{"id":124569,"date":"2006-10-01T12:00:00","date_gmt":"2006-10-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/10\/lalive-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:46:39","modified_gmt":"2023-08-23T21:46:39","slug":"lalive-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2006\/10\/lalive-3\/","title":{"rendered":"Makro\u00f6konomische Effekte der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die gesamtwirtschaftliche Arbeitslosigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Die drei wichtigsten Komponenten der aktiven arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) der Schweiz sind Besch\u00e4ftigungsprogramme, Zwischenverdienste und Kursmassnahmen. Verm\u00f6gen diese Massnahmen das Ziel einer Senkung der aggregierten Arbeitslosigkeit zu erreichen? Und wenn ja, in welchem Umfang? Die Studie betritt zur Beantwortung dieser Fragen insofern Neuland, als ein stringenter theoretischer Rahmen verwendet wird, welcher die Dynamik des gesamten Arbeitsmarktes abbildet. Die Resultate zeigen, dass das Ziel einer Reduktion der Arbeitslosenquote durch alle drei Massnahmen erreicht wird. Das gilt jedoch nicht notwendigerweise f\u00fcr das Ziel einer Steigerung der Besch\u00e4ftigungsquote auf regul\u00e4ren Stellen.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200610_08_Lalive_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"243\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Vorgehen und Fragestellung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Studie fokussiert auf den Effekt von arbeitsmarktlichen Massnahmen der Schweiz auf die gesamtwirtschaftliche Arbeitslosigkeit. Im Gegensatz zu mikro\u00f6konometrischen Evaluationsstudien, die Massnahmeneffekte auf Basis eines Vergleichs zwischen Teilnehmern und Nichtteilnehmern absch\u00e4tzen, steht die gesamtwirtschaftliche Perspektive im Vordergrund. Um einer solchen Sicht Rechnung zu tragen, wird die Dynamik des gesamten Arbeitsmarktes in einem theoretischen Search-Matching-Modell Vgl. Mortensen, Pissarides (1994). abgebildet. Auf diese Weise k\u00f6nnen makro\u00f6konomische Effekte der Arbeitsmarktpolitik identifiziert werden, die in mikro\u00f6konometrischen Evaluationsstudien ausgeblendet sind. Eine solche makro\u00f6konomische Simulationsstudie (\u00abKalibrierung\u00bb) existiert bis dato f\u00fcr die Schweiz nicht.\u00a0Die Untersuchung konzentriert sich auf die Beantwortung der folgenden beiden Fragen, denen aus wirtschaftspolitischer Sicht zentrale Bedeutung zukommt:\u00a01. Senken die AMM die Arbeitslosigkeit im Vergleich zur (hypothetischen) Situation ohne solche Massnahmen?\u00a02. Welche Eigenschaften der AMM sind entscheidend f\u00fcr den erfolgreichen Einsatz solcher Massnahmen?\u00a0\u00a0In einem ersten Schritt wurden die einzelnen AMM in ein makro\u00f6konomisches Modell des schweizerischen Arbeitsmarktes integriert. Dieses Modell basiert auf Annahmen \u00fcber die Wirkungen der AMM auf die Suchanreize f\u00fcr Stellensuchende sowie auf die Anreize von Firmen, offene Stellen auszuschreiben. Die spezifischen Annahmen basieren auf Plausibilit\u00e4ts\u00fcberlegung; sie k\u00f6nnen aber auch durch empirische Evidenz f\u00fcr \u00e4hnliche Programme aus anderen L\u00e4ndern gest\u00fctzt werden. Um die gesamtwirtschaftlichen Effekte abzusch\u00e4tzen, werden die zentralen Parameter des Modells so gew\u00e4hlt, dass sie den auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt empirisch beobachteten Gr\u00f6ssenordnungen entsprechen. F\u00fcr Parameter, die nicht direkt beobachtbar sind, werden Werte herangezogen, die auch in vergleichbaren internationalen Studien zugrunde gelegt wurden. Zahlreiche Robustheitstests zeigen, dass sich die Resultate nicht stark \u00e4ndern, wenn die Annahmen \u00fcber solche exogenen Parameter variiert werden.\u00a0Die einzelnen Modelle werden so kalibriert, dass die folgenden Gr\u00f6ssen der Situation in der Schweiz entsprechend abgebildet werden: \u00a0&#8211; Arbeitslosenquote;\u00a0&#8211; Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit;\u00a0&#8211; Zugangsraten in Programme;\u00a0&#8211; Zugangsrate in Arbeitslosigkeit;\u00a0&#8211; in mikro\u00f6konometrischen Evaluationsstudien gesch\u00e4tzte Erfolgsindikatoren f\u00fcr AMM (\u00abTreatment-Effekte\u00bb). \u00a0\u00a0Ausgehend von dieser Basissimulation wird zum einen die hypothetische Situation untersucht, in der es keine AMM gibt (Frage 1). Zum anderen wird analysiert, wie sich eine ver\u00e4nderte Ausgestaltung der einzelnen Massnahmen &#8211; wie etwa eine verst\u00e4rkte Zuweisung zu einzelnen Programmen, eine erh\u00f6hte Pr\u00e4senzzeit etc. &#8211; auf die gesamtwirtschaftliche Arbeitslosigkeit auswirkt (Frage 2).&#13;<\/p>\n<h2>Wirkungen der einzelnen AMM<\/h2>\n<p>&#13;<\/p>\n<h3>Besch\u00e4ftigungsprogramme<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nBesch\u00e4ftigungsprogramme reduzieren sowohl die Arbeitslosenquote als auch die Quote der Stellensuchenden. Gem\u00e4ss unserer Basissimulation senken Besch\u00e4ftigungsprogramme die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte, jene der Stellensuchenden um 0,1 Prozentpunkte. Der Grund ist folgender: Um zu vermeiden, einem Besch\u00e4ftigungsprogramm zugewiesen zu werden, suchen Arbeitslose intensiver nach Jobs als in einem System ohne Besch\u00e4ftigungsprogramme. Selbst wenn der Treatment-Effekt dieser Programme negativ ist (wie das in mikro\u00f6konometrischen Evaluationsstudien f\u00fcr die Schweiz festgestellt wurde), ergibt sich eine Reduktion der aggregierten Arbeitslosigkeit.\u00a0Die Politikparameter f\u00fcr Besch\u00e4ftigungsprogramme sind die Pr\u00e4senzzeit in solchen Programmen und die Zuweisungsrate in solche Programme. Wird die Pr\u00e4senzzeit verdoppelt (von 40% auf 80% eines Vollzeitjobs), so verst\u00e4rkt sich der oben gesch\u00e4tzte Sucheffekt. Die Arbeitslosenquote w\u00fcrde ebenso wie die Stellensuchendenquote um weitere 0,2 Prozentpunkte sinken. Wird dagegen die Zuweisungsrate verdoppelt (von 2,5% auf 5% pro Quartal), reduziert sich die Arbeitslosenquote um 0,3 Punkte; die Stellensuchendenquote sinkt jedoch kaum. Dies liegt daran, dass die h\u00f6here Anzahl von Programmteilnehmenden den aggregierten Abfluss aus Arbeitslosigkeit reduziert, obwohl die Abgangsrate f\u00fcr arbeitslose Nichtteilnehmende ansteigt.\u00a0Die Reduktion der Anzahl Stellensuchender und Arbeitsloser durch die Existenz von Besch\u00e4ftigungsprogrammen wird in der Kalibrierung durch den Droheffekt dieser Massnahme erzeugt. Weil arbeitslose Individuen vermeiden wollen, einem Besch\u00e4ftigungsprogramm zugewiesen zu werden, werden sie intensiver nach einer regul\u00e4ren Stelle suchen. Studien \u00fcber vergleichbare Programme f\u00fcr die USA sowie f\u00fcr Australien zeigen, dass ein solcher Droheffekt quantitativ von Bedeutung ist.&#13;<\/p>\n<h3>Zwischenverdienst<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie M\u00f6glichkeit eines Zwischenverdienstes f\u00fchrt zu einer deutlichen Reduktion der Arbeitslosenquote von 4,4% auf 3,5%. Hingegen steigt die Stellensuchendenquote, in der tempor\u00e4r auf Zwischenverdienststellen Besch\u00e4ftigte enthalten sind, deutlich an auf 5,1%. Der Grund daf\u00fcr ist eine Verdr\u00e4ngung von regul\u00e4ren Stellen durch Zwischenverdienststellen. Demzufolge w\u00fcrde die aggregierte Besch\u00e4ftigung (Zwischenverdienst plus regul\u00e4re Stellen) zwar um 0,9 Punkte zunehmen, die Anzahl Personen auf regul\u00e4ren (Vollzeit-)Stellen hingegen um 0,7 Punkte sinken.\u00a0Die Simulation basiert auf der Annahme, dass die Arbeitszeit bei Stellen, welche durch Zwischenverdienst gef\u00f6rdert werden, auf 40% einer Vollzeitstelle beschr\u00e4nkt ist. Wird dieser Teilzeitfaktor auf 80% erh\u00f6ht, w\u00fcrde die Arbeitslosenquote wieder deutlich ansteigen (auf 4,3%), die Stellensuchendenquote aber ebenso deutlich sinken (auf 4,5%). Dies liegt daran, dass der Anreiz eines Arbeitslosen, eine solche Stelle anzunehmen, deutlich abnimmt. Zwischenverdiener haben bei gegebenen Suchanstrengungen zwar bessere Chancen, einen regul\u00e4ren Job zu finden; eine l\u00e4ngere Arbeitszeit erh\u00f6ht aber die Kosten der Jobsuche, was die Attraktivit\u00e4t eines Zwischenverdienstes reduziert. Das bedeutet, dass Firmen f\u00fcr solche Stellen h\u00f6here L\u00f6hne anbieten m\u00fcssen, sodass weniger solche Stellen ausgeschrieben werden. Insgesamt wird sich der Anteil Personen auf Zwischenverdienststellen stark reduzieren.\u00a0Weitere Simulationen zeigen, dass diese Effekte umso st\u00e4rker sind, je grossz\u00fcgiger das Arbeitslosenversicherungssystem ausgestaltet ist. W\u00e4re die Einkommensersatzrate generell 80% und nicht 70%, wie f\u00fcr die meisten Arbeitslosen der Schweiz, w\u00fcrden sich die oben genannten Effekte mehr als verdoppeln. Dieser verst\u00e4rkende Effekt kommt deshalb zustande, weil die Ersatzquote die Kompensationszahlung f\u00fcr einen Zwischenverdiener determiniert. F\u00fcr Firmen wird die Ausschreibung von Zwischenverdienststellen bei Personen mit einer hohen Ersatzquote kosteng\u00fcnstiger.&#13;<\/p>\n<h3>Bewerbungskurs<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nBewerbungskurse zielen darauf ab, die Stellensuche von arbeitslosen Personen effizienter zu gestalten. Die Einf\u00fchrung von Bewerbungskursen bewirkt eine Reduktion der Stellensuchendenquote von 4,4% auf 4,3% und eine Reduktion der Arbeitslosenquote von 4,4% auf 3,2%. Das bedeutet, dass 26,4% aller Arbeitslosen irgendwann im Laufe ihrer Arbeitslosigkeit an einem Bewerbungskurs teilnehmen.\u00a0Verglichen mit einem System ohne Bewerbungskurse sind die Anreize f\u00fcr stellensuchende Personen, sich um eine neue Stelle zu bem\u00fchen, nicht eindeutig. Nichtteilnehmer k\u00f6nnten einen Anreiz haben, intensiver nach einer neuen Stelle zu suchen, um nicht an einem Bewerbungskurs teilnehmen zu m\u00fcssen. Ist ein solcher Kurs allerdings sehr erfolgreich, so haben arbeitslose Personen einen st\u00e4rkeren Anreiz, sich solchen Kursen zuweisen zu lassen, daf\u00fcr aber weniger intensiv nach einer neuen Stelle zu suchen. In Simulationen, in welchen die Suchanstrengungen endogen bestimmt werden, dominiert der letztere Effekt. F\u00fcr den Fall, dass viele stellensuchende Personen in vergleichsweise erfolgreichen Kursen sind, steigt die aggregierte Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit (und somit sinkt die durchschnittliche Verweildauer in Arbeitslosigkeit). Deshalb ist ein Arbeitsmarkt mit Bewerbungskursen durch eine tiefere Stellensuchendenquote gekennzeichnet. Dieser Effekt ist umso st\u00e4rker, je h\u00f6her die Einkommensersatzrate, die Zuweisungsrate in Bewerbungskurse sowie die f\u00fcr diese Kurse erforderliche Pr\u00e4senzzeit ist.&#13;<\/p>\n<h3>Weiterbildungskurs<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Arbeitsmarkt, der unserer Untersuchung zugrunde liegt, ist durch Qualifikationsverlust bei lang andauernder Arbeitslosigkeit gekennzeichnet. Qualifikation kann im Grundmodell einerseits \u00fcber Weiterbildung \u00abon-the-job\u00bb und andererseits \u00fcber den Besuch von Weiterbildungskursen gewonnen werden. Unsere Simulationen gehen &#8211; in \u00dcbereinstimmung mit bisherigen mikro\u00f6konometrischen Evaluationsstudien f\u00fcr die Schweiz &#8211; davon aus, dass die Teilnahme an einem Kurs den Absolventen nicht automatisch rascher zu einem Job verhilft. Dies bedeutet, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit eines Kurses geringer als 100% ist. Die Studie weist daher Resultate f\u00fcr eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 50% als auch von 100% aus.\u00a0In der Basissimulation mit Weiterbildungskursen betr\u00e4gt die Arbeitslosenquote 3,7%. Die Quote der kursteilnehmenden Personen (inkl. gegenw\u00e4rtiger und vormaliger Kursteilnehmer) schl\u00e4gt allerdings mit 1,1% zu Buche, wodurch sich eine Stellensuchendenquote von 4,8% ergibt. Im Arbeitsmarkt ohne Weiterbildungskurse sind rund 4,1% aller Erwerbspersonen Stellensuchende; davon sind 1,5% qualifiziert und 2,6% unqualifiziert.\u00a0Weiterbildungskurse haben den Vorteil, die Qualifikationsstruktur des Arbeitskr\u00e4ftepotenzials deutlich zu verbessern. Im Arbeitsmarkt ohne Weiterbildungskurse sind 37% aller arbeitssuchenden Personen qualifiziert; im Arbeitsmarkt mit Kursen sind es 46%. Dieser Qualifikationserfolg ist jedoch mit Kosten verbunden. Neben den Kosten der Bereitstellung solcher Kurse schl\u00e4gt auch die Zeit, die Personen in diesen Massnahmen verbringen, zu Buche. Die Stellensuchendenquote in der (hypothetischen) Situation ohne Kurse betr\u00e4gt 4,1%, in derjenigen mit Kursen 4,8%.\u00a0Diese Resultate bleiben (qualitativ) unver\u00e4ndert, wenn sich die Erfolgswahrscheinlichkeit von Kursen auf 100% verdoppelt. Die Qualifikationsstruktur verbessert sich leicht; die Arbeitslosenquote geht auf 3,6% und die Stellensuchendenquote auf 4,6% zur\u00fcck. Insgesamt bleibt die Stellensuchendenquote mit Kursen h\u00f6her als in der Situation ohne Kurse.\u00a0Als eine m\u00f6gliche Alternative bietet sich die F\u00f6rderung von Qualifizierungsmassnahmen bei Firmen an. Die Kalibrierung eines Modells, in dem die Qualifikation (oder Requalifikation) von Arbeitern \u00abon-the-job\u00bb erh\u00f6ht wird, zeigt st\u00e4rkere Auswirkungen auf die Qualifikationsstruktur, da sich vor allem unter den Besch\u00e4ftigten der Anteil der Unqualifizierten stark reduzieren w\u00fcrde. Zudem w\u00fcrde die Quote der Stellensuchenden geringf\u00fcgig um 0,1 Prozentpunkte sinken.&#13;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Resultate zeigen, dass das Ziel einer Reduktion der Arbeitslosenquote durchwegs erreicht wird, dasjenige einer Steigerung der Besch\u00e4ftigungsquote auf regul\u00e4ren Stellen hingegen nicht unbedingt. So f\u00fchrt der Zwischenverdienst zu insgesamt deutlich mehr Stellen, verdr\u00e4ngt aber regul\u00e4re Stellen zugunsten von subventionierten Zwischenverdienststellen. Weiterbildungskurse verbessern zwar die Qualifikationsstruktur, erh\u00f6hen aber auch die Anzahl Stellensuchender. Besch\u00e4ftigungsprogramme und Bewerbungskurse reduzieren die Stellensuchendenquote.\u00a0Generell l\u00e4sst unsere Simulation den Schluss zu, dass arbeitsmarktliche Massnahmen die Funktionsweise des Arbeitsmarktes stark beeinflussen k\u00f6nnen. Die gesamtwirtschaftlichen Besch\u00e4ftigungswirkungen m\u00fcssen dabei nicht notwendigerweise im Einklang mit den mikro\u00f6konometrisch gesch\u00e4tzten Teilnahmeeffekten stehen, wie das Beispiel von Besch\u00e4ftigungsprogrammen zeigt. Mikro-Studien weisen f\u00fcr solche Programme eine Verschlechterung der Arbeitsmarktaussichten von Teilnehmenden aus. Vgl. Gerfin und Lechner (2000). Ber\u00fccksichtigt man allerdings, dass solche Programme auch die Suchanreize der Nichtteilnehmenden steigern, ergeben sich gesamtwirtschaftlich positive Besch\u00e4ftigungseffekte.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abAuswirkungen der AMM auf die Arbeitslosenquote\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abAuswirkungen der AMM auf die Stellensuchendenquote\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Literatur &#8211; Gerfin, M. und Lechner, M. (2000). Evaluationsprogramm Arbeitsmarktpolitik: \u00d6konometrische Evaluation der arbeitsmarktlichen Massnahmen. Beitr\u00e4ge zur Arbeitsmarkpolitik Nr. 7, Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco).- Mortensen, D. und Pissarides, C. (1994). Job Creation and Job Destruction in the Theory of Unemployment. Review of Economic Studies, 61(3), S. 397-415.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die drei wichtigsten Komponenten der aktiven arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) der Schweiz sind Besch\u00e4ftigungsprogramme, Zwischenverdienste und Kursmassnahmen. Verm\u00f6gen diese Massnahmen das Ziel einer Senkung der aggregierten Arbeitslosigkeit zu erreichen? Und wenn ja, in welchem Umfang? 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