{"id":123211,"date":"2008-06-01T12:00:00","date_gmt":"2008-06-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/06\/ryser-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:40:58","modified_gmt":"2023-08-23T21:40:58","slug":"ryser-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/06\/ryser-3\/","title":{"rendered":"Espace Mittelland &#8211; Verwaltungszentrum und Technologiestandort"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200806_15_Ryser_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"252\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Leicht unterdurchschnittliche Wirtschaftskraft<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Espace Mittelland erwirtschaften 22% aller Erwerbst\u00e4tigen der Schweiz knapp 20% der nationalen Wertsch\u00f6pfung. 23% der Schweizer Bev\u00f6lkerung sind in dieser Grossregion wohnhaft. Anhand dieser drei zentralen volkswirtschaftlichen Indikatoren lassen sich bereits erste Schl\u00fcsse \u00fcber die Wirtschaftskraft im Espace Mittelland ziehen: Die Arbeitsproduktivit\u00e4t sowie das Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf liegen leicht unter dem Schweizer Durchschnitt (siehe Tabelle 1). \u00a0Der Blick auf die BIP-Entwicklung im Espace Mittelland von 1990 bis 2007 im Vergleich zur nationalen Ebene zeigt, dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten &#8211; zum Beispiel 1990 bis 1997 und 2001 bis 2003 &#8211; mit der nationalen Dynamik der Wirtschaftsentwicklung mithalten konnte (siehe Grafik 1). Hier wirkt der im Espace Mittelland stark ausgepr\u00e4gte \u00f6ffentliche Sektor stabilisierend. In wirtschaftlich guten Zeiten &#8211; 1997 bis 2001 und 2003 bis 2007 &#8211; wurde der Abstand zur Entwicklung der Schweizer Gesamtwirtschaft jedoch immer gr\u00f6sser. Die Branchenstruktur des Espace Mittelland erlaubt es anscheinend nicht, in Phasen kr\u00e4ftigen Wachstums die gesamtschweizerische Dynamik aufzunehmen oder gar \u00fcberdurchschnittlich davon zu profitieren.\u00a0Die Erwerbst\u00e4tigkeit hat sich seit 1990 im Espace Mittelland erfreulich entwickelt: Die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze konnte um rund 10% gesteigert werden. Bei einer gleichzeitig unterdurchschnittlichen BIP-Entwicklung besteht dadurch jedoch die Problematik einer unterdurchschnittlichen Produktivit\u00e4tsentwicklung.\u00a0Trotz gesamthaft unterdurchschnittlicher wirtschaftlicher Entwicklung darf nicht vergessen werden, dass auch im Espace Mittelland einzelne sehr produktive Industriezweige und Unternehmen zu finden sind. Im weiteren Verlauf dieser Analyse sollen deshalb diese ,,Stars&#8220; erkannt und darauf eingegangen werden, wie der Espace Mittelland zu einer dynamischeren Wirtschaftsentwicklung \u00fcbergehen kann.&#13;<\/p>\n<h2>\u00d6ffentlicher Sektor und Technologiesektor sind Schwergewichte<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas anteilsm\u00e4ssig bedeutendste Branchenaggregat im Espace Mittelland ist der \u00f6ffentliche Sektor, welcher die \u00f6ffentliche Verwaltung, das Gesundheitswesen und die Bildungsinstitutionen umfasst (siehe Grafik 2). In diesen Branchen werden zusammen rund 24% der regionalen Wertsch\u00f6pfung generiert. Ebenfalls von zentraler Bedeutung sind der Technologiesektor (Uhren- und Investitionsg\u00fcterindustrie mit 14%) und der Handel (11%). Eine deutlich positive Abweichung zwischen regionalem und nationalem Branchenanteil an der Gesamtwirtschaft ist im \u00f6ffentlichen Sektor, im Technologiesektor (Uhren- und Investitionsg\u00fcterindustrie) und im Branchenaggregat Verkehr und Kommunikation zu erkennen. Die Branchenstruktur des Espace Mittelland wird von diesen Branchen \u00fcberdurchschnittlich gepr\u00e4gt. Im Vergleich zur Schweizer Branchenstruktur untervertreten sind im Espace Mittelland der Finanzsektor, die chemisch-pharmazeutische Industrie, die unternehmensbezogenen Dienstleistungen sowie der Handel. Innerhalb des Espace Mittelland sind gewisse Branchen geografisch sehr stark konzentriert. Aus diesem Grund werden in der folgenden Betrachtung die volkswirtschaftlichen Eigenheiten der f\u00fcnf Kantone im Espace Mittelland n\u00e4her analysiert.&#13;<\/p>\n<h2>Kanton Bern dominiert den Espace Mittelland<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBezogen auf das BIP und die Bev\u00f6lkerung hat der Kanton Bern die gr\u00f6sste Bedeutung f\u00fcr den Espace Mittelland (siehe Grafik 3). Im Kanton Bern wohnen 56% der Bev\u00f6lkerung des Espace Mittelland, und es werden 61% der Wertsch\u00f6pfung der Grossregion generiert. Der \u00f6ffentliche Sektor, stark gepr\u00e4gt von der Bundesverwaltung, macht im Kanton Bern \u00fcber ein Viertel der Branchenstruktur aus. Im Vergleich zur Schweizer Branchenstruktur sind Verkehr und Kommunikation, Landwirtschaft und Gastgewerbe im Kanton Bern \u00fcberdurchschnittlich stark vertreten. Unterdurchschnittlich vertreten sind daf\u00fcr die chemisch-pharmazeutische Industrie und der Finanzsektor.\u00a0Nach dem Kanton Bern folgen in der Bedeutungsreihenfolge von Wirtschaftskraft und Bev\u00f6lkerung die drei Kantone Freiburg, Neuenburg und Solothurn, die einen \u00e4hnlich grossen Anteil am Espace Mittelland ausmachen. Die Kantone Freiburg und Solothurn, wo der Bev\u00f6lkerungsanteil den Wertsch\u00f6pfungsanteil \u00fcbersteigt, weisen einen negativen Pendlersaldo auf. Im Kanton Freiburg wohnhafte Personen pendeln vorwiegend in die Kantone Bern und Waadt, im Kanton Solothurn wohnhafte Personen vor allem in die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Z\u00fcrich. Der Kanton Neuenburg weist einen deutlich positiven Pendlersaldo auf, da viele Grenzg\u00e4nger aus Frankreich in der Region arbeiten. Die Landwirtschaft ist vor allem im Kanton Freiburg wichtig. Im sekund\u00e4ren Sektor ist im Kanton Freiburg vor allem die Nahrungsmittelindustrie, die Investitionsg\u00fcterindustrie und die Chemie- und Pharmabranche von Bedeutung; im Kanton Solothurn ist es die Papierindustrie und der Technologiesektor und im Kanton Neuenburg vor allem die Pr\u00e4zisions- und Uhrenindustrie. Typische Dienstleistungsbranchen sind in diesen drei Kantonen eher untervertreten.\u00a0Eine eher geringe Bedeutung hat der Kanton Jura f\u00fcr den Espace Mittelland. Viele im Jura wohnhafte Erwerbst\u00e4tige arbeiten in den Kantonen Bern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft oder Neuenburg. Der Arbeitsmarkt im Kanton Jura wird durch eine grosse Anzahl von Grenzg\u00e4ngern aus Frankreich bereichert, sodass der Pendlersaldo des Kantons Jura positiv ist. Im Kanton Jura ist der Industriesektor sehr ausgepr\u00e4gt. Wichtig sind vor allem die Metall- und die Uhrenindustrie.&#13;<\/p>\n<h2>Wachstumsbranchen sind im Espace Mittelland untervertreten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie typischen Schweizer Wachstumsbranchen &#8211; wie die chemisch-pharmazeutische Industrie und der Finanzsektor &#8211; haben sich auch im Espace Mittelland von 1990 bis 2007 dynamisch entwickelt (+8,4% bzw. +3,8% pro Jahr). Sie sind jedoch in der Branchenstruktur des Espace Mittelland unterdurchschnittlich vertreten und tragen deshalb nicht so stark zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Region bei (siehe Grafik 4). Dagegen haben sich in der Wirtschaftstruktur des Espace Mittelland anteilsm\u00e4ssig wichtige Branchen weniger dynamisch entwickelt als auf nationaler Ebene. Beispiele daf\u00fcr sind der Handel und der Technologiesektor. Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die unterdurchschnittliche Entwicklung dieser Branchen ist der Strukturwandel, von welchem der Espace Mittelland in der betrachteten Zeitperiode st\u00e4rker betroffen war als andere Schweizer Regionen. In j\u00fcngster Zeit haben sich jedoch Technologiebranchen wie die Uhrenindustrie oder die Medizinaltechnik auch im Espace Mittelland erfreulich entwickelt. Der \u00f6ffentliche Sektor, der knapp ein Viertel der Wertsch\u00f6pfung des Espace Mittelland ausmacht, ist von 1990 bis 2007 durchschnittlich um 1,8% pro Jahr gewachsen, was ungef\u00e4hr dem Schweizer Durchschnitt entspricht.&#13;<\/p>\n<h2>Wachstumszentren entlang der Hauptverkehrsachsen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie subregionalen Unterschiede in der Branchenstruktur wirken sich auch auf die subregionale BIP-Entwicklung aus. Insgesamt sind die wachstumsstarken Regionen weit \u00fcber den Espace Mittelland verteilt (siehe Grafik 5). Die Wachstumszentren in der Grossregion sind entlang der Hauptverkehrsachsen auszumachen. So weisen viele Gemeinden entlang der Autobahn A1 von H\u00e4rkingen bis Estavayer-le-Lac, der A12 von Bern bis Ch\u00e2tel-Saint-Denis und der A6 von Biel bis Thun eine dynamische Wirtschaftsentwicklung auf. Eine wirtschaftlich schwache Entwicklung ist in vielen Gemeinden im Arc Jurassien, im Berner Oberland sowie im Oberaargau und im Emmental zu erkennen. Bern als Hauptstadt des Espace Mittelland zeigt eine mittelm\u00e4ssige Wertsch\u00f6pfungsentwicklung. Unter anderem ist daf\u00fcr der stark ausgepr\u00e4gte \u00f6ffentliche Sektor verantwortlich, der andere, produktivere Branchen in umliegende Agglomerationsgemeinden verdr\u00e4ngt.&#13;<\/p>\n<h2>Dynamische Bev\u00f6lkerungsentwicklung im Kanton Freiburg<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Vergleich zur Bev\u00f6lkerungsentwicklung auf nationaler Ebene ist im Espace Mittelland seit 1990 eine wenig dynamische Entwicklung der Bev\u00f6lkerung zu beobachten. In den einzelnen Gemeinden hat sich die Bev\u00f6lkerung jedoch sehr unterschiedlich entwickelt (siehe Grafik 6). Eine \u00e4usserst dynamische Bev\u00f6lkerungsentwicklung ist in vielen Gemeinden des Kantons Freiburg zu beobachten. Dies ist einerseits auf die attraktive geografische Lage des Kantons mit guten Verkehrsanbindungen an Zentren wie Bern und Lausanne sowie auf g\u00fcnstiges Bauland zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese Aspekte machen den Kanton Freiburg zu einer attraktiven Wohnregion, die vor allem junge Familien anzieht. Eine negative oder nur wenig dynamische Bev\u00f6lkerungsentwicklung ist in den Gemeinden der strukturschwachen Regionen sowie in der Stadt Bern und ihren umliegenden Agglomerationsgemeinden auszumachen. Die Hauptstadt und die umliegenden Gemeinden sind als Wohnorte zurzeit nur wenig gefragt. Offensichtlich werden hier strukturelle Defizite wie die mittelm\u00e4ssige wirtschaftliche Entwicklung der Region und die wenig attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen durch andere Annehmlichkeiten nur unzureichend kompensiert.&#13;<\/p>\n<h2>Ern\u00fcchternder internationaler Vergleich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZur internationalen Positionierung der Leistungs- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Espace Mittelland zeigt Grafik 7 eine Gegen\u00fcberstellung der Wirtschaftskraft (gemessen am BIP pro Kopf) und des realen BIP-Wachstums f\u00fcr elf Vergleichsregionen. Bei den Vergleichsregionen handelt es sich um Regionen mit einer \u00e4hnlichen Industriestruktur wie im Espace Mittelland, vor allem einer Branchenkonzentration im Bereich Technologie. Um die internationale Vergleichbarkeit zu gew\u00e4hrleisten, sind die Werte zu Kaufkraftparit\u00e4ten (PPP) umgerechnet.\u00a0Der Wirtschaftsraum Espace Mittelland schneidet in beiden Dimensionen nicht besonders gut ab. Das BIP pro Kopf und das Wirtschaftswachstum sind in den meisten anderen Regionen h\u00f6her. Die Wirtschaftskraft sowie die wirtschaftliche Entwicklung in Regionen wie Z\u00fcrich oder \u00d6resund werden vom Espace Mittelland von 1990 bis 2006 bei weitem nicht erreicht. Diese Regionen haben jedoch neben dem Technologiesektor noch weitere wertsch\u00f6pfungsstarke Branchen wie den Finanzsektor (Z\u00fcrich) oder die chemisch-pharmazeutische Industrie (\u00d6resund) aufzuweisen.\u00a0Das BIP pro Kopf im Espace Mittelland entspricht ungef\u00e4hr dem Durchschnitt von Westeuropa. Dass der Espace Mittelland im Schweizer Vergleich bez\u00fcglich Wirtschaftskraft unterdurchschnittlich abschneidet, liegt an der Branchenstruktur (hochproduktive Branchen haben anteilsm\u00e4ssig eine unterdurchschnittliche Bedeutung) und am negativen Pendlersaldo der Region.\u00a0Bez\u00fcglich Wirtschaftswachstum schneidet der Espace Mittelland \u00e4hnlich schlecht ab wie andere Schweizer Regionen. Die Wachstumsschw\u00e4che der Schweizer Regionen h\u00e4ngt jedoch vom betrachteten Zeitraum ab. In die Zeitperiode 1990 bis 2006 f\u00e4llt eine ausgepr\u00e4gte Wachstumsschw\u00e4che der Schweiz. In j\u00fcngster Vergangenheit konnte diese Wachstumsschw\u00e4che \u00fcberwunden werden, was f\u00fcr die Zukunft ein optimistischeres Bild f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft und den Espace Mittelland erwarten l\u00e4sst.&#13;<\/p>\n<h2>Potenzial zu dynamischer multipolarer Metropolitanregion<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie die Analyse zeigt, ist der Espace Mittelland ein heterogener Wirtschaftsraum, in dem zwei Sprachen gesprochen werden und verschiedene Kulturen vorhanden sind. Daraus l\u00e4sst sich berechtigterweise die Frage ableiten: Wie sinnvoll ist die Zusammenfassung der f\u00fcnf Kantone zu einer Metropolitanregion \u00fcberhaupt? Aus der Analyse geht hervor, dass in den f\u00fcnf Kantonen grunds\u00e4tzlich alles vorhanden ist, was eine erfolgreiche Metropolitanregion ausmacht. Einzig ein klares urbanes Zentrum fehlt. Doch auch das stellt kein un\u00fcberwindbares Problem dar, denn eine Eigenheit der Grossregion Espace Mittelland kann durchaus die Multipolarit\u00e4t sein. Damit der Espace Mittelland als eigenst\u00e4ndiger Wirtschaftsraum zwischen den Regionen Nordwestschweiz, Z\u00fcrich und Bassin L\u00e9manique bestehen kann, ist aber eine st\u00e4rkere Vernetzung der St\u00e4dte Bern, Freiburg und Neuenburg unabdingbar; die Zusammenarbeit zwischen den f\u00fcnf Kantonen muss ausgebaut und institutionalisiert werden. Nur so k\u00f6nnen innerhalb des kantons\u00fcbergreifenden Wirtschaftsraumes die Kompetenzen sinnvoll verteilt werden, und nur so kann von Synergien profitiert werden.\u00a0Damit einer wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklung nichts im Wege steht, m\u00fcssen auch die Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet werden. In dieser Beziehung sind die Kantone des Espace Mittelland durch den Steuerwettbewerb herausgefordert. Denn steuerliche Attraktivit\u00e4t beg\u00fcnstigt Neuansiedlungen, welche mit der Zeit die eher wachstumshemmende Branchenstruktur im Espace Mittelland ver\u00e4ndern k\u00f6nnten. Um den Espace Mittelland auch als Wohnraum attraktiver zu machen, sollte in gewissen Subregionen auch \u00fcber eine Senkung der Steuerbelastung f\u00fcr nat\u00fcrliche Personen nachgedacht werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abEntwicklung des realen Bruttoinlandprodukts und der Erwerbst\u00e4tigen im Espace Mittelland,1990-2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abRegionale Branchenstruktur des Espace Mittelland, 2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abKantone des Espace Mittelland\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4 \u00abRegionales Branchenwachstum des Espace Mittelland, 1990-2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 5 \u00abReales BIP-Wachstum im Espace Mittelland nach Gemeinden, 1990-2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 6 \u00abBev\u00f6lkerungswachstum im Espace Mittelland nach Gemeinden, 1990-2006\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 7 \u00abEspace Mittelland im Vergleich mit anderen Regionen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1 \u00abEspace Mittelland &#8211; Kennzahlen 2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Online-Datenportal<\/b>&#13;<br \/>\nDie wichtigsten Grundlagedaten des vorliegenden Artikels sind auf der Homepage von BAK Basel Economics visuell aufbereitet ( <a href=\"http:\/\/www.bakbasel.com\">www.bakbasel.com<\/a> ).<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; Leicht unterdurchschnittliche Wirtschaftskraft &#13; Im Espace Mittelland erwirtschaften 22% aller Erwerbst\u00e4tigen der Schweiz knapp 20% der nationalen Wertsch\u00f6pfung. 23% der Schweizer Bev\u00f6lkerung sind in dieser Grossregion wohnhaft. 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