{"id":123882,"date":"2007-09-01T12:00:00","date_gmt":"2007-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2007\/09\/mordasini-8\/"},"modified":"2023-08-23T23:43:59","modified_gmt":"2023-08-23T21:43:59","slug":"mordasini-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2007\/09\/mordasini-7\/","title":{"rendered":"F\u00fchrt die Globalisierung zu neuer (Un-)Gleichheit?"},"content":{"rendered":"<p>Die Weltwirtschaft hat bereits eine l\u00e4ngere Wachstumsphase hinter sich, und die Aussichten sind weiterhin gut. Mit einer j\u00e4hrlichen Zunahme von 2,1% im Zeitraum 1980-2005 n\u00e4herte sich das Durchschnittseinkommen pro Einwohner der Entwicklungsl\u00e4nder demjenigen in den reichen L\u00e4ndern an. In absoluten Zahlen ist der Unterschied nach wie vor betr\u00e4chtlich: Das Durchschnittseinkommen pro Einwohner in den Entwicklungsl\u00e4ndern betr\u00e4gt nur etwa 16% des Durchschnittseinkommens in den Industriel\u00e4ndern. Trotz des noch bescheidenen Ausmasses dieses Prozesses werden die Schwellenl\u00e4nder in Zukunft einen immer gr\u00f6sseren Beitrag zum weltweiten Wirtschaftswachstum leisten. Zahlreiche Entwicklungsl\u00e4nder, die einst als unbedeutende Nebenakteure der Weltwirtschaft betrachtet wurden, werden zu unumg\u00e4nglichen Tr\u00e4gern und Wirtschaftspartnern aufsteigen. Die Kehrseite ist, dass bestimmte L\u00e4nder oder soziale Gruppen von dieser Entwicklung ausgeschlossen sind oder zumindest einen grossen R\u00fcckstand aufweisen.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200709_19_Mordasini_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"248\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDurch die Globalisierung wurde die bisherige Wirtschaftsordnung tief greifend ver\u00e4ndert. Die Liberalisierung des Handels, die raschere Verbreitung von technologischen Innovationen und die Finanzstr\u00f6me der Direktinvestitionen erm\u00f6glichten es, dass die Anstrengungen, welche die Entwicklungsl\u00e4nder selbst unternommen hatten, erweitert werden konnten und diese Fr\u00fcchte zu tragen begannen. Die dadurch erlangte makro\u00f6konomische Stabilit\u00e4t bildete die Basis, um die Eigeninitiative und die privaten Investitionen zu f\u00f6rdern. \u00a0Dieser Prozess f\u00fchrte zu beachtlichen Ergebnissen: Abgesehen von den substanziellen Fortschritten von China und Indien hatten im Zeitraum 2000-2005 \u00fcber 20 Entwicklungsl\u00e4nder ein durchschnittliches j\u00e4hrliches Wachstum von \u00fcber 6% zu verzeichnen. Was einst als \u00abWunder\u00bb von Ostasien betrachtet wurde, ist mittlerweile auch in Afrika und Lateinamerika Realit\u00e4t. Die Globalisierung geht mit einer noch nie da gewesenen Verbesserung der Lebensbedingungen einher. Von dieser Entwicklung k\u00f6nnen allerdings bestimmte L\u00e4nder und soziale Gruppen nicht profitieren. Siehe dazu zwei Publikationen der Weltbank: The World Development Report 2006. Equity and Development (Zusammenfassung auf Franz\u00f6sisch unter dem Titel Rapport sur le d\u00e9veloppement dans le monde 2006. \u00c9quit\u00e9 et d\u00e9veloppement); The Global Economic Prospects 2007. Managing the Next Wave of Globalization.&#13;<\/p>\n<h2>Unterschiedliche Entwicklung nach Regionen und L\u00e4ndern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nMillionen von Menschen profitierten vom starken Wirtschaftswachstum der letzten Jahre. Auf globaler Ebene ging der Anteil der Armen Verf\u00fcgbares Einkommen unter 1 US-$ pro Tag. von 40% im Jahr 1980 auf 29% im Jahr 1990 und 18% im Jahr 2005 zur\u00fcck. Unter Ber\u00fccksichtigung des Bev\u00f6lkerungswachstums betr\u00e4gt der R\u00fcckgang in absoluten Zahlen noch ein Drittel: Auch dies ist eine beachtliche Entwicklung. Doch nach wie vor leben \u00fcber 1 Mrd. Menschen unter der Armutsgrenze.\u00a0Stark ver\u00e4ndert hat sich auch die geografische Verteilung der Armut. W\u00e4hrend 1980 rund 58% der Bev\u00f6lkerung in S\u00fcd- und Ostasien von extremer Armut betroffen waren, wird dieser Anteil gegenw\u00e4rtig auf 15% gesch\u00e4tzt. Im Gegensatz dazu konnten die afrikanischen Staaten s\u00fcdlich der Sahara kaum von dieser Entwicklung profitieren: 45% der dortigen Bev\u00f6lkerung verf\u00fcgen \u00fcber weniger als 1 US-$ pro Tag. Ein Drittel der Armen weltweit leben heutzutage auf dem afrikanischen Kontinent.\u00a0Rund 30 arme Staaten (mit total 500 Mio. Einwohnern) werden durch Konflikte stark in Mitleidenschaft gezogen. Diese Auseinandersetzungen betreffen mehrheitlich afrikanische L\u00e4nder. Das Ausmass und die Dauer der Konflikte f\u00fchren zu Verelendung und Marginalisierung. Auch in den anderen L\u00e4nder fallen die Auswirkungen der Globalisierung je nach gew\u00e4hlter Strategie und der Umsetzung von wirtschaftlichen und sozia-len Reformen unterschiedlich aus. Jene Staaten, welche die gr\u00f6ssten Anstrengungen unternommen und ihre Massnahmen am konsequentesten umgesetzt haben, konnten im Allgemeinen mehr von den Chancen und Vorteilen der Globalisierung profitieren.&#13;<\/p>\n<h2>Uneinheitliche Verteilung der Fr\u00fcchte des Wachstums<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nW\u00e4hrend sich der grosse R\u00fcckstand der Entwicklungsl\u00e4nder auf die reichen L\u00e4nder beim Durchschnittseinkommen verringert und eine betr\u00e4chtliche Verbesserung mehrerer Sozialindikatoren &#8211; wie Kindersterblichkeit und Schulbildung &#8211; zu verzeichnen ist, nehmen die Einkommensunterschiede innerhalb der Entwicklungsl\u00e4nder tendenziell zu. Dieses Problem hat sich in den letzten Wachstumsjahren in den meisten Entwicklungsl\u00e4ndern weiter versch\u00e4rft. Darin \u00e4ussern sich die ungleichen Ausgangsbedingungen (z.B. Grundeigentum, Bildung, Gesundheit, Rolle der Frau) und Chancen (z.B. Zugang zu Krediten und zur Basisinfrastruktur, Mobilit\u00e4t) der Menschen. Das Entstehen einer \u00abMittelklasse\u00bb &#8211; ein bedeutender und grunds\u00e4tzlich positiv zu wertender sozialer Faktor &#8211; ist ebenfalls ein Indikator f\u00fcr das unterschiedliche Entwicklungstempo.\u00a0Die grossen Chancenungleichheiten, die in vielen armen L\u00e4ndern weiterhin vorherrschen, zementieren die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Unterschiede. Davon sind insbesondere jene Gruppen und Individuen betroffen, die bereits am unteren Ende der Wohlstandsskala stehen. So entgeht diesen L\u00e4ndern ein grosses Potenzial an M\u00f6glichkeiten, Innovationen und Talenten. Vor diesem Hintergrund war die Globalisierung in den letzten Jahren mit einer zunehmenden Ungleichheit bei der Einkommensverteilung verbunden.&#13;<\/p>\n<h2>Spannungen auf dem Arbeitsmarkt<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr die Arbeitskr\u00e4fte in den Entwicklungsl\u00e4ndern hatte das Wirtschaftswachstum nur wenige bedeutende Verbesserungen zur Folge. Der Technologietransfer, die ausl\u00e4ndischen Investitionen und der internationale Wettbewerb trugen zwar dazu bei, die Produktivit\u00e4t, die L\u00f6hne und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Doch diese Entwicklung blieb auf die Industriebranchen und auf Dienstleistungsbereiche beschr\u00e4nkt, die auf die internationalen M\u00e4rkte ausgerichtet sind. In vielen Entwicklungsl\u00e4ndern ist die allgemeine Lage auf Grund des Bev\u00f6lkerungswachstums nach wie vor von hoher Arbeitslosigkeit und Unterbesch\u00e4ftigung sowie von tiefen L\u00f6hnen gepr\u00e4gt. Ein Grossteil der Arbeitskr\u00e4fte ist weiterhin in der Landwirtschaft oder anderen traditionellen Wirtschaftszweigen und der Schattenwirtschaft t\u00e4tig.\u00a0Verlagerungen von Unternehmen und die Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen geh\u00f6ren zu den Begleitfaktoren der Globalisierung, von denen auch die Entwicklungsl\u00e4nder betroffen sind. Die Unternehmen der Schwellenl\u00e4nder sind ausserdem mit dem globalen Wettbewerb konfrontiert. Um eine hohe Produktivit\u00e4t und Qualit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten, m\u00fcssen sie ihre Arbeitskr\u00e4fte ausbilden und Investitionen t\u00e4tigen, die f\u00fcr eine Verbesserung ihrer Produktionsmethoden erforderlich sind. Wie in Asien bereits zu beobachten ist, f\u00fchrt diese Entwicklung unweigerlich dazu, dass die Bedeutung des Produktionsfaktors Arbeit f\u00fcr das Wachstum abnimmt. Dies ist eine grosse Herausforderung f\u00fcr jede nationale Strategie zur Armutsreduktion.\u00a0Die Struktur des Arbeitsmarkts in den Entwicklungsl\u00e4ndern ist komplexer geworden und umfasst nun die formellen Sektoren, die Schattenwirtschaft, die traditionellen Branchen sowie die \u00abglobalisierten\u00bb Sektoren. Die Unterschiede bez\u00fcglich der Arbeitsbedingungen und der L\u00f6hne nehmen zwischen diesen Kategorien rasch zu, was zu sozialen Spannungen f\u00fchren kann. Das nach wie vor betr\u00e4chtliche Ausmass der Migrationsstr\u00f6me &#8211; haupts\u00e4chlich gut ausgebildete und qualifizierte Menschen &#8211; ist Ausdruck der Ungleichgewichte auf den Arbeitsm\u00e4rkten. In diesem Kontext werden auch die Transfers der Einkommen von emigrierten Arbeitskr\u00e4ften an ihre Familien in den Herkunftsl\u00e4ndern immer wichtiger.&#13;<\/p>\n<h2>Weiterhin grosse \u00f6kologische Herausforderungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nTrotz internationaler Anstrengungen und nationaler Strategien bestehen auf unserem Planeten noch immer grosse Probleme im Zusammenhang mit der Luftqualit\u00e4t, dem Umgang mit den Wasserressourcen, der Erosion und der Abholzung. Der Klimawandel ist bereits Ausdruck des Ausmasses an Umweltverschmutzung und gibt einen ersten Vorgeschmack der hohen Kosten, die auf die k\u00fcnftigen Generationen zukommen werden. Auf Grund ihrer Produktionsstrukturen und ihrer Lage sind die Entwicklungsl\u00e4nder durch die Auswirkungen des Klimawandels besonders gef\u00e4hrdet.\u00a0Die Globalisierung f\u00f6rdert ein Wachstumsmodell, in dessen Rahmen die Externalit\u00e4ten, die mit den \u00f6kologischen Auswirkungen des Wirtschaftswachstums verbunden sind, nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt werden. Ausgehend von den gegenw\u00e4rtigen Entwicklungen besteht die Gefahr, dass die Emissionen an Treibhausgasen bis 2030 um 50% zunehmen werden. Die m\u00f6glichen Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Wasserbewirtschaftung und die \u00d6kosysteme sind gleichbedeutend mit grossen Risiken f\u00fcr die langfristigen wirtschaftlichen Aussichten zahlreicher L\u00e4nder. Der Raubbau an den nat\u00fcrlichen Ressourcen ist eine echte Bedrohung f\u00fcr die k\u00fcnftigen Wachstumsszenarien.&#13;<\/p>\n<h2>Welche Lehren sind zu ziehen &#8211; und was ist zu tun?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Globalisierung ist kein Wundermittel, um alle \u00dcbel im Zusammenhang mit Unterentwicklung und schlechter Entwicklung zu bek\u00e4mpfen. Sie ist kein Selbstzweck, sondern ein wirkungsvolles Instrument zur Bek\u00e4mpfung der Armut. R\u00fcckblickend auf die letzten zehn Jahre l\u00e4sst sich feststellen, dass die Globalisierung in den Entwicklungsl\u00e4ndern ein anhaltendes Wachstum gef\u00f6rdert hat. Die Gesamtergebnisse sind bemerkenswert: Die weltweite Armut geht zur\u00fcck, und das Ziel der UNO, die extreme Armut bis 2015 um die H\u00e4lfte zu reduzieren, erscheint durchaus erreichbar.\u00a0Die Globalisierung ist jedoch auch mit \u00abNebenwirkungen\u00bb verbunden, die grosse Zukunftsrisiken darstellen. Die Zunahme der ungleichen Einkommensverteilung, die Spannungen auf den Arbeitsm\u00e4rkten und die hohen Umweltkosten sind bedeutende Einschr\u00e4nkungen, welche die Globalisierung in Zukunft entweder verlangsamen oder sogar zum Scheitern bringen k\u00f6nnten. Dadurch w\u00fcrde das Wachstum in den Schwellenl\u00e4ndern direkt in Mitleidenschaft gezogen. \u00a0H\u00e4ngen diese Probleme und ihre L\u00f6sung ausschliesslich mit der Globalisierung zusammen? Selbstverst\u00e4ndlich nicht! Die Globalisierung bietet ein grosses &#8211; und noch weit gehend ungenutztes &#8211; Potenzial f\u00fcr ein starkes Wachstum. Doch es ist in erster Linie die Aufgabe der Staaten und der internationalen Gemeinschaft, die politischen Strategien, den rechtlichen Rahmen und die Massnahmen zu erarbeiten, mit denen die Risiken, Kosten und Externalit\u00e4ten des wirtschaftlichen Fortschritts in Schach gehalten und reduziert werden k\u00f6nnen.\u00a0Damit die Weltm\u00e4rkte besser und gerechter funktionieren, sind Massnahmen erforderlich. F\u00fcr all jene, die Ideen realisieren, Kapital einsetzen, Risiken eingehen sowie ihre Produkte und Arbeitskraft verkaufen, bieten die internationalen M\u00e4rkte zweifellos eine F\u00fclle von M\u00f6glichkeiten. Doch leider sind diese M\u00e4rkte in vielen F\u00e4llen unvollkommen, da nicht f\u00fcr alle Marktteilnehmer die gleichen M\u00f6glichkeiten und Spielregeln bestehen. So ist das Volumen der Agrarsubventionen der OECD-L\u00e4nder f\u00fcnfmal gr\u00f6sser als dasjenige der \u00f6ffentlichen Entwicklungshilfe. Bei bestimmten Produkten &#8211; wie beispielsweise Baumwolle und Zucker &#8211; bilden sie ein un\u00fcberwindliches und v\u00f6llig ungerechtes Hindernis f\u00fcr Exporte aus armen L\u00e4ndern. Solche Fragen k\u00f6nnen nur mit einem positiven Abschluss der gegenw\u00e4rtigen multilateralen Verhandlungen \u00fcber Handelsfragen gel\u00f6st werden. Damit k\u00f6nnte dem Globalisierungsprozess und seinen Auswirkungen bei der Bek\u00e4mpfung der Armut wieder mehr Dynamik verliehen werden.\u00a0K\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte Untersuchungen haben gezeigt, dass bei geringen Einkommensunterschieden ein Anstieg des Durchschnittseinkommens pro Einwohner um 1% eine \u00fcberproportionale Abnahme der Armutsrate um bis zu 4% resultiert. Die Auswirkungen der Globalisierung auf die Bek\u00e4mpfung der Armut k\u00f6nnen sich insbesondere dann entfalten, wenn sich der Staat und die Zivilgesellschaft f\u00fcr Chancengleichheit einsetzen und die Armen st\u00e4rker an den Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Eine verantwortungsvolle Staatsf\u00fchrung und die Bek\u00e4mpfung der Korruption sind wesentliche Beitr\u00e4ge zur Unterst\u00fctzung einer solchen Entwicklung.\u00a0Die Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen sind wesentliche Faktoren f\u00fcr die Optimierung des Beitrags, den die Globalisierung bei der Bek\u00e4mpfung der Armut leisten kann. Im Rahmen von nationalen Wachstumsstrategien m\u00fcssen arbeitsintensive Produktionsbereiche &#8211; wie die Landwirtschaft &#8211; gef\u00f6rdert werden. Zu begr\u00fcssen ist in diesem Zusammenhang der k\u00fcrzlich gef\u00e4llte Entscheid der UNO, die Besch\u00e4ftigung als neues internationales Entwicklungsziel festzulegen.\u00a0Die Globalisierung bietet die historische M\u00f6glichkeit, die Konvergenz zwischen den Einkommen der armen L\u00e4nder und jenen der reichen L\u00e4nder zu beschleunigen. Zu diesem Zweck muss der sozialen und \u00f6kologischen Dimension des Wachstums mehr Beachtung geschenkt werden. Diese Herausforderungen sind nur mit entschlossenen Massnahmen aller Partner zu bew\u00e4ltigen. Nur so kann gew\u00e4hrleistet werden, dass die n\u00e4chste Globalisierungswelle noch ausgepr\u00e4gter der Bek\u00e4mpfung der Armut dienen und ein starkes und nachhaltiges Wachstum f\u00f6rdern wird, an dem alle teilhaben k\u00f6nnen und dank dem neue Arbeitspl\u00e4tze geschaffen werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Weltwirtschaft hat bereits eine l\u00e4ngere Wachstumsphase hinter sich, und die Aussichten sind weiterhin gut. Mit einer j\u00e4hrlichen Zunahme von 2,1% im Zeitraum 1980-2005 n\u00e4herte sich das Durchschnittseinkommen pro Einwohner der Entwicklungsl\u00e4nder demjenigen in den reichen L\u00e4ndern an. 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