{"id":123021,"date":"2008-09-01T12:00:00","date_gmt":"2008-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/09\/denss-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:40:41","modified_gmt":"2023-08-23T21:40:41","slug":"denss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/09\/denss\/","title":{"rendered":"Schutz der Biodiversit\u00e4t: Von der Konvention zur Umsetzung"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200809_19_Denss_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"266\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Wissenschaft kennt heute etwa 1,75 Mio. Arten von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen. In der Schweiz sind etwa 50000 Arten bekannt. Gem\u00e4ss wissenschaftlicher Erkenntnis ist dies jedoch nur ein kleiner Teil der Artenvielfalt der Erde. Der gr\u00f6sste Teil des Artenreichtums ist in den Entwicklungsl\u00e4ndern zu finden. Biodiversit\u00e4t umfasst &#8211; neben der Artenvielfalt &#8211; auch die genetische Vielfalt und die Vielfalt der \u00d6kosysteme. Die Spannbreite der Biodiversit\u00e4t reicht also von den Molekularverbindungen einzelner Gene bis hin zu funktionalen Landschaftseinheiten.\u00a0Die biologische Vielfalt bildet in vielerlei Hinsicht eine wichtige Grundlage unseres t\u00e4glichen Lebens. \u00d6kosysteme reinigen das Wasser, sch\u00fctzen vor Naturgefahren wie \u00dcberflutungen und Lawinen, regulieren das Klima und sind Erholungsgebiete. Auch die Privatwirtschaft nutzt die Biodiversit\u00e4t. Genetische Ressourcen von Pflanzen und Tieren k\u00f6nnen Wirkstoffe oder chemische Verbindungen enthalten, die f\u00fcr den Menschen &#8211; besonders im medizinischen Bereich &#8211; helfend eingesetzt werden k\u00f6nnen. Diese Wirkstoffe zu entdecken und nutzbar zu machen, birgt ein riesiges Potenzial f\u00fcr die Herstellung von Pharmazeutika und Kosmetika. Ein grosser Teil der Medikamente, die heute auf dem Markt sind, wurden mit Hilfe von Pflanzen aus der ganzen Welt entwickelt.&#13;<\/p>\n<h2>Drei Ziele der Biodiversit\u00e4tskonvention<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZiele der Konvention sind der Schutz und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt sowie eine gerechte und ausgewogene Beteiligung der Ursprungsl\u00e4nder an den aus der Biodiversit\u00e4t resultierenden Vorteilen.&#13;<\/p>\n<h3>Schutz der biologischen Vielfalt<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Biodiversit\u00e4t zu erhalten, entspringt nicht nur rein \u00f6konomischen \u00dcberlegungen. Im Sinne der Nachhaltigkeit haben wir auch eine ethisch-moralische Pflicht gegen\u00fcber unseren Nachkommen, die biologische Vielfalt zu bewahren. Dieser Gedanke ist als erstes Ziel in der Biodiversit\u00e4tskonvention verankert. Die Konvention setzt sich f\u00fcr die Erhaltung der biologischen Vielfalt im Bewusstsein ihres Eigenwertes ein. Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten dazu, den signifikanten Verlust der Biodiversit\u00e4t auf globaler, regionaler und nationaler Ebene zu stoppen. \u00a0Trotz dieser Verpflichtung nimmt der Verlust der biologischen Vielfalt weiterhin zu. Derzeit sind weltweit rund 16200 Arten vom Aussterben bedroht, darunter fast ein Drittel aller Amphibien, jede achte Vogelart und beinahe jede vierte S\u00e4ugetierart. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich der R\u00fcckgang an Biodiversit\u00e4t massgeblich beschleunigt, was dem Einfluss des Menschen zuzuschreiben ist. Immer mehr Lebensr\u00e4ume &#8211; wie Urw\u00e4lder, Moore und naturbelassene Flussl\u00e4ufe &#8211; gehen verloren.&#13;<\/p>\n<h3>Nachhaltige Nutzung der Artenvielfalt<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Biodiversit\u00e4tskonvention ist keineswegs nur eine Artenschutz-Konvention. Sie f\u00f6rdert als gleichwertiges Ziel ausdr\u00fccklich die nachhaltige Nutzung dieser Vielfalt und anerkennt, dass die Nutzung der Biodiversit\u00e4t einen Wert f\u00fcr den Menschen und ein wirtschaftliches Potenzial darstellt. Es geht dabei also nicht ausschliesslich um die Errichtung von Schutzgebieten und -programmen, sondern auch um eine \u00f6kologisch und sozial vertr\u00e4gliche Nutzung. Der Wert des sch\u00fctzenswerten Objektes soll erfasst und Wege aufgezeigt werden, wie mit dessen Erhaltung Einkommen generiert werden kann. \u00a0Die Biodiversit\u00e4tskonvention ist das erste v\u00f6lkerrechtlich verbindliche internationale Abkommen, das den Schutz aller Elemente der belebten Umwelt umfasst und diesen mit der nachhaltigen Nutzung biologischer Ressourcen durch den Menschen verbindet.&#13;<\/p>\n<h3>Zugang zu genetischen Ressourcen und Vorteilsausgleich<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Entwicklung eines Medikamentes erfordert sehr viel Zeit und Geld: Von der Suche nach der geeigneten genetischen Ressource bis zur Marktreife dauert es 10 bis 12 Jahre und kostet die Firma im Schnitt 1,2 bis 1,5 Mrd. US-Dollar. Zudem erfolgt die Suche nach genetischen Ressourcen meist nicht im eigenen Land. Auf Grund der reichen biologischen Vielfalt der Entwicklungsl\u00e4nder sind diese Staaten ein besonders interessantes Forschungsfeld f\u00fcr Kosmetik- und Pharmaindustrie sowie auch Forschungsinstitute der westlichen Welt. Diese Tatsache wirft diverse Fragen auf: Mit welchen Modalit\u00e4ten soll die Entsch\u00e4digung der L\u00e4nder, die ihre genetischen Ressourcen zur Verf\u00fcgung stellen, festgelegt werden? Wie hoch soll diese Entsch\u00e4digung sein? Und unter welchen Bedingungen ist es den Nutzern (Forschern, Industrievertretern) erlaubt, im Ausland nach genetischen Ressourcen zu suchen und diese zu verwerten? \u00a0Um diese Fragen zu l\u00f6sen, hat die Biodiversit\u00e4tskonvention 1992 erste grundlegende Bestimmungen festgelegt, die den Nutzern als Leitplanke bei ihrer Arbeit dienen. Insbesondere werden sie von der Konvention verpflichtet, das Land, aus dem die genetischen Ressourcen entnommen wurden, an den aus der Forschung resultierenden Vorteilen zu beteiligen. So sollen beispielsweise Entwicklungsl\u00e4nder davon profitieren, wenn ihre Artenvielfalt genutzt wird, also etwa aus Tropenpflanzen neue Medikamente entwickelt werden. Allerdings enth\u00e4lt die Konvention keine n\u00e4heren Bestimmungen, wie die Vorteile aufzuteilen sind und in welchem Ausmass das Ursprungsland zu beteiligen ist. M\u00f6glichkeiten eines Einbezugs des Ressourcenlandes k\u00f6nnen unter anderem die Weitergabe von Wissen und Technologie, Mitarbeit und Beteiligung am Forschungsprojekt, Zugangsgeb\u00fchr je gesammelte Probe oder Lizenzgeb\u00fchren bei kommerzieller Nutzung sein. Die Beteiligung an den Vorteilen muss zwischen dem Bereitsteller und dem Nutzer der genetischen Ressource ausgehandelt werden. \u00a0Mit dem Vorteilsausgleich verbunden ist auch der m\u00f6glichst unkomplizierte Zugang zu den genetischen Ressourcen f\u00fcr den Nutzer. So sind die Vertragsparteien dazu angehalten, den Zugang zu ihren Ressourcen nicht durch komplizierte Beschr\u00e4nkungen zu erschweren. Diese Regelung setzt voraus, dass Pflanzen- und Tierarten mit ihren Erbinformationen souver\u00e4nes Eigentum der Staaten sind, in denen sie vorkommen. Die Konvention bricht somit mit dem Paradigma der genetischen Ressourcen als gemeinsames Erbe der Menschheit. \u00a0Eine weitere Bestimmung der Biodiversit\u00e4tskonvention ist die Zustimmung des Landes, aus dem die genetischen Ressourcen entnommen werden. Die Zustimmung muss erfolgen, bevor eine Firma oder ein Forschungsinstitut seine Suche nach potenziell verwertbaren genetischen Ressourcen aufnimmt. Sie muss auf einvernehmlich festgelegten Bedingungen basieren, in denen Bereitsteller und Nutzer die Einzelheiten des Zugangs und des Vorteilsausgleichs aushandeln.&#13;<\/p>\n<h2>Bonner Richtlinie als erstes praxisorientiertes Instrument<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDiese grundlegenden Bestimmungen der Biodiversit\u00e4tskonvention sind in der Praxis nicht einfach umzusetzen. So geben Industrievertreter an, dass Rechtsunsicherheit, zum Beispiel wer f\u00fcr die Erteilung der Zustimmung in der jeweiligen Regierung verantwortlich ist, Forschungsprojekte verz\u00f6gert oder gar zum Scheitern verurteilt. Dies ist einer der Gr\u00fcnde, weshalb sich immer mehr Unternehmen aus dem Gesch\u00e4ft der Naturstoffforschung zur\u00fcckziehen. Auf der anderen Seite beklagen sich Nichtregierungsorganisationen, dass genetische Ressourcen nach wie vor nicht immer nach den Regeln der Biodiversit\u00e4tskonvention entnommen werden und zeigen F\u00e4lle von Biopiraterie auf. \u00a0Aus welchem Blickwinkel die Thematik auch betrachtet wird: Es besteht nach wie vor Bedarf an Aufkl\u00e4rungsarbeit und praxisbezogenen Instrumenten, um den Anforderungen der Biodiversit\u00e4tskonvention Rechnung tragen zu k\u00f6nnen. Aus diesem Bed\u00fcrfnis heraus entstand die Bonner Richtlinie, an deren Erarbeitung sich die Schweiz stark beteiligt hat. Die Richtlinie hat zum Ziel, die Anforderungen der Biodiversit\u00e4tskonvention in Bezug auf den Zugang zu den genetischen Ressourcen und den daraus resultierenden Vorteilsausgleich zu konkretisieren, und ist ein freiwilliges Instrument der Biodiversit\u00e4tskonvention. Die Richtlinie wurde 2002 von der Vertragsparteienkonferenz verabschiedet.&#13;<\/p>\n<h2>ABS-Management-Tool: Zugang und Vorteilsausgleich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nErg\u00e4nzend zur Bonner Richtlinie wurde das ABS-Management-Tool Der Themenkomplex Zugang zu genetischen Ressourcen sowie gerechte und ausgewogene Beteiligung an den Vorteilen aus der Nutzung wird in der Bezeichnung \u00abZugang und Vorteilsausgleich\u00bb &#8211; englisch Access and Benefit Sharing (ABS) &#8211; zusammengefasst. erarbeitet und Anfang 2008 finalisiert. Dieses Handbuch richtet sich an die Privatwirtschaft (z.B. Pharmaindustrie, Kosmetikbranche, Agrarindustrie), Forschungsinstitute, Regierungsvertreter sowie lokale Gemeinschaften. Anhand von Standards und praxisbezogenen Vorlagen sowie Fallbeispielen soll ein strukturierter Prozess f\u00fcr das Aushandeln der einvernehmlich festgelegten Bedingungen zwischen den verschiedenen Parteien erm\u00f6glicht werden. Da sich die Standards an die Biodiversit\u00e4tskonvention anlehnen, kann sichergestellt werden, dass der ausgehandelte Vertrag den Anforderungen der Konvention entspricht. Nicht mit der ABS-Thematik vertrauten Personen gibt das Handbuch einen guten \u00dcberblick \u00fcber die wichtigsten Regeln, die in der Biodiversit\u00e4tskonvention in Bezug auf den Zugang zu den genetischen Ressourcen und den Vorteilsausleich festgehalten sind. Ein wichtiger Aspekt bei den Verhandlungen ist das Vertrauen zwischen den verschiedenen Parteien. Dies f\u00f6rdert das Handbuch durch ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis der Bedingungen, die f\u00fcr den Zugang und den Vorteilsausgleich eingehalten werden m\u00fcssen.&#13;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Biodiversit\u00e4t in ihrer ganzen Vielfalt zu nutzen und zu erhalten, ist sowohl aus wirtschaftlichen wie auch aus ethischen \u00dcberlegungen eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft. Trotzdem sterben laufend Pflanzen- und Tierarten aus, und der Druck auf die \u00d6kosysteme nimmt zu. So gehen wertvolle Gebiete f\u00fcr einen nachhaltigen Tourismus oder genetische Ressourcen f\u00fcr die potenzielle Herstellung von Medikamenten, Nahrungsmitteln oder Kosmetika verloren. Zudem kommen wir unserer Verpflichtung nicht nach, die Natur f\u00fcr die nachkommenden Generationen zu erhalten und sie dementsprechend vor weiterer Zerst\u00f6rung zu sch\u00fctzen. Die Konvention f\u00fcr biologische Vielfalt &#8211; und mit ihr viele Mitgliedstaaten &#8211; haben in diesem Zusammenhang die Initiative ergriffen, um einerseits die Biodiversit\u00e4t durch die Errichtung von Schutzgebieten zu bewahren und andererseits die Erhaltung der Biodiversit\u00e4t mit unternehmerischen T\u00e4tigkeiten zu verkn\u00fcpfen. Das Seco beteiligt sich an diesem Engagement und setzt sich &#8211; unter anderem im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit &#8211; f\u00fcr den Schutz der biologischen Vielfalt durch deren nachhaltige Nutzung sowie f\u00fcr eine angemessene Beteiligung der Entwicklungsl\u00e4nder an deren Vorteilen ein.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: BioTrade Facilitation Program BioTrade Facilitation Program: Erhaltung und nachhaltige Nutzung Die Entwicklungs- und Transitionsl\u00e4nder verf\u00fcgen nicht nur \u00fcber vielf\u00e4ltige biologische Ressourcen, sondern besitzen auch indigenes Wissen, wie diese Ressourcen genutzt werden k\u00f6nnen. Daraus lassen sich zahlreiche Dienstleistungen und Produkte entwickeln, die in den Industriel\u00e4ndern wenig bekannt sind. Im Jahr 2003 initiierten die Schweiz und die Niederlanden das BioTrade Facilitation Program mit dem Ziel, Handel und Investitionen mit Biodiversit\u00e4tsprodukten und -dienstleistungen in einer Weise zu f\u00f6rdern, dass die biologische Vielfalt langfristig erhalten bleibt. Das von der UNO-Organisation f\u00fcr Handel und Entwicklung (Unctad) durchgef\u00fchrte Programm unterst\u00fctzt Entwicklungs- und Transitionsl\u00e4nder bei der Nutzung des in der Biodiversit\u00e4t liegenden wirtschaftlichen Potenzials. Dadurch tr\u00e4gt es zum Schutz der Biodiversit\u00e4t bei und erm\u00f6glicht der lokalen Bev\u00f6lkerung, ein Einkommen zu erwirtschaften. Das Programm hilft den lokalen Gemeinschaften in Lateinamerika, im s\u00fcdlichen Afrika und in Asien, gleichberechtigt und selbstst\u00e4ndig als Handelspartner f\u00fcr nachhaltig gewonnene Biodiversit\u00e4tsprodukte und -dienstleistungen aufzutreten sowie eine m\u00f6glichst hohe Wertsch\u00f6pfung zu generieren. Vorgehen im Rahmen des Programms Zuerst geht es darum, in den Ressourcenl\u00e4ndern die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen zu schaffen, das notwendige unternehmerische Wissen (kaufm\u00e4nnische F\u00e4higkeiten, Marketing, Verarbeitungstechnik) zu erwerben und die potenziell marktf\u00e4higen Produkte zu identifizieren. Potenzial konnte in den unterschiedlichsten Bereichen festgestellt werden: Nahrungsmittelzus\u00e4tze f\u00fcr Di\u00e4ten, \u00d6kotourismus, Kaimanleder und -fleisch, Orchideen, Medizinalkr\u00e4uter, Zierfische und Ingredienzien f\u00fcr die Kosmetikbranche. Die lokalen Hersteller werden anschliessend bei der Ausformulierung von Business-Pl\u00e4nen sowie bei der Beschaffung von Produktionsmitteln und Krediten unterst\u00fctzt. Lokale Interessengemeinschaften werden in Gruppen bef\u00e4higt, die f\u00fcr den Export notwendigen Produktionsmengen zu generieren, ihre Marktmacht zu vergr\u00f6ssern sowie ihre Verhandlungsposition zu st\u00e4rken. Liegt ein exportf\u00e4higes Produkt vor, m\u00fcssen die Kontakte zu Importeuren in den Industriel\u00e4ndern vermittelt werden. Die Nachfrage nach nat\u00fcrlichen Erzeugnissen nimmt \u2013 vor allem in den industrialisierten L\u00e4ndern \u2013 auf Grund von ver\u00e4nderten Konsumbed\u00fcrfnissen rasant zu, was den Absatz dieser Produkte erleichtert. Ein Kernelement des Programms sind mit Produzenten vereinbarte, produktespezifische Pl\u00e4ne f\u00fcr nachhaltige Bewirtschaftung: Nur ein solches Monitoring-System kann sicherstellen, dass es auf Grund der neuen Anreize nicht erneut zur \u00dcbernutzung einzelner Biodiversit\u00e4tsressourcen kommt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; Die Wissenschaft kennt heute etwa 1,75 Mio. Arten von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen. In der Schweiz sind etwa 50000 Arten bekannt. Gem\u00e4ss wissenschaftlicher Erkenntnis ist dies jedoch nur ein kleiner Teil der Artenvielfalt der Erde. 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Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) engagiert sich in verschiedenen Bereichen zugunsten der Biodiversit\u00e4t, speziell durch die Finanzierung des ABS-Management-Tools sowie des BioTrade-Facilitation Program.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":123024,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"8861","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55b2085d8d69d"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123021"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3189"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123021"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123021\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128063,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123021\/revisions\/128063"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=123021"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=123021"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=123021"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=123021"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=123021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}