{"id":123811,"date":"2007-09-01T12:00:00","date_gmt":"2007-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2007\/09\/baumann-6\/"},"modified":"2023-08-23T23:43:28","modified_gmt":"2023-08-23T21:43:28","slug":"baumann-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2007\/09\/baumann-5\/","title":{"rendered":"Energie- und Wasserindustrie &#8211; eine regional gebundene, international kompetitive Branche"},"content":{"rendered":"<p>Die Bedeutung der Energie- und Wasserindustrie in der Schweiz ist gr\u00f6sser, als ihr Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertsch\u00f6pfung auf den ersten Blick vermuten l\u00e4sst. Als wichtige Vorleistungsbranche erm\u00f6glicht sie \u00fcberhaupt erst ein wirtschaftliches Handeln. Das gegenw\u00e4rtig hohe Nachfragepotenzial an den Infrastrukturleistungen dieser Branche wird wohl auch zuk\u00fcnftig bestehen bleiben. Kapazit\u00e4tserweiterungen im grossen Stil werden in der Schweiz jedoch durch komplexe Bewilligungsverfahren erschwert. Der Regulierungsgrad &#8211; ein bedeutender Erfolgsfaktor f\u00fcr die Branche &#8211; ist in der Schweiz im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern sehr hoch. Eine der Folgen davon ist, dass die Strompreise beim Endverbraucher h\u00f6her sind als im Durchschnitt der europ\u00e4ischen OECD-L\u00e4nder. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200709_17_Baumann_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"246\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie Energie- und Wasserindustrie ist &#8211; oberfl\u00e4chlich betrachtet &#8211; eine relativ unbedeutende Branche der Schweizer Volkswirtschaft. Der Anteil der nominalen Bruttowertsch\u00f6pfung der Branche lag 1995 bei 3% und ist bis zum Jahr 2005 auf 2% gefallen. Auch der Anteil der Erwerbst\u00e4tigen an der Gesamtwirtschaft zeigt ein bescheidenes Bild: Insgesamt besch\u00e4ftigen die Unternehmen dieser Branche nur gerade 0,6% der Erwerbst\u00e4tigen der Schweizer Volkswirtschaft. Der Anteil fiel im Zeitraum 1995-2005 sogar um einen halben Prozentpunkt. \u00a0Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Energie- und Wasserindustrie geht jedoch weit \u00fcber ihren Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Leistung der Schweiz hinaus, sind doch alle anderen Branchen in hohem Masse von der Verf\u00fcgbarkeit und Qualit\u00e4t des Outputs dieser Vorleistungsbranche abh\u00e4ngig. Auch unter dem Aspekt des internationalen Vergleichs relativiert sich die oberfl\u00e4chlich betrachtet geringe Bedeutung der Branche: Der durchschnittliche Anteil der Energie- und Wasserindustrie am nominellen Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz \u00fcber die Jahre 1990 bis 2005 befindet sich im Vergleich mit Westeuropa und den USA auf einem relativ hohen Niveau. Deutlich unter den Wachstumsraten von Westeuropa liegt in der Schweiz hingegen das durchschnittliche j\u00e4hrliche Wachstum der realen Bruttowertsch\u00f6pfung der Branche. So liefert beispielsweise dieser Industriezweig in \u00d6sterreich, wo er einen \u00e4hnlich hohen Anteil wie in der Schweiz aufweist, einen 7-mal h\u00f6heren Wachstumsbeitrag pro Jahr an die Gesamtwirtschaft als in der Schweiz.&#13;<\/p>\n<h2>Wachstumsraten im Bereich der Gesamtwirtschaft<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas durchschnittliche Wachstum der realen Bruttowertsch\u00f6pfung der Schweizer Energie- und Wasserindustrie lag von 1980 bis 2005 mit 1,4% etwa im Bereich der Gesamtwirtschaft (1,5%). \u00dcber die Jahre betrachtet verlief die Wertsch\u00f6pfungsentwicklung jedoch deutlich unterschiedlich: So wuchs die Energie- und Wasserindustrie in den Jahren 1990-2000 deutlich dynamischer als die Gesamtwirtschaft, hatte in den folgenden f\u00fcnf Jahren aber ein Negativwachstum zu verkraften. Insgesamt ist die reale Bruttowertsch\u00f6pfung der Branche seit 1980 um 43% gestiegen. Mit diesem Wertsch\u00f6pfungswachstum ging auch eine Besch\u00e4ftigungszunahme einher: 1980 waren rund 20000 Personen in der Energie- und Wasserindustrie t\u00e4tig; heute sind es rund 25000. Somit ist bei den Erwerbst\u00e4tigen ein durchschnittliches Wachstum von 0,9% pro Jahr und 25% insgesamt zu verzeichnen, was ebenfalls beinahe den Wachstumsraten der Gesamtwirtschaft entspricht.&#13;<\/p>\n<h2>Regulatorische Rahmenbedingungen als entscheidender Erfolgsfaktor der Energieindustrie<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr das Wachstumspotenzial der Energieindustrie in der Schweiz und die Ausnutzungschancen spielen die regulatorischen Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Im regulatorischen Umfeld sind eine Reihe von relevanten treibenden Faktoren zu beachten, wie die Organisation der (nat\u00fcrlichen) Monopole, die Liberalisierung oder der Markt\u00f6ffnungsgrad. In der Schweiz werden Abgaben wie Wasserzinse und CO2-Lenkungsabgaben erhoben. Dar\u00fcber hinaus gibt es einen Emissionshandel, F\u00f6rderbeitr\u00e4ge vom Bund und allf\u00e4llige Steuerbefreiungen, welche eine asymmetrische Wirkung im Standortwettbewerb entfalten. Die CO2-Lenkungsabgabe wird auf Basis des CO2-Gesetzes erhoben, welches zum Ziel hat, den CO2-Ausstoss um 10% unter das Niveau von 1990 zu senken. Mit dieser Lenkungsabgabe werden die Gestehungskosten der Gasturbinen- und der Kombikraftwerke erh\u00f6ht, was der Kernenergie und der Wasserkraft einen komparativen Vorteil verschafft. \u00a0Als bedeutendes Entwicklungshemmnis f\u00fcr die Stromerzeugung durch Wasserkraft hat sich die Verteuerung durch erh\u00f6hte Wasserzinse erwiesen, betrug doch im Jahr 2000 die mittlere Belastung durch Abgaben und Steuern etwa 20% bis 30% der Gestehungskosten. Als nachteilig ist auch die Erh\u00f6hung der Restwassermengen zu sehen, da dies zu einer Energieminderproduktion f\u00fchrt, die von Experten f\u00fcr das Jahr 2020 auf zwischen 900 und 1400 Gigawattstunden (GWh) gesch\u00e4tzt wird. Als weiteres Entwicklungshemmnis sind die komplexen Bewilligungsverfahren zu nennen. Gerade im gegenw\u00e4rtigen konjunkturellen Umfeld sind die Hemmnisse f\u00fcr die Erweiterung der Produktionskapazit\u00e4ten besonders folgenschwer, weil die Schweizer Stromindustrie momentan am Limit produziert. Dasselbe l\u00e4sst sich auch \u00fcber den Ausbau des Stromnetzes sagen.\u00a0Der Grad der Regulierung der Energie- und Wasserbranche in der Schweiz ist im Vergleich zum Vereinigten K\u00f6nigreich, welches seit 1980 seinen Elektrizit\u00e4tsmarkt komplett liberalisiert hat, sehr hoch. Vergleicht man die nominale Stundenproduktivit\u00e4t der beiden L\u00e4nder im Jahr 2005, zeigt sich, dass sie im Vereinigten K\u00f6nigreich 47% h\u00f6her ist als in der Schweiz, die Produktivit\u00e4t der Gesamtwirtschaft jedoch um 18% geringer. Bemerkenswerterweise liegt in Spanien die Produktivit\u00e4t der Energie- und Wasserindustrie um 31% tiefer als in der Schweiz, obwohl der von der OECD gemessene Regulierungsgrad von einem hohen Niveau im 1980 auf einen sehr tiefen Wert im Jahr 2003 gefallen ist. Gemessen an ihrem Regulierungsgrad zeigt sich die Energiebranche also im internationalen Vergleich sehr produktiv.\u00a0Die Schweiz ist zurzeit daran, den Strommarkt zu liberalisieren und den Marktzutritt zu erleichtern. Aktuell ist eine Strommarkt\u00f6ffnung in zwei Schritten im Gange, die f\u00fcr die Verbraucher mit einer Nachfrage gr\u00f6sser als 100 Megawattstunden (MWh) seit 2007 gilt und 2012 f\u00fcr alle Verbraucher realisiert werden soll. Dies soll national und international wettbewerbsf\u00e4hige Elektrizit\u00e4tspreise herbeif\u00fchren und der Elektrizit\u00e4tswirtschaft Chancengleichheit mit dem Ausland bieten, um sich im internationalen Wettbewerb erfolgreich behaupten zu k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2>Struktur und Preise der Stromindustrie<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVon den etwa 2300 Kraftwerken der Schweiz produzieren die 25 gr\u00f6ssten etwa 60% des Stroms. Gerade 1% der Stromerzeugung machen die etwa 800 Kleinwasserkraftwerke, 450 Kombikraftwerke und 600 Photovoltaik- und Windkraftwerksinstallationen aus. Die sechs Unternehmen Atel, Axpo\/NOK, BKW, CKW, EGL und EOS dominieren mit einem Anteil von ungef\u00e4hr 80% des gesamten Grosshandelsmarktes das schweizerische Energiegewerbe. Um gemeinsame Interessen zu vertreten, wurde die Industrievereinigung Swisselectric gebildet. F\u00fcr den Betrieb des Hochspannungsnetzes und als Verhandlungspartner gegen\u00fcber ausl\u00e4ndischen Netzbetreibern existiert die gemeinsame Netzgesellschaft Swissgrid. Die sechs Unternehmen bilden zusammen ein homogenes Angebotsoligopol. So erstaunt es nicht, dass die vertikale Integration der Stromindustrie in der Schweiz im internationalen Direktvergleich seit 1980 laut OECD bis heute sehr hoch geblieben ist. Im Kontext mit einem seit l\u00e4ngerer Zeit bestehenden Oligopol findet in der Schweiz die Produktion und die Transmission von Strom tendenziell unter einer einheitlichen Unternehmensf\u00fchrung statt. \u00a0Der Markteintritt in den schweizerischen Elektrizit\u00e4tsmarkt wurde gem\u00e4ss OECD seit 1980 nicht nennenswert erleichtert. Demgegen\u00fcber haben die europ\u00e4ischen Nachbarl\u00e4nder, das Vereinigte K\u00f6nigreich, Spanien, die Niederlande, Schweden und die USA die Markteintrittsbarrieren praktisch abgeschafft. Direkte Folge der Marktabschottung ist ein erh\u00f6hender Effekt auf den Strompreis und eine St\u00e4rkung des Oligopols im Stromangebot: Obwohl der Grossteil des Stroms von Kern- und Wasserkraftwerken mit relativ kleinen Grenzkosten erzeugt wird, sind die Preise beim Endverbraucher h\u00f6her als im Durchschnitt der europ\u00e4ischen OECD-L\u00e4nder und variieren regional betr\u00e4chtlich. Der Preis f\u00fcr Hochspannungselektrizit\u00e4t wird durch den Swiss Electricity Price Index (Swep) repr\u00e4sentiert. Der Swep bezeichnet den Preis f\u00fcr kurzfristig gehandelten Strom (Spotmarkt) und wurde 1998 von Atel und EGL gegr\u00fcndet; mittlerweile haben sich viele weitere Firmen daran beteiligt. Seit seiner Existenz ist der Swep pro Jahr um durchschnittlich 17% gestiegen, und das Indexniveau lag 2005 bei 213%. Im gleichen Zeitraum sanken beispielsweise die Strompreise im Vereinigten K\u00f6nigreich mit seinem liberalen Elektrizit\u00e4tsmarkt.&#13;<\/p>\n<h2>Regionale Verteilung vor allem von der Topografie abh\u00e4ngig<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAbh\u00e4ngig von der Topografie, ist die Energie- und Wasserindustrie sehr unterschiedlich in den verschiedenen Gebieten der Schweiz vertreten. Erwartungsgem\u00e4ss ist der Anteil der Bruttowertsch\u00f6pfung in Kantonen mit Kernkraftwerken oder gr\u00f6sseren Wasserressourcen im Vergleich zu anderen Kantonen relativ hoch. So sticht der Kanton Aargau &#8211; Standort der Kernkraftwerke Beznau I&amp;II und Leibstadt &#8211; mit einem Anteil der nominellen Bruttowertsch\u00f6pfung von 4,75% an der Gesamtwirtschaft des Kantons besonders heraus. Auch die Kantone Glarus, Wallis und Graub\u00fcnden mit ihren zahlreichen Wasser- und Speicherkraftwerken weisen einen relativ hohen Anteil auf. Mit 7,2% auff\u00e4llig hoch ist der Anteil an der Bruttowertsch\u00f6pfung im Kanton Uri. Dort sind 13 grosse Kraftwerke ans\u00e4ssig, welche 60% der produzierten Strommenge als Bahnstrom f\u00fcr die SBB ver\u00e4ussern und unter anderem die Versorgung der Gotthardlinie gew\u00e4hrleisten. Ein hoher Anteil des produzierten Stroms wird zudem exportiert, weshalb die produzierte Energiemenge im Vergleich zu anderen Kantonen sehr hoch ist.&#13;<\/p>\n<h2>Vom Stromexporteur zum -importeur<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich ist die Schweizer Stromversorgung sowohl auf Importe wie auch auf Exporte angewiesen, da die internationale Stromnachfrage im Winter h\u00f6her ist als im Sommer, w\u00e4hrend das Gegenteil f\u00fcr die einheimische Stromerzeugung zutrifft. Entsprechend wird im Allgemeinen die \u00dcberschussstromerzeugung im Sommer exportiert und die fehlende Energie im Winter &#8211; vor allem von franz\u00f6sischen Kernkraftwerken &#8211; importiert. Der Stromhandel ist f\u00fcr die schweizerischen Unternehmen ein lukratives Gesch\u00e4ft, da die Schweiz eine bedeutende Stromdrehscheibe inmitten Europas ist. Zu den wichtigsten Handelspartnern z\u00e4hlen Deutschland, Frankreich und Italien.\u00a0Die Stromproduktion der Schweiz ist gut an den Konsum angepasst. Nukleare und thermische Kraftwerke liefern die Basis an Strom, und die Wasserkraftwerke &#8211; vor allem die Staud\u00e4mme und Pumpkraftwerke &#8211; nehmen sich der t\u00e4glichen Schwankungen und des Export\u00fcberschusses an. So erm\u00f6glichen die zahlreichen Speicherm\u00f6glichkeiten ein strategisches Verhalten der Stromunternehmen, welche ein Importieren von g\u00fcnstigem Strom in Nebenlastzeiten und ein flexibles Exportieren in Spitzenlastzeiten erlaubt. \u00a0In der zweiten H\u00e4lfte der Neunzigerjahre entstand ein \u00dcberangebot in der Schweiz, was auch im Zusammenhang mit der \u00d6ffnung der europ\u00e4ischen Stromm\u00e4rkte in dieser Zeit zu sehen ist. Seit ein paar Jahren ist aber eine Trendwende zu beobachten: Einerseits wurden \u00e4ltere Grossanlagen vom Netz genommen; anderseits nimmt die Energienachfrage &#8211; vor allem konjunkturbedingt &#8211; wieder vermehrt zu. Mittlerweile k\u00f6nnen die inl\u00e4ndischen Kapazit\u00e4ten den Strombedarf der Schweiz nicht mehr decken. Der Handlungsbedarf wurde erkannt: Aktuell wird wieder mehr in die Energieproduktion investiert. Mehrere Grossprojekte sind in Planung; bis zu deren Realisierung werden allerdings noch etliche Jahre vergehen. Zurzeit werden einige kleinere Kraftwerke mit maximal 110 MW Leistung gebaut. \u00a0\u00dcber die letzten 25 Jahre blieben bei der Energie die Anteile der Verbrauchergruppen Haushalte (29%), Industrie (19%), Dienstleistungen (17%) und Verkehr (34%) am Energieverbrauch der Schweiz beinahe konstant. Beim wichtigsten Energietr\u00e4ger Strom betr\u00e4gt der Anteil der Schweizer Unternehmen rund 60% des gesamten Stromendverbrauchs der Schweiz. Die f\u00fcnf stromhungrigsten Branchen in den letzten drei Jahren waren Papier\/Druck (Anteil am Stromverbrauch der gesamten Wirtschaft 7,2%), Chemie\/Pharma (9,6%), Metall\/Ger\u00e4te (5,6%), Handel (12,5%) und Gastgewerbe (7,5%). Mit Ausnahme der schrumpfenden Papier- und Druckbranche haben diese Branchen langfristig intakte Wachstumsperspektiven. Aufgrund ihres gegen\u00fcber anderen Branchen erh\u00f6hten Strombedarfs l\u00e4sst sich auf ein l\u00e4ngerfristig hohes Stromnachfragepotenzial der Schweizer Wirtschaft schliessen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abAnteil der Energie- und Wasserversorgung an der Gesamtwirtschaft, 1980 und 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abEntwicklung der realen Bruttowertsch\u00f6pfung der Energie- und Wasserversorgung im Vergleich zur Gesamtwirtschaft (ohne Energie- und Wasserversorgung), 1980-2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abAnteil der Bruttowertsch\u00f6pfung der Energie- und Wasserversorgung an der Gesamtwirtschaft in den Schweizer MS-Regionen, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4 \u00abVerteilung der nominalen Bruttowertsch\u00f6pfung in Energie- und Wasserversorgung in den Schweizer MS-Regionen, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 5 \u00abStand der Regulierung im Elektrizit\u00e4tssektor nach OECD\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 6 \u00abWachstumsbeitrag der Energie- und Wasserversorgung an die Gesamtwirtschaft pro Jahr, 1990-2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 7 \u00abNominale Stundenproduktivit\u00e4t in der Energie- und Wasserversorgung und der Gesamtwirtschaft, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Quellen<\/b>&#13;<br \/>\n&#8211; Bundesamt f\u00fcr Statistik (2002): Noga, Amtliche Systematik der Wirtschaftssystematik, Neuenburg.- Bundesamt f\u00fcr Statistik (2006): Eidgen\u00f6ssische Betriebsz\u00e4hlung 2005, Neuenburg.- Bundesamt f\u00fcr Energie (2007): Energieverbrauch in der Industrie und im Dienstleistungssektor, Bern.- Conway, P., and Nicoletti, G. (2006): Product market regulation in non-manufacturing sectors in OECD countries: measurement and highlights, OECD Economics Department Working Paper.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bedeutung der Energie- und Wasserindustrie in der Schweiz ist gr\u00f6sser, als ihr Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertsch\u00f6pfung auf den ersten Blick vermuten l\u00e4sst. Als wichtige Vorleistungsbranche erm\u00f6glicht sie \u00fcberhaupt erst ein wirtschaftliches Handeln. Das gegenw\u00e4rtig hohe Nachfragepotenzial an den Infrastrukturleistungen dieser Branche wird wohl auch zuk\u00fcnftig bestehen bleiben. 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