{"id":123106,"date":"2008-07-01T12:00:00","date_gmt":"2008-07-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/07\/gautschi-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:40:51","modified_gmt":"2023-08-23T21:40:51","slug":"gautschi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/07\/gautschi\/","title":{"rendered":"Belastung der Unternehmen durch staatliche Kontrollen"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200807_14_Gautschi_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"254\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDen Beh\u00f6rden wird immer wieder vorgeworfen, sie w\u00fcrden eine exzessive B\u00fcrokratie betreiben und unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig viele Kontrollen durchf\u00fchren. 2006 war in einem parlamentarischen Vorstoss sogar von \u00abKontrollitis\u00bb die Rede; die zu grosse administrative Belastung stelle f\u00fcr die Mikrounternehmen eine Gefahr dar. Der Bundesrat misst dieser Frage grosse Bedeutung bei. In seiner Antwort auf den oben erw\u00e4hnten Vorstoss versprach er, die Entwicklung in diesem Bereich aufmerksam zu verfolgen und die Kontrollsysteme regelm\u00e4ssig zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die vorliegende Studie erm\u00f6glicht eine erste breit angelegte Bestandesaufnahme.&#13;<\/p>\n<h2>Repr\u00e4sentative Umfrage<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBefragt wurden 1600 KMU des Sekund\u00e4r- und Terti\u00e4rsektors (ohne \u00f6ffentliche Unternehmen), die auf der Basis einer Stichprobe aus der Betriebsz\u00e4hlung des Bundesamts f\u00fcr Statistik (BFS) ausgew\u00e4hlt worden waren. Diese Stichprobe war disproportional zusammengestellt worden, um die statistische Zuverl\u00e4ssigkeit der Ergebnisse f\u00fcr alle Unternehmenssektoren, Kantone und Regionen zu verbessern. So setzten sich die befragten Unternehmen aus 800 Mikrounternehmen (1-9 Mitarbeitende), 480 Kleinunternehmen (10-49 Mitarbeitende) und 320 mittleren Unternehmen (50-249 Mitarbeitende) zusammen. 200 Befragungen wurden in den Kantonen Bern, Z\u00fcrich, Genf, Waadt und Tessin durchgef\u00fchrt. Zus\u00e4tzlich wurden 400 Unternehmen im \u00fcbrigen Teil der Deutschschweiz und 200 Unternehmen in den restlichen Westschweizer Kantonen befragt. Anschliessend wurden die Resultate gewichtet, damit die Gesamtergebnisse die tats\u00e4chliche Marktstruktur sowohl in Bezug auf die Unternehmensgr\u00f6sse als auch hinsichtlich der geografischen Verteilung richtig zum Ausdruck bringen. In 95% der F\u00e4lle wurden die Fragen vom Unternehmensinhaber oder vom Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer &#8211; d.h. von der h\u00f6chsten Unternehmensebene &#8211; beantwortet.&#13;<\/p>\n<h2>Gegenstand der Befragung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf quantitativer Ebene wollte das Seco insbesondere in Erfahrung bringen, wie h\u00e4ufig und in welchen Bereichen die Unternehmen kontrolliert wurden. In qualitativer Hinsicht befasste sich die Untersuchung mit der Frage allf\u00e4lliger Doppelspurigkeiten, des Formalismus und der Probleme im Zusammenhang mit der Festlegung der Kontrollzeitpunkte. Ausserdem sollte abgekl\u00e4rt werden, ob die Unternehmen einen Nutzen in den Kontrollen sehen oder ob sie diese als sch\u00e4dlich beurteilen.&#13;<\/p>\n<h3>H\u00e4ufigkeit der Kontrollen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nEin knappes Drittel der Unternehmen wurde in den vergangenen f\u00fcnf Jahren nicht kontrolliert. Bei einem weiteren Drittel wurden im gleichen Zeitraum eine oder zwei unterschiedliche Kontrollen durchgef\u00fchrt. Das verbleibende Drittel der befragten Unternehmen musste sich innerhalb der letzten f\u00fcnf Jahre mehr als drei unterschiedlichen Kontrollen unterziehen. Dies ergibt einen Durchschnitt von 1,9 Kontrollen pro KMU innerhalb von f\u00fcnf Jahren (siehe Grafik 1). Aus diesen Antworten l\u00e4sst sich die Gesamtzahl der durchgef\u00fchrten Kontrollen gut absch\u00e4tzen. Sie l\u00e4sst den Schluss zu, dass die Unternehmen nicht durch eine \u00fcbertriebene Zahl von Kontrollen \u00fcberm\u00e4ssig belastet werden. Die regionalen Unterschiede bei der H\u00e4ufigkeit der Kontrollen sind nur sehr gering. Je gr\u00f6sser ein Unternehmen ist, desto mehr Kontrollen werden durchgef\u00fchrt. So wurden in den vergangenen f\u00fcnf Jahren 36% der Mikrounternehmen nicht kontrolliert, w\u00e4hrend dies nur bei 3% der KMU mit mehr als 49 Mitarbeitenden der Fall war. Nur 26% der Mikrounternehmen wurden mehr als zwei Kontrollen unterzogen, w\u00e4hrend sich der entsprechende Wert bei den grossen KMU auf 73% belief.&#13;<\/p>\n<h3>Kontrollarten<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie meisten Kontrollen entfallen auf die Mehrwertsteuer (29% der Unternehmen), gefolgt von den kantonalen Steuern (28%) und den Arbeitsbedingungen (24%). 14% der KMU gaben an, sie seien zu den Bereichen direkte Bundessteuern, Lebensmittelvorschriften, Umweltschutz und Familienzulagen kontrolliert worden. Die Gesch\u00e4ftsfahrzeuge, die L\u00f6hne und die Arbeitslosenversicherung wurden in 10% der Unternehmen kontrolliert. Zollkontrollen wurden von 6% der befragten KMU erw\u00e4hnt. In der Kategorie \u00ab\u00dcbrige Kontrollen\u00bb wurden zahlreiche Kontrollen zur AHV angegeben. Auf Grund der grossen Zahl der Kontrollen war es nicht m\u00f6glich, die Unternehmen zu jeder einzelnen Kontrolle zu befragen.\u00a0Interessant ist der Umstand, dass insbesondere bei den Kontrollen im steuerlichen Bereich &#8211; abgesehen von der Mehrwertsteuer (MWST) &#8211; Unterschiede zwischen der Deutsch- und der Westschweiz bestehen. So werden die Deutschschweizer Unternehmen diesbez\u00fcglich h\u00e4ufiger kontrolliert als die KMU in der Romandie. In der Westschweiz interessieren sich die Beh\u00f6rden mehr f\u00fcr den Bereich der Familienzulagen. Die H\u00e4ufigkeit der Kontrollen nimmt mit der Gr\u00f6sse des Unternehmens zu. Was die MWST anbelangt, wurden 25% der Mikrounternehmen, 51% der Kleinunternehmen und 52% der mittleren Unternehmen von der Verwaltung kontrolliert. Bei der Kontrolle der Arbeitsbedingungen lagen die entsprechenden Werte bei 19%, 49% und 58%.&#13;<\/p>\n<h3>Qualit\u00e4t der Kontrollen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr eine grosse Mehrheit der KMU sind diese Kontrollen nicht mit besonderen Problemen verbunden. Dies best\u00e4tigt eine Analyse, die das SECO vor drei Jahren bei 210 Unternehmen durchf\u00fchrte. Die Kontrollen stellen f\u00fcr die Unternehmen keine \u00fcberm\u00e4ssige Belastung dar. Die Grafik 2 veranschaulicht die Einsch\u00e4tzung der Unternehmen zu den verschiedenen potenziell negativen Aspekten der Kontrollen.\u00a0Doppelspurigkeiten wurden nur von 13% der Unternehmen beklagt, die mindestens zwei Kontrollen unterzogen wurden. Die mittelgrossen Unternehmen meldeten diesbez\u00fcglich mehr Probleme als die Klein- und Mikrounternehmen.\u00a0Insgesamt ein Viertel der KMU beschwerte sich \u00fcber einen zu starken Formalismus. W\u00e4hrend in der Deutschschweiz nur 22% der Unternehmen zu dieser Einsch\u00e4tzung gelangten, waren es in der Westschweiz 30% und im Tessin 35%. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr diese Ergebnisse k\u00f6nnten die kulturellen Unterschiede zwischen der Deutschschweiz und der lateinischen Schweiz und die Beziehungen zur Verwaltung im Allgemeinen sein. Der Eindruck eines \u00fcbertriebenen Formalismus verst\u00e4rkt sich parallel zur Zahl der vorgenommenen Kontrollen.\u00a0Nur 15% der Unternehmen hatten Probleme mit den Kontrollzeitpunkten. Bei jenen Kontrollen, die ohne vorherige Ank\u00fcndigung durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen (beispielsweise Lebensmittelkontrollen), lassen sich solche Probleme nicht vermeiden. Diesbez\u00fcglich wurden keine regionalen Unterschiede festgestellt.\u00a0Die H\u00e4lfte der befragten Personen in den Unternehmen, die mindestens einer Kontrolle unterzogen wurden, ist der Auffassung, dass die Kontrollen f\u00fcr ihr Unternehmen einen Nutzen haben. 15% beurteilen diesen Nutzen als gross und 35% als ziemlich gross. Ein Viertel hat Vorbehalte gegen\u00fcber den Kontrollen und 18% betrachten sie als v\u00f6llig nutzlos. Die grossen KMU erkennen eher einen Nutzen in den Kontrollen, was zweifellos auf ihre bessere Organisationsstruktur zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Die Mikrounternehmen dagegen haben in Bezug auf den Nutzen der Kontrollen mehr Zweifel. Diesbez\u00fcglich bestehen keine deutlichen Unterschiede zwischen der Deutsch- und der Westschweiz.\u00a0Die Frage zur Sch\u00e4dlichkeit von staatlichen Kontrollen wurde allen Unternehmen gestellt, also auch jenen, die in den letzten f\u00fcnf Jahren nicht kontrolliert wurden. Damit sollten nicht konkrete Situationen, sondern eine allgemeine Meinung erfasst werden. Die Antworten auf diese Frage zeugen von einer gewissen Toleranz gegen\u00fcber den Kontrollen, da sie nur von einem verh\u00e4ltnism\u00e4ssig geringen Teil der KMU (7%) als sehr sch\u00e4dlich beurteilt wurden. 24% betrachteten sie als eher sch\u00e4dlich, womit sich der Anteil der negativen Meinungen auf 31% belief. Demgegen\u00fcber wurden die Kontrollen von 40% der befragten KMU als eher nicht sch\u00e4dlich und von 20% als \u00fcberhaupt nicht sch\u00e4dlich beurteilt.\u00a0Einmal mehr war eine unterschiedliche Einsch\u00e4tzung der KMU in der Deutschschweiz einerseits sowie in der Westschweiz und im Tessin andererseits zu verzeichnen. Nur 28% der Deutschschweizer Unternehmen beurteilten die Kontrollen als sch\u00e4dlich, w\u00e4hrend der entsprechende Wert in der Westschweiz bei 38% und im Tessin bei 58% lag. Diese Unterschiede lassen sich mit den kulturellen Unterschieden und den Erwartungen erkl\u00e4ren, welche die KMU gegen\u00fcber dem Staat haben. Bei dieser Frage wirkte sich die Gr\u00f6sse des KMU nicht auf die Antwort aus, wobei aber selbstverst\u00e4ndlich die Beurteilung umso negativer ausfiel, je mehr das befragte Unternehmen die Kontrollen als nutzlos betrachtete und je mehr die Kontrollzeitpunkte f\u00fcr das KMU ein Problem darstellten.&#13;<\/p>\n<h2>Handlungsbedarf<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAus den Ergebnissen der Befragung geht hervor, dass das Klischee, in unserem Land grassiere eine akute \u00abKontrollitis\u00bb, nicht der Realit\u00e4t entspricht und dass die Lage nicht so beunruhigend ist. Die Resultate zeigen indessen auch einige Elemente auf, mit denen man sich im Detail befassen sollte:\u00a0&#8211; Ein Viertel der befragten KMU ist der Auffassung, die Kontrollen seien zu formalistisch. Dieser Eindruck spricht zweifellos f\u00fcr eine bessere Anpassung der Kontrollverfahren in diesem Bereich, sei es an die Dimension des Unternehmens und an die Gr\u00f6sse seiner Verwaltung oder sei es an die Flexibilit\u00e4t, die das KMU bei Anfragen seiner Kunden selbst unter Beweis stellen muss. Durch die Entwicklung des Marktes, der immer offener und wettbewerbsorientierter wird, haben sich die Beziehungen zwischen Lieferanten und Kunden angespannt. Gem\u00e4ss den Angaben der KMU sind sie einer gr\u00f6sseren Belastung ausgesetzt, wobei gleichzeitig ihre Margen gesunken sind. M\u00f6glicherweise sind die Unternehmen der Meinung, dass die Kontrollen diesen Umst\u00e4nden Rechnung tragen k\u00f6nnten oder sollten.\u00a0&#8211; Nur rund die H\u00e4lfte der kontrollierten Unternehmen kann einen Nutzen in diesen Kontrollen erkennen. Somit wird jede zweite Kontrolle als notwendiges \u00dcbel betrachtet. Das jeweilige Unternehmen geht folglich nicht davon aus, dass es aufgrund der Kontrollen etwa seine administrativen Methoden oder internen Verfahren verbessern kann. Unabh\u00e4ngig davon, ob diese Einsch\u00e4tzung gerechtfertigt ist, ist mit dieser Ausgangslage die Gefahr verbunden, dass die Kontrollen letztlich nicht als eine f\u00fcr beide Parteien n\u00fctzliche Form der Zusammenarbeit, sondern als eine Einmischung des Staates in die privaten Angelegenheiten des Unternehmens aufgefasst werden.\u00a0&#8211; Ein Drittel der Unternehmen hat zumindest einen Kritikpunkt zu den Kontrollen ge\u00e4ussert. Dies entspricht zwar einer Minderheit der Stichprobe, die jedoch nicht vernachl\u00e4ssigbar ist. Da eine negative Einsch\u00e4tzung in vielen F\u00e4llen mit einer hohen Zahl von durchgef\u00fchrten Kontrollen korreliert, scheinen die Geduld und die Frustrationstoleranz der Unternehmen ihre Grenzen zu haben. Das beste Mittel f\u00fcr eine positivere Beurteilung der Kontrollen w\u00e4re daher wohl deren Reduktion oder eine bessere zeitliche Verteilung.\u00a0&#8211; 31% der befragten KMU betrachten die Kontrollen als eher sch\u00e4dlich oder als sehr sch\u00e4dlich. F\u00fcr Beziehungen zwischen dem Staat und der Wirtschaft ist eine solche Auffassung zweifellos als gef\u00e4hrlich anzusehen. Dass die Kontrollen als formalistisch und relativ nutzlos beurteilt werden, ist an sich schon beunruhigend. Noch viel gravierender ist jedoch die Einsch\u00e4tzung, dass die Kontrollen der Wirtschaft gar schaden. Mit dieser Beurteilung ist die Vorstellung verbunden, der Staat behindere die Anstrengungen der Unternehmen, statt ihnen g\u00fcnstige Rahmenbedingungen zu bieten.\u00a0\u00a0Das Seco legte die Ergebnisse der Befragung dem KMU-Forum vor. Das KMU-Forum ist eine Kommission von ausserparlamentarischen Expertinnen und Experten, die das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) bei allen Fragen im Zusammenhang mit KMU unterst\u00fctzt. Nach dessen Auffassung sollten die Ergebnisse einer eingehenderen Analyse unterzogen werden, damit die zu ergreifenden Massnahmen festgelegt werden k\u00f6nnen. Es stellt sich die Frage, ob die Tatsache, dass \u00abnur\u00bb die H\u00e4lfte der Unternehmen einen Nutzen in den Kontrollen erkennt, auf eine unzureichende Kommunikation oder auf eine tats\u00e4chliche Nutzlosigkeit zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Im Rahmen der Befragung erkl\u00e4rten sich 400 KMU bereit, an vertiefenden Analysen mitzuarbeiten. Dies ist eine gute Grundlage f\u00fcr die weiteren Arbeiten. Im \u00dcbrigen ist geplant, in den kommenden Jahren mit diesen Unternehmen in Kontakt zu bleiben, damit abgekl\u00e4rt werden kann, ob Fortschritte erzielt wurden oder ob neue Probleme aufgetreten sind. Ausserdem geht es darum, die Auswirkungen der neu eingef\u00fchrten Kontrollen &#8211; beispielsweise jene zur Bek\u00e4mpfung der Schwarzarbeit seit dem 1.Januar 2008 &#8211; zu erfassen.\u00a0Weitere Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit den Kantonen realisiert. Diese Zusammenarbeit wurde im Dezember 2007 im Rahmen einer Konferenz lanciert, die das Seco zum Thema \u00abAdministrative Entlastung f\u00fcr Unternehmen\u00bb veranstaltete.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abH\u00e4ufigkeit der Kontrollen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abQualit\u00e4t der Kontrollen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abBeurteilung des Nutzens der Kontrollen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4 \u00abBeurteilung einer allf\u00e4lligen Sch\u00e4dlichkeit der Kontrollen\u00bb<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; Den Beh\u00f6rden wird immer wieder vorgeworfen, sie w\u00fcrden eine exzessive B\u00fcrokratie betreiben und unverh\u00e4ltnism\u00e4ssig viele Kontrollen durchf\u00fchren. 2006 war in einem parlamentarischen Vorstoss sogar von \u00abKontrollitis\u00bb die Rede; die zu grosse administrative Belastung stelle f\u00fcr die Mikrounternehmen eine Gefahr dar. 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In den letzten f\u00fcnf Jahren wurden 31% der KMU \u00fcberhaupt nicht kontrolliert, und in 36% der KMU wurden eine oder maximal zwei Kontrollen durchgef\u00fchrt. Der Nutzen der Kontrollen wird von der H\u00e4lfte der Unternehmen anerkannt, und nur 7% sind der Auffassung, dass die Kontrollen f\u00fcr die Wirtschaft eindeutig sch\u00e4dlich sind.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":123109,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"8833","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55b5dfee05657"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123106"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3174"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123106"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128080,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123106\/revisions\/128080"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3039"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3174"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=123106"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=123106"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=123106"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=123106"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=123106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}