{"id":123902,"date":"2007-09-01T12:00:00","date_gmt":"2007-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2007\/09\/slodowicz-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:44:11","modified_gmt":"2023-08-23T21:44:11","slug":"slodowicz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2007\/09\/slodowicz\/","title":{"rendered":"Verwendungsm\u00f6glichkeiten des Standardkostenmodells: Eine Analyse des schweizerischen Kontexts"},"content":{"rendered":"<p>Der Abbau von administrativen Belastungen f\u00fcr Unternehmen ist f\u00fcr die Schweiz von vitalem Interesse. Hierbei ist es sinnvoll, sich an internationalen Erfahrungen zu orientieren und f\u00fcr die Schweiz massgeschneiderte L\u00f6sungen zu entwickeln. Das so genannte Standardkostenmodell (SKM) wurde urspr\u00fcnglich in den Niederlanden entwickelt und angewandt. In der Folge haben es weitere europ\u00e4ische L\u00e4nder eingesetzt. Was ist die effizienteste Methode zur Verringerung der administrativen Belastung f\u00fcr die Schweiz? Ist es eine sukzessive Integration ausgew\u00e4hlter Modellkomponenten in bereits existierende Instrumente zur Regulierungsvereinfachung? Wenn ja, m\u00fcssten die Instrumente auf die Bed\u00fcrfnisse und St\u00e4rken des SKM &#8211; wie zum Beispiel Ex-post-Analysen von Gesetzen &#8211; angepasst werden.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200709_23_Slodowicz_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"234\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Kostenfolgen der Informationspflichten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Standardkostenmodell (SKM) ist eine Methode zur Ermittlung der administrativen Kosten, die den Unternehmen durch Informationspflichten entstehen. Eine Informationspflicht ist die gesetzliche Verpflichtung, Informationen an Beh\u00f6rden zu liefern oder bereitzuhalten. Jede Informationspflicht kann in Datenanforderungen zerlegt werden. Um Datenanforderungen &#8211; und somit Informationspflichten &#8211; nachkommen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen im Unternehmen diverse administrative T\u00e4tigkeiten ausgef\u00fchrt werden.\u00a0Das SKM besteht im Wesentlichen darin, Regulierungen analytisch in Informationspflichten, Datenanforderungen usw. aufzuteilen, die notwendigen administrativen T\u00e4tigkeiten zu beobachten und daraus die Kosten der administrativen Belastung zu ermitteln. Die eigentliche Messung erfolgt typischerweise durch Interviews in einer Stichprobe, deren Ergebnisse dann auf die Grundgesamtheit hochgerechnet werden. Das Ergebnis einer SKM-Messung ist die in Geld bewertete administrative Belastung der betreffenden Regulierung. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass die Ergebnisse des SKM keine Aussage \u00fcber die gesamten Kosten einer Regulierung erlauben. Ebenso lassen sich keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die gesellschaftliche Notwendigkeit der Regulierung und das Ausmass der Opportunit\u00e4tskosten ziehen.\u00a0SKM-Messungen k\u00f6nnen vollst\u00e4ndig oder partiell durchgef\u00fchrt werden. Bei Ersteren werden s\u00e4mtliche Regulierungen, bei Letzteren eine oder mehrere Regulierungen auf ihre administrativen Belastungen hin untersucht. Eine vollst\u00e4ndige SKM-Messung kann aufzeigen, welche Regulierungen f\u00fcr administrative Belastungen verantwortlich sind, und diese in Franken beziffern. Eine partielle Messung kann die H\u00f6he der administrativen Belastung einer oder mehrerer spezifischer Regulierungen bewerten. In beiden F\u00e4llen gibt die detaillierte Analyse des Gesetzestextes Hinweise darauf, wo genau die Ursache allf\u00e4lliger administrativer Belastung zu suchen ist.&#13;<\/p>\n<h2>Nutzen des SKM<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie durch die Messung ermittelte H\u00f6he der administrativen Belastung ist nicht mit dem Nutzen einer SKM-Messung zu verwechseln. Werden im Anschluss an SKM-Messungen Reformen durchgef\u00fchrt, so entsprechen die erreichten Reduktionen von administrativen Belastungen dem Nutzen der Reformen. Der Nutzen des SKM liegt in der dadurch erzeugten Information. \u00a0Liegen Informationen dar\u00fcber vor, dass eine bestimmte Regulierung administrative Belastungen verursacht, kann daraus ein Gestaltungsraum f\u00fcr Reformen abgeleitet werden. Dieser Gestaltungsraum h\u00e4ngt im Wesentlichen vom Aufbau der betreffenden Regulierung ab und weniger von der H\u00f6he der durch sie verursachten Belastung. Quantitative Ergebnisse aus einer (vollst\u00e4ndigen) Messung gem\u00e4ss dem SKM k\u00f6nnen insofern f\u00fcr eine Priorisierung von geplanten Reformen genutzt werden.\u00a0Ein klarer Mehrwert des SKM besteht in der Auswertungsmethodik der Gesetzestexte. Selbst wenn bereits vorher bekannt ist, dass eine bestimmte Regulierung administrative Belastung verursacht, liefert die detaillierte Analyse der gesetzlichen Grundlage gem\u00e4ss dem SKM wertvolle Informationen dar\u00fcber, auf welcher f\u00f6deralen Ebene bzw. bei welcher Beh\u00f6rde die Verantwortung angesiedelt ist und welche Aspekte der Regulierung redundant sind oder vereinfacht werden k\u00f6nnen. Auf diese Weise k\u00f6nnen einerseits Reformen von bestehenden Regulierungen unterst\u00fctzt, andererseits geplante Regulierungen von vorneherein optimiert werden.&#13;<\/p>\n<h2>Anwendbarkeit des SKM in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer heutige Wissensstand \u00fcber die generellen administrativen Belastungen von Gesetzen in der Schweiz ist im internationalen Vergleich hoch, wobei das genaue Ausmass und die Rolle einzelner Paragraphen (im Gegensatz zu L\u00e4nder, die eine Vollmessung gemacht haben) nicht bekannt sind. Durch die direkte Demokratie und insbesondere den Einsatz des Vernehmlassungsverfahrens im Gesetzgebungsprozess besteht ein intensiver Informationsaustausch zwischen dem Staat (Regierung und Verwaltung) und den betroffenen Unternehmen. Zudem sind bereits Untersuchungen durchgef\u00fchrt worden, die aufzeigen, welche Regulierungen administrative Belastungen verursachen.\u00a0Um die Anwendbarkeit des SKM f\u00fcr die Schweiz zu beurteilen, sind folgende Fragen zu beantworten:\u00a0&#8211; Ist das SKM grunds\u00e4tzlich f\u00fcr die Schweiz geeignet?\u00a0&#8211; Rechtfertigt der Wert der auf diese Weise zus\u00e4tzlich geschaffenen Information die Einf\u00fchrung?\u00a0&#8211; Soll die Einf\u00fchrung \u00fcber die Etablierung eines neuen Instruments oder \u00fcber die Integration in bestehende Instrumente erfolgen?\u00a0&#8211; Ist eine vollst\u00e4ndige oder partielle Einf\u00fchrung sinnvoller?\u00a0&#8211; Auf welcher f\u00f6deralen Ebene soll das SKM eingef\u00fchrt werden?\u00a0\u00a0Der Erfolg in verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zeigt, dass das SKM einen Beitrag zu einem effizienten Umgang mit administrativen Belastungen der KMU leisten kann. Auch in der Schweiz ist das regelm\u00e4ssige \u00dcberpr\u00fcfen von bestehenden und geplanten Regulierungen sinnvoll. Das SKM ist also grunds\u00e4tzlich f\u00fcr die Schweiz geeignet.&#13;<\/p>\n<h2>Einf\u00fchrung von SKM mit Vorteil auf Basis bestehender Instrumente<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweiz verf\u00fcgt bereits heute \u00fcber mehrere Instrumente, die sich mit der Frage der administrativen Belastung auseinandersetzen. Neben dem Vernehmlassungsverfahren sind die Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA), der KMU-Vertr\u00e4glichkeitstest sowie das KMU-Forum zu nennen. Diejenigen Elemente des SKM, die einen Mehrwert zum Status quo darstellen, verhalten sich komplement\u00e4r zu den bestehenden Instrumenten. Deswegen ist es sinnvoll, das SKM in die bestehenden drei Instrumente zu integrieren.\u00a0Die Auswertungsmethode von Gesetzestexten sollte in die RFA integriert werden und die Ergebnisse solllten unmittelbar in die Vernehmlassung einfliessen. Auf diese Weise kann die Qualit\u00e4t der Informationen zu Vorlagen f\u00fcr alle Beteiligten deutlich erh\u00f6ht werden. In einzelnen F\u00e4llen sollten auch KMU-Tests in Form einer Ex-ante-Messung gem\u00e4ss SKM durchgef\u00fchrt werden. Da bei KMU-Tests ohnehin Interviews mit Unternehmen durchgef\u00fchrt werden, ist es vertretbar, diese Interviews gem\u00e4ss dem SKM zu strukturieren. Dieses Vorgehen erzeugt zus\u00e4tzliche und detailliertere Informationen. Die zu untersuchenden Bereiche k\u00f6nnten durch das KMU-Forum vorgeschlagen werden.&#13;<\/p>\n<h2>SKM-Messung des gesamtes Regulierungsbestandes<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuch wenn zu Beginn die Analysen von neuen Gesetzesvorlagen &#8211; beispielsweise im Rahmen laufender Reformen &#8211; im Vordergrund stehen, sollte mittelfristig der gesamte schweizerische Regulierungsbestand ex post gem\u00e4ss der SKM-Auswertungsmethode untersucht werden. Auf diese Weise w\u00fcrde deutlich werden, welche Aspekte einer Regulierung f\u00fcr administrative Belastungen verantwortlich sind. Alternativ k\u00f6nnten Regulierungen auch nach zust\u00e4ndigen Departementen unterteilt und sukzessive von diesen analysiert werden. Denkbar ist, dass dem KMU-Forum ein Vorschlagsrecht einger\u00e4umt w\u00fcrde, welche Regulierungen priorit\u00e4r ausgewertet werden sollen.\u00a0Da der Wert des SKM in der erzeugten Information liegt, ist eine solche Messung nur sinnvoll, wenn genug politischer Wille da ist, diese Information f\u00fcr die Umsetzung von (aktuellen oder zuk\u00fcnftigen) Reformen zu nutzen. Sonst ist die Messung nur eine weitere administrative Belastung f\u00fcr die Unternehmen.&#13;<\/p>\n<h2>Einsatz auch auf Kantonsebene sinnvoll<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie bestehenden Instrumente zur Regulierungsvereinfachung &#8211; RFA, KMU-Test und KMU-Forum &#8211; sind auf die Bundesebene beschr\u00e4nkt. Daher empfiehlt sich auch die Einf\u00fchrung des SKM prim\u00e4r im Rahmen dieser Instrumente auf Bundesebene. Die Instrumente inklusive SKM-Komponenten k\u00f6nnen jedoch auch auf kantonaler Ebene eingef\u00fchrt werden. Die Vorteile, die sich auf Bundesebene ergeben, gelten sinngem\u00e4ss auch f\u00fcr die Kantone. Allerdings ist dazu eine Koordination und Unterst\u00fctzung durch den Bund zielf\u00fchrend, insbesondere im technischen und methodischen Bereich. So wird sichergestellt, dass dieselbe Methode angewandt wird und vergleichbare Messungen resultieren. Durch den Erfahrungsaustausch wird zudem vermieden, dass s\u00e4mtliche Lernprozesse mehrmals durchlaufen werden.\u00a0Die Analyse des kantonalen Regulierungsbestandes gem\u00e4ss der SKM-Methode ist angebracht, da ein Teil der administrativen Belastung seinen Ursprung in der kantonalen Gesetzgebung hat. Insbesondere im Vorfeld von kantonalen Gesetzesreformen ist eine entsprechende Analyse empfehlenswert. Sollen viele oder alle Regulierungen eines Kantons ausgewertet werden, kann sich insbesondere f\u00fcr kleine Kantone ein Kostenproblem stellen. Dieses kann entsch\u00e4rft werden, indem mehrere Kantone ihre Regulierungen gemeinsam analysieren und die Fixkosten unter sich aufteilen.\u00a0Auch in den \u00fcbrigen Bereichen der Regulierungsvereinfachung w\u00e4ren solche Kooperationen sinnvoll, beispielsweise bei der gemeinsamen Durchf\u00fchrung von KMU-Vertr\u00e4glichkeitstests. Eine Anwendungsm\u00f6glichkeit des SKM auf kantonaler Ebene, die auf der Bundesebene nicht m\u00f6glich ist, w\u00e4re die Durchf\u00fchrung von Ex-post-Messungen bez\u00fcglich eines Regulierungsbereichs in mehreren Kantonen. Dadurch w\u00e4re ein \u00abBenchmarking\u00bb einzelner Kantone hinsichtlich Regulierungen m\u00f6glich, das bei den teilnehmenden Kantonen einen Wettbewerb um das beste Regulierungsdesign ausl\u00f6sen k\u00f6nnte. Auf diese Weise w\u00fcrde die \u00abBest Practice\u00bb bekannt und k\u00f6nnte wegweisend f\u00fcr Reformen sein.\u00a0Auf Gemeindeebene sind die Einsatzm\u00f6glichkeiten des SKM eingeschr\u00e4nkt. Zwar haben einige Regulierungen, die bei den Unternehmen administrative Belastungen verursachen, ihren Ursprung in den Gemeinden. Allerdings sind in den kleinen Gemeinden nur wenige Unternehmen betroffen, sodass eine \u00abStichprobe\u00bb f\u00fcr Interviews einen grossen Teil der Grundgesamtheit erfassen w\u00fcrde. Die Einf\u00fchrung von st\u00e4ndigen Instrumenten zur Regulierungsvereinfachung w\u00e4re ebenfalls mit einem hohen Ressourcenaufwand verbunden. Trotzdem ist denkbar, mit Unterst\u00fctzung von Bund oder Kanton einige Regulierungen gem\u00e4ss der SKM-Methode zu untersuchen.&#13;<\/p>\n<h2>Ausblick<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie oben genannten M\u00f6glichkeiten des Einsatzes des SKM sind nicht kostenintensiv, insoweit die bestehenden Instrumente wie RFA, KMU-Test und KMU-Forum auf die Anforderungen des SKM ausgerichtet werden. Allerdings ist es wichtig, bei der konkreten Umsetzung der Vorschl\u00e4ge polit\u00f6konomische Aspekte zu ber\u00fccksichtigen und die gegenw\u00e4rtige Dynamik zur Verringerung administrativer Belastung nicht abebben zu lassen, sondern zu verst\u00e4rken. Um das SKM als effiziente Methode zur Verminderung administrativer Belastung \u00abauf breiter Front\u00bb in der Schweiz einzuf\u00fchren, m\u00fcsste es weiterentwickelt und an Schweizer Besonderheiten, insbesondere den F\u00f6deralismus, angepasst werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Quellen &#8211; AMVAB: <a href=\"www.amvab.dk\">www.amvab.dk<\/a>.- Bericht des Bundesrates vom 18. Januar 2006: Vereinfachung des unternehmerischen Alltags. Massnahmen zur administrativen Entlastung und Erleichterung der Regulierung, Grundlagen der Wirtschaftspolitik Nr. 13D, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO, Bern.- Bundesregierung (2006): Programm B\u00fcrokratieabbau und bessere Rechtssetzung. Einf\u00fchrung des Standardkosten-Modells. Methodenhandbuch der Bundesregierung, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden.- Europ\u00e4ische Kommission (2005): Impact Assessment Guidelines, SEC (2005) 791.- Hampton, P. (2005): Reducing administrative burdens: effective inspection and enforcement, HM Treasury, London.- International SCM Network to reduce administrative Burdens: International Standard Cost Model Manual, www.administrative-burdens.com.- Niederl\u00e4ndische Regierung, Regulierungsvereinfachung, <a href=\"http:\/\/www.compliancecosts.com\">www.compliancecosts.com<\/a> .- Norwegisches Ministerium f\u00fcr Modernisierung (2005): eNorway 2009 &#8211; the digital leaps.- OECD (2006): OECD Reviews of Regulatory Reform, Regulatory Reform in Switzerland: Enhancing Market Openness Through Regulatory Reform.- Schlange, L. E. (2005): Administrative Entlastung von kleinen und mittleren Unternehmungen im Kanton Graub\u00fcnden, Untersuchung zuhanden des Departements des Innern und der Volkswirtschaft Graub\u00fcnden.- Schwedisches Ministerium f\u00fcr Industrie, Arbeit und Kommunikation (2004): The Swedish Governments Action Plan to reduce administrative burden for enterprises, Stockholm.- The World Bank (2006): Doing Business 2007. How to reform, <a href=\"http:\/\/www.doingbusiness.org\">www.doingbusiness.org<\/a> .- World Economic Forum (2006): Global Competitiveness Report (2006-2007), <a href=\"http:\/\/www.weforum.org\">www.weforum.org<\/a> .<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Abbau von administrativen Belastungen f\u00fcr Unternehmen ist f\u00fcr die Schweiz von vitalem Interesse. Hierbei ist es sinnvoll, sich an internationalen Erfahrungen zu orientieren und f\u00fcr die Schweiz massgeschneiderte L\u00f6sungen zu entwickeln. 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