{"id":124223,"date":"2007-03-01T12:00:00","date_gmt":"2007-03-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2007\/03\/fenn-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:45:15","modified_gmt":"2023-08-23T21:45:15","slug":"fenn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2007\/03\/fenn\/","title":{"rendered":"Effekte des EU-Binnenmarktes f\u00fcr Versicherungen"},"content":{"rendered":"<p>In den vergangenen 15 Jahren hat die Europ\u00e4ische Union (EU) den Sektor der Finanzdienstleistungen schrittweise mit einer Reihe von Richtlinien f\u00fcr Banken und Versicherungen dereguliert. Ziel war die Schaffung eines EU-Binnenmarktes f\u00fcr Finanzdienstleistungen. Zum ersten Mal wurde damit im europ\u00e4ischen Versicherungsmarkt f\u00fcr Privatkunden ein echter Preis- und Produktwettbewerb sowohl im Leben-Bereich als auch im Nichtleben-Bereich eingef\u00fchrt. Mit den Richtlinien wurde das \u00abSingle Passport\u00bb-Konzept umgesetzt, wonach seit 1994 ein Versicherer, der in einem EU-Land eine Bewilligung besitzt, in allen EU-L\u00e4ndern Gesch\u00e4fte t\u00e4tigen kann. Als Nicht-EU-Land ist die Schweiz nicht Teil des EU-Binnenmarkts f\u00fcr Versicherungen. Die Schweizer Versicherungsunternehmen profitieren jedoch von diesen Entwicklungen \u00fcber ihre Niederlassungen in den EU-L\u00e4ndern.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDie schrittweise Liberalisierung der nationalen Versicherungsm\u00e4rkte auf europ\u00e4ischer Ebene hat die Beziehung zwischen Marktstruktur und Performance dieser M\u00e4rkte auf drei Arten beeinflusst:\u00a0&#8211; Konkurrenz von Versicherern aus anderen EU-L\u00e4ndern, die ihre Rechte gem\u00e4ss \u00abSingle Passport\u00bb-Konzept wahrnehmen;\u00a0&#8211; Markteintritt von Versicherern aus anderen EU-L\u00e4ndern, die im Heimmarkt neue Niederlassungen er\u00f6ffnen oder \u00fcbernehmen;\u00a0&#8211; Fusionen und \u00dcbernahmen (M&amp;As) in grosser Zahl im europ\u00e4ischen Versicherungsmarkt. Zwischen 1990 und 2002 waren europ\u00e4ische Versicherer an 2595 M&amp;As beteiligt; bei 1669 davon kam es zu einem F\u00fchrungswechsel.\u00a0\u00a0F\u00fcr die Schaffung eines Einheitsmarktes sprach haupts\u00e4chlich die Aussicht auf Kosteneinsparungen. Diese sollten einerseits durch den versch\u00e4rften Wettbewerb \u00fcber die Landesgrenzen hinaus und die damit verbundene Bereinigung von Ineffizienzen erreicht werden und andererseits durch die Konsolidierung \u00fcber M&amp;As und damit verbundene Skaleneffekte. Ein Nebeneffekt des Konsolidierungsprozesses besteht allerdings darin, dass die Position der Unternehmen in ihrem Heimmarkt durch die wachsende Gr\u00f6sse gest\u00e4rkt wird. Das kann zur Folge haben, dass die Wettbewerbsanreize f\u00fcr Innovationen und zur Kostensenkung mittels Bereinigung von Ineffizienzen geschm\u00e4lert werden.&#13;<\/p>\n<h2>Grenzen bisheriger Forschungsarbeiten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nTrotz dieser substanziellen Ver\u00e4nderungen im europ\u00e4ischen Markt f\u00fcr Finanzdienstleistungen existieren bisher nur wenige Forschungsarbeiten zu den wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Entwicklung. Dies gilt namentlich f\u00fcr den Versicherungsmarkt, dessen Marktstruktur einschneidende Ver\u00e4nderungen erfahren hat. Nachfolgend ein \u00dcberblick der gemachten Studien zu diesem Thema:\u00a0&#8211; Gem\u00e4ss Sch\u00e4tzungen von Barros (1996) zum portugiesischen Autoversicherungsmarkt bewirkte die Deregulierung eine klare Abnahme koordinierter Entscheidungen. Die Liberalisierung hatte also einen positiven Einfluss auf den Wettbewerb. \u00a0&#8211; Die Untersuchung der direkten Auswirkungen der Deregulierung auf die Effi-zienz von deutschen und britischen Lebensversicherern von Rees und Kessner (2000) lieferten &#8211; allerdings relativ unsichere &#8211; Hinweise daf\u00fcr, dass die weniger starke Regulierung, der Wettbewerb und die Konkursgefahr zu einer Angleichung des Effizienzstandards vieler Unternehmen an die Besten f\u00fchrten. \u00a0&#8211; Auch Cummins und Rubio-Misas (2001) kamen im Rahmen einer Data Envelopment Analysis (DEA) zum Schluss, dass die Konsolidierung in der Versicherungsbranche Spaniens zwischen 1989 und 1998 zu wesentlichen Effizienzsteigerungen und Preissenkungen sowohl im Lebenals auch im Nichtleben-Bereich f\u00fchrten. \u00a0&#8211; Cummins und Weiss (2004) st\u00fctzen sich bei Ihrer Analyse zu den Auswirkungen der Fusionen und \u00dcbernahmen in der europ\u00e4ischen Versicherungsbranche von 1990-2002 f\u00fcr den Shareholder Value auf eine Ereignisstudie. Sie stellten einen deutlich positiven Einfluss der grenz\u00fcberschreitenden M&amp;A-Transaktionen fest; bei nationalen Transaktionen hingegen fielen die Ergebnisse nicht eindeutig aus. \u00a0&#8211; Eine Studie zu den Auswirkungen der Deregulierung im italienischen Markt f\u00fcr Motorfahrzeugversicherungen von Turchetti und Daraio (2004) ergab, dass die Kosteneffizienz und die Gesamtfaktorproduktivit\u00e4t im untersuchten Zeitraum (1982-2000) zunahm, namentlich in der zweiten H\u00e4lfte der Neunzigerjahre, also nach der Deregulierung. \u00a0&#8211; Schliesslich analysierten Bikker und Leuvensteijn (2005) den Wettbewerb und die Effizienz in der niederl\u00e4ndischen Lebensversicherungsbranche anhand verschiedener Faktoren, welche die Wettbewerbssituation in einem Markt beeinflussen k\u00f6nnen. Alle f\u00fcnf Indikatoren lassen auf einen begrenzten Wettbewerb im niederl\u00e4ndischen Versicherungsmarkt schliessen. Angesichts des Aggregationsgrads der Arbeit und der Tatsache, dass m\u00f6glicherweise relevante institutionelle Gegebenheiten nicht ber\u00fccksichtigt wurden, scheint jedoch bei der Interpretation dieser Ergebnisse eine gewisse Vorsicht geboten.&#13;<\/p>\n<h2>Wie Kosteneffizienz im europ\u00e4ischen Versicherungsmarkt messen?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Ziel des aktuell im Centre for Risk and Insurance Studies an der Nottingham University Business School laufenden Forschungsprojekts ist es, die Kosteneffizienz im europ\u00e4ischen Versicherungssektor mittels einer \u00abStochastic Frontier Analysis\u00bb (SFA) zu modellieren und zu messen. Damit lassen sich &#8211; unter Ber\u00fccksichtigung von Unternehmensgr\u00f6sse und Marktstruktur &#8211; Anhaltspunkte zur Effizienz in den einzelnen L\u00e4ndern und \u00fcber deren Entwicklung in einem bestimmten Zeitraum gewinnen. Einer der wichtigsten Vorteile der SFA bei der Sch\u00e4tzung von Cost Frontiers (siehe Kasten 1 Eine (Best Practice) Cost Frontier ist definiert als Mindestkosten (C) zur Produktion einer bestimmten Output-Einheit (x) bei gegebenen Input-Preisen (p): C = C (x, p)Weil bei allen reellen Daten sowohl Messfehler als auch Ineffizienzen auftreten, m\u00fcssen diese Komponenten bei einer Sch\u00e4tzung der Best Practice Cost Frontier ausgeklammert werden. Die Stochastic Frontier Analysis (SFA) bietet einen L\u00f6sungsansatz f\u00fcr dieses Problem. Das Konzept der SFA wurde von Aigner, Lovell und Schmidt (1977) eingef\u00fchrt. Durch explizite Annahmen \u00fcber die Verteilung der Messfehler und die Ineffizienz spezifischer Unternehmen l\u00e4sst sich die Frontier sch\u00e4tzen, und es lassen sich positive und negative Skaleneffekte identifizieren. Auch eine Ver\u00e4nderung der Frontier im Laufe eines Beobachtungszeitraumes l\u00e4sst sich sch\u00e4tzen. Damit kann der Anteil des technologischen Fortschritts am Produktivit\u00e4tswachstum eruiert werden.) besteht darin, dass zwischen Messfehlern und systematischen Ineffizienzen unterschieden werden kann.\u00a0Als wichtigste Datenquelle wurden die Eurothesys-Daten von Standard and Poor&#8217;s \u00fcber Versicherungsunternehmen aus 15 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern f\u00fcr die Jahre 1995-2003 herangezogen. Diese enthalten u.a. Daten zu Belgien, D\u00e4nemark, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, \u00d6sterreich, Portugal, Spanien, Schweden und der Schweiz. Der europ\u00e4ische Versicherungsmarkt zeichnet sich durch das Nebeneinander verschiedener Organisationsformen aus. Einerseits gibt es zahlreiche multinationale Grosskonzerne, die Lebens- und andere Versicherungen \u00fcber eine Reihe von zum Teil auf bestimmte Produktlinien spezialisierte Niederlassungen verkaufen. Diese Niederlassungen k\u00f6nnen ihre T\u00e4tigkeit jedoch zu Regulations- und Marktwertzwecken in konsolidierten Konten ausweisen. Sie verf\u00fcgen normalerweise \u00fcber einen (unterschiedlichen) Grad an Unabh\u00e4ngigkeit in ihrer Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit und konkurrieren mit einer grossen Anzahl vollst\u00e4ndig unabh\u00e4ngiger Unternehmen, die auf das Lebenoder das Nichtleben-Gesch\u00e4ft spezialisiert oder in beiden Bereichen aktiv sein k\u00f6nnen.\u00a0Anhand der Eurothesys-Daten konnten wir f\u00fcr jedes Unternehmen und jedes Jahr konsistente Messungen zu den Betriebskosten vornehmen. Die Kosten sind definiert als Gesamtverwaltungsaufwand vor aktivierten Abschlusskosten, einschliesslich Aufwendungen f\u00fcr die Verwaltung von Kapitalanlagen und Schadenregulierungskosten gem\u00e4ss versicherungstechnischer bzw. nichtversicherungstechnischer Erfolgsrechnung per Jahresende.\u00a0In der Fachliteratur gab es eine breite, ungel\u00f6ste Debatte \u00fcber die geeignete Methode zur Messung der Produktion von Versicherungsfirmen. Vgl. Cummins und Weiss (2000), S. 791-793. Unseres Erachtens entspricht das von den Versicherern an die Versicherten gelieferte Produkt am ehesten dem erwarteten aktuellen Wert der k\u00fcnftigen Forderungen, die aufgrund der Policen vermutlich bezahlt werden m\u00fcssen. Da es sich bei diesem Wert um eine latente, nicht beobachtbare Variable handelt, muss sie mittels Proxy-Variablen gemessen werden. F\u00fcr eine Ann\u00e4herung an den Output von Versicherungsunternehmen verwenden wir deshalb den Nettoschadenaufwand f\u00fcr Leben- bzw. Nichtleben-Policen. Dieser entspricht f\u00fcr beide Gesch\u00e4ftsbereiche den geleisteten Bruttozahlungen, abz\u00fcglich der R\u00fcckerstattungen von R\u00fcckversicherern, plus Deckungsr\u00fcckstellungserh\u00f6hung, plus Beitragsr\u00fcckerstattung, aber vor Schadenregulierungskosten. Der Nettoschadenaufwand l\u00e4sst sich f\u00fcr Leben- und Nichtleben-Versicherer anhand der versicherungstechnischen Erfolgsrechnung per Jahresende berechnen.\u00a0Die Angaben zu Gesamtkapital und Reserven, versicherungstechnischen R\u00fcckstellungen und \u00fcbrigem Fremdkapital stammen von Eurothesys. Wir gehen davon aus, dass es sich beim Fremdkapital und bei der Arbeit um variable Inputs handelt, die sich kurzfristig ver\u00e4ndern lassen. Dar\u00fcber hinaus nehmen wir an, dass Gesamtkapital, Reserven und versicherungstechnische R\u00fcckstellungen feste Input-Gr\u00f6ssen sind, die \u00fcber einen langen Zeitraum aufgebaut wurden und nicht sofort angepasst werden k\u00f6nnen Vgl. Berger, Cummins, Weiss und Zi (2000)..\u00a0Bei den Input-Preisen benutzen wir eine versicherungsspezifische Lohnvariable und eine Zinsvariable f\u00fcr die Sch\u00e4tzung der Fremdkapitalkosten. Die Lohnvariable wurde aus den nominalen Lohndaten der Kategorie \u00abVersicherungen (ohne Sozialversicherung)\u00bb von Eurostat vom Oktober \u00fcbernommen. Die Zinsvariable wurde anhand der S\u00e4tze f\u00fcr langfristige Staatsanleihen gesch\u00e4tzt. Angaben von Eurostat und den Zentralbanken verschiedener L\u00e4nder.&#13;<\/p>\n<h2>Erste Ergebnisse des laufenden Forschungsprojektes<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie von uns gesch\u00e4tzten Cost Frontiers f\u00fcr europ\u00e4ische Leben- und Nichtleben-Spezialisten sowie in beiden Bereichen t\u00e4tige Konzerne passen gut zu den verf\u00fcgbaren Daten. Allerdings bestehen klare, signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen L\u00e4ndern, die m\u00f6glicherweise in Zusammenhang mit unterschiedlichen Rechnungslegungs- und Regulierungssystemen sowie der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der lokalen M\u00e4rkte stehen. Was die \u00abForm\u00bb dieser Frontiers betrifft, scheint diese in allen Gesch\u00e4ftsbereichen einheitlich, mit substanziell zunehmenden Skalenertr\u00e4gen. Ebenfalls gepr\u00fcft wurde die Ver\u00e4nderung hinsichtlich Skaleneffizienz. Dabei ergaben sich f\u00fcr alle Bereiche sehr signifikante Steigerungen der Skaleneffizienz als Folge des Wachstums der durchschnittlichen Firmengr\u00f6sse und der damit verbundenen Skalenertr\u00e4ge. Insbesondere im Lebengesch\u00e4ft dominierten diese Skaleneffizienz-Verbesserungen die relativ geringen Ver\u00e4nderungen im Bereich des technischen Fortschritts und der Ineffizienzen (\u00abX-Ineffizienz\u00bb). Falls sich \u00fcberhaupt etwas ge\u00e4ndert hat, kam es im Lebengesch\u00e4ft in diesen Produktivit\u00e4tsbereichen zu Verschlechterungen, wenn auch in den meisten Jahren die Skaleneffizienzsteigerungen so gross waren, dass insgesamt eine Produktionszunahme resultierte (siehe Grafik 1). Die Liberalisie-rung des europ\u00e4ischen Lebensversicherungssektors d\u00fcrfte dazu beigetragen haben, dass der Shareholder Value in erster Linie durch einen anhaltenden Wachstums- und Konsolidierungstrend gesteigert wurde, was m\u00f6glicherweise die Anreize f\u00fcr Innovationen und zur Beseitigung von Ineffizienzen schm\u00e4lerte.&#13;<\/p>\n<h2>Unterschiedliche Effizienzsteigerungen in den einzelnen L\u00e4ndern<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin Vergleich zwischen den einzelnen L\u00e4ndern zeigt, dass gewisse europ\u00e4ische L\u00e4nder beim grenz\u00fcberschreitenden Handel mit Versicherungsleistungen eindeutig ein st\u00e4rkeres Wachstum zu verzeichnen hatten als andere (siehe Grafik 2). Wichtig ist nun die Beantwortung der Frage, ob die relative Offenheit gewisser Versicherungsm\u00e4rkte in Europa seit 1994 dazu gef\u00fchrt hat, dass die Versicherer in gewissen L\u00e4ndern st\u00e4rker an Effizienz gewannen als in anderen. Diese Frage ist Gegenstand unserer aktuellen Forschungsarbeit.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abKomponenten des Produktivit\u00e4tswachstums, Lebensversicherungsspezialisten 1996-2003\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abInternationaler Vergleich: Importe von Versicherungsleistungen, 1985-2004\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Cost Frontier &#8211; Definition Eine (Best Practice) Cost Frontier ist definiert als Mindestkosten (C) zur Produktion einer bestimmten Output-Einheit (x) bei gegebenen Input-Preisen (p): C = C (x, p)Weil bei allen reellen Daten sowohl Messfehler als auch Ineffizienzen auftreten, m\u00fcssen diese Komponenten bei einer Sch\u00e4tzung der Best Practice Cost Frontier ausgeklammert werden. Die Stochastic Frontier Analysis (SFA) bietet einen L\u00f6sungsansatz f\u00fcr dieses Problem. Das Konzept der SFA wurde von Aigner, Lovell und Schmidt (1977) eingef\u00fchrt. Durch explizite Annahmen \u00fcber die Verteilung der Messfehler und die Ineffizienz spezifischer Unternehmen l\u00e4sst sich die Frontier sch\u00e4tzen, und es lassen sich positive und negative Skaleneffekte identifizieren. Auch eine Ver\u00e4nderung der Frontier im Laufe eines Beobachtungszeitraumes l\u00e4sst sich sch\u00e4tzen. Damit kann der Anteil des technologischen Fortschritts am Produktivit\u00e4tswachstum eruiert werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen 15 Jahren hat die Europ\u00e4ische Union (EU) den Sektor der Finanzdienstleistungen schrittweise mit einer Reihe von Richtlinien f\u00fcr Banken und Versicherungen dereguliert. Ziel war die Schaffung eines EU-Binnenmarktes f\u00fcr Finanzdienstleistungen. 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