{"id":124704,"date":"2006-07-01T12:00:00","date_gmt":"2006-07-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/07\/duersteler-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:47:03","modified_gmt":"2023-08-23T21:47:03","slug":"duersteler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2006\/07\/duersteler\/","title":{"rendered":"Personenfreiz\u00fcgigkeit als St\u00fctze der Bauwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen der ersten Etappe der Personenfreiz\u00fcgigkeit mit der EU 2005 leisteten rund 93000 Personen aus den EU-15-Staaten kurzfristige Arbeitseins\u00e4tze bis zu 90 Tagen in der Schweiz. \u00dcber ein Drittel dieser Arbeitskr\u00e4fte waren im Baugewerbe t\u00e4tig, und zwar weniger im Bauhauptgewerbe (Hoch- und Tiefbau) als vielmehr im Baunebengewerbe (Ausbau). Der vorliegende Artikel analysiert die im Rahmen der Meldepflicht f\u00fcr Kurzaufenthalter erhobenen Daten aus Sicht der Schweizer Bauwirtschaft. Zudem wird auch der Frage nachgegangen, welchen Einfluss diese erste Etappe der Personenfreiz\u00fcgigkeit 2005 auf die Schweizer Bauwirtschaft hatte.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/200607_21_Duersteler_Inhalt.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nSeit Juni 2004 m\u00fcssen Firmen f\u00fcr Arbeitskr\u00e4fte aus den EU-15- und Efta-Staaten f\u00fcr Kurzaufenthalte bis maximal drei Monate keine amtlichen Bewilligungen mehr einholen. Es gilt nur noch eine so genannte Meldepflicht. F\u00fcr Kurzaufenthalter bis zw\u00f6lf Monate und Daueraufenthalter bestehen dagegen weiterhin Bewilligungspflicht und Kontingente. Diese werden voraussichtlich ab Mitte 2007 schrittweise aufgehoben.\u00a0Normalerweise gilt die Meldepflicht erst ab Perioden von acht Arbeitstagen. Eine strengere Regelung (Meldepflicht ab dem ersten Tag) gilt f\u00fcr das Bau-, Gast-, Reinigungs-, \u00dcberwachungs- und Sicherungsgewerbe. Diese Meldungen werden vom Bundesamt f\u00fcr Migration (BFM) zusammengefasst und bilden die Basis f\u00fcr eventuelle Kontrollen wie auch die statistische Grundlage dieses Artikels.&#13;<\/p>\n<h2>Bauwirtschaft als wichtigste Nutzniesserin der Personenfreiz\u00fcgigkeit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Jahr 2005 weilten aus den EU-15- und Efta-Staaten knapp 93000 Personen f\u00fcr einen durchschnittlichen Arbeitseinsatz von 42,5 Tagen in der Schweiz (siehe Grafik 1). Mehr als ein Drittel dieser Kurzaufenthalter waren in der Bauwirtschaft t\u00e4tig. Es ist anzunehmen, dass dieser Anteil noch gr\u00f6sser ist, da auch aus dem Bereich \u00abPersonenverleih\u00bb ein Grossteil im Baugewerbe zum Einsatz kam. Interessanterweise beanspruchte das Gastgewerbe &#8211; als weitere vermeintlich bedeutende Zielbranche f\u00fcr kurzfristig Erwerbst\u00e4tige &#8211; nur einen Anteil von 8%.&#13;<\/p>\n<h2>Ausgetrockneter Arbeitsmarkt im Baugewerbe<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr Branchenkenner ist diese Entwicklung indessen wenig erstaunlich. Seit dem konjunkturellen Aufschwung der letzten beiden Jahre ist der Arbeitsmarkt der Bauwirtschaft vor allem in den Sommermonaten praktisch ausgetrocknet. Rund 60% des Firmenpersonals stammte gem\u00e4ss Besch\u00e4ftigungsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) im Sommer 2005 aus dem Ausland. Zudem sind qualifizierte Bauleute wie Kranf\u00fchrer oder Kadermitarbeiter in der Schweiz nur in ungen\u00fcgender Zahl vorhanden.\u00a0Dagegen befindet sich die Bauwirtschaft in Deutschland seit geraumer Zeit im Krebsgang, sodass viele qualifizierte deutsche Baufachleute arbeitslos sind. Dies veranlasst sie, Arbeit im benachbarten Ausland zu suchen oder sich ins Ausland vermitteln zu lassen.&#13;<\/p>\n<h2>Viele Meldungen, aber bescheidenes Arbeitsvolumen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nH\u00e4tte die Schweizer Bauwirtschaft nicht die M\u00f6glichkeit gehabt, aufgrund der Liberalisierung des Personenverkehrs in erleichterter Form Personal im EU-Ausland f\u00fcr kurzfristige Arbeitsaufenthalte zu rekrutieren, h\u00e4tten viele Stellen nicht besetzt und das Wachstumspotenzial der Bauwirtschaft nur in geringerem Umfang ausgesch\u00f6pft werden k\u00f6nnen. Allerdings w\u00e4re es falsch anzunehmen, diese zus\u00e4tzlichen Ausl\u00e4nder h\u00e4tten das Wachstum erst erm\u00f6glicht. Denn das geleistete Arbeitsvolumen der Kurzaufenthalter ist trotz allem relativ bescheiden. Im Bauhauptgewerbe beispielsweise erbrachten die Kurzaufenthalter gem\u00e4ss Berechnungen des SBV einen Arbeitsanteil &#8211; in Form von Anteilen an den durchschnittlichen j\u00e4hrlich geleisteten Arbeitstagen &#8211; von nur rund 2%.&#13;<\/p>\n<h2>Deutschschweizer Firmen holen deutsche Arbeitskr\u00e4fte<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Vorfeld der Abstimmung \u00fcber die Ausweitung der Personenfreiz\u00fcgigkeit auf die neuen EU-Staaten im September 2005 standen &#8211; insbesondere in der Bauwirtschaft &#8211; die entsandten Arbeitskr\u00e4fte im Vordergrund der gegnerischen Argumentation. Dabei wurden immer wieder Bef\u00fcrchtungen betreffend Lohndumping und die Nichteinhaltung der Gesamtarbeitsvertr\u00e4ge laut.\u00a0Gem\u00e4ss den Daten des BFM sind \u00fcber die H\u00e4lfte (56%) aller kurzfristig Erwerbst\u00e4tigen EU-B\u00fcrger von Schweizer Firmen geholt worden. Bei 38% handelt sich um von ausl\u00e4ndischen Firmen in die Schweiz entsandte Arbeitskr\u00e4fte. Hinzu kommen rund 6% Selbstst\u00e4ndigerwerbende. Es sind also vor allem Schweizer Firmen, welche im Rahmen des liberalisierten Personenverkehrs Personal im Ausland rekrutieren. Die Problematik der Nichteinhaltung von Gesamtarbeitsvertr\u00e4gen wegen Unkenntnis der schweizerischen Anstellungsbedingungen in den einzelnen Branchen entsch\u00e4rft sich dadurch erheblich, da Schweizer Betriebe die jeweiligen Vorschriften und entsprechenden Risiken kennen.\u00a0Vom Total aller Entsandten kamen zwei Drittel aus Deutschland, die \u00fcbrigen aus Italien, \u00d6sterreich und Frankreich. Aus allen anderen EU-Staaten sind nur vereinzelt Arbeitskr\u00e4fte in die Schweiz beordert worden. Dies ist deshalb interessant, weil von den im Schweizer Bauhauptgewerbe arbeitenden Ausl\u00e4ndern rund die H\u00e4lfte aus Portugal stammt. Zus\u00e4tzliche Portugiesen wurden im Rahmen der Meldepflicht f\u00fcr Kurzeins\u00e4tze jedoch praktisch keine registriert. Vermutlich wirkt hier die Distanz prohibitiv. Insgesamt ist festzuhalten, dass kurzfristig in der Schweiz t\u00e4tige Arbeitnehmende &#8211; nicht nur in der Bauwirtschaft &#8211; praktisch ausschliesslich aus unseren Nachbarstaaten stammen.&#13;<\/p>\n<h2>Mehr Entsandte im Baunebengewerbe<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Baugewerbe weist bez\u00fcglich \u00abEntsenden\/Holen\u00bb im Vergleich zur Gesamtwirtschaft ein leicht anderes Bild auf: In der Bauwirtschaft werden im Gegensatz zur \u00fcbrigen Volkswirtschaft vornehmlich Arbeitskr\u00e4fte &#8211; v.a. von deutschen Firmen &#8211; in die Schweiz entsandt. Diese Entsendung von Personal f\u00fcr kurzfristige Arbeitseins\u00e4tze konzentriert sich indes auf das Baunebengewerbe (78% Entsandte, 13% Geholte, 9% Selbstst\u00e4ndigerwerbende).\u00a0Das Bauhauptgewerbe ist mit einem Anteil von knapp zwei Dritteln an Entsandten etwas weniger betroffen als das Baunebengewerbe. Zudem spielt das Bauhauptgewerbe mit Blick auf die Gesamtzahlen des Baugewerbes nur eine untergeordnete Rolle. Das Baunebengewerbe dominiert mit 74% aller Meldungen die Statistik des Baugewerbes deutlich. Erfahrungen aus der Praxis best\u00e4tigen diese Statistiken, indem sich das Baunebengewerbe vermehrt \u00fcber eine st\u00e4rkere Konkurrenz aus Deutschland beklagt. \u00a0Die Analyse dieser absoluten Zahlen bedarf allerdings einer Vertiefung: Aus der Grafik 2 ist ersichtlich, dass sich im Bauhauptgewerbe die Entsandten nur sehr kurz in der Schweiz aufhalten, die Geholten indessen meist die maximale Aufenthaltsdauer beanspruchen &#8211; der gleiche Sachverhalt wird auch im Baunebengewerbe beobachtet.\u00a0Die meisten der kurzfristig in der Schweiz erwerbst\u00e4tigen ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4fte hielten sich in den Grenzkantonen auf. In den Innerschweizer Kantonen wurden die neuen M\u00f6glichkeiten des freien Personenverkehrs kaum genutzt (siehe Grafik 3).&#13;<\/p>\n<h2>Rund 40 Tage Arbeitseinsatz in der Schweiz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nLaut Zahlen des BFM waren die registrierten Arbeitskr\u00e4fte 2005 durchschnittlich 42,5 Tage (Bau insgesamt 38,5) in der Schweiz t\u00e4tig. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist im Baunebengeringer als im Bauhauptgewerbe. Diese Erkenntnisse widerspiegeln Erfahrungen aus der Praxis: Kleinere Sanit\u00e4roder Fensterinstallationen dauern oftmals nur wenige Tage. Arbeiten an Rohbauten oder Renovationen im Hoch- und Tiefbau hingegen nehmen eine l\u00e4ngere Zeitdauer in Anspruch.&#13;<\/p>\n<h2>Entsandte im Kurzeinsatz &#8211; Geholte h\u00e4ufig im Maximaleinsatz<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Bauhauptgewerbe ist zu beobachten, dass gemeldete Arbeitskr\u00e4fte, welche nur bis ca. 3 Wochen in der Schweiz arbeiteten, fast ausschliesslich entsandt wurden. Hingegen wurde Baustellenpersonal mit einer Einsatzzeit zwischen 81 und 90 Tagen gr\u00f6sstenteils von Schweizer Firmen rekrutiert. Dies l\u00e4sst den Schluss zu, dass wertsch\u00f6pfungsintensivere Arbeiten im Bauhauptgewerbe weiterhin durch Schweizer Unternehmen ausgef\u00fchrt werden, bei kleineren Arbeiten aber auch ausl\u00e4ndische Baufirmen zum Zuge kommen.\u00a0Zudem ist anzunehmen, dass die erleichterte Rekrutierung im Ausland dazu genutzt wird, um konjunkturelle und im Bauhauptgewerbe vor allem auch saisonale Spitzen abzudecken. Diese Schlussfolgerungen werden auch durch die beobachteten saisonalen Schwankungen der Meldungen von bis zu 30% zwischen Spitzenmonaten und Winterzeit sowie durch die grosse Anzahl \u00abGeholter\u00bb f\u00fcr die l\u00e4ngstm\u00f6gliche Verweildauer unterstrichen.&#13;<\/p>\n<h2>Erleichterte Personalrekrutierung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Schweizer Baugewerbe macht also insgesamt von der erleichterten Personalrekrutierung rege Gebrauch, zeigt aber ein uneinheitliches Bild: So entfallen auf das Baunebengewerbe mit Abstand am meisten gemeldete Arbeitskr\u00e4fte. Im Gegensatz zu allen anderen Branchen \u00fcberwiegen hier die entsandten Arbeitskr\u00e4fte. In dieser Branche ist somit von einem leichten zus\u00e4tzlichen Konkurrenzdruck zu sprechen, was auch Erfahrungen aus der Praxis zeigen. Dem ist jedoch anzuf\u00fcgen, dass vermehrt auch Exporte von Leistungen des Baunebengewerbes ins Ausland zu beobachten sind. Die entsandten Arbeitskr\u00e4fte bleiben indes nur f\u00fcr sehr kurze Zeit in der Schweiz.\u00a0Insbesondere im Bauhauptgewerbe werden von Schweizer Unternehmen viele Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr die maximale Dauer von 90 Tagen angestellt. Wertsch\u00f6pfungsintensive Arbeiten werden weiterhin von Schweizer Bauunternehmen get\u00e4tigt.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abAnteil der Meldungen kurzfristiger Arbeitsverh\u00e4ltnisse von EU-\/Efta-B\u00fcrgern in der Schweiz nach Branchen, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abAnzahl Meldungen ausl\u00e4ndischer Arbeitskr\u00e4fte nach Arbeitstagen und Firmensitz (Inland o. Ausland) im Bauhauptgewerbe, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 3 \u00abBauhauptgewerbe: Anteil kurzfristiger Erwerbst\u00e4tigkeit und Annahme der erweiterten Personenfreiz\u00fcgigkeit pro Kanton, 2005\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Baunebengewerbe &#8211; Bauhauptgewerbe Das Baunebengewerbe (auch Ausbaugewerbe genannt) und das Bauhauptgewerbe bilden zusammen das Baugewerbe.Zum Baunebengewerbe z\u00e4hlen Handwerksberufe wie z.B. Elektro-Installateure, Dachdecker, Sanit\u00e4r-Installateure, Maler, Gipser, Fensterbauer, K\u00fcchenbauer oder Bodenleger (vor allem Parkett- und Teppichleger). Typische Berufe des Bauhauptgewerbes sind Maurer, Verkehrswegbauer oder Pfl\u00e4sterer.In der Schweiz produziert das Bauhauptgewerbe rund ein Drittel der Wertsch\u00f6pfung (und der Ums\u00e4tze) des Baugewerbes. Es wird durch den Schweizerischen Baumeisterverband repr\u00e4sentiert. Das Ausbaugewerbe erwirtschaftet die \u00fcbrigen zwei Drittel. Jede Berufsgattung im Baunebengewerbe ist in einem eigenen Verband organisiert.Die gesamte Bauwirtschaft (inkl. Planer und Zulieferer) hat sich im Dachverband Bauenschweiz zusammengeschlossen.Internet: <a href=\"http:\/\/www.bauenschweiz.ch\">www.bauenschweiz.ch<\/a&gt; ; <a href=\"http:\/\/www.baumeister.ch\">www.baumeister.ch<\/a> .&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 2: Erl\u00e4uterungen zu Grafik 3 Pro Kanton wird die Zahl der kurzfristig erwerbst\u00e4tigen Ausl\u00e4nder im Bauhauptgewerbe durch das vom SBV ermittelte Stamm-Baustellenpersonal dividiert. Dies ergibt einen kurzfristig-langfristig-Arbeitskraft-Koeffizienten (kfr-lfr-Koeffizient) f\u00fcr diese Branche. Der Kanton Schaffhausen weist nach diesen Berechnungen den eindeutig h\u00f6chsten Wert auf: Auf eine langfristige Arbeitskraft kommen 1,3 kurzfristig erwerbst\u00e4tige Ausl\u00e4nder. Basel-Stadt zeigt mit rund 0,5 den zweith\u00f6chsten Koeffizienten. Im Schweizer Durchschnitt kommt auf sieben Festanstellungen eine kurzfristig angestellte Arbeitskraft aus dem EU-15-Raum (Koeffizient von 0,14).Die Grafik zeigt ebenfalls den Grad der Zustimmung\/Ablehnung zur Ausweitung der Personenfreiz\u00fcgigkeit auf die neuen EU-Staaten im September 2005. Daraus l\u00e4sst sich eine gewisse \u00dcbereinstimmung zwischen der Ablehnung der Vorlage und der sp\u00e4teren Beanspruchung der erleichterten Rekrutierung ausl\u00e4ndischer Arbeitskr\u00e4fte f\u00fcr Kurzeins\u00e4tze ablesen.Allerdings trifft diese Aussage nur f\u00fcr die Bauwirtschaft zu. Werden die obigen Koeffizienten f\u00fcr die gesamte Schweizer Volkswirtschaft berechnet, ergibt sich kein Zusammenhang zwischen Ausl\u00e4nderzahlen und Abstimmungsergebnis. Anteilm\u00e4ssig am meisten erwerbst\u00e4tige EU-B\u00fcrger in Kurzeins\u00e4tzen \u00fcber alle Branchen hinweg weisen die Kantone Schaffhausen, Graub\u00fcnden, Genf, Tessin, beide Basel, Wallis und Thurgau auf. Die Kantone Z\u00fcrich und Bern liegen &#8211; wegen ihrer absoluten Gr\u00f6sse und der relativen Entfernung zur Landesgrenze des Kantonsgebietes &#8211; am Schluss dieser Rangfolge.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der ersten Etappe der Personenfreiz\u00fcgigkeit mit der EU 2005 leisteten rund 93000 Personen aus den EU-15-Staaten kurzfristige Arbeitseins\u00e4tze bis zu 90 Tagen in der Schweiz. \u00dcber ein Drittel dieser Arbeitskr\u00e4fte waren im Baugewerbe t\u00e4tig, und zwar weniger im Bauhauptgewerbe (Hoch- und Tiefbau) als vielmehr im Baunebengewerbe (Ausbau). 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