{"id":124844,"date":"2006-06-01T12:00:00","date_gmt":"2006-06-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/06\/zertiti-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:47:51","modified_gmt":"2023-08-23T21:47:51","slug":"zertiti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2006\/06\/zertiti\/","title":{"rendered":"Public Private Partnerships &#8211; M\u00f6glichkeiten und Grenzen"},"content":{"rendered":"<p>Das Bestreben, \u00f6ffentlich-private Partnerschaften auf alle T\u00e4tigkeitsbereiche des \u00f6ffentlichen Sektors auszudehnen, hat national wie international zu heissen Diskussionen gef\u00fchrt. Diese Abkommen oder Partnerschaften &#8211; besser bekannt als Public Private Partnerships (PPP) &#8211; erzeugen verschiedenste beim Staat anfallende Transaktionskosten, die von einer Reihe von Faktoren abh\u00e4ngig sind. Nach Meinung des Autors sind solche Partnerschaften f\u00fcr Aktiva mittlerer, hingegen kaum f\u00fcr Aktiva hoher Spezifit\u00e4t geeignet. PPP des Typs Konzession &#8211; d.h. langfistige Finanzierung und Eigentum des privaten Sektors an aufw\u00e4ndigen Infrastrukturen &#8211; seien n\u00e4mlich klar weniger n\u00fctzlich und effizient.&#13;<\/p>\n<h2>Kooperationsabkommen und PPP<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Public Private Partnerships (PPP) k\u00f6nnen als ein Bewirtschaftungskonzept definiert werden, mit dem die \u00f6ffentliche Verwaltung einem Privatunternehmen die Planung, Durchf\u00fchrung, Finanzierung, den Unterhalt und die Bewirtschaftung gewisser \u00f6ffentlicher Einrichtungen oder immaterieller Investitionen \u00fcbertr\u00e4gt. Je nach Finanzierungsmodalit\u00e4ten kann der vereinbarte Zeitraum dieser \u00dcbertragung l\u00e4nger oder k\u00fcrzer sein. PPP k\u00f6nnen verschiedene Formen annehmen und ein breites Spektrum an Vertragsarten abdecken, insbesondere was das Ausmass der Verantwortung beider Partner, die Dauer und die Aufteilung des Risikos betrifft (siehe Grafik 1).\u00a0\u00d6ffentlich-private Partnerschaften als Form \u00f6ffentlichen Handelns sind umstritten: Die einen sehen darin ein Allheilmittel, die anderen eine Schw\u00e4chung des \u00f6ffentlichen Handelns, welche die Gefahr einer Einflussnahme des Privatsektors auf Ziele und Ausrichtung von Investitionen des \u00f6ffentlichen Sektors beinhalte. Solch doktrin\u00e4re Ans\u00e4tze sind jedoch gef\u00e4hrlich. PPP bieten zweifellos unleugbare Vorteile, aber auch reale Nachteile gegen\u00fcber den \u00fcblichen Bewirtschaftungsformen im Service Publique. Leider besteht ein eklatanter Mangel an Analyse- und Evaluationsinstrumenten, die den Entscheidungstr\u00e4gern objektive Kriterien \u00fcber die Zweckm\u00e4ssigkeit eines PPP und dessen Ausgestaltung sowie den Kontext der betroffenen \u00f6ffentlichen Leistung liefern k\u00f6nnten.\u00a0Prinzipiell k\u00f6nnen PPP als Kooperationsabkommen betrachtet werden. Somit stehen verschiedene Analyseans\u00e4tze zur Verf\u00fcgung &#8211; insbesondere solche, die sich auf die Theorie der Transaktionskosten st\u00fctzen. Letztere wird als bevorzugtes Analyseinstrument im Zusammenhang mit PPP eingesetzt, hat es sich doch als empirisch zuverl\u00e4ssig erwiesen und findet in wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kreisen weite Verbreitung. Gem\u00e4ss dieser Theorie Die Transaktionskostentheorie st\u00fctzt sich auf die Arbeiten von R. Coase, der 1991 den Nobelpreis erhielt, und O. W. Williamson. bilden wirtschaftliche Akteure Steuerungsformen und organisatorische sowie vertragliche Vereinbarungen (Markt, vertikale Integration oder Partnerschaften), um Transaktionskosten sparen zu k\u00f6nnen. Je nach H\u00f6he der Transaktionskosten sowie den externen Unsicherheiten wird eine Transaktion internalisiert, an den Markt delegiert oder in ein Partnerschaftsabkommen integriert.&#13;<\/p>\n<h2>Natur der Transaktionskosten<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nZwei Kostenarten sind zu unterscheiden: Ex-Ante-Kosten h\u00e4ngen mit der Erkundung und Informationsbeschaffung, der Verhandlung und der Vertragsausarbeitung zusammen. Ex-Post-Kosten entstehen in Verbindung mit dem Management und der Nachbetreuung des unterzeichneten Vertrags, mit Risiken und Nachteilen schlecht ausformulierter Vertr\u00e4ge, mit mangelnder Qualit\u00e4t der Leistungen, mit Problemen bei Neuverhandlung der Vertr\u00e4ge, mit der Nichterf\u00fcllung durch die Partner sowie mit Opportunit\u00e4tskosten durch die Blockierung gewisser Verm\u00f6genswerte zur Sicherstellung der Erf\u00fcllung von Vertragsbestimmungen.&#13;<\/p>\n<h3>Ex-Ante-Kosten<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Hinblick auf die langfristigen Verpflichtungen gegen\u00fcber einem Partner aus der Privatwirtschaft sind detaillierte und systematische Abkl\u00e4rungen \u00fcber die Qualit\u00e4t des Partners und die gemeinsamen Ziele notwendig. Diese Informationsbeschaffung kann sich bei PPP als umfangreich und kostspielig erweisen.\u00a0Die M\u00f6glichkeit zur eingehenden Pr\u00fcfung der PPP-Vertr\u00e4ge wird zum einen durch inh\u00e4rente Faktoren dieser Organisationsform, zum andern durch das Problem, die Leistungen vorherzusehen und zu messen, begrenzt. In der Literatur herrscht Einigkeit \u00fcber die Bedeutung dieser mit den zu antizipierenden Parametern zusammenh\u00e4ngenden Schwierigkeiten. Vgl. Vaillancourt Rosenau (1999). Zudem kommt eine Untersuchung zu den konkreten Erfahrungen mit PPP Vgl. Aubert et al. (2005).zum Schluss, dass PPP, um alle Partner zufrieden zu stellen, langwierige, m\u00fchsame und komplexe Verhandlungen erforderlich machen.&#13;<\/p>\n<h3>Ex-Post-Kosten<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Wesentlichen k\u00f6nnen drei Risiken identifiziert werden: \u00a0&#8211; projektspezifische Risiken (Kosten und Fristen), \u00a0&#8211; solche, die mit der Art der Beanspruchung zusammenh\u00e4ngen;\u00a0&#8211; Risiko der veraltenden Technologie. \u00a0Scheitert ein Projekt, muss die \u00f6ffentliche Hand das Ausfallrisiko ihres Partners tragen und die Mittel zur Leistungserbringung bereitstellen. Sinkt oder versiegt die Nachfrage nach der Leistung, muss der Staat den Verpflichtungen gegen\u00fcber seinem Partner weiter nachkommen. Dasselbe gilt auch f\u00fcr das Veralten von Technologien &#8211; ein Aspekt, der aufgrund des raschen technologischen Wandels und der langen Laufzeit vertraglich nur schwer zu regeln ist. All dies zieht folgende Transaktionskosten nach sich: \u00a0&#8211; Ausarbeitung komplexer Vertragswerke;\u00a0&#8211; Geb\u00fchren und Entsch\u00e4digungen im Falle der Nichtben\u00fctzung der Dienstleistung durch die Verbraucher (Nachfragerisiko);\u00a0&#8211; eventueller Ausfall des Privatpartners;\u00a0&#8211; eventuelles Veralten der Technologien.\u00a0In der Kostensch\u00e4tzung wird der Aspekt einer korrekten Nachbetreuung der Partnerschaft oft vernachl\u00e4ssigt. Eine solche ist aber angesichts der st\u00e4ndigen Verantwortung der \u00f6ffentlichen Hand unabdingbar. Ein k\u00fcrzlich erschienener Bericht des britischen National Audit Office best\u00e4tigt diese Feststellung und kommt zum Schluss, dass der \u00f6ffentliche Sektor nicht nur zur Supervision der Partnerschaften verpflichtet ist, sondern auch die interne F\u00e4higkeit bewahren muss, die Dienstleistung bei Ausfall des Leistungserbringers aufrecht zu erhalten. Vgl. Danis (2004).\u00a0Der dem Privatsektor einger\u00e4umte Zinssatz am Kapitalmarkt liegt generell \u00fcber jenem, der dem \u00f6ffentlichen Sektor zugestanden wird. Dies ist ebenso Teil der Transaktionskosten wie eine angemessene Gewinnspanne (normalerweise rund 15%). Beides f\u00fchrt dazu, dass die Abgaben oder Geb\u00fchren f\u00fcr die B\u00fcrger h\u00f6her sind, als wenn die gesamte Leistung durch die \u00f6ffentliche Hand erbracht w\u00fcrde. \u00a0Die wesentlichen auf den Privatsektor \u00fcbertragenen Risiken fallen w\u00e4hrend der Bauzeit an. Nach Abschluss der Arbeiten ist eine Refinanzierung zu niedrigeren Zinsen auf der Grundlage der Risiken m\u00f6glich. F\u00fcr PPP-Unternehmen bietet das eine ausgesprochen lukrative Option, von der die \u00f6ffentliche Hand &#8211; oft aus Unkenntnis &#8211; nicht profitieren kann. Diese kaum untersuchte M\u00f6glichkeit kann unter Mehroder Opportunit\u00e4tskosten verbucht werden. So stieg beispielsweise beim Bau des Fazakerley-Gef\u00e4ngnisses in Liverpool die von den Aktion\u00e4ren realisierte Rendite von den erwarteten 13% auf real 39%. Das Konsortium (Groupe4\/Carillon) konnte damit seine Kosten &#8211; statt \u00fcber die Vertragslaufzeit von 25 Jahren &#8211; innerhalb von zwei Jahren amortisieren. Die Gef\u00e4ngnisbeh\u00f6rde wurde daf\u00fcr ger\u00fcgt, diesen Aspekt vernachl\u00e4ssigt und damit der \u00f6ffentlichen Hand geschadet zu haben. Vgl. Clark (2005).&#13;<\/p>\n<h2>Transaktionsattribute und PPP<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Transaktionskosten &#8211; bestimmende Faktoren f\u00fcr die Wahl der Regelungsform &#8211; sind ihrerseits von drei grundlegenden Faktoren beeinflusst: der Spezifit\u00e4t der Aktiva, der H\u00e4ufigkeit der Transaktionen und der Komplexit\u00e4t und Unsicherheiten bez\u00fcglich der Rahmenbedingungen.&#13;<\/p>\n<h3>Spezifit\u00e4tsgrad der Aktiva<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Spezifit\u00e4t der materiellen Aktiva kommt dort ins Spiel, wo die Planung und der Bau eines Vorhabens so spezifisch sind, dass sie nur f\u00fcr einen Zweck ben\u00fctzt werden kann. Das gilt etwa beim Bau und der Verwaltung umfangreicher \u00f6ffentlicher Infrastrukturen (z.B. Spit\u00e4ler, Strassen und Schulen), die grossmehrheitlich einen hohen Grad an Spezifit\u00e4t aufweisen. Die Zusammenarbeit oder Partnerschaft ist aber als Organisationsform f\u00fcr Projekte mittlerer Spezifit\u00e4t besser geeignet. Das entspricht auch den Kriterien, wie sie bei Kooperationen unter privaten Firmen angewandt werden. Je spezifischer die Aktiva und damit das Risiko gef\u00e4hrlicher Abh\u00e4ngigkeiten zwischen den Partnern, desto eher sollten sie internalisiert werden.&#13;<\/p>\n<h3>Transaktionsh\u00e4ufigkeit<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDie H\u00e4ufigkeit der Transaktionen dr\u00fcckt sich im Fall der PPP in der Zahl der Ben\u00fctzer aus, welche die erbrachte Leistung oder die zur Verf\u00fcgung gestellte Infrastruktur in Anspruch nehmen. Der Bau \u00f6ffentlicher Infrastrukturen ist selbstverst\u00e4ndlich immer f\u00fcr eine intensive Benutzung &#8211; und damit eine hohe Nutzungsfrequenz &#8211; bestimmt. Die Kombination der beiden Einflussgr\u00f6ssen Spezifit\u00e4t der Aktiva und Transaktionsh\u00e4ufigkeit erlaubt zur Einordnung der PPP die Anwendung des allgemeinen empirischen Modells auf der Basis der Vertragsart. Damit l\u00e4sst sich best\u00e4tigen, dass konzession\u00e4re PPP nicht die geeignetste Regelungsform sind und dass die Leistungen im Rahmen einer vertikalen Integration &#8211; mit anderen Worten durch den Staat &#8211; besser erbracht werden k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h3>Unsicherheiten und Komplexit\u00e4t<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDiese dritte Einflussgr\u00f6sse bezieht sich auf die Grenzen der Vorhersehbarkeit zuk\u00fcnftiger Entwicklungen. Auch ein noch so perfekter Vertrag vermag nicht alle zuk\u00fcnftigen Entwicklungen der Vertragsumwelt vorwegzunehmen. Diese grundlegende Unsicherheit betrifft die Marktentwicklung (Auftragsniveau, Kosten der Leistung), die \u00c4nderung des institutionellen, rechtlichen, politischen, sozialen und technologischen Umfeldes, das zuk\u00fcnftige Verhalten der Vertragsparteien sowie die Komplexit\u00e4t des Gegenstandes der Transaktion. Diese Unsicherheit w\u00e4chst bei PPP mit der Laufzeit der Vertr\u00e4ge, die bis zu 35 Jahre betragen kann. Somit empfiehlt sich mit steigendem Unsicherheits- und Komplexit\u00e4tsgrad eine Internalisierung. Vgl. Quelin (1997). Mit anderen Worten: Je komplexer die Beschreibung der Aktiva, desto st\u00e4rker die Tendenz, von einer Hierarchie erzeugt zu werden. Vgl. Abecassis (1997).&#13;<\/p>\n<h2>Schlussfolgerung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nKooperationen oder PPP sind eine Organisationsform, die sich eher f\u00fcr Aktiva mittlerer Spezifit\u00e4t eignet. Bei hoher Spezifit\u00e4t empfiehlt sich die Internalisierung der Transaktion. Das best\u00e4tigen einerseits empirische Befunde der Transaktionskostentheorie durch Anwendung eines zweidimensionalen Modells, das als geeignetste Vertragsform den relationalen Vertrag vorschl\u00e4gt, und anderseits der f\u00fcr PPP dieser Art typische hohe Grad an Komplexit\u00e4t und Unsicherheit. PPP des Typs Konzession scheinen daher nicht geeignet, um eine passende Leistungserbringung des Service Public zu gew\u00e4hrleisten. Sie stellen den Versuch dar, zwei gegens\u00e4tzliche Systeme mit unterschiedlichen institutionellen Logiken miteinander zu vereinbaren. Es gilt zu vermeiden, dass PPP des Typs Konzession f\u00fcr das \u00f6ffentliche Handeln zur Falle werden und in der Folge andere Formen \u00f6ffentlich-privater Partnerschaft in Verruf geraten, die sehr wohl n\u00fctzlich und effizient sein k\u00f6nnen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGrafik 1 \u00abTypologie der PPP nach Funktion und Einbindung der Partner\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 1 \u00abBeschreibung der Funktionen der Partner gem\u00e4ss Art der Partnerschaft\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nTabelle 2 \u00abVertragstyp: Spezifit\u00e4t der Aktiva und Frequenz der Transaktionen\u00bb&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a class=\"inline-footnote__anchor\">Kasten 1: Literatur<\/a> &#8211; Abecassis, C., Les co\u00fbts de transaction: Etat de la th\u00e9orie, R\u00e9seaux, Nr. 84, 1997.- Aubert, B.-A., Azami, L., Bourdeau, S., Patry, M., Perreault, N., Synth\u00e8se critique d&#8217;exp\u00e9riences de partenariats public-priv\u00e9, Cirano, 2005.- Clark, D., Les partenariats public-priv\u00e9 au Royaume-Uni, in: T\u00e9lescope, Revue d&#8217;analyse compar\u00e9e en administration publique, Bd. 12, Nr. 1, Februar 2005.- Coase, R. H., La nature de la firme, Revue \u00e9conomique, Bd. 2, Nr. 1, 1987.- Danis, G., Notes de recherche sur les partenariats public-priv\u00e9 (PPP): mythes, r\u00e9alit\u00e9 et enjeux; Nr. 54, Oktober 2004.- Desmazes J. et Kalika M., Achats publics et th\u00e9orie des co\u00fbts de transaction&nbsp;: le cas des achats de fournitures dans la collectivit\u00e9 territoriales, in: Cahier de recherche, Nr. 55, 2000, Laboratoire Crepa, Universit\u00e9 de Paris-Dauphine.- Fares M. et Saussier S., Th\u00e9orie des co\u00fbts de transaction versus Th\u00e9orie des contrats incomplets: quelles divergences?, in: Revue fran\u00e7aise d&#8217;\u00e9conomie, 2\/3, Januar 2002, S. 193-230.- Hammerschmid G., Le p\u00e9nible parcours des partenariats public-priv\u00e9 en Autriche, in: T\u00e9lescope Revue d&#8217;analyse compar\u00e9e en administration publique, Bd. 12, Nr. 1, Februar 2005, S. 65-79.- Knoepfel P., Larrue C. et Varone F., Analyse et pilotage des politiques publiques, Bd. 2, Helbing&amp;Lichtenhahn, 2001.- Malone T. et Rockart J., Ordinateurs, r\u00e9seaux et \u00e9conomie, in: Pour la science, Nr. 169, 1991.- Mazouz B. et Belhocine N., Partenariats public-priv\u00e9, une \u00e9quation \u00e0 r\u00e9soudre par la gestion de projets, in: Bulletin d&#8217;information de l&#8217;Enap, Nr. 5, Bd. 17, Qu\u00e9bec.- Quelin, B., L&#8217;outsourcing: Une approche par la th\u00e9orie des transactions, R\u00e9seaux Nr. 84 CNET, 1997.- Stuckey, J., White, D., When and When not to vertically Integrate, in: Sloan Management Review, 1993.- Vaillancourt Rosenau, P., The strengths and Weaknesses of Public-Private Policy Partnerships, in: The American Behavioral Scientist, 1999.- Williamson, O. E., Die \u00f6konomischen Institutionen des Kapitalismus: Unternehmen, M\u00e4rkte, Kooperationen, Mohr 1990.- Zertiti A., Qualit\u00e9 totale et r\u00e9seaux strat\u00e9giques dans la construction, EPFL, 1997.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bestreben, \u00f6ffentlich-private Partnerschaften auf alle T\u00e4tigkeitsbereiche des \u00f6ffentlichen Sektors auszudehnen, hat national wie international zu heissen Diskussionen gef\u00fchrt. Diese Abkommen oder Partnerschaften &#8211; besser bekannt als Public Private Partnerships (PPP) &#8211; erzeugen verschiedenste beim Staat anfallende Transaktionskosten, die von einer Reihe von Faktoren abh\u00e4ngig sind. 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