{"id":123311,"date":"2008-04-01T12:00:00","date_gmt":"2008-04-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/04\/behnke-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:41:45","modified_gmt":"2023-08-23T21:41:45","slug":"behnke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/04\/behnke\/","title":{"rendered":"RAV-Personalberatung: Pilotstudie zur statistisch assistierten Programmselektion"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200804_16_Behnke_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nArbeitsmarktliche Massnahmen werden mit dem Ziel eingesetzt, arbeitslose Personen durch eine Verbesserung ihrer Qualifikation und Vermittelbarkeit rasch und dauerhaft in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Evaluationen in der Schweiz und in benachbarten L\u00e4ndern zeigten, dass AMM nicht immer angebracht sind und sehr wohl auch negative Besch\u00e4ftigungsergebnisse erzeugen k\u00f6nnen, auch wenn sie f\u00fcr einige Gruppen von Stellensuchenden erfolgreich sein k\u00f6nnen. Die Heterogenit\u00e4t der Studienergebnisse deutete an, dass die AMM allein vermutlich nicht die Schwierigkeiten der Stellensuchenden zu l\u00f6sen verm\u00f6gen. Eine gezielte Auswahl der Teilnehmenden ist erforderlich. Es stellt sich somit die Frage: Wer sollte wann an welcher Massnahme teilnehmen?&#13;<\/p>\n<h2>Maximierung der Besch\u00e4ftigungswahrscheinlichkeit als Ziel<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nPrinzipiell obliegt es den RAV-Personalberatenden, \u00fcber die Angemessenheit einer Massnahme zu entscheiden und gegebenenfalls eine passende Massnahme zum geeigneten Zeitpunkt auszuw\u00e4hlen. Verschiedene Studien deuteten jedoch an, dass dieser Auswahlprozess verbesserungsf\u00e4hig ist und es den Personalberatenden nicht immer gelingt, die am besten geeignete Massnahme auszuw\u00e4hlen. Unter dem Ziel der Erreichung einer erh\u00f6hten Wiederbesch\u00e4ftigung w\u00e4re die beste Massnahme jene, die zu einem bestimmten Zeitpunkt die h\u00f6chste Besch\u00e4ftigungswahrscheinlichkeit aus allen zur Verf\u00fcgung stehenden Massnahmen erwarten l\u00e4sst. Eine weitere Handlungsoption lautet auch \u00abKeine Massnahme in diesem Monat, aber vielleicht sp\u00e4ter\u00bb.&#13;<\/p>\n<h2>Vorteile der statistisch assistierten Programmselektion<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn mehreren L\u00e4ndern wurden in der Vergangenheit verschiedene computergest\u00fctzte Hilfsmittel entwickelt, die den Personalberatenden bei der Massnahmenwahl zur Seite stehen sollen. Das computergest\u00fctzte System hat hierbei den Informationsvorteil gegen\u00fcber den Personalberatenden, dass es \u00fcber die Informationen aus den administrativen Datenbanken f\u00fcr alle in der Schweiz registrierten Arbeitslosen der letzten Jahre verf\u00fcgt. W\u00e4hrend die Personalberatenden ihre Prognosen anhand der ihnen bekannten Klienten erstellen m\u00fcssen, was insbesondere f\u00fcr Personalberatenden mit geringer Erfahrung nicht immer einfach ist, kann das computergest\u00fctzte System auf mehrere Hunderttausende von Erwerbsverl\u00e4ufen von Stellensuchenden in \u00e4hnlichen Situationen zur\u00fcckgreifen, um aus dieser Datenmenge Prognosen f\u00fcr die erwarte-ten Wiederbesch\u00e4ftigungswahrscheinlichkeiten zu erstellen. \u00a0Das statistische System hat gegen\u00fcber den Personalberatenden einen weiteren Wissensvorsprung dadurch, dass es Informationen \u00fcber den Erwerbsverlauf nach Beendigung der Arbeitslosigkeit nutzen kann. Ein Personalberater kann den Werdegang seiner Klienten \u00fcblicherweise nur f\u00fcr die Zeit nachverfolgen, in der sie von ihm betreut werden. Wird eine stellensuchende Person abgemeldet, so ist ihm zwar oftmals der Abmeldegrund bekannt, nicht aber der weitere Erwerbsverlauf. Wird die ehemals stellensuchende Person z.B. nach einem Jahr wieder arbeitslos, wird sie m\u00f6glicherweise von einem anderen Personalberater betreut oder aufgrund eines Ortswechsels gar in einem anderen RAV registriert. Die Person wird also wieder arbeitslos, ohne dass der fr\u00fchere Personalberater dies weiss und dieses negative Ergebnis bei der Auswahl von zuk\u00fcnftigen Massnahmen f\u00fcr andere Arbeitslose ber\u00fccksichtigen kann. Das statistische System kann alle ehemals arbeitslosen Personen nachverfolgen, egal, in welchem RAV oder von welchem Personalberater sie betreut werden. Es kann somit zuverl\u00e4ssig absch\u00e4tzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Person z.B. nach einem Jahr noch nicht wieder arbeitslos geworden ist. Dies ist insbesondere von Bedeutung, wenn AMM nicht nur die rasche, sondern auch die nachhaltige Wiedereingliederung f\u00f6rdern sollen.\u00a0Dieses statistische Wissen kann verwendet werden, um f\u00fcr jeden einzelnen Stellensuchenden auf individueller Ebene Prognosen \u00fcber die Effektivit\u00e4t m\u00f6glicher Massnahmen zu erstellen. Stellensuchende sind keine homogene Gruppe, sondern haben oft sehr unterschiedliche Qualifikationserfordernisse, sodass m\u00f6glichst viel Wissen \u00fcber die jeweilige Person ber\u00fccksichtigt werden sollte. Auf Basis dieser reichhaltigen Datengrundlage kann also prognostiziert werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Person mit bestimmten Charakteristika eine Besch\u00e4ftigung finden wird, wenn sie &#8211; zu einem bestimmten Zeitpunkt &#8211; an Massnahme A oder B oder C etc. teilnehmen w\u00fcrde. Die Massnahme, welche die h\u00f6chste Besch\u00e4ftigungswahrscheinlichkeit verspricht, w\u00e4re dann f\u00fcr diese stellensuchende Person zu empfehlen. Wichtig hierbei ist also nicht die Sch\u00e4tzung der Besch\u00e4ftigungswahrscheinlichkeit per se, sondern der Unterschied zwischen den Wahrscheinlichkeiten verschiedener Massnahmen.&#13;<\/p>\n<h2>Entwicklung von Saps<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDiese individualisierten Sch\u00e4tzungen k\u00f6nnten den Personalberatenden in den Arbeitsvermittlungszentren online bereitgestellt werden. Als ein solches Hilfsmittel wurde Saps entwickelt. In einer im Jahr 2002 durchgef\u00fchrten Studie zur Durchf\u00fchrbarkeit von Saps in der Schweiz deutete sich ein betr\u00e4chtliches Potenzial f\u00fcr die Verbesserung des Massnahmenauswahlprozesses an. Aufgrund dieser Ergebnisse wurde Saps entwickelt und in einer Pilotstudie im Jahr 2005 in der Schweiz getestet. Die Evaluationsergebnisse dieser Pilotstudie werden nachfolgend beschrieben. Mehrere L\u00e4nder erw\u00e4gen momentan die Einf\u00fchrung eines \u00e4hnlichen statistischen Prognosesystems (D\u00e4nemark, Schweden) oder haben bereits ein Pilotprojekt gestartet (Deutschland).&#13;<\/p>\n<h2>Programmselektion per Internet<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nW\u00e4hrend der Pilotstudie wurden den Personalberatenden Prognosen f\u00fcr ihre Stellensuchenden per Internet bereitgestellt und zweiw\u00f6chentlich aktualisiert. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt konnte ein Personalberater die Besch\u00e4ftigungsprognosen f\u00fcr einen seiner Klienten abrufen (siehe Bildschirm Saps). Im oberen Teil des Bildschirms erscheinen einige wenige Angaben zur Person, um sicherzustellen, dass der Personalberater nicht versehentlich eine falsche Personennummer eingegeben hat. Darunter erscheinen die Saps-Prognosen, gefolgt von einem Bereich (Feedback), in dem die Personalberater detaillierte R\u00fcckmeldungen geben konnten. Der Besch\u00e4ftigungsindikator im Bereich der Prognosen zeigt f\u00fcr jede AMM an, wie viele Monate stabiler Besch\u00e4ftigung in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten zu erwarten w\u00e4ren, wenn die Person an der jeweiligen Massnahme teilnehmen w\u00fcrde. \u00a0In diesem Beispiel wird f\u00fcr eine bestimmte stellensuchende Person prognostiziert, dass sie innerhalb der n\u00e4chsten 12 Monate 4,9 Monate lang stabil besch\u00e4ftigt w\u00e4re, wenn sie einen Informatik-Anwenderkurs besuchen w\u00fcrde. Erhielte sie hingegen jetzt keine Massnahme, w\u00fcrde sie gem\u00e4ss der Saps-Prognose innerhalb der n\u00e4chsten 12 Monate 3,2 Monate lang eine stabile Besch\u00e4ftigung erwarten. Gr\u00fcn markierte Massnahmen sind statistisch signifikant besser und empfehlenswert. Rot markierte Massnahmen sind statistisch signifikant schlechter und sollten vermieden werden. Diese Sch\u00e4tzungen der individuellen Besch\u00e4ftigungschancen werden im Laufe der Erwerbslosenperiode mehrfach neu erstellt, um aktuelle Umst\u00e4nde ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen. Daher bedeutet die Handlungsoption \u00abkeine Massnahme\u00bb immer, dass keine Massnahme zu diesem Zeitpunkt angeordnet werden sollte, aber eventuell sp\u00e4ter.&#13;<\/p>\n<h2>Randomisierte Pilotstudie<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDieses statistische Hilfsmittel wurde im Rahmen dieser Studie entwickelt und anschliessend im Jahr 2005 in einem mehr als halbj\u00e4hrigen Feldversuch in 21 Pilot-RAV (inkl. 3 St\u00fctzpunkten) in der Praxis erprobt. Ziel des Feldversuchs war es, Nutzen und M\u00f6glichkeiten einer allf\u00e4lligen schweizweiten Implementierung des Systems zu eruieren. Um den m\u00f6glichen Nutzen absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, reicht eine einfache Prozessoder Umsetzungsevaluation nicht aus. Zur Evaluation des effektiven Nutzens von Saps f\u00fcr die Besch\u00e4ftigungserfolge der Stellensuchenden ist ein Vergleich der Besch\u00e4ftigung mit und ohne Saps-Prognosen erforderlich. Das zuverl\u00e4ssigste Design f\u00fcr eine solche Evaluation beruht auf einer Randomisierung der Teilnahme, die eine systematische Verzerrung der Resultate ausschliesst. Dabei wurden 50% der Personalberatenden der teilnehmenden Pilot-RAV zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlt und ihnen die M\u00f6glichkeit zum Abruf der Prognosen f\u00fcr ihre Stellensuchenden gegeben, w\u00e4hrend die andere H\u00e4lfte der Personalberatenden keine Prognosen einsehen konnte. Die teilnehmenden Personalberatenden konnten die Prognosen nur f\u00fcr ihre eigenen Stellensuchenden betrachten. Die Personalberatenden waren jedoch nicht verpflichtet, die Prognosen umzusetzen, und sollten sie als Unterst\u00fctzung bei der Massnahmenwahl betrachten. Saps ist nicht als Ersatz f\u00fcr die Expertise des Personalberaters gedacht, sondern soll Informationen dar\u00fcber bereitstellen, wie der Arbeitsmarkt den Wert bestimmter Kurse und Weiterbildungen beurteilt.\u00a0Nach Abschluss der Feldphase Ende Dezember 2005 wurden die stellensuchenden Personen anhand Avam\/Asal-Datenbanken der Arbeitslosenversicherung bis Ende Dezember 2006 nachverfolgt, um den Unterschied in den Besch\u00e4ftigungswahrscheinlichkeiten zwischen den Stellensuchenden, deren Personalberater am Saps-Projekt teilnahmen, und den Stellensuchenden, deren Personalberater in der Kontrollgruppe waren, \u00fcber mindestens ein Jahr messen zu k\u00f6nnen. Die Zielvariable, anhand derer die Saps-Prognosen erstellt wurden und die auch zur Evaluation verwendet wurde, war die Anzahl Monate stabiler Besch\u00e4ftigung in den folgenden 12 Monaten nach Beginn einer Massnahme.&#13;<\/p>\n<h2>Kein Einfluss auf die Massnahmenauswahl der RAV-Beratenden<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDa die Saps-Prognosen in erster Linie mit dem Ziel erstellt wurden, die Auswahl von AMM zu unterst\u00fctzen, wurde im ersten Schritt der Evaluation betrachtet, wie sich die Auswahl der Massnahmen zwischen Teilnehmer- und Kontrollgruppe unterschied. Nur wenn sich hier signifikante \u00c4nderungen feststellen lassen, kann das Saps-System mittelbar \u00fcber die Massnahmenauswahl einen Effekt auf die Besch\u00e4ftigungsraten der Stellensuchenden und somit auf die Arbeitslosenquote haben. Die Evaluation des Feldversuchs nach Ende der Nachverfolgungsphase von 12 Monaten ergab jedoch keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Teilnehmenden und der Kontrollgruppe. Die Evaluationsergebnisse zeigten, dass die teilnehmenden Personalberatenden ihre Massnahmenauswahl nicht in signifikanter Weise \u00e4nderten. Zwar haben die Personalberatenden die Saps-Prognosen &#8211; zumindest zu Beginn der Feldphase &#8211; regelm\u00e4ssig abgerufen; jedoch konnte kein Einfluss dieser Prognosen auf ihre Massnahmenauswahl festgestellt werden. Die statistischen Empfehlungen schlugen sich somit auch nicht in der Teilnahme der Stellensuchenden an den verschiedenen AMM nieder. Aus diesem Grunde konnten keine signifikanten Unterschiede in den Besch\u00e4ftigungschancen der Stellensuchenden ermittelt werden.\u00a0\u00dcber die Gr\u00fcnde, warum die Personalberatenden die Saps-Prognosen nicht umsetzten, kann nur gemutmasst werden. In diversen Gespr\u00e4chen zeigten sich jedoch Anhaltspunkte: Mehrere Personalberatende standen aus der Sorge, dass ihre Freiheiten in ihrer Arbeit \u00fcber kurz oder lang beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnten, bereits zu Beginn dem Projekt sehr kritisch gegen\u00fcber. Einige Personalberatende scheuten den Zeitaufwand bei der Teilnahme. Allerdings gab es auch Personalberatende, die sehr hohe Erwartungen an die Pr\u00e4zision der statistischen Prognosen stellten und in ihren R\u00fcckmeldungen eine gewisse Entt\u00e4uschung offenbarten. So wurden mehrmals Beispiele genannt, in denen die Prognosen als unsinnig betrachtet wurden: z.B. f\u00fcr einen 45-j\u00e4hrigen Architekten mit Zusatzausbildung in Jura und Auslandserfahrung in Frankreich, einen Informatik-Projektleiter ohne Englisch-, aber mit guten Deutsch- und Franz\u00f6sischkenntnissen oder eine 36-j\u00e4hrige schwangere Frau mit zwei kleinen Kindern und Ausbildung zur Physiotherapeutin, die mit einem Piloten verheiratet ist. Man hatte erwartet, dass diese spezifischen Details in die Prognose mit einfliessen sollten. Die M\u00f6glichkeiten des Systems sind jedoch eher darauf beschr\u00e4nkt, die durchschnittliche Wertsch\u00e4tzung der AMM durch den Arbeitsmarkt darzustellen. Zwar wurde in den Saps-Sch\u00e4tzungen bereits eine grosse Zahl von Charakteristika ber\u00fccksichtigt, jedoch handelt es sich auch dann immer noch um durchschnittliche Sch\u00e4tzungen f\u00fcr diese Untergruppen, die nicht f\u00fcr jede einzelne Person mit ihren h\u00e4ufig unbeobachteten Charakteristika zutreffen mag. Daher wurden die Personalberatenden vor Projektbeginn aufgefordert, in solchen eindeutigen F\u00e4llen von den Empfehlungen des Systems abzuweichen.\u00a0Durch die geringe Umsetzung der Prognosen hatte Saps in diesem Feldversuch weder signifikante Auswirkungen auf die Massnahmenauswahl noch auf die Besch\u00e4ftigungschancen der Arbeitslosen. Somit kann keine fundierte Aussage bez\u00fcglich des Potenzials von Saps per se getroffen werden. Jedoch l\u00e4sst sich feststellen, dass die Personalberatenden zur Umsetzung von (externen) beratenden Hilfsmitteln scheinbar eher wenig geneigt sind.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Begriffsdefinitionen<\/b>&#13;<br \/>\nSaps ist ein statistisches Hilfsmittel zur Auswahl von arbeitsmarktlichen Massnahmen auf individueller Ebene. Unter Ber\u00fccksichtigung sehr detaillierter Informationen der stellensuchenden Person werden statistische Sch\u00e4tzungen der erwarteten Besch\u00e4ftigungschancen erstellt, wenn diese Person zu diesem Zeitpunkt eine bestimmte Massnahme beginnen w\u00fcrde.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nRandomisierte Studien werden insbesondere in der Medizin zur Evaluation der Wirksamkeit eines Medikaments eingesetzt. Hierbei werden aus einer bestimmten Population (z.B. alle Personen mit typischen Krankheitssymptomen, die sich zur Teilnahme an der Studie freiwillig bereiterkl\u00e4rt haben) zuf\u00e4llig 50% ausgew\u00e4hlt, die das Medikament erhalten, w\u00e4hrend die anderen 50% unwissentlich ein Placebo einnehmen. Durch die zuf\u00e4llige Auswahl wird sichergestellt, dass die beiden Gruppen sich nicht systematisch unterscheiden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; &#13; Arbeitsmarktliche Massnahmen werden mit dem Ziel eingesetzt, arbeitslose Personen durch eine Verbesserung ihrer Qualifikation und Vermittelbarkeit rasch und dauerhaft in den Arbeitsmarkt einzugliedern. 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Auch wenn das Potenzial des elektronischen Hilfssystems nicht evaluiert werden konnte, hat sich doch gezeigt, dass Personalberatende wenig Neigung zur Umsetzung der Empfehlungen von (externen) beratenden Hilfsmitteln zeigen.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":123314,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"8735","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55b743a36759a"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123311"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3131"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123311"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128120,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123311\/revisions\/128120"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3133"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3132"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3131"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=123311"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=123311"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=123311"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=123311"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=123311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}