{"id":123942,"date":"2007-07-01T12:00:00","date_gmt":"2007-07-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2007\/07\/grob-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:44:03","modified_gmt":"2023-08-23T21:44:03","slug":"grob-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2007\/07\/grob-3\/","title":{"rendered":"Nachrichten\u00fcbermittlung &#8211; beeindruckende Dynamik, hohes Wachstumspotenzial"},"content":{"rendered":"<p>Die von der Nachrichten\u00fcbermittlung (Post und Telekommunikation) erbrachten Dienstleistungen z\u00e4hlen zu den zentralen Standortfaktoren der Schweizer Volkswirtschaft. Daneben ist die Branche aber auch Quelle gesamtwirtschaftlichen Wachstums. W\u00e4hrend der Telekommunikationsmarkt als Haupttreiber der Dynamik der j\u00fcngsten Vergangenheit identifiziert werden kann, muss dem Postmarkt hinsichtlich der Wachstumsperformance ein bescheideneres Zeugnis ausgestellt werden. Dem dichten Poststellennetz ist letztlich aber zu verdanken, dass die Nachrichten\u00fcbermittlung als Gesamtbranche in allen Regionen der Schweiz einen substanziellen Wertsch\u00f6pfungsbeitrag leistet. Angesichts des technologischen Fortschritts und des branchenweiten Strebens nach Effizienzsteigerungen ist zu erwarten, dass die Nachrichten\u00fcbermittlung auch zuk\u00fcnftig \u00fcberdurchschnittlich expandieren wird.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200707_11_Grob_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Schl\u00fcsselbranche<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZur Wahrung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit ben\u00f6tigt die kleine und offene Schweizer Volkswirtschaft optimale Rahmenbedingungen. Diese ergeben sich aus der Summe verschiedener Standortfaktoren, zu denen &#8211; neben einem vorteilhaften Steuersystem und einem ausreichenden Angebot an hoch qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften &#8211; insbesondere eine g\u00fcnstige Branchenstruktur zu z\u00e4hlen ist. F\u00fcr den zuk\u00fcnftigen Erfolg unserer Volkswirtschaft ist es deshalb von entscheidender Bedeutung, dass die Schl\u00fcsselbranchen, welche rund 85% der gesamten Schweizer Exporte generieren und daher als Haupttreiber der wirtschaftlichen Expansion identifiziert werden k\u00f6nnen, in ihrem Heimmarkt eine hochwertige und leistungsstarke Dienstleistungsstruktur vorfinden. \u00a0Bei der Bereitstellung dieser prim\u00e4r binnenorientierten Dienstleistungen nimmt die Nachrichten\u00fcbermittlung eine Schl\u00fcsselposition ein. Die Unternehmen dieser Branche leisten zwar lediglich einen kleinen direkten Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung (2005: 2,9%) und besch\u00e4ftigen mit rund 2% auch nur einen geringen Teil der Schweizer Erwerbst\u00e4tigen. Die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung der Nachrichten\u00fcbermittlung begr\u00fcndet sich daher vielmehr \u00fcber indirekte Kan\u00e4le und definiert sich anhand der vielf\u00e4ltigen und innovativen Palette an Kommunikationsdienstleistungen, die wirtschaftliches Handeln \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen.&#13;<\/p>\n<h2>R\u00fcckgang der Besch\u00e4ftigtenzahlen und starke Wachstumsbeschleunigung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Jahr 2005 z\u00e4hlte die gesamte Branche insgesamt 81000 Besch\u00e4ftigte, wovon zwei Drittel auf die Postdienste entfielen. W\u00e4hrend die Besch\u00e4ftigtenzahlen in der Telekommunikation seit Mitte der Neunzigerjahre relativ konstant blieben, vollzog sich auf dem Postmarkt ein starker Besch\u00e4ftigungsr\u00fcckgang, der dazu f\u00fchrte, dass in der Nachrichten\u00fcbermittlung zwischen 1995 und 2005 insgesamt rund 20% der Arbeitspl\u00e4tze verloren gingen. Diesem kr\u00e4ftigen R\u00fcckgang steht die Wertsch\u00f6pfungsentwicklung der Gesamtbranche gegen\u00fcber, welche aufzeigt, dass sich der seit den Achtzigerjahren \u00fcberdurchschnittliche Wachstumsrhythmus in der zweiten H\u00e4lfte der Neunzigerjahre stark beschleunigt hat: Zwischen 1998 und 2005 betrug das durchschnittliche j\u00e4hrliche Wachstum mehr als 9%.&#13;<\/p>\n<h2>Grosse Schubkraft des Telekommunikationsmarktes<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nUm diese Entwicklungen detaillierter analysieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die strukturellen Rahmenbedingungen des Marktes der Nachrichten\u00fcbermittlung betrachtet werden.\u00a0Zun\u00e4chst gilt es festzuhalten, dass praktisch der gesamte Post- und Telekommunikationsmarkt bis Ende der Neunzigerjahre vom staatlichen Monopolisten PTT bedient wurde und von den ausl\u00e4ndischen M\u00e4rkten weit gehend abgeschottet war. Das Dienstleistungsangebot und die Preise wurden demnach nicht von Marktmechanismen bestimmt; der Effizienz- und Innovationsdruck war aufgrund der fehlenden Konkurrenz gering. Mit der \u00d6ffnung des Telekommunikationsmarktes ab 1998 und dem darauf folgenden Markteintritt neuer Anbieter \u00e4nderten die Rahmenbedingungen schlagartig. Besonders eindr\u00fccklich l\u00e4sst sich dies am R\u00fcckgang der Endkundenpreise demonstrieren, welche sich beispielsweise im Mobilfunk zwischen 1998 und 2006 praktisch halbiert haben. Die partielle Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes ebnete zudem den Weg f\u00fcr die z\u00fcgige und fl\u00e4chendeckende Verbreitung der ab Mitte der Neunzigerjahre immer st\u00e4rker nachgefragten mobilen Kommunikations- und Internettechnologien. W\u00e4hrend die Besch\u00e4ftigtenzahlen im liberalisierten Markt nicht anstiegen, kann davon ausgegangen werden, dass dieser Nachfrageschub eine stark expansive Wirkung auf die Wertsch\u00f6pfungsentwicklung aus\u00fcbte. Aufgrund des hohen Innovationspotenzials der Telekommunikationsbranche, welches sich aus dem \u00fcberdurchschnittlichen Anteil der hoch qualifizierten Arbeitskr\u00e4fte von 31% (Durchschnitt Schweiz: 23%) ableiten l\u00e4sst, d\u00fcrfte die hierf\u00fcr notwendige Erh\u00f6hung des Produktivit\u00e4tsniveaus jedenfalls keine limitierende Rolle gespielt haben. \u00a0Da nur Wertsch\u00f6pfungszahlen f\u00fcr die gesamte Nachrichten\u00fcbermittlung ausgewiesen werden, fehlt letztlich die n\u00f6tige Datengrundlage zur exakten Quantifizierung der Wachstumszahlen des Telekommunikationsmarktes. Um diesbez\u00fcglich eine Einsch\u00e4tzung vornehmen zu k\u00f6nnen, ist eine Betrachtung des Postmarktes unumg\u00e4nglich.&#13;<\/p>\n<h2>Bescheidenere Wachstumsentwicklung des Postmarktes<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Gegensatz zum Telekommunikationsmarkt wurde die monopolistische Struktur des Postmarktes erst 2004 mit der Lockerung des Paketpostmonopols angetastet. Im April 2006 erfolgte dann die Senkung des Briefpostmonopols auf 100 Gramm. Da diese \u00d6ffnung lediglich rund 11% Prozent des gesamten Briefpostvolumens erfasst und die Marktzutrittsschranken f\u00fcr alternative Anbieter aufgrund der Kosten f\u00fcr den Aufbau der notwendigen Infrastruktur sehr hoch sind, hat sich im Postmarkt bis heute kein belebender Wettbewerb etabliert. Hinzu kommen weitere Indikatoren, welche auf eine eher schwache Wertsch\u00f6pfungsentwicklung des Postmarktes hindeuten. Ein erster Anhaltspunkt liefert der markante R\u00fcckgang der von der Schweizer Post zwischen 2001 und 2005 bearbeiteten Brief- und Paketsendungen (-37% resp. -40%), welcher nicht mit der Teil\u00f6ffnung des Postmarktes im Jahr 2004 erkl\u00e4rt werden kann. Weiter d\u00fcrfte sich das zur landesweiten Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Postdienstleistungen erforderliche dichte Poststellennetz ebenfalls wachstumsd\u00e4mpfend ausgewirkt haben. Da die Schweizer Post allerdings von Gesetzes wegen zu dieser fl\u00e4chendeckenden Grundversorgung verpflichtet wird, sind Rationalisierungen in diesem Bereich \u00e4usserst heikel und nur schwer realisierbar. \u00a0Schliesslich lassen auch \u00dcberlegungen zur Produktivit\u00e4tsentwicklung im Postmarkt eher auf ein gebremstes Wertsch\u00f6pfungswachstum schliessen. W\u00e4hrend der eingangs erw\u00e4hnte substanzielle R\u00fcckgang der Besch\u00e4ftigtenzahl den strukturellen Wandel und damit verbundene Effizienzgewinne anzeigt, l\u00e4sst der gleichzeitige Anstieg der Anzahl Arbeitsst\u00e4tten (13% zwischen 1995 und 2005) Zweifel aufkommen, ob diese Entwicklung die Arbeitsproduktivit\u00e4t erheblich zu steigern vermochte. Ferner kann festgestellt werden, dass der Anteil der hoch qualifizierten Arbeitnehmender im Postmarkt mit 6% ausgesprochen niedrig ist, was sich entsprechend unvorteilhaft auf das Innovationspotenzial und somit auf die Produktivit\u00e4t der Branche auswirken d\u00fcrfte.\u00a0Aus diesen Ausf\u00fchrungen kann der Schluss gezogen werden, dass die Wachstumskadenz des Telekommunikationsmarktes diejenige des Postmarktes seit Ende der Neunzigerjahre deutlich \u00fcbertroffen hat. Dies bedeutet, dass die Telekommunikation w\u00e4hrend dieser Zeitspanne trotz geringerem Gewicht der entscheidende Treiber hinter dem entfesselten Wachstum der Nachrichten\u00fcbermittlung war.&#13;<\/p>\n<h2>Konzentration in den Zentren<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Nachrichten\u00fcbermittlung leistet &#8211; haupts\u00e4chlich aufgrund des fl\u00e4chendeckenden Poststellennetzes &#8211; in s\u00e4mtlichen Landesregionen einen Beitrag zur regionalen Wertsch\u00f6pfung. Dieser Beitrag \u00fcberschreitet allerdings nur in Ausnahmef\u00e4llen die 5%-Grenze. Am bedeutendsten ist die Nachrichten\u00fcbermittlung in der Stadtregion Bern, wo sich die Hauptsitze der wichtigsten Unternehmen der Branche befinden und insgesamt rund 8% der regionalen Wertsch\u00f6pfung durch Telekommunikations- und Postdienstleistungen erwirtschaftet werden. Aber auch in eher l\u00e4ndlichen Kantonen (haupts\u00e4chlich Graub\u00fcnden, Tessin und Wallis) finden sich Regionen, in denen die Nachrichten\u00fcbermittlung aufgrund der allgemein geringeren Pr\u00e4senz von Industrie- und Dienstleistungsbetrieben ein deutlich \u00fcberdurchschnittliches Gewicht besitzt. \u00a0Die Verteilung der absoluten Wertsch\u00f6pfungszahlen offenbart allerdings den starken Kontrast zwischen Stadt und Land: W\u00e4hrend in den Regionen der f\u00fcnf gr\u00f6ssten St\u00e4dte rund die H\u00e4lfte des Mehrwerts der gesamten Branche entsteht, verteilen sich die anderen 50% relativ homogen \u00fcber die verbleibenden hundert Regionen. Das h\u00f6chste Wertsch\u00f6pfungsniveau wird in der Stadtregion Bern erreicht (2005: 2,2 Mrd. Fr.).&#13;<\/p>\n<h2>Gute Positionierung im internationalen Vergleich<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Vergleich mit einer internationa-len L\u00e4nderauswahl zeigt, dass die Schwei-zer Nachrichten\u00fcbermittlung hinsichtlich Wachstum und Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Wertsch\u00f6pfung sehr nahe beim westeurop\u00e4ischen Mittel liegt, das sich aus 17 Staaten berechnet. Neben Schweden, wo die Nachrichten\u00fcbermittlung einen \u00fcberdurchschnittlichen Wertsch\u00f6pfungsanteil generiert, f\u00e4llt insbesondere die Wachstumsperformance des Vereinigten K\u00f6nigreichs und der Niederlande auf, welche sich zumindest teilweise mit der bereits fr\u00fch erfolgten Liberalisierung der Nachrichtenm\u00e4rkte begr\u00fcnden l\u00e4sst (UK: fr\u00fche Achtzigerjahre, NL: erste H\u00e4lfte Neunzigerjahre).\u00a0W\u00e4hrend die Schweizer Nachrichten\u00fcbermittlung also nicht ganz mit der Wachstumskadenz der Branche in den Vergleichsl\u00e4ndern mithalten kann, geh\u00f6rt sie punkto Produktivit\u00e4tsniveau und -dynamik im internationalen Kontext eindeutig zur Spitzengruppe. Nur in Schweden und Italien waren die Telekommunikations- und Postangestellten im Jahr 2005 im Durchschnitt produktiver. Bei der Gegen\u00fcberstellung der Produktivit\u00e4tsentwicklung im Zeitraum nach der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes (1998 bis 2005) schnitten die Schweizer sogar noch besser ab, da sie einzig von ihren italienischen Kollegen \u00fcberfl\u00fcgelt wurden.\u00a0Die Schweizer Nachrichten\u00fcbermittlung schneidet auch in zahlreichen weiteren Benchmarks vorteilhaft ab. Stellvertretend hierf\u00fcr sei die von der OECD im Dezember 2006 ermittelte Dichte von Breitband-Internetanschl\u00fcssen erw\u00e4hnt, welche zeigt, dass diese Technologie im gesamten OECD-Raum nur gerade in vier L\u00e4ndern (D\u00e4nemark, Niederlande, Island und S\u00fcdkorea) st\u00e4rker verbreitet ist als in der Schweiz. In der von uns verwendeten L\u00e4nderauswahl belegt die Schweiz sogar den zweiten Rang und \u00fcbertrifft den OECD-Durchschnitt beinahe um das Doppelte. Dieser Erfolg widerspiegelt zum einen den technologischen Fortschritt der Schweizer Volkswirtschaft, belegt zum anderen aber auch die g\u00fcnstigen nachfrage- und angebotsseitigen Rahmenbedingungen in der Schweiz, welche letztlich das Fundament f\u00fcr die dynamische Entwicklung der Nachrichten\u00fcbermittlung bilden.&#13;<\/p>\n<h2>Vielversprechende Perspektiven<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nObwohl traditionelle Segmente der Nachrichten\u00fcbermittlung &#8211; Festnetz- und zunehmend auch Mobiltelefonie sowie der Brief- und Paketpostmarkt &#8211; in der Schweiz einen hohen S\u00e4ttigungsgrad erreicht haben, gestalten sich die Perspektiven f\u00fcr die Branche \u00fcberaus vielversprechend. Kr\u00e4ftige Impulse sind insbesondere vom Telekommunikationssektor zu erwarten, wo der technologische Fortschritt ungebrochen voranschreitet und der Aufbau immer leistungsf\u00e4higerer Netze die T\u00fcren f\u00fcr neue Kommunikationsdimensionen \u00f6ffnet. Ferner ist zu erwarten, dass die erst k\u00fcrzlich erfolgte Entb\u00fcndelung der letzten Meile den Wettbewerb intensivieren und dadurch dem Markt zus\u00e4tzlichen Schub verleihen wird. Auch durch die Expansion der Swisscom ins Ausland k\u00f6nnen aufgrund des Transfers von Know-how und der gezielten Nutzung von Synergien diverse Wachstumspotenziale erschlossen werden. Auf der Seite der Post zeigen Initiativen wie die Neukonzeption der Briefzentren und die laufenden Bestrebungen zur Effizienzsteigerung des Poststellennetzes, dass auch der stark regulierte Postmarkt noch \u00fcber betr\u00e4chtliche Entwicklungspotenziale verf\u00fcgt. Insgesamt kann deshalb davon ausgegangen werden, dass die Nachrichten\u00fcbermittlung auch in der mittleren Frist einen Expansionspfad einschlagen wird, der deutlich \u00fcber dem gesamtwirtschaftlichen Potenzialwachstum liegt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abAnteil der Nachrichten\u00fcbermittlung an der Gesamtwirtschaft, 1980 und 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abEntwicklung der realen Bruttowertsch\u00f6pfung der Nachrichten\u00fcbermittlung im Vergleich zur Gesamtwirtschaft (ohne Nachrichten\u00fcbermittlung), 1980-2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abAnteil der Bruttowertsch\u00f6pfung der Nachrichten\u00fcbermittlung an der Gesamtwirtschaft in den Schweizer MS-Regionen, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 4 \u00abVerteilung der nominalen Bruttowertsch\u00f6pfung der Nachrichten\u00fcbermittlung in den Schweizer MS-Regionen, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 5 \u00abWachstumsbeitrag der Nachrichten\u00fcbermittlung an die Gesamtwirtschaft pro Jahr, 1990-2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 6 \u00abNominale Stundenproduktivit\u00e4t in der Nachrichten\u00fcbermittlung und der Gesamtwirtschaft, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 7 \u00abBreitband-Internetanschl\u00fcsse pro 100 Einwohner, Dezember 2006\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Branche \u00abNachrichten\u00fcbermittlung\u00bb<\/b>&#13;<br \/>\nDie Branchenbezeichnung Nachrichten\u00fcbermittlung entstammt der allgemeinen Systematik der Wirtschaftszweige. Sie umfasst die gesamten Post- und Telekommunikationsdienstleistungen, wobei in letzteren alle Arten der \u00dcbermittlung von Daten und Informationen via Telefon, Internet, Fernsehen und Radio zusammengefasst werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 2: Quellen<\/b>&#13;<br \/>\n&#8211; Bundesamt f\u00fcr Statistik (2002): Noga, Amtliche Systematik der Wirtschaftszweige, Neuenburg.- Bundesamt f\u00fcr Statistik (2006): Eidgen\u00f6ssische Betriebsz\u00e4hlung 2005, Neuenburg.- Eidgen\u00f6ssische Kommunikationskommission ComCom (2007): T\u00e4tigkeitsbericht der ComCom 2006, Bern.- OECD Broadband Statistics to December 2006. Internet: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\">www.oecd.org<\/a> , Rubriken \u00abBy Topic\u00bb, \u00abInformation and Communication Technologies\u00bb.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die von der Nachrichten\u00fcbermittlung (Post und Telekommunikation) erbrachten Dienstleistungen z\u00e4hlen zu den zentralen Standortfaktoren der Schweizer Volkswirtschaft. Daneben ist die Branche aber auch Quelle gesamtwirtschaftlichen Wachstums. W\u00e4hrend der Telekommunikationsmarkt als Haupttreiber der Dynamik der j\u00fcngsten Vergangenheit identifiziert werden kann, muss dem Postmarkt hinsichtlich der Wachstumsperformance ein bescheideneres Zeugnis ausgestellt werden. 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