{"id":125165,"date":"2005-12-01T12:00:00","date_gmt":"2005-12-01T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/2006\/01\/weber-18\/"},"modified":"2023-08-23T23:50:00","modified_gmt":"2023-08-23T21:50:00","slug":"weber-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dievolkswirtschaft.ch\/de\/2005\/12\/weber-15\/","title":{"rendered":"Jugendarbeitslosigkeit &#8211; Analyse und Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung"},"content":{"rendered":"<p>Die Jugendarbeitslosigkeit ist auch in der Schweiz ein Problem. Dies zeigt sich nicht zuletzt auf politischer Ebene. So hat der Bundesrat im Fr\u00fchjahr dieses Jahres zusammen mit den Regierungsparteien, Experten sowie den betroffenen Bundes\u00e4mtern &#8211; dem Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (BBT) sowie dem Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (seco) &#8211; das Thema Jugendarbeitslosigkeit er\u00f6rtert. Der folgende Beitrag zeigt auf, welche Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit das seco in diesem Jahr umgesetzt hat, gibt Hinweise auf erste Erkenntnisse und vermittelt einen kurzen Ausblick.<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"article_rect\" src=\"\/dynBase\/images\/article_rect\/1134652548_17_Weber01.eps.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"246\" \/>&#13;<\/p>\n<h2>Jugendarbeitslosigkeit &#8211; ein Problem der \u00dcbergangsphasen<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nJugendarbeitslosigkeit l\u00e4sst sich als Problem der \u00dcberg\u00e4nge erkl\u00e4ren: Nach Abschluss der obligatorischen Schule findet normalerweise der \u00dcbergang 1 in die Berufsbildung oder eine weiterf\u00fchrende Schule der Sekundarstufe 2 statt. Anschliessend an die Berufsbildung gilt es, den \u00dcbergang 2 von der Berufsbildung in den Arbeitsmarkt zu bew\u00e4ltigen.\u00a0Zu den Personen im \u00dcbergang 1 &#8211; das heisst in der Phase Schule\/Berufsbildung &#8211; z\u00e4hlen die 15- bis 19-J\u00e4hrigen. Arbeitslose Schulabg\u00e4nger, welche sich bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) melden, weisen in \u00fcberdurchschnittlichem Masse nur einen \u00abmageren\u00bb schulischen Rucksack auf. Sie stammen h\u00e4ufig aus schwierigen famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen und sind teilweise ausl\u00e4ndischer Herkunft. Durch den Strukturwandel und den daraus resultierenden Trend zu Dienstleistungsberufen stellen immer mehr Lehrstellen hohe schulische und sprachliche Anforderungen. Jugendliche mit diesbez\u00fcglichen Defiziten haben es daher besonders schwer. Zudem reicht oft bereits der Hinweis auf eine ausl\u00e4ndische Herkunft, um einen Bewerber abzulehnen. In einigen F\u00e4llen mangelt es auch an Vorbildern, welche motivieren, bei der Lehrstellensuche helfen und eventuell sogar potenzielle Lehrmeister pers\u00f6nlich kennen. In dieser Phase ihres Lebens ist die Pers\u00f6nlichkeit der Jugendlichen noch labil; das Gef\u00fchl, unerw\u00fcnscht und nutzlos zu sein, kann schnell zu psychischen und sozialen Problemen f\u00fchren.\u00a0Zu den Jugendlichen im \u00dcbergang 2 &#8211; das heisst in der Phase Berufsbildung\/Arbeitsmarkt &#8211; werden die 20- bis 24-j\u00e4hrigen Jugendlichen gez\u00e4hlt. Diesen Lehr- und Hochschulabg\u00e4ngern fehlt die Berufserfahrung ausserhalb des Lehrbetriebes. Dadurch werden sie &#8211; trotz ihrer guten Ausbildung &#8211; bei Stellenbesetzungen nicht ber\u00fccksichtigt. Eine l\u00e4ngere Arbeitslosigkeit birgt bei dieser Gruppe die Gefahr, dass erworbenes Wissen wieder verloren geht und die psychischen Folgen einer Langzeitarbeitslosigkeit die Chance auf einen Stellenantritt drastisch verschlechtern.\u00a0Beide Kategorien Jugendlicher weisen eine hohe Saisonalit\u00e4t auf: Im Sommer\/Herbst nach Ende des Schuljahres beziehungsweise der Berufslehre steigt die Jugendarbeitslosigkeit an. Sie erreicht im Winter ihren H\u00f6hepunkt und sinkt anschliessend, bevor sie nach Ende des n\u00e4chsten Schuljahres wieder anzusteigen beginnt. Grafik 1 verdeutlicht diese saisonale Entwicklung.&#13;<\/p>\n<h2>Arbeitsmarktliche Massnahmen der Arbeitslosenversicherung<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nDie Arbeitslosenversicherung (ALV) bietet verschiedene arbeitsmarktliche Massnahmen an, um versicherte Personen rasch und dauerhaft in den Arbeitsmarkt einzugliedern (vgl. <a class=\"inline-footnote__anchor\">Kasten 1<\/a> &#8211; Kurse;- Ausbildungspraktika;- Ausbildungszusch\u00fcsse;- \u00dcbungsfirmen;- Einarbeitungszusch\u00fcsse;- Motivationssemester;- Programme zur vor\u00fcbergehenden Besch\u00e4ftigung;- Berufspraktika;- F\u00f6rderung der selbstst\u00e4ndigen Erwerbst\u00e4tigkeit;- Pendler- und Wochenaufenthalterbeitr\u00e4ge;- spezielle Massnahmen bei Massenentlassungen.Weitere Informationen zu den arbeitsmarktlichen Massnahmen sind zu finden auf der Homepage der Arbeitslosenversicherung www.treffpunkt-arbeit.ch, Rubrik \u00abArbeitslos, was nun?\u00bb, \u00abWiedereingliederung\u00bb.). Organisation und Durchf\u00fchrung der einzelnen Massnahmen obliegen den einzelnen kantonalen Arbeits\u00e4mtern, w\u00e4hrend das seco die Kantone bei dieser Aufgabe unterst\u00fctzt und beaufsichtigt. F\u00fcr Jugendliche sind insbesondere die Motivationssemester, die Berufspraktika sowie die \u00dcbungsfirmen geeignet.&#13;<\/p>\n<h3>\u00dcbergang 1: Motivationssemester<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nMotivationssemester (Semo) nehmen eine spezielle Stellung innerhalb der arbeitsmarktlichen Massnahmen ein &#8211; und dies in zweifacher Hinsicht:\u00a0&#8211; Erstens ist das Motivationssemester die einzige Massnahme, welche von Jugendlichen beansprucht werden kann, die sich direkt nach Abschluss der obligatorischen Schule bei der ALV melden. F\u00fcr alle anderen AMM sieht das Gesetz eine Wartefrist von 120 kontrollierten Tagen vor, bevor Schulabg\u00e4nger Leistungen der ALV beziehen k\u00f6nnen. Dadurch soll verhindert werden, dass sich Jugendliche nach der Schule und ohne erf\u00fcllte Beitragszeit direkt bei der ALV anmelden.\u00a0&#8211; Zweitens ist das Ziel der normalerweise sechsmonatigen Massnahme, die Jugendlichen aufzufangen, punktuelle schulische L\u00fccken zu schliessen und sie zu motivieren, eine Berufsausbildung, eine weiterf\u00fchrende Schule oder eine gleichwertige Ausbildung aufzunehmen. Damit soll verhindert werden, dass Jugendliche eine Arbeit aufnehmen, ohne eine entsprechende Ausbildung auf der Sekundarstufe 2 absolviert zu haben. Dies geschieht mit einer langfristigen \u00dcberlegung: Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung sind sowohl im Hinblick auf wiederholte Arbeitslosigkeit als auch im Hinblick auf die Dauer der Arbeitslosigkeit besonders anf\u00e4llig, wie eine Nationalfondstudie best\u00e4tigt.1\u00a0\u00a0An den Motivationssemestern nehmen relativ viele Jugendliche teil, welche nicht von der ALV verf\u00fcgt werden; es sind so genannte \u00abIIZ-Teilnehmer\u00bb. IIZ heisst interinstitutionelle Zusammenarbeit und bedeutet, dass verschiedene Organisationen &#8211; wie etwa die Arbeitslosenversicherung, die Invalidenversicherung, das Bundesamt f\u00fcr Berufsbildung und Technologie (Berufsbildung), die Jugend\u00e4mter sowie die Sozialdienste &#8211; ihre Teilnehmenden in die gleiche Massnahme schicken. Dadurch werden die Durchf\u00fchrungskosten der entsprechenden Massnahme gesenkt. Gerade bei Jugendlichen, welche sich in den \u00dcberg\u00e4ngen Schule\/Berufsbildung\/Arbeitsmarkt befinden, ist die Zusammenarbeit aller betroffenen Stellen \u00e4usserst wichtig.&#13;<\/p>\n<h3>\u00dcbergang 2: Berufspraktika<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nJugendliche, welche nach erfolgreichem Abschluss ihrer Berufsbildung den Einstieg in den Arbeitsmarkt suchen, sind gut ausgebildet und somit f\u00fcr den Arbeitsmarkt ausreichend qualifiziert. Ziel der Arbeitsmarktmassnahmen muss es folglich sein, diesen Jugendlichen die fehlende Berufserfahrung, welche den Einstieg in den Arbeitsmarkt verhindert, zu vermitteln. \u00a0Dies geschieht beispielsweise im Rahmen von Berufspraktika in privaten Firmen oder Verwaltungen auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene. Dabei ist die ALV stark auf die Mithilfe von Arbeitgebern &#8211; private Firmen aller Gr\u00f6ssen und Wirtschaftszweige, Verwaltungen &#8211; angewiesen. Schliesslich sind es diese Arbeitgeber, welche sich bereit erkl\u00e4ren, Praktikumspl\u00e4tze anzubieten. Daher hat das seco im vergangenen Mai in Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizerischer Arbeits\u00e4mter, dem Schweizerischen Gemeindeverband sowie dem Schweizerischen St\u00e4dteverband einen Aufruf lanciert, der \u00fcber den Schweizerischen Arbeitgeberverband sowie den Schweizerischen Gewerbeverband auch an die privaten Arbeitgeber verschickt wurde. Ziel dieses Aufrufes war es, die Anzahl Praktikumspl\u00e4tze f\u00fcr Jugendliche zu verdoppeln (vgl. Kasten 2).&#13;<\/p>\n<h3>\u00dcbergang 2: \u00dcbungsfirmen<\/h3>\n<p>&#13;<br \/>\nIm kaufm\u00e4nnischen Sektor bietet ein Netz von \u00dcbungsfirmen Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr ausgebildete Arbeitslose an. Dort sammeln die Jugendlichen in praktischen Arbeiten (\u00abon the job\u00bb) Erfahrungen in allen internen Abl\u00e4ufen und Arbeiten einer Firma &#8211; von der Planung \u00fcber den Einkauf, das Marketing sowie den Verkauf bis hin zur Buchhaltung. Die \u00abgehandelten\u00bb Produkte werden jedoch nicht real hergestellt. Die rund 45 \u00dcbungsfirmen in der Schweiz sind mit dem weltweiten Netz solcher Unternehmen verbunden, sodass internationale Gesch\u00e4ftsbeziehungen real ge\u00fcbt werden k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<h2>\u00dcbergang 1 und 2: Kantonale Massnahmen und Projekte<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nIn vielen stark betroffenen Kantonen werden spezielle Massnahmen von der ALV unterst\u00fctzt. Diese betreffen vorwiegend die Bereiche Betreuung\/Vermittlung &#8211; wie etwa Coaching\/Mentoring-Projekte -, Projekte zur Lehrstellenf\u00f6rderung und spezielle Arten der oben beschriebenen Massnahmen, wie zum Beispiel zielgruppenspezifische Berufspraktika. Sie werden dabei h\u00e4ufig im Rahmen der IIZ durchgef\u00fchrt. Kantonale Massnahmen und Projekte erg\u00e4nzen die bestehenden arbeitsmarktlichen Massnahmen sinnvoll und k\u00f6nnen gezielt auf die Anforderungen des regionalen Arbeitsmarktes eingehen. Oft werden die einzelnen Massnahmen mit den IIZ-Partnern gemeinsam aufgebaut und gef\u00f6rdert, wie beispielsweise \u00abVitamin L &#8211; Ausbildungspower\u00bb im Kanton Aargau, \u00abPlan B\u00bb im Kanton Bern und \u00abEntr\u00e9e des Jeunes dans la Vie Active\u00bb im Kanton Waadt belegen.&#13;<\/p>\n<h2>Positives Fazit des Aufrufes 2005<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAufgrund der saisonalen Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit &#8211; und dadurch bedingt auch der Saisonalit\u00e4t der Entwicklung der Teilnehmerzahlen in den arbeitsmarktlichen Massnahmen &#8211; erfolgt eine quantitative Analyse erst Anfang 2006 f\u00fcr das ganze Jahr 2005.\u00a0Dennoch lassen sich erste Tendenzen erkennen. Diese zeigen, dass die Anzahl Personen in Motivationssemestern &#8211; ohne Einbezug der IIZ-Teilnehmenden &#8211; bis Ende Jahr die Vorjahreswerte deutlich \u00fcbertreffen und dass die budgetierte Anzahl voraussichtlich erreicht werden wird. Demgegen\u00fcber ist zur Zeit noch unklar, ob die Anzahl Personen in Berufspraktika die budgetierte Verdoppelung erreichen wird. Die Anzahl der Teilnehmenden in den \u00dcbungsfirmen hingegen d\u00fcrfte den budgetierten Jahreswert deutlich \u00fcbertreffen.\u00a0Auch ohne detaillierte quantitative Auswertung l\u00e4sst sich bereits heute ein positives Fazit des Aufrufes 2005 ziehen. Mit diesem Aufruf konnten die kantonalen und kommunalen Beh\u00f6rden sowie die privaten Unternehmen f\u00fcr das Problem der Jugendarbeitslosigkeit sensibilisiert werden. Weiter wurde ersichtlich, dass bei vielen Arbeitgebern Massnahmen ergriffen wurden, um die Jugendarbeitslosigkeit aktiv zu bek\u00e4mpfen. Dies geschieht beispielsweise durch die Bereitstellung zus\u00e4tzlicher Lehrstellen und Praktikumspl\u00e4tze sowie durch die Weiterbesch\u00e4ftigung von Lehrabg\u00e4ngern, welche noch keine Arbeitsstelle gefunden haben.&#13;<\/p>\n<h2>Ausblick 2006<\/h2>\n<p>&#13;<br \/>\nAuch f\u00fcr das Jahr 2006 ist mit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit zu rechnen. Folglich werden auch zuk\u00fcnftig viele Jugendliche an arbeitsmarktlichen Massnahmen teilnehmen. Wir gehen davon aus, dass der im Mai 2005 lancierte Aufruf auch 2006 noch eine Wirkung zeigen wird. Einige Unternehmen waren bisher noch nicht in der Lage, Lehrstellen und Praktikumspl\u00e4tze anzubieten; sie planen dies jedoch f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr.\u00a0Im Verlaufe des n\u00e4chsten Jahres werden erste Erkenntnisse aus den 2005 ergriffenen kantonalen Massnahmen verf\u00fcgbar sein. Die Frage, wie die Massnahmen der ALV weiter optimiert werden k\u00f6nnen, wird das seco 2006 &#8211; in Zusammenarbeit mit den kantonalen Arbeits\u00e4mtern und der Wirtschaft &#8211; auf drei Ebenen angehen:\u00a0&#8211; auf inhaltlicher Ebene: z.B. der Einbezug von Massnahmen zur Gesundheitspr\u00e4vention in den Motivationssemestern;\u00a0&#8211; auf administrativer Ebene: z.B. die Schaffung von Praktikumsvermittlern, wie sie in einigen Kantonen bereits vorhanden sind;\u00a0&#8211; auf finanzieller Ebene: z.B. eine Anpassung der Beitr\u00e4ge der Praktikumsfirmen.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a class=\"inline-footnote__anchor\">Kasten 1<\/a> &#8211; Kurse;- Ausbildungspraktika;- Ausbildungszusch\u00fcsse;- \u00dcbungsfirmen;- Einarbeitungszusch\u00fcsse;- Motivationssemester;- Programme zur vor\u00fcbergehenden Besch\u00e4ftigung;- Berufspraktika;- F\u00f6rderung der selbstst\u00e4ndigen Erwerbst\u00e4tigkeit;- Pendler- und Wochenaufenthalterbeitr\u00e4ge;- spezielle Massnahmen bei Massenentlassungen.Weitere Informationen zu den arbeitsmarktlichen Massnahmen sind zu finden auf der Homepage der Arbeitslosenversicherung www.treffpunkt-arbeit.ch, Rubrik \u00abArbeitslos, was nun?\u00bb, \u00abWiedereingliederung\u00bb.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a class=\"inline-footnote__anchor\">Kasten 2: Aufruf Praktikumspl\u00e4tze<\/a> F\u00fcr private Unternehmen, aber auch f\u00fcr kommunale, kantonale und Bundesbeh\u00f6rden ist das Berufspraktikum sehr attraktiv. Der Arbeitgeber erh\u00e4lt bis zu sechs Monaten eine motivierte, ausgebildete Arbeitskraft, die er im Hinblick auf eine Festanstellung beurteilen kann. Er bezahlt jedoch keinen Lohn. Die Arbeitslosenversicherung zahlt weiterhin ein Taggeld aus und \u00fcbernimmt davon bis zu 75%. Die restlichen 25% &#8211; mindestens aber 500 Franken pro Monat &#8211; werden dem Praktikumsbetrieb am Ende der Massnahme in Rechnung gestellt.Um Berufspraktika anbieten zu k\u00f6nnen, ist die ALV auf die Mitarbeit der Wirtschaft angewiesen. Die Anmeldung eines freien Praktikumsplatzes erfolgt \u00fcber das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV).Dazu ben\u00f6tigt der Praktikumsbetrieb ein Formular, welches im Internet unter www.treffpunkt-arbeit.ch, Rubrik \u00abUnd f\u00fcr die Arbeitgeber&#8230;\u00bb, \u00abBerufspraktikum\u00bb bezogen werden kann. Dort befinden sich auch weitere Informationen zu den Berufspraktika.&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n<a class=\"inline-footnote__anchor\">Kasten 3: Links zur Jugendarbeitslosigkeit<\/a> &#8211; www.treffpunkt-arbeit.ch: Seite der Arbeitslosenversicherung.- <a href=\"http:\/\/www.seco.admin.ch\/publikationen\/00401\/index.html\">www.seco.admin.ch\/publikationen\/00401\/index.html<\/a> : Bericht des <a href=\"http:\/\/www.evd.admin.ch\/\">EVD<\/a> zur Jugendarbeitslosigkeit.- <a href=\"http:\/\/www.bbt.admin.ch\">www.bbt.admin.ch<\/a> : Seite des Bundesamtes f\u00fcr Berufsbildung und Technologie.- <a href=\"http:\/\/www.motivationssemester.ch\">www.motivationssemester.ch<\/a> : Seite der Motivationssemester der Schweiz.- <a href=\"http:\/\/www.practicefirms.ch\">www.practicefirms.ch<\/a> : Seite der Schweizerischen \u00dcbungsfirmenzentrale.- <a href=\"http:\/\/www.svoam.ch\">www.svoam.ch<\/a> : Seite des Schweizerischen Verbandes der Organisatoren von Arbeitsmarktmassnahmen.- <a href=\"http:\/\/www.amosa.net\/Jugend.htm\">www.amosa.net\/Jugend.htm<\/a> : Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau und Zug: Studie \u00fcber Jugendarbeitslosigkeit.- <a href=\"http:\/\/www.erz.be.ch\/site\/planb\">www.erz.be.ch\/site\/planb<\/a> : \u00abPlan B\u00bb, Kanton Bern.- <a href=\"http:\/\/www.ag.ch\/vitaminl\/de\/pub\">www.ag.ch\/vitaminl\/de\/pub<\/a> : \u00abVitamin L &#8211; Ausbildungspower\u00bb, Kanton Aargau.- <a href=\"http:\/\/www.ejva.ch\">www.ejva.ch<\/a> : \u00abEntr\u00e9e des Jeunes dans la Vie Active\u00bb, Kanton Waadt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jugendarbeitslosigkeit ist auch in der Schweiz ein Problem. 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