{"id":124674,"date":"2006-09-01T12:00:00","date_gmt":"2006-09-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/09\/thoenen-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:47:01","modified_gmt":"2023-08-23T21:47:01","slug":"thoenen-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2006\/09\/thoenen-3\/","title":{"rendered":"Jugend und Arbeit: Eine afrikanische Perspektive"},"content":{"rendered":"<p>Die Jugendarbeitslosigkeit in Afrika s\u00fcdlich der Sahara (Sub-Sahara Afrika) geh\u00f6rt mit 21% zu den weltweit h\u00f6chsten. H\u00e4lt man sich den Anteil der Jugendlichen in Afrikas Bev\u00f6lkerung vor Augen, bedeutet dies ein betr\u00e4chtliches ungenutztes Potenzial. Hohe Jugendarbeitslosigkeit verursacht sowohl f\u00fcr die betroffenen Individuen als auch f\u00fcr die Gesellschaft hohe Kosten. Zu den Ursachen, die Jugendliche auf dem ohnehin kargen Arbeitsmarkt benachteiligen, geh\u00f6ren eine schwache wirtschaftliche Entwicklung, der Mangel an relevanter Bildung und Arbeitserfahrung sowie zum Teil schlechte Gesundheit. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200609_23_Thoenen_01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nIm Jahr 2003 wurde die Anzahl junger Menschen &#8211; definiert als die Altersklasse der 15- bis 24-J\u00e4hrigen &#8211; in Sub-Sahara Afrika auf 138 Millionen gesch\u00e4tzt. Davon waren 28,9 Millionen oder 21% arbeitslos. Verglichen mit anderen Regionen war die Jugendarbeitslosigkeit in dieser Zone am zweith\u00f6chsten (siehe Grafik 1). Eine h\u00f6here Jugendarbeitslosigkeit kannte nur die Region Mittlerer Osten und Nordafrika mit 25,6%. Die Jugendarbeitslosigkeit in Sub-Sahara Afrika liegt also wesentlich h\u00f6her als der globale Durchschnitt, der 14,4% betrug. \u00a0Die Jugendarbeitslosigkeit war 2003 s\u00fcdlich der Sahara 3,5-mal h\u00f6her als die Arbeitslosigkeit unter Erwachsenen. Das Verh\u00e4ltnis ist seit 1993 nur unmerklich gesunken, als die Jugendarbeitslosigkeit 3,6-mal h\u00f6her lag. Die Partizipation der Jugendlichen im Arbeitsmarkt nahm weltweit zwischen 1993 und 2003 von 58,8% auf 54,9% ab. Diese Entwicklung ist haupts\u00e4chlich darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Jugendliche l\u00e4nger in Ausbildung sind. In Sub-Sahara Afrika hingegen stieg die Partizipationsrate von 64,4% auf 65,4%. Die meisten Jugendlichen werden aber nicht vom formellen Arbeitsmarkt absorbiert, sondern m\u00fcssen sich im informellen Sektor mit schlecht bezahlten Jobs und ohne jegliches Netz sozialer Sicherheit durchschlagen.\u00a0Eine weitere Eigenschaft des Arbeitsmarkts in Sub-Sahara Afrika besteht in einem generell erheblichen Unterschied zwischen st\u00e4dtischer und l\u00e4ndlicher Arbeitslosigkeit. In den St\u00e4dten ist die Arbeitslosigkeit h\u00f6her als auf dem Land. Die niedrigere Arbeitslosigkeit auf dem Land kaschiert aber weit verbreitete Unterbesch\u00e4ftigung in familieneigenen landwirtschaftlichen Kleinstbetrieben. So ist die Arbeitslosigkeit in L\u00e4ndern mit einer ausgepr\u00e4gten kommerziellen Landwirtschaft in l\u00e4ndlichen Gebieten wesentlich gr\u00f6sser, wie die Beispiele Kenias sowie Sao Tome und Principes zeigen.\u00a0Merkliche Unterschiede gibt es auch bei den Arbeitslosenzahlen junger M\u00e4nner und Frauen. Die Arbeitslosigkeit ist bei jungen Frauen geringer als bei jungen M\u00e4nnern. So sind in Sub-Sahara Afrika 18,4% der jungen Frauen arbeitslos, verglichen mit 23,1% der jungen M\u00e4nner. Andererseits ist die Erwerbsquote junger Frauen niedriger als diejenige junger M\u00e4nner. Junge Frauen \u00fcben h\u00e4ufig T\u00e4tigkeiten im Haushalt aus, die in keiner Statistik erscheinen. Und selbst wenn sie Arbeit suchen wollen, werden sie oft durch kulturelle Normen und Rollenmodelle in ihrer Wahl eingeschr\u00e4nkt. W\u00e4re der Zugang f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner zum Arbeitsmarkt vergleichbar, w\u00fcrde die niedrigere Arbeitslosigkeit der Frauen aller Wahrscheinlichkeit nach verschwinden.&#13;<\/p>\n<h2>Tief liegende Ursachen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Ursachen f\u00fcr die hohe und andauernde Jugendarbeitslosigkeit in Sub-Sahara Afrika gr\u00fcnden tief. Zu den Ursachen, die Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt benachteiligen, geh\u00f6ren eine geringe Nachfrage aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung, der Mangel an relevanter Bildung und Arbeitserfahrung sowie zum Teil schlechte Gesundheit.&#13;<\/p>\n<h3>Geringe Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Nachfrage nach qualifizierten wie auch unqualifizierten Arbeitskr\u00e4ften ist gering. Dies ist die Folge der schwachen wirtschaftlichen Verfassung vieler Volkswirtschaften in Sub-Sahara Afrika. Schwache wirtschaftliche Aktivit\u00e4t schl\u00e4gt sich in niedrigen Investitionsraten nieder. Eine schleppende wirtschaftlich Entwicklung f\u00fchrt &#8211; zusammen mit einem starken Bev\u00f6lkerungswachstum &#8211; zu einer Knappheit an neuen Stellen. Dies wiederum veranlasst Arbeitgeber, bei der Anstellung von Personal st\u00e4rker nach Ausbildung und Erfahrung zu selektieren. Dies sind aber genau die Bereiche, in denen Jugendliche M\u00fche haben, sich zu beweisen. So sind die Jugendlichen meist die letzten, die angestellt und &#8211; im Falle einer Rezession &#8211; die ersten, die entlassen werden.\u00a0H\u00e4ufig werden Jugendliche durch eine lange und erfolgslose Arbeitssuche entmutigt. So gaben in einer Umfrage in S\u00fcdafrika 47,1% der Jugendlichen an, dass sie die Jobsuche aufgegeben haben, da es in ihrer n\u00e4heren Umgebung keine Stellen gab. 23,5% sagten, dass sie es sich nicht leisten konnten, ein allf\u00e4lliges Busticket zu kaufen, um sich vorstellen zu gehen. Nur gerade 6,9% haben sich beim Arbeitsamt oder bei einer Gewerkschaft als arbeitslos eingeschrieben. In vielen L\u00e4ndern Sub-Sahara Afrikas ist der Arbeitsmarkt wenig ausgereift. So ist es f\u00fcr Arbeitssuchende schwierig zu wissen, wo es offene Stellen gibt. Andererseits f\u00e4llt es Firmen schwer, f\u00fcr offene Stellen angemessen qualifizierten Arbeitskr\u00e4fte zu finden. Dadurch entstehen sowohl f\u00fcr die Arbeitgeber wie auch die Arbeitnehmenden erhebliche Kosten bei der Stellenausschreibung respektive bei der Stellensuche.&#13;<\/p>\n<h3>Bev\u00f6lkerungswachstum<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie prek\u00e4re Situation auf dem Jugendarbeitsmarkt wird weiter durch das starke Bev\u00f6lkerungswachstum versch\u00e4rft. Zwischen 2003 und 2015 wird die Anzahl der Jugendlichen in Sub-Sahara Afrika um 28,2% zunehmen. Dieses Wachstum ist bedeutend h\u00f6her als das in S\u00fcdostasien mit 3,8%. In den industrialisierten L\u00e4ndern wird es w\u00e4hrend des gleichen Zeitraums gar zu einer Schrumpfung der Anzahl Jugendlicher von 3,1% kommen. Das starke Bev\u00f6lkerungswachstum versch\u00e4rft nicht nur die Situation auf dem Arbeitsmarkt f\u00fcr Jugendliche, sondern strapaziert auch die Bildungssysteme, die schon h\u00e4ufig mit niedrigen Einschulungsraten und Kapazit\u00e4tsproblemen k\u00e4mpfen.&#13;<\/p>\n<h3>M\u00e4ngel in den Bildungssystemen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr die erfolgreiche Integration Jugendlicher in den Arbeitsmarkt sind Schulbildung und Berufsbildung von zentraler Bedeutung. Das Bildungsniveau in Sub-Sahara Afrika ist &#8211; verglichen mit den anderen Weltregionen &#8211; niedrig. So ist zum Beispiel die Jugendalphabetisierungsrate mit 76,8% wesentlich tiefer als in Lateinamerika und der Karibik (94,8%) oder in Ostasien (98%), um nur einen Indikator zu nennen. Ein weiteres Problem ist die niedrige Einschulungsrate in Primarschulen. Die Situation wird zus\u00e4tzlich durch hohe Durchfallquoten und Sp\u00e4teinschulungen versch\u00e4rft. Sp\u00e4teinschulungen erh\u00f6hen den Druck auf die Sch\u00fcler, vor Ende der offiziellen Schulzeit die Schule zu verlassen, um ein eigenes Auskommen zu finden. Weiter gibt es Hinweise darauf, dass in den letzten Jahren die private Rendite der Grundausbildung abgenommen hat. Dies und die schlechten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt nach abgeschlossener Ausbildung veranlassen viele Jugendliche, die Schulen vorzeitig zu verlassen.\u00a0Dazu kommt, dass das Bildungssystem in vielen L\u00e4ndern Sub-Sahara Afrikas haupts\u00e4chlich auf die Bed\u00fcrfnisse des \u00f6ffentlichen Sektors ausgerichtet ist. Die Anforderungen der Privatwirtschaft an die Bildung werden vernachl\u00e4ssigt. Es ist daher wichtig, R\u00fcckkopplungsmechanismen in die Bildungssysteme einzubauen, die es der Privatwirtschaft erlauben, ihre Bed\u00fcrfnisse an die Ausbildung in die Lehrpl\u00e4ne einzubringen. Berufslehren und Weiterbildung sind eine M\u00f6glichkeit, Jugendlichen mit oder ohne Schulabschluss die M\u00f6glichkeit zu geben, auf dem Arbeitsmarkt nachgefragte F\u00e4higkeiten zu erlernen. In diesem Bereich gibt es Beispiele aus Kenia, Nigeria und S\u00fcdafrika: Diese L\u00e4nder haben erfolgreich Lehren von kurzer Dauer eingef\u00fchrt, die gemeinsam von Institutionen des \u00f6ffentlichen und des privaten Sektor entworfen und umgesetzt wurden. Eine weitere M\u00f6glichkeit besteht darin, die Aufnahme einer selbstst\u00e4ndigen Besch\u00e4ftigung junger Arbeitsloser zu f\u00f6rdern. Gem\u00e4ss einer Studie Zitiert in Leibbrandt und Mlatsheni (2004). stammt weltweit ein erheblicher Anteil erfolgreicher Neuunternehmer aus der Altersgruppe der 18- bis 34-J\u00e4hrigen.&#13;<\/p>\n<h3>Schlechte Gesundheit und HIV\/Aids<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Gesundheitszustand ist ein weiterer grundlegender Faktor f\u00fcr die Besch\u00e4ftigungschancen Jugendlicher in Sub-Sahara Afrika. Schlechte Gesundheit macht das Lernen wie auch gute Leistung im Beruf schwierig. Mit niedriger Lebenserwartung sinkt auch die erwartete Rendite, die Bildung f\u00fcr den Einzelnen abwirft. Gleichzeitig wird dadurch die Bildung kostspieliger f\u00fcr den Staat. Die HIV\/Aids-Epidemie hat riesige Auswirkungen auf die produktivsten Altersklassen. Grafik 2 zeigt die Verteilung nach Regionen von Jugendlichen, die mit HIV\/Aids leben. So ist der Anteil HIV-positiver junger Frauen in Sub-Sahara Afrika 1,7-mal gr\u00f6sser als in der am zweitschwersten betroffenen Region. Junge Frauen sind 3-mal h\u00e4ufiger von HIV\/Aids betroffen als junge M\u00e4nner. Zus\u00e4tzlich f\u00e4llt die Aufgabe, f\u00fcr kranke Familienmitglieder zu sorgen, meist auf die Frauen und zwingt sie, bezahlte Arbeit aufzugeben.&#13;<\/p>\n<h2>Folgen der erh\u00f6hten Jugendarbeitslosigkeit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn der Hoffnung auf ein besseres Leben mit mehr beruflichen Chancen und gr\u00f6sseren gesellschaftlichen M\u00f6glichkeiten wandern Jugendliche aus l\u00e4ndlichen Gebieten in die St\u00e4dte. Dies f\u00fchrt zu schnell wachsenden St\u00e4dten mit einer damit verbundenen Erh\u00f6hung der Nachfrage nach \u00f6ffentlichen Dienstleistungen und einem Anstieg der Arbeitsuchenden. Die St\u00e4dte k\u00f6nnen meist mit dem hohen Rhythmus der Zuwanderung nicht mithalten. In den St\u00e4dten angekommen, finden sich die Jugendlichen h\u00e4ufig ohne Arbeit und mit einem beschr\u00e4nkten sozialen Netzwerk. Sie sehen sich oft gezwungen, informelle Arbeit anzunehmen. Um zu \u00fcberleben, wenden sich einige auch anderen Aktivit\u00e4ten zu, wie zum Beispiel dem Drogenhandel, der Kriminalit\u00e4t oder der Sexindustrie.\u00a0Die Kosten, die durch Jugendarbeitslosigkeit dem Individuum wie auch der Gesellschaft entstehen, sind hoch. Der Volkswirtschaft geht durch das Nicht-Einbinden Jugendlicher in die produktiven Prozesse der Wirtschaft ein grosses Potenzial verloren. Der Staat verliert potenzielle Einnahmen von Einkommens- und Konsumsteuern. Arbeitslosigkeit kann auch zu schlechter Gesundheit und riskanterem Verhalten f\u00fchren. Dies schl\u00e4gt sich in h\u00f6heren Gesundheitskosten und HIV\/Aids-Infektionenraten nieder. Gem\u00e4ss einer Sch\u00e4tzung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hat HIV\/Aids zum Beispiel das j\u00e4hrliche Pro-Kopf-Wachstum zwischen 1992 und 2000 in 33 L\u00e4ndern Sub-Sahara Afrikas um 0,7 Prozentpunkte pro Jahr reduziert.\u00a0Weiter erh\u00f6hen junge m\u00e4nnliche Arbeitslose das Risiko ziviler Unruhe. Jugendliche Arbeitslose sind die Rekrutierungsbasis f\u00fcr extreme politische Bewegungen und f\u00fcr bewaffnete Gruppierungen. Eine Studie sch\u00e4tzte, dass ein Anstieg um 10 Prozentpunkte in der Einschulungsrate f\u00fcr die Sekundarschule die Wahrscheinlichkeit eines B\u00fcrgerkriegs um 4 Prozentpunkte verringert. Erh\u00f6hte Kriminalit\u00e4t stellt ein Problem f\u00fcr die Entwicklung der Wirtschaft dar. So nannten zum Beispiel ausl\u00e4ndische Investoren Kriminalit\u00e4t als wichtigsten abschreckenden Faktor bei ihrer Investitionsentscheidung in S\u00fcdafrika.&#13;<\/p>\n<h2>L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nJugendarbeitslosigkeit ist ein Problem, das ganzheitlich angegangen werden muss. Ein erster Schritt zur L\u00f6sung ist, dass Jugendliche als Potenzial und nicht als Last f\u00fcr die Gesellschaft wahrgenommen werden. Dazu m\u00fcssen sie in den politischen Prozess miteinbezogen werden. Jugendliche haben in vielen Bereichen Bed\u00fcrfnisse, die sich von denen der Erwachsen klar unterscheiden. Es ist daher wichtig, dass bei der Ausarbeitung von Armutsbek\u00e4mpfungsstrategien den Jugendlichen spezielle Beachtung geschenkt wird. Wird Armut im fr\u00fchen Alter erkannt und bek\u00e4mpft, gibt es gute Chancen, dass eine lebenslange Ver\u00e4nderung herbeigef\u00fchrt werden kann. Weiter m\u00fcssen auch Arbeitsmarktinterventionen auf die Bed\u00fcrfnisse der Jugendlichen angepasst werden. Ein wichtiger Teil sind die obenerw\u00e4hnten Massnahmen im Bildungssystem. F\u00fcr die Privatwirtschaft relevante Kenntnisse und F\u00e4higkeiten m\u00fcssen vermehrt bereits in der Schule erworben werden. Die M\u00f6glichkeit von Berufslehren und Kurzberufslehren sollte wo immer angemessen in Betracht gezogen werden.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abJugendarbeitslosigkeit nach Regionen, 2003\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abAnteil Jugendlicher mit HIV-Infektion nach Regionen, Ende 2003\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<b>Kasten 1: Literatur<\/b>&#13;<br \/>\n&#8211; International Labour Organization (ILO) 2004, Global Employment Trends for Youth, Genf.- Joint United Nations Programme on HIV\/AIDS (UNAIDS) 2004, Report of the Global AIDS Epidemic, Genf.- Leibbrandt M. and C. Mlatsheni 2004, Youth in Sub-Saharan Labor Markets.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jugendarbeitslosigkeit in Afrika s\u00fcdlich der Sahara (Sub-Sahara Afrika) geh\u00f6rt mit 21% zu den weltweit h\u00f6chsten. H\u00e4lt man sich den Anteil der Jugendlichen in Afrikas Bev\u00f6lkerung vor Augen, bedeutet dies ein betr\u00e4chtliches ungenutztes Potenzial. 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