{"id":125159,"date":"2005-12-01T12:00:00","date_gmt":"2005-12-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/01\/knecht-4\/"},"modified":"2023-08-23T23:49:43","modified_gmt":"2023-08-23T21:49:43","slug":"knecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2005\/12\/knecht\/","title":{"rendered":"Innovationsf\u00f6rderung in der Praxis"},"content":{"rendered":"<p>Entwickelte Volkswirtschaften wie die Schweiz stehen unter st\u00e4ndigem Innovationsdruck. Die einzelnen Wirtschaftszweige sind der permanenten Gefahr der Verlagerung und Verdr\u00e4ngung aufgrund des Strukturwandels ausgesetzt. Nur durch laufende Erneuerungen k\u00f6nnen Unternehmen hier bestehen und Arbeitspl\u00e4tze anbieten. Innovationen sind deshalb f\u00fcr die Erhaltung des Wohlstands in unserem Land von zentraler Bedeutung. Einen entsprechend hohen Stellenwert sollte folglich auch die Innovationsf\u00f6rderung geniessen. Der Fokus dieses Artikels liegt mehrheitlich auf der Innovationsf\u00f6rderung bei Jungunternehmen. <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/1134652548_10_Knecht01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"247\" \/>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\nDer Wohlstand der Schweiz basiert auf der Innovationskraft unserer Wirtschaft. Als entwickelte Volkswirtschaft m\u00fcssen wir akzeptieren, dass j\u00e4hrlich ein Teil der Arbeitspl\u00e4tze durch Strukturwandel verschwindet &#8211; sie werden \u00fcberfl\u00fcssig oder wandern in L\u00e4nder mit geringeren Faktorkosten ab. Als Ausgleich brauchen wir neue Arbeitspl\u00e4tze mit h\u00f6herer Wertsch\u00f6pfung, um unser hohes Lohnniveau aufrechterhalten zu k\u00f6nnen. Solche Arbeitspl\u00e4tze entstehen durch Innovationen in Unternehmen. So hat beispielsweise GlycArt &#8211; ein im Jahre 2000 gegr\u00fcndetes Spin-off des Institutes f\u00fcr Biotechnologie der ETHZ &#8211; im Bereich der Verbesserung der Wirksamkeit von Antik\u00f6rpern eine Wertsch\u00f6pfung von ca. 3,5 Mio. Franken pro Mitarbeiterjahr erreicht.&#13;<\/p>\n<h2>Unterst\u00fctzung von Unternehmensgr\u00fcndungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nVoraussetzung f\u00fcr den Erfolg eines Unternehmens ist die Kombination von drei Elementen: \u00a0&#8211; \u00fcberzeugende Gesch\u00e4ftsidee; \u00a0&#8211; notwendiges Startkapital; \u00a0&#8211; Management-Team, das die operative Umsetzung vornimmt. \u00a0\u00a0Genau an dieser Stelle greift die Innovationsf\u00f6rderung. Ihr Zweck ist unter anderem die professionelle Unterst\u00fctzung von Unternehmensgr\u00fcndungen.\u00a0Nicht jede Gesch\u00e4ftsidee f\u00fchrt jedoch zum Erfolg. H\u00e4ufig ist der kreative Prozess des sp\u00e4teren Unternehmensgr\u00fcnders nicht mit der ersten Idee abgeschlossen. Vielmehr dient sie als Ausgangspunkt einer Entwicklung, bis schliesslich eine ausgereifte, marktf\u00e4hige Gesch\u00e4ftsidee vorliegt. In dieser Phase k\u00f6nnen professionelle Innovationsf\u00f6rderer aufgrund ihrer Erfahrung beim Absch\u00e4tzen von Marktchancen unterst\u00fctzend zur Seite stehen und somit diesen kreativen Prozess strukturiert f\u00f6rdern.\u00a0Sp\u00e4testens ab dem Zeitpunkt der Unternehmensgr\u00fcndung braucht es Zugang zu Kapital. Hier k\u00f6nnen Innovationsf\u00f6rderer nicht nur die Gr\u00fcndung an sich erm\u00f6glichen, sondern dem Gr\u00fcnder die Last der Kapitalbeschaffung ein St\u00fcck weit abnehmen, sodass sich dieser auf die Umsetzung seiner Gesch\u00e4ftsidee fokussieren kann.\u00a0Schliesslich braucht es ein Management-Team, welches durch komplement\u00e4re F\u00e4higkeiten den Ideengeber unterst\u00fctzt und die neue Unternehmung tr\u00e4gt. Ein solches Team kann durch externes Coaching zu einer besseren, schlagkr\u00e4ftigeren Einheit aufgebaut werden. \u00a0Innovationsf\u00f6rderung wirkt also unterst\u00fctzend bei der Durchf\u00fchrung von Unternehmensgr\u00fcndungen, da sie durch eine professionelle Betreuung in der Gr\u00fcndungsphase das Risiko reduziert und durch gezieltes Coaching aus einem einzelnen oder aus mehreren Erfindern Unternehmer mit den erforderlichen Managementf\u00e4higkeiten macht.&#13;<\/p>\n<h2>Deutlich verbessertes Umfeld zur Firmengr\u00fcndung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIm Jahr 2004 wurden 34443 Firmen neu ins Schweizerische Handelsregister eingetragen &#8211; so viele wie noch nie.1 Wie war dies m\u00f6glich? Unter anderem wegen der steigenden Professionalisierung der Innovationsf\u00f6rderung, wodurch ein professionelles Umfeld f\u00fcr Unternehmensgr\u00fcndungen geschaffen werden konnte. In den letzten Jahren hat zudem eine Reihe von Paradigmawechseln entlang verschiedener Dimensionen stattgefunden, welche sich f\u00f6rderlich f\u00fcr Unternehmensgr\u00fcndungen auswirken.\u00a0Im Bereich der Kapitalbeschaffung entstanden mehr Finanzierungsm\u00f6glichkeiten durch Venture-Capital- und Private-Equity-Gesellschaften, welche Unternehmen in der risikoreichen Startphase unterst\u00fctzen. Diese wiederum werden von privaten Anlegern getragen, die vermehrt bereit sind, in solche Gesch\u00e4fte zu investieren.\u00a0Weiter hat sich ein breites Coaching-Angebot etabliert, das h\u00e4ufig sehr g\u00fcnstig oder sogar kostenlos Zugang zu grossen Erfahrungssch\u00e4tzen bietet. H\u00e4ufig sind es aktuelle oder ehemalige Unternehmer und Topmanager, die in ihrer Freizeit solche Coaching-Dienstleistungen erbringen.\u00a0Zu den genannten Dienstleistungen kommt der Schutz des geistigen Eigentums (Patente und Vertragsabschl\u00fcsse), weshalb die Hilfestellung durch Rechtsanw\u00e4lte mitunter in einer sehr fr\u00fchen Phase der Unternehmensgr\u00fcndung gefragt ist. Oft werden solche Dienstleistungen &#8211; wie z.B. Patentdatenbanken &#8211; innerhalb eines Start-up-Netzwerks angeboten. \u00a0Ein nicht zu untersch\u00e4tzender Faktor ist zudem die \u00f6ffentliche Meinung \u00fcber Unternehmensgr\u00fcnder. Noch vor wenigen Jahren hat man sie als Exzentriker abgetan und im Falle eines Scheiterns als unf\u00e4hige Pleitiers disqualifiziert; heute werden Gr\u00fcnder in einem weit wohlwollenderen Licht gesehen. Die Medien berichten regelm\u00e4ssig positiv \u00fcber herausragende Jungunternehmer, F\u00f6rderpreise schiessen wie Pilze aus dem Boden. Ein Misserfolg f\u00fchrt mittlerweile nicht mehr zur gesellschaftlichen \u00c4chtung, sondern wird als kalkulierbares Risiko akzeptiert.&#13;<\/p>\n<h2>Beispiele erfolgreicher Innovationsf\u00f6rderung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\n\u00dcber die letzten Jahre gab es vermehrt Beispiele erfolgreicher Innovationsf\u00f6rderung in der Schweiz. Einige Initiativen unterst\u00fctzen Unternehmer vor und w\u00e4hrend der Gr\u00fcndung ihres Unternehmens, wie der von McKinsey gemeinsam mit der ETH Z\u00fcrich ins Leben gerufene Businessplan-Wettbewerb \u00abVenture-Companies for Tomorrow\u00bb. Andere &#8211; wie der Swiss Economic Award und der Prix Vigier &#8211; pr\u00e4mieren erfolgreiche Jungunternehmen einige Jahre nach dem Start und gew\u00e4hren ihnen so nebst finanzieller Unterst\u00fctzung auch einen h\u00f6heren Bekanntschaftsgrad in der \u00d6ffentlichkeit. Daneben gibt es Venture Funds, wie der Venture Incubator (von McKinsey gemeinsam mit der ETH Z\u00fcrich und acht Schweizer Grossunternehmen lanciert), die in viel versprechende Jungunternehmen investieren.\u00a0Unsere eigene Erfahrung mit dem Venture Businessplan-Wettbewerb hat gezeigt, dass die gezielte Unterst\u00fctzung von Jungunternehmern bei der Erarbeitung ihrer Gesch\u00e4ftsideen und Businesspl\u00e4ne einen wesentlichen Beitrag zur Innovationslandschaft Schweiz leisten kann: Seit 1998 wurden in vier Austragungen insgesamt 780 Gesch\u00e4ftsideen erfasst. Aus diesen wurden 325 Businesspl\u00e4ne erarbeitet und schliesslich unter professioneller Begleitung von Coaches rund 135 Firmen mit ca. 1300 Arbeitspl\u00e4tzen gegr\u00fcndet. Darunter befinden sich so bekannte Erfolgsbeispiele wie GlycArt und Dartfish. \u00a0Daneben gibt es noch weitere Initiativen von Instituten und Grossfirmen &#8211; wie z.B. Novartis Venture Fund &#8211; sowie unz\u00e4hlige Seminare, Wettbewerbe, Wirtschaftsforen bis hin zu Venture Dinners. Sie alle gestalten die Landschaft der Innovationsf\u00f6rderung in der Schweiz und f\u00fchren letztlich zu mehr erfolgreichen Unternehmensgr\u00fcndungen.\u00a0Innovationsf\u00f6rderung ist zunehmend auch ein Thema f\u00fcr internationale Grossunternehmen. So hat etwa Procter&amp;Gamble ein \u00abInnovation Committee\u00bb ins Leben gerufen, das sich aus Direktoren der Firma zusammensetzt. Und General Electric (GE) hat innerhalb der Divisionen die Entwicklung neuer Ideen institutionalisiert. Mit dem \u00abImagination Breakthrough\u00bb-Programm hat GE systematisch \u00fcber 80 Gesch\u00e4ftsinnovationen entwickelt, die innert drei Jahren je 100 Mio. US-$ an Umsatz generieren sollten. Grossunternehmen \u00fcbernehmen einzelne Aspekte der Innovationsf\u00f6rderung bei Start-ups. Allerdings muss der f\u00fcr Grossunternehmen erfolgreiche Ansatz ber\u00fccksichtigen, dass strategische Konsistenz und Prozessdisziplin einen h\u00f6heren Stellenwert haben.&#13;<\/p>\n<h2>Von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuf dem Weg von der ersten Idee zur erfolgreichen Unternehmung gibt es einige Schl\u00fcsselmomente, die \u00fcber Erfolg oder Misserfolg entscheiden und in denen eine professionelle Innovationsf\u00f6rderung unterst\u00fctzend wirken kann. Am Anfang steht die Auswahl der Ideen. Nicht jede Innovationsidee ist auch eine ausgereifte Gesch\u00e4ftsidee. Hier kann eine professionelle Innovationsf\u00f6rderung fr\u00fchzeitig Feedback geben und somit helfen, Ressourcen fokussiert einzusetzen und Misserfolge zu minimieren. Der zweite Schritt ist die Verbindung der Idee mit einem Businessplan. Die Stringenz, die eine Innovationsf\u00f6rderung mit ihren Anforderungen an einen Businessplan verlangt, hilft auch auf dieser Stufe, fr\u00fchzeitig die Spreu vom Weizen zu trennen und Ressourcen zu fokussieren. Letztlich ist ein vollst\u00e4ndiger, glaubw\u00fcrdiger Businessplan die Grundlage f\u00fcr die Investoren und somit f\u00fcr die Kapitalbeschaffung. Und ohne diese ist eine erfolgreiche Unternehmensgr\u00fcndung kaum m\u00f6glich.\u00a0Des Weiteren kann Innovationsf\u00f6rderung dabei helfen, die Geschwindigkeit eines Start-ups zu erh\u00f6hen, da viele H\u00fcrden aus dem Weg ger\u00e4umt werden k\u00f6nnen. Je schneller ein neu gegr\u00fcndetes Unternehmen dem Markt ausgesetzt ist, desto schneller erh\u00e4lt es auch Feedback vom Markt und kann sein Angebot optimieren. Es erfolgt eine Fokussierung von Ressourcen aufgrund einer fr\u00fchen R\u00fcckmeldung. Gerade die relativ geringe Aufbaugeschwindigkeit war fr\u00fcher oft eine Schw\u00e4che von Schweizer Start-ups.&#13;<\/p>\n<h2>Wandel als Chance verstehen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00fcr Unternehmen gilt gleiches wie f\u00fcr Volkswirtschaften: Stagnieren sie, werden sie \u00fcberholt und verlieren damit ihre F\u00e4higkeit, Wohlstand zu erzeugen. W\u00e4re die Schweiz bei der Textilindustrie stehen geblieben, h\u00e4tten wir heute den Lebensstandard von Vietnam. Nur durch dauernde Innovationen kann unser heutige Wohlstand erhalten und im Idealfall verbessert werden. In diesem Sinne wirkt Innovationsf\u00f6rderung auch der Erhaltung von obsoleten Strukturen entgegen. Denn Innovationen f\u00f6rdern den strukturellen Wandel: Es wird in neue Strukturen statt in die Erhaltung bestehender Arbeitspl\u00e4tze investiert. Je mehr es der Schweiz gelingt, ihre Innovationskraft weiter zu entwickeln, desto eher kann der hohe Lebensstandard gehalten oder sogar ausgebaut werden.\u00a0Die Ausgangslage der Schweiz ist grunds\u00e4tzlich positiv zu werten. Einige der Branchen mit den h\u00f6chsten Innovationsraten &#8211; wie Pharma und Biotechnologie &#8211; sind in der Schweiz gut vertreten. Zudem stellen sich einige der aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft &#8211; z.B. die zunehmende Lebenserwartung &#8211; sehr akzentuiert, was wiederum positiven Druck hin zu Innovationen erzeugt.&#13;<\/p>\n<h2>Handlungsbedarf f\u00fcr gezielte Optimierungen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAllerdings gibt es auch Schwachstellen in der Schweizer Innovationslandschaft. So hat zum Beispiel der Finanzsektor in der Schweiz nicht sehr viele Start-ups generiert, obwohl die Branche gut entwickelt ist. Die grossen Innovationszentren in diesem Bereich sind im Ausland zu finden &#8211; in New York und London. Dies k\u00f6nnte unter anderem daran liegen, dass eine starke, international renommierte Finanzausbildung bisher in der Schweiz fehlte. Diese L\u00fccke wird durch die Initiative Swiss Finance Institute nun geschlossen.\u00a0Wichtig ist zudem, dass der Transfer von den Bildungsst\u00e4tten zur Wirtschaft gelingt. Hier sind in vielen Bereichen grosse Bem\u00fchungen sichtbar, die auch bereits deutliche Fortschritte brachten. Trotzdem besteht nach wie vor Handlungsbedarf f\u00fcr weitere Optimierungen. Verschiedene Schweizer Universit\u00e4ten &#8211; z.B. Uni Basel, Uni Z\u00fcrich und die beiden ETH &#8211; haben in der j\u00fcngsten Zeit ihre Technologietransferstellen massiv ausgebaut und auf einen hohen Stand gebracht.\u00a0Ausschlaggebend ist auch der Ausbau der gezielten F\u00f6rderung von Unternehmensgr\u00fcndern. Dies kann vor allem durch ein weltweit f\u00fchrendes Angebot an Ausbildungsm\u00f6glichkeiten sowie durch m\u00f6glichst leichten Zugang zu Risikokapital erreicht werden. Dabei sollten die flankierenden Massnahmen &#8211; wie die h\u00e4ufige Medienpr\u00e4senz von Jungunternehmerinnen und -unternehmern &#8211; aufrechterhalten bleiben.&#13;<\/p>\n<h2>Das Wagnis eingehen!<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Hindernisse auf dem Weg zu einer erfolgreichen Unternehmensgr\u00fcndung in der Schweiz haben in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Die Chancen einer erfolgreichen Gr\u00fcndung haben sich durch die Verf\u00fcgbarkeit von erfahrenen Coaches w\u00e4hrend des Gr\u00fcndungsprozesses sowie durch den leichteren Zugang zu interessanten Partnern und zum Kapitalmarkt deutlich vermehrt. Zudem ist das Sozialprestige von Firmengr\u00fcndern im Gegensatz zu fr\u00fcher markant gestiegen. Somit kann potenziellen Unternehmensgr\u00fcndern nur ans Herz gelegt werden, den Schritt zum Unternehmer zu wagen und das erforderliche Risiko einzugehen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entwickelte Volkswirtschaften wie die Schweiz stehen unter st\u00e4ndigem Innovationsdruck. Die einzelnen Wirtschaftszweige sind der permanenten Gefahr der Verlagerung und Verdr\u00e4ngung aufgrund des Strukturwandels ausgesetzt. Nur durch laufende Erneuerungen k\u00f6nnen Unternehmen hier bestehen und Arbeitspl\u00e4tze anbieten. Innovationen sind deshalb f\u00fcr die Erhaltung des Wohlstands in unserem Land von zentraler Bedeutung. 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