{"id":123071,"date":"2008-09-01T12:00:00","date_gmt":"2008-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/09\/petersen-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:40:28","modified_gmt":"2023-08-23T21:40:28","slug":"petersen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/09\/petersen\/","title":{"rendered":"Bioprospektion, ABS und neue Medikamente aus der Natur"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200809_21_Petersen_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"278\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>1940-1980: Goldene \u00c4ra der Naturstoffforschung und industriellen Produktion<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVermutlich ist das legend\u00e4re Penicillin-Projekt das erste pharmazeutische Naturstoffprojekt, das \u00fcber ein gelegentliches Sammeln von biologischen Proben hinausging und die Kriterien der Bioprospektion erf\u00fcllte. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges war das britisch-amerikanische Projekt an einem kritischen Punkt angelangt, und die industrielle Produktion des Antibiotikums f\u00fcr eine fl\u00e4chendeckende Versorgung der alliierten Soldaten schien in unerreichbare Ferne ger\u00fcckt zu sein. Der Mikroorganismus produzierte den lebensrettenden Naturstoff nicht in ausreichenden Mengen. Wissenschaftler der US-Armee wurden angehalten, wo immer sie sich aufhielten, Bodenproben zu sammeln und an die Penicillin-Gruppe nach Illinois in den USA zu schicken. Labormitarbeiter des Projektteams suchten zu Hause in ihren K\u00fchlschr\u00e4nken nach verschimmelten Essensresten &#8211; stets auf der Suche nach einem neuen Pilzstamm, der das Penicillin besser produzieren k\u00f6nnte. Schliesslich erl\u00f6ste eine verschimmelte Zuckermelone, die eine Laborassistentin auf einem Markt in Peoria in den USA gekauft hatte, das Penicillin-Projektteam.\u00a0Der sensationelle Erfolg des \u00abWundermittels\u00bb l\u00f6ste in der pharmazeutischen Industrie eine umfangreiche Suche nach neuen Antibiotika aus. Die Jahre zwischen 1940 und 1980 werden gerne auch als die \u00abGoldene \u00c4ra\u00bb der Naturstoffforschung bezeichnet. In dieser Zeit wurden Bakterien aus weniger systematisch als eher gelegentlich gesammelten Bodenproben isoliert, die Arbeitsgruppenmitglieder meist aus dem Urlaub mitbrachten, in der Hoffnung, darin den Produzenten eines neuen Antibiotikums zu entdecken.&#13;<\/p>\n<h2>Ab 1992: Rio-Konventionen und Kooperationsvereinbarungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDiese Form der Suche &#8211; oft als Bioprospektion bezeichnet &#8211; hielt bis zur Verabschiedung der Konvention \u00fcber die biologische Vielfalt auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992 (eine der drei \u00abRio-Konventionen\u00bb) Mittlerweile hat die Konvention \u00fcber biologische Vielfalt \u00fcber 190 Mitglieder; die USA sind jedoch keine Vertragspartei. an. Die Unterzeichnung erfolgte zu einem Zeitpunkt, als die industrielle Naturstoffforschung bereits ihren Zenit \u00fcberschritten hatte. In der zweiten H\u00e4lfte der Achtzigerjahre war man der ebenso festen wie falschen \u00dcberzeugung, den Kampf gegen bakterielle Infektionen gewonnen zu haben. Hinzu kam die rasante Entwicklung neuer, sehr effizienter Technologien in der Wirkstofffindung, wie das Hochdrucksatz-Screening und die kombinatorische Chemie. Den oftmals sehr komplexen Naturstoffen, die aus biologischen Extrakten erst isoliert werden mussten, um sie untersuchen zu k\u00f6nnen, standen nun Millionen massgeschneiderter Synthetika gegen\u00fcber. \u00a0Die Unterzeichnung der Konvention \u00fcber die biologische Vielfalt stellt seit der Unterzeichnung der Konvention die Naturstoffforschung vor eine weitere Herausforderung, die jenseits des wissenschaftlichen Alltags lag: Die Suche nach neuen Wirkstoffen aus der Natur ist in Kooperationsvertr\u00e4gen zu vereinbaren, welche die Hauptpunkte der Konvention \u00fcber biologische Vielfalt ber\u00fccksichtigt &#8211; namentlich den freien Zugang und die nachhaltige Nutzung der verwendeten genetischen Ressourcen, den Technologietransfer, die Ausbildung beteiligter lokaler Wissenschaftler sowie den fairen Vorteilsausgleich, der sich aus der Erwirtschaftung von Gewinnen aus der Nutzung der Naturstoffe ergibt. Die Welt der Naturstoffforschung ist mit den neuen Verpflichtungen &#8211; bei gleichzeitig unklarer Rechtslage &#8211; deutlich komplexer geworden. Fragen und Schwierigkeiten, die dies verdeutlichen, sind: Mit welchen Personen oder Institutionen m\u00fcssen in einem Land \u00fcberhaupt entsprechende Vereinbarungen getroffen werden? Und wie lassen sich traditionelles, indigenes sowie \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliches Wissen voneinander abgrenzen? Allein diese Problemfelder benachteiligen Naturstoffe gegen\u00fcber Synthetika, die frei von derartigen Verpflichtungen und Einschr\u00e4nkungen hergestellt werden konnten. \u00a0Vor diesem Gesamtbild ist es verst\u00e4ndlich, dass eine Vielzahl von pharmazeutischen Unternehmen das Investitionsrisiko in Naturstoffe seit der \u00abGoldenen \u00c4ra\u00bb scheute und diese Form der Wirkstofffindung zu Gunsten der Synthetika aufgab.&#13;<\/p>\n<h2>Wiederbelebung von Bioprospektionskooperationen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den vergangenen Jahren haben sich die damaligen Einsch\u00e4tzungen und Strategien in der pharmazeutischen Wirkstofffindung gewandelt: Naturstoffe werden heute in manchen Firmen wieder als Diversifikationsm\u00f6glichkeit verstanden, die einen kompetitiven Vorteil gegen\u00fcber den Unternehmen darstellt, die dieses Forschungsgebiet verlassen haben. \u00a0Die spezifischen Aktivit\u00e4ten dieser Molek\u00fcle k\u00f6nnen heute mit Hilfe neuartiger Zellsysteme wesentlich genauer untersucht werden. Biochemische Methoden, die erst in den letzten Jahren in die pharmazeutische Forschung eingef\u00fchrt wurden, erlauben es, deren Zielproteine schnell zu identifizieren. Das vermehrte Auftreten von nicht mehr oder noch nicht ausreichend zu behandelnden Infektionskrankheiten und die Wiederaufnahme dieses Krankheitsgebietes in das Portfolio mehrerer pharmazeutischer Unternehmen l\u00f6ste dort eine konstruktive Diskussion \u00fcber die zuk\u00fcnftige Bedeutung von Naturstoffen aus. Gerade diese neuen Entwicklungen lassen wiederum auf eine Wiederbelebung von Bioprospektionskooperationen hoffen, die seit der Unterzeichnung der Konvention \u00fcber biologische Vielfalt weltweit stark zur\u00fcckgegangen sind.&#13;<\/p>\n<h2>Kein zu eng gefasstes internationales Regelwerk anvisieren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNovartis ist davon \u00fcberzeugt, dass die mehrfach geforderte und dringend notwendige Rechtssicherheit \u00fcber eine Gesetzgebung erreicht werden kann, die den Zugang zu genetischen Ressourcen regelt. Auf dieser verl\u00e4sslichen Grundlage k\u00f6nnen die beidseitigen Vorteile am besten genutzt werden, die aus der Verwertung der biologischen Quellen entstehen k\u00f6nnen. Mit diesem Ansatz w\u00fcrden Regierungen die n\u00f6tige Flexibilit\u00e4t erhalten, ihre nationalen Programme umzusetzen und gleichzeitig zum Nutzen beider Seiten den Freiraum schaffen, vertragliche Vereinbarungen zu treffen, die auf die l\u00e4nderspezifischen Bed\u00fcrfnisse optimal angepasst sind. Ein zu eng gefasstes internationales Regelwerk und schwerf\u00e4llige administrative Abl\u00e4ufe k\u00f6nnten nicht nur zu einer weiteren Belastung der Naturstoffforschung f\u00fchren und damit zuk\u00fcnftige Entdeckungen von therapeutisch relevanten Naturstoffen behindern. Die industriellen und akademischen Naturstoffgruppen werden auch zunehmend ihren Explorationsfokus auf die Biodiversit\u00e4t im eigenen Land setzen, wie wir es bereits heute in Japan feststellen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrde eine \u00fcberm\u00e4ssige Einengung des Verhandlungsspielraumes jene L\u00e4nder benachteiligen, die nicht die notwendigen wissenschaftlichen Voraussetzungen besitzen, ein Biosourcing-Projekt rasch aufzubauen.&#13;<\/p>\n<h2>Praktische Anwendbarkeit der Regelung erforderlich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf dem Weg zu einem internationalen Regime werden in naher Zukunft Themen wie \u00abPrior Informed Consent\u00bb und Deklaration der Herkunft des genetischen Materials sowie ihre Relevanz f\u00fcr den Schutz des geistigen Eigentums an Intensit\u00e4t gewinnen, wie es sich bereits jetzt in der WTO-Doha-Runde abzeichnet. Prior Informed Consent schafft die notwendige Transparenz und damit erst die Voraussetzung f\u00fcr eine gemeinsame, vertrauensvolle Zusammenarbeit. \u00a0Um das Potenzial der Naturstoffforschung auch in Zukunft voll aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen, ist es wichtig, die praktische Anwendbarkeit bei der Ausgestaltung von internationalen und nationalen Regelungen in Verbindung mit dem Schutz des geistigen Eigentums zu ber\u00fccksichtigen. So sollte eine m\u00f6gliche Informationspflicht \u00fcber die Quelle oder den Ursprung von genetischem Material in Patentanmeldungen f\u00fcr Erfindungen, die direkt das genetische Material benutzen, so ausgestaltet sein, dass dem Anmelder eines Patents nicht auferlegt wird, die urspr\u00fcngliche Herkunft des genetischen Materials aufwendig recherchieren zu m\u00fcssen, wenn ihm diese nicht bekannt ist. Gerade bei Mikroorganismen, die sich seit Jahrzehnten in firmeneigenen Stammsammlungen befinden, sind Informationen \u00fcber den urspr\u00fcnglichen Fundort oftmals nicht mehr zu eruieren. Unter diesen Umst\u00e4nden sollte es ausreichend sein, die dem Patentanmelder unmittelbar bekannte Bezugsquelle des genetischen Materials anzugeben, z.B. die Stammsammlung einer Universit\u00e4t oder eines botanischen Gartens, von dem der Anmelder das genetische Material bezogen hat.\u00a0\u00dcberdies ist es nicht sinnvoll, die G\u00fcltigkeit oder Durchsetzbarkeit eines erteilten Patents an die Offenbarung der Quelle von genetischem Material zu kn\u00fcpfen. Jede Massnahme, die es dem Patentinhaber schwerer oder gar unm\u00f6glich macht, seine Patente effektiv durchzusetzen, verringert auch die Chancen auf einen gerechten Vorteilsausgleich, da eine verl\u00e4ssliche Patentlage Grundvoraussetzung daf\u00fcr ist, die massiven Investitionen in eine Medikamentenentwicklung zu wagen, um sp\u00e4ter einen finanziellen Vorteil zu erwirtschaften.&#13;<\/p>\n<h2>Regelungen ausserhalb des Patentssystems treffen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nRegelungen zum freien Zugang zu genetischem Material und zum gerechten Vorteilsausgleich haben sachlich nichts mit Rechten an geistigem Eigentum wie Patenten zu tun, die dazu da sind, ausreichende Anreize f\u00fcr Investitionen in Innovationen zu schaffen. Daher sollten solche Regelungen ausserhalb des Patentsystems getroffen werden. Zudem ben\u00f6tigen die Partner einer Kooperation um genetisches Material neben klaren rechtlichen Rahmenbedingungen gen\u00fcgend Flexibilit\u00e4t, um in massgeschneiderten Vertr\u00e4gen auf die besonderen Bed\u00fcrfnisse und Aspekte der jeweiligen Kooperationspartner eingehen zu k\u00f6nnen. So sollte es den Vertragsparteien \u00fcberlassen bleiben, welche Elemente im Einzelfall zu einem gerechten Vorteilsausgleich zwischen den Kooperationspartnern, wie von der Konvention \u00fcber Biodiversit\u00e4t gefordert, beitragen k\u00f6nnen. Wie schon oben ausgef\u00fchrt, k\u00f6nnen dabei wissenschaftlicher Austausch oder Know-how-Transfer deutlich wichtiger sein als rein finanzielle Aspekte.&#13;<\/p>\n<h2>Wissenschaftler in die Diskussion einbeziehen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den kommenden Jahren wird es sehr darauf ankommen, dass Wissenschaftler von Industrie und Universit\u00e4t, die die biologische Vielfalt anwendungsorientiert erforschen, vermehrt in die Diskussionen einbezogen werden. Ihre praktische Erfahrung kann einen wichtigen Beitrag leisten, wenn es um die Folgenabsch\u00e4tzung eines internationalen Regimes geht. \u00a0Und schliesslich sollte die Interessengruppe nicht vergessen werden, der wir alle in hohem Masse verpflichtet sind: die Patienten, die auf eine wirkungsvolle Therapie ihrer Erkrankungen warten.\u00a0Es bleibt daher zu hoffen, dass die kommenden internationalen Verhandlungen im Rahmen der Konvention f\u00fcr biologische Vielfalt zu einem einfach zu handhabenden System f\u00fchren, das das volle Aussch\u00f6pfen der Innovationspotenziale der Naturstoffforschung f\u00fcr das Auffinden neuer Behandlungsmethoden erleichtert und dabei trotzdem den berechtigten Interessen aller Beteiligten gerecht wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Lange Tradition von Novartis und ihren Vorl\u00e4uferfirmen Novartis und ihre Vorl\u00e4uferfirmen (Sandoz und Ciba-Geigy) entwickeln seit mehr als 90 Jahren Naturstoffe f\u00fcr die Humantherapie. Heute ist Novartis eines von nur noch drei grossen westlichen pharmazeutischen Unternehmen, die Bioprospektionskooperationen und eine aktive Naturstoffforschung betreiben. In der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung werden solche Zusammenarbeiten oft auf finanzielle Kenngr\u00f6ssen wie \u00abMilestone Payments\u00bb oder Lizenzzahlungen verk\u00fcrzt. Demgegen\u00fcber werden die grossen Anstrengungen, in den Partnerl\u00e4ndern eine Fachexpertise nachhaltig zu verankern, nicht ausreichend wahrgenommen, obwohl nach unserer Erfahrung doch gerade dieser Aspekt die eigentlichen Bed\u00fcrfnisse der Forschungspartner wiedergibt. Novartis hat von Anfang an die Umsetzung der Konvention \u00fcber biologische Vielfalt unterst\u00fctzt und in umfangreichen Bioprospektionspartnerschaften mit Instituten in Asien, Europa und Lateinamerika bis heute umgesetzt.Neben finanziellen Aspekten kommt gerade der Ausbildung involvierter Wissenschaftler und Labortechniker an den Partnerinstituten eine hohe Bedeutung zu. Nur sie stellt sicher, dass die vertraglich vereinbarten Leistungen den gew\u00fcnschten Qualit\u00e4tskriterien entsprechen und gleichzeitig eine wissenschaftliche Expertise aufgebaut werden kann. Hierbei organisieren wir vor Ort Seminare und Ausbildungskurse, die von Novartis-Wissenschaftlern geleitet werden, laden Fachkr\u00e4fte des Kooperationspartners zu unseren Laboratorien in die Schweiz ein, organisieren Trainingsprogramme, f\u00fchren neueste Technologien und Datenbanksysteme bei unseren Partnern ein und begleiten und kontrollieren den fachgerechten Aufbau der ben\u00f6tigten Forschungskapazit\u00e4ten. Gerade Aus- und Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten an unseren Forschungsstandorten und der Chance des pers\u00f6nlichen wissenschaftlichen Austausches r\u00e4umen unsere Kooperationspartner einen hohen Stellenwert ein.Ob diese Form von Capacity Building nachhaltig ist, h\u00e4ngt vom Engagement der jeweiligen Regierungen und von den l\u00e4nderspezifischen Strategien ab. Ein Industriepartner kann die Kooperation &#8211; z.B. im Rahmen einer mikrobiellen Bioprospektion &#8211; nur \u00fcber einen begrenzten Zeitraum fortf\u00fchren. Es darf in der Nachhaltigkeitsdiskussion der Fachexpertise nicht ausser Acht gelassen werden, dass mit dem Ausscheiden des Industriepartners den zust\u00e4ndigen L\u00e4nderregierungen eine gr\u00f6ssere Verantwortung zukommt, diesen Wissensnukleus zu erhalten und weiterzuentwickeln. Nur so k\u00f6nnen auch sp\u00e4tere Studenten- und Wissenschaftlerjahrg\u00e4nge aus dem einstmaligen Bioprospektionsprojekt in ihrem Land Nutzen ziehen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; 1940-1980: Goldene \u00c4ra der Naturstoffforschung und industriellen Produktion &#13; Vermutlich ist das legend\u00e4re Penicillin-Projekt das erste pharmazeutische Naturstoffprojekt, das \u00fcber ein gelegentliches Sammeln von biologischen Proben hinausging und die Kriterien der Bioprospektion erf\u00fcllte. 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In nationalen wie l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Arbeitsgruppen werden striktere Regulierungs- und Kontrollmechanismen er\u00f6rtert, die einen gerechten Vorteilsausgleich im Rahmen eines internationalen Regimes sicherstellen sollen. In dieser Debatte gilt es in besonderem Masse, die Verh\u00e4ltnism\u00e4ssigkeit der Mittel abzuw\u00e4gen, vor allem aber die Konsequenzen f\u00fcr die Nutzung genetischer Ressourcen genau im Auge zu behalten, die sich aus den Details eines internationalen Regelwerks ergeben k\u00f6nnten.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":123074,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"8881","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55b208d2c5a55"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123071"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3202"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123071"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123071\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128073,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123071\/revisions\/128073"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3203"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=123071"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=123071"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=123071"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=123071"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=123071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}