{"id":122991,"date":"2008-10-01T12:00:00","date_gmt":"2008-10-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/10\/stocker-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:40:35","modified_gmt":"2023-08-23T21:40:35","slug":"stocker-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/10\/stocker-3\/","title":{"rendered":"Zentralschweiz &#8211; mehr als nur tiefe Steuern"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200810_13_Stocker_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>\u00dcberdurchschnittliche Entwicklung der Wirtschaftsleistung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Zentralschweiz umfasst die Kantone Schwyz, Uri, Nid- und Obwalden, Luzern und Zug. Im Jahr 2007 lebten knapp 719000 Menschen in dieser Region, was 9,5% der Schweizer Bev\u00f6lkerung entspricht. Die rund 410000 erwerbst\u00e4tigen Personen erwirtschaften ein nominales Bruttoinlandprodukt (BIP) von etwas mehr als 44 Mrd. Franken. Die Erwerbsquote liegt in der Zentralschweiz (57,1%) nur leicht unter dem schweizerischen Durchschnitt (58,4%), und die Arbeitslosenquote ist traditionellerweise deutlich tiefer als in anderen Schweizer Regionen (vgl. Tabelle 1). Als weitere Indikatoren f\u00fcr den regionalen Wohlstand bieten sich das Volkseinkommen und das BIP pro Kopf an. Bei beiden Kenngr\u00f6ssen liegt die Zentralschweiz im Jahr 2007 unterhalb des gesamtschweizerischen Durchschnitts, aber deutlich \u00fcber den anderen eher l\u00e4ndlichen Grossregionen S\u00fcdschweiz, Espace Mittelland und Ostschweiz. \u00a0Eindr\u00fccklich f\u00e4llt die Analyse der Zentralschweizer Wirtschaftsentwicklung \u00fcber die letzten 17 Jahre aus. Seit 1990 liegt die langfristige Trendwachstumsrate des Zentralschweizer BIP (+1,7%) deutlich \u00fcber dem Schweizer Schnitt (+1,4%). Sowohl die konjunkturelle Delle Anfang der Neunzigerjahre wie auch der wirtschaftliche Abschwung in den Jahren 2001 bis 2003 war in der Zentralschweiz weniger ausgepr\u00e4gt als in anderen Schweizer Regionen. Noch deutlich positiver entwickelte sich die Arbeitsmarktsituation in den Zentralschweizer Kantonen. Im Zeitraum 1990-2007 war die durchschnittliche j\u00e4hrliche Wachstumsrate der Zahl der Erwerbst\u00e4tigen in der Zentralschweiz doppelt so hoch wie im Schweizer Schnitt (vgl. Grafik 1).&#13;<\/p>\n<h2>Hohe Attraktivit\u00e4t als Wohnregion dank tiefen Steuern und guter Erreichbarkeit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den vergangenen 17 Jahren erreichte keine andere Schweizer Grossregion ein h\u00f6heres Bev\u00f6lkerungswachstum als die Zentralschweiz. Neben der guten wirtschaftlichen Entwicklung spielten insbesondere in den letzten Jahren auch die guten Steuerkonditionen eine entscheidende Rolle. Vor allem f\u00fcr gutverdienende Personen sind die Zentralschweizer Kantone aus steuertechnischen \u00dcberlegungen beliebte Wohnstandorte. Gem\u00e4ss dem BAK Taxation Index Vgl. ZEW\/BAK (2008a). liegt die effektive Steuer- und Ausgabenbelastung f\u00fcr hochqualifizierte Arbeitskr\u00e4fte ausser in Z\u00fcrich nirgends in der Schweiz so tief wie in den Kantonen Zug, Obwalden, Schwyz, Nidwalden und Luzern. \u00a0Die Attraktivit\u00e4t der n\u00f6rdlichen Teile der Zentralschweiz als Wohnstandort liegt jedoch nicht nur in monet\u00e4ren Aspekten, sondern insbesondere auch in der N\u00e4he zur Wirtschaftsmetropole Z\u00fcrich begr\u00fcndet. Diese Tatsache gibt die Bev\u00f6lkerungsentwicklung auf Gemeindeebene (vgl. Grafik 3) eindr\u00fccklich wieder. Die Gemeinden mit einem \u00fcberdurchschnittlichen Bev\u00f6lkerungswachstum befinden sich vorwiegend in Zug und in den n\u00f6rdlichen Teilen von Luzern und Schwyz &#8211; also in den Gebieten, in welchen eine gute Erreichbarkeit nach Z\u00fcrich gegeben ist. Die grosse Nachfrage nach Bauland und Immobilien f\u00fchrte in den erw\u00e4hnten Regionen zu einem starken Anstieg der Boden- und Liegenschaftspreise. Als Folge davon erstrecken sich Gebiete mit hoher Nachfrage nach Wohnraum in der Zwischenzeit auch immer mehr Richtung S\u00fcden, wovon die Kantone Ob- und Nidwalden profitieren. Daneben l\u00e4sst sich jedoch in den alpinen Regionen ein Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang beobachten. Fehlende wirtschaftliche Zukunftsperspektiven waren in erster Linie f\u00fcr die schleichende Entv\u00f6lkerung von Teilen des Kantons Uri in den letzten 17 Jahren verantwortlich.&#13;<\/p>\n<h2>Hohe Bedeutung des sekund\u00e4ren Sektors<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Zentralschweizer Wirtschaft ist die Bedeutung des sekund\u00e4ren Sektors nach wie vor deutlich h\u00f6her als im Schweizer Durchschnitt. Der nominale Wertsch\u00f6pfungsanteil des produzierenden Gewerbes betr\u00e4gt in der Zentralschweiz beinahe 33%, w\u00e4hrend er gesamtschweizerisch lediglich 30,7% betr\u00e4gt. Ein traditionell wichtiger Wirtschaftszweig f\u00fcr einige Zentralschweizer Kantone ist die Investitionsg\u00fcterindustrie. Etliche Firmen im Bereich Maschinenbau, Metall- und Metallerzeugnisse sowie Fahrzeugbau sind als wichtige Arbeitgeber in der Region tief verankert. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Branchen Nahrungsmittelindustrie und Be- und Verarbeitung von Holz. Die Exportstatistik f\u00fcr das Jahr 2007 zeigt die starke internationale Ausrichtung des verarbeitenden Gewerbes in der Zentralschweiz. Viele Firmen richten die Produktion von qualitativ hochstehenden G\u00fctern auf die ausl\u00e4ndischen Absatzm\u00e4rkte aus. Diese Orientierung am globalen Wettbewerb zwingt die Firmen, innovativ und flexibel auf die Marktbed\u00fcrfnisse zu reagieren. \u00a0Daneben verfolgen in der Zentralschweiz viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine erfolgreiche Nischenproduktstrategie. Vor allem in abgelegenen Regionen der Zentralschweiz finden KMU gute Rahmenbedingungen in Form von tiefen Mietoder Landkosten und guten Steuerbedingungen vor. In den letzten Jahren ist in den s\u00fcdlichen Teilen der Zentralschweiz ein Bogen von h\u00f6chst innovativen Hightech-Firmen entstanden, welcher sich von Sarnen\/Alpnach \u00fcber Stans bis in die Industriegebiete im Urner Talboden erstreckt. Alles in allem bewirkt dies, dass die vergleichsweise hohe Abh\u00e4ngigkeit vom sekund\u00e4ren Sektor bislang keine negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum in der Zentralschweiz hat.&#13;<\/p>\n<h2>Perlen im Dienstleistungssektor<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDemgegen\u00fcber ist der Einfluss des Dienstleistungssektors in der Zentralschweiz vergleichsweise gering. So liegt der Wertsch\u00f6pfungsanteil des Finanzsektors 5,4 Prozentpunkte unter dem Schweizer Schnitt. Auch der \u00f6ffentliche Sektor f\u00e4llt schlanker aus als in anderen Schweizer Regionen (vgl. Grafik 4). Dieses Resultat \u00fcberrascht in Anbetracht des starken Bev\u00f6lkerungswachstums der letzten Jahre. Hingegen besitzt der Handel (Gross- und Detailhandel) in der Zentralschweiz mit \u00fcber 18% einen \u00fcberdurchschnittlich hohen Wertsch\u00f6pfungsanteil (CH: 13%). Zus\u00e4tzlich verzeichnet die Branche in den letzten 17 Jahren ein Wertsch\u00f6pfungswachstum, das deutlich \u00fcber dem gesamtwirtschaftlichen Wachstumspfad liegt. Verantwortlich f\u00fcr die hohe Bedeutung des Handels ist einerseits die zentrale Lage innerhalb der Schweiz: Die Zentralschweizer Kantone eignen sich aufgrund der Anbindung an die Nord-S\u00fcd-Achse hervorragend als Standort von Verteil- und Logistikzentren. Andererseits ist der \u00abSpezialfall\u00bb Zug zu nennen mit seiner grossen Anzahl von international t\u00e4tigen Grosshandelsunternehmen, deren Palette von Rohstoffen \u00fcber Maschinen bis hin zu Pharmaprodukten \u00e4usserst vielf\u00e4ltig ist. Die hohe Ansiedlungsdichte von Handelsfirmen l\u00e4sst sich ebenfalls mit den tiefen Unternehmenssteuern erkl\u00e4ren. Neben Zug weisen auch Ob- und Nidwalden eine im internationalen Vergleich \u00e4usserst tiefe Unternehmensbesteuerungsbelastung Vgl. ZEW\/BAK (2008b). auf, was bei den Neuansiedlungen von Firmen einen gewichtigen Standortvorteil darstellt.&#13;<\/p>\n<h2>Verkehrsachsen unterwandern Luzerns Zentrumsanspruch<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie die Grafik 6 zeigt, \u00fcbernehmen die Verkehrsachsen in der Zentralschweiz eine zentrale Rolle bei der wirtschaftlichen Dynamik der einzelnen Regionen. Gut erschlossene Gebiete &#8211; wie die n\u00f6rdlichen Teile des Kantons Luzern und Schwyz sowie der Kanton Zug &#8211; pr\u00e4sentieren sich als prosperierende Wirtschaftsregionen mit \u00fcberdurchschnittlichem Wertsch\u00f6pfungswachstum. Dabei spielen sowohl die Infrastruktur f\u00fcr den Individualverkehr (Erweiterung des Autobahnnetzes und neue Zubringer) wie auch f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr (v.a. Angebotserweiterung der Zentralbahn) eine entscheidende Rolle. \u00a0Die dynamische Wirtschaftsentwicklung in diesen Regionen l\u00e4sst das Wirtschaftswachstum der Stadt Luzern in einem etwas faden Licht erscheinen. \u00dcber die letzten Jahre verzeichneten Luzern und die umliegenden Agglomerationen ein im Zentralschweizer Vergleich tiefes BIP-Wachstum zwischen 1,4% und 1,7%. Der Stadt Luzern gelingt es zu wenig, sich als st\u00e4dtisches Zentrum innerhalb der Zentralschweiz zu positionieren. Einerseits wirkten in den vergangenen Jahren die f\u00fcr Zentralschweizer Verh\u00e4ltnisse hohen Steuern nachteilig auf das Bev\u00f6lkerungswachstum, anderseits ist die st\u00e4dtische Konkurrenz von Z\u00fcrich massiv. Insbesondere bei typisch urbanen Dienstleistungen &#8211; wie Finanz- und unternehmensbezogene Dienstleistungen &#8211; ist der Wertsch\u00f6pfungsanteil vergleichsweise niedrig. Mittlerweile zeichnet sich jedoch eine Trendumkehr ab. Vom wiederkehrenden Aufschwung der Tourismusbranche in den letzten drei Jahren profitierte die Stadt Luzern \u00fcberdurchschnittlich stark. Die Investitionen in Hotels und in die touristische Infrastruktur zahlen sich nun sp\u00fcrbar aus. Nicht nur f\u00fcr ausl\u00e4ndische G\u00e4ste konnte Luzern die Attraktivit\u00e4t erh\u00f6hen, sondern auch die gestiegene Qualit\u00e4t von Business- und Kongresshotels macht die Stadt Luzern zu einer interessanten Alternative zur Stadt Z\u00fcrich. In der Zwischenzeit ist die Beliebtheit der Stadt Luzern f\u00fcr Kongresse und andere Firmenanl\u00e4sse bei den Zentralschweizer Unternehmen mit internationaler Kundschaft deutlich angestiegen.&#13;<\/p>\n<h2>Tourismus: Neue Perspektiven f\u00fcr Uri und die Gesamtzentralschweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Tourismus spielt in der Zentralschweiz eine wichtige Rolle. Die Stadt Luzern ist eine Marke von internationalem Ruf. Doch auch Regionen in Uri, Ob- und Nidwalden sind traditionell stark vom Gastgewerbe gepr\u00e4gt. Der kontinuierliche R\u00fcckgang der Branchenwertsch\u00f6pfung des Tourismus seit den Neunzigerjahren wiegt somit schwer. Seit 2004 ist eine R\u00fcckkehr auf den Wachstumspfad zu beobachten, was jedoch &#8211; wie oben erw\u00e4hnt &#8211; vorwiegend die Stadt Luzern betrifft. Andere eher alpine Destinationen sp\u00fcren weiterhin die starke internationale Konkurrenz im Tourismussektor. Seit einigen Jahren treten die bekannten Zentralschweizer Tourismusregionen geschlossener auf dem Markt auf, um das zweifelsfrei vorhandene Potenzial besser auszusch\u00f6pfen. Die Titlis-Region um Engelberg, das Gotthardgebiet und der Vierwaldst\u00e4ttersee bieten optimale Voraussetzungen f\u00fcr eine starke und gemeinsame Pr\u00e4senz auf dem globalen Markt. Durch den Bau des Andermatter Tourismusresorts wird die Zentralschweizer Angebotspalette um eine Attraktivit\u00e4t reicher. Das Resort bringt auch dem strukturschwachen Kanton Uri neue Impulse. Die L\u00fccke der nicht vorhandenen Hotels im oberen Sternesegment im Kanton Uri wird somit mittelfristig geschlossen. Die Urner Wertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung wird schon in der Bauphase, vor allem aber in der Betriebsphase auf ein deutlich h\u00f6heres Niveau steigen.&#13;<\/p>\n<h2>Relativierung des hohen Wachstums im internationalen Vergleich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nObwohl die Zentralschweiz eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Grossregionen darstellt, zeigt sich im internationalen Vergleich die f\u00fcr die Schweiz typische Wachstumsschw\u00e4che. In den Jahren 1990-2006 lag das durchschnittliche j\u00e4hrliche reale BIP-Wachstum der Zentralschweiz rund 0,4 Prozentpunkte unterhalb des westeurop\u00e4ischen Durchschnitts (WE17). Gegen\u00fcber vergleichbaren Regionen &#8211; wie Vorarlberg, Tirol, Savoie oder S\u00fcdostbayern &#8211; \u00f6ffnete sich die Wachstumsschere noch weiter (vgl. Grafik 7). \u00dcberraschend liegt die Zentralschweiz auch beim Wohlstandsindikator BIP pro Kopf im gew\u00e4hlten Benchmarkingsample im Mittelfeld. Das im internationalen Vergleich relativ tiefe Wachstum der letzten 17 Jahre hat dazu gef\u00fchrt, dass einige EU-Regionen &#8211; insbesondere \u00f6sterreichische und norditalienische Regionen &#8211; die Zentralschweiz beim nominalen BIP pro Kopf \u00fcberholt haben. Das schwache Abschneiden h\u00e4ngt jedoch stark von der betrachteten Zeitperiode ab. In den letzten sechs Jahren entwickelte sich die Schweizer Wirtschaft im Allgemeinen und die Zentralschweiz im Speziellen dynamischer als in den schwachen Neunzigerjahren. Dank den auch im internationalen Vergleich hervorragenden Rahmenbedingungen ist die Zentralschweiz f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Herausforderungen im globalen Standortwettbewerb ger\u00fcstet. Es spricht einiges daf\u00fcr, dass das hohe Wirtschafts- und Besch\u00e4ftigtenwachstum auch zuk\u00fcnftig gehalten werden kann.&#13;<\/p>\n<h2>Standortbedingungen weiter st\u00e4rken &#8230;<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Zentralschweiz ist im globalen Wettbewerb zwischen den Regionen gut positioniert. Die Rahmenbedingungen f\u00fcr international ausgerichtete Unternehmen pr\u00e4sentieren sich hervorragend. In Zukunft gilt es, diese Spitzenposition weiter zu halten und sogar noch zu st\u00e4rken. Die politische Bereitschaft f\u00fcr neue Ideen und Reformen darf jedoch nicht beim Steuersystem Halt machen. Die Erreichbarkeit spielt auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Standortwahl von Unternehmen und bei der Wohnortswahl von Personen. Aus diesem Grund ist ein weiterer Ausbau der Verkehrsinfrastruktur voranzutreiben. Neue Autobahnzubringer sind geplant, ebenso die Erweiterung und Modernisierung der Zentralbahn. Das neue Messezentrum &#8211; inklusive Fussballstadion &#8211; in Luzern wird der gesamten Region neue Impulse verleien.&#13;<\/p>\n<h2>&#8230; und neue Impulse aus Andermatt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNoch eine gr\u00f6ssere volkswirtschaftliche Wirkung wird vom Andermatter Tourismusresort ausgehen und vor allem dem etwas gebeutelten Kanton Uri neuen Auftrieb verleihen. In den kommenden Jahren wird sich somit die Zentralschweiz weiterhin dynamischer entwickeln als der Schweizer Durchschnitt. Sowohl die regionale Wertsch\u00f6pfung als auch die Zahl der Erwerbspersonen d\u00fcrften deutlich st\u00e4rker als im Schweizer Schnitt wachsen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abEntwicklung des realen Bruttoinlandprodukts und der Erwerbst\u00e4tigen der Zentralschweiz,1990-2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abEntwicklung von Bev\u00f6lkerung und Volkseinkommen der Zentralschweiz,1990-2005\/07\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abBev\u00f6lkerungswachstum der Zentralschweiz nach Gemeinden, 1990-2007 Durchschnittliche j\u00e4hrliche Ver\u00e4nderung in&nbsp;%\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4 \u00abRegionale Branchenstruktur der Zentralschweiz, 2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 5 \u00abRegionales Branchenwachstum der Zentralschweiz, 1990-2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 6 \u00abReales BIP-Wachstum der Zentralschweiz nach Gemeinden, 1990-2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 7 \u00abDie Zentralschweiz im Vergleich mit anderen Regionen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1 \u00abZentralschweiz &#8211; Kennzahlen 2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Online-Datenportal<\/b>&#13;<br \/>\nDie wichtigsten Grundlagedaten des vorliegenden Artikels sind auf der Homepage von BAK Basel Economics visualisiert aufbereitet ( <a href=\"http:\/\/www.bakbasel.com\">www.bakbasel.com<\/a> ).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 2: Literaturhinweis<\/b>&#13;<br \/>\n&#8211; ZEW\/BAK (2008a): BAK Taxation Index 2007 f\u00fcr hochqualifizierte Arbeitskr\u00e4fte, Februar 2008.- ZEW\/BAK (2008b): BAK Taxation Index 2007 f\u00fcr Unternehmen, Januar 2008.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; \u00dcberdurchschnittliche Entwicklung der Wirtschaftsleistung &#13; Die Zentralschweiz umfasst die Kantone Schwyz, Uri, Nid- und Obwalden, Luzern und Zug. 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