{"id":123126,"date":"2008-07-01T12:00:00","date_gmt":"2008-07-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/07\/koellner-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:41:13","modified_gmt":"2023-08-23T21:41:13","slug":"koellner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/07\/koellner\/","title":{"rendered":"Globale Finanzinstrumente f\u00fcr \u00d6kosystemdienstleistungen"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200807_17_Koellner_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss dem Millennium Ecosystem Assessment (MEA 2005) werden 60% der \u00d6kosystemdienstleistungen degradiert bzw. nicht nachhaltig genutzt. Die prognostizierte Verdopplung des Nahrungsmittelkonsums innerhalb der n\u00e4chsten 50 Jahre Vgl. Tilman D. et al. (2002): Agricultural Sustainability and Intensive Production Practices. Nature 418, S. 671-677. sowie die Nachfrage nach Biotreibstoffen und anderen biotischen Ressourcen stellen eine Herausforderung f\u00fcr das multifunktionale Management der \u00d6kosysteme weltweit dar. Bisher werden \u00f6kologische Sch\u00e4den h\u00e4ufig nicht in die Umweltentscheidungen entlang der globalen Wertsch\u00f6pfungsketten, welche Konsumenten, Handel, Verarbeiter und Produzenten im Norden und dem S\u00fcden verbinden, einbezogen. Fairer Handel ist ein erster Schritt in diese Richtung. Die mangelnde Transparenz des globalen Welthandels l\u00e4sst aber oft keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf \u00f6kologische Folgekosten entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu.\u00a0Die wachsende Nachfrage nach G\u00fctern aus dem prim\u00e4ren Sektor ist eng mit einem Anstieg des Handelsvolumens und einer steigenden Komplexit\u00e4t von Zulieferketten verkn\u00fcpft. So wird zum Beispiel Fischmehl f\u00fcr die Produktion von Crevetten in Thailand f\u00fcr den europ\u00e4ischen und nordamerikanischen Markt haupts\u00e4chlich aus Peru bezogen. Damit verbunden sind negative Folgen f\u00fcr die Meeres\u00f6kosysteme im Pazifischen Ozean Vgl. Deutsch L. et al. (2007): Feeding Aquaculture Growth Through Globalization: Exploitation of Marine Ecosystems for Fishmeal. Global Environmental Change 17, S. 238-249. sowie ein hoher Energieaufwand f\u00fcr den Transport. Die Wertsch\u00f6pfungskette der Crevetten zeigt, dass \u00f6kologische Sch\u00e4den weit entfernt vom Ort des Konsums auftreten k\u00f6nnen. Die Schweiz hat im Jahr 2001 rund 4100 km\u00b2 im Binnenland f\u00fcr Ackerbau genutzt. Gleichzeitig wurden weitere 6200 km\u00b2 Ackerfl\u00e4che aus dem Ausland \u201eimportiert\u201c, um Getreide, Gem\u00fcse, Fr\u00fcchte, \u00d6le, Fette, Zucker und nicht zuletzt Kaffee, Tee und Kakao zu produzieren. Vgl. W\u00fcrtenberger, L., T. Koellner, and C. R. Binder. 2006. Virtual Land Use and Agricultural Trade: Estimating Environmental and Socio-Economic Impacts. Ecological Economics 57, S. 679-697. Insbesondere in Entwicklungsl\u00e4ndern mit schwacher Umweltgesetzgebung und ungen\u00fcgendem Vollzug haben die Aktivit\u00e4ten des prim\u00e4ren Sektors (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur sowie \u00d6l, Gas und Bergbau) zur grossfl\u00e4chigen Entwaldung beigetragen und verursachen weitere Sch\u00e4den an Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosystemen. Schlussendlich werden deren Kapazit\u00e4t, Biomasse zu produzieren, Wasser und Luft zu reinigen, vor Hochwasser und Lawinen zu sch\u00fctzen usw., eingeschr\u00e4nkt. Kurz: Der funktionale Wert der \u00d6kosysteme f\u00fcr die menschliche Gesellschaft nimmt ab.&#13;<\/p>\n<h2>Zwei unterschiedliche Finanzinstrumente: Kompensation und Zahlung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGegenw\u00e4rtig stehen im globalen Kontext zwei unterschiedliche Finanzinstrumente zur Disposition, um \u00d6kosystemdienstleistungen &#8211; und auch Biodiversit\u00e4t &#8211; finanziell zu entsch\u00e4digen (siehe Grafik 1): die internationale Kompensation f\u00fcr \u00d6kosystemsch\u00e4den und internationale Zahlungen f\u00fcr \u00d6kosystemdienstleistungen.&#13;<\/p>\n<h3>Kompensation f\u00fcr Sch\u00e4den an \u00d6kosystemen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Instrument der internationalen Kompensation will Sch\u00e4den an \u00d6kosystemen (negative Externalit\u00e4ten), welche aufgrund \u00f6konomischer Aktivit\u00e4ten der Akteure entlang der internationalen Wertsch\u00f6pfungsketten entstehen, monet\u00e4r oder in Form von Sachmitteln abgelten. Pavan Sukhdev, Generaldirektor und Leiter der Abteilung Globale M\u00e4rkte der Deutschen Bank AG in London und Direktor des Fonds Green Accountig for India, schl\u00e4gt in diesem Sinn eine \u00abMinderwertsteuer\u00bb in reichen L\u00e4ndern vor, d.h. eine Abgeltung der vielen kleinen Umweltsch\u00e4den, die durch Produktion, Handel und Konsum entstehen. Dieses Geld k\u00f6nnte f\u00fcr \u00f6kologische Projekte in armen L\u00e4ndern eingesetzt werden. Besonders in L\u00e4ndern mit schwacher Umweltgesetzgebung ist dies wichtig, da dort \u00f6kologische Sch\u00e4den nicht selten auch negative Folgen f\u00fcr die menschliche Gesundheit haben. Zum Beispiel f\u00fchrt unkontrollierte Entwaldung zur Einschr\u00e4nkung der Wasserreinigungskapazit\u00e4ten oder des Schutzes gegen \u00dcberflutung. Die Kompensation erleichtert die Situation der Menschen, welche ehemals vom Nutzen der intakten \u00d6kosysteme profitiert haben. Dieses Instrument folgt somit dem Prinzip \u00abPolluter pays\u00bb. Dies bedeutet aber nicht, dass sich Firmen von ihrer Verantwortlichkeit freikaufen k\u00f6nnen, wo und wann immer m\u00f6glich, \u00f6kologische Sch\u00e4den zu reduzieren oder zu vermeiden.\u00a0Ein Beispiel f\u00fcr das Instrument der internationalen Kompensation ist das Business and Biodiversity Offset Programme (BBOP) von Forest Trends. Vgl. ten Kate K., Bishop J., Bayon R. (2004): Biodiversity offsets: Views, Experience, and the Business Case. IUCN, Gland, Schweiz, Cambridge, UK, und Insight Investment, London, UK. Es erlaubt international t\u00e4tigen Firmen, Sch\u00e4den an Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosystemen, die durch ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit entstehen, freiwillig und \u00abon-site\u00bb &#8211; d.h. in unmittelbarer N\u00e4he &#8211; zu kompensieren. Dies erg\u00e4nzt rechtlich bindende Instrumente, wie sie auf der Ebene der Europ\u00e4ischen Union (EU) durch die Environmental Liability Directive (Kompensation von \u00d6kosystemsch\u00e4den aufgrund von Unf\u00e4llen) und die Environmental Impact Assessment Directive (Kompensation von \u00d6kosystemsch\u00e4den aufgrund von Infrastrukturprojekten) implementiert sind.&#13;<\/p>\n<h3>Internationale Zahlungen f\u00fcr \u00d6kosystemdienstleistungen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Instrument der internationalen Zahlungen folgt dem Prinzip \u00abBeneficiary pays\u00bb. Private oder \u00f6ffentliche Akteure, welche aus \u00d6kosystemdienstleistungen einen Nutzen ziehen, bezahlen die Anbieter f\u00fcr deren \u00abLieferung\u00bb (positive Externalit\u00e4t). Im Vergleich zu den gut entwickelten nationalen Zahlungsmechanismen verbinden internationale Mechanismen die Anbieter und Nutzniesser im globalen Kontext. Schon die Entwicklung eines Zahlungsmechanismus f\u00fcr den Erhalt von flussaufw\u00e4rts liegenden W\u00e4ldern mit dem Ziel der besseren Wasserregulierung verlangt nach einer internationalen L\u00f6sung, wenn das Wassereinzugsgebiet nationale Grenzen \u00fcberschreitet. Siehe Recommendations on Payments for Ecosystem Services in Integrated Water Resources Management durch die UNECE Convention on the Protection and Use of Transboundary Watercourses and International Lakes ( Im Rahmen des an der Klimakonferenz in Bali beschlossenen Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation in Developing Countries (REDD). Besonders Regierungsorganisationen aus Europa &#8211; darunter auch die Schweiz im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit des Staatsekretariats f\u00fcr Wirtschaft (Seco) &#8211; und den USA finanzieren den Aufbau dieses Fonds. Der Handel mit Gutschriften, die im Gegenzug zu Schutzmassnahmen f\u00fcr den Tropenwald ausgestellt werden, soll dann m\u00f6glichst \u00fcber private Investoren abgewickelt werden. Ein anderes Beispiel ist der von der Katoomba Group entwickelte Infrastructure Fund for the Planet, mit dem bisher nicht beachtete und unbezahlte \u00d6kosystemdienstleistungen kompensiert werden sollen. Vgl. Solche innovativen Instrumente in Finanzm\u00e4rkten werden beim 9th International Sustainability Leadership Symposium mit dem Titel \u00abCapitalising on Natural Resources: New Dynamics in Financial Markets\u00bb im September 2008 diskutiert (www.sustainability-zurich.org).\u00a0Problematisch werden internationale Zahlungen, wenn finanzstarke Akteure aus den entwickelten L\u00e4ndern biodiversit\u00e4tsreiches Land im S\u00fcden im grossen Stil aufkaufen; lokalen Akteuren wird auf diese Weise Land entzogen, was die Landpreise beeinflussen kann. Douglas Tompkins, der Gr\u00fcnder und ehemalige Besitzer der Textillabel North Face und sp\u00e4ter Esprit, besitzt zusammen mit seiner Frau, die fr\u00fcher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin und Anteilhaberin vom Textillabel Patagonia war, in Chile und Argentinien 12000 km unber\u00fchrtes Land. (F\u00fcr ihr Engagement erhielten sie k\u00fcrzlich den h\u00f6chstdotierten deutschen privaten Umweltpreis.) Die Stiftung Cool Earth, die selber in Brasilien und Ecuador riesige Landst\u00fccke aufgekauft hat, hat damit geworben, dass f\u00fcr nur 50 Mrd. US-Dollar der brasilianische Regenwald aufgekauft werden k\u00f6nne. Weite Kreise in Brasilien sind \u00fcber solche und \u00e4hnliche Vorhaben entr\u00fcstet. Andererseits wurde an der Mitgliederversammlung der globalen Konvention zur biologischen Vielfalt (Conference of the Parties, COP9 CBD) im Mai 2008 in Bonn durch den brasilianischen Umweltminister die \u00d6ffnung eines privaten und internationalen Fonds zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes bekannt gegeben; skandinavische Unternehmen haben bereits 100 Mio. US-Dollar zugesagt. Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel gab dort auch bekannt, ab 2012 j\u00e4hrlich 500 Mio. Euro mehr f\u00fcr den Schutz von tropischen W\u00e4ldern bereitzustellen. Vgl. NZZ Nr. 123, 29.5.2008, Seite 2, Nr. 124, 30.5.2008, Seite 7, und Nr. 125, 31.5.2008, Seite 2.&#13;<\/p>\n<h2>Verbesserungspotenzial bei Implementierung der Finanzinstrumente<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie \u00f6kologischen Folgen des Konsums k\u00f6nnen zwar mit \u00d6kobilanzen bewertet werden. In einem durch die UNEP finanzierten Projekt mit dem Titel \u00abOperational Characterization Factors for Land use Impacts on Biodiversity and Ecosystem Services in the Life-Cycle Impact Assessment\u00bb werden dazu unter der Federf\u00fchrung der ETH Z\u00fcrich in Kooperation mit internationalen Partnern Grundlagen erarbeitet ( Vgl. Cederberg C., Mattsson B. (2000). Life cycle assessment of milk production \u2013 a comparison of conventional and organic farming. Journal of Cleaner Production 8, S. 49\u201360. Auch bei der Kompensation der \u00f6kologischen Folgen des Landverbrauchs ist es h\u00e4ufig nicht m\u00f6glich, \u00f6rtlich genau spezifizierte Projekte zu finanzieren. \u00a0Hingegen w\u00e4re es sinnvoll, aus einem globalen Kompensationsfonds nach definierten Regeln Biodiversit\u00e4ts- und \u00d6kosystemschutz auch \u00aboff-site\u00bb zu finanzieren. Eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Studie von Shell und IUCN diskutiert die M\u00f6glichkeit, dass die Entwicklung von Biodiversit\u00e4ts-Offsets langfristig auch den internationalen Handel von Naturschutzkrediten einschliessen k\u00f6nnte, der \u00e4hnlich funktioniert wie der Markt f\u00fcr CO2-Kredite. Vgl. Bishop J. et al. (2008). Building Biodiversity Business, Shell International Limited and the International Union for Conservation of Nature: London, UK, und Gland, Schweiz, S. 75. Die besondere Herausforderung l\u00e4ge dabei darin, dass Biodiversit\u00e4t &#8211; im Gegensatz zu CO2 &#8211; kein homogenes Gut ist, sondern ein komplexes System. \u00a0Eine grosse Herausforderung bei der Entwicklung und Implementierung solcher globaler Kompensationsfonds ist der zielgerichtete Einsatz der Finanzmittel (Targeting), um den gr\u00f6sstm\u00f6glichen \u00f6kologischen bzw. sozio\u00f6konomischen Nutzen mit einem gegebenen Budget zu erreichen. Vgl. Engel S. et al. (2008): Designing Payments for Environmental Services in Theory and Practice: An Overview of the Issues. Ecological Economics 65 (4), S. 663-674. So haben Untersuchungen des costaricanischen nationalen Systems zum Beispiel einen geringen Einfluss von Zahlungen f\u00fcr \u00d6kosystemdienstleistungen auf die Entwaldungsrate gezeigt. Die Wahl des Ortes, an dem negative oder positive Externalit\u00e4ten kompensiert werden, ist f\u00fcr die vorgestellten Instrumente von unterschiedlicher Bedeutung. Da der Fluss von \u00d6kosystemdienstleistungen mit dem Ort des Nutzniessers verkn\u00fcpft ist, scheint es sinnvoll zu sein, Kompensationsleistungen r\u00e4umlich zu beschr\u00e4nken. Wenn die Abholzung eines Waldes zu eingeschr\u00e4nkten hydrologischen \u00d6kosystemdienstleistungen und weniger sauberem Wasser im Einzugsgebiet f\u00fchrt, hilft es den Bewohnern dort wenig, wenn in irgendeinem anderen Gebiet die Kompensation erfolgt. \u00a0Anders verh\u00e4lt es sich mit der Zahlung zum Schutz des globalen Gutes Biodiversit\u00e4t. Idealerweise w\u00fcrde die Entscheidung f\u00fcr den Ort und die H\u00f6he der Kompensation auf Grundlage der Schadensh\u00f6he, des erreichten Zusatznutzens und der entstandenen Kosten erfolgen. Jedoch ist wegen der Komplexit\u00e4t von Wertsch\u00f6pfungsketten der genaue Ort des Schadens h\u00e4ufig gar nicht bekannt, und die Komplexit\u00e4t von \u00d6kosystemprozessen erlaubt oft keine genaue Quantifizierung der gelieferten Dienstleistungen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abBeziehung zwischen Anbietern, Nutzniessern und Verschmutzern von \u00d6kosystemdienstleistungen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Design der Finanzinstrumente<\/b>&#13;<br \/>\nWegen der eingeschr\u00e4nkten Datenverf\u00fcgbarkeit auf globaler Ebene verlangt das Design der diskutierten Typen von Instrumenten nach einfach verf\u00fcgbaren Daten, welche die Aktivit\u00e4ten und Interessen der Akteure transparent machen. Vielversprechende Ans\u00e4tze zur Umgehung der genannten Schwierigkeiten sind:- der Einbezug von Landnutzung und dessen Einfluss auf Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosystemdienstleistungen in die \u00d6kobilanzierung zur Bestimmung des \u00f6kologischen Schadens bzw. Nutzens entlang globaler Wertsch\u00f6pfungsketten;a- die Entwicklung von einfachen Targeting-Tools auf der Basis von globalen GIS-Modellen mit \u00f6kologisch relevanten Fernerkundungsdaten (z.B. Entwaldungsrate) und sozio\u00f6konomischen Grundlagendaten (z.B. Bev\u00f6lkerungsverteilung und Einkommen), erg\u00e4nzt mit Felddaten zur Bestimmung des Ortes und die H\u00f6he von Kompensationszahlungen;b- die Implementierung des Impact Assessments und des Targeting von Beginn an bei der Entwicklung eines Finanzinstruments. a Vgl. Koellner T., Scholz R. (2007). Assessment of Land Use Impacts on the Natural Environment. Part 1: An Analytical Framework for Pure Land Occupation and Land Use Change. International Journal of LCA 12, S. 16\u201323. b Vgl. Engel S., W\u00fcnscher T. (Entwurf). Chapter 5. Case Study: Criteria for Guiding Investors at the Interna-tional Level. In: UNEP (Hrsg.) International Payments for Ecosystem Services, Genf.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; Gem\u00e4ss dem Millennium Ecosystem Assessment (MEA 2005) werden 60% der \u00d6kosystemdienstleistungen degradiert bzw. nicht nachhaltig genutzt. Die prognostizierte Verdopplung des Nahrungsmittelkonsums innerhalb der n\u00e4chsten 50 Jahre Vgl. Tilman D. et al. (2002): Agricultural Sustainability and Intensive Production Practices. 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