{"id":123776,"date":"2007-10-01T12:00:00","date_gmt":"2007-10-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2007\/10\/mozsa-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:43:42","modified_gmt":"2023-08-23T21:43:42","slug":"mozsa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2007\/10\/mozsa\/","title":{"rendered":"KTI WTT: Koordination und konkrete Vermittlung bei F&#038;E-Projekten"},"content":{"rendered":"<p>Unternehmen und Forschungsinstitutionen arbeiten in der Schweiz h\u00e4ufig erfolgreich zusammen. Daraus entstehen Innovationen. Viele Firmen tun sich jedoch schwer bei der Suche nach den richtigen Wissenschaftern. Die \u00abPartnervermittlung\u00bb KTI WTT unterst\u00fctzt aktiv die Zusammenarbeit, damit innovativen Projekten zum Durchbruch verholfen werden kann. Im Jahre 2005 wurde unter der Schirmherrschaft der KTI mit dem Aufbau von f\u00fcnf Konsortien in der ganzen Schweiz begonnen. Seither vermitteln sie erfolgreich Partner bei Forschungsprojekten. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200710_08_Mozsa_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Beispiel einer gelungenen Kooperation<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nKennen Sie Chemin\u00e9es mit Partikelfiltern gegen Feinstaub? Genau diesen technischen Quantensprung realisierte ein Familienunternehmen in Kooperation mit einer Forschungsst\u00e4tte. Am Anfang war die Idee: Die Eidgen\u00f6ssische Materialpr\u00fcfungsanstalt (Empa) brachte den Vorschlag ein, Chemin\u00e9es mit Partikelfiltern auszur\u00fcsten. Das Problem Feinstaub war in der breiten \u00d6ffentlichkeit Gegenstand von Diskussionen geworden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine zu hohe Konzentration von Feinstaub in der Luft beim Menschen zu schweren Gesundheitssch\u00e4den f\u00fchren kann. Nicht nur der Verkehr wurde von der Politik und der Wissenschaft ins Visier genommen, wenn es um den Kampf gegen Feinstaub ging, sondern auch die privaten Kleinholzverbrennungsanlagen. Schliesslich steht in jedem zehnten Schweizer Haushalt eine solche Anlage. \u00a0Vor diesem Hintergrund trat die Empa im Jahr 2002 mit einem noch unausgegorenen Prototypen an die Branche heran. Die Firma R\u00fcegg Chemin\u00e9e AG z\u00f6gerte nicht lange. Es habe, so Peter R\u00fcegg vom Familienunternehmen R\u00fcegg Chemin\u00e9e AG, nicht viel \u00dcberzeugungsarbeit gebraucht, um sich der Sache anzunehmen, zumal die Firma die Feinstaubproblematik erkannt habe. Nach einer kurzen Evaluationsphase mit diversen Bildungsinstitutionen habe sich die Firma R\u00fcegg an das Institut f\u00fcr Umwelt- und Verfahrenstechnik (Umtec) der Hochschule Rapperswil gewandt. Es war bereit, den Prototypen der Empa im Verbund mit dem Institut f\u00fcr Aerosol und Sensortechnik der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Institut f\u00fcr Kommunikationssysteme der Hochschule Rapperswil (Icom) weiterzuentwickeln. \u00abDer Auftritt des Instituts war einfach sehr professionell\u00bb, erinnert sich Peter R\u00fcegg. \u00a0Dank eidgen\u00f6ssischen F\u00f6rdergeldern der F\u00f6rderagentur f\u00fcr Innovation KTI an die Forschung der Umtec halbierten sich die Kosten f\u00fcr das Unternehmen. Nach drei Jahren konnte ein serientaugliches Produkt aus der Taufe gehoben werden, das seit dem Herbst 2005 von der R\u00fcegg AG mit einigem Erfolg auf dem Markt vertrieben wird. Zwar sei noch kein Ansturm auf die Partikelfilter auszumachen. Den Grund hierf\u00fcr sieht Peter R\u00fcegg bei den fehlenden gesetzlichen Grundlagen f\u00fcr eine Partikelfilterpflicht.&#13;<\/p>\n<h2>Ein atypisches Beispiel<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Zusammenarbeit der R\u00fcegg AG mit der Wissenschaft ist ohne Vermittlungsinstanz zu Stande gekommen. Dank bestehenden pers\u00f6nlichen Kontakten wurde die Umtec als Partner anvisiert und ausgew\u00e4hlt. In diesem Fall hat alles reibungslos und in kurzer Frist geklappt. Dies ist jedoch nicht immer so. \u00a0H\u00e4ufig geht viel Zeit mit der Partnersuche verloren und ist der Weg mit M\u00fchsal verbunden. Im Dschungel der Angebote finden sich viele nicht zurecht. Kein Wunder, kennt doch die Schweiz eine sehr breite Palette von Bildungsinstitutionen und Wissenschaftsstr\u00e4ngen. Um die Vielfalt der Institute und Spezialisierungen zu durchschauen und die richtigen Ansprechpersonen aufzusp\u00fcren, ist ein grosser Zeitaufwand notwendig, den Unternehmen h\u00e4ufig nicht auf sich nehmen k\u00f6nnen. \u00a0Unterschiedliche Kompetenzen von Bund und Kantonen erschweren den Investoren den Zugang zus\u00e4tzlich. So k\u00f6nnen etwa die Kantone selber bestimmen, welche Ausbildungen ihre Universit\u00e4ten anbieten. Unternehmer wissen dann h\u00e4ufig nicht, mit wem sie Kontakt aufnehmen k\u00f6nnen, und verlieren sich in Sucharbeiten. Auch Peter R\u00fcegg w\u00fcnscht sich weniger komplizierte Abl\u00e4ufe und ein einfacheres Vorgehen. Eine zentrale vermittelnde Anlaufstelle fehlte zu seiner Zeit.&#13;<\/p>\n<h2>Vermittlung des Bundes: Aktives Vorgehen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Wissens- und Technologietransfer (WTT) ist ein Element der Innovationspolitik des Bundes und Bestandteil der KTI. Zu diesem Zweck schuf die KTI WTT im Jahr 2005 f\u00fcnf Konsortien, die aktiv auf Unternehmen zugehen und als Vermittlungspartner fungieren (siehe&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1<\/b>&#13;<br \/>\nDas landesweit t\u00e4tige Fachkonsortium Eco-net befasst sich mit Innovationen im Umwelt- und Energiebereich. Die Leitung wird von einem kompetenten achtk\u00f6pfigen Management aus Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam getragen. Seine Aufgabe besteht darin, Vermittlungen herzustellen (Internet: www.eco-net.ch). Das Konsortium Nordwestschweiz ist in den beiden Halbkantonen Basel, im Aargau, Solothurn und im Jura aktiv. Dabei nutzt es die Forschungsdatenbanken der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Universit\u00e4t Basel und der Basel Area Life Sciences, der verschiedene Forschungsinstitute angeschlossen sind. Auch das Netzwerk InnovationsTransfer Zentralschweiz ITZ geh\u00f6rt organisatorisch zum Konsortium WKNW. ITZ ist in den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden sowie Zug aktiv und konzentriert sich auf die Bereiche Innovationskultur, Mitarbeiterf\u00fchrung und Wissensmanagement (Internet: <a href=\"http:\/\/www.wknw.ch\">www.wknw.ch<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.itz.ch\">www.itz.ch<\/a> ).Das Konsortium Westschweiz Alliance ist auf die Romandie ausgerichtet und ist durch das Netzwerk Ticinotransfer auch in der italienischen Schweiz aktiv. Alliance umfasst rund 6000 Forschende von Hochschulen und Universit\u00e4tsspit\u00e4lern sowie speziell KMU. Es ist in den Fachbereichen Mikro- und Nanotechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologien, Life Sciences und Materialwissenschaften spezialisiert (Internet: www.alliance-tt.ch und <a href=\"http:\/\/www.ticinotransfer.ch\">www.ticinotransfer.ch<\/a> ).Das Konsortium Ostschweiz CHost ist f\u00fcr die Ostschweizer Kantone zust\u00e4ndig. Seine Schwerpunkte liegen bei Mikro- und Nanotechnologien und Hightech-Textilien (Internet: www.wtt-chost.ch und <a href=\"http:\/\/www.swisstexnet.ch\">www.swisstexnet.ch<\/a> ). Das Konsortium w6 Mittelland ist im Raum Bern, Z\u00fcrich und Freiburg aktiv und mit 19 Einheiten im Hochschulbereich verkn\u00fcpft. Es konzentriert sich auf die Fachbereiche Life Sciences, technische Wissenschaften, Material-, Holz- und Ingenieurwissenschaften sowie Humanwissenschaften (Internet: <a href=\"http:\/\/www.whoch6.ch\">www.whoch6.ch<\/a> ).). Es ist das erkl\u00e4rte Ziel von KTI WTT, Wirtschaft und Wissenschaft n\u00e4her zusammenzubringen, ohne die Freiheit der Forschung tangieren zu wollen oder in den Wirtschaftsprozess \u00fcberm\u00e4ssig einzugreifen. \u00a0Der Bund hat das Bed\u00fcrfnis der Wirtschaftspartner und der Wissenschafter nach Vermittlung erkannt. Um die Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft auch in Zukunft ausspielen zu k\u00f6nnen, braucht es Optimierungen und Beschleunigungen, besonders was die Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschung anbelangt. Die f\u00fcnf Konsortien schliessen diese zuvor bestehende L\u00fccke. \u00a0Da auch f\u00fcr die t\u00e4gliche Arbeit der Konsortien Know-how unabdingbar ist, verf\u00fcgt KTI WTT \u00fcber ein Reservoir von Expertinnen und Experten, die Wirtschaftsunternehmen von sich aus angehen (Pull-Prozess). Diese Spezialisten besitzen ausgezeichnete Branchenkenntnisse und Management-Erfahrungen, die sie unabl\u00e4ssig durch Schulungen &#8211; unter anderem durch KTI &#8211; ausbauen. Die Experten kl\u00e4ren in den Gespr\u00e4chen mit Unternehmern die Bed\u00fcrfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und vermitteln die f\u00fcr ein Forschungsprojekt geeigneten Hochschulpartner. Diese so genannten \u00abKlinkenputzer\u00bb erleichtern gerade den KMU, die kaum \u00fcber Forschungslabors verf\u00fcgen, wesentlich den Zugang zur Wissenschaft. Der Aufwand f\u00fcr die Suche der Unternehmer nach Hochschulpartnern wird somit radikal verk\u00fcrzt. Auch die Bildungsst\u00e4tten werden durch diese F\u00f6rderaktivit\u00e4t motiviert, aktiv mit Unternehmen ins Gespr\u00e4ch zu kommen und ihre Forschungen darzulegen (Push-Prozess). \u00a0Diese aktive Vorgehensweise ist ein Novum. Zwar existierten schon vor dieser Bundesinitiative einige Anl\u00e4ufe zur \u00abPartnervermittlung\u00bb, doch erreichten sie ihr Ziel nicht. Lorenz Ramseyer von der KTI begr\u00fcndet dies mit dem fehlenden Element der direkten Kontaktaufnahme. Gerade aus diesen Fehlern habe die KTI WTT gelernt.&#13;<\/p>\n<h2>Ein Fachkonsortium und vier regionale Konsortien<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie vier regionalen Konsortien und das landesweite Fachkonsortium Eco-net kennen die Fachpersonen an den Forschungsinstitutionen und k\u00f6nnen vermitteln. Erfasst sind mittlerweile alle kantonalen Universit\u00e4ten, die beiden ETH, die sieben Fachhochschulen und die Wirtschaftsverb\u00e4nde. Zudem besteht ein enger Kontakt zu allen nationalen und europ\u00e4ischen Forschungsf\u00f6rderungsstellen. \u00a0Gemeinsames, \u00fcbergeordnetes Ziel der f\u00fcnf Konsortien ist es, den Wirtschaftsstandort Schweiz durch Innovationen zu st\u00e4rken. Innovation ist auf Forschung und Investitionen angewiesen. Nur im Verbund l\u00e4sst sich ein neues Produkt realisieren. Die Schweiz als innovatives Land mit einem grossen wirtschaftlichen Potenzial und einem ausgezeichneten Bildungssystem kann vom Br\u00fcckenschlag nur profitieren. Und je rascher die Partner einander begegnen, desto schneller kann die Arbeit aufgenommen werden.&#13;<\/p>\n<h2>Eco-net &#8211; Innovationen im Umwelt- und Energiebereich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm auf die Unternehmen zuzugehen, wurde von Eco-net ein zweifaches Verfahren gew\u00e4hlt. Einerseits wurden \u00fcber einen gewissen Zeitraum die Innovationspotenziale von Firmen anhand von Internetdaten \u00fcberpr\u00fcft und ausgewertet. Andererseits habe man auch Kurzbetrachtungen von Firmen vorgenommen. Die Kontaktaufnahme geschieht jedoch immer auf \u00e4hnliche Weise. Eco-net kontaktiert und informiert Unternehmen \u00fcber sein kostenloses Vermittlungsangebot. Zeigen die Firmen Interesse und formulieren, wonach sie suchen, werden Partner aus dem Hochschulbereich vorgeschlagen. Nicht weniger als 3000 Firmen, die sich in der Schweiz mit Umwelt- und Energiefragen besch\u00e4ftigen, haben das Konsortium bisher kontaktiert. Mit einigen davon stehe das Konsortium im Kontakt, es seien Vermittlungen erm\u00f6glicht worden und Projekte am Laufen, so Habegger weiter. Durch die Kontakte k\u00f6nnen Ber\u00fchrungs\u00e4ngste mit der Wissenschaft abgebaut werden, denn bei einem Gesch\u00e4ft gehe es auch um Zwischenmenschliches. Der Unternehmer erhalte von Eco-net immer mehrere Angebote und k\u00f6nne sich aufgrund eigener Kriterien f\u00fcr oder gegen einen Hochschulpartner entscheiden. Die Entscheidungsfreiheit werde in keinem Fall beschnitten. \u00a0Gerade zu Beginn habe man Zeit f\u00fcr die Aufbauarbeit ben\u00f6tigt, die nun abgeschlossen sei, wie der Fachexperte bei Eco-net, Heinz Habegger, betont. Nach der Phase der Aufbauarbeit k\u00f6nnten nun neue Projekte gestartet werden. Gerade der Umweltbereich erhalte durch die Klimadiskussion neuen Auftrieb. Allerdings sei der Markt in der Schweiz langsam ges\u00e4ttigt, weswegen der Fokus auf der Exportindustrie liege, so Habegger. Es gehe darum aufzuzeigen, dass \u00f6kologisches Handeln nicht ein Klotz am Bein eines Unternehmers sein m\u00fcsse. Aus Innovationen, die einen haush\u00e4lterischen Umgang mit Ressourcen bezwecken und mehr Energieeffizienz erreichen, k\u00f6nnen sich enorme Kosteneinsparungen f\u00fcr Unternehmen ergeben. Deshalb lohnten sich Investitionen in diesem Bereich. \u00a0Auf der Webseite www.eco-net.ch sind diverse Success-Stories zu finden, die diese Erkenntnis best\u00e4tigen. So k\u00f6nnen \u00d6komassnahmen etwa zum Ausbau von Wettbewerbsvorteilen genutzt werden. Zuk\u00fcnftig werde der Wirkungsgrad von Eco-net noch erh\u00f6ht werden, so Habegger. Man wolle nicht nur Firmen einzeln angehen, sondern ebenso auf Kongressen und Fachtagungen pr\u00e4sent sein. Indem man Pr\u00e4senz markiere, k\u00f6nne die Marke Eco-net &#8211; und somit das Vermittlungsangebot &#8211; breiter gestreut werden. \u00a0Eine der Firmen, welche die Vermittlung von Eco-net schon in Anspruch genommen hat, ist das Luzerner Unternehmen Renggli AG, das sich seit Jahren mit energieeffizienten Holzbauten besch\u00e4ftigt. Eco-net informierte die Renggli AG, dass Hochschulpartner f\u00fcr ihre Projekte zur Zusammenarbeit bereitst\u00fcnden. Die Renggli AG arbeitete daraufhin mit diversen Hochschulpartnern zusammen. Aus der realisierten Innovation entstand etwa im Jahr 2006 in Steinhausen ein sechsst\u00f6ckiges Holzhaus im Minergie-Standard, das vom Bundesamt f\u00fcr Energie (BFE) mit dem \u00abWatt d&#8217;Or\u00bb-Preis ausgezeichnet wurde und in der \u00d6ffentlichkeit sowie der Baubranche Aufsehen erregte. Die Firma sei sehr froh, habe es diese Vermittlung durch Eco-net gegeben. Denn daraus h\u00e4tten sich viel rascher Kooperationen mit Hochschulpartnern ergeben, die zum Erfolg des Projektes f\u00fchrten, so der Firmenleiter Max Renggli. Er empfiehlt denn auch anderen Unternehmern, die Vermittlungsinstanz zu ben\u00fctzen.&#13;<\/p>\n<h2>Partnervermittlung geht weiter<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Vernetzungshilfe der KTI WTT bewilligten die eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te f\u00fcr den Zeitraum 2005-2007 12 Mio. Franken. Da die Konsortien \u00fcber einen guten Leistungsausweis verf\u00fcgen und das Konzept im November 2006 erstmals evaluiert wurde, d\u00fcrften auch f\u00fcr die n\u00e4chste Legislaturperiode (2008-2011) Kredite gesprochen werden. Eine Wirksamkeitsevaluation der f\u00fcnf Konsortien ist erstmals im Jahr 2009 vorgesehen. \u00a0Noch in der n\u00e4chsten Herbstsession wird der Kredit f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation BFI, aus dem auch KTI WTT finanziert wird, im Nationalrat behandelt. Das eidgen\u00f6ssische Parlament stellt damit die Weichen, um die Innovationsf\u00f6rderung weiter auszubauen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Die f\u00fcnf Konsortien der KTI WTT<\/b>&#13;<br \/>\nDas landesweit t\u00e4tige Fachkonsortium Eco-net befasst sich mit Innovationen im Umwelt- und Energiebereich. Die Leitung wird von einem kompetenten achtk\u00f6pfigen Management aus Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam getragen. Seine Aufgabe besteht darin, Vermittlungen herzustellen (Internet: www.eco-net.ch). Das Konsortium Nordwestschweiz ist in den beiden Halbkantonen Basel, im Aargau, Solothurn und im Jura aktiv. Dabei nutzt es die Forschungsdatenbanken der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Universit\u00e4t Basel und der Basel Area Life Sciences, der verschiedene Forschungsinstitute angeschlossen sind. Auch das Netzwerk InnovationsTransfer Zentralschweiz ITZ geh\u00f6rt organisatorisch zum Konsortium WKNW. ITZ ist in den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden sowie Zug aktiv und konzentriert sich auf die Bereiche Innovationskultur, Mitarbeiterf\u00fchrung und Wissensmanagement (Internet: <a href=\"http:\/\/www.wknw.ch\">www.wknw.ch<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.itz.ch\">www.itz.ch<\/a> ).Das Konsortium Westschweiz Alliance ist auf die Romandie ausgerichtet und ist durch das Netzwerk Ticinotransfer auch in der italienischen Schweiz aktiv. Alliance umfasst rund 6000 Forschende von Hochschulen und Universit\u00e4tsspit\u00e4lern sowie speziell KMU. Es ist in den Fachbereichen Mikro- und Nanotechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologien, Life Sciences und Materialwissenschaften spezialisiert (Internet: www.alliance-tt.ch und <a href=\"http:\/\/www.ticinotransfer.ch\">www.ticinotransfer.ch<\/a> ).Das Konsortium Ostschweiz CHost ist f\u00fcr die Ostschweizer Kantone zust\u00e4ndig. 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