{"id":125139,"date":"2006-02-01T12:00:00","date_gmt":"2006-02-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/02\/tanner-weber-2\/"},"modified":"2023-08-23T23:48:54","modified_gmt":"2023-08-23T21:48:54","slug":"tanner-weber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2006\/02\/tanner-weber\/","title":{"rendered":"E-Simplification &#8211; administrative Vereinfachungen im E-Government"},"content":{"rendered":"<p>E-Government schafft neue, bisher ungeahnte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Dienstleistungsorientierung, B\u00fcrgerbeteiligung, Produktivit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit im \u00f6ffentlichen Sektor. Mit E-Simplification und den geplanten Massnahmen des Bundes sollen Privatpersonen und insbesondere Unternehmen schnellere, unkompliziertere und kosteng\u00fcnstigere Dienstleistungen erhalten. F\u00fcr die Zusammenarbeit mit den Kantonen, den Gemeinden und der Wirtschaft will der Bund neue Rahmenbedingungen schaffen &#8211; nicht zuletzt, um die Attraktivit\u00e4t des Standortes Schweiz zu erh\u00f6hen. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/1139052581_06_Tanner-Weber-01_D.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"291\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nUnternehmen werden durch E-Simplification wesentlich von nicht wertsch\u00f6pfender Arbeit entlastet (vgl. <a class=\"inline-footnote__anchor\">Kasten 1<\/a> <b>Was umfasst E-Government?<\/b>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nE-Government kann definiert werden als \u00abdie Abwicklung gesch\u00e4ftlicher Prozesse im Zusammenhang mit Regieren und Verwalten (Government) mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechniken \u00fcber elektronische Medien\u00bb.a) Der Bereich E-Government kann \u2013 je nach betrachteten Dimensionen \u2013 nach bestimmten Aspekten gegliedert werden:&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 Interaktionsebenen (Information, Kommunikation, Transaktion);&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 betroffene Staatsgewalten (E-Administration f\u00fcr den Bereich von Regierung und Verwaltung, E-Democracy f\u00fcr den Bereich der Legislative, E-Justice f\u00fcr den Bereich der Rechtsprechung);&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 beteiligte Akteure (staatliche Institutionen, B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Unternehmen). Interaktion&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss Definition der E-Government- Strategie des Bundes vom 13. Februar 2002 umfasst die Interaktion folgende Stufen:&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 Information: Bereitstellung von statischen oder dynamischen Informationen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 Kommunikation: Austausch von Informa-tionen zwischen einzelnen Akteuren oder Gruppen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 Transaktion: Abwicklung elektronischer Dienstleistungen zwischen einzelnen Akteuren oder Gruppen (Erbringung von Dienstleistungen, Ausl\u00f6sung von Prozessen usw.).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas gr\u00f6sste Potenzial f\u00fcr Effizienzsteigerungen im Verkehr zwischen Verwaltung und Unternehmen liegt klar im Bereich der Transaktionen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\na) Definition des Forschungsinstituts f\u00fcr \u00f6ffentliche Verwaltung der Universit\u00e4t Speyer. Internet: www.foev-speyer.de\/ruvii, Speyerer Definition von Electronic Government. ). Ein Grossteil der wichtigsten administrativen Arbeiten kann elektronisch von zu Hause aus w\u00e4hrend 24 Stunden pro Tag und sieben Tagen in der Woche erledigt werden. Pers\u00f6nliches Vorsprechen beim Amtsschalter wird nur noch in den wenigsten F\u00e4llen &#8211; wie zum Beispiel bei einer Beurkundung &#8211; notwendig sein. Bis 2010 sollen 80% des gesamten Beh\u00f6rdenverkehrs elektronisch abgewickelt werden k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2>Wichtige Aktionsfelder<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie administrative Entlastung oder E-Simplification wird insbesondere in folgenden Bereichen angestrebt:\u00a0&#8211; Verbesserung der Online-Information durch die Entwicklung und Anpassung der Gebrauchstauglichkeit (Usability) an die heutigen Erscheinungs- und Bedienungsformen;\u00a0&#8211; Aufbau der Hilfsmittel f\u00fcr einen vollst\u00e4ndigen, medienbruchfreien elektronischen Verwaltungsablauf (digitale Signatur, einheitliche Unternehmensidentifikationsnummer, Verzeichnis f\u00fcr die Signaturrechte der Mitarbeitenden);\u00a0&#8211; Aufbau von transaktionsorientierten Services mit verwaltungsinternen und externen Verkn\u00fcpfungen;\u00a0&#8211; Mehrfachnutzung von elektronisch erhobenen Daten;\u00a0&#8211; Aufbau von Verbundportalen zum One-Stop-Government und Public-Relationship-Management-Systemen;\u00a0&#8211; Aufbau des Supply Network Management zu Vereinfachung der Lieferantenbeziehungen.&#13;<\/p>\n<h2>Standardisierung der Prozesse<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nEin wichtiger Punkt in der Entwicklung von E-Simplification ist die Verf\u00fcgbarkeit von Basisinfrastrukturen und standardisierten Prozessen. Dabei stellt die f\u00f6derale Struktur der Schweiz eine besondere Herausforderung dar. Damit elektronische Prozesse abgebildet werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen diese einheitlich und durchg\u00e4ngig definiert werden. Denn erst wenn ein Prozess vertikal und horizontal \u00fcbergreifend ist, bringt er den angestrebten Nutzen (z.B. Bewilligungsverfahren, an denen mehrere Gemeinden, Kantone und der Bund beteiligt sind). Auch f\u00fcr Unternehmen, die in mehreren Kantonen t\u00e4tig sind, w\u00e4re eine Standardisierung und Vereinfachung der Abl\u00e4ufe mit grossen Einsparungen verbunden. Mit dem Verein eCH wurde eine Plattform geschaffen, um E-Government-Standards in der Schweiz zu f\u00f6rdern und zu verabschieden. Darin sind alle wichtigen IKT-Firmen, viele St\u00e4dte, die meisten Kantone und der Bund zusammengeschlossen.\u00a0Von zentraler Bedeutung ist im Weiteren ein einheitlicher Unternehmens- und Personen-Identifikator. Einheitliche Identifikatoren f\u00fcr juristische und nat\u00fcrliche Personen erlauben einen durchgehenden Datenfluss innerhalb von und zwischen Prozessen und Registern, dies sowohl bei der Eingabe und Pflege wie auch bei der Nutzung der Daten. Die Einf\u00fchrung der digitalen Signatur erg\u00e4nzt die Standardisierungs- und F\u00f6rderungsmassnahmen.&#13;<\/p>\n<h2>Was geschieht konkret?<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nNachfolgend werden einige der wichtigsten Projekte im Bereich von E-Simplification kurz vorgestellt. Bei jedem Projekt werden jeweils die Zust\u00e4ndigkeit, die n\u00e4chsten Schritte und die zu erwartenden Vereinfachungen f\u00fcr Unternehmen genannt.&#13;<\/p>\n<h3>Einfache Information und Abwicklung von administrativen Aufgaben durch ein KMU-Portal<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Zugang der Unternehmen zu elektronischen Dienstleistungen der Verwaltung soll vereinfacht werden. Zu diesem Zweck soll das Portal <a href=\"http:\/\/www.kmu.admin.ch\">KMU.admin.ch<\/a> zu einem Portalverbund aller relevanten Interaktionen f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgebaut werden. Der Unternehmer kann seine administrativen Aufgaben \u00fcber einen virtuellen Zugang von der Dateneingabe bis zum Abschluss mit der Daten\u00fcbergabe an das Amt und zur digitalen Signatur jederzeit erledigen.\u00a0Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (seco) als zust\u00e4ndige Stelle hat mit der Umsetzung bereits begonnen. Eine erste Version wird 2006 realisiert sein. Die vollst\u00e4ndige Umsetzung dauert bis 2007.&#13;<\/p>\n<h3>Medienbruchfreie elektronische Abwicklung<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nZu diesem Projekt geh\u00f6ren die Einf\u00fchrung der einheitlichen Unternehmensidentifikationsnummer (UID), der digitalen Signatur und der Aufbau eines Verzeichnisses f\u00fcr die Signaturrechte der Mitarbeiter (TrustDir). Das Bundesamt f\u00fcr Justiz (BJ) ist zurzeit an der Revision der Handelsregisterverordnung. Die digitale Signatur ist demn\u00e4chst einsatzbereit. Das TrustDir, das in Zusammenarbeit mit dem seco und der Privatwirtschaft geplant wird, soll 2006 realisiert werden. Eine Public-Private Partnership wird angestrebt.\u00a0Die medienbruchfreie Abwicklung elektronischer Prozesse bringt f\u00fcr Unternehmen und Verwaltung schnellere Durchlaufzeiten und damit eine wesentliche Effizienzsteigerung.&#13;<\/p>\n<h3>Online-Anmeldung f\u00fcr Unternehmensgr\u00fcndungen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf dem virtuellen Amtsschalter f\u00fcr Unternehmensgr\u00fcndungen <a href=\"http:\/\/www.kmuadmin.ch\">www.kmuadmin.ch<\/a> k\u00f6nnen neue Unternehmen unb\u00fcrokratisch angemeldet werden. Das seco verbessert laufend die Usability und f\u00fcgt neue M\u00f6glichkeiten oder Verbesserungen der interaktiven Abarbeitung hinzu. Die Aufschaltung des Release 2.0 im Herbst 2005 brachte diesbez\u00fcglich bedeutende Fortschritte mit sich. Alles dient dem Ziel einer Vereinfachung f\u00fcr Jungunternehmer und einer Reduktion der R\u00fcckfragen seitens der Amtsstelle. Weitere Anmeldem\u00f6glichkeiten sind in Planung. Der Unternehmer kann damit seine Anmeldeverfahren jederzeit von zu Hause aus erledigen.&#13;<\/p>\n<h3>Elektronische Lohndaten\u00fcbertragung<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDer Unternehmer soll seine Meldepflichten f\u00fcr Lohndaten und MWST elektronisch und ohne jegliches Zutun erf\u00fcllen k\u00f6nnen. Bis es so weit ist, muss ein grosser Koordinationsaufwand geleistet werden. Die Hauptbeteiligten des Projekts Lohndaten\u00fcbertragung sind das seco, die Suva und die Vereinigung eAHV-IV.1 Das Projekt wird voraussichtlich 2007 abgeschlossen sein.&#13;<\/p>\n<h3>Zentraler Formularserver<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Projekt zentraler Formularserver basiert auf der Idee, dass alle Formulare f\u00fcr Anmelde-, Melde- und Bewilligungsverfahren der Verwaltung virtuell an einer Stelle gefunden werden k\u00f6nnen. Der Formularserver ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Wirtschaft und dem seco. Die Realisierung ist f\u00fcr 2006 geplant.&#13;<\/p>\n<h3>Informations- und Vergabeplattform f\u00fcr das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen von Bund, Kantonen und Gemeinden (simap2)<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nDas Projekt simap2 verfolgt folgende Ziele:\u00a0&#8211; Bereitstellung und Betrieb einer benutzerfreundlichen, internetbasierten Informations- und Vergabeplattform f\u00fcr das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen von Bund, Kantonen und Gemeinden;\u00a0&#8211; Unterst\u00fctzung der Anbieter bei der erfolgreichen Akquisition und effizienten Abwicklung von Auftr\u00e4gen der \u00f6ffentlichen Stellen;\u00a0&#8211; Erh\u00f6hung der Transparenz im \u00f6ffentlichen Beschaffungswesen durch umfassende Information \u00fcber den angeforderten Leistungsumfang und den Verlauf des Vergabeprozesses.\u00a0 \u00a0Unter F\u00fchrung des Bundes wird das f\u00f6deralistisch aufgebaute Projektteam eine in der EU bereits praktisch erprobte Software in Zusammenarbeit mit einer IT-Entwicklungsfirma an unsere Bed\u00fcrfnisse anpassen. Die Finanzierung und Abwicklung des Produktivbetriebes wird durch den Verein simap.ch sichergestellt. Die Investitions- und Projektkosten werden durch das Informatikstrategieorgan Bund (ISB) \u00fcbernommen.\u00a0Der Ausschreibungsprozess wird durch ergonomische Erfassungsformulare am Bildschirm f\u00fcr die Auftraggeber sp\u00fcrbar k\u00fcrzer. Die zahlreichen Hilfen f\u00fcr die Interessenten und Anbieter sind eine wesentliche Erleichterung, welche dank dem elektronischen Austausch von Ausschreibungsunterlagen und Angeboten sowie schnellen Kommunikationskan\u00e4len w\u00e4hrend der Angebots- und Bewertungsphase realisiert werden. \u00d6ffentliche Auftraggeber werden mit den elektronischen Hilfsmitteln h\u00e4ufiger ausschreiben und vermehrt auch Auftr\u00e4ge unterhalb der Schwellenwerte mit simap2 einem breiteren Markt pr\u00e4sentieren.&#13;<\/p>\n<h3>Einf\u00fchrung der digitalen Signatur beim Schweizerischen Handelsamtsblatt<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nMit dem Einsatz der digitalen Signatur kann die Verbindlichkeit bei der Ver\u00f6ffentlichung elektronischer Rechtsdaten auf der Internetplattform des Schweizerischen Handelsamtsblattes (SHAB) gew\u00e4hrleistet werden. Internet: <a href=\"http:\/\/www.shab.ch\">www.shab.ch<\/a> Damit wird die Gleichstellung der elektronischen mit der gedruckten Ver\u00f6ffentlichung erreicht. Der Einsatz einer elektronischen Signatur, die auf einem qualifizierten Zertifikat einer anerkannten Anbieterin von Zertifizierungsdiensten &#8211; im Sinne des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 2003 \u00fcber die elektronische Signatur &#8211; beruht, garantiert Authentizit\u00e4t und Integrit\u00e4t der elektronischen Daten. Das seco wird als erste Amtsstelle in der Schweiz den Einsatz der digitalen Signatur per 1.3.2006 realisieren. \u00a0Mit dem Angebot von rechtsverbindlichen Daten im Internet &#8211; und bei Bedarf deren \u00dcbermittlung an die Unternehmen &#8211; wird einem vielfach ge\u00e4usserten Wunsch der KMU entsprochen. Der automatisierte Abgleich der Firmendaten mit den rechtsverbindlichen elektronischen SHAB-Publikationen f\u00fchrt bei den Unternehmen zu einer signifikanten administrativen Entlastung. Das m\u00fchsame Durchk\u00e4mmen der Zeitung wird dadurch \u00fcberfl\u00fcssig.&#13;<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie aufgezeigten Beispiele stellen wichtige Schritte bei der konkreten Umsetzung von E-Simplification dar. Entscheidend f\u00fcr deren Erfolg ist dabei die Erkenntnis, dass nur eine vernetzte, ganzheitliche Denkweise \u00fcber die f\u00f6deralen Stufen hinweg zu einer sp\u00fcrbaren Entlastung bei den Wirtschaftsakteuren f\u00fchren kann. Die grosse Herausforderung seitens der Verwaltung ist es, die heutigen Arbeitsabl\u00e4ufe kritisch zu hinterfragen und vermehrt die Sichtweise der Benutzerkreise aufzunehmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a title=\"Interaktionsgrad von E-Government-Dienstleistungen\">Grafik 1 \u00abInteraktionsgrad von E-Government-Dienstleistungen\u00bb<\/a>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a class=\"inline-footnote__anchor\">Kasten 1<\/a> <b>Was umfasst E-Government?<\/b>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nE-Government kann definiert werden als \u00abdie Abwicklung gesch\u00e4ftlicher Prozesse im Zusammenhang mit Regieren und Verwalten (Government) mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechniken \u00fcber elektronische Medien\u00bb.a) Der Bereich E-Government kann \u2013 je nach betrachteten Dimensionen \u2013 nach bestimmten Aspekten gegliedert werden:&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 Interaktionsebenen (Information, Kommunikation, Transaktion);&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 betroffene Staatsgewalten (E-Administration f\u00fcr den Bereich von Regierung und Verwaltung, E-Democracy f\u00fcr den Bereich der Legislative, E-Justice f\u00fcr den Bereich der Rechtsprechung);&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 beteiligte Akteure (staatliche Institutionen, B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Unternehmen). Interaktion&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nGem\u00e4ss Definition der E-Government- Strategie des Bundes vom 13. Februar 2002 umfasst die Interaktion folgende Stufen:&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 Information: Bereitstellung von statischen oder dynamischen Informationen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 Kommunikation: Austausch von Informa-tionen zwischen einzelnen Akteuren oder Gruppen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n\u2013 Transaktion: Abwicklung elektronischer Dienstleistungen zwischen einzelnen Akteuren oder Gruppen (Erbringung von Dienstleistungen, Ausl\u00f6sung von Prozessen usw.).&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDas gr\u00f6sste Potenzial f\u00fcr Effizienzsteigerungen im Verkehr zwischen Verwaltung und Unternehmen liegt klar im Bereich der Transaktionen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\na) Definition des Forschungsinstituts f\u00fcr \u00f6ffentliche Verwaltung der Universit\u00e4t Speyer. 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