{"id":123051,"date":"2008-09-01T12:00:00","date_gmt":"2008-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/09\/mason-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:40:36","modified_gmt":"2023-08-23T21:40:36","slug":"mason","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/09\/mason\/","title":{"rendered":"Ressourcenkonflikte &#8211; unvermeidlich oder vermeidbar?"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200809_10_Mason_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"246\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Unterschiedlicher Umgang mit Ressourcenvorkommen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGlobal knappe Ressourcen, die lokal reichlich vorhanden sind und eine hohe Wertsch\u00f6pfung erlauben (wie Diamanten oder Erd\u00f6l), korrelieren oft mit dem Vorhandensein von gewaltsamen Konflikten. Diese Konflikte k\u00f6nnen zum Beispiel dann auftreten, wenn die Ertr\u00e4ge aus dem Ressourcenabbau von bewaffneten Rebellengruppen oder diktatorischen Regierungen monopolisiert werden und die regionale Bev\u00f6lkerung marginalisiert und unterdr\u00fcckt wird, um die Ressource einfacher abbauen zu k\u00f6nnen. Eskalierte Konflikte finden sich zum Beispiel in Nigeria und dem Sudan (im Zusammenhang mit \u00d6l), in Sierra Leone und der Demokratischen Republik Kongo (Diamanten) sowie in Papua Neuguinea (Kupfer). Es gibt aber auch Beispiele friedlicher Ressourcennutzung. Diamanten in Botswana sowie \u00d6l und Gas in Norwegen und anderen Nordseeanrainern haben zu keinen Konflikten gef\u00fchrt. Ebenso wenig werden die ressourcenreichen L\u00e4nder Kanada, Australien und die USA von B\u00fcrgerkriegen ersch\u00fcttert. Anzuf\u00fcgen ist allerdings, dass die Frage des Zugangs zu fossilen Ressourcen als Teil der geostrategischen \u00dcberlegungen von Grossm\u00e4chten immer wichtiger wird, was sich besonders im Irak-Krieg oder &#8211; als j\u00fcngstes Beispiel &#8211; in der Krise in Georgien manifestiert hat.\u00a0Anders gelagert ist das Beispiel Wasser, wo es um die direkte Nutzung der Ressource geht. Konflikte um Wasser sind viel seltener zur Gewaltt\u00e4tigkeit eskaliert und haben meist zu kooperativen L\u00f6sungen gef\u00fchrt. Vgl. Stucki (2005). Dies k\u00f6nnte sich jedoch \u00e4ndern, wenn der Druck auf die Wasserressourcen \u00fcber die kommenden Jahre &#8211; nicht zuletzt wegen des Klimawandels &#8211; zunehmen wird. Anzeichen daf\u00fcr seien auch im Darfur-Konflikt zu beobachten. So sagte UNO-Generalsekret\u00e4r Ban Ki Moon am 16.Juni 2007: \u00abWir diskutieren Darfur fast immer als einen ethnischen Konflikt zwischen den arabischen Milizen und den schwarzen Rebellen und Bauern. Betrachtet man jedoch seine Wurzeln, so entdeckt man eine komplexere Dynamik. Neben den verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Gr\u00fcnden begann der Darfur-Konflikt als eine \u00f6kologische Krise, die zumindest teilweise auf den Klimawandel zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.\u00bb Vgl. Ki Moon (2007). \u00a0Neu ist nicht die \u00f6kologische Dimension des Darfur-Konflikts, sondern die besondere Aufmerksamkeit, die ihr der UNO-Generalsekret\u00e4r widmet. So wurden auch verschiedene Gegenstimmen laut, die betonten, dass der Klimawandel zwar Lebensgrundlagen ver\u00e4ndere, dass solche Ver\u00e4nderungen und daraus folgende Spannungen jedoch von gesellschaftlichen Institutionen in gewaltfreier Art und Weise gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Erst durch Fehlbehandlung und Militarisierung solcher Prozesse entst\u00fcnden Kriege. Bei genauer Betrachtung des Darfur-Konflikts sieht man denn auch, dass dort der Klimawandel und die zunehmende Wasserknappheit alleine wohl nicht zum Konflikt h\u00e4tten f\u00fchren m\u00fcssen. So ist z.B die fehlgeleitete Landreform des Staates ein zentraler Faktor im Konflikt. \u00a0Diese Beispiele sollen zu folgenden Einsichten motivieren: \u00a0&#8211; Erstens muss Knappheit nicht notwendigerweise zu gewaltt\u00e4tigen Konflikten f\u00fchren. Wir wagen die optimistische These, dass mit den richtigen Instrumenten jede Ressourcenknappheit ohne gewaltt\u00e4tigen Konflikt verwaltet werden kann. \u00a0&#8211; Zweitens m\u00fcssen mehrere Arten von Ressourcenkonflikten unterschieden werden. Dies ist wesentlich, um sie m\u00f6glichst fr\u00fch zu erkennen und die richtigen L\u00f6sungs- und Pr\u00e4ventionsstrategien zu w\u00e4hlen. \u00a0&#8211; Drittens muss jede einzelne Konfliktsituation im Detail verstanden werden, um aus den verschiedenen Instrumenten zur L\u00f6sung und Vermeidung von Ressourcenkonflikten die geeignetsten ausw\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. Erfolgreiche L\u00f6sungs- und Pr\u00e4ventionsstrategien sowie erfolgreiches Ressourcenmanagement liefern lehrreiche Erfahrungen, wie solche Erfolge auch in Zukunft unter zunehmendem Druck m\u00f6glich sind.&#13;<\/p>\n<h2>Typen von Ressourcenkonflikten und entsprechende Massnahmen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Zusammenhang zwischen knappen Ressourcen und Konflikten ist zum Teil wissenschaftlich dokumentiert &#8211; unter all den Vorbehalten, welche die Interpretation der Ergebnisse empirischer sozialwissenschaftlicher Forschung verlangt. Dennoch gilt, dass kein Konflikt nur eine einzige Ursache hat. Auch der Begriff \u00abRessourcenkonflikt\u00bb selbst ist umstritten, da ihm oft die Vorstellung einer vereinfachten Kausalit\u00e4t zugrunde liegt. H\u00e4ufig geht es nicht um die direkte Nutzung, sondern lediglich um die Ertr\u00e4ge aus der Nutzung einer Ressource. Dennoch lassen sich grobe Muster erkennen. So ist zum Beispiel die Unterscheidung dreier Typen von Ressourcenkonflikten sehr hilfreich.\u00a0Beim ersten Typ von Konflikten geht es um die direkte Nutzung einer lokal oder regional knappen Ressource. Diese Konflikte h\u00e4ngen oft mit Wasseroder Bodennutzung zusammen, etwa im Zusammenhang mit verschiedenen Nutzungssystemen (z.B. nomadisierende Viehz\u00fcchter und sesshafte Bauern, die das gleiche Land nutzen), und f\u00fchren alleine selten zum Krieg. Dennoch k\u00f6nnen sie ein Schl\u00fcsselfaktor in verheerenden regionalen Destabilisierungsprozessen sein (so etwa in Darfur). Ihr Auftreten h\u00e4ngt vielfach mit den sehr beschr\u00e4nkten wirtschaftlichen und politischen Kapazit\u00e4ten f\u00fcr den Umgang mit solchen Spannungen zusammen. Erfolgsversprechende Massnahmen sind etwa die Entwicklung und Umsetzung von lokal angepassten Eigentumsrechtssystemen, Systeme partizipativen Ressourcenmanagements und Methoden der Konfliktanalyse und Mediation. Zudem m\u00fcssen oft akzeptable Alternativen zur Bestreitung des Lebensunterhalts entwickelt werden, denn nicht immer k\u00f6nnen alle Betroffenen bei den angestammten T\u00e4tigkeiten bleiben. Da der Druck auf diese Ressourcen wegen des Klimawandels zunehmen wird, erhalten Massnahmen zur Anpassung an die Folgen sowie zur Abschw\u00e4chung des Klimawandels einen immer h\u00f6heren Stellenwert. Dies illustriert die Komplexit\u00e4t der Ressourcenkonflikte und der zugrundeliegenden Dynamik. \u00a0Der zweite Typ sind Konflikte im Umfeld von indirekt genutzten Ressourcen, deren Abbau lukrativ ist. Diese global knappen Ressourcen sind lokal reichlich vorhanden und weisen oft einen hohen Wert pro Volumen auf (Diamanten, Coltan, Kupfer, gewisse Holzarten, Opium etc.). Sie werden im Abbaugebiet selber kaum genutzt, generieren aber hohe Einnahmen f\u00fcr die Gruppen, die sie kontrollieren, sei dies der Staat oder seien es Rebellengruppen. Solche Konflikte sind oft hoch eskaliert und gewaltt\u00e4tig. Pr\u00e4ventionsmassnahmen in den betroffenen L\u00e4ndern sind Initiativen zur \u00abguten Regierungsf\u00fchrung\u00bb und die St\u00e4rkung der Institutionen (vielzitiertes Beispiel ist Botswana). Zudem braucht es globale Normen, um die Finanz- und G\u00fcterfl\u00fcsse im Zusammenhang mit diesen Ressourcen transparent zu gestalten und zu regulieren. Vgl. den Kimberley-Prozess f\u00fcr Diamanten oder die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI). \u00a0Der dritte Typ von Ressourcenkonflikten betrifft so genannte \u00abConflict Hot Spots\u00bb, wo in hoch eskalierten Konflikten auch die beiden erstgenannten Arten (direkte und indirekte Ressourcennutzung) eine Rolle spielen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist Darfur, wo knappe Wasser- und Landressourcen kaum die wichtigste Rolle spielen und unabh\u00e4ngig von allen anderen Konfliktursachen nicht notwendigerweise zur Eskalation h\u00e4tten f\u00fchren m\u00fcssen. In Kombination mit den anderen Ursachen kann die Pr\u00e4senz solcher Ressourcenkonflikte jedoch bereits vorhandene Destabilisierungstendenzen verst\u00e4rken. Beispiele f\u00fcr Massnahmen in solchen schon eskalierten Konflikten sind friedensstiftende und -sichernde Massnahmen und Mediation, die gerechte Aufteilung von Ressourcengewinnen oder so genannte \u00abPeace Parks\u00bb, die eine gemeinsame Nutzung umk\u00e4mpfter Gebiete erm\u00f6glichen sollen.&#13;<\/p>\n<h2>Strategien zur Konfliktl\u00f6sung und -pr\u00e4vention<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00abIf everyone demanded peace instead of another television set, then there&#8217;d be peace.\u00bb (John Lennon).\u00a0Wie bereits zu Beginn ausgef\u00fchrt wurde, muss das Vorhandensein von Ressourcen nicht zwingend zu Konflikten f\u00fchren. Wesentlich ist vielmehr die Art, wie die Ressource verwaltet wird. Lokal stellt sich dabei &#8211; neben der gerechten Aufteilung der Ressource bzw. der Ertr\u00e4ge &#8211; auch die Frage der gerechten Verteilung negativer Externalit\u00e4ten aus dem Abbau der Ressource sowie ad\u00e4quater Formen der Kompensation. Anstatt lediglich Post-Konflikt-Management zu betreiben, sollten potenzielle Konflikte so fr\u00fch wie m\u00f6glich erkannt und entsch\u00e4rft werden &#8211; ein Punkt, dem z.B. die UNO vermehrt Aufmerksamkeit schenken sollte. \u00a0Im Rahmen der Konfliktanalyse m\u00fcssen die physikalischen Gegebenheiten der Ressourcen und deren Dynamik ber\u00fccksichtigt werden. Gleichzeitig m\u00fcssen nationale und lokale Akteure einbezogen werden. Konfliktl\u00f6sungs- und Pr\u00e4ventionsstrategien m\u00fcssen lokal entwickelt und abgest\u00fctzt sein. Standardisierte, rein technische oder rein \u00f6konomische Ans\u00e4tze bergen die Gefahr einer Entpolitisierung des Konfliktes, wodurch die entsprechenden Aspekte nicht aufgearbeitet und gel\u00f6st, sondern vielmehr \u00fcberdeckt werden. Andererseits verhindern auf globa-ler Ebene oft nationale Interessenpolitiken die Umsetzung griffiger Massnahmen. Dort k\u00f6nnte eine gewisse Entpolitisierung zur Konfliktl\u00f6sung beitragen. Es geht also darum, die heikle Balance zwischen angemessener Entpolitisierung und Politisierung eines Konfliktes, zwischen physikalischen Gegebenheiten und politischen Realit\u00e4ten zu finden. \u00a0Es lassen sich verschiedene wesentliche Aspekte vielversprechender L\u00f6sungs- und Pr\u00e4ventionsstrategien von Ressourcenkonflikten identifizieren: Vgl. Mason et al. 2008. Diese Studie enth\u00e4lt eine vertiefte Diskussion der Thematik dieses Artikels. \u00a0&#8211; Es braucht \u00abtransversale\u00bb Zug\u00e4nge: Ressourcenaspekte sollten als ein Faktor neben und in engem Zusammenhang mit anderen, politischen, \u00f6konomischen und soziokulturellen Faktoren betrachtet werden. F\u00fcr die Schweiz bedeutet dies, dass es eine verbesserte Koordination zwischen Seco, Deza und Politischer Direktion braucht, um ad\u00e4quat auf die Herausforderung von Ressourcenkonflikten zu reagieren. \u00a0&#8211; Die Identifikation des Konflikttyps (direkte Nutzung, indirekte Nutzung oder \u00abHot-Spot\u00bb) ist wichtig, um optimale Strategien zu w\u00e4hlen. \u00a0&#8211; Um legitime und dauerhafte L\u00f6sungen zu erreichen sowie eine \u00fcberm\u00e4ssige Entpolitisierung zu vermeiden, m\u00fcssen die Interessen aller Akteure ber\u00fccksichtigt werden. Die Bereitstellung dauerhafter Lebensgrundlagen f\u00fcr alle Teile der Gesellschaft ist wesentlich, um deren Konfliktpr\u00e4ventionskapazit\u00e4t zu erhalten. Dazu geh\u00f6rt auch die Ber\u00fccksichtigung der Grenzen der Belastbarkeit von \u00d6kosystemen. \u00a0&#8211; Globale Normen zur Transparenz internationaler Finanz- und G\u00fcterfl\u00fcsse w\u00fcrden die L\u00f6sung und Pr\u00e4vention indirekter Ressourcenkonflikte erleichtern. \u00a0&#8211; Die F\u00f6rderung einer \u00abguten Regierungsf\u00fchrung\u00bb und ad\u00e4quater Institutionen der Ressourcennutzung ist wesentlich f\u00fcr langfristig tragf\u00e4hige L\u00f6sungen.\u00a0\u00a0Zur konkreten Umsetzung dieser Kernideen stehen verschiedenartige Instrumente zur Verf\u00fcgung, wovon einige in Tabelle 1 aufgelistet sind. Diese Auflistung ist bei Weitem nicht vollst\u00e4ndig. Sie illustriert, wie verschieden L\u00f6sungs- und Pr\u00e4ventionsstrategien f\u00fcr Ressourcenkonflikte sein k\u00f6nnen und wie umfassend f\u00fcr eine erfolgreiche Konfliktl\u00f6sung in solchen Kontexten gedacht werden muss.&#13;<\/p>\n<h2>Relevanz f\u00fcr die Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEs gibt gute Gr\u00fcnde, weshalb sich auch die Schweiz um die Umsetzung der genannten L\u00f6sungs- und Pr\u00e4ventionsstrategien bem\u00fchen sollte. Neben humanit\u00e4ren \u00dcberlegungen fliessen auch Nutzen\u00fcberlegungen ein, da lokale Destabilisierungen und der Verlust von Lebensgrundlagen im Kontext von Ressourcenkonflikten global negative Auswirkungen haben k\u00f6nnen. Beispiele sind organisierte Kriminalit\u00e4t und erzwungene Migration. Schliesslich tragen wir eine Mitverantwortung an Ressourcenkonflikten, indem wir Ressourcen konsumieren, die in Konflikten eine Rolle spielen. Wir sind am Klimawandel beteiligt, durch den der Druck auf direkt genutzte Ressourcen zunimmt. Die Interdependenz in der globalisierten Welt zwingt auch die Schweiz dazu, Ressourcenkonflikte vermeiden zu helfen und konstruktiv zu bearbeiten. Dazu braucht es aber von der Seite der Schweiz eine koh\u00e4rentere Strategie, welche alle Departemente des Bundes einschliesst. Ein Zitat aus der Leitlinie des Bundes zur nachhaltigen Entwicklung erfasst die Problematik: \u00abNachhaltige Entwicklung ist kein zus\u00e4tzlicher Politikbereich. Vielmehr ist sie ein Denkansatz, der in alle Sachgesch\u00e4fte und Politikbereiche einbezogen und in alle Prozesse des Bundesrates und der Bundesverwaltung integriert werden soll.\u00bb Nun muss die Umsetzung folgen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1 \u00abBeispiele von Instrumenten zur L\u00f6sung und Vermeidung von Ressourcenkonflikten\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Literatur<\/b>&#13;<br \/>\n&#8211; Collier, P., Elliott, V.L., Hegre, H., Hoeffler, A., Reynal-Querol, M., Sambanis, N., 2003, Breaking the Conflict Trap &#8211; Civil War and Development Policy, Washington DC: World Bank\/Oxford University Press, http:\/\/go.worldbank.org\/MR2JESLL70.- De Soysa, I., 2002, Ecoviolence: Shrinking Pie, or Honey Pot? Global Environmental Politics, 2(4):1.- Ki Moon, B., 2007: A Climate Culprit In Darfur, The Washington Post, 16. Juni 2007, A15, <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\">www.washingtonpost.com<\/a> . &#8211; Mason, S., Muller, A., Schnabel, A., Alluri, R., Schmid, C., 2008, Linking Environment and Conflict Prevention &#8211; The Role of the United Nations, Studie im Auftrag des Schweizer UN-Botschafters, Centre for Security Studies, ETH Z\u00fcrich, und swisspeace, Bern, <a href=\"http:\/\/www.css.ethz.ch\">www.css.ethz.ch<\/a> .- Mason, S., M\u00fcller, A., 2004. Umwelt- und Ressourcentrends 2000-2030 &#8211; Konsequenzen f\u00fcr die Schweizer Sicherheitspolitik. Centre for Security Studies, ETH Z\u00fcrich, <a href=\"http:\/\/www.isn.ethz.ch\/pubs\/ph\">www.isn.ethz.ch\/pubs\/ph<\/a> .- Stucki, P. 2005, Water Wars or Water Peace, PSIS Occasional Paper 3, <a href=\"http:\/\/www.psis.org\/psis_publications.htm\">www.psis.org\/psis_publications.htm<\/a> .- Ross, M., 2006, A Closer Look at Oil, Diamonds, and Civil War, Annual Review of Political Science, 9:265.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; Unterschiedlicher Umgang mit Ressourcenvorkommen &#13; Global knappe Ressourcen, die lokal reichlich vorhanden sind und eine hohe Wertsch\u00f6pfung erlauben (wie Diamanten oder Erd\u00f6l), korrelieren oft mit dem Vorhandensein von gewaltsamen Konflikten. 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Tats\u00e4chlich weisen L\u00e4nder mit Erd\u00f6lvorkommen - global gesehen eine knappe Ressource - ein erh\u00f6htes B\u00fcrgerkriegsrisiko auf. Andererseits f\u00fchren Konflikte um die Wassernutzung mehrheitlich zu kooperativen L\u00f6sungen. Vertieft man sich in die Zusammenh\u00e4nge zwischen Ressourcenknappheit und Konflikten, sieht man schnell, dass Konflikte im Kontext knapper Ressourcen nicht die Regel sein m\u00fcssen. Obschon diese Zusammenh\u00e4nge sehr komplex sind, lassen sich gewisse Muster erkennen. 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