{"id":124468,"date":"2006-11-01T12:00:00","date_gmt":"2006-11-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/11\/jaeggi-6\/"},"modified":"2023-08-23T23:46:00","modified_gmt":"2023-08-23T21:46:00","slug":"jaeggi-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2006\/11\/jaeggi-5\/","title":{"rendered":"Verteilung des Weltwirtschaftswachstums"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer Durststrecke zu Beginn des neuen Jahrtausends erholte sich die Weltwirtschaft in den letzten beiden Jahren auf breiter Ebene. Laut dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) wuchs die Weltwirtschaft in den letzten Jahren so stark wie seit Beginn der Siebzigerjahre nicht mehr. Im Jahr 2004 betrug das globale Wirtschaftswachstum 5,3% und 2005 noch 4,9%. Im laufenden Jahr rechnet der IWF wieder mit einer leichten Beschleunigung auf 5,1%. Das hohe Wachstum war indes nur teilweise den westlichen Industrienationen zu verdanken. Vor allem die Emerging Markets der Bric-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) trugen einen beachtlichen Anteil zum globalen Wachstum bei.&#13;<\/p>\n<h2>Globale Tendenzen der letzten Jahre<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBeinahe w\u00e4hrend des gesamten letzten Jahrhunderts wurde die Entwicklung der Weltwirtschaft vor allem durch die grossen Industrienationen Europas und Nordamerikas bestimmt. Erst gegen Mitte der Achtzigerjahre gewannen aufstrebende ostasiatische Nationen &#8211; allen voran Japan und S\u00fcdkorea &#8211; an Gewicht und schafften insbesondere durch die Besetzung von Schl\u00fcsselindustrien den Wandel von Agrarzu Industriestaaten. W\u00e4hrend jedoch Japan zu Beginn der Neunzigerjahre aufgrund des Platzens der \u00abBubble-Economy\u00bb in eine tiefe Krise rutschte, begann der nach wie vor anhaltende Aufschwung von China und Indien.&#13;<\/p>\n<h2>China auf dem Vormarsch<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nBei einer Betrachtung der Anteile einzelner L\u00e4nder an der Weltwirtschaft er\u00f6ffnen sich interessante Aspekte. W\u00e4hrend der Beitrag der Schweiz zum globalen BIP im letzten Jahr lediglich 0,4% betrug, steuerten die USA beachtliche 19,7% bei. \u00a0Beiden L\u00e4ndern ist jedoch gemeinsam, dass ihr Anteil an der Weltwirtschaft seit 1980 nicht mehr gewachsen ist. Dies ist vor allem auf die stark gestiegene Bedeutung der Volkswirtschaft Chinas zur\u00fcckzuf\u00fchren: Das Land, das 1980 nur gerade 3,5% zum Welt-BIP beitrug, verzeichnete 2005 bereits einen Anteil von 16,8%. Nach Marktwechselkursen gilt die Volksrepublik China momentan noch als sechstgr\u00f6sste Volkswirtschaft der Welt. In der kaufkraftbereinigten Rangliste rangiert sie aber bereits auf dem zweiten Platz und k\u00f6nnte, sofern das bisherige Wachstumstempo beibehalten wird, die US-Wirtschaft bereits in vier Jahren \u00fcberholen!&#13;<\/p>\n<h2>Europa verliert an Boden<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nFasst man einzelne L\u00e4nder zu Gruppen zusammen, werden die globalen Ver\u00e4nderungen deutlich (siehe Grafik 1). W\u00e4hrend sich der Anteil des nordamerikanischen Wirtschaftsraums (USA und Kanada) nur leicht verringerte, verlor Europa massiv an Gewicht: 1980 wurden noch etwas mehr als 28% des globalen BIP in Europa erwirtschaftet; 2005 waren es noch 22%. Die in den Achtzigerjahren aufstrebenden asiatischen L\u00e4nder (ohne China) konnten zwar ihre Anteile bis Mitte der Neunzigerjahre ausweiten, verloren diese jedoch im Zuge der Asienkrise wieder und befanden sich im letzten Jahr erneut auf dem Niveau von 1980. \u00a0Als beeindruckend erweist sich die Expansion der Bric-Staaten, welche sich in den letzten Jahren zur bedeutendsten L\u00e4ndergruppe entwickelt haben. Da viele der bisher f\u00fchrenden Industrienationen in den letzten Jahren mit einem tiefen Wachstum zu k\u00e4mpfen hatten, wandten sich die Investoren vermehrt dieser heterogenen Staatengruppe zu. W\u00e4hrend Brasilien und Russland vor allem als Rohstofferzeuger auftraten, entwickelten sich Indien und China zu konkurrenzf\u00e4higen Industrienationen. Unterstrichen wird die wachsende Bedeutung der Bric-Staaten auch mit einer Betrachtung der Direktinvestitionen: 2003 flossen bereits 15% der weltweiten Direktinvestitionen in die Bric-Staaten; 1980 waren es erst knapp 4%. Quelle: Unctad.&#13;<\/p>\n<h2>Entwicklungsl\u00e4nder profitieren von hohen Rohstoffpreisen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEinige afrikanische L\u00e4nder &#8211; allen voran Nigeria und Angola &#8211; verzeichneten dank den stark gestiegenen Rohstoffpreisen (Roh\u00f6l, Erdgas, Uran, Kupfer, Gold und Kaffee) in den letzten Jahren das st\u00e4rkste Wachstum seit \u00fcber 30 Jahren. \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr die gas- und \u00f6lexportierenden L\u00e4nder Lateinamerikas. Insgesamt war jedoch S\u00fcdamerika in den letzten Jahren die am schw\u00e4chsten wachsende Region unter den Entwicklungsl\u00e4ndern. Trotz der momentanen Rohstoffpreis-Hausse gelingt es vielen Entwicklungsl\u00e4ndern Afrikas und S\u00fcdamerikas nach wie vor nicht, ihre weltwirtschaftliche Bedeutung markant zu steigern.&#13;<\/p>\n<h2>Regionale Konzentration des Wachstums &#8211; der Gini-Index<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNeben der H\u00f6he des weltwirtschaftlichen Wachstums ist auch die Auspr\u00e4gung der regionalen Konzentration von Interesse. Um festzustellen, wie breit das Wachstum auf verschiedene L\u00e4nder abgest\u00fctzt ist, l\u00e4sst sich ein so genannter Gini-Index bilden. Diese Masszahl, welche definitionsgem\u00e4ss zwischen 0 und 1 liegt, gibt Aufschluss \u00fcber die Verteilungsgleichheit des Wachstums. Je n\u00e4her der Wert des Gini-Index bei 1 liegt, desto einseitiger konzentriert sich das globale Wachstum auf einzelne L\u00e4nder. Ein Gini-Index nahe bei 0 bedeutet dagegen eine ausgewogene Verteilung; d.h. alle L\u00e4nder tragen &#8211; gemessen an ihrer Wirtschaftskraft &#8211; \u00e4hnlich viel zum gesamten Wachstum des Welt-BIP bei.\u00a0Grafik 2 zeigt einen negativen Zusammenhang zwischen dem Gini-Index und dem weltwirtschaftlichen Wachstum. In weltwirtschaftlich schwachen Jahren erleiden viele L\u00e4nder eine Rezession und tragen nicht oder sogar negativ zum Wachstum bei. Die positiven Wachstumsraten konzentrieren sich nur auf wenige L\u00e4nder, was einen Anstieg des Gini-Index zur Folge hat. In expansiven Phasen partizipieren jedoch die meisten L\u00e4nder am Aufschwung und tragen damit positiv zum Wachstum bei, so dass die Konzentration &#8211; und entsprechend der Gini-Index &#8211; gering ist. Auch f\u00fcr die derzeitige Phase (2004 bis 2007) gilt dieses Muster: Da viele L\u00e4nder momentan einen Aufschwung erleben, ist das Weltwirtschaftswachstum sehr breit abgest\u00fctzt und der berechnete Gini-Index entsprechend klein.&#13;<\/p>\n<h2>Hoher Beitrag der Bric-Staaten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nWie aus der Entwicklung der Anteile am Welt-BIP bereits zu vermuten war, verbergen sich hinter der insgesamt niedrigen weltwirtschaftlichen Konzentration wesentliche Wachstumsverschiebungen (siehe Grafik 3). So tragen die vier gr\u00f6ssten europ\u00e4ischen L\u00e4nder (Deutschland, Frankreich, Italien und Grossbritannien) bereits seit Jahren immer weniger zum weltwirtschaftlichen Wachstum bei, w\u00e4hrend die Emerging Markets der Bric-Staaten ihren Wachstumsbeitrag best\u00e4ndig erh\u00f6ht haben. Die USA konnten ihren Beitrag zum Weltwachstum weit gehend behaupten. Die drei Gruppen (Bric, USA, EU4) zusammengenommen sind f\u00fcr rund zwei Drittel des Weltwirtschaftswachstum verantwortlich, was in etwa auch ihrem Anteil am Welt-BIP entspricht.&#13;<\/p>\n<h2>Ausblick<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Sommer 2006 haben sich die Anzeichen gemehrt, dass das bislang ausgesprochen lebhafte Weltwirtschaftswachstum leicht an Schwung einb\u00fcssen wird. Insbesondere in den USA d\u00fcrfte sich das Wirtschaftswachstum im Zuge der Abk\u00fchlung am Immobilienmarkt sp\u00fcrbar abschw\u00e4chen. Nach einer Prognose f\u00fcr 5,1% im laufenden Jahr prognostiziert der IWF jedoch nur eine geringe Abschw\u00e4chung auf 4,9% im Jahr 2007.\u00a0In den kommenden Jahren scheinen vor allem die Industrienationen Europas und Nordamerikas weiter an Terrain gegen\u00fcber den Bric-Staaten einzub\u00fcssen. Obwohl bereits als gewichtigste L\u00e4ndergruppe im globalen BIP vertreten, besitzen die Bric-Staaten &#8211; gemessen am durchschnittlichen Einkommen &#8211; nach wie vor einen massiven Aufholbedarf. So betr\u00e4gt deren Pro-Kopf-BIP immer noch lediglich ein Bruchteil dessen (im Durchschnitt ca. 20%), was in den westlichen Industrienationen pro Kopf verdient wird.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abAnteile von L\u00e4ndergruppen an der Weltwirtschaft, 1980 und 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abWeltwirtschaftswachstum und Gini-Index, 1981-2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abWachstumsbeitr\u00e4ge von L\u00e4ndergruppen zum Welt-BIP, 1981-2007\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Berechnung des Welt-BIP zu Kaufkraftparit\u00e4ten Um ein Weltwirtschaftswachstum zu berechnen, muss das BIP aller L\u00e4nder in eine globale W\u00e4hrung (h\u00e4ufig in US-Dollar) umgerechnet und aggregiert werden. Dazu stehen vor allem zwei unterschiedliche Konzepte zur Verf\u00fcgung: Einerseits k\u00f6nnen die Aggregate zu Marktwechselkursen umgerechnet werden (z.B. Jahresdurchschnitte); andererseits findet die Methode der Kaufkraftparit\u00e4ten Anwendung. Verwendet man Marktwechselkurse, so wird vernachl\u00e4ssigt, dass sich die Kaufkraft in verschiedenen L\u00e4ndern zum Teil markant voneinander unterscheidet. Vor allem Entwicklungsl\u00e4nder mit einer unterbewerteten W\u00e4hrung weisen ihr BIP gemessen in US-Dollar tendenziell tiefer aus. Internationale Organisationen &#8211; wie die OECD und der IWF &#8211; bevorzugen die Methode der Kaufkraftparit\u00e4ten und korrigieren daher die Wechselkursumrechnung um die empirisch gesch\u00e4tzte Kaufkraft, um die Wirtschaftsleistung von verschiedenen L\u00e4ndern angemessen vergleichen zu k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Literatur &#8211; Gulde, Anne Marie und Schulze-Ghattas, Marianne (1993): Purchasing Power Parity Based Weights for World Economic Outlook, IWF Staff Studies for the World Economic Outlook, Dezember, S. 106-123 ( <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/wefs\/1993\/eng\/studies\/pdf\/93WEOss3\">www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/wefs\/1993\/eng\/studies\/pdf\/93WEOss3<\/a> .pdf).- IWF (2006): World Economic Outlook. Financial Systems and Economic Cycles, September ( <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2006\/02\/pdf\/weo0906\">www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/weo\/2006\/02\/pdf\/weo0906<\/a> .pdf).- Unctad (2005): World Investment Report 2005, Transnational Corporations and the Internationalization of R&amp;D ( <a href=\"http:\/\/www.unctad.org\/en\/docs\/wir2005_en\">www.unctad.org\/en\/docs\/wir2005_en<\/a> .pdf).<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Durststrecke zu Beginn des neuen Jahrtausends erholte sich die Weltwirtschaft in den letzten beiden Jahren auf breiter Ebene. Laut dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) wuchs die Weltwirtschaft in den letzten Jahren so stark wie seit Beginn der Siebzigerjahre nicht mehr. Im Jahr 2004 betrug das globale Wirtschaftswachstum 5,3% und 2005 noch 4,9%. Im laufenden [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":3072,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":3072,"seco_co_author":null,"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Dr. rer. oec., Leiter Ressort Wachstum und Wettbewerbspolitik, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco), Bern","seco_author_post_occupation_fr":"Chef du secteur Croissance et politique de la concurrence, Secr\u00e9tariat d\u2019\u00c9tat \u00e0 l\u2019\u00e9conomie (Seco), Berne","seco_co_authors_post_ocupation":null,"short_title":"","post_lead":"","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":124471,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"9387","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/5536254c2db5f"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124468"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3072"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=124468"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124468\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128349,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124468\/revisions\/128349"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3072"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=124468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=124468"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=124468"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=124468"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=124468"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=124468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}