{"id":124729,"date":"2006-07-01T12:00:00","date_gmt":"2006-07-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/07\/minsch-guessow-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:47:44","modified_gmt":"2023-08-23T21:47:44","slug":"minsch-guessow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2006\/07\/minsch-guessow\/","title":{"rendered":"Spendenverhalten der Schweizer Bev\u00f6lkerung &#8211; \u00e4rmere Haushalte spenden relativ mehr"},"content":{"rendered":"<p>Erstmals liegen wissenschaftliche Ergebnisse zum Spendenverhalten der Schweizer Bev\u00f6lkerung vor. Eine Umfrage von 1231 Personen der Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft Chur und der Universit\u00e4t St. Gallen zeigt, dass h\u00f6here Einkommen zwar erwartungsgem\u00e4ss mehr spenden, aber dass \u00e4rmere Haushalte einen h\u00f6heren Anteil ihres Einkommens f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Zwecke ausgeben. Gem\u00e4ss einer Modellsch\u00e4tzung haben zudem steigendes Alter, der Zivilstand \u00abverheiratet\u00bb und h\u00f6here Ausbildung einen positiven Einfluss auf die absolute und relative H\u00f6he der Spende.&#13;<\/p>\n<h2>Warum spenden wir? \u00d6konomische Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn den vergangenen Jahren wurden einige Versuche unternommen, das Ph\u00e4nomen der Spende \u00f6konomisch zu erkl\u00e4ren. Dies ist nicht leicht, denn in den meisten F\u00e4llen profitiert die Spenderin oder der Spender nicht pers\u00f6nlich durch das Spenden. Das altruistische Verhalten scheint denn auch dem Konzept des homo oeconomicus diametral zu widersprechen, wenigstens solange man einen egoistischen, nicht-sozialisierten Menschen vor Augen hat. \u00a0Hier greifen neuere Ans\u00e4tze ein. Im Wesentlichen sind drei Erkl\u00e4rungen f\u00fcr das Spenden zu unterscheiden: \u00a0&#8211; Altruistisches Verhalten kann einen Mehrwert f\u00fcr den Menschen bewirken, weil er sich dadurch gut f\u00fchlt. Spenden erh\u00f6ht demnach die Zufriedenheit des Spenders und generiert einen immateriellen Nutzen. In der Literatur wird dieses Motiv mit Warm-glow umschrieben: Es wird einem warm ums Herz, wenn man spendet. Das eigene Wohlbefinden erh\u00f6ht sich, weil wir soziale Verhaltensweisen wie das Spenden in die Tat umsetzen und damit im Grunde genommen unser schlechtes Gewissen gegen\u00fcber Menschen, denen es schlechter geht, beruhigen. Es handelt sich also im Grunde um ein egoistisches Motiv.\u00a0&#8211; Spenden kann als Ausdruck einer altruistischen Grundgesinnung verstanden werden. \u00c4hnlich wie sich der Mensch um seine Familienangeh\u00f6rigen k\u00fcmmert, m\u00f6chte er, dass es auch dem Mitmenschen gut geht. Der Spender freut sich im Gegensatz zur Warm-glow-Erkl\u00e4rung aber erst, wenn es dem Nutzniesser der Spende auch tats\u00e4chlich besser geht. \u00a0&#8211; Schliesslich kann der Mensch auch deswegen spenden, weil er mithelfen m\u00f6chte, ein \u00f6ffentliches, gemeinn\u00fctziges Gut &#8211; wie z.B. ein Krankenhaus oder eine Oper &#8211; zu realisieren. Die Spendenmotivation kann in diesem Fall egoistischer oder altruistischer Natur sein.\u00a0\u00a0In allen drei Erkl\u00e4rungsans\u00e4tzen offenbart sich eine gemeinsame Schwachstelle: Es wird nicht erkl\u00e4rt, woher der altruistische Spendenwunsch kommt bzw. weshalb Spenden ein gutes Gef\u00fchl erzeugt.&#13;<\/p>\n<h2>Reichere Haushalte spenden absolut mehr&#8230;<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Umfrageergebnisse best\u00e4tigen die Erwartung, dass reichere Haushalte mehr spenden als \u00e4rmere. Wie die Grafik 1 zeigt, steigt das Spendenvolumen f\u00fcr alle drei Spendenkategorien fast linear mit dem Einkommen an. Obwohl die Mitgliedschaften eine Versicherungskomponente beinhalten k\u00f6nnen, steigen die Beitr\u00e4ge mit dem Einkommen an. Beispielsweise spenden Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 5000 Franken durchschnittlich 125 Franken pro Jahr f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Organisationen, die gleichzeitig eine Mitgliedschaft anbieten. Die Spenden, die nicht mit einer Mitgliedschaft verbunden sind, betragen f\u00fcr diese Einkommenskategorie 258 Franken. Man beachte, dass die Spenden f\u00fcr die Nothilfe pro Anlassfall angegeben sind. Bei mehreren Vorkommnissen pro Jahr w\u00fcrde die Spendenh\u00f6he dementsprechend ansteigen.&#13;<\/p>\n<h2>&#8230; und \u00e4rmere spenden relativ mehr<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie spannende Frage stellt sich nun, in welchem Verh\u00e4ltnis zum Einkommen gespendet wird. Versp\u00fcrt der Mensch grunds\u00e4tzlich den innerlichen Wunsch zu spenden, dann sollte er einen konstanten Anteil seines verf\u00fcgbaren Einkommens f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Zwecke zur Verf\u00fcgung stellen. In Grafik 2 ist der relative Anteil der Spendensumme zum j\u00e4hrlichen Einkommen abgebildet. Es zeigt sich, dass der Spendenanteil am Einkommen nicht konstant ist, sondern eine U-Form darstellt. Erstaunlicherweise spenden \u00e4rmere Haushalte im Verh\u00e4ltnis zu ihrem Einkommen mehr als reichere. Die U-Form bedeutet, dass zun\u00e4chst die Spende mit steigendem Einkommen unterproportional und ab einem Einkommen von zirka 7000 Franken \u00fcberproportional w\u00e4chst.\u00a0Warum spenden Haushalte mit mittlerem Einkommen unterproportional zum Einkommen und hohe Einkommen \u00fcberproportional? \u00c4rmere Haushalte scheinen sich stark am nominellen Wert der Spende auszurichten. Die Umfrage zeigt, dass viele Spender grunds\u00e4tzlich zirka 250 Franken spenden, unabh\u00e4ngig davon, wie viel sie verdienen. Dieser Wert steigt bis zu einem Einkommen von zirka 7000 Franken nur schwach an, so dass der Anteil sinkt. Danach scheinen die Haushalte zu registrieren, dass sie im Verh\u00e4ltnis zum Einkommen zu wenig spenden und geben mit steigendem Einkommen einen gr\u00f6sseren Teil aus.&#13;<\/p>\n<h2>\u00c4ltere, Verheiratete, Gebildete und Frauen spenden mehr<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Spendenh\u00f6he wird aber nicht nur durch das verf\u00fcgbare Einkommen bestimmt. Um zu testen, ob sozio\u00f6konomische Variablen wie das Alter, der Zivilstand (ledig, verheiratet, verwitwet und geschieden), die Bildung (Obligatorium, Sekundarstufe 2, Akademiker) oder die Zahl der Kinder im Haushalt unter 18 Jahren das Spendenverhalten der Schweizer Bev\u00f6lkerung beeinflussen, wurde ein \u00f6konometrisches Modell gesch\u00e4tzt (siehe Tabelle 1). Mit der Sch\u00e4tzung des absoluten und relativen Spendenbetrags in Abh\u00e4ngigkeit von diesen Variablen k\u00f6nnen zwei Sachverhalte \u00fcberpr\u00fcft werden: Zum einen kann getestet werden, ob der erste Eindruck des linearen Zusammenhangs zwischen absolutem Spendenbetrag und Einkommen und der U-f\u00f6rmige Verlauf zwischen relativem Spendenanteil und Einkommen erh\u00e4rtet wird. Zum anderen zeigen die Sch\u00e4tzungen, ob die Variablen Alter, Zivilstand etc. tats\u00e4chlich einen Einfluss auf die Spende haben. Da das Einkommen etwa mit dem Alter ansteigt, wird durch das Sch\u00e4tzmodell ein m\u00f6glicher zus\u00e4tzlicher Einfluss des Alters auf die Spendenh\u00f6he isoliert. \u00a0Gem\u00e4ss der Modellsch\u00e4tzung wirken neben h\u00f6herem Einkommen auch steigendes Alter, der Zivilstand \u00abverheiratet\u00bb und h\u00f6here Ausbildung positiv auf die absolute und relative Spende. In relativen Termen spenden Personen, die ausschliesslich die obligatorische Schule absolviert haben, weniger als gebildetere Personen. Der quadratische Term von Einkommen ist nur bei der Sch\u00e4tzung f\u00fcr die relative Spende signifikant. Die Sch\u00e4tzung best\u00e4tigt somit nicht nur den linearen bzw. U-f\u00f6rmigen Verlauf des Spendenbetrags bzw. des Spendenanteils nach Einkommen. Das Spendenbed\u00fcrfnis h\u00e4ngt bei konstantem Einkommen auch von Alter, Zivilstand und Bildungsniveau ab:\u00a0&#8211; \u00c4ltere Menschen scheinen mehr auf ihr soziales Gewissen zu h\u00f6ren als j\u00fcngere. Bei gleichem Einkommen spendet eine \u00e4ltere Person absolut wie relativ mehr. 10 Jahre mehr Lebenszeit erh\u00f6hen den j\u00e4hrlichen Spendenbetrag um 155 Franken und lassen den Spendenanteil um 0,19 Prozentpunkte ansteigen. Soziales Verhalten f\u00e4llt also nicht vom Himmel, sondern entwickelt bzw. verst\u00e4rkt sich im Laufe des Lebens. \u00a0&#8211; Anscheinend tr\u00e4gt auch das Eheleben zu wesentlich mehr Spendenfreude bei: Verheiratete spenden bei gleichem Einkommen 346 Franken (bzw. 0,5 Prozentpunkte) mehr als Personen in Haushalten, die kein Eheleben f\u00fchren. Offen bleibt hier die Frage, ob man mit der Heirat spendenfreudiger wird oder ob Personen, die st\u00e4rker auf ihr soziales Gewissen h\u00f6ren, eher heiraten.\u00a0&#8211; Auch die Ausbildung beeinflusst die Spendenh\u00f6he positiv. H\u00f6here Ausbildungsschichten scheinen also das Warm-glow-Gef\u00fchl st\u00e4rker erlernt, verinnerlicht bzw. erfahren haben als andere. Personen, die nur die obligatorische Schule absolviert haben, spenden bei gleichem Einkommen \u00fcber Siehe Die Sonntagszeitung, Ausgabe vom 31.07.2005, S.11-13.\/3 (0,339+0,36=0,7) Prozentpunkte weniger. Personen mit der Ausbildung Sekundarstufe 2 spenden 254 Franken mehr als jene der anderen Bildungsstufen.\u00a0\u00a0Demgegen\u00fcber haben Kinder im Haushalt keinen signifikanten Einfluss auf die Spendenh\u00f6he. Die hohen Kosten der Kindererziehung m\u00fcssten eigentlich die Spendenh\u00f6he reduzieren. Der Koeffizient in der Sch\u00e4tzung ist zwar erwartungsgem\u00e4ss negativ, aber nicht signifikant. \u00a0Weitere Analysen Da verheiratete Personen f\u00fcr den gesamten Haushalt Auskunft gaben, konnte diesen Angaben kein Geschlecht zugeordnet werden. Daher wurden separate Sch\u00e4tzungen ohne diese Haushalte durchgef\u00fchrt. Bei der Nothilfe ist die Variable \u00abweiblich\u00bb sowohl f\u00fcr den absoluten Spendenbetrag als auch f\u00fcr den Anteil auf mindestens 5% signifikant. zeigen, dass Frauen bei der Nothilfe relativ wie absolut mehr spenden als M\u00e4nner (47 Fr. bzw. 0,08 Prozentpunkte mehr). Gerade die Nothilfe z\u00e4hlt zum Warm-glow-Motiv, da hier meist auf Grund von grosser Medienpr\u00e4senz das Pflichtbewusstsein f\u00fcr das Helfen schnell greift. M\u00e4nner lassen sich davon weniger beeindrucken und machen wahrscheinlich trotz der akut ben\u00f6tigten Hilfe eine wohl \u00fcberlegte, rationale und weniger emotionale Spendenentscheidung als Frauen. Das f\u00fchrt zu einem niedrigeren Spendenbetrag.&#13;<\/p>\n<h2>Gef\u00fchl wichtiger als Resultat<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Schweizer Haushalte spenden viel: F\u00fcr die Tsunami-Katastrophe spendete der Schweizer B\u00fcrger durchschnittlich 23 Euro und setzte sich damit an die Weltspitze. Siehe Die Sonntagszeitung, Ausgabe vom 31.07.2005, S.11-13. Die Ergebnisse der Umfrage deuten darauf hin, dass dieses Spendenverhalten vor allem darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, dass Spenden ein gutes Gef\u00fchl erzeugt. Somit ist es gar nicht so wichtig, dass die Spendenorganisationen dem Spender aufzeigen k\u00f6nnen, auf welche Weise der Nutzniesser durch die Spende profitiert hat. Solange die Spenderin davon ausgehen kann, dass die anvertrauten Gelder zielgerichtet eingesetzt werden, wird das gute Gef\u00fchl beim Spenden erzeugt und nicht erst sp\u00e4ter, wenn es dem Nutzniesser der Spende besser geht. Spendenorganisationen sollten daher darauf achten, dass der Spendenentscheid mit positiven Emotionen verbunden werden kann.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abDurchschnittlicher Spendenbetrag nach Einkommen (monatliches Haushalts-Bruttoeinkommen minus Steuern und Sozialabgaben)\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 2 \u00abDurchschnittlicher Spendenbetrag am j\u00e4hrlichen Einkommen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1: OLS-Sch\u00e4tzungen f\u00fcr die absolute und relative Spende&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nKasten 1: Spendenkategorien Die Umfrage unterscheidet zwischen drei Spendenkategorien: &#8211; Kategorie 1: J\u00e4hrliche Beitr\u00e4ge f\u00fcr Mitgliedschaften bei gemeinn\u00fctzigen Organisationen (z.B. Rega, Paraplegikerstiftung);- Kategorie 2: J\u00e4hrliche Beitr\u00e4ge f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Organisationen ohne Mitgliedschaft (z.B. Caritas, Rotes Kreuz);- Kategorie 3: Spenden f\u00fcr die Nothilfe pro Anlassfall (Katastrophenhilfe).Diese Unterscheidung wurde insbesondere aufgrund einer Besonderheit des schweizerischen Spendenmarkts n\u00f6tig: Die Spende geht vielfach einher mit einer Mitgliedschaft bzw. G\u00f6nnerschaft. Die bekanntesten zwei Organisationen Paraplegiker-Vereinigung und Rega verbinden nun die Mitgliedschaft mit einer Art Versicherung. Da hier neben dem gemeinn\u00fctzigen Zweck ein rein privates Gut, die Versicherung, verkauft wird, muss diese Spendenkategorie separat erfasst werden. Bei der Katastrophenhilfe wurde gefragt, wie viel eine Person pro Ereignis spendet. F\u00fcr die Spendensumme wurde unterstellt, dass sich durchschnittlich ein Nothilfeanlass pro Jahr ereignet.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmals liegen wissenschaftliche Ergebnisse zum Spendenverhalten der Schweizer Bev\u00f6lkerung vor. Eine Umfrage von 1231 Personen der Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft Chur und der Universit\u00e4t St. Gallen zeigt, dass h\u00f6here Einkommen zwar erwartungsgem\u00e4ss mehr spenden, aber dass \u00e4rmere Haushalte einen h\u00f6heren Anteil ihres Einkommens f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Zwecke ausgeben. Gem\u00e4ss einer Modellsch\u00e4tzung haben zudem steigendes Alter, [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":2772,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"om_disable_all_campaigns":false,"ep_exclude_from_search":false,"footnotes":""},"post__type":[66],"post_opinion":[],"post_serie":[],"post_content_category":[154],"post_content_subject":[],"acf":{"seco_author":2772,"seco_co_author":[2716,0],"author_override":"","seco_author_post_ocupation_year":"","seco_author_post_occupation_de":"Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre, Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft Chur (HTW Chur)","seco_author_post_occupation_fr":"Professeur d'\u00e9conomie politique, Hochschule f\u00fcr Technik und Wirtschaft (HTW), Coire","seco_co_authors_post_ocupation":[{"seco_co_author":2716,"seco_co_author_post_occupation_year":"","seco_co_author_post_occupation_de":"Forschungsinstitut f\u00fcr Empirische \u00d6konomie und Wirtschaftspolitik der Universit\u00e4t St. Gallen (FEW-HSG)","seco_co_author_post_occupation_fr":"Universit\u00e9 de Saint-Gall (FEW-HSG)"}],"short_title":"","post_lead":"","post_hero_image_description":"","post_hero_image_description_copyright_de":"","post_hero_image_description_copyright_fr":"","post_references_literature":"","post_kasten":null,"post_notes_for_print":"","first_teaser_header_de":"","first_teaser_header_fr":"","first_teaser_text_de":"","first_teaser_text_fr":"","second_teaser_header_de":"","second_teaser_header_fr":"","second_teaser_text_de":"","second_teaser_text_fr":"","kseason_de":"","kseason_fr":"","post_in_pdf":124732,"main_focus":null,"serie_email":null,"frontpage_slider_bild":"","artikel_bild-slider":null,"legacy_id":"9295","post_abstract":"","magazine_issue":null,"seco_author_reccomended_post":null,"redaktoren":null,"korrektor":null,"planned_publication_date":null,"original_files":null,"external_release_for_author":"19700101","external_release_for_author_time":"00:00:00","link_for_external_authors":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/exedit\/55d7388d179c6"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124729"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2772"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=124729"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124729\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":128402,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124729\/revisions\/128402"}],"acf:user":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/0"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2716"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=124729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post__type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post__type?post=124729"},{"taxonomy":"post_opinion","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_opinion?post=124729"},{"taxonomy":"post_serie","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_serie?post=124729"},{"taxonomy":"post_content_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_category?post=124729"},{"taxonomy":"post_content_subject","embeddable":true,"href":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/post_content_subject?post=124729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}