.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Dion, D. P. (2007): MPRA Paper Nr. 902. mpra.ub.uni-muenchen.de\/902.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Garner, C. A. (1991): Forecasting Consumer Spending: Should Economists Pay Attention to Consumer Confidence Surveys? Federal Reserve Bank of Kansas City, Economic Review, Mai\/Juni 1991, S. 57\u201371.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Golinelli, R., Parigi, G. (2003): What is this thing called confidence? A comparative analysis of consumer confidence indices in eight major countries. Bank of Italy, Working Paper, Nr. 484.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Hock, Th., Zimmermann, P. (2003): Schweiz: Sind die Umfragen zum Konsumentenvertrauen zur Konsumprognose geeignet? Z\u00fcrcher Kantonalbank Focus Economics. August 2003.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Katona, G. (1975): Psychological Economics, Elsevier Scientific Publishing Company, New York.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Nahuis, N. (2001): Disasters, Confidence and the Economy. Netherlands Central Bank, Monetary and Economic Policy Department, Working Paper.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n<p class=\"P\">\u2013 Wolter, S. C., Helfenstein, R., Schwaller, A (1997): Konsumentenklima und Verhalten der Konsumenten in der Schweiz. Bulletin f\u00fcr Konjunkturfragen 2\/97.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;\n<\/p><\/div>\n<p>&#13;\n<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; &#13; &#13; &#13; &#13; &#13; Der private Konsum als zentraler BIP-Bestandteil &#13; Im Jahr 2007 gaben die privaten Haushalte in der Schweiz fast 300 Mrd. Franken f\u00fcr den Konsum von G\u00fctern und Dienstleistungen aus. Der private Konsum ist demnach mit einem Anteil von 58% die mit Abstand wichtigste Verwendungskomponente des BIP. Damit liegt [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3017,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":3017,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Ressort Konjunktur, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO, Bern","seco_author_post_occupation_fr":"Service Conjoncture, Secr\u00e9tariat d'\u00c9tat \u00e0 l'\u00e9conomie SECO, Berne","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"","post_lead":"Bei der Beobachtung des privaten Konsums, der wichtigsten Verwendungskomponente des Bruttoinlandprodukts (BIP), r\u00fccken vermehrt sogenannte weiche Faktoren \u2013 wie Urteile und Einstellungen der Konsumenten \u2013 ins Blickfeld der Konjunkturbeobachter. Gemessen werden diese mit Hilfe repr\u00e4sentativer Umfragen, in der Schweiz mit der Umfrage zur Konsumentenstimmung des Staatssekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco). Gem\u00e4ss vielen Studien k\u00f6nnen die in Konsumentenbefragungen enthaltenen Informationen sehr n\u00fctzlich f\u00fcr die Konjunkturanalyse sein \u2013 und zwar sowohl bei der Beurteilung der aktuellen Konsumentwicklung wie auch bei deren Prognose.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":122669,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"31414","post_abstract":"","magazine_issue":"20090102","seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55af57e902812"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122666"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3017"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122666"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":127994,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122666\/revisions\/127994"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=122666"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=122666"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=122666"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=122666"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=122666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}