{"id":123421,"date":"2008-03-01T12:00:00","date_gmt":"2008-03-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2008\/03\/haisch-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:42:15","modified_gmt":"2023-08-23T21:42:15","slug":"haisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2008\/03\/haisch\/","title":{"rendered":"Die Verkehrsbranche der Schweiz im globalen Wettbewerb"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200803_15_Haisch_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"242\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Hohe volkswirtschaftliche Bedeutung des Verkehrssektors<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Verkehrsbranche tr\u00e4gt einen wichtigen Teil zur gesamtwirtschaftlichen Leistung der Schweiz bei und bildet die Br\u00fccke zwischen Anbieter und Nachfrager. In den letzten 26 Jahren hat die Bedeutung der Verkehrsbranche &#8211; gemessen am Anteil der nominalen Bruttowertsch\u00f6pfung an der Gesamtwirtschaft &#8211; von 4,9% im Jahr 1980 auf 3,4% im Jahr 2006 abgenommen (vgl. Grafik 1). Dieser relative Bedeutungsr\u00fcckgang ist vor allem auf die anhaltende Tertiarisierung der Gesamtwirtschaft und den damit einhergehenden starken Bedeutungsgewinn anderer Branchen &#8211; wie z.B. jenem der unternehmensorientierten Dienstleistungen &#8211; zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dies hat zur Folge, dass binnenmarktorientierte Branchen wie der Verkehrssektor einen heute verh\u00e4ltnism\u00e4ssig geringeren Beitrag leisten. \u00a0Die effektive Bedeutung des Verkehrssektors bleibt jedoch bei einer isolierten Betrachtung bei weitem untersch\u00e4tzt. Innovative Neuerungen, die zum Beispiel durchg\u00e4ngige Logistik- und Informationsketten erm\u00f6glichen, schaffen entscheidende Wettbewerbsvorteile f\u00fcr produzierende Unternehmen auf den internationalen M\u00e4rkten. Der Anteil des Verkehrs in den Produktionsfunktionen einzelner Branchen variiert dabei erheblich. In der Schweiz ist dieser Anteil z.B. in der Holzbranche durch die meist weiten Wege zwischen Holzgewinnung und S\u00e4gerei sowie durch den tiefen Materialwert von Holz relativ hoch. Weitere Branchen mit einer hohen Verkehrsintensit\u00e4t (Anteil &amp;gt;4%) sind das Baugewerbe, der Grosshandel und die Landwirtschaft.\u00a0Im Rahmen der allgemeinen Tertiarisierung der Wirtschaft ist auch im Verkehrssektor eine Dienstleistungsorientierung der Unternehmen zu beobachten, was sich in der Zunahme des Anteils Erwerbst\u00e4tige im Verkehrssektor an der Gesamtwirtschaft von 3,9% im Jahr 1980 auf 4,4% im Jahr 2006 zeigt. Waren 1980 noch ca. 130000 Personen im Verkehrssektor t\u00e4tig, hat sich diese Zahl im Jahr 2006 auf rund 190000 Personen erh\u00f6ht.\u00a0Betrachtet man die Entwicklung der rea-len &#8211; also preisbereinigten &#8211; Wertsch\u00f6pfung in den letzten 26 Jahren, so zeigt sich, dass die Verkehrsbranche ein leichtes Wachstum von durchschnittlich 0,14% pro Jahr aufwies (vgl. Grafik 2). Die Gesamtwirtschaft ohne Verkehr entwickelte sich dagegen im gleichen Zeitraum mit einem Wachstum von 1,6% deutlich dynamischer. In j\u00fcngster Vergangenheit scheint sich diese Diskrepanz allerdings zu verringern. Von 2000 bis 2006 wuchs der Verkehrssektor um j\u00e4hrlich 1%, w\u00e4hrend die gesamtwirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung um durchschnittlich 1,3% zunahm.&#13;<\/p>\n<h2>Strukturwandel: Dienstleistungsorientierung im Verkehrssektor<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nInnerhalb der Verkehrsbranche kommt dem Landverkehr sowohl in Bezug auf die Wertsch\u00f6pfung als auch hinsichtlich der Erwerbst\u00e4tigen die gr\u00f6sste Bedeutung zu (zur Definition der einzelnen Branchen siehe Kasten 1 Die Verkehrsbranche umfasst nach der Allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige (Noga) des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) von 2002 die Branchen Landverkehr (Noga 60), Schifffahrt (Noga 61), Luftfahrt (Noga 62) sowie Hilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten f\u00fcr den Verkehr (Noga 63). Zum Landverkehr z\u00e4hlen der Personen- und G\u00fctertransport \u00fcber die Schiene und die Strasse sowie der Transport in Rohrfernleitungen. Die Schifffahrt beschr\u00e4nkt sich in der Schweiz auf die Binnenschifffahrt. Zur Luftfahrt z\u00e4hlen der Personen- und G\u00fctertransport sowie der Raumtransport. In der Noga-Branche 63 sind alle Hilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten f\u00fcr den Verkehr sowie die Verkehrsvermittlung subsumiert. Dazu geh\u00f6ren unter anderem der Frachtumschlag, die Lagerung von G\u00fctern, Reiseb\u00fcros, Speditionen und sonstige Hilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten f\u00fcr alle Verkehrsarten.). Im Jahr 2006 waren im Landverkehr ca. 108000 Personen t\u00e4tig, was 58% der Erwerbst\u00e4tigen innerhalb des Verkehrssektors entspricht; sie erwirtschafteten 63% der Branchenwertsch\u00f6pfung. An zweiter Stelle folgt die Kategorie \u00abHilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten f\u00fcr den Verkehr\u00bb, welche vor allem Logistikdienstleister und Reiseb\u00fcros umfasst. In diesem dienstleistungsintensiven Bereich waren im Jahr 2006 \u00fcber 65000 (35%) Personen besch\u00e4ftigt, die 30% der Branchenwertsch\u00f6pfung erbrachten. Sowohl die Schifffahrt als auch die Luftfahrt sind wertsch\u00f6pfungs- und besch\u00e4ftigungsm\u00e4ssig weitaus weniger bedeutend. W\u00e4hrend die Luftfahrt im Jahr 2006 ca. 9000 Personen (5%) besch\u00e4ftigte, waren es in der Schifffahrt knapp 3000 (2%). Die Hilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten innerhalb der Verkehrsbranche sind seit 1980 am st\u00e4rksten gewachsen, und zwar sowohl bez\u00fcglich der realen Wertsch\u00f6pfung (+3,6%) als auch bez\u00fcglich der Erwerbst\u00e4tigen (+6,3%). Darin zeigt sich die strukturelle Ver\u00e4nderung des Sektors hin zu einer dienstleistungsorientierten Branche.&#13;<\/p>\n<h2>Unterschiedliche regionale Bedeutung des Verkehrssektors in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie regionale volkswirtschaftliche Bedeutung des Verkehrssektors in den einzelnen Kantonen zeigt ein differenziertes Bild. Mit einem Anteil von jeweils 5,6% im Jahr 2006 tr\u00e4gt der Verkehrssektor zum Beispiel entscheidend zur nominalen Wertsch\u00f6pfung in den Kantonen Uri und Graub\u00fcnden bei (vgl. Grafik 3). Diese dem Alpenraum zugeh\u00f6rigen Kantone sind von einer eher traditionellen Wirtschaftsstruktur mit einem geringen Dienstleistungsanteil gepr\u00e4gt, wodurch der Verkehrssektor verh\u00e4ltnism\u00e4ssig bedeutender wird. Ebenfalls zu dieser Kategorie z\u00e4hlt der Kanton Wallis, in dem der Verkehrssektor 5% zur Wertsch\u00f6pfung beitr\u00e4gt. \u00a0Eine weitere bedeutende Rolle kommt dem Verkehrssektor in der funktional eng verflochtenen Nordwestschweiz zu. Im relativ kleinfl\u00e4chigen Kanton Basel-Stadt betr\u00e4gt dessen Anteil an der gesamten Wertsch\u00f6pfung 5,1%, im Kanton Solothurn 4,7% und im Kanton Basel-Landschaft 4,3%. Die grosse Bedeutung des Sektors im Kanton Basel-Stadt ist durch seine fr\u00fche Rolle als Handelsknotenpunkt mit einem florierenden Rheinhafen in erster Linie geschichtlich bedingt. Wegen seiner verkehrstechnisch g\u00fcnstigen Lage im Dreil\u00e4ndereck wurde der Stadtkanton lange als \u00abgoldenes Tor zur Schweiz\u00bb bezeichnet. International t\u00e4tige Speditionsunternehmen &#8211; wie die Panalpina, DHL Logistics und DHL Express &#8211; haben heute ihren Sitz in Basel. Auch im Raum Olten (Kanton SO) sind viele Transport- und Logistikbetriebe angesiedelt. Unter anderem befinden sich dort das Paket- und Briefpostzentrum der Post und das Verteilzentrum der Migros.\u00a0Absolut betrachtet zeigt sich allerdings ein etwas anderes Bild des Verkehrssektors, welcher in den grossen Agglomerationen der Schweiz &#8211; und dort v.a. in den MS-Regionen Glattal-Furttal bei Z\u00fcrich, Basel-Stadt, Z\u00fcrich, Genf und Bern &#8211; die h\u00f6chste nominale Bruttowertsch\u00f6pfung erzielt (vgl. Grafik 4).&#13;<\/p>\n<h2>Konzentration des Aussenhandels auf Nachbarl\u00e4nder<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin wichtiger Indikator, der Auskunft \u00fcber die aktuelle Lage sowie die zuk\u00fcnftige Entwicklung der Verkehrsbranche gibt, ist &#8211; neben der binnenwirtschaftlichen Nachfrage und der konjunkturellen Entwicklung &#8211; der Aussenhandel. Dieser liefert zudem einen Hinweis f\u00fcr die Interpretation des Modalsplit, also der Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrstr\u00e4ger.\u00a0Die Schweizer Wirtschaft unterh\u00e4lt die intensivsten Aussenhandelsverflechtungen mit den direkten europ\u00e4ischen Nachbarl\u00e4ndern Deutschland, Frankreich und Italien. Insgesamt werden 37% aller G\u00fcter aus der Schweiz nach Deutschland exportiert; 34% werden von dort importiert. Als Handelspartner an zweiter Stelle steht Frankreich, mit einem Importvolumen von 6,9 Mio. Tonnen (15%) und einem Exportvolumen von 2,1 Mio. Tonnen (13%), gefolgt von Italien. Dies hat zur Folge, dass der Landverkehr den bedeutendsten Verkehrsweg f\u00fcr den Warentransport darstellt.\u00a0Der Aussenhandel mit den aussereurop\u00e4ischen Industriel\u00e4ndern USA, Japan und Kanada ist gewichtsm\u00e4ssig sehr gering, hat jedoch eine relativ hohe wertm\u00e4ssige Bedeutung. Von Januar bis November 2007 wurden G\u00fcter im Wert von 17 Mrd. Franken in die USA exportiert, was 62% aller wertm\u00e4ssigen Exporte ins aussereurop\u00e4ische Ausland entspricht. Im Gegenzug wurden Waren im Wert von ca. 8 Mrd. Franken importiert (70% der wertm\u00e4ssigen Importe vom aussereurop\u00e4ischen Ausland). Die zweitgr\u00f6sste Bedeutung haben die Handelsverflechtungen mit Kanada und Japan.&#13;<\/p>\n<h2>Passagierzahlen der Flugh\u00e4fen: Berg- und Talfahrt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Passagierzahlen der drei wichtigsten Schweizer Flugh\u00e4fen in Z\u00fcrich, Basel und Genf dienen als Indikator zur Absch\u00e4tzung der Umsatz- und Wertsch\u00f6pfungsentwicklung in den beiden Branchen Luftfahrt sowie Hilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten f\u00fcr den Verkehr. Nach den Anschl\u00e4gen vom 11.September 2001, dem Grounding der Swissair und der daraus resultierenden Krise der Schweizer Luftfahrtindustrie in den Jahren 2001 und 2002 sind die Passagierzahlen gnadenlos eingebrochen (vgl. Grafik 5). W\u00e4hrend im Jahr 2000 noch eine Zunahme der Passagiere um 10,8% erfolgte, sackte die Dynamik 2001 auf 0,6% ein. Die Folgen der Krise zeigten sich in ihrem vollen Ausmass jedoch erst im Jahr 2002, als die Flugh\u00e4fen einen Wachstumsr\u00fcckgang der Passagierzahlen von 17% verkraften mussten. Ab 2003 zeichnete sich eine Stabilisierung ab, indem der Wachstumsr\u00fcckgang noch 5% betrug. Seit 2004 verzeichnen die Flugh\u00e4fen wieder positive Wachstumsraten, im Jahr 2007 sogar in H\u00f6he von 8%. Es ist anzunehmen, dass sich die Passagierzahlen auch in Zukunft positiv entwickeln.&#13;<\/p>\n<h2>Schwache Dynamik bei hoher Produktivit\u00e4t im internationalen Vergleich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm internationalen Vergleich liegt der Anteil des Schweizer Verkehrssektors an der gesamtwirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung mit durchschnittlich 4,2% von 1980 bis 2006 im Mittelfeld (vgl. Grafik 6). Eine deutlich gr\u00f6ssere volkswirtschaftliche Bedeutung hat der Sektor vor allem in Finnland (7%), eine leicht gr\u00f6ssere in Italien und \u00d6sterreich (jeweils ca. 5%). Betrachtet man jedoch die Wachstumsdynamik im Zeitraum 1980 bis 2006, liegt der Schweizer Verkehrssektor international weit abgeschlagen. W\u00e4hrend das Wachstum des Schweizer Verkehrssektors im betrachteten Zeitraum bei 0,15% lag, kamen andere L\u00e4nder auf deutlich h\u00f6here Wachstumsraten von \u00fcber 4% (USA) und \u00fcber 3% (Italien, Deutschland und Vereinigtes K\u00f6nigreich). \u00a0Das gehemmte Wachstum des Schweizer Verkehrssektors deutet darauf hin, dass Wachstumspotenziale nur ungen\u00fcgend umgesetzt werden. Ein Vergleich der nominalen Stundenproduktivit\u00e4t mit den wichtigsten europ\u00e4ischen Konkurrenten und den USA zeigt hingegen, dass der Schweizer Verkehrssektor hier keine Defizite aufweist. Ein Schweizer Arbeitnehmer erzielte im Jahr 2006 eine Wertsch\u00f6pfung von 45 Franken pro Stunde und liegt damit ziemlich genau im westeurop\u00e4ischen Durchschnitt. Im internationalen Vergleich weisen lediglich der franz\u00f6sische und der schwedische Verkehrssektor eine h\u00f6here Stundenproduktivit\u00e4t auf. Im Vergleich zur nominalen Stundenproduktivit\u00e4t der Schweizer Gesamtwirtschaft von 61 Franken f\u00e4llt der Verkehrssektor allerdings zur\u00fcck. Dies ist vor allem auf den hohen Dienstleistungsanteil dieser Branche &#8211; z.B. im Vergleich zum produzierenden Gewerbe &#8211; zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ein gestiegener Konkurrenzdruck und individuelle Kundenw\u00fcnsche f\u00fchren zu differenzierten Anpassungsprozessen der Verkehrsleitungen, was unter anderem das Erzielen von Skaleneffekten erschwert und im Vergleich mit anderen Branchen zu einer niedrigeren Produktivit\u00e4t f\u00fchrt.&#13;<\/p>\n<h2>Herausforderungen f\u00fcr die Zukunft<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAls bedeutende Wirtschaftsnation, aber auch als Transitland in der Mitte des erweiterten Europas ist die Schweiz in besonderem Masse gefordert, die Qualit\u00e4t und Effizienz des Verkehrssystems zur St\u00e4rkung der Wirtschaft und zur Unterst\u00fctzung des Strukturwandels nachhaltig zu erh\u00f6hen. Hierf\u00fcr sind bedarfs- und leistungsgerechte Verkehrswege, -netze und -knoten erforderlich. Durch die Konzentration des Schweizer Aussenhandels auf die angrenzenden Nachbarl\u00e4nder, welcher sich im Zuge des Schengener Abkommens und der \u00d6ffnung der Grenzen in den kommenden Jahren weiter verst\u00e4rken d\u00fcrfte, gilt es in erster Linie, direkte Reibungsverluste im grenz\u00fcberschreitenden Warenverkehr zu beseitigen bzw. zu vermeiden. Mit der Er\u00f6ffnung und der Inbetriebnahme des L\u00f6tschbergbasistunnels als Teil der Neat ist im Jahr 2007 ein wichtiger Schritt in diese Richtung unternommen worden. Weiterhin wird es in Zukunft wichtig sein, Prozesse zu optimieren, um mit innovativen und preislich attraktiven L\u00f6sungen neue Kunden zu gewinnen und alte zufrieden zu stellen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abAnteil der Verkehrsbranche an der Gesamtwirtschaft, 1980 und 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abReale Bruttowertsch\u00f6pfung der Verkehrsbranche und der Gesamtwirtschaft ohne Verkehr, 1980-2006\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abAnteil der Verkehrsbranche in den Schweizer Kantonen, 2006 Anteil der nominalen Bruttowertsch\u00f6pfung an der jeweiligen Gesamtwirtschaft, in&nbsp;%\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4 \u00abWertsch\u00f6pfung der Verkehrsbranche in den Schweizer MS-Regionen, 2006\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 5 \u00abEntwicklung der Anzahl Luftpassagiere an den Flugh\u00e4fen Z\u00fcrich, Basel und Genf, 1983-2006\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 6 \u00abNominale Stundenproduktivit\u00e4t der Verkehrsbranche im Vergleich zur Gesamtwirtschaft, 2006\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 7 \u00abWachstumsbeitrag der Verkehrsbranche an die Gesamtwirtschaft, 1980-2006\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Verkehrsbranche Die Verkehrsbranche umfasst nach der Allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige (Noga) des Bundesamtes f\u00fcr Statistik (BFS) von 2002 die Branchen Landverkehr (Noga 60), Schifffahrt (Noga 61), Luftfahrt (Noga 62) sowie Hilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten f\u00fcr den Verkehr (Noga 63). Zum Landverkehr z\u00e4hlen der Personen- und G\u00fctertransport \u00fcber die Schiene und die Strasse sowie der Transport in Rohrfernleitungen. Die Schifffahrt beschr\u00e4nkt sich in der Schweiz auf die Binnenschifffahrt. Zur Luftfahrt z\u00e4hlen der Personen- und G\u00fctertransport sowie der Raumtransport. In der Noga-Branche 63 sind alle Hilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten f\u00fcr den Verkehr sowie die Verkehrsvermittlung subsumiert. Dazu geh\u00f6ren unter anderem der Frachtumschlag, die Lagerung von G\u00fctern, Reiseb\u00fcros, Speditionen und sonstige Hilfs- und Nebent\u00e4tigkeiten f\u00fcr alle Verkehrsarten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#13; Hohe volkswirtschaftliche Bedeutung des Verkehrssektors &#13; Die Verkehrsbranche tr\u00e4gt einen wichtigen Teil zur gesamtwirtschaftlichen Leistung der Schweiz bei und bildet die Br\u00fccke zwischen Anbieter und Nachfrager. 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Folglich ist es f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen wirtschaftlichen Erfolg des Schweizer Verkehrssektors essenziell, die grenz\u00fcberschreitenden Handelsbeziehungen zu den Nachbarl\u00e4ndern reibungslos und effizient abzuwickeln.","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":123424,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"8717","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55b876bd7d780"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123421"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3122"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123421"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123421\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128141,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123421\/revisions\/128141"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=123421"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=123421"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=123421"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=123421"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=123421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}