{"id":123761,"date":"2007-10-01T12:00:00","date_gmt":"2007-10-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2007\/10\/hutschenreiter-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:43:53","modified_gmt":"2023-08-23T21:43:53","slug":"hutschenreiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2007\/10\/hutschenreiter\/","title":{"rendered":"Das schweizerische Innovationssystem im internationalen Vergleich"},"content":{"rendered":"<p>Innovation ist auf lange Sicht die wichtigste Antriebskraft f\u00fcr Produktivit\u00e4tssteigerungen und damit ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Deshalb kommt der Leistungsf\u00e4higkeit des Innovationssystems ausserordentlich grosse Bedeutung zu. Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber eine starke und ausdifferenzierte industrielle Forschungsbasis im Unternehmenssektor und exzellente \u00f6ffentliche Forschungseinrichtungen. Sie erzielt hervorragende Leistungen im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation. In den Neunzigerjahren und in den ersten Jahren dieses Jahrzehnts war jedoch die Dynamik der Innovationsleistung vergleichsweise schwach. Zudem sind neue Herausforderungen &#8211; darunter die zunehmende Globalisierung von Forschung und Entwicklung (F&amp;E) &#8211; zu bew\u00e4ltigen. Zur weiteren St\u00e4rkung der Innovationskraft schl\u00e4gt die OECD Massnahmen zur \u00abFeinabstimmung\u00bb der schweizerischen Innovationspolitik vor. Der vorliegende Beitrag st\u00fctzt sich vorwiegend auf die j\u00fcngste OECD-Review der Schweizer Innovationspolitik, welche die erste in einer neuen Serie von OECD-L\u00e4nderstudien darstellt ( <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/sti\/innovation\/reviews\">www.oecd.org\/sti\/innovation\/reviews<\/a> ). Die in diesem Beitrag ge\u00e4usserten Meinungen decken sich nicht notwendigerweise mit jenen der Organisation und ihrer Mitgliedsl\u00e4nder.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200710_04_Hutschenreiter_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"288\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Wirtschaftliche Entwicklung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz erzielt ein im internationalen Vergleich hohes Einkommensniveau. Seit Beginn der Neunzigerjahre bis in die ersten Jahre des laufenden Jahrzehnts war das Wachstum der schweizerischen Wirtschaft jedoch m\u00e4ssig. Die Schweiz wies im Zeitraum 1995-2004 sogar die geringste Wachstumsrate des Bruttoinlandprodukts (BIP) unter den OECD-L\u00e4ndern auf. Das Wachstumsdifferenzial war betr\u00e4chtlich, vor allem gegen\u00fcber den USA, aber auch dynamischeren europ\u00e4ischen Wirtschaften.\u00a0Das Wachstum der Arbeitsproduktivit\u00e4t im Unternehmenssektor (gemessen am BIP pro Besch\u00e4ftigtem) kam in der ersten H\u00e4lfte der Neunzigerjahre praktisch zum Stillstand und war auch in den ersten Jahren dieses Jahrzehnts schwach. In der j\u00fcngsten Vergangenheit hat sich die Entwicklung der schweizerischen Wirtschaft wieder deutlich beschleunigt. Eine weitere St\u00e4rkung der Innovationskraft eines leistungsf\u00e4higen Innovationssystems kann einen bedeutenden Beitrag zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Produktivit\u00e4ts- und Wirtschaftswachstums der Schweiz leisten.\u00a0Der aktuelle Prozess der Globalisierung von F&amp;E stellt das schweizerische Innovationssystem vor neue Herausforderungen: Der Wettbewerb um die besten internationalen Standorte f\u00fcr F&amp;E-Zentren unter den am h\u00f6chsten entwickelten L\u00e4ndern hat an Sch\u00e4rfe zugenommen. L\u00e4nder wie China und Indien treten als bedeutende Empf\u00e4nger von F&amp;E-Investitionen auf den Plan. Dar\u00fcber hinaus tauchen zunehmend neue Wettbewerber auf den globalen M\u00e4rkten f\u00fcr F&amp;E- sowie skillintensive G\u00fcter und Dienstleistungen auf. Dies stellt eine Herausforderung nicht zuletzt f\u00fcr jene L\u00e4nder dar, deren Produzenten in diesen M\u00e4rkten traditionell etabliert sind. F\u00fcr Volkswirtschaften mit hohen Arbeitskosten ist eine hohe Leistungsf\u00e4higkeit im Bereich Innovation von zentraler Bedeutung zur Erhaltung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit.&#13;<\/p>\n<h2>Generell gute Rahmenbedingungen f\u00fcr Innovation<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Rahmenbedingungen f\u00fcr Innovationsaktivit\u00e4ten &#8211; speziell des Unternehmenssektors &#8211; sind ein wichtiger Bestimmungsfaktor f\u00fcr die Leistungsf\u00e4higkeit nationaler Innovationssysteme. Diese sind im Fall der Schweiz generell als gut zu bezeichnen. Stabile rechtliche Rahmenbedingungen &#8211; u.a. f\u00fcr Geistiges Eigentum -, das Steuerwesen, ein hoch entwickeltes Finanzsystem und das Angebot an gut ausgebildeten Arbeitskr\u00e4ften sind Forschung und Innovation generell f\u00f6rderlich. Die \u00d6ffnung des Arbeitsmarktes gegen\u00fcber der Europ\u00e4ischen Union (EU) schafft gute Voraussetzungen, um die weiter steigende Nachfrage nach hoch qualifizierten Humanressourcen f\u00fcr Wissenschaft und Technologie flexibel und ohne gr\u00f6ssere Friktionen befriedigen zu k\u00f6nnen.\u00a0Neben den erw\u00e4hnten St\u00e4rken gibt es auch einige Schwachstellen. Als Ursachen f\u00fcr die m\u00e4ssige Produktivit\u00e4tsentwicklung wurden unter anderem der mangelnde Wettbewerb in gesch\u00fctzten Sektoren, ineffiziente Produktmarktregulierung und hohe Kosten \u00f6ffentlicher oder durch Pflichtbeitr\u00e4ge finanzierter Dienstleistungen identifiziert. Marktsegmentation und mangelnder Wettbewerb vermindern &#8211; zumindest in manchen Bereichen &#8211; den Anreiz zur Innovation (z.B. im Bauwesen). Innovativem Unternehmertum stehen nach wie vor vergleichsweise hohe Barrieren gegen\u00fcber, darunter H\u00fcrden bei der Finanzierung von Innovationen, die implizite Benachteiligung mancher Finanzierungsformen und regulatorische Auflagen. Diese Faktoren erschweren unter anderem die Gr\u00fcndung und das Wachstum kleiner innovativer Unternehmen.&#13;<\/p>\n<h2>Starke Akteure in der \u00f6ffentlichen Forschung und im Unternehmenssektor<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber innovative Unternehmen. Neben den bekannten, global t\u00e4tigen forschungsintensiven Industrieunternehmen sowie den ebenfalls hoch innovativen wissensintensiven Dienstleistungsunternehmen sind dies auch viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die in ihren jeweiligen Segmenten oft beachtliche Kompetenzen und Marktpositionen aufgebaut haben. Die Pr\u00e4senz der KMU &#8211; und damit einer differenzierten Population innovativer Unternehmen &#8211; stellt einen der entscheidenden Vorteile des schweizerischen Innovationssystems gegen\u00fcber zahlreichen anderen L\u00e4ndern dar.\u00a0Die Innovationskraft der schweizerischen Wirtschaft wird durch einen erstklassigen \u00f6ffentlichen Forschungssektor unterst\u00fctzt und vorangetrieben. Die Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen (ETH) und eine Reihe von Universit\u00e4ten nehmen dabei Spitzenpositionen ein. Die sowohl in \u00f6ffentlichen Forschungseinrichtungen als auch in der Industrie betriebene Grundlagenforschung ist eine besondere St\u00e4rke der Schweiz. Zahlreiche Initiativen der \u00f6ffentlichen Hand zielen auf eine Verbesserung des Technologie- und Wissenstransfers zwischen \u00f6ffentlichen Forschungseinrichtungen und Unternehmen ab. Diese Bem\u00fchungen, die intensiver sind als in verschiedenen vergleichbaren L\u00e4ndern, zeigen gute Ergebnisse, wenngleich auch hier noch aussch\u00f6pfbares Potenzial vorhanden ist.&#13;<\/p>\n<h2>Innovationsleistung der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz nimmt &#8211; gemessen an einer ganzen Reihe von Indikatoren, die nach internationaler Praxis zur Messung der Leistungsf\u00e4higkeit nationaler Innovationssysteme herangezogen werden &#8211; eine Spitzenposition ein. Allerdings war die Dynamik der Innovationsaktivit\u00e4ten w\u00e4hrend der Phase schwachen Wirtschaftswachstums in den Neunzigerjahren gering. Eine Reihe von Innovationsindikatoren stagnierte \u00fcber einen vergleichsweise langen Zeitraum. Es gibt einige Hinweise darauf, dass dies nur zum Teil auf die konjunkturelle Entwicklung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Jedenfalls hat die Schweiz in den Neunzigerjahre im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern &#8211; darunter auch durchaus vergleichbare europ\u00e4ische Volkswirtschaften &#8211; Terrain eingeb\u00fcsst.\u00a0Die Schweiz erreichte fr\u00fch eine im internationalen Vergleich hohe Forschungsquote (Relation von Bruttoausgaben f\u00fcr Forschung und Entwicklung zum BIP) und lag Mitte der Achtzigerjahre an der Weltspitze. In den Neunzigerjahren lagen die Wachstumsraten der gesamtwirtschaftlichen F&amp;E-Ausgaben der Schweiz (zu konstanten Preisen) jedoch weit unter dem OECD- und EU-Durchschnitt und haben erst in der j\u00fcngeren Vergangenheit an Dynamik gewonnen. Zuletzt betrug die Forschungsquote rund 2,9%. Nur die OECD-L\u00e4nder Schweden, Finnland und Japan weisen eine h\u00f6here F&amp;E-Intensit\u00e4t auf; Korea und Island haben etwa dasselbe Niveau erreicht. Dennoch konnte die Schweiz ihre einstige F\u00fchrungsposition nicht wieder erreichen.\u00a0Die Position der Schweiz ist im internationalen Vergleich sehr stark, sowohl in Bezug auf die Hervorbringung als auch auf die Kommerzialisierung von Wissen. Bei wissenschaftlichen Publikationen und Patentaktivit\u00e4ten etwa liegt die Schweiz an der Weltspitze. Die Schweiz f\u00fchrt mit deutlichem Abstand bei den Patentanmeldungen je Einwohner beim Europ\u00e4ischen Patentamt und ist auch bei den so genannten \u00abtriadischen\u00bb Patentanmeldungen (am europ\u00e4ischen, japanischen und US-amerikanischen Patentamt) f\u00fchrend. Gemessen an der Anzahl der Artikel im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften (\u00abScience and Engineering\u00bb) je Million Einwohner (1154 im Jahr 2003) liegt die Schweiz &#8211; knapp vor Schweden &#8211; ebenfalls an der Weltspitze.&#13;<\/p>\n<h2>Globalisierung von Forschung und Entwicklung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas schweizerische Innovationssystem weist in mehrfacher Hinsicht einen im internationalen Vergleich hohen Grad der Internationalisierung auf. Das zeigt sich etwa gemessen an den Anteilen ausl\u00e4ndischer Studierender und an schweizerischen Forschungseinrichtungen t\u00e4tiger Wissenschafter, den Publikationen in Kooperation mit ausl\u00e4ndischen Partnern, den F&amp;E-Investitionen schweizerischer Unternehmen im Ausland sowie der Rolle der Schweiz als internationalem Forschungsstandort.\u00a0Generell ist die Vernetzung schweizerischer Unternehmen mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Ausland im Bereich der Innovationsaktivit\u00e4ten hoch. Schweizerische Unternehmen haben &#8211; auch in der Phase schwacher F&amp;E-Ausgaben des Unternehmenssektors in der Schweiz selbst &#8211; kr\u00e4ftig in F&amp;E-Einrichtungen im Ausland investiert (siehe Grafik 1) und damit unter anderem ihre Vernetzung mit globalen Wissenszentren verst\u00e4rkt. Wenn auch die eine oder andere Investitionsentscheidung zugunsten eines Standorts im Ausland zu Diskussionen f\u00fchrte, gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Investitionen Schweizer Unternehmen in F&amp;E im Ausland generell zu einer Schw\u00e4chung der Leistungsf\u00e4higkeit des Forschungsstandorts Schweiz gef\u00fchrt h\u00e4tten.\u00a0Die Globalisierung von F&amp;E, die sich im letzten Jahrzehnt deutlich beschleunigt hat, ist daher f\u00fcr die Akteure des schweizerischen Innovationssystems kein unbekanntes Terrain. Dies stellt einen bedeutenden Vorteil der Schweiz dar. Dennoch sollten die Herausforderungen, die von der Globalisierung ausgehen, besonders f\u00fcr bislang international weniger exponierte Unternehmen nicht untersch\u00e4tzt werden.&#13;<\/p>\n<h2>Feinsteuerung der Innovationspolitik<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGepr\u00e4gt durch die Geschichte und Struktur des Innovationssystems, aber auch die Spezifika des stark f\u00f6deralistisch gepr\u00e4gten politischen Systems und den daraus resultierenden Kompetenzverteilungen (etwa im Bildungsbereich) weist die schweizerische Innovationspolitik einige Besonderheiten auf. Insgesamt scheint die schweizerische Innovationspolitik einem eher fragmentarischen als einem systemischen Ansatz zu folgen. Dies schl\u00e4gt sich unter anderem in der Zusammensetzung und im Selbstverst\u00e4ndnis verschiedener Institutionen und einer eher \u00abangebotsorientierten\u00bb Ausrichtung der Innovationspolitik nieder.\u00a0In den Mitgliedsl\u00e4ndern der OECD und dar\u00fcber hinaus ist die Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik st\u00e4ndigem Wandel unterworfen. Auch in der Schweiz sind eine Reihe wichtiger Initiativen im Gang, so etwa eine umfassende Reform des terti\u00e4ren Bildungssektors, die in die richtige Richtung geht.\u00a0Zur weiteren St\u00e4rkung der Leistungsf\u00e4higkeit des schweizerischen Innovationssystems schl\u00e4gt die OECD-Review der schweizerischen Innovationspolitik eine Reihe von Massnahmen zur Feinsteuerung der schweizerischen Innovationspolitik vor, die hier nur fragmentarisch angesprochen werden k\u00f6nnen:\u00a0&#8211; Die Rahmenbedingungen f\u00fcr Innovation sollten weiter verbessert werden. Unternehmerische Aktivit\u00e4t kann durch den Abbau von regulatorischen und finanziellen Barrieren unterst\u00fctzt werden; verst\u00e4rkter Wettbewerb und ein Abbau von Marktsegmentierung k\u00f6nnen einen Beitrag zur Stimulierung von Innovationen im Unternehmenssektor leisten.\u00a0&#8211; Wissenschaft, Technologie und Innovation ist hohe Priorit\u00e4t einzur\u00e4umen, was sich in einer nachhaltigen Sicherung der \u00f6ffentlichen Finanzierung dieser Bereiche (einschliesslich Dotierung der relevanten F\u00f6rderungseinrichtungen wie SNF und KTI) niederschlagen sollte. Damit diese nicht durch andere &#8211; mit einem Quasi-Automatismus versehene &#8211; Ausgabenkategorien verdr\u00e4ngt werden, sollten effektive Vorkehrungen getroffen werden. Ein starker antizipativer, zukunftsorientierter Ansatz in der mittelfristigen Vorschau (BFI-Botschaft) w\u00e4re in diesem Zusammenhang von Vorteil.\u00a0&#8211; Der Schweizerische Wissenschafts- und Technologierat (SWTR) sollte in h\u00f6herem Masse repr\u00e4sentativ f\u00fcr das gesamte Spektrum der \u00abStakeholder\u00bb des Innovationssystems sein.\u00a0&#8211; Die Konsolidierung und Spezialisierung des Fachhochschulsektors sollte weiter vorangetrieben werden, unter anderem durch eine engere Vernetzung mit regionalen und transregionalen Clustern. \u00a0&#8211; Das Portfolio der F\u00f6rderinstrumente sollte zugunsten st\u00e4rker nachfrageorientierter Massnahmen umgeschichtet werden. Auch wenn die Schweiz \u00fcber einen ausserordentlich leistungsf\u00e4higen KMU-Sektor verf\u00fcgt, ist nach M\u00f6glichkeiten zu suchen, um diesen weiter zu st\u00e4rken.\u00a0&#8211; Die Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik sollte flexibel auf die besonderen Bed\u00fcrfnisse des Dienstleistungssektors eingehen. Gerade f\u00fcr die Schweiz sind Innovationen im Dienstleistungsbereich von erstrangiger volkswirtschaftlicher Bedeutung.\u00a0\u00a0Insgesamt sind die Schweiz und die massgeblichen Akteure des schweizerischen Innovationssystems gut ger\u00fcstet, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu bew\u00e4ltigen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abF+E-Ausgaben von Tochterunternehmen im Ausland in&nbsp;% der F+E-Ausgaben im Inland in ausgew\u00e4hlten OECD-L\u00e4ndern, 2003\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Literatur &#8211; OECD, OECD Reviews of Innovation Policy: Switzerland, Paris, 2006.- OECD, OECD Science, Technology and Industry Outlook 2006, Paris, 2006.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Innovation ist auf lange Sicht die wichtigste Antriebskraft f\u00fcr Produktivit\u00e4tssteigerungen und damit ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Deshalb kommt der Leistungsf\u00e4higkeit des Innovationssystems ausserordentlich grosse Bedeutung zu. 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